Top der Woche: «Feinde der Pressefreiheit» auf Liste gesetzt

Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit hat die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) die Behinderung von Journalisten in vielen Ländern der Welt scharf kritisiert. Sie veröffentlichte am Montag eine Liste mit den 40 Politikern und Gruppierungen, die ihrer Ansicht nach die Pressefreiheit am meisten verletzen.

Bei den «Presse-Räubern» handle es sich um Präsidenten, Minister, religiöse Oberhäupter und bewaffnete Gruppen, erklärte die Organisation in Paris. Diese rückten mit Zensur, Gefängnis, Entführungen, Folter und im schlimmsten Fall Mord den Journalisten zu Leibe. Auf der Liste stehen 17 Präsidenten oder Ministerpräsidenten, wie der chinesische Staatschef Hu Jintao, der russische Ministerpräsident Wladimir Putin, Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi und der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Als bewaffnete Untergrundorganisationen nannte die Organisation unter anderen die baskische ETA und die FARC-Guerilla. Als Unterdrücker der Pressefreiheit wird auch Taliban-Chef Mullah Omar genannt. Erwähnt werden in diesem Zusammenhang auch das israelische Verteidigungsministerium sowie die radikalislamische Hamas.

Die Werbewoche auf Star TV: «Lang lebe anders: Schachboxer Urs Zellweger»

Am Donnerstag, ab 19:45 erfrischt Star TV den Geist mit einer weiteren RIVELLution. Der Schachboxer Urs Zellweger identifiziert sich mit dem polarisierenden Slogan « Lang lebe anders» und ist mit der Kombination aus geistiger Arbeit und körperlicher Fitness der ideale Werbeträger für das belebende Rivella Grün.

Der RIVELLutionär ist die Hauptperson im aktuellen Spot der Woche und führt durch das mitreissende Making of.
Spannende Begegnungen und Geschichten, ein Highlight von der Cannes Rolle, wie auch den aktuellen Werbeblock, sehen Sie auf Star TV oder jederzeit als Stream auf Startv.ch.
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Was halten Sie von der Nachrichtensprache in Radio, Fernsehen und Zeitungen? Sind Wertungen, Doppelbedeutungen und Zweideutigkeiten darin fehl am Platz? Oder geht Karl Lüönd mit seiner Kritik der reinen Worte zu weit?

Was halten Sie von der Nachrichtensprache in Radio, Fernsehen und Zeitungen? Sind Wertungen, Doppelbedeutungen und Zweideutigkeiten darin fehl am Platz? Oder geht Karl Lüönd mit seiner Kritik der reinen Worte zu weit?
Der verantwortliche Feinstaub oder Vom Wert der Worte

HWZ: Neuer Stellvertretender Studienleiter Bachelor Kommunikation

Matthias Nast übernimmt neu die stellvertretende Leitung des Bachelor-Bereichs Kommunikation der HWZ. Nast wird auch an der HWZ dozieren.

Matthias Nast hat an der Universität Bern Geschichte, Politische Wissenschaften und Allgemeine Ökologie studiert. 1996 promovierte er an der dortigen philosophisch-historischen Fakultät zu einem wirtschafts- und umwelthistorischen Thema. Nach seiner Promotion war er mehrere Jahre als Fachredaktor und Projektleiter bei der Stiftung für Konsumentenschutz SKS tätig. Danach diskutierte er als Projektleiter bei der Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen mit unterschiedlichen Akteuren über technologische Neuerungen sowie gesellschaftlichen Wandel und forschte im Bereich der Risikokommunikation. Die letzten zwei Jahre leitete Matthias Nast die Kommunikationsabteilung des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches SVGW, wo er für die interne und externe Verbandskommunikation verantwortlich war. Darüber hinaus war Matthias Nast von 1999 bis 2008 als nebenamtlicher Dozent an der Privaten Hochschule PHW in Bern tätig.
Urs Kühne, welcher die Funktion bisher innehatte, übernimmt neue Aufgaben in den Bachelor-Studiengängen Betriebsökonomie sowie Wirtschaftsinformatik und ist für die Betreuung und Administration der Bachelor-Theses aller HWZ-Studiengänge verantwortlich.

Seed: Gold an den New York Festivals

Der Präventionsfilm «Unten», den Seed im Auftrag der Suva realisiert hat, ist an den renommierten New York Festivals mit einer Gold World Medal in der Kategorie Public Information ausgezeichnet worden. Die New York Festivals Television & Film Awards wurden dieses Jahr zum 53sten Mal ausgetragen.

