Zehn Jahre Best of Swiss Web: Wilmaa.com wird Master of Swiss Web 2010

An der Award Night am Donnerstag 25. März 2010 wurde im Kongresshaus Zürich der Schleier über den Jahrgangsbesten und die Kategoriengewinner gelüftet. und das Saalpublikum hat entschieden: Wilmaa.com wird Master of Swiss Web 2010.

Das Projekt Gartenhof Medien erhielt unter den über 600 anwesenden Gästen der diesjährigen Award Night die meisten Stimmen. Auf den Ehrenplätzen landeten Unblu von Unblu Inc. und ZVS/Birdlife von Eyekon und RT-Partner. Die Seite unblu.com, das Projekt einer kleinen Innerschweizer Webfirma, sorgt 2010 in den Kategorien für Furore und räumt gleich mehrere Preise ab. Der mehrfache Kategoriensieger wurde auch für den Master nominiert. Unblu macht aus einer bestehenden Homepage eine Wandtafel, auf welcher zwei Personen an zwei verschiedenen Orten surfen und online arbeiten können.
Die Best of Swiss Web Awards werden zum zehnten Mal vergeben. Die Fachkategorien von Best of Swiss Web reichen von der technischen und kreativen Umsetzung über die Anwenderfreundlichkeit bis hin zur Einbettung des Online-Projektes in eine umfassende Marketing- und Kommunikations-Strategie. Neben dem Titel Master of Swiss Web werden Gold-, Silber- und Bronzesiegel an hervorragende Auftritte in den total zehn Kategorien vergeben. Projekte, die in den Fachkategorien die meisten guten Platzierungen erreichen, wurden für den Master of Swiss Web nominiert und an der Award Night dem Publikum zur Wahl vorgeschlagen. Neun Projekte waren für den Master of Swiss Web 2010 nominert. Der Master of Swiss Web ist die Königsdisziplin von Best of Swiss Web.
Best of Swiss Web Jubiläum
Den Geburtstag feiert Best of Swiss Web 2010 mit zwei neuen Kategorien: Display Ads und Interactive Campaigns sowie einer rauschenden Award Night unter dem Motto «Das Web der Pioniere, die Pioniere des Web». An der Award Night werden auch die besten Schweizer Onlineauftritte seit der Erfindung des Internets gekürt- in der Jubiläumskategorie «Simply the Best».
Nach «Das Web ist rund» und «women wired in web» heisst es 2010 «Das Web der Pioniere – die Pioniere des Web. 10 Jahre Best of Swiss Web». Mit der Jubiläumskategorie «Simply the Best» liess man am Best of Swiss Web die Klassiker der Schweizer Webgeschichte noch einmal aufleben. Im Mittelpunkt sanden dabei jene einheimischen Web-Sites, die sich in ihrer Funktion durchgesetzt haben und die heute nicht mehr wegzudenken sind – Webprojekte mit langfristigem Erfolg, Schweizer Identität, Einzigartigkeit, Beliebtheit oder klarer Vorreiterrolle. Kurzum, die Grossen der Schweizer Webszene. Die Jubiläumskategorie liefert einen nostalgischen und vielleicht auch augenzwinkernden Rückblick in die Kinderstube des www.
Ehrenpreis für Robert Cailliau
Robert Cailliau war Tim Berners- Lees erster Mitarbeiter am Projekt des World Wide Webs. Er ist Begründer der World Wide Web Konferenz und Mitglied des Konferenzkomitees von 1994 bis 2004. Im Rahmen des 10. Best of Swiss Web Award wurde nun seine Arbeit geehrt.
Cailliau ist ein aktives Mitglied der Newropeans, einer transeuropäischen, politischen Bewegung. Kürzlich hat er zusammen mit Luca Cominassi in diesem Rahmen eine Anregung bezüglich der Europäischen Informationsgesellschaft verfasst. Zudem hat Robert Cailliau zusammen mit James Gillies 2000 das Buch How the Web Was Born: The Story of the World Wide Web veröffentlicht. 2002 erschien dieses Buch in der deutschen Übersetzung, Die Wiege des Web. Die spannende Geschichte des WWW. Robert Cailliau wurde für sein Schaffen bereits mit etlichen Preisen und Ehren ausgezeichnet.
Alle Informationen zur Preisverleihung, die Nominationen und Award-Gewinner sind zu finden unter: www.bestofswissweb.ch.

