Generalversammlung im Sportstudio

Zur ersten ordentlichen GV fanden sich 77 stimmberechtigte Mitglieder ein. Die als Interimspräsidentin gewählte Regula Ruetz begrüsste die Anwesenden am originell gewählten Austragungsort – in den Räumlichkeiten des Sportstudios des SF.

Nach dem Verdanken des Gastrechts wurde zuerst das Protokoll der 17. Delegiertenversammlung einstimmig verabschiedet.
Im Jahresbericht der Präsidentin standen der neue Name, der neue Auftritt sowie die Neustrukturierung des SPRV im Mittelpunkt. Die wichtigsten Änderungen:
-?Die SPRG ist die Dachgesellschaft der sieben Regionalgesellschaften und wird in einen nationalen Berufsverband umgewandelt.
– Der neue Name lautet «Schweizerischer Public Relations Verband SPRV» in den drei Landessprachen unter der einheitlichen Wort-und-Bild-Marke «pr suisse».
– Jedes Regionalmitglied ist automatisch Mitglied des nationalen Berufsverbandes, geplant sind einheitliche Statuten.
Gleichzeitig sollen Präsidium und Geschäftsstelle getrennt sein und eine neugeschaffene Geschäftsstelle soll die operativen Arbeiten übernehmen, damit das Präsidium sich auf strategische Aufgaben fokussieren kann. Ferner soll die SPRG einen Ehrenrat bekommen. Möglichst viele Organisationen der PR in der Schweiz (SPRG BPRA, Harbour Club etc.) sollen unter einem Dach, dem «Schweizer Haus der Public Relations», domiziliert sein.
Für die Kommunikation wird weiterhin mit Persönlich zusammengearbeitet. Gleichzeitig geht der SPRV eine Medienpartnerschaft mit dem Medien&Medizin Verlag MMV AG, der Herausgeberin der Werbewoche, ein. Die Werbewoche wird eine Rubrik schaffen, wo pr suisse regelmässig ihre Kommunikation stattfinden lassen kann. Zusätzlich erhalten die Mitglieder ein grosszügiges Abo-Angebot. Die Präsidentin verdankte die attraktiven Angebote an die Adresse der anwesenden Verlegerin Eleonore E. Droux ganz herzlich.
Im statutarischen Teil wurden alle Traktanden einstimmig angenommen. Die vorgeschlagenen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Regula Ruetz wurde mit herzlichem Applaus als Präsidentin gewählt.
Zum Schluss verdankte die Präsidentin die grosse Arbeit des Zentralvorstandes und der -Geschäftsstelle.
Eleonore E. Droux
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Regula Ruetz bei ihrer Ansprache.
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Aufmerksamkeit im Sportstudio.
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Die Grande Dame der PR: Doris Gisler.
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Emil Annen gratuliert der Präsidentin.
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Das grosse Dankeschön.

TBS Identity: In den Bergen wird‘s elementar

TBS Identity hat für den Outdoor-Spezialisten Ruedi Bergsport ein neues Corporate-Design-Programm und eine Kampagne entwickelt.

Aktuell werben Plakate in den Bahnhöfen und Spots in den Kinos Zürichs saisongerecht um die Aufmerksamkeit der Trekker, Kletterer und Berggänger. TBS Identity setzte bewusst auf eine andere Bildsprache als andere Outdoor-Anbieter, so die Agentur in einer Mitteilung. Die Sujets zeigen Extrembergsportler aus früheren Zeiten und betonen das Elementare, das Archaische des Bergsports.
Verantwortlich bei Ruedi Bergsport: Ruedi Stolz. Verantwortlich bei TBS Identity (ASW): Christian Tobler (CD), Marco Donada (AD), Katrin Zbinden (Projektmanagement).
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Presserat: Beschwerde gegen Beobachter abgewiesen

Der Presserat hat eine Beschwerde des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) gegen den Beobachter abgewiesen. Der VgT bot dem Magazin eine umfangreiche Dokumentation über ein Käsereiproduktelabel an. Die Zeitschrift veröffentlichte in der Folge nur einen kurzen Beitrag, ohne den Verein darin zu erwähnen.