Neben Seed konnte aus der Schweiz eine zweite Produktionsgesellschaft Edelmetall gewinnen: Condor Films, Silber für IWC Aquatimer – A day with the Charles Darwin Foundation.
«Unten» ist ein rund achtminütiger Kurzspielfilm, der den Zuschauer auf Augenhöhe mit Stolperfallen bringt: Der Hauptdarsteller des Films ist ein Turnschuh. Er erzählt von jenem Tag, an dem sein «Chef» einen tragischen Unfall erleidet. Der Film ist Bestandteil der im März lancierten Suva-Kampagne «Stolpern.ch». Der Film wurde Ende 2009 bereits mit einem Gold-Edi in der Schweiz ausgezeichnet, und am World Media Festival in Deutschland erhielt er einen «intermedia-globe SILVER Award» in der Kategorie Public Relations: Safety. Seed hat in der Rolle des Generalunternehmers den Film konzipiert, geschrieben und realisiert.
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Gratis Kunst und Kultur

Cards For Free: Masani’s Ambient Media hat mit Livio Fazio neuen Schwung bekommen und ist bereit für die Fussball-WM.

Wie erreicht die Botschaft meine Zielgruppe? Und dies mit einer möglichst sympathischen Idee? Viele Konsumenten vor allem einer jungen Zielgruppe sind über klassische Instrumente kaum mehr zu erreichen. Dazu stehen die meisten Medien auch noch in einem starken Verdrängungskampf untereinander.
Ein Kanal, der seit Jahren solche Botschaften zuverlässig zum Kunden transportiert, sind Cards For Free. In der Schweiz wird diese Form der Werbung von Masani’s Ambient Media angeboten. Das trendige Unternehmen bedient die urbane Szene bereits seit über 15 Jahren mit den sympathischen Sammelobjekten. Anfang 2009 wurde das Unternehmen von Livio Fazio übernommen. Im Zeichen eines Generationenwechsels kommt jetzt «noch einmal neuer Schwung auf», wie Fazio verspricht. Der Jungunternehmer, der das Geschäft selbst führt, hat früher als Eishockey-Profi gepunktet, danach seine Einstiegschance im Marketing gekriegt und diese auch genutzt.
Masani’s Ambient Media beschäftigt im neuen Büro in Cham/Zug drei fest angestellte Mitarbeiter.
Dazu arbeitet der Kartenverlag für die Vermarktung eng mit Mediabox zusammen. Verteilt, nachgefüllt und im Masani’s-Ständer nach professionellen Kriterien gepflegt werden die Karten wöchentlich in schöner Tradition von Velokurieren. Der professionelle Druck erfolgt seit Jahren auf denselben Maschinen. Die Werbeagentur braucht also nur noch die Idee und das Sujet anzuliefern. Die Spezialisten bei Masani’s werden aber bei Bedarf bei der Ideenfindung und Gestaltung auch als Berater aktiv. «Wir wissen aus der Erfahrung mit Hunderten von erfolgreichen Kartenprojekten, mit welchen Elementen und in welcher Lautstärke eine Botschaft platziert werden muss, damit sie die grösste Wirkung erzeugt», verspricht Livio Fazio. Am beliebtesten sind natürlich kesse Sprüche, die von den Kartensammlern auch abseits der Werbung für eigene Zwecke weiterbenützt werden können. Sinnvoll sind auch Karten, die im crossmedialen Verbund auf andere Kanäle verlinken.
Mit Cards For Free werden mit einer nationalen Kampagne pro Monat 1 200 000 Kontakte generiert. Aktuell verfügt das Netz über 900 Standorte in allen Landesteilen der Schweiz. Die Masani’s-Ständer sind an geprüften Punkten mit starker Frequenz präsent. Das anvisierte Lifestyle-Ambiente findet in angesagten Restaurants, Bars, Clubs, Kinos und Spots in ausschliesslich urbaner Umgebung statt. Unter Berücksichtigung des modernen Freizeitverhaltens werden damit rund 70 Prozent der Zielgruppe zwischen 18 und 35 Jahren erreicht. Diese urbane Zielgruppe zeigt ein ausgeprägtes Interesse an Trends, was ein hohes Markenbewusstsein reflektiert. Von den Cards-For-Free-Fans kaufen zum Beispiel 74 Prozent Designerklamotten. Trendige 73 Prozent shoppen regelmässig im Internet. Affin zeigt man sich neben Fashion und Trends auch gegenüber Sport, Reisen und allen Genüssen. Cards For Free sind in diesem Bereich ein legales und akzeptiertes Medium, wenn es um kreative Werbung für alkoholische Getränke geht. Politische Werbung ist nicht erlaubt, trotz grossem Interesse der politischen Parteien.
Mehr dazu in der Printausgabe.
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Livio Fazio leitet Masani’s.
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Solche Päckli lieben wir alle

