Contexta: Mit Appenzeller Käse im Fussballfieber

Die Agentur Contexta hat für Appenzeller Käse eine an die Fussball-WM angelehnte Kampagne realisiert.

Immer schön dichthalten – seit über 700 Jahren ist diese Taktik das Erfolgsrezept der Appenzeller: Das Geheimnis des würzigen Geschmacks verraten sie nicht. Genau so wenig, wie Ottmar Hitzfeld das Geheimnis seines Erfolgs Preis gibt. Pünktlich zur Fussballweltmeisterschaft lässt Contexta nun die Appenzeller Mannschaft antreten, um auf Plakaten, Inseraten, Bannern, Radio-Spots und weiteren Online-Werbemitteln die Sportler anzufeuern. In ihrer gewohnt zugeknöpften Art unterstützen die elf Appenzeller die Schweizer Nati. Im Internet lassen sich die Sennen sogar zu einer La-Ola hinreissen – ein einmaliger Gefühlsausbruch der sonst eher zurückhaltenden Sennen.
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Verantwortlich bei SO Appenzeller Käse GmbH: Christoph Kempter, Direktor. Verantwortliche Agentur: Contexta AG, Werbeagentur BSW, Bern. Foto: Caspar Martig. Media: MediaPlus AG, Bern.
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Erfolgreiches erstes Halbjahr für Publicis Schweiz

Die Zürcher Agentur Publicis schaut auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 mit vielen neuen Kunden zurück.

Nachdem Publicis bereits im Januar 2010 den Gewinn des europaweiten Dachmarken-Etats von Charles Vögele Mode bekannt gab, kommen nun gemäss Mitteilung vier weitere internationale Mandate dazu: Vetrotech, der weltweit führende Anbieter von feuerfestem Glas mit Produktionsstandorten in der Schweiz, UK, Amerika und Asien, hat seinen Etat für die Erarbeitung des weltweiten Gesamtauftrittes nach einer Agentur-Evaluation an Publicis Zürich vergeben. Das Sanitärtechnik-Unternehmen Geberitlässt seine B-to-B-Kommunikation für 35 Länder ebenfalls nach einer Agentur-Evaluation an der Zürcher Stadelhoferstrasse entwickeln und betreuen.
Die Schweizer Traditionsmarke Jura die mit Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich, Spanien, Niederlande, USA, UK und Südostasien global vertreten ist, arbeitet für ihre Dachmarken- und Produktkommunikation mit Publicis zusammen. Ein weiteres Neumandat kommt vom Schweizer Formel-1-Rennstall Sauber: Die Lancierung des exklusiven «Sauber Club One» wird unter anderem auch auf den Karosserien der Sauber-Boliden weltweit einem Millionenpublikum präsentiert.
Publicis durfte in den vergangenen Wochen aber auch auf den Gewinn bedeutender nationaler Mandate anstossen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Es sind dies die Zigarettenmarke Winston (JTI) sowie die Schweizerische Bankiervereinigung.
Publicis Dialog konnte im ersten Halbjahr 2010 ebenfalls das Kundenportefeuille erweitern. Für Cirque de Soleil übernimmt Publicis Dialog die komplette Kommunikation und Leadgenerierung für die Aufführungen im September und Oktober 2010 in Zürich. Zu den Neukunden zählen zudem die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, für die eine emotional tragfähige und involvierende Kampagne entwickelt wurde.
Zum erfolgreichen Geschäftsgang beigetragen haben auch die neuen Kampagnen, die Publicis für bestehende Kunden erarbeiten konnte, so etwa die Neuauftritte von PostFinance, Chocolat Frey oder der Schweizer Illustrierten. Sehr zufrieden ist man bei Publicis auch mit der intensivierten Integration der verschiedenen Kommunikations-Disziplinen. So war bei nahezu allen Neugeschäftsgewinnen die hauseigene Digital-Unit Publicis Modem fester Bestandteil des Teams und in die Gesamtentwicklung integriert.
Durch diesen Traumstart ins 2010 konnte Publicis die Stellenzahl ausbauen. Und die Suche nach weiteren Mitarbeitenden laufe, heisst es – Publicis dürfe bereits in den kommenden Wochen weitere Gewinne melden.

