Neuer Group-CIO bei Ringier

Zum 1. Mai übernimmt Joachim Aschoff als neuer Group-CIO die Verantwortung für die Corporate IT beim Schweizer Medienkonzern Ringier.

Joachim Aschoff übernimmt die IT-Verantwortung von Urs Gerhard. Der bisherige CIO verlässt nach sechs Jahren als Leiter der konzernweiten IT-Services das Unternehmen. Er wolle eine neue Herausforderung annehmen, wie es bei Ringier heißt.
Aschoff ist seit 2005 bei Zurich Financial Services, wo er noch bis Ende April als Head of Global Service Management in der Group IT des Finanzdienstleisters tätig sein wird. Davor hat er verschiedene leitende Positionen unter anderem bei Swissport, Lufthansa und der früheren Swissair inne gehabt. Einen Nachfolger für ihn bei Zurich Financial Services gibt es noch nicht, wie Cio.de schreibt. Der neue Group-CIO wird ein Team von rund 100 IT-Mitarbeitern beim Schweizer Medienkonzern leiten. Er berichtet direkt an den Finanzchef und Leiter Corporate Center, Samuel Hügli.
Ausserdem soll das Unternehmen bis Oktober 2010 allen Mitarbeitern Zugang zu den Google Apps Premier Edition ermöglichen. Die Google Apps sollen insgesamt acht unterschiedliche Mail- und Kalendersysteme und Dutzende von Mail-Domains ersetzen, die bisher innerhalb des Medienhauses in Gebrauch sind.

Marketing-Tag 2010: Die Besten aus 50 Eingaben

Am 9. März 2010 trifft sich die Marketingbranche im KKL Luzern wieder zum Schweizerischen Marketing-Tag. Dieses Jahr dreht sich alles um Emotionen im Marketing.

Was müssen Unternehmen tun, damit Marken Menschen berühren? Welche Faktoren sind für Kunden wichtig und relevant? Und weshalb klappt emotionales Marketing bei dem einen Unternehmen gut, beim anderen hingegen kaum? Mögliche Antworten auf diese Fragen findet die Branche am kommenden Marketing-Tag, am 9. März in Luzern. Internationale Referenten wie US-Bestseller-Autor James H. Gilmore vermitteln den erwarteten 1000 Teilnehmenden im KKL neue Erkenntnisse und praktische Impulse. Zu den weiteren Referenten zählen Simonetta Carbonaro, Professorin für Humanistic Marketing und Design Management an der Universität von Borås in Schweden, sowie David Bosshart, seit 1999 CEO des GDI in Rüschlikon.
Als Höhepunkt des Treffens werden anschliessend die besten Marketingideen der Schweiz mit der Marketing-Trophy prämiert sowie der Publikumspreis verliehen. Mit der Marketing-Trophy werden alljährlich die innovativsten und erfolgreichsten Marketingideen der Schweiz prämiert. «Die Marketing-Trophy ist der Oscar der Schweizer Marketer», sagt Uwe Tännler, Präsident von Swiss Marketing und OK-Präsident des Schweizerischen Marketing- Tags im KKL Luzern. Der Preis wird von Swiss Marketing, der grössten Berufsorganisation für Marketing und Verkauf in der Schweiz, verliehen. Ausgewählt werden die Nominationen und die Gewinner von einer zehnköpfigen Fachjury, die von Marco Bernasconi, Geschäftsführer der Wemf für Werbemedienforschung, präsidiert wird.

Die besten Schweizer Marketingkampagnen sind nominiert
Die Nominierten für die Marketing-Trophy 2010 stehen fest. Eine interdisziplinäre Jury hat aus 50 Eingaben die besten Schweizer Marketingkampagnen des zu Ende gehenden Jahres ausgewählt.
Nominierte in der Kategorie Grossunternehmen: Kuoni (Repositionierung der Marken Kuoni und Helvetic), Six Multisolutions AG (Kampagne für Mobile Voucher), Volvo (Lancierungskampagne für Volvo XC 60) und Phonak (Kampagne der Stiftung Hear the World) sowie Service industriels de Genève (Lancierung der Marke Eau de Genève).
Kategorie mittlere Unternehmen: Erlebnis Schweiz, Nidau (Promotion für Firmenevents und Kundenanlässe), und Rugenbräu (Kampagne für Swiss Highland Single Malt Whiskey Ice Label).
Nominierte kleine Unternehmen: Freshbox (Kampagne für Frucht-Abo) und Natura Güggeli (Gesamtkonzept).
In der Kategorie NPO: Stiftung Pro Kloster Einsiedeln (Klosterplatz.com – Kampagne zur Sanierung des Klos-terplatzes), Schweiz Tourismus (Aktion Felsenputzer), Heks (Kampagne Hilfe schenken).

