SFLB ruft Mr. Do-it und Ms. Garden ins Leben

Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für Do-it + Garden Migros zwei Markenbotschafter ins Leben gerufen: Mr. Do-it und Ms. Garden.

Die zwei Werbefiguren machen in TV-Spots, Anzeigen und am Verkaufspunkt ab sofort die Angebote von Do-it + Garden Migros bekannt und verleihen der Marke ein Gesicht. Der erste TV-Spot ist zur Zeit on air.
Verantwortlich bei Do-it + Garden Migros: Spiros Doukas (Leiter Fachmarkt Do it + Garden Migros), Christoph Dockmann, Giovanna Colucci, Pierina Maibach (Marktbearbeitung Fachmärkte). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Simon Staub, Patrick Suter (CD), Oli Kreienbühl (AD), Patrick Suter (Text), Andy Stäheli, Sylvia Kohler (Beratung), Sabine Bechtel (Art Buying). Foto: Gian Marco Castelberg. Filmproduktion: Rosas’n’Co, Rudolf & Ragnar (Regie).

JvM/Limmat gewinnt PR-Mandat von IWC

Jung von Matt/Limmat betreut per 1. April 2010 den Bereich Public Relations für IWC Schaffhausen im Markt Schweiz. Die Zürcher Kommunikationsagentur folgt auf die Agentur Eliane Bachenheimer PR, die IWC Schaffhausen seit 2001 betreute.

Das PR-Mandat beinhaltet die konzeptionelle Planung und Durchführung von lokalen PR Aktivitäten,die Organisation von Medienevents, die Begleitung von Messen sowie die Medienarbeit innerhalb der Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Sigrun Wähner, PR-Beraterin bei Jung von Matt/Limmat, leitet das Mandat.
IWC Schaffhausen entwickelt bereits seit 2005 die Werbekampagne in Zusammenarbeit mit Jung von Matt/Alster und freut sich zusammen mit den beiden Partneragenturen über die neuen Synergien, die positiv in die künftige Zusammenarbeit einfliessen werden, heisst es weiter.

Meyer Werbung: Caritas lanciert Kampagne «Wir sind arm»

Anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung hat Caritas Zürich in Zusammenarbeit mit der Agentur Meyer Werbung eine Kampagne lanciert.

«Scheisse, meine Tochter wurde schon wieder an einen Kindergeburtstag eingeladen», oder: «Ich habe einer Frau nichts zu bieten. Nicht mal ein Glas Wein.» Solche Sätze von Armutsbetroffenen werden in den kommenden Wochen und Monaten im Rahmen einer Wanderausstellung in verschiedenen Städten im Kanton Zürich zu lesen sein. Plakate konfrontieren die Öffentlichkeit mit der Tatsache, dass es mitten unter uns Menschen gibt, die am Existenzminimum oder sogar darunter leben – und zeigen auch gleich, was das für den einzelnen bedeutet.
Weitere Aktionen führt Caritas Zürich in den Städten Zürich und Winterthur durch. So wird beispielsweise ein Brunnen als einzige Möglichkeit für manche Leute deklariert, auswärts etwas trinken zu gehen. Zudem werden leere Portemonnaies verstreut, die darauf aufmerksam machen, dass unzählige Mitmenschen praktisch nie Geld im Sack haben. Und es kommt ein Kinderbuggy zum Einsatz – ohne Kind, dafür mit der Erklärung, warum ein solches nicht vorhanden sei, nämlich
aus Budgetgründen.
Die Wanderausstellung und die Guerillakampagne werden mit einer Schreibwerkstatt für Armutsbetroffene ergänzt. Letztere wird von der Schriftstellerin Tania Kummer geleitet und unterstützt sozial Benachteiligte dabei, selbst das Wort zu ergreifen. Zudem haben die Theaterschaffenden Peter Grünenfelder, Heiko Senst und Marcel Schwald eine interaktive Performance erarbeitet, die nicht nur schwere Geschichten und Schicksale aufzeigt, sondern den Zuschauern mit Humor und Kreativität einen Zugang zum Thema schaffen will.
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Zürichsee-Zeitung bleibt eigenständiger Titel

Theodor Gut, der Verleger der Zürichsee Medien, verkauft seine 60 Prozent der Aktien der Zürichsee-Zeitung an den Zürcher Medienkonzern Tamedia. Vertraglich abgesichert ist, dass die Zürichsee-Zeitung ein eigenständiger Titel bleibt.