Dem VgT habe bewusst sein müssen, dass die Zeitschrift die ihr zugespielten Informationen überprüfen sowie Stossrichtung und Umfang eines Berichts in eigener Regie festlegen würde, so die Argumentation des Presserats. Zwar erscheine es etwas fragwürdig, dass der Beobachter den VgT im Artikel nicht erwähnte. Die Zeitschrift habe aber weder Formulierungen noch Fotos aus der VgT-Dokumentation verwendet.
Journalisten dürfen sich bei der Beschaffung von Informationen keiner unlauteren Methoden bedienen. Wer Medienschaffenden Informationen anvertraut, kann aber nicht erwarten, dass diese in Umfang und Stossrichtung unverändert veröffentlicht werden. Dies gilt insbesondere für Informationen von Interessevertretern. Redaktionen sollten ihre Informanten auf diese Spielregeln hinweisen.

Feldschlösschen hat die Deckel-Jagd eröffnet

Feldschlösschen hat anlässlich der Fussball-WM eine Promotionsaktion lanciert: die Feldschlösschen-Deckel-Jagd 2010. Begleitet wird die Aktion von TV-Spots, Plakaten und Promotionen in grossen Einkaufszentren.

Ab sofort finden sich Gewinnchancen unter den Deckeli auf Flaschen in der speziellen Fussballverpackung der Brauerei. Der Gewinncode wird per SMS oder auf der Website Feldschloesschen.ch eingegeben. Eine Serie von vier TV-Spots, die ebenfalls auf der Internetseite zu sehen sind, soll Feldschlösschen zudem als das Bier der Schweizer Fussballfans etablieren. Für die Produktion der TV-Spots hat Feldschlösschen mit Spilmann/Felser/Leo Burnett zusammengearbeitet, für die Promotion und das Packaging mit Valencia Kommunikation.

> Zu den Spots

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Dachcom: Wenn sich Böden verlieben

Wetrok bietet Reinigungsgeräte sowie Putzmittel und Anwendungsmethoden an. Um das Angebot im Bewusstsein der internationalen Zielgruppen zu verankern, hat Dachcom anlässlich der Interclean-Messe in Amsterdam verschiedene Massnahmen realisiert.

Die Idee: Es genügt nicht, Fachspezialist für Böden zu sein. Das Ziel ist erst erreicht, wenn sich der Boden in Wetrok verliebt und nur noch Wetrok an sich heranlässt. An der Messe zu sehen war, wie sich der Belag vom Boden erhebt und sich liebkosend an die Wetrok-Geräte schmiegt.

Verantwortlich bei Wetrok: Branko Radovinovic (Head of Marketing Communication), Daniel A. Berti (Head of BU Systems & Methods), Kristopher Cleveland (Head of BU Machines). Verantwortlich bei Dachcom: Britta Egger (CD), Bernd Leisner (Konzept/Text), Röne Bertschi (Beratung/Strategie).

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Zu guter Letzt: Weg mit der Handy-Werbung

In der Schweiz wird immer wieder über Werbeverbote diskutiert. Während hierzulande meist Alkohol oder Süssigkeiten im Zentrum stehen, geht es in Tadschikistan um Werbeeinschränkungen für Handys. Natürlich ohne Diskussion, aber auf Wunsch von Präsident Emomali Rachmon.

Seit Dienstag werden in der Ex-Sowjetrepublik Werbeplakate für Handys abgerissen. Die Begründung: Der Präsident hält die Mobiltelefone für schädlich. Nicht etwa aufgrund der Strahlung. Die – vorrangig ländliche – Bevölkerung verbringe zu viel Zeit mit Plaudern am Handy. Das zerstöre die Familien, weil diese für ihre Telefone viel zu viel Geld ausgäben. Ob die Werbeeinschränkungen wirklich zum Ziel führen und die Zuneigung der Bevölkerung zur ihren Mobiltelefonen deswegen abnimmt, ist zwar fraglich. Einen Versuch ist es aber allemal wert, gelten Werbeverbote doch als Allerweltsheilmittel.