«Die Werbewoche» auf Star TV zum Making-of von «Seat Ibiza Ecomotive »

Am Donnerstag, ab 19:00 Uhr, zeigt Star TV das Making-of des neuen Seat Ibiza Ecomotive.

Im Spot hat der Schweizer Hollywood-Star und Seat-Ambassador Anatole Taubmann plötzlich drei Wünsche frei – was ihn zunächst etwas verunsichert. Star TV riskiert den Blick hinter die Kulissen und zeigt exklusiv die Bilder des Drehs. In der Rubrik «Aufgefallen» wird wiederum ein Highlight aus der diesjährigen Cannes-Rolle präsentiert und wie gewohnt werden auch die TV-Spots der laufenden Woche ausgestrahlt.
Die Werbewoche auf Star TV: Neu jeden Donnerstag um 19:00 Uhr auf Star TV und als Stream auf www.startv.ch.

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Festland: Cookies für Software-Entwickler

Die Agentur Festland hat für BSI Business Systems Integration eine neue Recruiting-Kampagne entwickelt.

In Zürich, dem für BSI wichtigsten Recruiting-Markt, rufen F12-Plakate im Zürcher Pendlernetz zur Bewerbung auf, inklusive Handynummer des CEO. Ein an der ETH verteilter Cookie-Flyer lädt Informatik-Studierende ein, sich im eigens eingerichteten BSI Popup Office mit Snacks, Drinks und Facts zu versorgen. An der diesjährigen ETH Kontaktparty ist BSI zudem nicht nur mit einem Stand, sondern auch mit einem eigenen Werbezeppelin präsent.
Die Kampagne umfasst darüber hinaus diverse Aktionen an anderen Informatik-Hochschulen sowie Inserate und Banners in Fachmedien und Sozialen Netzwerken. Nicht zuletzt wurde der Karrierebereich der BSI-Website erweitert.
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Auch Regionale verlieren

Für die Regional-TV-Sender der deutschen Schweiz war 2009 das zuschauermässig zweitschlechteste Jahr seit 2001. Vom Rückgang betroffen sind praktisch alle Programme.

Yahoo und Twitter spannen zuzsammen

Nach Google und Microsoft hat sich nun auch Yahoo mit dem Microbloggingdienst Twitter auf eine Kooperation geeinigt. Die Echtzeitumgebung von Twitter soll umfassend in das Yahoo-Netzwerk integriert werden.

User sollen über diverse Websites und Angebote von Yahoo zukünftig direkten Zugang zu ihren Twitter-Feeds erhalten. Dies schreibt Readwriteweb.com am Mittwoch. Ausserdem könne künftig direkt aus Yahoo heraus getweetet werden. Und Twitter-Updates sollen direkt in Yahoos Echtzeitsuche integriert werden. Die Auswahl an Status-Updates werden in Bereiche wie Nachrichten, Unterhaltung oder Sport zu finden sein.
Nachdem vor kurzem auch eine Partnerschaft mit Facebook geschlossen wurde, können Yahoo-User nun über die Verknüpfung gleichzeitig mehrere Plattformen durch ihren Account bedienen.

Zeta lässt Tiere für Interhome sprechen

Die Agentur Zeta hat für Interhome eine internationale Werbekampagne im Bereich Einkauf entwickelt.