USA und Großbritannien am stärksten von Zeitungskrise betroffen

Die Situation auf dem Zeitungsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Vor allem in den USA und Großbritannien sind die Verlage in den vergangenen Jahren mit massiven Auflagenrückgängen konfrontiert.

Laut eines von Pressetext zitierten OECD-Berichts haben die beiden Märkte die stärksten Rückgänge zu verkraften. So büßte der britische Markt seit 2007 um 25 Prozent, der US-Markt um 30 Prozent an Auflage ein. Weitere Nationen, die massiv von der Zeitungskrise getroffen wurden, sind laut der Studie Griechenland (minus 20 Prozent), Italien (minus 18 Prozent) und Kanada (minus 17 Prozent). Insgesamt hatten 20 von 30 OECD-Ländern im Untersuchungszeitraum mit Auflagenschwund zu kämpfen. Das Wachstum des internationalen Zeitungsmarktes hat sich seit 2004 kontinuierlich abgeschwächt, bis es im Jahr 2007 bei faktisch null ankam. Allein in den Entwicklungsländern waren teils Zuwächse zu verzeichnen.
Die Zeitungskrise brachte wenig überraschend auch Personalabbau mit sich. Betroffen waren vor allem Verlage in den USA, Großbritannien, den Niederlanden und Spanien. In den zehn Jahren zwischen 1997 und 2007 verringerte sich beispielsweise in den USA der Personalbestand in der Zeitungsbranche von 403.355 auf 356.943 Personen – ein Minus von zwölf Prozent. Seither hat sich die Situation allerdings weiter verschärft. Im Herbst 2009 musste etwa die New York Times 100 Journalistenstellen einsparen.
Positive Impulse für 2010 prognostiziert
Trotz der weiterhin angespannten Situation signalisiert der OECD-Bericht auch Hoffnung auf eine leichte Erholung am Zeitungsmarkt. Für 2010 werden auch positive Impulse prognostiziert. Das bestätigten auch jüngste Zahlen vom US-Markt, wonach sich die Rückgänge in den vergangenen Monaten etwas abschwächten. Weiter zeigt sich, dass spezialisierte Titel online eine etwas bessere Performance hinlegen als allgemeine Zeitungen. Dabei sind Print und Internet kein Widerspruch. Die Web-Angebote präsentieren sich eher als eine Ergänzung denn als Ersatz für klassische Printnachrichten.

Verdacht auf Schleichwerbung: Fifa verhört Holländerinnen

Eine Gruppe Holländerinnen bestimmt zur Zeit die Schlagzeilen in Südafrika. Die Blondinen waren der Fifa beim Spiel der Oranjes gegen Dänemark aufgefallen.

36 weibliche Fussball-Fans aus Holland haben die WM-Ordnungskräfte im Soccer-City-Stadion in Johannesburg durch ihre Einheitskluft und ihr auffälliges Verhalten auf den Plan gerufen. Sie sind jetzt als «Beer Babes» weltbekannt. Wie die Tageszeitung «The Star» gemäss Tages-Anzeiger.ch berichtet, schritten 40 Stewards ein, weil die ausgelassenen Holländerinnen beim Spiel der Niederlande gegen Dänemark alle identisch gestylte Mini-Shirts der Biermarke Bavaria trugen.
Die orangenen Mini-Shirts trugen kein Emblem von Bavaria, wurden aber von diesem Unternehmen auf den Markt gebracht und sind für Eingeweihte als Bavaria-Firmenprodukt erkennbar. Die 36 jungen Frauen wurden drei Stunden festgehalten und unter anderem befragt, ob sie für das Unternehmen arbeiten. Die Polizei kündigte an, sie werde die Untersuchungen fortsetzen. Die Verhöre fanden in den Büros des Fussballverbandes Fifa statt, der die WM ausrichtet.
Die Fifa erklärte, die jungen Frauen seien von dem Brauereiunternehmen «für eine Marketing-Kampagne instrumentalisiert worden». Der Brauerei-Gigant Budweiser ist der einzige Bierproduzent, der in den WM-Stadien Werbung betreiben darf.

