Noise schreibt Kurznotizen für Post-it

Die Agentur Noise hat in einer crossmedialen Kampagne den Nutzen von Post-it vermittelt.

Die Anzeigen, wie auch ein Mailing mit persönlichem Gewinncode, verwiesen auf die Microsite, auf der es attraktive Haupt- und Sofortpreise zu gewinnen gab. Zudem wurde als verkaufsförderndes Element auf der Site ein Link zu einem Spezialangebot auf den Webshop von Office World hergestellt. Die Kampagne erzielte laut Mitteilung der Agentur einen Response von 7.5 Prozent.
Verantwortlich bei Post-it Super Sticky: Priska Engelbogen (Werbeleiterin), Roland Meier (Marketing Manager), Stefan Marte (Product Manager). Verantwortlich bei Noise: Patrik Leuenberger (Projektleitung), Claudio Knechtle (Text), Frédéric Keller (Art Direction), Sandro Kümin (Web).
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Schneiter Meier Külling verschärft Geberit-Marke

Geberit hat Schneiter Meier Külling damit beauftragt, das Profil der Marke zu schärfen.

Der Sanitärtechniker Geberit ist in Europa, Nordamerika und Asien in 40 Ländern aktiv und will die Internationalisierung weiter vorantreiben. Die Agentur überarbeitet dazu die internationale Markenstrategie und richtet die Marke Geberit auf die unternehmerischen Herausforderungen aus. In der Strategiephase entwickelt die Agentur zunächst die Markenstrategie und definiert die Markenstruktur. Im Anschluss soll das bestehende Corporate Design und die Kommunikationsstrategie von Geberit im Hinblick auf das angestrebte Wachstum werden.

Neuer Leiter Werbemarkt von NZZ Netz

Remo Baumeler wird neuer Leiter Werbemarkt von NZZ Netz, dem Verbund der Newsportale der NZZ-Mediengruppe. Er übernimmt die Nachfolge von Roland Pfanner.

Baumeler übernimmt seine Funktion am 1. Juni 2010 und wird für sämtliche Belange des Online-Werbemarktes verantwortlich zeichnen und das Sales- und Backoffice-Team leiten, wie es in einer NZZ-Mitteilung heisst. Sein Vorgänger Roland Pfanner verlässt das Unternhemen nach dreieinhalb Jahren, um sich selbständig zu machen. Interimistisch wird das Verkaufsteam bis zum 1. Juni von Michael Näf geleitet.
Remo Baumeler ist eidg. dipl. Verkaufsleiter und heute Leiter Key Account Management für die Neue Luzerner Zeitung bei der Publicitas Luzern. Zuvor hatte er verschiedene Positionen im Online- und IT-Bereich bei Publigroupe inne.

Zu guter Letzt: Bei Apple wird jetzt geheiratet

Die iPhone-Manie nimmt langsam besorgniserregende Formen an: In New York hat sich im Februar 2010 ein Paar in einem Apple Store trauen lassen – und sie lasen ihre Gelübde von ihren iPhones ab.

Ein New Yorker Pärchen, das im Februar heiratete, lernte sich in einem Apple Store kennen, auf der Suche nach einem iPod. Nichts ungewöhnliches. Doch nun wollen sie sich auch in diesem Laden trauen lassen. Diese Apple-Romantik reicht dem Pärchen jedoch noch nicht. Geblitzt von Dutzenden Handys ihrer Freunde, geben sie sich da Ja-Wort vor einem Pfarrer, der gekleidet ist wie Steve Jobs. Ihre Gelübde lesen sie dabei von einem iPhone ab. «Die spinnen, die Amerikaner»? Oder doch nur ein gezielter Werbespot von Apple?
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ISA vermarktet geplantes Stadion in Schaffhausen

Die Sportmarketingagentur ISA übernimmt die umfassende Vermarktung des Naming Rights des Stadionprojekts in Schaffhausen.

Beim Projekt handelt es sich um den Neubau des Fussballstadions mit Mantelnutzung für den FC Schaffhausen. Der Bau beginnt voraussichtlich Ende 2010 und soll im Frühling 2012 in Betrieb genommen werden. Die ISA International Sports Agency und das Unternehmen FCS Betrieb geben eine exklusive Vermarktungspartnerschaft bis Ende 2012 bekannt. Dabei ist ein umfangreicher Kooperationsvertrag die Basis. Das Paket umfasst Rechte wie Bandenwerbung, Ticketing und Hospitality im neu zu bauenden Stadion, wie auch das Hauptsponsoring des FC Schaffhausen. Über die Garantiesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Frontwork: Sichtbar von nah und fern

Frontwork hat für die Beschriftung von Limeco eine Leuchtwerbung geplant und umgesetzt.

