Radio Argovia feiert Jubiläum

Radio Argovia feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Die Geburtstagsparty, das Radio rgovia Fäscht mit jeweils über 60'000 Besuchern, findet am 4. und 5. Juni 2010 auf dem Birrfeld statt.

Das Festkonzept wurde für das diesjährige Fest überarbeitet und verbessert, doch an der Grundidee wird festgehalten: Der Besuch des Argovia Fäschts ist gratis. Für die Open Air-Konzerte am Samstag hat Radio Argovia Schweizer Künstler und Bands verpflichten.
Traditionsgemäss beginnt die Argovia-Geburtstagsparty am Freitagabend mit dem Beizli-Fäscht. Über 80 Vereine und Standbetreiber sorgen für Speis, Trank und Unterhaltung für die Besucher. Am Samstag bietet das Argovia Fäscht Open Air-Konzerte mit nationalen Top-Acts für jeden Geschmack. Ab 16.30 Uhr bis nach Mitternacht treten verschiedene Schweizer Bands und Künstler auf, welche heute noch nicht verraten werden.
Neu gibt es im 2010 eine zusätzliche Bühne von Coca Cola / Mycokemusic. Dort werden während den Umbaupausen nationale Nachwuchskünstler ihr Talent beweisen und die Besucher während den Pausen unterhalten. 50 Extrabusse der regionalen Verkehrsbetriebe werden die Besucher aus dem ganzen Kanton zum Festgelände ins Birrfeld und auch wieder zurück fahren.
Das Argovia Fäscht wird grösstenteils durch Sponsoring-Einnahmen finanziert. Als Presenting-Sponsor konnte Brack Electronics verpflichtet werden, weitere Sponsoren: Green.ch, Neue Aargauer Bank, Schüwo Trink-Kultur und Emil Frey, Autocenter Safenwil, mit Suzuki.

Abrocken mit Radio 24

Am Dienstagmittag hat Radio 24 den neuen Web-Musikkanal aufgeschaltet. Der Rock-Channel ist ein erster von mehreren Special-Interest-Channels, die beim Radiosender geplant sind. Der Sendestart wurde im Studio an der Limmatstrasse gefeiert.

Moderator Patrick Hässig unterhielt sich mit prominenten Talk-Gästen über das Thema Rock, nebenan liess sich Hörerin Brigitte den Schriftzug der Rocksendung «On the Rocks» tätowieren und die Band The Vibes spielte dazu ihre Hits. Laut wurde es, als eine mehrköpfige Road-Crew mit ihren Motorrädern vor der Redaktion vorfuhr und den Apéro vorbeibrachte. Die geladenen Gäste waren sich dabei einig: Rock ist ein Megatrend. Regula Fecker, Werberin des Jahres 2010, nimmt dies auch in ihrer Branche wahr: «Wir alle bedienen uns aus der Rock-Truhe. Vor allem jetzt, wo die Leute wieder richtige Gefühle spüren möchten. Die Zeit ist definitiv da.»
Als nächstes sind Channels im Bereich News, Service geplant, ausserdem weitere Musik-Channels.

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Experten-Talk zum Thema Rock

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Hörerin Brigitte lässt sich «On the Rocks» tätowieren

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Radio 24-Chefredaktorin Karin Müller auf der Harley mit den Roadcrew-Rockern .

(Fotos: Marcel Sauder)

Wemf: Mach Radar 2010-1 veröffentlicht

Die Wemf AG für Werbemedienforschung hat am Dienstag die Studie Mach Radar 2010-1 publiziert. In dieser sind psychografische Kriterien mit Konsum- und Mediendaten verknüpft.

Marketingfachleute, Agenturen und Verlage erhalten durch die Studie Informationen über die Positionierung von Produkten, Marken, Dienstleistungen, Einkaufskanälen und Printmedien. Mach Radar ermöglicht zudem die Zielgruppenanalyse: Neben der Bildung, dem Einkommen, der beruflichen Stellung sowie dem Konsumverhalten der Konsumenten werden auch die Wertvorstellungen erfasst. Methodisch basiert die Studie auf den Daten der Mach Basic und Mach Consumer. Sie wird halbjährlich, jeweils im Frühling und Herbst, publiziert.