Wirz kommuniziert für Die Mobiliar einen Überschuss von 100 Millionen Franken.

Die Mobiliar ist die einzige genossenschaftlich verankerte Versicherung unter den grossen Gesellschaften. Darum kann sie ihre Kunden regelmässig am erwirtschafteten Erfolg beteiligen. Dieses Jahr kommen eine Million Kunden mit einer MobiCar-Fahrzeugversicherung oder MobiPro-Betriebs- und Gebäudeversicherung in den Genuss einer Auszahlung. Insgesamt fliessen aus dem Überschussfonds 100 Millionen Schweizer Franken an die Versicherten der Mobiliar zurück.
Wirz Werbung macht mit einer grossangelegten Imagekampagne auf diese für die Kunden höchst erfreuliche Botschaft aufmerksam. Die Mobiliar gilt laut K-Tipp als das «kundenfreundlichste Unternehmen der Schweiz».
Als neues Key Visual wurde das 100-Millionen-Paket entwickelt, das die Leute in der ganzen Schweiz staunen lässt: in Anzeigen, auf Plakaten und in einem Fernsehspot. Zusätzlich gab es als Teaser-Kampagne 2x2x2m grosse 3D-Pakete vor 70 Mobiliar-General-agenturen sowie im Internet eine spielerische Paket-Promotion mit einem «Weiterschenk-Schneeballeffekt», die innerhalb der Wirz-Gruppe von Assai Dialog+Digital entwickelt und realisiert wurde. pan
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Werbewirkung kontrollieren

Welches Potenzial haben Ihre Werbemassnahmen?

Werbeerfolg objektiv beurteilen
Werbeerfolg ist, wenn Werbeziele erreicht werden. Damit ein Sujet wirken kann, muss die Zielgruppe seine Botschaft schnell und fehlerfrei wahrnehmen. Der Werbewirkungsforscher Patrik Zwahlen beurteilt alle zwei Wochen exklusiv für die Werbewoche das Überzeugungspotenzial und die Visualisierungsqualität von fünf ausgewählten Anzeigensujets – und liefert damit eine objektive Beurteilung Ihres Werbeerfolgs.
Analyse mit Methode
Diese Kurzanalyse beurteilt die Kommunikationsleistung von Anzeigen mithilfe der beiden Messgrössen «Überzeugungspotenzial» und «Visualisierungsqualität». Zur Erhebung des Überzeugungspotenzials formuliert Zwahlen zuerst messbare Ziele,, wie zum Beispiel «mehr verkaufen», «bekannter werden» oder «die Unfallhäufigkeit reduzieren». Damit solche Ziele erreicht werden können, benötigt das Sujet einen glaubwürdigen Wirkungsgrund, der der Botschaft entspricht. Nach der Definition eines plausiblen Ziels für jede Anzeige wird die Botschaft unverschlüsselt und schriftlich festgehalten. Ein grüner Pfeil bedeutet, dass das Sujet überzeugt, ein roter Pfeil bedeutet, dass es das nicht tut.
Mit der Visualisierungsqualität liefert Zwahlen eine Einschätzung, ob die Botschaft schnell und ohne Streuverlust wahrgenommen wird. Ein grüner Pfeil zeigt an, dass die Anzeige rasch und fehlerfrei kommuniziert. Ist das Sujet mit einem roten Pfeil gekennzeichnet, sind Missverständnisse und Fehlinterpretationen zu erwarten.
> Ergebnisse im Überblick
> Detailierte Ergebnisse

Messen können sich messen

Die Agentur Smartville, der Organisator der Marketingmesse Suisse-Emex 2010, der Display- und Standbauer Expoformer und der On-Demand-Marketer Salce Colada haben eine Studie zur Wirksamkeit von Messen als Marketinginstrument durchgeführt. Die Werbewoche präsentiert exklusiv die Ergebnisse der repräsentativen Studie.

