BSSM: Neuer Auftritt für Extra

Die Agentur BSSM hat für Extra Express Transport Logistik einen neuen Auftritt realisiert.

Extra Express Transport Logistik mit Hauptsitz in Pratteln und einer Tochterfirma in Belgien verbindet die wichtigsten europäischen Wirtschaftsmetropolen mit der Schweiz und umgekehrt. Die BSSM Werbeagentur positioniert Extra neu als Airline der Strasse, welche die Fracht der Kunden von Tür zu Tür pilotiert – als wäre es die eigene. Der neue Auftritt startet mit der Broschüre in verschiedenen Sprachen, wird anschliessend durch die Website ausgebaut und mit weiteren Kommunikationsmassnahmen abgerundet.
Verantwortlich bei Extra Express Transport Logistik AG, Pratteln: Beat Schweighauser (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur AG, Basel: Urs Schneider (CD), Text: Hannes Müller (Text), Daniel Bard (AD), Markus Binggeli (Beratung). Fotograf: Tobias Sutter.
1290581001_img100325_transport1
1290581001_img100325_transport2
img100325_transport3

Ruf Lanz für Lienhardt & Partner Privatbank Zürich: 18 neue Sujets zur Wahl vorgelegt

Die Agentur Ruf Lanz hat für die Lienhardt & Partner Privatbank Zürich neue Sujets realisiert.

Ruf Lanz schärft das Profil von Lienhardt & Partner seit dem Frühling 2009 mit einer pointierten Kampagne. Sie wurde als einzige Bankenkampagne vom Art Directors Club Schweiz für ihre Texte ausgezeichnet. Zum Start der Kampagne 2010 legt Ruf Lanz auf doppelseitigen Anzeigen in der Wirtschaftspresse gleich 18 neue Textsujets vor, die auch Aktualitäten mit einbeziehen: von der Abzocker-Initiative über die Eigenkapitaldecke bis zum CD-Klau.
Die Leserschaft hat das letzte Wort – und kann per SMS, per E-Mail oder mit der guten alten Postkarte abstimmen. Die Sujets, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen, erscheinen in den nächsten Wochen ganzseitig.
1290581001_img100325_ruflanz1
1290581001_img100325_ruflanz2
1290581001_img100325_ruflanz3
1290581001_img100325_ruflanz4
1290581001_img100325_ruflanz5
1290581001_img100325_ruflanz6
1290581001_img100325_ruflanz7
1290581001_img100325_ruflanz8
img100325_ruflanz9

Jung von Matt/Limmat: Neue Sujets für Max Shoes entwickelt

Die Agentur Jung von Matt/Limmat hat für Max Shoes neue Sujets realisiert. Beworben wird die neue Männerschuhkollektion.

Auch in diesem Frühling bleiben Max Shoes und Jung von Matt/Limmat ihrem Schuhfetisch treu, so die Agentur in einer Mitteilung. Nach den auf Schuhen Rodeo reitenden Cowgirls und den von Männerschuhen sogar gefesselten Kimono-Beauties ziert jetzt als Eye-Catcher eine Schuhe putzende French Maid die Sujets. Die junge Frau in der stimmigen Arbeitskleidung sorgt mit Staubwedel und Sauger dafür, dass die eleganten Businessschuhe für den modebewussten Mann stets sauber und glänzend im Auge des Betrachters stehen. Die Sujets sind seit Anfang März zu sehen.
Verantwortlich bei Max Shoes: Daniel Widmer (Leiter Marketing), Edi Westphale (Leiter Kommunikation), René Minder (Leiter Vertriebsorganisation Max Shoes). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei, Alexander Jaggy (Creative Direction), David Hanselmann (Art Direction), Matthias Fürst (Grafik), Martin Samsel, Jasmin Schmid, Jil Rottmann (Beratung), Ilonka Galliard, Erasmo Palomba (Art Buying), Kristian Schuller (Fotografie).
1290581000_img100325_maxshoes2
1290581000_img100325_maxshoes1

Theologe wird Leiter Group Communications bei Roche

Der promovierte Theologe Stephan Feldhaus wird bei Roche neuer Leiter Group Communications und nimmt Einsitz in der erweiterten Konzernleitung. Er löst Per-Olof Attinger ab, der auf den 1. Juni Leiter CEO Office und Sekretär der Konzernleitung wird.