> Mehr Informationen und Bezug der Studie

Presse TV: Neue Sendeplätze bringen mehr Zuschauer

Die Sendungen vom Verlegerfernsehen Presse TV verzeichneten 2009 mehr Zuschauer als noch im Vorjahr. Der Anstieg ist unter anderem auf die Neuplatzierung verschiedener Sendungen auf SF1 und SF zwei zurückzuführen.

Unter dem neuen RTVG erhielt das Schweizer Fernsehen für die Programmplanung ab 2009 die Möglichkeit, in der Zusammenarbeit mit privaten Anbietern auch den ersten Kanal zu nutzen. Zuvor waren private Fenster auf SF 1 nicht zugelassen. Ausserdem wurden die Programme von SF1 und SF zwei zielgruppenspezifisch abgestimmt. Das heisst, es wurde vermieden, dass auf beiden Sendern gleichzeitig Formate liefen, die sich an dasselbe Zielpublikum richteten.
Die Strategie scheint aufzugehen: Seit beispielsweise die Sendung «Gesundheit Sprechstunde» von SF zwei auf SF1 verlegt wurde, stiegen die Ratings um 22 Prozent auf 225’000. «NZZ Format» legte nach der Neuprogrammierung um über 40 Prozent auf 106’000 Zuschauer zu.

Daten unvollständig
In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind die Zuschauer, welche Internetanwendungen wie Zattoo, Wilmaa oder andere internetgestützte TV-Anbieter nutzen. Ebenfalls unberücksichtigt blieben die Downloads über iTunes. Es werde aber in Zukunft notwendig sein, auch diese Zuschauerzahlen in die Erhebungen einzubeziehen, teilte das Gemeinschaftsunternehmen in einem Communiqué vom Dienstag mit. Die Statistiker von Publica Data erarbeiteten derzeit die entsprechenden Modelle.
Insgesamt umfasst das Programm von Presse TV zehn Sendungen, davon vier von Ringier, drei der NZZ, eine der Basler Zeitung, eine von Axel Springer Schweiz und eine des unabhängigen Produzenten dctp mit Alexander Kluge.

> Zur Tabelle: Einschaltquoten Presse TV

Zu guter Letzt: Telenovela-Fans am Drücker

Eigentlich ist die Serie top. Einige der Schauspieler strapazieren aber die Nerven. Und dann gibt es da noch Szenen, die keiner sehen will. Nicht so bei der Telenovela «Pedro & Maria». Dort dürfen Fans mitbestimmen, wie es in der Serie weitergeht.

«Pedro & Maria» ist die erste multikulturelle und interaktive Serie, die speziell auf das digitale Zeitalter ausgerichtet und entwickelt wurde. Bei dem von MTV und dem Multimedia-Studio Electus geplanten Format handelt es sich um eine jugendliche Latino-Romanze – quasi modernes Romeo und Julia. Nur, dass die beiden Hauptakteure nicht zu sterben brauchen, sollten dies die Zuschauer nicht wollen. Über digitale Plattformen wie Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke haben sie die Möglichkeit, die Entwicklung der Personen und der Handlung durch Abstimmung zu beeinflussen. Schöne Idee. Ob der Input der Zuschauer die Telenovela aber sehenswerter machen wird, bleibt ungewiss.

Twitter künftig mit Werbung

Die werbefreie Zeit beim Kurznachrichtendienst Twitter ist vorbei. Firmen können künftig auf sogenannten «Promoted Tweets» ihre Anzeigen schalten. Ähnlich wie bei Google und Co. erscheint bei der Suche nach bestimmten Themen die passende Werbung.

Zu den ersten Unternehmen, die ihre Produkte auf diese Art vermarkten, gehören die Kaffeehauskette Starbucks, der grösste US-Elektronikhändler Best Buy und die Fluggesellschaft Virgin America. «Die Idee von ‚Promoted Tweets‘ ist es, die Kommunikation auszuweiten, die Firmen ohnehin mit ihren Kunden auf Twitter haben», sagte der fürs Tagesgeschäft zuständige Twitter-Manager Dick Costolo am Dienstag der New York Times.

