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Bakom: SRG berichtet zu wenig über andere Sprachregionen
Die Radio- und Fernsehprogramme der SRG berichten kaum über die jeweils anderen Sprachregionen, sondern sind sehr stark auf die eigene Region fixiert. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) durchführen liess.
Fernsehen wie kommerzielle Sender
Bei der Fernsehunterhaltung bemängelt die Studie, dass sich die Macher zu wenig an eigenen Qualitätsstandards orientierten. Sie begnügten sich mit der Abgrenzung zu schlechten Beispielen aus dem Angebot der kommerziellen Sender. Was die Fernseh-Shows betrifft, kommen die Autoren gar zum Schluss, dass sich die SRG-Programme wenig von der kommerziellen und ausländischen Konkurrenz unterscheiden. Lediglich in der Sparte Reality-TV sei im Vergleich mit der privaten Konkurrenz eine Zurückhaltung zu beobachten.
Publikum zufrieden
Die Untersuchung beinhaltet auch eine Publikumsbefragung, durchgeführt vom Institut Demoscope. Sie ergab, dass die Mehrheit des Publikums mit den Programmen des öffentlichen und privaten Rundfunks ziemlich oder sehr zufrieden ist. Das Radio schnitt mit rund 70 Prozent Zufriedenen leicht besser ab als das Fernsehen mit 60 Prozent. Mit den Programmen des Privatfernsehens zeigten sich nur 53 Prozent der Befragten zufrieden.
Die Zufriedenheit hängt am stärksten mit der Bewertung des Unterhaltungswertes eines Programms zusammen. Ausgewogenheit ist für das SRG-Publikum deutlich weniger wichtig, aber wichtiger als der Informationsgehalt. Die Professionalität hat einen eher kleinen Effekt auf die Zufriedenheit mit einem Programm. Sie werde als selbstverständlich vorausgesetzt, halten die Autoren fest. Keine signifikante Rolle für die Zufriedenheit spielt die Glaubwürdigkeit.
Nächster Bericht erscheint im Sommer
Das Bundesamt lässt seit 2008 durch wissenschaftliche Institute die Programme analysieren, nach den Qualitätsvorgaben des Bundesrates. Im Sommer werden Berichte zu den privaten Radio- und Fernsehsendern mit Leistungsauftrag veröffentlicht.
Einreichungsverlängerung für die 30. Klappe
Die Einreichfrist für die Klappe wurde verlängert. Arbeiten können noch bis zum 8. März 2010 eingereicht werden.
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Diabetes-Stiftung schreibt Medienpreis aus
Die Schweizerische Diabetes-Stiftung hat erstmals öffentlich ihren Medienpreis ausgeschrieben. Angesprochen werden Medienschaffende in der Schweiz, welche im Jahre 2009 einen Beitrag (print oder elektronisch) zum Thema Diabetes mellitus publiziert haben.
Nationalratskommission für geräteunabhängige Radio- und TV-Gebühren
Radio- und Fernsehgebühren soll künftig auch bezahlen müssen, wer kein Empfangsgerät hat. Dieser Ansicht ist nicht nur der Bundesrat, sondern auch die Fernmeldekommission des Nationalrates (KVF).
Etat: McCann Erickson gewinnt Coca-Cola Schweiz
McCann Erickson konnte sich zum Jahresbeginn den Gesamtetat der Coca-Cola Company Schweiz sichern. Zu den Marken, die künftig vom Zürcher Büro betreut werden, zählen Coca-Cola, Coca-Cola Light, Coca-Cola Zero, Fanta, Sprite, Burn, Minute Maid und Nestea.
Verantwortlich bei Coca-Cola Schweiz: Flavio Calligaris-Maibach (Geschäftsführer).

New York Times: Geplantes Bezahlmodell konkretisiert
Die New York Times hat Details zu ihren Paid-Content-Plänen bekannt gegeben. Die renommierte Zeitung will ab kommendem Jahr über ein Freemium-Modell sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte anbieten.
Die New York Times war in den vergangenen 15 Jahren kostenlos im Web verfügbar. «Wir haben genug Reichweite und Grösse, um diesen Schritt zu machen», wird Martin Nisentholtz, Senior Vice President Digital Operations bei der New York Times, vom Branchendienst Pressetext zitiert. «Wir hoffen, dass das Zwischenmodell uns erlauben wird, eine sehr grosse Website zu bleiben und einen zweiten Umsatzkanal zu bekommen».