Dies sagte Gut am Donnerstag laut SDA. Mit der von der NZZ übernommenen Beteiligung hält die Tamedia neu 100 Prozent an der Zürichsee-Zeitung. Dies sei der bessere Weg für alle drei Parteien, sagte Gut auf Anfrage der Nachrichtenagentur weiter. Es entstünden nun sinnvollere publizistische Strukturen. Auf die Kontinuität werde grössten Wert gelegt. Die Zürichsee- Zeitung soll weiter ihre redaktionelle Stärke vor allem im Lokalen ausspielen.
Mit der Tamedia sei abgesichert, dass die Zürichsee-Zeitung ein eigenständiger Titel bleibe. Dies zeige auch der Fakt, dass er selber Verleger bleibe. Gut nannte neben der Weiterführung als eigenständiger Titel einen weiteren Grund für den Verkauf: Er sei nun 62 Jahre alt und habe keinen Nachfolger in der Familie. Gemäss Gut müssen die Zürcher Landzeitungen in Zukunft «besser arbeiten». Einen Stellenabbau schliesst er deshalb nicht aus. In welchem Rahmen dieser aber ist, konnte Gut nicht sagen.
Neben der Zürichsee-Zeitung geht auch das Druckzentrum in Oetwil am See an die Tamedia. Insgesamt sind dies 120 Stellen. Der Verkauf tangiert hingegen den Rest der Zürichsee Medien nicht, darunter das Radio Zürisee. Bei den Zürichsee Medien verbleiben rund 100 Stellen.

Blick-Gruppe: Chris Öhlund wird Leiter des neuen Bereichs Digital Media

Zur Fortführung der Digitalisierungsstrategie der Blick-Gruppe übernimmt Chris Öhlund ab dem 1. April 2010 die Leitung des neu geschaffenen Bereichs Digital Media der Blick-Gruppe.

Durch die Bündelung sämtlicher digitaler Distributionskanäle wird die Ausrichtung des Auftritts der Blick-Gruppe hinsichtlich Online, Technik, Partnerschaften, Apps und neue Medien zentral verantwortet, wie Ringier in einer Mitteilung am Donnerstag schreibt.

Aus Photopress wird PPR Media Relations

Photopress positioniert sich neu und tritt ab sofort unter dem Namen PPR Media Relations auf. Die PR-Agentur setzt auf eine neue Markenstrategie. Das Neukonzept basiert auf drei Dienstleistungsbereichen.

Die Keystone-Tochter Photopress bietet seit Jahren Dienstleistungen in den Bereichen Bildproduktion, Bildspeicherung und Bildversand an. Im Zuge der Weiterentwicklung des Unternehmens und der Mitarbeiter, aber auch um dem Wandel und der Dynamik der Kommunikationsbranche Rechnung zu tragen, positioniere sich das Unternehmen neu, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Ab sofort tritt die Agentur unter dem Namen PPR Media Relations auf. Das neue Dienstleistungskonzept der PR-Agentur basiert auf drei verschiedenen Dienstleistungsbereichen: Photopress, Brand-PR und People-PR.
Photopress: Der Dienstleistungsbereich Photopress ist wie gehabt auf die Bildproduktion, Bildspeicherung sowie den Bildversand spezialisiert. Die Multimedia-Contentplattform www.photopress.ch bleibt weiterhin bestehen.
Brand-PR: Im Bereich Brand-PR werden national und international agierende Unternehmen in allen PR-Belangen betreut. Die Erstellung von Mediendokumentationen und die Produktion der dazugehörenden Bildwelten gehören ebenso zum Dienstleistungsangebot wie die Konzeption und Umsetzung von PR-Massnahmeplänen.
People-PR: Die Dienstleistung People-PR beinhaltet die Beratung von Privatpersonen im Bereich ihrer persönlichen Kommunikationsarbeit.