We-Pad: Apple bekommt Konkurrenz

Apples neuer Tablet-Computer erhält Konkurrenz. Das Berliner Unternehmen Neofonie hat mit dem WePad ein Gerät vorgestellt, das mit einer offenen Plattform eine echte Alternative zum iPad werden soll. Unterstützung erhält das Projekt von Ringier und dem Hamburger Verlag Gruner + Jahr.

Das WePad kann nicht nur auf alle Apps zurückgreifen. Gemäss Neofonie sollen auf dem neuen Tablet-Computer auch alle Linux-Programme, darunter Bildbearbeitungen und StarOffice laufen. Im Gegensatz zum iPad unterstützt WePad ausserdem Adobes Air-Technologie. Damit dürfte das Gerät vor allem für Geschäftskunden interessant werden. Bereits seien über 20’000 Vorbestellungen eingegangen, so die Macher. Der Verkaufsstart ist für Juni geplant.
Zwei Medienpartner haben dem Projekt ihre Unterstützung zugesichert: Die Verlagsgruppe Ringier werde in einem ersten Schwung die Schweizer Illustrierte und das in Deutschland erscheinende Cicero in einer «WeMagazine»-Variante vertreiben, so der Branchendienst Meedia. Gruner + Jahr, Herausgeber des Sterns, hat bereits ein entsprechendes eMagazin entwickelt.

Net-Metrix-Audit: Frühlingserwachen im März

Das Gros der Websites, die an der Messstatistik Net-Metrix-Audit teilnehmen, zeigt im März ein reges Frühlingserwachen. Die meisten Top-Ten-Sites legen im Vorjahresvergleich mit März 2009 deutlich zu, oft im zweistelligen Prozentbereich.

Für alle publizierten Websites wurden im März insgesamt mehr als 340 Millionen Visits gemessen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung des Visits-Volumens von gut 16 Prozent. Erstmals erfasst wurden dabei die Traffic-Kennzahlen für Guide-bleu.ch, Mtv.ch und Radiomunot.ch. Insgesamt wurden Daten von 194 Sites und 13 Pools veröffentlicht. Die gesamte Publikation von Net-Metrix-Audit wird jeweils am 6. Arbeitstag nach Monatsende aufgeschaltet und ist frei zugänglich.

SFLB: Mit Sunrise immer mit den Freunden verbunden

Die Werber von SFLB haben für Sunrise eine neue Imagekampagne realisiert. Diese soll das Telekomunternehmen als günstigsten und innovativsten Anbieter von Flatrates positionieren.

Dazu hat die Agentur einen Spot und verschiedene weitere Kommunikationsmittel konzipiert und umgesetzt. Kern der Kampagne bildet eine Gruppe von Freunden, die immer alles zusammen gemacht haben. Jetzt ist ein Mitglied der Gruppe mit einem gebrochenen Bein im Spital. Dank einem kleinen Geschenk und den Flatrates von Sunrise bleibt der vierte Mann aber trotzdem die ganze Zeit mit seinen Freunden verbunden.

Immer verbunden. from SFLB on Vimeo.

Verantwortlich bei Sunrise: Priska Heger (Director Marketing Communication), Peter Schilde, Silvana Suverato (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei SFLB: Sebastian Krayer (AD), Christian Schäfer (Text), Peter Brönnimann, Martin Spillmann, Simon Staub (CD), Andrea Staub, Rebecca Krausse (Beratung), Suzana Kovacevic (TV Production/Art Buying). Regie: Rainer Binz. Filmproduktion: Solid & Haller, Rudi Haller, Nicole Schroeder (Producer). Fotografie: Mara Truog. Media: Mediatonic.

ONZ: Personeller Ausbau für die Mikrozeitung

Im Vorfeld des offiziellen Starts der Mikrozeitung in Obwalden und Nidwalden holt Gossweiler Media, Urheberin des Konzepts, personelle Verstärkung. Martin Utz unterstützt die Redaktion als Projektleiter Publizistik. Jörg Salzmann wird Projektleiter Verlag. Die kommunikative Leitung der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung obliegt Raffael Wüthrich.

