Genesis: Magazin für die Neue Wirtschaft lanciert

Der Verlag Swiss Businesspress baut seine Wirtschaftsberichterstattung mit einem neuen Magazin aus. «Genesis– das Magazin für die Neue Wirtschaft» startet Anfang April vorerst als Beilage der Unternehmerzeitung (UZ). Das Heft richtet sich an KMU und informiert über Entwicklungen und Trends im Bereich Clean-Tech.

«Wir wollen mit Genesis zeigen, wo die Innovationskraft von Industrie und Wissenschaft schlummert und wo visionäre Ideen in Taten umgesetzt werden», wird Remo Kuhn, Herausgeber der UZ und CEO von Swiss Businesspress, in einer Mitteilung zitiert. Die Erstausgabe vom 2. April widmet sich unter anderem Bertrand Piccard, der anhand des Projekts Solar Impuls die Chancen und Grenzen der Solartechnologie aufzeigt. Genesis erscheint in einer Auflage von 20‘000 Exemplaren viermal jährlich als Beilage der Unternehmerzeitung.

> Auszug des Magazins

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AZ Medien: 2009 dritter Gewinneinbruch in Folge

Die AZ Medien AG, Herausgeberin der Aargauer Zeitung, verzeichnete 2009 mit einem Verlust von 14,8 Millionen Franken den dritten Gewinneinbruch in Folge. Das Medienhaus litt vor allem unter einem Rückgang der Stellenanzeigen und des Werbemarkts. Eine Sparrunde vermochte den Verlust nur zu zwei Dritteln abzufedern.

Die gesamten Einbussen auf Konzernebene betrugen 40 Millionen Franken, wie die AZ Medien am Montag mitteilten. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 19,5 Prozent auf 240,7 Millionen Franken. Die Zahlen sind jedoch nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da zum ersten Mal die Solothurner Vogt-Schild-Holding dazugerechnet wurde. Die AZ Medien hatte die Herausgeberin der Solothurner Zeitung im Frühling übernommen. Dieser Zukauf sei die grösste Investition im vergangenen Jahr gewesen, wie das Unternehmen festhielt.
Geld floss zudem in den Umbau der alten Kundendruckerei im Aarauer Telli zu einem Mediencenter. Aufgrund der geringen Erträge leiteten die AZ Medien im Juni eine Sparrunde ein. Dabei wurden allein bei den AZ Medien 65 Stellen abgebaut. Für Sparmassnahmen bei der Vogt-Schild-Holding wurden keine Zahlen veröffentlicht.
Die AZ Medien erlitten bereits den dritten Gewinneinbruch in Folge. 2008 sackte der Gewinn um 89 Prozent auf 1,2 Millionen Franken ab. Schon damals waren 30 Stellen abgebaut worden. 2007 war der Gewinn um 24,7 Prozent eingebrochen.

Mutationen im Verwaltungsrat
Wie seit längerem geplant, scheiden Jürg Schärer, Mitglied seit 1996, VR-Präsident seit 1998, und Georg Müller, Mitglied seit 1996, altershalber auf den Zeitpunkt der Generalversammlung aus dem Verwaltungsrat aus. Als neuer Präsident wird Verleger Peter Wanner vorgeschlagen, zur Zuwahl in den Verwaltungsrat Rechtsanwalt Kaspar Hemmeler, Aarau.

Stellt Apple bald mobile Werbeplattform vor?

Einem Bericht des Onlinenachrichtenportals Media Post zufolge arbeitet Apple auf Hochtouren an einer mobilen Werbeplattform. Das neue, personalisierbare System, das unter dem Titel iAd gehandelt wird, könnte schon am 7. April der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Damit würde das neue Angebot nur vier Tage nach Markeintritt des iPad vorgestellt. Strategisch nachvollziehbar, da die Werbebranche längst reges Interesse an der neuen Werbefläche bekundet hat. Genauere Detailinformationen zu Apples neuer Werbeplattform sind bislang zwar noch nicht bekannt. Media Post geht aber davon aus, dass iAd eine Art Weiterentwicklung des mobilen Werbesystems des im Januar für knapp 300 Millionen Dollar übernommenen Anzeigenverkäufers Quattro Wireless sein wird. Als besondere Features seien beispielsweise Werbeeinblendungen denkbar, die dem Nutzer passend zu seiner jeweils aktuellen geografischen Position geschickt werden können, wie der Branchedienst Pressetext.ch berichtet. Bei letztgenannter Funktion hält derzeit allerdings Google das Patent auf dem mobilen Werbesektor. Der Internetkonzern, der sich erst kurz vor der Quattro-Übernahme durch Apple dessen direkten Konkurrenten AdMob unter den Nagel gerissen hat, dürfte auch der härteste Gegenspieler des iPad-Produzenten sein.