Affichage Gruppe: Reorganisation der Führungsstruktur

Der Affichage-Verwaltungsrat der hat beschlossen, die Führungsstruktur der Gruppe zu reorganisieren. Der Verwaltungsrat besteht neu aus fünf anstelle von zehn Mitgliedern. Zudem wird die Nachfolge des CEO bis Ende 2010 geregelt.

An seiner Sitzung vom 14. April 2010 hat der Verwaltungsrat der Affichage Holding SA den Entscheid gefällt, die Führungsstruktur der Gruppe zu reorganisieren, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Verwaltungsrat besteht neu aus fünf anstelle von zehn Mitgliedern. Ebenfalls wird die Nachfolge des CEO bis Ende 2010 geregelt. Diese Massnahmen stärken die Schlagkraft der Gruppe angesichts der aktuellen Herausforderungen.
An der bevorstehenden Generalversammlung vom 26. Mai 2010 schlägt der Verwaltungsrat daher den Aktionären eine Anpassung der Statuten der Gesellschaft vor, um die Anzahl der Verwaltungsratsmitglieder von bisher maximal zehn auf neu maximal fünf herabzusetzen. Der Verwaltungsrat soll künftig aus den Herren Paul-Henry Binz, Jean-François Decaux, Klaus Hug, Gilles Samyn sowie Markus Scheidegger bestehen. Die Hauptaktionäre übernehmen somit eine grössere Verantwortung. Georges Gagnebin, Gérard Degonse, Christian Kauter und Jean-Claude Marchand legen ihre Mandate nieder. Zudem läuft die Mandatsdauer von Carlo Schmid-Sutter als Verwaltungsratsmitglied ab. Er verzichtet darauf, sich an der Generalversammlung vom 26. Mai 2010 zur Wiederwahl zu stellen. Jean-François Decaux ist als Präsident des Verwaltungsrates vorgesehen, Paul-Henry Binz soll weiterhin als Vizepräsident amtieren. Sobald sein Nachfolger feststeht und vom Verwaltungsrat bestätigt wird, tritt Christian Kauter wie vorgesehen von seiner Funktion als CEO zurück. Dieser personelle Wechsel soll bis spätestens Ende 2010 erfolgen.
Der Verwaltungsrat ist laut Mitteilung der Ansicht, dass die Reorganisation der Führungsstruktur der Gruppe die notwendige Flexibilität verleiht, sich im aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu behaupten und dass sie zudem die anstehenden strategischen Entscheidungen auf Gruppenstufe erleichtert. Dies sorgt in einem sich im Umbruch befindenden Werbemarkt für die nötige Dynamik.

Tamedia mit deutlichem Umsatzrückgang

Tamedia weist 2009 einen deutlichen Umsatzrückgang aus. Den Rückgang führt das Medienhaus fast ausschliesslich auf tiefere Werbeerträge zurück.

Dank der positiven Entwicklung der Zeitschriften und der Onlinemedien sowie verschiedener Kostensenkungsmassnahmen habe Tamedia im vergangenen Jahr jedoch ein befriedigendes Ergebnis erzielt, schreibt der Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Der Umsatz betrug insgesamt 766 Millionen Franken, das sind 124,1 Millionen weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente Tamedia noch 46,7 Millionen Franken. Das sind 55,8 Prozent weniger als noch 2008. Einen positiven Beitrag zur Umsatzentwicklung leisteten die Pendlerzeitung L’essentiel, die Online-Plattformen Homegate.ch, Tilllate.ch, Search.ch sowie Newsnetz, wie Tamedia am Donnerstag mitteilte.
Deutliche Umsatzverluste verzeichneten Berner Zeitung, Sonntagszeitung sowie die Stellenbeilagen von Tages-Anzeiger. Die im Verlauf des Jahres ergriffenen Kostensenkungsmassnahmen wurden erst Jahresende 2009 wirksam, heisst es weiter. Dank Online-Portalen wächst jedoch das Geschäftsfeld Elektronische Medien.

