Cablecom steigert Jahresumsatz

Cablecom meldete für das Geschäftsjahr 2009 eine Steigerung des Jahresumsatzes um 7 Millionen auf 1'105 Millionen Franken.

Dem Unternehmen sei es nach drei sehr anspruchsvollen Quartalen im vierten gelungen, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren, so der Kommentar vom Cablecom-Managing Director, Eric Tveter, zur Geschäftsentwicklung. Man habe im strategisch wichtigen Bereich Digitalfernsehen per Mitte Februar 2010 die Zahl von rund 400‘000 Kunden erreicht. Man habe ausserdem die Zahl der Beratungsstellen für Kundenanliegen auf zehn erhöht, wie das Unternehmen gemäss Netzticker vermeldete. In diesem Jahr sollen nun och weitere Standorte dazukommen und ab April die Servicezeiten der Kundenhotline erweitert werden.

Wechsel in der Chefredaktion des Matin Dimanche

Der Chefredakteur des Matin Dimanche, Michel Danthe, hat heute Freitag seine Entscheidung bekanntgegeben, dass er seine aktuelle Funktion abgeben wird. Auf ihn folgt Ariane Dayer, aktuelle Chefredakteurin beim Schwesterntitel Le Matin.

Nach sechs Jahren bei Matin Dimanche wird Michel Danthe nun seinen Posten am 31. März 2010 verlassen. Dies schreibt die Edipresse in einem Medien-Communiqué. Danthe begann bei La Suisse, arbeitete daraufhin in diversen Redaktionen, unter anderem beim Journal de Genève und beim Nouveau Quotidien. Bei seiner Ankunft bei Edipress leitete er noch das Projekt der täglichen Gratiszeitung, welche später unter dem Titel Matin Bleu lanciert wurde.
Ariane Dayer arbeitet seit September 2008 als Chefredakteurin bei Le Matin. Nach einem Einstieg in der Redaktion bei La Suisse und L’Hebdo wurde Dayer Chefredakteurin bei L’Hebdo und bei Saturne. Dies zwischen 1993 und 2006. Daraufhin arbeitete sie bis 2007 beim Matin Dimanche.

Gewerbeverband im Widerstand gegen Billag-Empfangsgebühren

Der Streit zwischen der Billag und dem Gewerbeverband um die Empfangsgebühren geht in die zweite Runde und geht mit seinem Widerstand gegen Radio- und TV- Gebühren einen Schritt weiter. Er unterstützt auch jene KMU, die ihre Geräte bereits bei der Billag angemeldet haben.

Denjenigen Betrieben, die ihre Empfangsgeräte bereits bei der Inkassostelle Billag angemeldet haben, empfiehlt der Verband, die Geräte wieder zu entfernen. Sie sollen dies der Billag mitteilen – zusammen mit der Aufforderung zur Löschung der entsprechenden Daten. Aus seiner Website hat der Schweizerische Gewerbeverband SGV einen zweiten Musterbrief aufgeschaltet. Ein erster Musterbrief war bereits seit Mitte Februar im Netz. Damit können Gewerbler den Billag-Inspektoren Hausverbot erteilen. Dieser Brief wurde laut SGV bereits 2‘000 Mal heruntergeladen. Allerdings sind bei der Billag erst 41 Briefe eingetroffen, wie Billag-Sprecher Jonny Kopp am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.
Der Billag-Verwaltungsratspräsident Werner Marti wird sich nun um die Beilegung des Konflikts kümmern. Wie die SDA weiter mitteilt, geht Mediensprecher Kopp davon aus, dass es Gespräche geben wird zwischen Marti und der Spitze des Gewerbeverbands. Sich gegen die Gebühren zu wehren, erhöhe lediglich den Aufwand und werde so für den einzelnen Gewerbetreibenden am Ende teurer, so Marti im Interview mit dem Tages-Anzeiger vom Freitag.
Grund für den Ärger der Gewerbler ist eine Empfehlung des Bundesrats wonach neu auch Radio- und TV-Gebühren bezahlen soll, wer kein Empfangsgerät hat.

2009 war schwierigstes Jahr für Affichage

Der Umsatz der Affichage ist 2009 im Zuge der Wirtschaftskrise und damit einer sinkenden Werbetätigkeit eingebrochen. Dies insbesondere im Ausland. Dazu kommen noch Abschreiber, was zu einem Reinverlust von 59.1 Millionen Franken führte.