IAB Europe veröffentlicht Weissbuch «Markenwerbung und Digital»

Das Brand Advertising Committee (Gremium für Markenwerbung im Internet) des Interactive Advertising Bureau Europe hat sein Weißbuch «Markenwerbung und Digital» veröffentlicht.

Die Sammlung sei für all jene Pflichtlektüre, die mit digitaler Markenwerbung befasst seien, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Weißbuch ist eines der ersten Projekte des IAB Europe Gremiums für Markenwerbung im Internet. Ziel der Publikation ist es, Online als Medien- und Mediaplattform für die Markenbildung zu unterstützen und zu fördern sowie über die Stärken und den Nutzen von Online für Markenwerbetreibende zu informieren.
Basierend auf der großen Nachfrage der Werbebranche nach mehr detaillierten Informationen, Forschungsarbeiten und Fallstudien, die die Stärken der digitalen Medien für Markenwerbung im Internet aufzeigen, bietet der Bericht einen ganzheitlichen Blick auf die Themenbereiche Erfolgsmessung, Formate, Targeting und Zielgruppenansprache sowie Cross-Media und wertvolle Anhaltspunkte darüber, wie digitale Kampagnen die Markenkommunikation unterstützen können. Die Erkenntnisse beziehen sich auf Einblicke, Analysen und Erfahrungen anerkannter Marktteilnehmer, Werbetreibender, Marktforschungsunternehmen und Branchen-Dienstleister.
Das White Paper steht ab sofort unter Iabeurope.eu zum Download zur Verfügung.

«Sappi European Printers of the Year»: Gold für die Schweiz

Beim Wettbewerb «Sappi European Printers of the Year» buhlen Drucker aus ganz Europa um einen Gewinn in den verschiedenen Print-Produktkategorien. Gold haben dieses Jahr Teilnehmende aus fünf Ländern gewonnen, darunter aus der Schweiz.

In der Kategorie Kataloge wurde der Generalkatalog «Zenith-Maxi 2009» mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Der von der Druckerei Courvoisier eingereichte Katalog wurde auf dem Papier «Mega» von Antalis gedruckt.

Altenrhein, we have no problem

Raketenstart eines neuen Swiss-Marketing-Regionalclubs: Innert weniger Wochen hat der Ostschweizer Werber, Ausbildungsleiter und Dozent René Eugster (iQ Management Center) die Sektion iQ Swiss Marketing vom Boden gebracht.

Der Mann hat den Schub stets auf Maximalkraft eingestellt. René Eugster ist nicht nur Creative Director der Agentur am Flughafen in Altenrhein SG, sondern auch Inhaber, Schulleiter und Dozent des IQ Management Center am gleichen Ort. In letzter Funktion hat Eugster zusammen mit seinem Team in den letzten Jahren rund 300 Jungtalente zur Prüfungsreife gebracht, hat neben Technischen Kaufleuten auch Marketingfachleute, Verkaufsfachleute und Verkaufsleiter flügge gemacht. Wenn ein Werbe- und Schulkapitän dazu neue Schüler akquirieren und sich daneben auch um Gattin, Familie und Tennis-Souplesse kümmern will, könnte man irgendwann diesen Satz von ihm erwarten: «Give me a break.» Doch das sagt Eugster nicht. Er sagt: «Lass uns einen neuen Regionalclub für Swiss Marketing gründen.» Noch besser: Er sagts nicht nur. Er tuts auch. Genauer: Eugster hat es bereits getan.
Schneller und starker Start
Am 25. Mai wurde in Altenrhein der Club iQ Swiss Marketing gegründet. Eugster fand flugs eine gute Zahl ehemaliger Schülerinnen und Schüler, und mit diesem Alumni-Potenzial konnte der jüngste Swiss-Marketing-Regionalclub – es ist der 35. im Lande – gleich mit 50 Mitgliedern loslegen. Für Swiss-Marketing-Präsident Uwe Tännler, der am Gründungstag dabei war in Altenrhein, eine tolle Sache: «Ich habe noch nie erlebt, dass ein neuer Regionalclub so schnell und so stark hochgefahren worden ist.» Nur zwei Monate nach einem ersten Kontakt mit Eugster in dieser Sache sei der Club schon Tatsache gewesen. Im jüngsten regionalen Club von Swiss Marketing sollen gemäss Eugster der fachliche Austausch und auch das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Unternehmen eine grosse Rolle spielen. Was Tännler genau den richtigen Weg findet: «Know-how-Transfer, Networking, Weiterbildung – bei diesem neuen Regional-Club werden unsere Werte gelebt!»
Duales Prinzip hoch halten
Eugster begründet den Take-off von iQ Swiss Marketing – iQ steht wie bei der Schule auch für den «Intelligenzquotienten» – zunächst einmal schelmisch: «Statt immer Klassentreffen von Ehemaligen zu organisieren, gründen wir doch lieber gleich einen Club und statten ihn mit einem starken Leistungsversprechen aus: den positiven Filz zu multiplizieren!» Aber natürlich steht einiges mehr dahinter: «Wir müssen etwas tun, um unseren Berufsstand zu wahren und fördern», sagt der iQ-Kapitän, «gerade angesichts der zunehmenden Verakademisierung ist es wichtig, das original-helvetische duale Berufsprinzip zu promoten. Denn dieses hat uns weit gebracht.» Wie weit und in welcher konkreten Schaffenskraft, das hat man am 25. Mai am Ostschweizer Flughafen gezeigt bekommen. Altenrhein, do we have a problem? Nein. Ganz bestimmt nicht!
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Anschieben, Aushecken, Abheben: René Eugster, Agentur am Flughafen, Uwe Tännler, Präsident Swiss Marketing, Charly Müller, Swiss Marketing Gruppencoach Ostschweiz (von links nach rechts).

