Die Situation auf dem Inseratemarkt hat sich im März deutlich entspannt. Im Januar hatte der Rückgang noch 16,5 Prozent betragen, im Februar lag er bei 1,5 Prozent. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beliefen sich die Inserateeinnahmen somit auf 382,2 Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang um 4,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Dienstag bekanntgab.
Im März weiter rückläufig waren die Stellenanzeigen. Sie sanken um 7,8 Prozent auf 14,8 Millionen Franken. Einen starken Einbruch gab es bei den Liegenschaftsinseraten. Der Rückgang betrug hier 12,8 Prozent auf 5,5 Millionen
Franken. Deutlich besser sieht es bei den kommerziellen Anzeigen aus. Die Zunahme betrug 5,2 Prozent auf 127,6 Millionen Franken. Ebenfalls ein Plus verzeichneten die Prospektbeilagen. Diese Einnahmen stiegen um 2,7 Prozent auf 14,5 Millionen Franken.
Vom höheren Inseratevolumen profitierten alle Printmediengattungen mit Ausnahme der Sonntagspresse (-12,0 Prozent) und der Fachpresse (-8,3 Prozent). Die regionale Wochenpresse verzeichnete mit 16,8 Prozent den höchsten Anstieg, gefolgt von der Finanz- und Wirtschaftspresse (+8,5 Prozent) und der Tagespresse und Publikumspresse (je +6 Prozent).