IP Multimedia: Werbetrenner und Spot vereint

Die Goldbach Media Tochtergesellschaft IP Multimedia hat für den Schweizer TV-Markt eine neue Werbeform lanciert. Bei dieser findet ein nahtloser Übergang vom Werbetrenner in den TV-Spot des Kunden statt.

Die neue Werbeform umgesetzt hat die Vermarkterin elektronischer Medien bereits für ihren Kunden Ricola. Der Werbetrenner Move wurde im November 2009 erstmalig auf ProSieben, RTL, RTL II und VOX in der Schweiz ausgestrahlt. Dabei wird der Werbetrenner wie eine Kaugummiblase aufgebläht und zerplatzt, so dass aus dem Hintergrund der neue Spot des Kräuterkaugummis zum Vorschein kommt. Die Platzierung des Werbetrenner-Moves erfolgte durch die Auswahl bestimmter Umfelder nach Kundenwunsch. Die gesamte Werbeform hatte eine Länge von 14 Sekunden.

> Werbetrenner RTL II
> Werbetrenner RTL
> Werbetrenner VOX (1)
> Werbetrenner VOX (2)

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Evoq: Nüsslis Vorteile humorvoll kommuniziert

Nach der Überarbeitung des Unternehmensauftritts hat Evoq für Nüssli Schweiz eine neue Image- und Produktkampagne realisiert. Diese soll das Leistungs- und Qualitätsversprechen der Firma auf prägnante und humorvolle Art und Weise zum Ausdruck bringen.

Mit der neuen Kampagne soll zudem eine klare Differenzierung gegenüber der Konkurrenz erreicht werden. Das Konzept für den weltweit tätigen Anbieter von temporären Bauten für Events, Messen und Ausstellungen wurde flexibel gestaltet, so dass die verschiedenen Unternehmensbereiche gezielt in den Mittelpunkt gestellt werden können.

Verantwortlich bei Nüssli: Daniel Cordey (Chief Marketing Officer), Karin Ruhland (Head of Marketing & Communications). Verantwortlich bei Evoq: Adrian Schaffner, Christian Sutter (Gesamtverantwortung), Corinne Basler (Konzept, Design), Susanne Pfäffli (Konzept, Text)

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Bühne und Tribüne für Jesus Christ Superstar an den Thuner Seespielen

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Monolith an der EXPO 02 in Murten

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Temporäres Stadion in Berlin im Rahmen der FIFA Fussball WM 2006

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Seebühne für AIDA an den Bregenzer Festspielen.

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Omega Pavillion an den Olympischen Spielen in Peking

Firtig: Die Feiertage können kommen

Werbetexter Simon Smit und Journalist Marco Rüegg haben den «Firtig» lanciert: Die einzige gedruckte Zeitung der Stadt Zürich, die an Feiertagen erscheint. Das Blatt feiert am Karfreitag Premiere.

In den letzten Wochen haben Simon Smit und Marco Rüegg mit Hilfe ehrenamtlicher Schreiber, Grafiker, Fotografen und Illustratoren 32 Seiten mit Lesestoff gefüllt. Vorerst gehe es nicht darum Geld zu machen, sondern darum, eine gute Idee umzusetzen und den Leuten eine Freude zu machen, so Herausgeber Simon Smit. Die Erstausgabe wartet mit Themen auf wie «Alice im Rüebliland: Wir (be-)suchen das Nachtleben unseres Lieblingsnachbarkantons» oder «In Langnau kandidierte ein bekennender Rassist als Gemeinderat. Ein Besuch im Führerbunker». Die Publikation erscheint in einer Auflage von 3‘000 Exemplaren, ist auf Zeitungspapier gedruckt und wird CO2-neutral im Laufe des Gründonnerstag und Karfreitag in Cafés der ganzen Stadt Zürich ausgeliefert.

