Aufgefallen ist der Werbewoche-Redaktion diese Woche einer der ältesten Mitarbeiter des Hallenstadions Zürich sowie ein Eiertütsch-Wettbewerb auf Facebook.
Redaktion
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24. März 2010
Viel Rauch um nichts mehr Er ist einer der ältesten und treusten Mitarbeiter des Hallenstadions Zürich. 70 Jahre lang hat er alles eingesteckt und Dreck gefressen. Ab 1. Mai sind seine Dienste jedoch nicht mehr erwünscht. Der Aschenbecher wird selber entsorgt und das ganze Hallenstadion rauchfrei. Die Agentur Departement weint «Äschi» noch einmal eine kreative Träne nach.
Bald ist wieder Ostern Das traditionelle Eiertütschen wird auch in diesem Jahr bestimmt zum amüsanten Ritual in vielen Schweizer Haushalten. Aus diesem Anlass hat Blue Spirit für Marionnaud auf Facebook einen virtuellen Eiertütsch-Contest kreiert. Die Applikation bietet Usern die Möglichkeit, ein eigenes Ei zu wählen und Freunde zum munteren Wettbewerb herauszufordern. Für jedes gewonnene Duell sammelt man Punkte, die dann als Rabatt-Gutscheine im Marionnaud-Onlineshop oder in den Parfümerien eingelöst werden können. Die Applikation kann unter Facebook.com/Marionnaudswiss direkt abgerufen werden und ist mit weiteren Social-Media-Channels verknüpft.
Shortlist des Dialogmarketing-Preises 2010
Nun steht fest, welche Agenturen und Firmen es auf die Shortlist geschafft haben. Total stehen 38 Arbeiten auf der Shortlist.
Redaktion
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24. März 2010
Gekürt werden die Gewinner an der Gala Award-Night vom 28. Mai 2010 im Kongresshaus Zürich. Tickets für die Preisverleihung gibt es ab 10. April auf www.dm-preis.ch. Shortlist 2010: Einreicher Firmen und Anzahl Arbeiten Agentur am Flughafen (9) Wunderman / Futurecom / Advico Y&R (5) Publicis Dialog / Publicis Werbeagentur (4) Assai Dialog + Digital / Wirz Werbung (3) OgilvyOne (3) OgilvyOne worldwide (3) Spillmann/Felser/Leo Burnett(2) Wunderman Deutschland (2) Bioforce (1) Druckerei AG Suhr, inter-punkt. (1) Maxomedia. BSW (1) Red Urban (1) rosarot Ideennetz (1) Sunrise Communications (1) Werbeanstalt (Schweiz) (1) Wer noch nicht am Voting für den Publikumspreis teilgenommen hat, kann dieses noch bis am 26. März 2010 auf www.dm-preis.ch tun.
Flops der Woche
Die Flops dieser Woche: Die roten Zahlen der Publigroupe und die Appenezller Boykott-Posse.
Redaktion
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24. März 2010
Die Publigroupe schreibt weiterhin rote Zahlen Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Verlust 20,9 Millionen Franken. Im Jahr zuvor betrug der Verlust noch 42,1 Millionen Franken. Der Umsatz sank um knapp ein Viertel auf 1,6 Milliarden Franken. In ihrem Communiqué führt die Werbevermarkterin den gesunkenen Umsatz namentlich auf den Rückgang in den Print-Werbemärkten zurück. Der Betriebsverlust der Gruppe verringerte sich von 40 Millionen Franken auf 4,5 Millionen Franken. Dies sei die Folge massiver Kosteneinsparungen und der positiven Entwicklung einiger Geschäftssegmente. Man erwarte für das laufende Geschäftsjahr eine moderate Ergebnisverbesserung, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Kosten sollen um weitere 38 Millionen Franken reduziert werden. Das Unternehmen hatte bereits im 2009 Kosten in Höhe von 55,1 Millionen Franken eingespart. Das oberste Führungsgremium soll erweitert werden. Zur Wahl vorgeschlagen wurden Kjell Aamot und Andreas M. Schönenberger. Aamot war von 1989 bis 2009 Präsident und CEO der internationalen Mediengruppe Schibsted ASA. Andreas M. Schönenberger war bei Google als Country Manager verantwortlich für den Schweizer Markt. Appenzeller Boykott-Posse Die Innerrhoder Regierung ist unzufrieden mit der Berichterstattung