Der 1962 geborene neue Kommunikationschef tritt seinen Posten am 1. August an, wie der Basler Pharmakonzern am Donnerstag gemäss SDA mitteilte. Feldhaus hatte sein Theologiestudium in München mit einem Doktorat abgeschlossen und ist seit über 15 Jahren in der Kommunikation tätig, zuletzt bei Siemens.

L’Impartial: Artikel auf Website werden zahlungspflichtig

Ab 2011 werden die Artikel auf den Websites der Neuenburger Tageszeitungen L’Impartial und L’Express zahlungspflichtig.

Grund für diesen Schritt sei, dass die aufgeschaltete Werbung nicht zur Finanzierung des Internets reiche, sagte Jacques Richard vom französischen Medienkonzern Groupe Hersant Média gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Richard bestätigte eine Meldung des Westschweizer Radios vom Mittwoch. Man habe damals den falschen Weg eingeschlagen, sagte er. Die Werbung sei heutzutage weit davon entfernt, die Kosten zu decken. Inspirieren lassen hatte man sich von Le Temps und La Liberté.
Auf der Internetseite der Freiburger Tageszeitung La Liberté beispielsweise sind nur Titel und ein paar weiterführende Sätze zu sehen. Wer den ganzen Artikel lesen will und deshalb auf die Schlagzeile klickt, wird darauf hingewiesen, dass er dafür zahlen muss.
Diesseits der Sense sind News im Internet noch gratis: «Unseres Wissens hat noch keine Zeitung in der Deutschschweiz dieses Modell eingeführt», sagte Catherine Müller von der Geschäftsleitung des Verbands Schweizer Presse gegenüber der SDA. Aber natürlich würden Überlegungen angestellt, wo Bezahl- Inhalte funktionieren könnten.

Regionalsender dürfen weiterhin aus Fussball- und Eishockeystadien berichten

Die Schweizer Lokalfernsehen dürfen weiterhin über Fussball- und Eishockeyspiele berichten, auch wenn die SRG ein Exklusivrecht daran hat.

Darauf hat sich der öffentlich-rechtliche Sender mit den privaten Stationen geeinigt. Die Privatsender dürfen während maximal drei Minuten über Fussball- und Eishockeyspiele berichten. Dafür erhalten sie Zugang zu den Stadien oder dürfen die exklusiven Bilder der SRG verwenden, wie es laut SDA in einer Medienmitteilung der beiden Parteien vom Donnerstag heisst. Diese Einigung entspricht der bisherigen Praxis, von der die SRG jedoch abweichen wollte.
Sie stellte den lokalen Stationen zwar noch ihre Bilder zur Verfügung, wollte sie aber nicht mehr uneingeschränkt im Stadion selber aufzeichnen lassen. Die SRG gelangte mit dem Anliegen bis vor Bundesgericht, bekam dort aber nicht Recht. Mit der am Donnerstag bekannt gegebenen Einigung setzen die TV-Stationen das Verdikt des höchsten Gerichts um.

Das Dilemma der alten und neuen Medien

Wenn es um die Frage einer wirtschaftlich tragfähigen Zukunft geht, dann unterscheiden sich alte und neue Medien nicht wesentlich. Beide stehen vor demselben Dilemma: Der Erfolg der Kommunikationskanäle steht und fällt mit den Inhalten. Nur fehlen für die Produktion von Qualitätsjournalismus noch Ertragsmodelle, lautet ein Fazit der Studie «The State of The News Media». Gastbeitrag von Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut.