Die Kampagne richtet sich direkt an Haus- und Wohnungsbesitzer und fordert diese auf charmante Art zur Vermietung ihres Zweithauses auf. Der Vermieter von Ferienhäusern und -wohnungen wird dabei als kompetenter Partner des Vertrauens positioniert, im Claim «Sorglos vermieten» auf den Punkt gebracht.
Die Idee: Charakteristische Tiere stehen stellvertretend für die verschiedenen Typen von Vermietern, deren
Umfeld und das Angebot von Interhome: der gutbürgerliche Hund im familiären Umfeld, die
vornehme Katze in der klassischen Villa, der urbane Goldfisch im modernen Stadtloft und der fröhlichen
Vogel im rustikalen Chalet. Plakativ umgesetzt: Neben ihrem primären Wohnsitz besitzen die Charaktere immer ein zweites, leerstehendes Zuhause, das allerdings ungenutzt bleibt. Darunter die Headline «Nutzen Sie, was sie nicht benutzen».
Verantworlich bei Interhome: Walter Buschta (Head of Marketing), Roger Müller (Head of Purchasing), Martin Frank (Brand and Communication Manager), Philipp Grieder (Project Manager Marketing). Verantwortlich bei Zeta Zürich: Ibrahim Zbat (CD), Helen Lagger (Text/Konzept). Fotos: Fotosolar, Luzern. Styling: Monica Keller. Bildbearbeitung: Andy Jossy (KRT, Luzern).
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Compresso organisiert Jubiläumsfeier für Bühler

Die Zürcher Agentur Compresso wurde für die Organisation und Umsetzung einer grossen Jubiläumsveranstaltung Uzwiler Machinenfabrik Bühler beauftragt.

Die weltweit tätige Uzwiler Machinenfabrik Bühler feiert dieses Jahr das 150-
jährige Jubiläum. Compresso.ID event war für die gesamte Organisation und die Umsetzung der Jubiläumsfeier verantwortlich. Die Produktionshalle des Unternehmens wurde für die Feier innerhalb von 20 Stunden in eine Jubiläums-Lokalität umgewandelt. Durch den Abend führte Moderatorin Cécile Bähler.
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Lichtblicke für die Werbung

Westiform hat eine neue LED-Technologie für Leuchtschriften entwickelt. Sie verbraucht 80 Prozent weniger Strom als Neonröhren und stösst 80 Prozent weniger CO2 aus – bei gleicher Leuchtleistung. Coop unterstreicht mit der neuen Technologie sein Engagement für die Umwelt. Und spart viel Geld.