der Appenzeller Zeitung. Der Präsident des Innerrhoder Grossen Rats, Ruedi Eberle (SVP), findet es richtig, dass die Standeskommission der Regierung mit ihrem Boykott und dem Informationsstopp gegenüber der Appenzeller Zeitung ein Exempel statuiert. Grund dafür ist die Unzufriedenheit der Kommission mit der Berichterstattung. Man sei von der Appenzeller Zeitung als Hinterwäldler dargestellt worden, führt Eberle gegenüber der SDA aus. Die Redaktion sei klar zu weit gegangen mit ihrer Berichterstattung über das Tourismusmarketing, über den Prozess im Fall der gekündigten Staatsanwältin und die damit verbundene Kritik an Mitgliedern der Standeskommission. Den Entscheid des Landammanns und ehemaligen Innerrhoder Ständerats Carlo Schmid (CVP) findet Eberle richtig. Schmid hatte sämtliche Appenzeller-Zeitung-Abonnemente der Innerrhoder Verwaltung und der Standeskommission gekündigt und das Blatt mit einer Auflage von 14 000 Exemplaren wenig später mit einer Informationssperre belegt. Der Zutritt in den Ratssaal wird der Redaktion gemäss Eberle jedenfalls nicht verwehrt.
Zu guter Letzt: Notiz an die Redaktion
Wie gut stehen die Chancen, eine nicht für die Öffentlichkeit gedachte Notiz in einer Zeitung wie dem Tagesanzeiger unterzubringen? Nicht sehr gut. Ausser man benutzt ein Trojanische Pferd.
Redaktion
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24. März 2010
Dieses wäre für den Tagesanzeiger ab heute die SDA. Denn gegenüber dem Pressedienst scheint das Vertrauen bisweilen so weit zu reichen, dass Texte nicht nur einfach vollständig übernommen werden. Man scheint nicht einmal mehr die Zeit zu haben, diese durchzulesen. Und so schlüpft halt auch schon mal einen Notiz an die Redaktion mit in den Artikel. So geschehen am Mittwoch, frühmorgens. Die SDA hat in ihrer Meldung zur Gründung der neuen Gesellschaft von Ringer und Axel Springer eine Notiz an die Redaktionen angehängt. Der Tagesanzeiger.ch hat nun diese Meldung schon morgens um 6 Uhr eins zu eins abgedruckt und ins Internet gestellt. Was an sich kein Problem darstellen muss. Doch hat der Tagi in diesem Fall nicht nur sein vollstes Vertrauen in die SDA bewiesen, sondern leider vergessen, die Notiz an die Redaktion zu entfernen. So heisst es da nun, zum Ende des Textes: «Ringier und Axel Springer veranstalten am (heutigen) Mittwoch eine Medienkonferenz zur Gründung der neuen Gesellschaft. Notiz an die Redaktion: Die MK von Ringier und Axel Springer findet um 10 Uhr am Sitz von Ringier in Zürich statt. Die SDA deckt den Anlass ab.» Lustig, aber doch nur ein Kavaliersdelikt. Könnte dies doch ebenso gut in jeder anderen Online-Redaktion passieren, die unter Zeitdruck gerne auch einmal eine SDA-Meldung übernimmt.
Die Kampagne «gegen» das Stolpern zeichnet sich durch das integrierte und crossmediale Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle aus. In den klassischen Offline-Kanälen Print und TV, die durch die Werbeagentur Ruf Lanz realisiert wurden, werden Opfer gezeigt. Online sucht die Kampagne nach den «Tätern» und aktiviert so das Publikum. Auf der Microsite www.stolpern.ch, die als Kernelement der Kampagne dient, soll der Besucher als Stolper-Detektiv aktiv vier Episoden eines Präventionsfilms nach Stolperfallen durchleuchten. Dieser Film wurde von Seed beigesteuert. Auf der Plattform von Eyekon und ihrem CD Thomas Egloff hat auch ein Film mit einem Stolperer von Christoph Blocher für viel mediale Aufmerksamkeit sorgen können. pan
Draftfcb Partners wirbt für Global Player aus Österreich
Die Online- und Directmarketing-Unit im Hause Draftfcb Partners hatte sich vor einigen Monaten im Pitch um Paysafecard, ein Produkt der Paysafecard Group, gegen internationale Mitbewerber behaupten können.