Jedes Jahr ist er eine Fundgrube, der Bericht über den Zustand der Nachrichten-Medien, The State of The News Media (www.stateofthemedia.org). Herausgegeben wird er vom Pew Project for Excellence in Journalismus. Der Bericht bemüht sich um eine transparente Darstellung der Entwicklung von sämtlichen Medienbereichen in den USA. Unparteiisch ermöglicht er interessante Einsichten. Die Ergebnisse des amerikanischen Medienmarktes lassen sich aufgrund der strukturellen Unterschiede nicht eins zu eins auf Schweizer Verhältnisse übertragen. Zu denken geben sollten allerdings die folgenden Trends:
– Der Bericht stellt nüchtern fest: Online-Journalismus hat noch kein tragfähiges Ertragsmodell gefunden. 79 Prozent der Online-User geben an, dass sie nie oder ganz selten Werbung anklicken. Für die direkte Bezahlung von Inhalten müssen für die Leser noch die adäquaten Plattformen und Rechnungssysteme entwickelt werden.
– Sogar die besten der neuen Medien-Sites verfügen immer noch über eine beschränkte Fähigkeit, Inhalte zu produzieren.
– Traditionelle Medieninhalte ziehen immer noch die meisten Leser an: 80 Prozent des Traffics von Nachrichten- und Informations-Sites konzentrieren sich auf die sieben Prozent Top-Sites. Davon sind 67 Prozent mit traditionellen Medien verknüpft. Die neuen Medien-Sites gehören hingegen selten zu den Top-Sites. 13 Prozent sind reine Aggregatoren, die ihre Inhalte von traditionellen Medien beziehen. Nur 14 Prozent produzieren originäre recherchierte Inhalte und begnügen sich nicht nur mit Kommentaren. Die Analyse von mehr als einer Million Blogs und Social-Media-Sites zeigt auf, dass 80 Prozent ihrer Links zu amerikanischen traditionellen Medien führen.
– Die Leserinnen und Leser werden vermehrt mit Argumenten und weniger mit Informationen konfrontiert. Der Anteil an Recherchejournalismus geht zurück, dafür steigt die Anzahl der Kommentare und Diskussionen. Diese Debatten-Orientierung wird inzwischen von rund 70 Prozent der Amerikaner als eine Überflutung durch parteiische Inhalte erlebt.
– Die Online-Plattformen sind von den Inhalten der klassischen Medien abhängig. Deshalb betrifft auch sie nach Ansicht der Verfasser der Studie der massive Abbau der Redaktionsbudgets. In den letzten drei Jahren sind in den USA für die Zeitungen, inklusive Online, 43 Prozent der Einnahmen weggefallen. Seit dem Jahr 2000 sind die jährlichen Investitionen für Berichterstattung und Redaktion um 30 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zurückgegangen. Aus Non-Profit-Initiativen, die Journalismus finanzieren, konnten hingegen nur 141 Millionen Dollar generiert werden.
Das Fazit des Berichts über den «State of News Media» lautet deshalb: Das Schicksal der alten und der neuen Medien ist eng miteinander verknüpft. Letztlich geht es um die Frage: Wer finanziert jour¬na¬lis¬ti¬sche Recherchen und Berichterstattung? Diskussionsplattformen ohne die Basis von unabhängigen, transparenten und faktenorientierten Berichten fördern eine unausgewogene Meinungs- und stimmungsorientierte Informationsflut. In der Studie wird ein rasanter Zuwachs von interessengeleiteten Plattformen beobachtet.
Pro-Am-Modell für Informationen
Da sich die Nutzer in Zukunft sehr stark themen¬orientiert ihre Kommunikation steuern, schlagen die Autoren vor, dass neue Formen der Kooperation zwischen den traditionellen und den neuen Medien gefunden werden müssen. Die Kombination von klassischem Journalismus mit Nutzerbeiträgen ist auch bei Bürgerplattformen ein Lösungsansatz. Inhaltlich sollten sich die Beiträge auf die Lösung von Problemen und die Verbesserung der Gemeinschaft konzentrieren. Es gilt, in Zukunft ein gutes Modell zu finden für die Kooperation Profi- und Amateur-Journalismus, auch Pro-Am genannt. Allerdings müssen dafür noch die Spielregeln formuliert werden.
Die Fragen, die der Report aufgrund der Daten aufwirft, müssen auch in der Schweiz gestellt werden: Wie entwickelt sich das Verhältnis von interessengeleitetem zu unabhängigem Journalismus? Welche Auswirkungen hat die zunehmende Dominanz von Meinungsbeiträgen gegenüber fakten- und evi¬denz¬ori¬en¬tier¬ten Inhalten? Wie wird der mündige Bürger angesprochen und wo wird er aufgrund von politischen, ökonomischen und ideologischen Zielen manipuliert? Und wer stellt sicher, dass in Zukunft unabhängige und transparente Publizistik wirtschaftlich sichergestellt bleibt?
Die Öffentlichkeit und die Medienbranche werden gemeinsam definieren, über welche Medien dieses Land in Zukunft verfügen wird. Publizistische Leistungen sind die zentrale Säule der Kommunikation. Deshalb gilt es, diese durch klare professionelle Standards zu definieren, ihre Produktion finanziell sicherzustellen und Plattformen zu schaffen, die einen fairen Zugang ermöglichen.