Das Jahr 2009 sei eines der schwierigsten Jahre in der Geschichte der Affichage Gruppe gewesen, bilanzierte die Aussenwerberin am Freitag. Auf dem Heimmarkt sank der Umsatz um 18.3 Prozent auf 250.1 Millionen Franken, im Ausland gingen die Erlöse sogar um 26.5 Prozent auf 89.9 Millionen Franken zurück. Wertberichtigungen auf Übernahmen in Griechenland und Bosnien sowie Abschreibungen auf Kundenforderungen im Ausland haben das Resultat zusätzlich belastet, heisst es. Zudem ergaben sich Verlust aus Verkäufen von Aktivitäten in Ungarn und Norditalien. Operativ habe das 1900 gegründete Unternehmen aber ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, insbesondere in der Schweiz. Der Betriebsgewinn vor Abschreibern und Goodwill-Amortisationen EBITDA betrug 45.4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Dank ihrer starken Eigenkapitalbasis und ausreichender Liquidität bleibe die finanzielle Situation der Gruppe solide, wie es weiter heisst. Eine Dividende für 2009 liegt aber dennoch nicht drin. Affichage hatte im Vorjahr noch noch 4.40 Franken pro Aktie ausgeschüttet, bei einem Reingewinn von 29,6 Millionen Franken. Für eine konkrete Prognose des laufenden Jahres sieht sich Affichage nicht in der Lage. Das Buchungsverhalten der Kunden sei weiterhin von kürzesten Fristen geprägt und wenig berechenbar. Affichage hatte im November angekündigt, in der Schweiz 20 Vollzeitstellen zu streichen. Insgesamt beschäftigte APG 540 Mitarbeitende.

CAS Zertifikate für Kommunikations- und Führungsverantwortliche

10 Kommunikations- und Führungsverantwortliche haben den 5. MAZ-Studiengang Rhetorik und Moderation abgeschlossen.

Im 6-monatigen, berufsbegleitenden Studiengang trainierten die Teilnehmenden die eigene Auftritts-Kompetenz, vertieften die Kunst des überzeugenden Argumentierens und Auftretens in Reden und Verhandlungen sowie der überzeugenden Präsentation. Im zweiten Teil des CAS-Studien-Ganges entwickelten die Teilnehmenden ihre Fertigkeiten und Kenntnisse im Moderieren von Sitzungen, Podiumsdiskussionen und schwierigen Gesprächen. Ein zweitägiges Medientraining bildete den Abschluss der insgesamt 11 Module.
Der CAS-Studiengang Rhetorik und Moderation wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ angeboten. Er zählt auch als Vertiefungsfach des MAS Business Communications der HWZ.
Zertifikate erhalten:
Beatrice Buchmann, Stefan Flury, Dominique Franz (Dresdner Bank Schweiz), Stephan Hagenbuch (Schweizer Milchproduzenten SMP), Marco Ialuna (vwd information solutions), Brigitte Kaps (Ruag Holding), Jeannine Matthys (Credit Suisse), Bigna Pallioppi (InCore Bank), Christa Schwarz (SIX Telekurs LTD), Gaby Zimmer (VBS/ Logistikbasis der Armee, LBA).

Zu guter Letzt: Ohrenstöpsel für Eule und Co.

Im deutschen Northeim, wo sich Eulen, Eichhörnchen und Hasen gute Nacht sagen, findet einmal im Jahr während drei Tagen das Festival «Rock im Wald» statt. Dass dies den sonst mit idyllischer Stille verwöhnten Waldtieren nicht wirklich passt, versteht sich von selbst.

Sollen sich die Tiere doch nicht so anstellen und sich was einfallen lassen – wer braucht schon Ohrenstöpsel, wenn es Baumnüsse, Tannzapfen und Schlappohren gibt. Dies dachte sich die Berliner Agentur BBDO und liess die Tiere im Auftrag der Stadt Northeim in ihrer Not erfinderisch werden. Entstanden sind drei Sujets mit eindeutigem «Jöh-Effekt». Und vielleicht erinnert sich sogar der eine oder andere Festivalbesucher während des Anlasses an den armen Hasen, das empörte Eichhörnchen und die schockierte Eule. Und wirft (Zeigefinger hoch) – wenn er schon die Tiere nicht vor dem Lärm schützen kann – wenigstens die leere Bierflasche nicht achtlos in den Wald…
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USA: Verlage diskutieren Preise für iPad-Content

Die Diskussionen über Content-Vermarktung auf dem iPad gewinnen an Fahrt. Die Verlage sind sich noch uneinig darüber, wie viel Geld sie künftig für ihre Inhalte auf dem neuen Apple-Gerät verlangen können.