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24. März 2010
Am 18. Februar ging nun der Markenrelaunch zeitgleich in 24 Ländern online. Um den Anforderungen eines größer werdenden Marktes durch ständig neu hinzukommende Länderauftritte gerecht zu werden, wurde der neue Markenauftritt einem Relaunch unterzogen. Verantwortlich bei Draftfcb Partners: Alexander Mühr, Mariella Pegler (Beratung), Marko Malle, Marco Prokopetz, Alexander Haberfellner (Konzept), Marco Prokopetz (Text), Alexander Haberfellner, Marko Malle, Florence Forbach, Magdalena Ortlieb, Grischa Morgenstern (Grafik). Technische Umsetzung: Typoheads.
Für Ihren Kunden Abt Automobile hat OSW eine Kampagne entwickelt, die das Urdeutsche und das typisch Englische vereinigt.
Redaktion
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24. März 2010
Damit bezieht sich die Basler Agentur auf die Automarken, die Abt Automobile vertritt: Der deutsche BMW und die englischen Marken MINI und Morgan. Das Konzept, das Abt einige Jahre einsetzen will, findet seine anfängliche Anwendung auf F12-Plakaten, auf der Webseite und in einer Einladung zur Neueröffnung einer zweiten Niederlassung in Muttenz. Verantwortlich bei Abt: Thomas Keller und Ralph Burget (Geschäftsführung). Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (Art Direction), René Fisch (Text), Nadine Siegfried (Beratung).
Unterstützt von spektakulärer Technik begeisterte der Schweizerische Marketing-Tag über 1000 Angereiste – Teilnehmerrekord! – im Luzerner KKL. Für Emotionen sorgten Keynote-Speaker, Begegnungen aller Art – und die Moderatorin. Zu jedem Referat waren Wille und Witz zur Gegenthese nicht weit.
Redaktion
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24. März 2010
Emotionen, jeder Konsument weiss es und jeder Marketer sollte es wissen, übertragen sich in Windeseile, mit einem Wimpernschlag gewissermassen. Ein Gefühl stellt sich tausende Male schneller ein, als dass ein rationaler Gedanke sich verfestigt. Aber Gefühle sind in einer Zeit, da Erbsenzähler und Controller vielerorts die Oberhand haben, auch eine reichlich verrückte Sache. Unkontrollierbar, schwer zu budgetieren und im Erfolgsnachweis auch nicht immer hieb- und stichfest festzunageln. Beim Betreten des grossen Saals im KKL am Schweizer Marketing-Tag aber war es schon rein physisch festzustellen, das erste Gefühl, das die tausend erschienenen Marketers übermannte: Dieses berühmte «Wow!», das Magengrube und Hirn gleichermassen in Beschlag nimmt, ausgelöst durch eine perfekt aufgebaute und ausgeleuchtete Szenerie. Man konnte an jenem Tag getrost von einem KKL als Kommunikations-Kathedrale Luzern sprechen. Technik vom Feinsten war aufgefahren worden, um das Thema «Hauptsache Emotionen? Das gefühlte Marketing» adäquat zu transportieren. Und mit Flair vertonen: Gastsänger Martin O., der seine Stimme crèmeschnittenartig mehrfach übereinandertürmen kann, war ein Abräumer erster Güte. Von der Erlebniswirtschaft zum «No bullshit» Die drei Keynote-Speaker gingen das Thema «Emotionen» auf sehr unterschiedliche Art und Weise an. Der US-amerikanische Bestseller-Autor James H. Gilmore präsentierte seinen Entwurf einer «Experience Economy», einer eigentlichen Erlebnis-Wirtschaft. Ein System, das es heute zu verstehen und zu bewirtschaften gelte, eines, das die früheren Stufen der Agrar-, Produktions- und Service-Industrie längst abgelöst habe. Die Konsumpsychologin Simonetta Carbonaro leuchtete die derzeit laufende Transformationsphase von der Konsumwut und der permantenen Reizüberflutung in einer Welt aus, da der Konsument mehr über Werte und Haltung