Swisscom Directories: Fiktive Inserate

Swisscom Directories führt die Benutzer der neuen Telefonbücher mit Inseraten von fiktiven Unternehmen in die Irre. Wer die notabene gebührenpflichtige Nummer eines dieser «Unternehmen» anruft, wird mit einem Marktforschungsinstitut verbunden.

Swisscom will damit die Wirkung der Werbung testen. Solche Tests gebe es bereits in Frankreich und Deutschland, so Martin Lüthi von Swisscom Directories auf Anfrage zu einem Artikel in der Freitagausgabe des Quotidien Jurassien. Insgesamt sind gemäss SDA in den blauen Telefonbüchern und in den regionalen Gelben Seiten etwa 900 solcher Inserate platziert worden.
Die Anrufkosten seine gering. Ausserdem werde auf Wunsch des Anrufers an eine tatsächlich existierende Firma weitergeleitet, so Lüthi. Die Zulässigkeit der Aktion sei zuerst juristisch abgeklärt worden.
Von dieser Taktik erhofft sich Swisscom Directories nun neutrale und tatsächliche Aussagen über die Werbewirksamkeit. Die Test-Inserate betreffen zum Beispiel Restaurationsbetriebe, Bäckereien oder Metzgereien, aber keine Unternehmen oder Berufszweige, die in Notfällen wichtig sind.

Zu guter Letzt: Wenn die Biographie die Person zu stark in den Mittelpunkt stellt

Demnächst hätte sie erscheinen sollen, die Biographie über unseren Finanzminister Hans-Rudolf Merz – ist sie doch bereits zu 90 Prozent fertiggestellt. Doch dann kam alles anders.

Mit den Recherchen – Autor Philippe Reichen führte rund 70 Interviews – wurde Anfang 2008 begonnen. Es war abgemacht worden, dass Merz die Biographie autorisieren sollte. Nachdem dieser im Herbst 2008 einen Herzstillstand erlitten hatte, wurde der Termin für die Publikation nach Absprache mit ihm auf unbestimmte Zeit verschoben. Und nun plötzlich will Herr Merz nicht mehr: Am Dienstag hat er dem Autor und dem Verleger kurzerhand den Stopp des Projektes mitgeteilt. Interessant ist dabei die Begründung: Die Biographie sei zu stark auf seine Person fokussiert, so Merz. Tja, das hat eine Biographie – die Präsentation des Lebenslaufes eines anderen Menschen also – im Allgemeinen halt nun mal so an sich, Herr Bundesrat. Auf Anfrage der SDA begründete seine Sprecherin Tanja Kocher den Stopp dann immerhin noch etwas detaillierter: Während des Projekts sei ein grosser Veränderungsprozess in Gang gekommen. Stichworte dazu seien unter anderem die Finanz- und Wirtschaftskrise oder die Diskussion um das Bankgeheimnis – das Konzept «Biographie» trage diesen Veränderungen zu wenig Rechnung…

UBI: Vier Beschwerden gegen TV-Sendungen gutgeheissen

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat im Jahr 2009 vier Beschwerden gutgeheissen. Sie richteten sich gegen die Sendungen «10 vor 10», «Rundschau» und «SF bi de Lüt» sowie eine Erotiksendung eines Privatsenders.