Martin Utz, bisher stellvertretender Chefredaktor des Fränkischen Tags in Bayern, wird als Projektleiter Publizistik die Redaktion der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung coachen. Der 31-Jährige verantwortete bei der Mediengruppe Oberfranken während fünf Jahren eine Gesamtauflage von rund 100‘000 Exemplaren. Er erarbeitete das publizistische Konzept zur inhaltlichen und gestalterischen Neudefinition der Zeitung und organisierte die Redaktion nach dem Newsdesk-Prinzip.
Als weitere Verstärkung der Abteilung Mikrozeitung wird Jörg Salzmann Projektleiter Verlag. Er wird den Verlag der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung operativ ad interim führen. Der frühere Radiomoderator bei Radio Rottu arbeitete ab 1998 als Werbeleiter der Rhone Zeitung. Nach vier Jahren wechselte der 44-Jährige als Agenturleiter zur Inseratenagentur Mengis. Seit 2004 führte der eidg. dipl. Verlagsmanager den in Visp ansässigen Verlag der Mengis Druck und Verlag AG, welche die Tageszeitung Walliser Bote herausgibt. In dieser Funktion war er am Aufbau einer eigenen Verteilorganisation und an der Einführung von Grossauflagen beteiligt.
Neuer Leiter Kommunikation der Mikrozeitung ist Raffael Wüthrich. Nach Abschluss des Studiums Organisationskommunikation und Journalismus an der ZHAW in Winterthur arbeitete er als Videojournalist und Redaktor bei Keystone. Vor dem Studium arbeitete der 24-Jährige in der Kommunikationsabteilung von Claro Fair Trade in Biel und sammelte beim Schweizer Fernsehen als Praktikant und als Teilnehmer von Weiterbildungskursen Erfahrung im Fernsehjournalismus.

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Bild (v.l.n.r.): Jörg Salzmann, Martin Utz und Raffael Wüthrich. (Foto: Mike Balmer)

JvM/Limmat: Neuer Internetauftritt für Swiss Re

Jung von Matt/Limmat konnte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren von Swiss Re durchsetzen. Die Agentur hat die globale Website des Rückversicherers einem kompletten Redesign unterzogen.

Bei dem Neuauftritt wurde nicht mehr auf die klassische Corporate-Sprache, sondern auf Storytelling gesetzt. Untermalt wird die neue Tonalität durch eine grosszügige Bildsprache und weiterführende Links zu Beiträgen und Informationen. Jung von Matt/Limmat zeichnet für die gesamte Gestaltung der neuen Website, die Programmierung des Frontends sowie die Unterstützung bei der Contenterarbeitung verantwortlich. Umgesetzt wurde die Website in enger Zusammenarbeit mit den Backendspezialisten bei Clickability in San Francisco.

Verantwortlich bei Swiss Re: Nia Joynson-Romanzina (Project Lead), Stephen Harvison (Senior E-Communications Specialist). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Wim Roelfs, Bruno Manser (AD), Alexander Schradt (Screendesign), Matthias Adolf (Beratung), Notarmon Buchli (Flash Entwickung), Pascal Beyeler (Frontend Entwickung). Verantwortlich bei Clickability: Akshobhya Mann (Lead Solutions Architect), Martin J. Kuepker (Senior Technical Project Manager).

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Agence Trio für Honda: Dem Lockruf der Ferne gefolgt

Die mit der nationalen Werbung für Honda Motos beauftragte Agence Trio hat eine neue Imagekampagne geschaffen. Hier und jetzt das Gefühl der Ferne zu erleben, ist dabei das Versprechen.

Gezeigt werden sublime Bilder, die an weit entfernte Länder erinnern, wäre da nicht ein kleines Detail: ein – je nach Markt – west- oder deutschschweizerisches Element, das die exotische Szenerie in der lokalen Wirklichkeit verankert. Die auf vier neue Modelle ausgerichtete Kampagne läuft gegenwärtig in der nationalen Presse.

Verantwortlich bei Honda Motorclycles (Suisse): Thomas Moureau. Verantwortlich bei Agence Trio: Olivier Pasche (Projektleitung), Guido Masson (CD), Yvo Hählen (Grafik), David von Ritter (Text). Fotografie: Carisma Photographers.

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