JWT+H+F: Musical «Die Schweizermacher» mit Teaser-Kampagne beworben

«Die Schweizermacher» kommt als Musical auf die Bühne. Die Agentur JWT+H+F hat dazu eine Teaserkampagne realisiert.

1978 sorgte Rolf Lyssy mit seinem Film «Die Schweizermacher» für klingende Kinokassen und heftige Diskussionen an den Stammtischen. Nun kommt der erfolgreiche Schweizer Film als Musical auf die Bühne. Ab 16. September wird in der Maag Music Hall die bekannte Geschichte rund um die helvetische Einbürgerungspraxis erzählt.
Um sicherzustellen, dass bereits jetzt alle Augen auf diese spektakuläre Neuauflage gerichtet sind, hat die Zürcher Agentur JWT+H+F eine Teaser-Kampagne entwickelt. Seit gut einem Monat blickt ein mysteriöses Augenpaar mit Schweizerkreuz-Pupillen von Plakatwänden und Guerilla-Stickern. In mehreren Medien, so auch auf Werbewoche.ch, wurde darüber gerätselt, wer hinter der Aktion steckt. Schweizweit folgt nun auf Plakaten und Inseraten die Auflösung. Schlagartig wird damit klar, dass die Eidgenossenschaft gerade die Einbürgerungswilligen besonders im Fokus hat. Bis zur Uraufführung des Musicals sind weitere Massnahmen geplant.
Verantwortlich bei MMH Maag Music Hall: Darko Soolfrank (Produzent), Christoph Rüdt (Marketing + Kommunikation). Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Grischa Rubinick, Enrico Bachmann (CD), Anna Kindlimann, Florian Schilling (Grafik), Jennifer Rimann (Beratung), Rainer Bühler (Strategie), Victoria Iwaszkowska (DTP).
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Alea Iacta-Gruppe mit neuer Geschäftseinheit

Die Ottiger Alea Iacta Corporate & Marketing Communications mit Sitz in Rorschach ist gestartet. Das Team der neuen Alea Iacta-Einheit um Christoph Ottiger vernetzt Unternehmenskommunikation mit interner und externer Markenführung.

Christoph Ottiger war nach einer Bankausbildung und Fachausbildungen im Bereich Public Relations und Kommunikation unter anderem bei der Mediapolis und in einer eigenen Agentur tätig. Von 2005 bis 2008 leitete er als Direktor das Schweizerische Institut für Public Relations (SPRI) in Zürich. Seit Mitte 2008 war er im Leitungsteam BBZ St. Gallen ag tätig, einem Dienstleister in der Managementberatung und Personalentwicklung.
In der neuen, von Rorschach aus tätigen Kommunikations- und Markenagentur bietet das Team gemäss Mitteilung Leistungen insbesondere in den folgenden Bereichen: Beratung und Begleitung bei integrierten Kommunikationslösungen, Unternehmenskommunikation, interne und externe Markenführung sowie Online Relations. Zielgruppen sind KMU sowie Einzelpersonen aus Politik und Wirtschaft in der Ostschweiz, Vorarlberg und Liechtenstein.

FPH übernimmt Thurgauer Zeitung – Tamedia kauft Zürcher Landzeitungsbeteiligungen

Die Thurgauer Zeitung geht von Tamedia an die FPH Freie Presse Holding, eine Tochter der NZZ-Mediengruppe, über. Die Thurgauer Zeitung wird den Zeitungsverbund des St. Galler Tagblatts erweitern.