der Firmen wissen wolle. Gespickt mit witzigen Bemerkungen erzählte die Professora auch von ihrer Uni in Schweden, wo sich der akademische Nachwuchs offenbar sonntags trifft, um seine Klamotten an «Swap-Parties» auszutauschen. Mit Wodka. Irgendwo muss ja auch im hohen Norden die Emotion herkommen. Um einiges nüchterner gab sich David Bosshart. Der Leiter des Think-Tanks Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) sprach von der heilenden Wirkung der Krise, die eine Plastik-Gesellschaft wieder aufrütteln könne. Mehr Gelassenheit, Rückbesinnung auf solide Schweizer Werte und eine «No bullshit»-Haltung seien angesagt. Die zwischendurch auftretenden Firmenvertreter in den «Best Practice»-Cases verstanden es vor allem, rhetorisches Wasser auf die eigene Mühle zu lenken. Der Angriff kam von hinten links Als Überraschungsgast des Tages erschien Philippe Gaydoul. Der Ex-Denner-Chef und heutige Jäger und Sammler von Konsumgüterfirmen trat auf wie die perfekte Umsetzung der Forderungen von David Bosshart. Gelassen, nüchtern, weitsichtig, die personifizierte «No bullshit»-Attitüde in Person. Moderatorin Susanne Wille konnte ihn auch nicht mit der Frage, ob er auf Grund seiner Firmenübernahmen von Navyboot, Fogal und Jet Set eine Heuschrecke sei, aus der Reserve locken. Gaydoul, trocken wie Haargel im Scirocco-Wind: «Ja, eine gute Heuschrecke». Wille und Witz waren nie weit, wenn es darum ging, einen Referenten nach seinem Auftritt zu piesacken. Kaum verhallten die letzten Worte eines Speakers, betrat die Wille von hinten links die Bühne, kam aus der an einen futuristischen U-Bahn-Schacht gemahnenden Neon-Röhre hervor. Was andere TV-Zelebritäten oft an solchen Anlässen auszeichnet, dass sie nämlich entweder selbstgefällig agieren oder aber sich gar nicht erst gross einbringen in den Anlass, das kann der «10vor10»-Anchor-Lady nicht vorgeworfen werden. Mit ziemlicher Unverfrorenheit knöpfte sie sich die Speaker vor. Und brachte dabei auch Dinge zur Sprache, die sich die Profis im Saal wohl auch schon gefragt hatten. Womit Wille zumindest etwas schaffte, ganz im Sinne des Tagesmottos: Speaker und Publikum emotional zu berühren.
Swiss-Marketing-Präsident Uwe Tännler beim TV-Interview.
Fischfarmer Hans Raabe klagt gegen Tamedia
Der deutsche Unternehmer Hans Raab hat eine Schadenersatzklage eigereicht. Diese läuft gegen den Verlag Tamedia, den Kanton St. Gallen sowie die Tierschutzorganisation Fairfish.
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24. März 2010
Raab hat beim Vermittleramt St. Gallen eine Schadenersatzklage in der Höhe von 104 Millionen Franken deponiert. Dies berichtet die Sendung «Schweiz aktuell». Hans Raab fühlt sich im Zusammenhang mit seiner Melander-Fischfarm ungerecht behandelt. Der Kanton St. Gallen habe die Methode, mit der er dort Fische getötet habe, zu Unrecht verboten, sagte sein Anwalt Hansjürgen Tuengerthal. Auch der Tamedia-Verlag wird eingeklagt. Dies aufgrund der Berichterstattung in 20 Minuten, heisst es auf Tagesschau.sf.tv. Ausserdem angeklagt sei die Tierschutz-Organisation Fairfish. Diese hatte die umstrittene Tötungsmethode in der Melander-Farm publik gemacht. Die Klagesumme von 104 Millionen Franken setzt sich laut Hans Raabs Anwalt zusammen aus den getätigten Investitionen in der Höhe von rund 40 Millionen Franken und die entgangenen Gewinne der nächsten 20 Jahre.
Mit einem Hauch von Klosterfrau Marketinggeist
Grosse Überraschung bei der diesjährigen Marketing Trophy: Das Kloster Einsiedeln räumte gleich zweimal ab. Weitere der begehrten Trophäen gingen an Phonak, Rugenbräu und Natura Güggeli.