Der ehemalige Kläranlageverband ist neu eine Interkommunale Anstalt, die unter dem Namen Limeco am Markt auftritt. Zu diesem Anlass hat Limeco die Agentur Frontwork beauftragt, einen modernen Auftritt zu gestalten. Die Bildmarke besteht aus fünf Waben: Übereinander gelegte und ausgeleuchtete Sechsecke in unterschiedlichen Farben. Durch die Überlappung der Waben ergeben sich zusätzliche Farbtöne und ein Spiel mit Farben und Formen.
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Politiken beendet Streit um Mohammed-Karikaturen

Die dänische Zeitung Politiken hat mit islamischen Organisationen einen Vergleich über die Publikation einer Zeichnung von Mohammed als Terrorist abgeschlossen und sich für die Kränkung von Muslimen entschuldigt.

Die meisten anderen dänischen Zeitungen distanzierten sich von der Aktion des liberalen Blattes, ebenso führende Politiker. Dies sei ein Kniefall vor den Islamisten und ein Ausverkauf der Meinungsfreiheit, meinte der für seine Zeichnung nur knapp einem Mordanschlag entgangene Karikaturist Kurt Westergaard.
Politiken hatte die Karikatur mit Mohammed als Terroristen mit Bombe im Turban wie zahlreiche andere dänische Blätter wiederveröffentlicht, als Westergaard 2008 erstmals mit dem Tode bedroht wurde. Wie die SDA berichtet, verlangte der saudi-arabische Anwalt Faisal Yamani daraufhin im Namen von acht islamischen Organisationen aus Ländern wie Saudi-Arabien, Ägypten und Libyen einen Entschuldigungen von den dänischen Medien. Diese bekam er, von Politiken-Chefredaktor Töger Seidenfaden. Er erklärte zur Einigung mit Fasani: «Bei uns ist die Debatte um den Islam vom Fehlen jeden Dialogs und fehlendem Verständnis für die Sichtweise der anderen geprägt. Hier wollten wir etwas tun».
Die Erstveröffentlichung der Zeichnung in der Zeitung Jyllands-Posten Anfang 2006 hatte zusammen mit elf weiteren Karikaturen zu massiven Protesten in der islamischen Welt geführt. Dabei starben mehr als 150 Menschen.

Bundesrat ist gegen Warnhinweise für Risiken des Autofahrens

Der Bundesrat lehnt eine Motion des Grünen Nationalrats Antonio Hodgers ab, der für die Autowerbung Warnhinweise analog der Tabakwerbung fordert. Autokonzerne sollen in ihrer Werbung keine Warnhinweise zu den Risiken für Gesundheit und Umwelt anbringen müssen.

Die Warnungen in der Tabakwerbung hätten zur Sensibilisierung und zur Verhaltensänderung beigetragen, begründete der Genfer Politiker seinen Vorstoss. Warnhinweise seien deshalb auch für die Autowerbung geeignet. Denn der Motorfahrzeugverkehr führe zu Umweltverschmutzung und Bewegungsmangel und schade damit der Gesundheit. Ausserdem sei auch vor dem Unfallrisiko zu warnen.
Das von Hodgers geforderte Instrument würde jedoch wenig dazu beitragen, die Umwelt vor schädlichen Emissionen zu schützen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, so die Ansicht des Bundesrats. Ein Obligatorium für solche Hinweise sei wenig effizient. In der am Freitag veröffentlichten Antwort schreibt die Regierung gleichzeitig, dass die Autowerbung bereits heute Angaben über den Treibstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und die Energieeffizienz enthalten müsse. Neuwagen müssten mit einer Energieetikette und schon bald mit der Umweltetikette gekennzeichnet werden.

SRG: Publikumsrat zu Regional/Diagonal und Vancouver-Berichterstattung

Der Publikumsrat hat getagt und über die Sendung Regional/Diagonal befunden sowie die Leistung des Schweizer Fernsehens bei der Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Vancouver gelobt.