Was funktioniert auf Messen?, fragte sich Mario Huggler, Leiter Marketing & Sales des Messebauers Expoformer. Eine Antwort auf diese Frage gibt die eben veröffentlichte schweizweite Studie, die Expoformer gemeinsam mit drei weiteren Messeprofis durchgeführt hat. In Deutschland und Amerika gibt es bereits Studien, die die Wirkung von Messen prüfen, für die Schweiz fehlten bislang vergleichbare Daten. In der Studie wird «Messe» als Sammelbegriff für Lifeevents im B2B-Bereich verwendet. Darunter zusammengefasst sind klassische Fachmessen wie die Emex, aber auch Kongressmessen, Inhouse-Messen, Roadshows, Online-Dialogkommunikation, Jahres- und Hauptversammlungen, inszenierte Tagungen und Konferenzen sowie Mitarbeiteranlässe. Publikumsmessen wurden bei der B2B-Studie nicht berücksichtigt.
Die Studie kann mit einer überdurchschnittlich hohen Rücklaufquote von 6,5 Prozent als repräsentativ betrachtet werden. Zwar sind die Initianten der Befragung allesamt Unternehmen, die Interesse daran haben dürften, die Schlagkraft von Messen zu betonen. Das macht einen kritischen Blick auf die Befragung nötig. Die Ergebnisse aber überzeugen – denn sie offenbaren nicht zuletzt auch Versäumnisse und Entwicklungspotenzial bei Ausstellern und Messebauunternehmen: «Man spart ohne Zweifel zuerst bei den Messe-Services (36,61 %), dann beim Messebaubudget (35,07 %). Für Dienstleister aus dem Messebau ist diese Erscheinung nicht neu, scheint sich aber zu akzentuieren und bedeutet, dass sie zum Überleben eine Erweiterung ihres Geschäftsfelds vorsehen sollten.»
Keine Messe ohne Presse
Die Studie belegt: Messen gehören zu den Gewinnern bei der Verteilung der Marketing- und Kommunikationsetats und halten sich als wichtige Instrumente im Marketingmix. Denn Krise und knappe Kassen hin oder her: 2010 planen Unternehmen weder eine Reduktion bei der Zahl ihrer Messeteilnahmen noch bedeutsame Kürzungen bei ihren Ausgaben für Messen – im Gegensatz zu längst beschlossenen Kürzungen ihrer Werbebudgets.
Entscheidend für den Erfolg einer Messepräsenz ist die Verzahnung mit anderen Marketingmassnahmen in der Gesamtkommunikation. Die Studie belegt, dass diejenigen Aussteller am erfolgreichsten sind, die Messen als Verkaufsplattformen begreifen: Sie bereiten ihren Messeauftritt gut vor und flankieren ihn mit
Medienarbeit, Public Relations, klassischer Werbung sowie Online-Kommunikation. Nach der Messe betreiben sie ausserdem Telefon- und Online-Marketing, um die geknüpften Kontakte fruchtbar zu machen. «Wird eine Messe als isolierte Massnahme betrachtet und nicht in den gesamten Verkaufsprozess integriert, wird das Absatzpotenzial von Messen ungenügend ausgeschöpft und es droht der Misserfolg», pointieren die Herausgeber der Studie.
Weiter ergab die Befragung, dass Aussteller ihre Messeauftritte in Zukunft rationalisieren wollen. Die Ansprüche ans Standdesign steigen, trotzdem müssen die Abläufe bei einer Messeteilnahme effizienter werden. Das gewährleisten einfachere, standardisierte und modular nutzbare Stände. Als wichtigste Beiträge zum Messeerfolg gelten den Ausstellern die Lage in der Messehalle sowie die Individualität des Standes, zum Beispiel durch massgeschneiderte Standelemente. Bei den flankierenden Massnahmen auf der Messe besteht grosser Nachholbedarf. Für knapp über 70 Prozent der Befragten ist das Sammeln von Visitenkarten und die Kreation von Kontaktformularen das wichtigste Lead-Medium. Nur 48 Prozent der Unternehmen synchronisieren die Messekontakte mit ihrer Kundendatenbank, und gerade 27 Prozent der Aussteller kommen auf die Idee, ihren Messeauftritt mit ihrer Website zu verzahnen oder Social-Media-Plattformen wie Xing, Twitter oder Facebook zur Unterstützung ihrer Messepräsenz einzusetzen.
Fazit: Messen sind immer noch sehr attraktive Verkaufsplattformen, ihr hoher Stellenwert als multifunktionale Marketinginstrumente ist unbestritten. Bei den ausstellenden Unternehmen gibt es aber grossen Nachholbedarf bei der Vernetzung ihrer kommunikativen Massnahmen mit dem Auftritt am Messestand. Es gibt also einiges zu tun: Unternehmen müssen sich bewusst machen, dass sie auch für Messepräsenzen eine eindeutig definierte Zielgruppe, eine klare Botschaft und gut geschultes Personal brauchen; Messebauunternehmen müssen sich zukünftig weniger als blosse Standbauer begreifen, sondern mehr als «Standwirkungsberater». Materialschlachten sind nicht mehr gefragt.
Anne-Friederike Wilhelm