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USA: Erste Auflage des iPad bereits vergriffen

Apples Tablet-Computer iPad wird rege nachgefragt. Die erste Auflage des Tablet-Computers ist bereits komplett vergriffen. Zahlen zu den iPad-Bestellungen gibt es allerdings noch nicht.

Seit gut zwei Wochen können Kunden in den USA den neuen Computer bei Apple vorbestellen und ihn ab dem 3. April entweder direkt in einem der Läden abholen oder sich zuschicken lassen. Ende April soll das iPad auch in der Schweiz in den Verkauf kommen.

Zu guter Letzt: Über mathematische Häkelabenteuer

Vergangenes Wochenende hat Thebookseller.com einmal mehr den Diagram Prize verliehen. Damit zeichnet der Onlinebuchladen die skurrilsten Buchtitel aus. Die Ehre kam dieses Jahr der lettischen Mathematikerin Daina Taimina zu. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre faszinierende Abhandlung «Crocheting Adventures with Hyperbolic Planes», zu Deutsch: «Häkel-Abenteuer mit hyperbolischen Flächen».

Wer nun denkt, Häkeln habe nichts mit Mathematik zu tun, ist schief gewickelt. In der hyperbolischen Geometrie geht es nämlich um Flächen, die auf herkömmliche Weise nur schwer darzustellen sind – ausser man häkelt sie. Wahnsinnig vielversprechend! Erleichtert zeigt man sich beim Buchhändler jedenfalls darüber, dass solch ein anspruchsvolles Werk gewonnen hat. Bookseller-Kolumnist Horace Bent hat bereits befürchtet, dass sich die Verlage in Krisenzeiten auf Buchtitel konzentrieren würden, die sich besonders gut verkaufen liessen – wie beispielsweise Biografien von irgendwelchen Prominenten. Ganz klar, der Wettbewerb hat einmal mehr bewiesen, dass es sich bei den prämierten Werken – auch wenn dabei die Sonderbarkeit im Zentrum steht – stets um anspruchsvollen Lesestoff handelt.

Hier eine kleine Auswahl aus den seit 1978 prämierten Titeln:

  • 1983: Die Theorie des Längswalzens
  • 1996: Griechische Landpostboten und die Nummern ihrer Entwertungsstempel
  • 2004: Machen Sie Ihr Pferd bombensicher
  • 2005: Menschen, die nicht wissen, dass sie tot sind: Wie sie eine Zuneigung zu ahnungslosen Beobachtern entwickeln und was man dagegen tun kann
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Katholische Kirche lanciert nationale Image-Kampagne

Die katholische Kirche startet eine nationale Plakatkampagne, die für eine Imagekorrektur sorgen soll. Der Slogan lautet «Mehr Good News».

Dies schreibt die Zeitung Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe. Hinter der Kampagne soll die Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) stehen. Die mediale Grossoffensive läuft mit 5’000 Plakaten in der ganzen Schweiz an. Die Plakate werden an sämtliche 2’000 Pfarrgemeinden verschickt und bis zum 16. Mai in den Schaukästen der Kirchen und an den Kirchenpforten aufgehängt. Man sei sich bewusst, dass die Kampagne heikel sein könnte und dass man abwägen müsse, ob es zynisch wirken könne, so Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferen gegenüber dem Sonntag. Aber es sei wichtig, die positive Grundbotschaft der Kirche in der Öffentlichkeit besser zu transportieren.
Gestaltet hat das Sujet der Schweizer Designer Beda Achermann. Für die katholische Kirche arbeitet er für Gottes Lohn, also gratis, wie der Sonntag weiss. Neben der Plakatkampagne kämpft die katholische Kirche auch im Internet für ein besseres Image: Mitte April wird die neue Website Mehr-good-news.ch aufgeschaltet. Dort können die Pfarrgemeinden und Kirchenmitglieder gute Nachrichten aufs Netz stellen.
> Zum Sujet auf Sonntagonline.ch

Zu guter Letzt: Die spinnen, die Briten

Immer mehr Menschen erkranken in Grossbritannien an Syphilis. Dass da ein Schuldiger gefunden werden muss, ist klar. Und die britische Boulevardpresse ist auch schon fündig geworden: Facebook heisst der Sündenbock.