ConturaLED ist der ganze Stolz von Alain Schindler, CEO des Leuchtwerbemittel-Produzenten Westiform. Die neuartigen Licht emittierenden Elektroden, kurz LED, die Westiform gerade lanciert hat, denken mit: Sie leuchten ausschliesslich, wenn es dunkel genug ist, und das nur so hell, wie für die Wahrnehmung der Schrift nötig. Das spart Energie und Kosten.
Und so funktioniert’s: ConturaLED arbeitet mit einer Umgebungslichtsteuerung, die per Sensor auf die Umgebungshelligkeit reagiert. Ausserdem werden bei ConturaLED nur so viele Elektroden eingebaut, wie wirklich gebraucht werden, um die Schrift optimal auszuleuchten: Die Lichtpunkte werden einzeln entlang der Schriftkontur gesetzt. Das ist mit herkömmlichen LED, deren Lichtpunkte wie bei einer Lichterkette «am Strang» angeordnet sind, nicht möglich. Wer mit einer solchen Kette eine LED-Leuchtschrift optimal ausleuchten will, muss die ein oder andere unnötige Schlaufe legen. Im Innern branchenüblicher LED-Leuchtschriften winden sich die Elektrodenketten deshalb oft in vielen Kurven – und verströmen mehr Licht und verbrauchen mehr Strom als nötig.
Lichte Augenblicke
«LED allein ist nichts Besonderes. Bereits im ersten James-Bond-Film hatte der Agent LED in seiner Uhr», sagt Thomas Ondrisek. Ondrisek ist leitender Entwicklungsingenieur der Westiform. Er hat ConturaLED gemeinsam mit seinem Team entwickelt. «Das spezielle an ConturaLED ist, dass sie der Buchstabenkontur folgt und einen Lichtsensor hat, der auf Helligkeit reagiert. So ist die Schrift die ganze Zeit etwas heller als ihre Umgebung und damit immer optimal sichtbar.» Mit hereinbrechender Abenddämmerung schalten sich die Leuchtbuchstaben mit voller Leuchtkraft ein und dimmen sich dann langsam herunter, je dunkler es wird. Denn im Dunkeln ist die Schrift ohnehin gut zu sehen. Das Gleiche geschieht in der Morgendämmerung: Mit dem Hellerwerden wird auch die Schrift immer heller, bis sie gegen das Tageslicht nicht mehr sichtbar ist. Dann schaltet sie sich aus. Weil der Lichtverlust so auf ein Minimum schrumpft, reduziert ConturaLED den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss im Vergleich mit Neon-Leuchtschriften um bis zu 80 Prozent. Auch der Stand-by-Stromverbrauch von ConturaLED ist minimal.
Die einzelnen LED werden genau in der Farbe ihres Deckmaterials produziert, also bei Coop beispielsweise in dunklem und hellem Orange. Das reduziert die Lichtabstrahlung zusätzlich und lässt die Farben intensiver wirken. Ausserdem kann die Leuchtschrift erstmals exakt nach den Farben des CI/CD produziert werden, was bei Neon-Leuchtschriften nur marginal möglich war. «Unser Kunde kann die gewünschte Farbwirkung seiner Leuchtschrift genau festlegen», betont Ondrisek. «Die Färbung der Elektroden und die Umgebungslichtsteuerung machen es möglich.»
Saubere Erfindung
ConturaLED hat noch weitere positive Effekte: In einem normalen Energieversorgungsnetz treten früh morgens und abends die grössten Stromspitzen auf, denn morgens schalten viele Menschen gleichzeitig das Licht ein, föhnen sich die Haare und kochen Kaffee. Abends kommen sie von der Arbeit heim, knipsen das Licht und die Stereoanlage an und kochen sich noch etwas Feines. Genau in diesen Spitzenzeiten verbrauchen ConturaLED-Schriften am wenigsten Strom – und entlasten damit das Energieversorgungsnetz. Weil es bei ConturaLED so gut wie kein ungenutzt in die Umgebung verstrahltes Licht gibt, sinkt die Lichtverschmutzung merklich. Ausserdem wirken solche Leuchtreklamen weniger anziehend auf Fliegen, Mücken und anderes Getier. ConturaLED-Schriften müssen deshalb auch entschieden seltener gereinigt werden.
Bestehende Neon- oder LED-Leuchtschriften können unkompliziert auf ConturaLED umgerüstet werden. Werden Schriften, die mit ConturaLED ausgerüstet werden sollen, neu hergestellt, lässt sich sogar ein Teil der zur Produktion der Buchstaben verwendeten Kunststoffe einsparen. Denn das LED-System braucht hinter der Plastikverkleidung weniger Platz als Neonröhren. Bei ConturaLED stimmt also sogar das Tüpfelchen auf dem i.
Nachhaltigkeit aus Leidenschaft
Viele gute Argumente sprechen für ConturaLED, für Coop waren bei der Entscheidung für die neue Technologie aber vor allem der geringe Energieverbrauch und die Nachhaltigkeit des Systems entscheidend. Coop ist schon lange Kunde bei Westiform und prädestiniert dafür, ConturaLED einzusetzen. Denn das Unternehmen hat sich 2004 gegenüber dem Bund verpflichtet, seine Energieeffizienz zu steigern und den CO2-Ausstoss zu senken. Bis 2023 will Coop CO2-neutral sein. Zu dieser Strategie passt ConturaLED hervorragend. Durch den Wechsel der Leuchtmittel reduziert Coop seinen jährlichen CO2-Ausstoss um 20 Tonnen und seinen Energiebedarf pro Jahr um fast zwei Gigawattstunden. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 400 bis 600 Haushalten. «Unsere Investition in diese Umrüstung ist nicht teurer als eine Investition in branchenübliche LED», sagt Georg Weinhofer, Leiter der Fachsstelle Energie/CO2 bei Coop. «Doch durch ConturaLED sinken unsere Strom- und Unterhaltskosten. Mittel- und langfristig fahren wir so also günstiger, obwohl wir nachhaltig agieren. Das ist wirklich einmalig.» Coops Investition dürfte sich bereits nach etwa zwei Jahren amortisiert haben, schätzt Westiform-Chef Alain Schindler.
Westiform hat gerade schweizweit mit der Installation von 750 Coop-Schriftzügen mit ConturaLED begonnen. Auf lange Sicht wird Coop alle seiner 4250 zum Teil noch mit Neon beleuchteten Schriftzüge gegen ConturaLED-Leuchtschriften austauschen.
Schindler und Ondrisek erwarten, dass sich bald noch weitere Unternehmen für ConturaLED begeistern: «Nachhaltigkeit ist zwar schon lange ein Thema. Wenn man nun für umweltfreundliches Verhalten aber nicht mehr draufzahlen muss, sondern damit noch etwas einsparen kann, gewinnt die Sache an Schlagkraft. Unternehmen und Agenturen sollten den Umweltgedanken in Zukunft schon bei der Planung eines neuen CI/CD im Hinterkopf haben.» Lange wird es wahrscheinlich nicht mehr dauern, bis andere Unternehmen dem leuchtenden Beispiel von Coop folgen werden.
Anne-Friederike Wilhelm