Die bemängelten Sendungen behandelten schwergewichtig gesundheitliche und gesundheitspolitische Fragen wie die Schweinegrippe, Insulin, Spätabtreibungen, Schleichwerbung für Tabakprodukte und den Einfluss der Pharmalobby, wie die UBI gemäss SDA in einer Mitteilung schreibt. Über die vier gutgeheissenen Beschwerden hatte die UBI bereits im Verlauf des Jahres informiert. Die Beschwerde gegen die Sendung «SF bi de Lüt – Heimspiel» betraf den Umgang mit lebenden Fischen. Diese seien in der Unterhaltungssendung als Spielzeuge in einem Fangspiel instrumentalisiert worden, hält die UBI fest.
Die Beschwerde gegen die «Rundschau» betraf einen Beitrag über ein Pflegekind. Die UBI kam zum Schluss, dieser habe das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt, weil sich das Publikum zum darin thematisierten Aufsichtsverfahren keine eigene Meinung habe bilden können. Das Bundesgericht stützte diesen Entscheid.
Ebenfalls eine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots stellte die UBI im Zusammenhang mit einem «10 vor 10»-Beitrag zum Thema «Arbeitskräfte aus der EU» fest. Dem Publikum seien wesentliche Fakten falsch vermittelt worden, schreibt die UBI. Bei einer Erotiksendung von «Schweiz 5» sah die UBI den Tatbestand der Gefährdung der öffentlichen Sittlichkeit erfüllt.
Nachrichtenmagazin «10 vor 10» am häufigsten beanstandet
Die Beschwerdeinstanz setzt den betroffenen Veranstaltern jeweils eine Frist von 30 Tagen, um über die getroffenen Vorkehrungen gegen künftige Verletzungen der Programmrechtsbestimmungen zu unterrichten. Bei den oben genannten Fällen zeigt sich die UBI zufrieden mit den Massnahmen. Das Schweizer Fernsehen ergänzte unter anderem seine Leitlinien zum «Drehen mit Tieren». Im Jahr 2009 gingen 16 neue Beschwerden ein. Dies sind neun weniger als im Vorjahr. Beanstandet wurden mit einer Ausnahme ausschliesslich Sendungen der SRG. Am häufigsten beanstandet wurde das Nachrichtenmagazin «10 vor 10».

Radio DRS wird immer häufiger im Internet oder als Podcast gehört

Immer mehr Menschen hören Schweizer Radio DRS im Internet oder laden sich Podcasts der Sendungen herunter.

Zulegen konnten 2009 die DRS Musikwelle, DRS 4 News und DRS Virus, wie es am Donnerstag gemäss SDA an der Jahresmedienkonferenz in Zürich hiess. Die «solide Marktposition» habe SR DRS 2009 halten können. Im Wochenschnitt wurden mit den sechs DRS-Radio-Programmen rund 90 Prozent der Deutschschweizer Bevölkerung erreicht. Das Publikum wolle vermehrt frei wählen können, wann und wo es seine Lieblingssendungen konsumiere, hiess es an der Medienorientierung. Vor allem die jüngere Generation mache immer öfter Gebrauch von Audio-on-demand-Angeboten und Podcasts, nutzten aber entsprechend weniger das «klassische Radio». Im vergangenen Jahr sind laut DRS-Statistik 24 Millionen Podcasts heruntergeladen worden. Dies sind täglich 66’000 und 130 Prozent mehr als im Vorjahr. Der erfolgreichste Radio-Podcast war die Sendung «Echo der Zeit», der täglich rund 9600 Mal heruntergeladen wurde.
DRS Musikwelle gewinnt laufend an Publikum
Die volkstümliche DRS Musikwelle hat trotz der Abschaltung des Mittelwellensenders Beromünster Ende 2008 laufend an Publikum gewonnen. Der Marktanteil beträgt 4,1 Prozent – das bedeutet, dass über 300’000 Personen täglich DRS Musikwelle einschalten. Über 40 Prozent von ihnen hörten das Programm auf Digitalradio (DAB/DAB+).
Das im Jahr 2007 eingeführte 24-Stunden-Nachrichtenprogramm DRS 4 News habe mit über 300’000 Hörerinnen und Hörer sein Stammpublikum gefunden, hiess es.

Neue Ausbildung: Fachausweis für Texterinnen und Texter

Schreibszene Schweiz/Texterausbildung.ch bietet ab November 2010 neu eine berufsbegleitende, zweisemestrige Ausbildung zum Texter oder zur Texterin mit eidgenössichem Fachausweis an.

Die Teilnehmer werden mit mehreren Disziplinen des Schreibens vertraut gemacht, wie es in einer Mitteilung von Schreibszene Schweiz heisst. So zum Beispiel mit Werbetexten, PR-Sprache, journalistischen Texten und Schreiben fürs Internet. Konzepte erstellen, Geschriebenes redigieren, Kreativität sowie Direktmarketing sind ebenfalls Bestandteile dieses berufsbegleitenden Lehrgangs. Die Studenten erhalten Einblick in die Medienarbeit sowie in die Herstellung von Printprodukten und Radiospots.
Der Schreibszene-Lehrgang dauert 18,5 Tage, verteilt auf ein Jahr. Er wird mit einer schulinternen Prüfung abgeschlossen und voraussichtlich ab Herbst 2011 auch mit einer Fachprüfung unter der Aufsicht des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT).

