Evoq: Gesamtauftritt für den «Tag der Marke» realisiert

Evoq hat für den neu lancierten «Tag der Marke» (TdM) den gesamten Auftritt entwickelt. Das Logo soll die Marke als Vermögenswert und Innovationstreiber in den Mittelpunkt stellen und den Anlass als Label für Markenentwicklung, -führung und -kommunikation inszenieren.

Das erarbeitete Corporate Design definiert unter anderem Designelemente, Farbwelt sowie Layoutraster. Neben Konzeption und Gestaltung des Auftritts hat die Zürcher Marken- und Kommunikationsagentur auch die rund um den Anlass stattfindende Kommunikation wie Flyer, Einladung, Webseite, Anzeigen etc. realisiert. Der TdM findet am 27. Mai in Bern statt. Lanciert wurde der Kongress, der die Nachfolge der «Swiss Brands»-Konferenz antritt, vom Berufsverband für die Schweizer Markenartikelindustrie Promarca und der Managementberatung HTP St. Gallen.

Verantwortlich beim Schweizer Markenkongress: Stephan Feige (Initiator und Geschäftsleiter). Verantwortlich bei Evoq: Adrian Schaffner (Beratung),Christian Sutter (CD), Sofia Bauer (Konzept, Design).

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Swiss Printers: Gérald Lechault verlässt Lausanner Druckzentrum

Gérald Lechault, Geschäftsführer der Imprimeries Réunies Lausanne (IRL), einer Tochtergesellschaft von Swiss Printers, verlässt das Unternehmen. Er wird ab dem 1. September die Geschäftsführung des CIE (Centre d'Impression Edipresse) in Bussigny übernehmen. Bis dahin führt Lechault weiterhin die Geschäfte des Unternehmens.

Gérald Lechault blickt auf eine rund 30-jährige Laufbahn in der grafischen Industrie zurück. Seit 1995 leitet er die IRL, die bis zu ihrem Eintritt in die Swissprinters-Gruppe 2006 zu dem Westschweizer Medienkonzern Edipresse gehörte. Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer sei bereits eingeleitet, teilte Swiss Printers am Dienstag mit. Über die Nachfolge werde zu gegebener Zeit informiert.

Facebook: Expansion à la Google

Nach der Lancierung von «Facebook Connect» baut das soziale Netzwerk sein Infrastrukturangebot für externe Websiten weiter aus. Seitenbetreiber sollen künftig auch die «Like»-Button von Facebook auf ihrer Seite einbauen können.

Mit einem Klick auf die Aussage «Gefällt mir» können Facebook-Nutzer alles mögliche loben – Fotos, Texte, Kommentare anderer sowie Verweise auf Websiten. Nun soll die Empfehlungsfunktion bald auch auf externen Seiten zu finden sein. Der neue Dienst werde diese Woche an der Facebook-Entwicklerkonferenz F8 vorgestellt, berichtete Der Spiegel, der sich auf die New York Times und die Financial Times beruft. Der Facebook-Deal dürfte für Inhalteanbieter ein ganz ähnlicher wie derjenige mit Google sein: Die Anbieter kriegen durch die Empfehlungen mehr Aufmerksamkeit. Im Gegenzug erhält Facebook neue Erkenntnisse über die Interessen der Mitglieder. Dies dürfte Material für ein Werbenetzwerk sein.
Facebooks Konkurrenten sehen die Ausbreitung der Schnittstellen des Netzwerks im Web mit Sorge. Google, Microsoft, Yahoo und einige andere Anbieter unterstützen einen neuen Standard namens XAuth, den Websitenanbieter ähnlich wie Facebook Connect nutzen können.

Radio Liechtenstein mit 125’000 Franken Verlust

Radio Liechtenstein leidet unter wegbrechenden Werbeerträgen. Der öffentlich-rechtliche Landessender weist in der Rechnung 2009 einen Verlust von 125'000 Franken aus.

Ein ausgeglichenes Ergebnis wurde verfehlt, obschon die Ausgaben gegenüber dem Budget unterschritten wurden, wie die Regierung in Vaduz, die den Bericht über den Sendebetrieb zur Kenntnis nahm, am Dienstag mitteilte. Für das laufende Jahr rechnet die Trägergesellschaft, der Liechtensteinische Rundfunk, mit einem Rückgang der Werbeeinnahmen von bis zu zwölf Prozent gegenüber den budgetierten Einnahmen von 2009. Der staatlich subventionierte Radiosender hat rund 50’000 Hörer. In Liechtenstein hören gemäss Radiocontrol-Erhebung im Schnitt täglich rund 13’800 Hörer, in der benachbarten Schweiz durchschnittlich rund 24’500 Personen Radio Liechtenstein.