Leuchtwerbung: Hand- und Mundarbeit
Hätten Sie es gewusst? Was auf den Dächern von Coop, Credit Suisse und Publigroupe leuchtet, ist pure Handarbeit. Für die Formung eines jeden Leuchtschriftbuchstabens stellt Westiform ein Holzmodell her. Um dieses herum werden dann in einem Ofen erwärmte Plastikteile in die gewünschte Form gebogen. Auch zusammengeklebt und abgedichtet werden die Buchstaben von Hand. Nur so erreicht Westiform die hohe Präzision, für die das Unternehmen bekannt ist. Um die guten alten Neonröhren herzustellen, die zwar immer seltener, aber immer noch gebraucht werden, betreibt Westiform ausserdem eine eigene Glasbläserei. Auch hier ist alles Hand-, pardon: Mundarbeit.
Das Familienunternehmen Westiform mit Sitz in Niederwangen gilt europaweit als führendes Unternehmen für Leuchtwerbung. Westiform wurde 1998 gegründet und geht auf den US-Konzern Westinghouse zurück. Das Unternehmen ist zu 87 Prozent in Familienbesitz, unterhält fünf Produktionsstandorte und Vertriebsgesellschaften in Europa und Übersee und beschäftigt rund 500 Vollzeitmitarbeiter. www.westiform.ch

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Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die Neonschrift von
Coop neben der neuen ConturalLED- Schrift. Die
Leuchtwirkung ist exakt die gleiche.
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Strahlt in verschiedenen Farben: das Logo der Publicitas.
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Bosch-Leuchtschrift.

In eigener Sache:

Die Wahl zum Werber des Jahres gehört zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in der Agenda der Schweizer Werbeagenturszene. Seit 1977 küren die Abonnenten der Werbewoche ihren «König» oder ihre «Königin». In diesem Jahr wurde der Titel also zum 33. Mal vergeben.

Die diesjährige Verleihung war hingegen in mancherlei Hinsicht auch eine Premiere. Erstmals fand der Anlass im Seerestaurant Lake Side statt. Das Wetter spielte mit und die Besucher hatten während des Aperitifs einen wunderschönen Ausblick auf das beleuchtete Zürich. Wie wir erfahren haben, gab es aber zumindest einen Gast, der sich aus lauter Gewohnheit ins Kaufleuten aufmachte, bevor er dann glücklich im Lake Side landete.
Eine weitere Premiere war, dass es für uns der erste öffentliche Auftritt als Medien&Medizin Verlag war – gewissermassen unser Startschuss als neuer Schweizer Verlag, der neben der Werbewoche, dem Media Trend Journal noch weitere medizinische Fachzeitschriften herausgibt. Der Start war gelungen: Fast 200 Gäste durften wir begrüssen – auch viele ehemalige Werber des Jahres wollten bei der diesjährigen Verleihung mit dabei sein.
Mit der Auszeichnung der «Kampagne des Jahres» begann der Anlass. Die Leser der Werbewoche und die Zuschauer von Star TV wählten die Maggi-Kampagne mit Claudio Zuccolini als Siegerin. Gestaltet wurde sie von Ringier Media Sales und der Zürcher Werbeagentur Publicis.
Dann wurden die fünf Nominierten in einem Film vorgestellt, der nach einer Idee und unter der Regie von Andreas Panzeri zusammen mit Star TV realisiert wurde.
Mit Regula Fecker, Partnerin der Zürcher Agentur Rod Kommunikation, schaffte es nach zehn Jahren erstmals wieder eine Frau auf das Podest. Die letzte Werberin des Jahres war Danielle Lanz von Ruf Lanz im Jahre 1999. Regula Fecker wurde als sechste weibliche Werberin in den Himmel der 33 Glorreichen aufgenommen.
Die Agentur Rod gilt zweieinhalb Jahre nach ihrer Gründung als kreativer und strategischer «Hot Shop» mit 16 Mitarbeitenden. Zu ihren Kunden zählen 20 Minuten, Ikea, Bell, Hotelplan, Médecins Sans Frontières und Sanitas. Schon 2008 wurde Rod als «Newcomer-Agentur des Jahres» im deutschsprachigen Raum vom Ullstein Verlag ausgezeichnet. Die ganze Agentur applaudierte frenetisch, als Regula Fecker den Egon-Pokal der Werbewoche entgegennehmen durfte.
Das grosse mediale Echo der Wahl – es gab ausführliche Berichte im Tages-Anzeiger, im Blick, in der SonntagsZeitung, im Sonntag, in der Handelszeitung, in der Bilanz, in «Glanz&Gloria», auf DRS3, auf DRS1 und in vielen weiteren Titeln – zeigt, dass die Abonnenten der Werbewoche als Meinungsführer die Schweizer Werbung repräsentieren. Darauf sind wir stolz und es ist für uns Ansporn und Ehrgeiz, die Werbewoche ständig zu verbessern und für Sie zu einer noch spannenderen Lektüre zu machen.
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Eleonore E. Droux, Verlgerin.
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Pierre C. Meier, Chefredaktor
Werbewoche.