Festland: Für die NZZ-Geschäftsberichte mit Zahlen gespielt

Die Werbeagentur Festland hat die Geschäftsberichte der NZZ-Mediengruppe konzipiert. Diese sollen die Unternehmensstrategie einer integrierten und einheitlich geführten Mediengruppe spiegeln.

So treten die NZZ-Mediengruppe, die Tagblatt Medien und die LZ Medien erstmals mit inhaltlich und formal einheitlichen Berichten auf, die jedoch auf individuelle Gegebenheiten eingehen. Festland entwickelte dazu ein modulares Gestaltungskonzept. In den aktuellen Geschäftsberichten spielen Zahlen eine tragende Rolle – nicht nur in der Jahresrechnung. Unter dem Motto «Zahlen des Jahres» werden in einem Jahresrückblick Zahlen präsentiert, die für Schlagzeilen sorgten – von den 9,58 Sekunden bei Usain Bolts Weltrekord über 100 Meter bis zu den 4’500’000 Franken, welche Roman Polanski als Kaution für seine Entlassung nach Gstaad hinterlegen musste.

Verantwortlich bei der NZZ-Mediengruppe: Bettina Schibli (Leiterin Unternehmenskommunikation), Hanspeter Kellermüller (Leiter Generalsekretariat). Verantwortlich bei MDD, Management Digital Data: Nadine Künzli.

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Futurecom: Foulen, was das Zeug hält

Die Kreativen von Futurecom Mobile Studios haben eine iPhone-App entwickelt, mit der man ungeniert foulen kann. Mit «Superfoul 2010» kann man seinen Emotionen freien Lauf lassen und seinen Lieblings-WM-Gegner hemmungslos in den Rasen stampfen.

Zur Auswahl stehen die besten Teams, die in Südafrika dabei sind. Die Foul-App ist kostenlos im iTunes Store erhältlich. In den ersten drei Tagen wurde die Applikation bereits über 1‘000 Mal herunter geladen.

> Zum iTunes Store

Verantwortlich bei Futurecom/Y&R Gruppe: Andreas Widmer, Markus Gut (Gesamtverantwortung), Isabelle Bischoff (Design), Marcel Berberich (Programmierung), Thomas Steiner (Consulting).

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iAd: Bei Apple ist Werbung kein Schnäppchen

Wer Anzeigen auf iPhone, iPod Touch und iPad platzieren will, muss dafür tief in die Tasche greifen. Gemäss einem Bericht des Wall Street Journals müssen die wenigen Vermarkter, die zum Start von iAd Werbung schalten wollen, bis zu zehn Millionen Dollar zahlen.

Wer im ersten Jahr per iAd werben will, muss ein Paket für mindestens eine Million Dollar buchen. Für vergleichbare Kampagnen über mobile Geräte zahle man bei anderen Mobilplattformen nur 100‘000 bis 200‘000 US-Dollar, heisst es in dem Bericht. Das Blatt beruft sich dabei auf einen nicht namentlich erwähnten Werbevermarkter. Apple wolle sowohl pro Werbeeinblendung als auch pro Klick bezahlt werden. Bei anderen Werbeplattformen gilt meistens entweder oder. Wenn ein Nutzer auf einem Mobilgerät eine Werbebotschaft aufruft, will Apple dem Werbetreibenden jeweils zwei Dollar verrechnen. Pro Werbeeinblendung wird zudem ein Cent fällig. Die Entwickler sollen dabei rund sechzig Prozent der Werbeeinnahmen erhalten. Die restlichen 40 Prozent behält der Konzern für sich.

Cosmic Bern: Zu viel Haar auf dem Kopf?