Dass das Tablet ein großer Hoffnungsträger in Sachen Paid Content ist, wurde schon deutlich, bevor das iPad überhaupt offiziell enthüllt worden war. Nun debattiert laut Pressetext unter anderem die New York Times darüber, wie viel für Inhalte auf dem iPad verrechnet werden soll. Ein Teil der Zeitungsvertreter ist der Meinung, digitale Versionen sollten als monatliches Abo etwa genauso viel kosten, wie das Printprodukt, das täglich ins Haus geliefert wird. Wenn dies nicht der Fall ist, würden Leser womöglich ihre physischen Abos kündigen, so die Befürchtung.
E-Book-Preise belaufen sich oft auf etwa dieselbe Höhe, wie für gedruckte Taschenbuchversionen verlangt wird. Amazon verrechnet zwar nicht mehr als 9,99 Dollar, geriet zuletzt jedoch in Streit mit Macmillan, weil der Verlag höhere Preise durchsetzen wollte. Macmillans Vorstellungen liegen zwischen 12,99 und 14,99 Dollar.
Jene Vertreter der New York Times, die an eine digitale Zukunft glauben, sind der Meinung, dass ein hoher Einstiegspreis für die ipad-Ausgabe, die Chancen auf eine erweiterte Fassung mindern würde – zumal bereits eine kostenlose digitale Version online existiert. Außerdem entfallen beim iPad Zustellungskosten, die für das Printprodukt anfallen.
Das Thema soll nun von zwei Gruppen bei der US-Zeitung diskutiert werden. Die eine Seite würde gerne zwischen 20 und 30 Dollar für ein Monatsabo auf dem iPad verlangen, während die Digital-Verfechter nur zehn Dollar einheben wollen. Im Vergleich dazu: Das monatliche Kindle-Abo der New York Times kostet derzeit 27,99 Dollar. Ein Printabo beläuft sich auf 45 Dollar.

Preisüberwacher will Finanzbedarf der SRG prüfen

Die SRG wird auch beim Preisüberwacher zum Thema. Stefan Meierhans will prüfen, ob der zusätzliche Finanzbedarf von jährlich 54 Millionen Franken gerechtfertigt ist. Die am Donnerstag angekündigten Einsparungen sind darin bereits eingerechnet.