Der alte Mann und das Mehr

Toby E. Rodes ist wohl der amtsälteste PR-Berater im deutschsprachigen Raum. Geboren 1919 als Deutscher mit teils jüdischen Wurzeln, hat er eine bewegte Zeit erlebt und mitgestaltet – als Militär und Kommunikator. Mit seinen bald 91 Jahren arbeitet Rodes noch immer als Berater in seiner 1966 gegründeten Basler Marketing- und PR-Agentur. Ausserdem als Journalist. Und als Buchautor.

Es gibt nicht viel, was Toby E. Rodes nicht war oder ist: Büroangestellter, Skilehrer, Offizier, Unternehmensgründer, Firmenchef, Diplomat, Journalist, Autor, Unternehmensberater, PR-Experte sowie Gründer und Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler PR-Gesellschaften und -Institutionen – um innerhalb der Schweizer Grenzen zu bleiben beispielsweise des BPRA, der SPRG, der NPRG und des SPRI. Ausserdem war Rodes Referent und Prüfer am SAWI und Experte der Schweizerischen Lauterkeitskommission. Doch Grenzen werden Rodes nicht gerecht: Während seines langen Lebens arbeitet er in 30 Ländern in mehr als 45 Städten mit fünf Sprachen. Seit 1956 lebt und wirkt er von Basel aus. Rodes hat zwei «Heimaten», New York und Basel. Er begreift sich als amerikanischer Europäer, was er auch mit dem Untertitel seiner im letzten Jahr erschienenen Autobiografie akzentuiert.
Rodes wird 1919 in Frankfurt am Main als Sohn einer deutsch-englischen Mutter und eines amerikanisch-deutschen Vaters geboren. Als Elfjähriger will er ein grosser Dirigent vom Schlage Toscaninis oder Bruno Walters werden. «Dass ich kommunizieren will, stand für mich schon früh fest – und musikalisch zu kommunizieren wäre mein Lebenstraum gewesen», sagt Rodes. Der Junge lernt Geige, Flöte und Saxophon spielen und investiert einen Grossteil seines Sackgelds für den Besuch klassischer Konzerte. 1934 muss er enttäuscht feststellen, dass er kein absolutes Gehör besitzt. «Mir wurde klar, dass ich es so bestenfalls zum Kaffeehauskapellmeister bringen würde, nicht aber zu einem kreativen Dirigenten», erinnert sich Rodes. «Das genügte mir nicht.» Der Bub verabschiedet sich von seinem Traum. Doch die Liebe zur Musik begleitet Rodes weiter: Später musiziert er mit seiner Frau und Freunden, heute steht auf seinem Schreibtisch ein Radio, das er rasch anschaltet, wenn ihn die Lust nach Musik überkommt.
Bauchgefühl und Eigenständigkeit
Mit 14 Jahren geht Rodes allein in die Schweiz, weil er sich über einen antisemitischen Vortrag in seiner Schule ärgert. Ein Gefühl tief im Bauchinnern sagt ihm, dass sich in seiner Heimat Ungutes entwickelt. In einem englischen College am Genfersee macht Rodes sein Abitur, danach studiert er in London und New York Internationale Finanzen und Jus. 1937 ändert Rodes, der zu dieser Zeit noch Rosenthal heisst, seinen Nachnamen. Das nicht nur, um seine deutsche Vergangenheit abzustreifen: «Ich wollte leben wie ein Amerikaner, ohne durch das alte Europa gehandicapt zu sein. Und