Studie: TV und Web werden zunehmend parallel genutzt

Die parallele Nutzung von Fernsehen und Internet nimmt kontinuierlich zu. Immer mehr Menschen weisen ein Multitasking-Konsumverhalten auf und schauen entweder direkt auf dem Rechner mit wechselnden Browserfenstern fern oder nutzen das Web gleichzeitig zum herkömmlichen TV-Vergnügen.

Aktuelle Nielsen-Zahlen belegen diesen Trend. Demnach nutzen heute bereits 59 Prozent der Befragten TV und Internet zur selben Zeit. Auch die Zeitspannen, in denen die beiden Medien parallel zum Einsatz kommen, sind innerhalb eines Jahres um 35 Prozent gestiegen und liegen nun bei durchschnittlich drei Stunden und 30 Minuten pro Monat.
Für Programmmacher, die sich durch solche Zahlen noch mehr um ihr Publikum sorgen, dürfte das ruhelose Nutzungsverhalten wenig erfreulich sein. Auch für Werbetreibende stellen sich möglicherweise neue Herausforderungen. «Wenn die Aufmerksamkeit von einem TV-Spot sofort ins Netz abwandert, ist das für Werbetreibender bzw. die Sender sicher problematisch», meint Andreas Vlasic, Geschäftsführer Medien Institut in Ludwigshafen, gegenüber Pressetext. Denn verkauft werde die Aufmerksamkeit der Zuschauer. «Wenn diese woanders ist, muss man in der Tat die Frage nach der Effizienz der Werbekommunikation stellen», so Vlasic. Dass durch das neue Mediennutzungsverhalten mehr Stress und Unruhe für die Konsumenten selbst entsteht, glaubt der Medienexperte in Hinblick auf jüngere Generationen nicht. «Diese sind an solche Nutzungsprozesse gewöhnt, das sie schon früh mit der digitalen Medienvielfalt sozialisiert sind. Ältere Nutzer könnten jedoch schneller gestresst sein.»
Internetnutzer rastloser als TV-Nutzer
Die Nielsen-Untersuchung zeigt, dass die Internetnutzer rastloser als die TV-Nutzer sind. Denn während 34 Prozent der Webuser den Fernseher parallel zum Surfen einschalten, nutzen umgekehrt nur 3,1 Prozent der Fernsehzuschauer gleichzeitig das Internet. Die Herausforderung, die insbesondere die Webnutzer an die Werbetreibenden stellen, kann aber auch als Chance gesehen werden. So könnten dadurch beispielsweise crossmediale Kampagnen mehr Bedeutung erlangen.

Formeldrei gewinnt neue Budgets

F3 gewinnt im Frühjahr 2010 gleich verschiedene Etats: Verkehrsclub der Schweiz VCS, Campari Schweiz und Phonak Communications.

Die Berner Agentur F3 gewinnt im Frühjahr 2010 gleich verschiedene Etats. Nach Konkurrenzpräsentationen zählen der Verkehrsclub der Schweiz VCS mit einer nationalen Positionierungs- und Mitgliederakquisitionskampagne, Campari Schweiz mit einer Promotionskampagne und Phonak Communications mit einer Kampagne für FM Solutions zu den neuen Kunden von F3. Weiter überarbeitet die Agentur den Auftritt und realisiert die Kamnpagne 2010 für die Suisse Toy, die grösste nationale Spielwarenmesse der Schweiz. Und nach einer Agenturevaluation realisiert F3 die Imagekampagne für die Pensionskasse Pro.

Werbeaktion der australischen Tourismusbehörde sorgt für Aufregung

Ein gestresstes Känguru auf einer Strasse in Los Angeles hat für Aufregung in Australien gesorgt. Selbst Regierungschef Kevin Rudd schaltete sich am Donnerstag in die Diskussion um eine offensichtlich missglückte Werbeaktion der australischen Tourismusbehörde ein.