Er werde zunächst diesen Bedarf untersuchen, den die SRG im vergangenen November für die Jahre 2011 bis 2014 selbst angemeldet hatte, sagte Meierhans gemäss SDA am Donnerstag vor den Medien in Bern. Der Abbau von 100 Stellen bis 2014, den die SRG gleichentags kommunizierte, ist im Bericht an den Bundesrat bereits inbegriffen. Wie vom Gesetz vorgesehen werde er dem Bundesrat seine Stellungnahme dazu zukommen lassen, sagte Meierhans. Erst in einem zweiten Schritt gehe es darum, wie die SRG das Finanzloch füllen wolle. Das Interesse gelte den Auswirkungen auf die Radio- und TV-Gebühren.
Bezüglich Fernsehgebühren wird sich Meierhans auch mit der Inkassostelle Billag weiter befassen. Einen Wechsel hin zu einem System mit geräteunabhängigen Gebühren unterstütze er, sagte er. Es sei aber erfreulich, dass die Billag selbst ihre Effizienz und Produktivität steigern wolle. Mit nur noch einer Rechnung pro Jahr (bisher vier), will die Billag rund 10 Millionen Franken sparen, wie die Billag den Sonntags-Blick bestätigte.
Am meisten Beschwerden bei den Gesundheitskosten
Im täglichen Geschäft ist im Jahr 2009 die Arbeitslast des Preisüberwachers und seines Teams stark gewachsen, wie Meierhans im Tätigkeitsbericht 2009 feststellt. Die Zahl der Preisbeschwerden stieg um zwei Drittel auf 2110. Insgesamt gingen 2‘560 Meldungen ein, fast doppelt so viele wie im Vorjahr (1754). Zudem bearbeitete er rund 300 obligatorische Tarif-Überprüfungen.
Keine Branche hat die Preisüberwachung im vergangenen Jahr mehr beschäftigt als das Gesundheitswesen, das Gegenstand jeder zehnten Beschwerde war. Vor allem die Medikamentenpreise sorgten für Aufregung. Als Erfolg verbucht Meierhans daher, dass der Bund den Korb der Vergleichsländer um einige günstigere Länder erweitert hat, um Medikamentenpreise festzulegen. Auch die Senkung der Margen im Vertrieb entspricht zum Teil den Empfehlungen der Preisüberwachung. Damit haben sich laut Meierhans Preissenkungen «im hohen dreistelligen Millionenbereich» ergeben.
Veränderungen zeigten sich auch bei den Beschwerden: «Da Käufe über das Internet zunehmen, erhalten wir immer mehr Meldungen zu den Zollabfertigungskosten», sagte Geschäftsführer Beat Niederhauser. Beim zweithäufigsten Beschwerdethema ergab sich aber bisher noch keine Lösung.
Positive Bilanz
Insgesamt zieht der Preisüberwacher eine positive Bilanz: Namentlich im öffentlichen Verkehr und bei der Post sei es gelungen, Tariferhöhungen zu verschieben und zum Teil sogar Preissenkungen auszuhandeln. Bei den Wasser-,
Abwasser- und Abfalltarifen hätten sich seine Methoden weitgehend durchgesetzt und bei den Spitaltarifen auch vor Gericht bewährt. Total habe er zu Preissenkungen von rund 300 Millionen Franken direkt beigetragen, sagte Meierhans. Beibehalten will er seine drei Schwerpunkte – Abgaben/Gebühren, Gesundheit/Soziales und die staatsnahen Betriebe. Diese Sektoren sprächen kaum auf die Konjunktur an, deshalb sei die Überwachung besonders wichtig. In einer weiteren Runde im «Kampf gegen die Hochpreisinsel Schweiz» werde er laufende politische Vorhaben «begleiten», gab sich Meierhans kämpferisch. Als Beispiel nannte er den Postmarkt: Die Liberalisierung dürfe nicht auf Kosten der Kleinkunden geschehen. Im Vordergrund stehe auch weiterhin der direkte Kontakt zur Bevölkerung. Dazu habe sich sein Blog bewährt.

Canal 3 und Tele Bielingue mit neuem Verkaufsleiter

Ab dem 1. März 2010 verpflichten die Bieler Medien Radio Canal 3 und Tele Bielingue den Marketing- und Verkaufsspezialisten Michael Sutter als Verkaufsleiter.

Sutter führte zuletzt als Leiter Werbemarkt AV-Medien den Verkauf von Capital FM und Telebärn bei Espace Media. Der bisherige kommerzielle Verantwortliche bei Canal 3/Tele Bielingue, Edgar Bühler, übernimmt neu das Product- und Key-Account Management und wird sich verstärkt im Bereich der audiovisuellen Produktionen engagieren.
Der Einsatz von Michael Sutter erlaube einen weiteren Entwicklungsschritt in der Vermarktung von Canal 3 und Tele Bielingue, heisst es in einer Mitteilung. Dank seines bisherigen Engagements bei Espace Media kenne Michael Sutter bereits Radio Canal 3, welches zwischen 2004 und Ende 2007 zur Espace Media gehörte.
Im Zuge dieser Neuorganisation wechselt die Kundenberaterin von Canal 3, Noemi Tang, neu zu Gassmann Media, dem Vermarktungs- und Vermittlungsunternehmung für Print- und Onlinewerbung der W. Gassmann AG.

Maz: 15 Mediensprecher zertifiziert

15 Mediensprecher und -sprecherinnen haben Ende Februar den CAS «Professionelle Medienarbeit» am Maz erfolgreich abgeschlossen.