Facts & Figures der Studie «Was funktioniert auf Messen?»
Angeschriebene Unternehmen: 15’000
Studienteilnehmer: 978
Altersspanne: zwischen 30 und 50 Jahren
Rücklaufquote: 6,5 Prozent
Die Studie kann kostenlos von den Websites der Herausgeber heruntergeladen werden: Expoformer.ch, Salce.com, Smartville.ch, Suisse-emex.ch. Eine detaillierte Präsentation der Studienergebnisse sowie weiterführende Impulsreferate bietet ausserdem die SuisseEmex’10 am 25. August.

Flop der Woche: SRG fährt 2009 erneut Verlust ein

Die SRG hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Verlust von 46,7 Millionen Franken abgeschlossen. Von 2007 bis 2010 summieren sich damit die Defizite auf rund 220 Millionen Franken.

Der Verlust liegt 2009 zwar unter demjenigen des Vorjahrs (79,1 Millionen). Für das laufende Jahr rechnet die SRG wegen der Olympischen Winterspiele und der Fussballweltmeisterschaft aber gar mit einem Defizit von rund 75 Millionen Franken. Die kommerziellen Erträge gingen 2009 um 16,5 Millionen Franken auf 344,6 Millionen (-4,6 %) zurück. Die Einnahmeeinbussen konnten durch den Anstieg der Gebühreneinnahmen um 24,4 Millionen auf 1153,3 Millionen Franken (+2,2 %) nur zum Teil kompensiert werden. Seit 2000 hat die SRG keine Mehreinnahmen über Gebührenerhöhungen erzielen können: Die Gebührenanpassung 2007 (2,5 %) diente der Finanzierung des Gebühren-Splittings für Privatradios und -fernsehen, die Erhöhung 2003 (4,1 %S) war eine Teilkompensation der sozialpolitischen Gebührenbefreiung der AHV- und IV-Ergänzungsleistungsbezüger. Die sinkenden Einnahmen konnten jedoch mit drei Sparpaketen (2005, 2007 und 2008) im Umfang eines Sparvolumens von über 100 Millionen Franken teilweise aufgefangen werden.

Media Trend Journal: Allzweck-Tool Handy

Die KommTech-Studie 2010 zeigt den hohen Stellenwert von elektronischen und interaktiven Medien auf. Junge Leute spielen dabei die Rolle der Pioniere und weisen den Weg in die Zukunft. Ueli Custer

Neuer Leiter der NZZ-Mediengruppe Ostschweiz

Die NZZ-Mediengruppe Ostschweiz hat einen neuen Leiter: Daniel Ehrat. Er wird neuer Gesamtleiter der Tagblatt Medien und Leiter Medien Ostschweiz der NZZ-Mediengruppe.

Sein Vorgänger, Hans-Peter Klauser, tritt im Alter von 63 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand. Dies teilte die NZZ- Mediengruppe am Mittwoch mit. Klauser sei zur Sicherstellung der Kontinuität als Nachfolger von Peter Kleiner im Verwaltungsrat der St. Galler Tagblatt vorgesehen. Kleiner tritt im kommenden Jahr im Alter von 70 Jahren zurück, wie die NZZ- Gruppe weiter schreibt. Ehrat arbeitet seit zehn Jahren bei den Tagblatt Medien als Leiter Marketing und Verlag.
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