Wunderman bewirbt Microsofts Online Services

Wundermann hat für Microsoft eine Kampagne zu den Microsoft Serverlösungen «Online Services» entwickelt.

Unternehmen erhalten mit Exchange Online, SharePoint Online, Office Communications Online und Office Live Meeting die wichtigsten Lösungen im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit. Dies ist die Botschaft, welche Wunderman verdichtet und für die hauptsächlich online durchgeführte Kampagne umgesetzt hat.
Die Kampagne läuft über den Zeitraum eines halben Jahres und setzt die Produkte Exchange Online, Sharepoint Online sowie die Office Communication Suite ins Zentrum.
1290581005_img100324_wunderman1

http://www.microsoft.com/emea/cloudservices/ch/de/bpos/
http://www.wunderman.ch

Spinas|Gemperle: Startschuss zur dreijährigen Helvetas-Wasserkampagne

Die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas hat sich zum Ziel gesetzt bis 2013 einer Million Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Für dieses Ziel werden mittels einer Drei-Jahres-Kampagne von Spinas|Gemperle Spenden gesammelt.

Herzstück der Kampagne sind Trinkglasgefässe, die in jedem Sujet auf eine andere Art dramatisiert werden. Jedes für eine andere Problematik, welche auf die mangelnde Wasserversorgung zurückzuführen ist. Und in jedem Sujet werden entsprechende Lösungen von Helvetas aufgezeigt.
Gestartet wird die Kampagne mit dem TV-Spot «Schoppen», der die mangelnde Abwasserentsorgung und ihre erschreckenden Folgen zum Thema hat. Zwei Anzeigensujets begleiten den Kampagnenstart. Halbjährlich werden weitere Spots und Motive folgen. Die Kampagne wird unterstützt von Geberit.
Verantwortlich bei Helvetas: Stefan Stolle (Leiter Kommunikation und Fundraising), Matthias Herfeldt (Teamleiter Kommunikation). Verantwortlich bei Spinas|Gemperle: Lorenz Spinas (CD), Miriam Fischer/Andrea Reinhart (Konzept/AD), Susi Kammergruber (Konzept/Text), Conny Geibel (Beratung), Jyri Pasanen (Regie), Rosas’n’Co Films (Produktion).

Spot 1
Spot 2

1290581004_img100324_helvetas1
1290581004_img100324_helvetas2

Grosser Rat BE: Keine redaktionellen Artikel in amtlichen Anzeigern

Der Grosse Rat Bern hat mit einer Änderung des Gemeindegesetzes beschlossen, dass redaktionell aufbereitete Artikel und Kommentare in amtlichen Anzeigern untersagt sind.

Doch können Gemeinden in Beilagen oder im nichtamtlichen Teil des Anzeigers Informationen publizieren. Bereits am Dienstag beschloss der Grosse Rat die umstrittenen Bestimmung. Bei der Diskussion zu den Beilagen ging es vor allem um die Konkurrenz zu den bezahlten Tageszeitungen. Der Rat lehnte gemäss SDA einen Antrag, wonach die amtlichen Anzeiger keine losen Beilagen enthalten darf, mit 105 zu 26 Stimmen ab.
Gegen den Willen der Regierung beschloss der Grosse Rat, dass die Behörden von Kanton und Bund oder die Landeskirchen künftig für ihre Publikationen bezahlen müssen. Die Verlautbarungen mussten bisher gratis publiziert werden. Am Mittwoch verabschiedete der Rat das Gesetz, ohne weitere Debatte, mit 105 zu 12 Stimmen.

Sichtbar hören

Aus der Schweiz rund um die Welt: Metzgerlehner hat für Phonak eine Kampagne mit der idealen Mischung von Kunst, Aufklärung und Werbung entwickelt.