Der Publikumsrat zeigt sich über die Leistung des Schweizer Fernsehens (SF) bei der Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Vancouver beeindruckt. Das Team vermittle wichtige Informationen und Fachwissen. Zudem gelinge es, den Zuschauerinnen und Zuschauern den olympischen Sportgeist näher zu bringen. «Vancouver Update» wird vom Publikumsrat als kurze und prägnante Sendung geschätzt, welche die Zuschauer auf den neusten Stand bringt und einen Überblick sowohl über das Geschehene als auch über Kommendes vermittelt.
Als kompakten Rückblick auf die vergangene Nacht begrüsst der Publikumsrat die Teilaufzeichnungen am späteren Nachmittag. Aufgrund der Zeitverschiebung seien solche Teilaufzeichnungen wertvoll und notwendig.
Als Wermutstropfen werden beim Publikumsrat vor allem zu kleine Zeiteinblendungen bei den Skirennen oder die zu wenig häufigen und zu kurzen Ranglisteneinblendungen empfunden. Nebst dem Live-Programm bietet SF auch ein grosses Internet-Angebot zu Vancouver 2010. Für einige im Publikumsrat wird der Internetauftritt jedoch als unübersichtlich beurteilt. Das Fehlen einer Archiv-Funktion erschwere das Suchen bereits gesendeter Beiträge. Verbesserungspotential drängt sich für den Rat zudem beim Teletext auf.
«Regional-Diagonal»: Umsetzung der «idée suisse»
«Regional-Diagonal» bietet gemäss Publikumsrat einen guten Service, indem die Sendung den Blick über die eigene Region hinaus ermöglicht. Das Wochenmagazin sei aus dem Programm von Schweizer Radio DRS nicht mehr wegzudenken. Für einige Ratsmitglieder sei es wohltuend, dass für einmal nicht politische und wirtschaftliche Themen, sondern Beiträge aus den Bereichen Gesellschaft, (Volks-)Kultur, Bildung und Alltag dominieren. Der Blick der Sendung über die eigenen Kantons- und Regionsgrenzen hinweg wird von den Publikumsrätinnen und -räten geschätzt. Zudem würden die Themen so aufbereitet, dass sie auch in den anderen Regionen zu interessieren vermögen. Die Sendung habe das Potential zur Integration der verschiedenen Landesteile und damit zur sinnvollen Umsetzung des Slogans «idée suisse».
Einige Ratsmitglieder hätten jedoch Themen aus dem Bereich Sport sowie Berichte aus der Romandie vermisst. Demgegenüber sei das Tessin fast überproportional vertreten gewesen.
Als gut und übersichtlich beurteilt der Publikumsrat den Internetauftritt von «Regional-Diagonal». Die vollständige Themenübersicht und die Möglichkeit, Sendungen nachzuhören, werden sehr geschätzt. Allerdingst wünschten sich einige im Rat mehr Informationen zu den einzelnen Themen sowie einen direkteren Zugang zur Website von «Regional-Diagonal».

Axel Springer: Redaktionsleitung des neuen Magazins First komplett

Die Redaktionsleitung von «First - das Magazin für guten Stil» ist komplett. Am 1. Juni 2010 startet Pierre-André Schmitt, ehemaliger Chefredaktor der Automobil-Revue, als Chefredaktor des neuen Titels von Axel Springer Schweiz.

Pierre-André Schmitt, Chefredaktor der Automobil Revue sowie der französischsprachigen Revue Automobile, hat sich entschieden, die beiden Zeitschriften im Laufe des Frühlings zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Er übernahm die Leitung der beiden Automobilfachzeitschriften, die zum Bereich Zeitschriften von Tamedia gehören, im Sommer 2008. Zuvor war er unter anderem als Stellvertretender Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins Bilanz und in gleicher Funktion beim Nachrichtenmagazin Facts tätig.
Neben der Chefredaktion beim Magazin First wird Schmitt zudem beim Wirtschaftsmagazin Bilanz wieder die Verantwortung für die Luxus-Berichterstattung übernehmen. In der Romandie trägt Olivier Toublan, Chefredaktor von PME Magazine und Private Banking, als Redaktionsdirektor der französischsprachigen Publikationen von Axel Springer Schweiz die Gesamtverantwortung für First. Dieses erscheint erstmals am 26. März 2010.
Die 68-seitige Publikation wird den Wirtschaftstiteln Bilanz und Handelszeitung sowie dem in der Romandie erscheinenden PME Magazine (First – Le magazine de l’élégance et du style) beigelegt. Das Magazin soll in einer Auflage von 130‘000 Exemplaren viermal jährlich erscheinen – am 26. März, 21. Mai, 24. September und 1. Dezember 2010. Das neue Magazin ist eine Gemeinschaftsproduktion der Standorte Zürich und Genf von Axel Springer Schweiz.
Die Anzeigenleitung liegt bei Sandra Bruderer, Werbemarktleiterin Bilanz.