Unter der Studienleitung von Simon Kopp lernten und trainierten sie an der Schweizer Journalistenschule handwerkliches und strategisches Medien- und Kommunikationswissen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Dazu gehörten unter anderem medienwirksames Texten, Aufbau und Vernetzung einer leistungsfähigen Medienstelle, kompetentes Auftreten vor Mikrofon und Kamera, Kommunikation in Krisen und Issues Management.
Den Studiengang «Professionelle Medienarbeit» bietet das Maz in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ und dem Schweizerischen Public Relations Institut SPRI an.
Ein Zertifikat erhalten haben folgende Personen: Kurt Brand, Caritas Aargau; Roman Della Rossa, ORS Service; Franziska Egli, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften; Anita Foletti, Karl Steiner; Bernadette Gasche, Advokatur & Notariat Wyde; Christian Greder, Hotel & Gastro Union; Urban Henzirohs, Helvetia Versicherung; Marion Lim, freie Texterin/Konzepterin; Thomas Müller, Graubündner Kantonalbank; Anita Niederhäusern, Agentur transan; Charlotte Staehelin Stadler, freie Journalistin; Chantal Stähli, Redog Schweizerischer Verein für Such- und Rettungshunde; Sandra Völlmin, MCH Messe Schweiz (Basel); Stefan von Below, Kantonspolizei Bern; Dieter Wüthrich, SP Basel-Stadt.

Wemf: Inserateeinnahmen im Januar gesunken

Die Inserateeinnahmen sind im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 16,7 Prozent auf 101,6 Millionen Franken gesunken. Der Einbruch traf die Tagespresse am härtesten.

Bei den Tageszeitungen betrug die Einbusse 21,9 Prozent, wie die Wemf für Werbemedienforschung am Donnerstag zu laut SDA mitteilte. Die Publikumspresse musste mit 14,8 Prozent weniger Inserateerlösen auskommen, die Spezialpresse büsste 10,1 Prozent ein.
Die Sonntagspresse verzeichnete eine Einbusse von 4,9 Prozent, die Finanz- und Wirtschaftspresse einen Rückgang um 4,3 und die Fachpresse einen um 2,9 Prozent. Einen Zuwachs von 14,3 Prozent verbuchte einzig die regionale Wochenpresse. In den verschiedenen Inseratekategorien schlug das Minus von fast 30 Prozent bei den Stelleninseraten am stärksten zu Buche. Bei den Liegenschaftsanzeigen ergab sich im Vergleich zum Januar 2008 ein Rückgang von 11,5 Prozent.
In der für die Verleger wichtigsten Kategorie, den komerziellen/übrigen Anzeigen, belief sich das Minus auf 15,8 Prozent. Diese Kategorie generierte noch 74,6 Mio. Franken. Immerhin verzeichnete die Wemf bei den Prospektbeilagen ein Plus von 5 Prozent. Angesichts des geringen Umfangs von 8,5 Millionen Franken ist das aber ein schwacher Trost.
Bereits im Gesamtjahr 2009 war die Schweizer Presse vom Inseraterückgang arg gebeutelt worden. Sie verdiente an den Anzeigen gut ein Fünftel weniger. Besonders markant – um 45 Prozent – sanken im vergangenen Jahr die Stelleninserate. Damit nicht genug: Schon 2008 waren die Inserate-Einnahmen bei Zeitungen und Zeitschriften um 6 Prozent gesunken.

Usgang.ch: Nightlife-Award zum 10-Jahre-Jubiläum

Die zu Axel Springer Schweiz gehörende Nightlife-Plattform Usgang.ch feiert im Spätherbst diesen Jahres sein 10-Jahre-Jubiläum - unter anderem mit einem Nightlife-Award.

Den Auftakt zur Jubiläumsfeier bildet der Swiss Nightlife Award: Er ehrt die herausragenden Protagonisten des Schweizer Nachtlebens. Auch diverse internationale und nationale Acts werden an diesem Abend präsent sein und die
Anwesenden unterhalten. Der Anlass wird in Kooperation mit der Eventagentur Hipeak realisiert.
Der Award wird in den folgenden Kategorien vergeben: Best Event of the Year, Best Event Innovation, Best Promotion Idea, Best Event Sponsoring, Outstanding Nightlife Personality, Lifetime Award, Best Club, Best New Club, Best Clubbing Serie, Best New Clubbing Serie, Best Blackmusic DJ, Best Electronica DJ, Best Indie / Rock DJ, Best Dance & Partytunes DJ.
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