Wer schlecht sieht, geht zum Augenarzt und lässt sich eine Brille verschreiben. Diese wird heute problemlos als modisches Accessoire akzeptiert. Etwas anders sieht es bei Hörgeräten aus: Sie sind ein sichtbares Zeichen für einen Hörverlust. Ein solcher wird in der Bevölkerung gerne mit Gebrechlichkeit und Alter assoziiert. So ist Schwerhörigkeit nach wie vor eines der grossen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Und das, obwohl 16 Prozent der Weltbevölkerung oder 500 Millionen Menschen davon betroffen sind. Längst ist Hörverlust nämlich nicht mehr nur ein Problem der Generation 70plus. Aufgrund des zunehmenden Lärmpegels in Freizeit und Beruf trifft Hörverlust inzwischen alle Altersgruppen. Bis zum Jahre 2015 soll es weltweit mehr als 700 Millionen Hörgeschädigte geben. Diese warten allerdings durchschnittlich immer noch rund sieben Jahre, bevor sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Phonak, ein technischer Pionier der Branche und weltweiter Marktführer für Hörgeräte, hat deshalb 2006 die Hear the World Foundation gegründet und die gleichnamige Initiative ins Leben gerufen.
Seither geht eine Kampagne aus der Schweiz rund um die Welt. Und hat in diesem Jahr auch hier die höchste Anerkennung gefunden. Die Hear-the-World-Initiative ist soeben mit der Marketing-¬Trophy 2010 in der Kategorie Grossunternehmen ausgezeichnet worden. Die von Metzgerlehner worldwide partners für die Initiative entwickelte Kampagne basiert auf Portraits weltberühmter Stars, die von Bryan Adams fotografiert werden.
Die Agentur hat den Auftrag für Hear the World in einem Pitch gewonnen, nachdem Metzgerlehner bereits im Vorfeld verschiedene Kommunikationsaufgaben für den Stiftungsgründer Phonak betreuen durfte.
Die Produkte von Phonak werden fast weltweit angeboten. Für die Kommunikation stellte sich deshalb die Frage: Wie erreicht man eine internationale Präsenz ohne ein entsprechend grosses Budget? Die Antwort liegt in einer für die internationalen Medien interessanten Umsetzung der Botschaft. Die Hear the World Foundation leistet nicht nur eine sinnvolle Aufklärung rund um die Bedeutung und mögliche Gefahren für das Gehör. Sie unterstützt auch massgeblich Projekte in Entwicklungsländern. Hörgeschädigte Kinder in einer ärmeren Welt sollen zumindest deren Töne genau so reich wie wir erleben können – dank der neusten Phonak-Technik.
Dies stilvoll und gleichzeitig werbewirksam bekannt zu machen, war die Aufgabe für Metzgerlehner. Als gesetzt galt, dass mit Plácido Domingo und den Wiener Philharmonikern bereits zwei prominente Testimonials engagiert waren.
Überzeugt haben die Werber aus Erlenbach mit der Idee, dass Hear the World mit der einfachen Gestik – Key Visual «Hand hinter dem Ohr» – inszeniert wird und mit möglichst vielen Prominenten weiter geführt. Als den am besten geeigneten Fotografen für diese prominenten Portraits haben Stratege Marco Lehner, CD Felix Dammann und Account Director Silvan Metzger den Popkünstler Bryan Adams gewählt, weil dieser sowohl in der Welt der Musik wie auch der der Fotografie einen anerkannten Namen hat. Nach einem langen Kreativmeeting in Erlenbach hat man den Künstler in London spät abends per E Mail angeschrieben. Noch in der gleichen Nacht hat Bryan Adams zugesagt. «Ein Glücksfall, denn Adams war nicht nur sofort vom Thema und von der Idee der Kampagne überzeugt. Er ist auch mit allen Persönlichkeiten der Musik- und Schauspielwelt befreundet», berichtet Silvan Metzger begeistert. Dank derart exklusiven Kontakten haben inzwischen mehr als 40 hochkarätige Stars für Hear the World ihre Hand ans Ohr gehalten.
Mit so viel Prominenz ist es Metzgerlehner gelungen, für Hear the World auch die internationalen Medien, speziell die Lifestyle-Medien, als dankbar interessierte Multiplikatoren einzubinden. Bis zur letzten Messung im September 2009 konnten über die¬se Kanäle international 526 Millionen Pressekontakte generiert werden, in den USA unter anderem mit Medien wie New York Times, Financial Times, USA Today oder Vanity Fair. In Deutschland haben von Spiegel über Gala bis Bild am Sonntag alle über die Bilder von Bryan Adams berichtet. Dazu sind sowohl in den USA wie in Europa alle wichtigen TV-Stationen auf die Idee der Stiftung eingegangen. Online hat die Kampagne bisher geschätzte 2,3 Milliarden Kontakte generiert. An Events und Promotionen haben fast 700‘000 das Engagement von Phonak kennen gelernt. Das Magazin zur Initiative hat eine Auflage von 320‘000 Exemplaren.
Die Kampagne wird weltweit durch die Ländergesellschaften von Phonak eingesetzt. Die Kampagne umfasst eine ganze Fülle von Massnahmen. Dazu zählt das genannte Magazin, das viermal jährlich über Themen berichtet, bei welchen Hören und Lifestyle im Zentrum stehen. Eine Ausstellung mit den von Bryan Adams fotografierten Botschaftern der Initiative ist bis jetzt in New York, Berlin, London und Zürich gezeigt worden. Bei der Exhibition werden jeweils originale Fotografien zuhanden der Hear the World Foundation versteigert. Neben weiteren Promotionen war die Hear the World Foundation – passend zur Sache – auch als Partner am Jazzfestival Montreux engagiert.
Auf der interaktiven Informationsplattform www.hear-the-world.com wird neben praktischer Aufklärung zum Thema auch ein Hörtest angeboten. Und nach wie vor soll es rund um Hear the World nicht still werden. Das Projekt wird auch weiterhin im wahren Sinne des Bildes von sich hören machen.
Andreas Panzeri
(Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe der Werbewoche.)
1290581002_img100324_phonak4
1290581002_img100324_phonak3
1290581002_img100324_phonak2
1290581002_img100324_phonak1
1290581002_img100324_phonak5
Bryan Adams.
1290581002_img100324_phonak6
1290581002_img100324_phonak7
1290581002_img100324
An Events und Promotionsveranstaltungen können Passanten vor dieser speziellen Box testen, wie ein Leben ohne Gehör tönen würde. In diesem Glaskasten spielt eine Rockband totoal schallisoliert.