Tele Bärn feiert seinen 15. Geburtstag

Am 1. März 2010 wird der Fernsehsender Tele Bärn 15 Jahre alt. Das zweitgrösste Regional-TV der Schweiz feiert diesen Geburtstag mit einem Blick zurück in die Anfangszeiten und hinter die Kulissen der heutigen News-Redaktion.

Vor 15 Jahren produzierte ein kleines Team von soeben zu Videojournalisten gewordenen jungen Leuten News, Hintergrund- und Unterhaltungs-Sendungen. Und wurde alsbald mit einigem Hohn überschüttet, heisst es in einer Tele Bärn-Mitteilung. Heute sehen sich im Tagesdurchschnitt mehr als 200’000 Menschen das Tele Bärn – Programm an. Dies entspricht gut einem Fünftel derjenigen, die den Sender im Gebiet von Langenthal bis in den Süden des Kantons Freiburg und vom Neuenburgersee bis ins Haslital empfangen können.
Am 1. März blickt das heute gut 60-köpfige Team zusammen mit den Zuschauern zurück. In die ersten News vor 15 Jahren, in die Seva Game Show und in den ersten Tele Bärn Sportbeitrag zum Thema Hornussen. In der «Musigstubete» stehen Musiker auf der Bühne, die schon in der ersten Sendung mit dabei waren und im «Info» wird gezeigt, wie der Arbeitstag eines VJs heute aussieht.
Gleichzeitig tritt Patrick Teuscher an diesem Tag seine Stelle als neuer Programmleiter an. Er hat von 1995 bis 1997 bei Tele Bärn die Anfänge des Senders mit begleitet und kehrt nun – nach
Karrierestationen als Leiter des Magazins «Innovationen», Stellvertretender Chefredaktor
bei Cash TV und Projektleiter Video bei der Bildagentur Keystone – als Programmleiter zu
Tele Bärn zurück.

Abgangsentschädigung an das Personal der ddp/AP

Die über zwei Wochen dauernden Verhandlungen mit den Eigentümern der ehemaligen AP Associated Press Schweiz, heute ddp/dapd, haben zu einer Einigung geführt. Nach fünf Verhandlungsrunden haben sich die beiden Parteien auf eine Abgangsentschädigung von 4,5 Monatsgehältern geeinigt.

Die 20 gekündigten festangestellten und regelmässigen freien Redaktionsmitarbeitenden, die die Vereinbarung unterschreiben, werden ab Montag freigestellt. Dies teilte die Gewerkschaft Comedia am Donnerstagabend mit. Es betreffe jedoch nur die Mitarbeitenden in der Deutschschweiz – die Westschweizer Journalisten seien nach wie vor in ungekündigtem Verhältnis, so Comedia-Zentralsekretärin Stephanie Vonarburg gegenüber der SDA. Wie die Gewerkschaften Comedia und Impressum am Freitag schreiben, war geplant, dieses Resultat am Sonntag zu kommunizieren, um die Vereinbarungen nicht zu gefährden. Die Bestätigung erfolge nun frühzeitig, weil es bereits vorab publik geworden ist.
Im vergangenen Dezember wurde AP Schweiz an die Agentur ddp Deutscher
Depeschendienst verkauft. Daraufhin haben die Nachrichtenagenturen SDA und ddp ihre Zusammenarbeit im Schweizer Markt bekannt gegeben. Das seit 1981 bestehende AP-Büro, heute ddp Schweiz, wird zum Korrespondentenbüro der ddp. Die SDA übernimmt keinen der bisherigen ddp-Mitarbeiter, da sie selbst Arbeitsplätze abbauen muss, schreibt die SDA. Für die JournalistInnen bedeutete dies, dass sie gleichentags entlassen wurden, so eine Mitteilung der Gewerkschaften. Das Vorgehen des deutschen Arbeitgebers, das jede soziale Verantwortung vermissen liesse, sei weder betriebswirtschaftlich nachvollziehbar noch medienpolitisch zu billigen, heisst es weiter. Dass die SDA damit Hand geboten habe, den einzigen Konkurrenten auszubooten, hinterlasse weiterhin einen schalen Nachgeschmack.
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