Die Medienhäuser NZZ-Mediengruppe und Tamedia haben sich auf den Tausch ihrer Regionalzeitungsbeteiligungen in den Kantonen Thurgau und Zürich geeinigt. Die Verlegerfamilie Gut und die FPH Freie Presse Holding verkaufen ihre Beteiligungen an den Zürcher Landzeitungen Zürcher Unterländer, Zürichsee Zeitung und Zürcher Oberländer an Tamedia. Tamedia möchte die Zürcher Landzeitungen als eigenständige Regionalzeitungen weiterführen. Mit diesen Schritten sollen für die beteiligten Tageszeitungen vorteilhaftere wirtschaftliche Perspektiven geschaffen werden. Für den Kanton Thurgau entsteht aus dieser Kooperation eine starke Stimme auf wirtschaftlich nachhaltiger Basis.
Thurgauer Zeitung erweitert Tagblatt-Zeitungsverbund
Tamedia tritt der FPH Freie Presse Holding AG, einer Tochter der NZZ-Mediengruppe, ihre 100-Prozent-Beteiligung an der Huber & Co., der Herausgeberin der Thurgauer Zeitung, ab. Die Thurgauer Zeitung wird ab Anfang 2011 in die Tagblatt Medien integriert. Die Thurgauer Zeitung erweitert so den führenden Zeitungsverbund der Ostschweiz mit den Titeln St. Galler Tagblatt, Tagblatt für den Kanton Thurgau, Appenzeller Zeitung, Toggenburger Tagblatt, Wiler Zeitung und Der Rheintaler. Aus der Verbindung der Thurgauer Zeitung mit der Thurgauer Ausgabe des Tagblatts entsteht damit eine publizistisch starke und wirtschaftlich tragfähige Stimme für den ganzen Thurgau. Druck und Herstellung der Thurgauer Zeitung werden Anfang 2011 ins Zeitungsdruckzentrum der Tagblatt Medien nach St. Gallen wechseln.
Der 2006 gegründete Zeitungsverbund Nordostschweiz, der neben der Thurgauer Zeitung den Winterthurer Landboten sowie die Schaffhauser Nachrichten umfasst, wird bis Ende 2010 fortgeführt. Anschliessend gehen die in der Huber & Co. AG zusammengefassten Verlags- und Verkaufsaufgaben für die Thurgauer Zeitung sowie den Winterthurer Landboten an die jeweilige Zeitung zurück. Tamedia wird in den nächsten Wochen Gespräche mit der Ziegler Druck und Verlags AG, der Herausgeberin des Landboten, über die zukünftige Zusammenarbeit aufnehmen. Aus Sicht von Tamedia steht dabei eine Partnerschaft des Landboten mit den Zürcher Landzeitungen im Vordergrund.
Verlegerfamilie Gut und FPH verkaufen Landzeitungen an Tamedia
Die Verlegerfamilie Gut als Mehrheitsaktionärin der Zürichsee Zeitung sowie die NZZ-Tochter FPH Freie Presse Holding AG treten Tamedia ihre Beteiligungen an den Zürcher Landzeitungen ab. 60 Prozent der Zürichsee Presse AG, der Herausgeberin der Zürichsee Zeitungen, übernimmt Tamedia von der Familie Gut beziehungsweise ihrer Holdinggesellschaft Zürichsee Medien AG. Die Verlegerfamilie Gut regelt damit ihre Nachfolgeplanung in der Zürichsee Medien AG und die Zukunft der Zürichsee Zeitung. Theodor Gut bleibt Verleger der Zürichsee Zeitung. Die verbleibenden 40 Prozent der Aktien übernimmt Tamedia von der NZZ-Tochter FPH Freie Presse Holding AG.
Die FPH Freie Presse Holding AG tritt zudem ihre 100-Prozent-Beteiligung an der Zürcher Unterland Medien AG und ihre 38-Prozent-Beteiligung an der Zürcher Oberland Medien AG an Tamedia ab. Als Folge der Beteiligungen an den drei regionalen Medienhäusern wird Tamedia neu indirekt eine Beteiligung am Zeitungsdruckzentrum DZO Druck in Oetwil am See halten. Gleichzeitig mit den Regionalzeitungen Zürcher Unterländer und Zürichsee Zeitung gehen auch mehrere Anzeiger an Tamedia über.
Chance zur Stärkung des Zeitungsmarktes Zürich
Tamedia möchte die Zürcher Landzeitungen als eigenständige Regionalzeitungen weiterführen. Voraussetzung dafür sind deutliche Ergebnisverbesserungen durch Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen. Die Bündelung des Zürcher Unterländers, der Zürichsee Zeitung und des Tages-Anzeigers unter einem gemeinsamen Unternehmensdach bietet dafür gute Voraussetzungen. In den nächsten Monaten sollen in Gesprächen mit den Partnern Publicitas, Ziegler Druck und Verlags AG und Zürcher Oberländer mögliche Perspektiven in Einkauf, Druck, Logistik, Redaktion, Verlag, Vermarktung und Vorstufe geprüft werden.
(afw)
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Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident Tamedia (l.) und Martin Kall, Vorsitzender der Tamedia-Geschäftsleitung.
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Conrad Meyer, Verwaltungsratspräsident NZZ-Gruppe (l.) und Albert Polo Stäheli, CEO NZZ-Gruppe.
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Conrad Meyer, Verwaltungsratspräsident NZZ-Gruppe (l.) und Thedi Gut, Zürichsee-Zeitung.