Valencia zeigt für Coop Familiensinn

Coop lanciert zum wiederholten Mal den nationalen Familien-Aktionsschwerpunkt. Valencia Kommunikation hat erneut das Keyvisual zu den «Familienwochen» konzipiert und sämtliche Werbemassnahmen gestaltet.

Zu den realisierten Massnahmen zählen F12- und F4-Plakate, Hängerahmen und Rotairs, die vom 23. Februar bis zum 6. März 2010 in allen Coop Filialen zu sehen sind.

Verantwortlich bei Coop: Lydie Goltdammer-Fourkal (Leitung Werbung), Joachim Von Allmen (Leiter POS Werbung). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Michael Gerber (CD), Tommy Schilling (Senior AD), Anett Oldenburg (Junior AD), Guillermo Garcia (Text), Serdal Aktas, Beate Ertl (DTP), Sabina Wothe, Jeannine Kaiser (Beratung).

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Futurecom: Für Reporter ohne Grenzen als Hacker unterwegs

Die Organisation Reporter ohne Grenzen, die weltweit für mehr Pressefreiheit kämpft, macht mit einer Onlineaktion auf die Internetzensur aufmerksam. Futurecom hat dazu eine Kommentarfunktion gehackt.

Der Entzug der Meinungsfreiheit wird hautnah demonstriert, indem das Recht auf freie Meinungsäusserung genommen wird. Dies geschieht mit einem getarnten Online-Ad, welches das Kommentarfeld von Onlinepublikationen imitiert. Nach dem Eintippen einiger Buchstaben wird der Cursor «gekidnappt» und die gesamte Meinung gelöscht. Stattdessen wird eine automatisch generierte Nachricht im Namen des Nutzers abgeschickt und als gänzlich unkritischer Kommentar publiziert. Mit der Auflösung soll dann gezeigt werden, wie wichtig freie Meinungsäusserung für unsere Gesellschaft ist.
Bei der Aktion wird bewusst auf das Segment der sogenannten «Critics» gesetzt. Damit werden diejenigen 19 Prozent Internetnutzer angesprochen, die aktiv Beiträge kommentieren und so am offenen Internetdialog teilnehmen (Forrester Research 2006). Der Banner wird am 12. März 2010, dem Internationalen Tag gegen Zensur im Internet, breitflächig in Onlinemedien der Deutsch- und Westschweiz sowie im Tessin geschaltet. Im Vorfeld wird der Banner nun bereits gezielt auf Internetzeitungen, beispielsweise dem Landboten und Blogs platziert.

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Verantwortlich bei Reporter ohne Grenzen: Georg A. Hildebrand (oordination Deutsche Schweiz). Verantwortlich bei Futurecom: Roger Ruegger (CD), Samuel Textor (Text/Konzept), Michael Gallmann (AD), Christos Margaris (Flash Programming), Patrick Biner (Beratung).

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