Zu guter Letzt: Toyota begeistert mit Kamasutra

Den Blattmachern von Blick ist ein Coup geglückt. Auf den Seiten sechs und sieben der Dienstagsausgabe passt einfach alles zusammen. Die Schweiz ist in Bewegung. Toyota testet den Prius und ist von der Technik begeistert. Und Ex-Miss-Schweiz Toyloy probiert die Techniken aus der Lehre des Kamasutra.

Auf der linken Seite wirbt der Fahrzeughersteller mit einer Publireportage für den Toyota Prius. Oben der Titel «Technik, die begeistert». Schwankt man auf Titelhöhe von der Reportage auf die rechte Seite rüber, ist dort folgender Titel zu lesen: «Wir probieren alles aus dem Kamasutra». Ein Zitat aus einem Interview der Schweizer Illustrierten mit Ex-Miss Schweiz Whitney Toyloy und ihrem Freund. Da erscheint der Titel aus der Publireportage doch gleich in ganz anderem Licht! Und dann gibt es da noch eine kleine Anzeige am unteren Blattrand. Diese droht zwar aufgrund der zum Interview gehörenden Illustrationen unterzugehen. Bei näherem Hingucken zeigt sich aber auch dort: Die Anzeige passt hervorragend zum Rest. Unter dem Titel «Die Schweiz bewegt sich» ruft Coop zu sportlicher Betätigung auf. Was will man da noch mehr. Diese Technik begeistert!

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Wemf: Inserate erstmals seit knapp zwei Jahren wieder im Plus

Erstmals seit April 2008 hat das Inseratevolumen in der Schweizer Presse wieder zugenommen. Im März 2010 erhöhten sich die Inserateeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 162,5 Millionen Franken. Mit Ausnahme der Sonntags- und der Fachpresse profitierten sämtliche Printmediengattungen vom höheren Inseratevolumen.

Die Situation auf dem Inseratemarkt hat sich im März deutlich entspannt. Im Januar hatte der Rückgang noch 16,5 Prozent betragen, im Februar lag er bei 1,5 Prozent. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beliefen sich die Inserateeinnahmen somit auf 382,2 Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Dienstag bekanntgab.
Im März weiter rückläufig waren die Stellenanzeigen. Sie sanken um 7,8 Prozent auf 14,8 Millionen Franken. Einen starken Einbruch gab es bei den Liegenschaftsinseraten. Der Rückgang betrug hier 12,8 Prozent auf 5,5 Millionen
Franken. Deutlich besser sieht es bei den kommerziellen Anzeigen aus. Die Zunahme betrug 5,2 Prozent auf 127,6 Millionen Franken. Ebenfalls ein Plus verzeichneten die Prospektbeilagen. Diese Einnahmen stiegen um 2,7 Prozent auf 14,5 Millionen Franken.
Vom höheren Inseratevolumen profitierten alle Printmediengattungen mit Ausnahme der Sonntagspresse (-12,0 Prozent) und der Fachpresse (-8,3 Prozent). Die regionale Wochenpresse verzeichnete mit 16,8 Prozent den höchsten Anstieg, gefolgt von der Finanz- und Wirtschaftspresse (+8,5 Prozent) und der Tagespresse und Publikumspresse (je +6 Prozent).

Versial: Sprachadaption – gegen interkulturelle Missverständnisse

Versial hat sich auf die interkulturelle Adaption von Texten spezialisiert. Adaptiert und lektoriert werden Texte vom Schweizer Hochdeutschen ins Hochdeutsche und umgekehrt.

Die Sprachspezialisten wollen damit Unternehmen helfen, sich mit den richtigen Worten im jeweiligen Nachbarland zu etablieren. Schweizer und Deutsche sprächen nicht immer die gleiche Sprache, begründet Versial seinen Dienst. Es seien die kleinen Hürden wie unterschiedliche Grussformen, Mail-Gewohnheiten oder verschiedene Vokabeln, die die Kommunikation untereinander erschwerten. Ebenfalls im Angebot ist die Adaption von Texten aus dem Französischen ins Schweizer Französische.

Weitere Informationen auf Versial.ch.

Luzern Tourismus: So fern und doch so nah

Luzern Tourismus hat eine neue Markenkampagne lanciert. Diese wirbt mit vermeintlichen Fernwehzielen für die Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee. Konzipiert und realisiert wurde die Kampagne von der Luzerner Agentur Schmid Riedmann & Partner.

Im Rahmen der Kampagne werden zwischen dem 21. April und dem 2. Mai in Magazinen der Deutsch- und Westschweiz rund 43 Inserate mit zehn verschiedenen Sujets geschaltet. «Wir möchten mit den verschiedenen Sujets aus der Region zeigen, dass wir viele Ferienwünsche erfüllen können, die ganz in der Nähe zu finden sind», so Tourismusdirektor Marcel Perren. Hinter der Mailänder Scala steckt der Konzertsaal des KKL Luzern, der Lago di Garda entpuppt sich als die Ferienregion Weggis/Vitznau/Rigi und die drei Inseln umgeben von türkisfarbenem Wasser gehören nicht zu den Malediven, sondern es handelt sich um die Lorelei-Badeinseln im Urnersee. Welche Destinationen sich hinter den vermeintlichen Fernwehzielen verbergen, ist auf dem Onlineportal zu sehen. Zudem kann an einem Onlinewettbewerb teilgenommen werden.