Diese hatte gemäss SDA an einer belebten Strasse im Promi-Viertel Beverly Hills in Los Angeles einen Käfig mit einem Känguru platziert, um so in den USA für Ferien in Down Under zu werben. Ein Video auf dem Internetportal Youtube zeigt, wie das Tier bei der Aktion im Januar im Käfig hin- und hertaumelt. Es ist offensichtlich völlig verwirrt und gestresst.
Er habe das Video zwar nicht gesehen, aber Berichte darüber gehört, sagte Premierminister Rudd. Er sei sehr besorgt darüber und finde es ziemlich daneben. Das australische Nationalsymbol müsse beschützt werden. Auch der Vater von Tierschutz-Ikone Steve Irwin wandte sich gegen die Aktion. «Es ist ein schreckliches Bild von Australien, das um die Welt geht, wenn ein Känguru so behandelt wird», erklärte Bob Irwin, dessen Sohn im September 2006 bei Dreharbeiten am Great Barrier Reef von einem Rochen getötet worden war.
Die Tourismusbehörde dagegen verteidigte sich damit, dass das zehn Jahre alte Känguru Fesnick nur vier Stunden lang ausgestellt worden sei.

City Channel ab sofort schweizweit empfangbar

Der Schweizer TV-Sender City Channel 1 ist ab sofort schweizweit in allen Swisscom-TV-Haushalten empfangbar.

Vor zwei Jahren startete der Sender in Meggen (Luzern) und konnte sich dank dem Motto «No quiz, no erotic» etablieren, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der schweizweite Start am 19. März sei ohne Probleme verlaufen.
Eigentümer von City Channel 1 ist Blitech mit Sitz in Zürich. City Channel strahlt Filme, Serien, Musik und ein tägliches Update aus. Zielpublikum sind junge Leute zwischen 14 und 28 Jahren.

Street Parade: Trojka Energy ist neuer Hauptsponsor

An der kommenden Street Parade werden die Besucher mit dem Drink Trojka Energy der in Willisau ansässigen Firma Diwisa ihre Batterien aufladen können.

Eine Zusammenarbeit mit der Street Parade soll den Erfolg des Energy-Drinks ausbauen, heisst es in einer Mittteilung vom Donnerstag. Trojka Energy wird die Street Parade nicht nur für Promotionen nutzen, sondern sich aktiv für die Weiterentwicklung des Events einsetzen. Gezielt eingesetzte Mittel für Aktivitäten auf der Internet-Seite oder an Bühnen der Street Parade sollen der Veranstaltung und den Besuchern zu Gute kommen und das Gesamterlebnis Street Parade intensivieren, heisst es weiter.

Freiburger Nachrichten übernehmen zwei Lokalzeitungen von Espace Media

Die Freiburger Nachrichten AG übernimmt per 1. April 2010 die beiden abonnierten Lokalzeitungen Der Murtenbieter und Anzeiger von Kerzers von Espace Media.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Verlag und Redaktion wird eine Weiterbeschäftigung angeboten, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Geschäftssitze in Kerzers und Murten bleiben weiterhin bestehen. Elisabeth Oppliger, die bisherige Geschäftsführerin der beiden Lokalzeitungen, übernimmt bei Espace Media neue Aufgaben.
Mit der Übernahme gehen zwei traditionsreiche und erfolgreich etablierte Lokalzeitungen in den Besitz der Freiburger Nachrichten über. Der Murtenbieter informiert seit 156 Jahren über die wichtigsten Ereignisse in Stadt und Region Murten. Er erscheint zweimal wöchentlich in einer abonnierten Auflage von 4’252 Exemplaren und wird einmal pro Monat in einer Grossauflagen von 17’525 vertrieben. Der Anzeiger von Kerzers, der jeweils wöchentlich in einer Auflage von 1’448 Exemplaren erscheint, ist seit 1935 das Publikationsorgan der Gemeinde Kerzers.
Die Freiburger Nachrichten AG baue mit diesem Schritt ihr Informationsangebot im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg aus, heisst es weiter. Die redaktionelle Zusammenarbeit zwischen der Berner Zeitung BZ sowie der Tageszeitung Freiburger Nachrichten bleibe bestehen und unterstreiche die gute Partnerschaft zwischen den benachbarten Medienhäusern.
Über Einzelheiten des Übergangs der beiden Titel wurde Stillschweigen vereinbart.
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