Presserat: Beschwerde der Berner Regierung abgelehnt
Die Tageszeitung Der Bund hat mit ihrer kritischen Berichterstattung über die Bahnhofplanung in Bern keine journalistischen Pflichten verletzt. Der Presserat hat eine entsprechende Beschwerde der Berner Kantonsregierung abgelehnt.
In seinen Artikeln warf der Journalist den Berner Behörden unter anderem vor, Kritik am Bahnhofprojekt jahrelang ignoriert und sich bis zuletzt gegen eine Überprüfung ihrer Planung durch eine unabhängige Instanz gewehrt zu haben. Die Berner Kantonsregierung, namentlich Baudirektorin Barbara Egger (SP), gelangten daraufhin an den Presserat. Der Bund habe mit der Veröffentlichung der Artikel das Fairness- und Wahrheitsprinzip verletzt, Informationen entstellt oder unterschlagen und anonyme, sachlich nicht gerechtfertigte Anschuldigungen verbreitet.
So habe Egger das externe Gutachten von sich aus und nicht auf Druck der Bundesbehörden veranlasst, betonte der Regierungsrat. Diese Frage lasse sich nicht eindeutig beantworten, schreibt der Presserat in seinen Erwägungen.
Insgesamt stützten aber die Protokollauszüge eher die Sichtweise des Journalisten.
Zu guter Letzt: Ab in die Berge – und die Werbung geht mit
Alpiq hat es mit ihrer 63 mal 43 Metern grossen Blache, die an der Staumauer im Skigebiet 4 Vallées hängt, ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Wer dieser Tage als aktiver Wintersportler das Walliser Skigebiet besucht, kommt am «grössten Poster der Welt» kaum vorbei. Glückwunsch erstmal, die Aktion scheint viele begeistert zu haben. Aber der Anblick dürfte auch – zumindest bei einigen – ernsthafte Zweifel hervorgerufen haben…
Weniger ins Bild gepasst hat jedoch – so empfand jedenfalls die Schreibende, als sie vergangenes Wochenende im besagten Skigebiet auf einem der Sessellifte sass – das riesige Poster an der Staumauer des Lac de Cleuson. Zugegeben, die Betonwand ist keine besondere Attraktion. Während sich die graue Mauer aber irgendwie noch ins Bergpanorama einfügt, kann man dies vom Plakat nicht gerade behaupten. Böse Zungen würden gar von einem «Schandfleck in der Natur» sprechen. Bleibt die Hoffnung, dass sich solche Aktionen, da sie ja doch mit gewissem logistischen Aufwand verbunden sind (siehe Video auf Fanpower.ch), in Grenzen halten werden. Oder sind solche Werbeflächen etwa bald im Angebot der APG?

20 Minutes zum Tausendsten
Vier Jahre nach der Lancierung erscheint 20 Minutes, das Westschweizer Pendant zu 20 Minuten, heute zum tausendsten Mal. Die Pendlerzeitung in der heutigen Form entstand Ende September 2009 aus der Fusion der beiden Westschweizer Pendlerzeitungen Le Matin Bleu und 20 Minutes.
Luzerner Kulturmagazin unter neuer Leitung
Das Luzerner Kulturmagazin hat eine neue Leitung. Neu steht der 28-jährige Journalist Jonas Wydler der Redaktion vor. Er löst Michael Gasser ab, der die Monatszeitschrift auf Ende April verlässt. Rechte Hand von Wydler wird der 21-jährige Ivan Schnyder sein.
Zu guter Letzt: Cablecom – die wohl robusteste Marke der Welt
Was war während den letzten Monaten nicht alles über Cablecom zu lesen: Verärgerte Kunden, Kundendienstprobleme, der Kabelnetzbetreiberin laufen die Kunden davon… Da scheinen die Ergebnisse der neusten Umfrage von Reader’s Digest beinah paradox. Denn die Konsumenten haben Cablecom zur vertrauenswürdigsten Kabelnetzanbieterin der Schweiz gekürt.
Dies dürfte sogar bei der Kabelnetzanbieterin für Überraschung sorgen, verkündete Cablecom-Chef Eric Tveter doch noch vergangen September in einem Interview mit der Basler Zeitung: «Die Kundendienstprobleme haben die Marke schwer beschädigt». Tveter erklärte auch gleich, weshalb das Unternehmen unbedingt einen neuen Namen braucht. Überdenkt man bei Cablecom nun nochmals den Namenswechsel? Wäre doch schade, da die Marke solch starkes Konsumentenvertrauen geniesst!