Cosmic Bern hat für den Friseursalon Coiff your success ein Inserat gestaltet. Dieses macht auf die neue zweite Geschäftsstelle Coiff your success 2 aufmerksam.

Der Friseurladen Coiff your success an der Marktgasse besteht schon mehrere Jahre. Seit dem letzten Jahr gibt es zudem ein zweites Geschäft im Ryffligässchen im Fashionstore Fizzen.

Verantwortlich bei Coiff your success 2: Pino Zinna (Inhaber). Verantwortlich bei Cosmic Bern: Thom Pfister (CD), Tamara Janes (Grafik), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Fotografie: Beat Schweizer.

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Basel: Regierung will Plakate auf Signal-Verteilkästen zulassen

Die Basler Regierung will künftig Plakate auf Verteilkästen von Lichtsignalanlagen auf Allmend zulassen. Sie wolle damit einem Bedürfnis nach kultureller Kleinplakatierung entgegenkommen. Illegales Plakatieren will sie stärker ahnden.

Die neue Plakatierungsmöglichkeit ergänzt das detaillierte Kleinplakatierungskonzept vom Sommer 2009. Die Bewilligungsgebühren zulasten der Standortbetreiber seien tief, etwa mit 32 Franken für ein Plakat im Format A2 pro Jahr – das entspreche dem Ansatz in Zürich. Die Betreiber legen ihre Preise für die Plakatierenden selber fest. Im Unterschied zu Plakatflächen auf Anlagen Privater oder verselbständigter Betriebe geht es neu bei den Ampelsteuerkästen auf öffentlich Grund um staatliche Flächen. Auch hier will der Stadtkanton eine Bewilligungsgebühr von 32 Franken pro A2-Standort. Das legale Angebot soll illegales Plakatieren unnötig machen.
Mit illegal aufgehängten Plakaten wird überdies anders verfahren: Man wolle nicht mehr die Verursacher mit Bussen kriminalisieren, sondern ihnen gleich den Entfernungs- und Reinigungsaufwand in Rechnung stellen. Illegale Plakate auf Allmend würden künftig ohne Vorwarnung entfernt. Die Entfernungsgebühr liegt im Rahmen von 100 Franken pro Plakat bis zu 10’000 Franken. Zur Kasse gebeten werden sollen insbesondere Plakatierungsfirmen und Veranstalter.

SRG: Verleger orten Sparpotenzial im Tessin

Die SRG muss jährlich über 50 Millionen sparen. Medienminister Moritz Leuenberger fasst massive Kostensenkungen ins Auge und kann sich vorstellen, dass ganze Programme oder Sender eingestellt werden. Verleger und Politiker orten demgegenüber Sparpotenzial im Tessin, das im Verhältnis zu anderen Regionen überproportional von der Umverteilung der Gebührengelder profitiert.

Das gesamte zweite Tessiner TV-Programm könne ersatzlos gestrichen werden, wie Peter Wanner, Verleger der Mittelland Zeitung, gegenüber dem Tagesanzeiger sagte. Gemäss Einschätzungen der Zeitung könnten dadurch rund 40 Millionen eingespart werden. Auch SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr kann sich vorstellen, dass Radio- und/oder Fernsehprogramme im Tessin eingestellt werden, bevor man beim deutschsprachigen Programm Einschnitte mache – dort, wo der Grossteil der Einnahmen herkommt. Ins gleiche Horn bläst Hanspeter Lebrument, Verleger der Südostschweiz und Präsident des Verbandes Schweizer Presse. Die Reduktion von Fernseh- oder Radiosendern könne ohne Qualitätsverlust vollzogen werden, so Lebrument. Immerhin habe die SRG acht Fernsehstationen und 18 Radiosender. Sparpotenzial ortet er ausserdem – wie auch Weltwoche-Verleger Roger Köppel und Preisüberwacher Stefan Meierhans – bei den Lohnkosten. Die SRG sei im Medienbereich der grosszügigste Arbeitgeber.
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