Redaktion
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24. März 2010
Mitgliederschwund bei den Schäfchen, nicht zeitgemässe Methoden bei der Gewinnung neuer Kunden, Beratungsresistenz in Sachen Gesellschaftsveränderung – was ist den Kadern unserer Leitreligionen nicht schon alles vorgeworfen worden. Und jetzt das: An der diesjährigen Marketing Trophy räumte ausgerechnet ein Kloster zweimal ab. Nicht nur in der Kategorie der Non-Profit-Organisationen setzten sich die Gottesleute durch, sie holten auch den Publikumspreis mit ihrer recht irdischen Online-Kampagne zur Sanierung des Klosterplatzes. Mit sauberer Web-Präsenz wird das geneigte Publikum auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch (Spanisch in Vorbereitung) eingeladen, sich einen Stein für den Platz zu erstehen. Die Kampagne, die mit schönen Incentives versehen ist, hat offensichtlich die Emotionen von Jury und Publikum geweckt. Und es ist noch nicht zu spät, sich selber einzubringen. Bei Redaktionsschluss meldete die Website www.klosterplatz.com: «Es stehen noch 10 631 von 18 100 Einheiten zum Verkauf.» Ebenfalls ziemlich «down to earth» war das Produkt, das Rugenbräu zu einem Oscar der Schweizer Marketers verhalf: Der Swiss Highland Single Malt Whisky und die Kampagne dazu brachten die Interlakner im Bereich der «Mittleren Unternehmen» in die Kränze. Die weiteren Gewinner, die von der zehnköpfigen Fachjury unter der Leitung von Marco Bernasconi, Geschäftsführer der Wemf AG für Werbemedienforschung, ausgezeichnet wurden: Der Zürcher Hörmittelhersteller Phonak in der Kategorie Gross–unternehmen, für die Kampagne der Stiftung «Hear the World». Gerade hier war das Teilnehmerfeld äusserst prominent bestückt, die Spezialisten fürs Gehör konnten sich durchsetzen gegen Kuoni, Six Multisolutions AG, Volvo sowie Service industriels de Genève. In der kleinsten Firmengattung, der Kategorie der «Kleinen Unternehmen», erhielt die Natura Güggeli AG den Preis für ihr Gesamtkonzept zugesprochen.
Helmuth Fuchs, Stiftung Pro Kloster Einsiedeln, Kategoriensieger Non- Profit-Organisationen und Gewinner Publikumspreis.
Plakataktion – Urheber ungewiss
Seit einigen Tagen hängen in der Stadt Zürich Plakatsujets, die Anlass zu Spekulationen geben: Ein Augenpaar auf rotem Grund, in den Pupillen ein Schweizerkreuz. Worum geht es dabei? Und wer steckt hinter der Aktion?
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23. März 2010
Bis auf Weiteres muss wohl über Inhalt und Urheberschaft der Plakate gerätselt werden. Die Namen der Auftraggeber wollte Beat Sulzer, Geschäftsleiter der in der Aussenwerbung tätigen Clear Channel Plakanda, gegenüber der Werbewoche nicht verraten. Geplant sei, das Geheimnis Mitte April zu lüften. Die Auflösung soll dann jedoch nicht durch Plakate, sondern an einer Pressekonferenz sowie im Printbereich erfolgen. Soviel liess sich Sulzer entlocken: Die Sujets haben nichts mit der aktuellen Swissness-Vorlage zu tun.
Digitales Fernsehen: Bakom klärt Interesse für Konzessionen ab
Mit einer Anhörung will das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) herausfinden, wie gross in der Schweiz das Interesse für die Verbreitung von digitalem Fernsehen über die DVB-T-Technologie ist. Je nach Resultat werden Konzessionen ausgeschrieben oder verteilt.
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23. März 2010
Über das digitale Netz DVB-T werden heute national nur die Sender der SRG verbreitet. Interessierte Anbieter können sich bis zum 12. Mai beim Bakom melden, ob sie Interesse an einer Konzession haben. Das Bundesamt möchte nicht nur den Bedarf der Marktakteure an digitalen terrestrischen Übertragungskapazitäten abklären, sondern auch Daten sammeln, um die Erfolgsaussichten der neuen Verbreitungssysteme auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene abzuschätzen. Die Ergebnisse der Konsultation sollen Aufschluss darüber geben, ob ausreichend Frequenzen für alle Anbieter vorhanden sind.