Kompetenz für Konvergenz

Krisenerfahrene wissen es: Während die einen auf Schadenbegrenzung machen, besetzen die anderen bereits die besten Plätze für den nächsten Aufschwung. In der gebeutelten Medienbranche tun dies diejenigen, die sich im Kreis von Profis gezielt mit Optionen und Anforderungen auseinandersetzen, am besten im Medieninstitut mit seinen Weiterbildungsangeboten im Medienmanagement. Von Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut.

Das Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht, und gleichzeitig löst sich die Schockstarre von vielen Medienleuten. Die Medienbranche muss sich neu erfinden: Das Beste der digitalen Medien gilt es mit den Erfolgsfaktoren der traditionellen Medien zu verbinden. Das Selbstbewusstsein der Produzenten von Inhalten ist in den letzten Jahren arg ins Wanken gekommen: Suchmaschinen bedienen sich ihrer Leistungen und machen sie über Werbeeinnahmen zu Geld. Die Krise hat gezeigt: Diese Rechnung geht nicht für alle auf. Die Inhaltsproduzenten stehen vor einer grossen Auswahl an Vertriebs- und damit auch Ertragskanälen. Mit den Rezepten von gestern können Verlagsfachleute die Aufgaben von heute nicht bewältigen. Medienfachleute und Medienmanager müssen sich jetzt mit der Vielfalt von Geschäftsmodellen auseinandersetzen, um die Komplexität von morgen erfolgreich bewirtschaften zu können. Sie bauen ihre Kompetenzen aus, um die anspruchsvollen Aufgaben der konvergenten Medienwelt zu lösen.
Verknüpfung digitaler und traditioneller Medien
Seit über zwanzig Jahren bildet das Medieninstitut im Auftrag des Verbandes Schweizer Presse Verlags- und Medienfachleute aus. Das Prinzip der Häutung lebt es konsequent: Systematisch überprüft es die Stärken der bisherigen Angebote und verknüpft sie mit den Anforderungen der Medienbranche von morgen. Im Zentrum steht die Entwicklung von publizistischen Medien, deren Produktion und Distribution sowie ihre Positionierung im Nutzer- und im Werbemarkt. Die Kurse befassen sich systematisch mit dem Produktions- und Wertschöpfungsprozess. Presse, Radio, Fernsehen und Online werden in sämtlichen Ausprägungen behandelt. Die multimediale Welt bildet das Medieninstitut mit einem konsequenten 360-Grad-Blick ab.
Die Teilnehmer an den Veranstaltungen des Medieninstituts kommen aus allen Medienhäusern und Schnittstellen der Medienwirtschaft. Lebenslanges Lernen ist für sie selbstverständlich: Alle Generationen der Medienbranche sind in den Kursen anzutreffen. Sie besuchen die Kurse, Tagungen und Seminare, um sich effizient mit aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Im Medieninstitut werden sie nicht mit einer Unternehmenskultur, Schule oder Beraterphilosophie konfrontiert. Sie erhalten vielmehr Einblick in die unterschiedlichen Strategien und ihre Umsetzungen. In kurzer Zeit bieten diese Begegnungen mit Profis vielfältige Erfahrungen, die am nächsten Tag in die eigene Berufstätigkeit einfliessen.
Problemlösungskompetenz im komplexen Umfeld