Immer mehr junge Menschen würden sich online zu Treffen verabreden und sich dann ungeschützt mit den Facebook-Bekanntschaften vergnügen. Die Annahme soll auf einen Gesundheitsexperten aus Teesside zurückgehen – Peter Kelly, Director Public Health in der nordöstlichen englischen Region, meint einen Zusammenhang zwischen der gestiegenen Zahl an Geschlechtskrankheiten und der Popularität von Facebook herstellen zu können. Und wie nicht anders zu erwarten, wurden seine Aussagen von den britischen Boulevard-Medien mit Headlines wie «Facebook verursacht Syphilis-Ausbruch» noch zusätzlich hochgetrieben. Wenigstens müssen sich Facebook-Nutzer aber nicht allzu grosse Sorgen darüber machen, mit wem sie sich verabreden. Denn offenbar zeigen die User in den sozialen Netzwerken ihre wahre Persönlichkeit und keine verzerrten Idealbilder – zu diesem Schluss kamen jedenfalls laut Pressetext Psychologen der Unis Mainz und Münster in einer Untersuchung…ob auch die persönliche Krankheitsgeschichte inklusive Syphilis und Co. zur wahren Persönlichkeit gehört, bleibt offen.

Impressum: Qualitätsjournalismus muss für Medienhäuser Priorität haben

Die Medienhäuser in der Schweiz sollen ihrer Kernaufgabe, dem Qualitätsjournalismus, höchste Priorität einräumen. Dies fordert die Delegiertenversammlung der Journalistenorganisation Impressum in einer am Freitag verabschiedeten Resolution.

Wirtschaftskrise und Strukturwandel in den Medien hätten Folgen, welche die Unabhängigkeit, Qualität und gesellschaftliche Funktion der Medien gefährdeten, stellt Impressum gemäss SDA in einem Communiqué besorgt fest. Redaktionsbudgets und Budgets für Aufträge an freie Mitarbeitende würden in krassem Umfang gekürzt. Damit werde eine qualitativ hochstehende und unabhängige Berichterstattung verhindert. Die Zusammenarbeit zwischen Medien schränke die Meinungsvielfalt ein. Es bestünden Tendenzen, aus wirtschaftlichen Gründen Werbung und Information zu vermischen. Die Delegierten der grössten Journalistenorganisation der Schweiz fordern deshalb die Chefredaktoren auf, ihre journalistische Verantwortung wahrzunehmen und gegenüber den Medienhäusern durchzusetzen.
Kooperationen zwischen Medien – auch innerhalb derselben Medienkonzerne -, die Konvergenz und der Trend zu Newsrooms, dürften nicht dazu führen, dass verschiedene Medien dieselben Meinungen und Perspektiven veröffentlichten.
Budgets für Aufträge an unabhängige freie Journalistinnen und Journalisten dürften nicht weiter gekürzt werden. Und Mehrfachverwertungen ohne Entschädigung müssten gestoppt werden. Die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» seien einzuhalten.

Fussball-WM 2010: Keine höheren Gebühren für Gastwirte als bei Euro 08

Gastwirte, die während der Fussball-WM 2010 in ihren Lokalen Fernseher für die Gäste installieren, müssen der Suisa nicht mehr Gebühren abliefern als bei der Euro 2008.

Das hat nach Angaben von Gastro Suisse die Eidgenössische Schiedskommission entschieden. Die Schiedskommission habe den geltenden Tarif der Urheberrechtsgesellschaft Suisa bis Ende 2013 verlängert, schrieb Gastro Suisse gemäss SDA in einer Mitteilung vom Freitagabend. Der Branchenverband wehrte sich nach eigenen Angaben gegen von den Verwertungsgesellschaften geforderte massive Erhöhungen.
Die Bildschirme in den Lokalen dürfen nicht grösser sein als drei Meter in der Diagonale. Laut Gastro Suisse lag der Entscheid der Schiedskommission am Freitag erst in mündlicher Form vor. Die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 findet vom 11. Juni bis zum 11. Juli in Südafrika statt.
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