IAB Switzerland verabschiedet Standards für Onlinewerbung

Die Arbeitsgruppe «Standards» des Interactive Advertising Bureau Switzerland (IAB) erarbeitete in den vergangenen Monaten Empfehlungen für die Anlieferung von Onlinewerbemitteln und den Einsatz von Online Video Ads.

Dies vereinfache in Zukunft Planung und Durchführung von Online-Werbekampagnen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die neuen Standards, welche von IAB-Vorstand einstimmig abgesegnet wurden, gelten ab sofort als dringende Empfehlung für alle Marktteilnehmer. Sie sind unter Iabswitzerland.ch einsehbar.
Die neuen Standards setzen bei zwei zentralen Themen an: Der Anlieferung von Kampagnen und Werbemitteln sowie dem Einsatz von Online Video Ads – also Bewegtbildwerbung. Bei der Anlieferung gibt es nun allgemeine Richtlinien für organisatorische Elemente wie Kampagneninformationen oder Vorlaufzeit. Darüber hinaus bestehen genaue Spezifikationen für Werbemittel, deren Elemente, technische Umsetzung und Verlinkung. Dies dient der Vereinfachung von Planung und Durchführung von Online-Werbekampagnen sowie der Qualitätssicherung.
Besonders zentral für den Onlinewerbemarkt sind Online Video Ads, heisst es weiter; diese hätten ein grosses kreatives Potenzial, seien von den Usern gut akzeptiert und kämen auch dank hoher Bandbreiten immer öfter zum Einsatz. Hier wurden vom IAB Begriffe definiert und Vorgaben gemacht für Länge und Format von Onlinevideowerbung. Dies basierend auf Erfahrungswerten und internationalen Studien, die beispielsweise eine optimale Werbewirkung von Werbespots mit maximal 20 Sekunden Länge zeigen. Grundsätzlich unterscheidet das IAB nun In-Page und In-Stream Video Ads. Bei In-Page Video Ads handelt es sich um Bewegtbildwerbung in Standardwerbemitteln wie Rectangle, welche auf Websites platziert sind. In-Stream Video Ads laufen hingegen vor, zwischen, nach oder über einem bestehenden Videoinhalt bzw. Videostream (Pre-, Mid-, Post-Roll und Layer). Sonderformate und Video Ads sind stark im Trend. Mit den neuen Standards können Kampagnen nun schneller und effizienter geplant werden. Auch sichern sie eine korrekte und problemlose Auslieferung und Erfolgsmessung.
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