Die Berufsbilder in der Medienwirtschaft werden neu definiert: Die technologischen Innovationen verändern die Produktionsprozesse und Aufgabenportefeuilles. Die Lancierung von neuen Produkten, Reorganisationen und Sparprojekte, Fusionen von Medienbetrieben, die Einführung von Newsrooms verlangen eine grosse Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Von allen Beteiligten ist Offenheit, Innovation, Tempo sowie Sach- und Kommunikationskompetenz gefordert. Gut positioniert ist, wer diese Anforderungen in einem überbetrieblichen Kurs trainiert hat. Der Kurs Medienmanager, der Ende August startet, bietet den idealen Rahmen für die systematische Entwicklung von Kompetenzen, welche für die Lösung von Problemen in einem komplexen Umfeld unabdingbar sind.
Von Profis für Profis
Der Wandel betrifft das Medieninstitut selber. Dank der guten Vernetzung mit der schweizerischen Medienbranche und internationalen Fachgremien kann es die aktuellen Entwicklungen laufend abbilden und Innovationen antizipieren. Während der Dreikönigstagung und den Trendtagungen werden Themen wie Newsroom, Paid Content, Social Web, Semantic Search, digitale Vertriebsplattformen oder Medienrecht von profilierten Referenten vertieft. Die Durchführungen von Untersuchungen über Medientrends und Medienbudget liefern exklusive Daten. Die Publikation von Dossiers, Verbands- und Fachpublikationen dokumentiert die Debatten über die Entwicklung der Medienbranche.
Die Aus- und Weiterbildungsangebote hat das Medieninstitut fortwährend aktualisiert und flexibilisiert: Die Kurse Medienfachleute und Medienmanager schliessen mit eidgenössischen Prüfungen ab. Das Modell der höheren Berufsbildung entspricht den Anforderungsprofilen der Branche und den Erwartungen der Kursteilnehmer. Hier treffen sich gestandene Berufsleute aus Redaktion, Produktion, Distribution und Marketing, um mit Dozierenden aus der Branche aktuelle Konzepte und Anwendungen der Medienwirtschaft zu behandeln. Sie haben die unterschiedlichsten Bildungswege hinter sich, vom Lehrabschluss bis zum Universitätsdiplom. Viele haben bereits verschiedene Ausbildungen abgeschlossen. Sie sind gewohnt, ihren Bildungsrucksack immer wieder den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Prüfungen orientieren sich an den Kompetenzen, die im Berufsalltag von Kadermitarbeitern gefordert sind. In den Wegleitungen sind die Qualifikationsprofile detailliert beschrieben. Mit dem Erhalt des eidgenössischen Fachausweises oder des eidgenössischen Diploms halten sie einen wichtigen Trumpf in der Hand: Damit haben sie als Medienprofis den Beweis erbracht für Engagement, Wissen und Kompetenz.
Flexible Lösungen
Wer sich in Einzelbereichen weiterbilden will, kann die Module der Kurse einzeln besuchen. Neu können die Kursteile Medienangebot und -produktion, Medienmarketing sowie Führung in Medienunternehmen mit einem Zertifikat abgeschlossen werden. Seminare wie «Medienbranche kompakt», «Einstieg in die Verlagsbranche», «Führungsaufgabe, was nun» und Verkaufstrainings runden das Angebot ab. Das Medieninstitut bietet Hand für flexible Lösungen, welche auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst sind.
Josefa Haas
get_footer();