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SRG-«Superdirektor»: Edipresse-Chef Adler verzichtet

Tibère Adler ist nicht mehr im Rennen um den Posten des SRG-Generaldirektors. Für den Rückzug macht der als Topkandidat gehandelte Edipresse-Chef private und berufliche Gründe geltend.

Er sei nicht mehr im Rennen, sagte der 47-jährige Ex-Profibasketballer gegenüber der Sonntagszeitung. Adler war laut eigenen Aussagen vor «mehreren Monaten» von SRG-Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch kontaktiert worden. Dieser wollte sich jedoch weder zum Rückzug Adlers noch zum Stand des Verfahrens äussern. Zuvor liess bereits Alt-Bundesrätin Ruth Metzler verlauten, sie sei nicht Kandidatin. In der Auswahl verbleiben gemäss der Sonntagszeitung Publigroupe-Chef Hans-Peter Rohner sowie FDP-Nationalrat und Medienunternehmer Filippo Leutenegger.

JvM/Limmat: Gebrüder Hug schwingen das Tanzbein

Hug Guezli hat eine neue Biscuit-Linie basierend auf traditionellen Schweizer Rezepten lanciert. Um den Sortimentszuwachs zu bewerben hat Jung von Matt/Limmat die Gebrüder Hug als Hauptdarsteller – und als Tänzer verpflichtet.

Ein Werbespot zeigt Werner und Andreas beim Experimentieren in ihrer Backstube. Werner greift nach einem Guezli und untersucht es mit einem prüfenden Blick. Plötzlich beginnt er zu tanzen. Sein Bruder Andreas steigt ein. Gemeinsam tanzen sie in einer musikalischen Zeitreise zurück in die gute alte Zeit. Von Krumping über Hip-Hop, von Michael Jacksons Moonwalk bis zum legendären Charleston beherrschen die Brüder jeden Tanzstil aus dem Effeff. In den 20er Jahren endet ihre Reise.

Verantwortlich bei Hug: Andreas Hug, Werner Hug (Geschäftsleitung), Bruno Winiger (Leiter Marketing & Verkauf), Mike de Bever (Leiter Consumer Marketing), Andrea Staffelbach (Leitung Product Management Hug Retail). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Michael Rottmann, Alexander Jaggy (CD), Livio Dainese (Text), Fernando Perez (AD), Christina Baeriswyl (Grafik), Remo Brunner (Public Relations), Thomas Hinderling, Dominic Daeppen, Ariane Sonderegger (Beratung), Ilonka Galliard (Agency Producer), Stylewar (Regie), Stink Berlin (Produktion), Massive Music (Sound Composition).

Zu guter Letzt: Vulkan macht den Friends zu schaffen

Eigentlich ist der Spot, den die Hamburger Agentur Scholz & Friends kürzlich für Siemens realisiert hat, harmlos. Wäre da nicht Eyjafjallajökull. Der isländische Vulkan hat den Werbern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Aufgrund der Auswirkungen des Vulkanausbruchs kommt dem neusten Spot von Scholz & Friends mehr Aufmerksamkeit zu, als den Friends lieb sein dürfte. Der Zusammenhang: Der Werbespot beginnt mit einem Asche spukenden Vulkan. Die Lösung für das Problem liefert der Film gleich mit: einfach alles mit dem neuen Staubsauger von Siemens einsaugen. Eigentlich witzig, oder? Eyjafjallajökul wird den Werben nun aber zum Verhängnis. Der Spot sei zynisch, heisst es. Aber ehrlich, dass der isländische Vulkan halb Europa lahmlegen würde, konnte niemand erahnen. Unglücklicher Zufall?

Draftfcb/Lowe: Für Mini Gas gegeben

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Lowe hat für Mini eine nationale Plakatkampagne realisiert. Diese kommt mit dem typischen Augenzwinkern daher.

Die Kampagne soll zeigen, was Mini reizvoll macht: Der Mini Clubman sowie «Minimalism», die Markenphilosophie, welche für maximalen Kurvenspass und minimalen Treibstoffverbrauch steht. Zu sehen sind die Plakate in den Formaten F12 und F200 in der ganzen Schweiz.

Verantwortlich bei Mini: Patrick Cupelin (Leiter Marketing), Eveline Bauert (Leiterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (ECD), Samuel Knaus (Text), Fréderic Nogier (AD), Rolf Jeger, Martin Gonzenbach, Jasmin Jost, José Gonzales (Beratung).

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