ich wollte für mich selbst existieren. Mein Grossvater war ein berühmter Maler, dessen Bilder in vielen wichtigen Museen der Welt hängen. Er hat ein Bild von Bach gemalt, das jedermann kennt. Mein Vater war Chef der grössten europäischen Baufirma, Philipp Holzmann. Meine Mutter, Olivia Veit, war vor ihrer Hochzeit eine gefeierte Schauspielerin. Ich fühlte mich durch meine Herkunft zwar nicht unter Druck gesetzt, wollte aber auch nicht der kleine Enkel oder Sohn bleiben.» Neuer Name, neues Leben.
Seinen ersten Job in Amerika bekommt Rodes in der Bank of the Manhattan Company – als Page in Uniform. «Ich wurde allerdings schnell vom Aufzug abgezogen und ins Auslandsdepartment geholt, als man merkte, dass ich Sprachen beherrsche, die die Banker nicht beherrschten», berichtet er schmunzelnd. «So habe ich angefangen, französische und deutsche Übersetzungen zu machen und international zu kommunizieren.»
Strippenzieher in der alten Heimat
Rodes gilt weltweit als Profi für PR auf internationalem Parkett. Mit seinem Gespür für Menschen und seiner ausgeprägten Kommunikationskompetenz hat er viele politische und wirtschaftliche Entscheidungen auf internationaler Ebene mitgeprägt. Als Offizier der US-Armee wird er 1942 der Abteilung für psychologische Kriegsführung, Psy War, zugeteilt. Er bekommt eine Ausbildung in psychologischer Kriegsführung und absolviert ein Dolmetscherexamen in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Als einziger deutsch sprechender Offizier mit amerikanischen Vorfahren hat er eine Schlüsselfunktion bei den amerikanischen Psy-War-Aktionen, zum Beispiel bei der Produktion und Verteilung von Flugblättern. Ausserdem wird er vom befehlshabenden General beauftragt, alles zu lesen, was seine Kameraden schreiben, und zu melden, wenn es nicht der vorgegebenen Politik entspricht. Ein enormes Vertrauen in die Kompetenz des erst 23-Jährigen.
Nach Kriegsende 1945 und 1946 ist Rodes als US-Major im Führungsstab der «Informationskontrolle» mitverantwortlich für den Aufbau einer demokratischen Presse in Deutschland, zum Beispiel durch die Zensur deutscher Medien: «Wir wollten die Trennung von Propaganda und Information sicherstellen», berichtet Rodes. «Wer sich nicht an diese Trennung hielt, musste mit Sanktionen rechnen.» 1946 kehrt Rodes für vier Jahre in die New Yorker Exportfirma American Near East Corp. zurück, in der er bereits 1939 bis 1942 gearbeitet hatte. 1950 engagiert ihn die US-Besatzungsbehörde OMGUS als Pressesprecher des US-Stadtkommandanten in Berlin. Von diesem Posten versucht ihn die CIA abzuwerben. Rodes lehnt dankend ab: «In einem geheimen Gespräch wurde mir nahegelegt, einen Vierjahresvertrag zu unterschreiben – und ich bekäme dann sechs Monate später Bescheid, ob ich genommen würde», erzählt Rodes. «Dieser Stil gefiel mir nicht.»
Wiederaufbau braucht Information
Noch im gleichen Jahr bekommt Rodes vom State-Department das Angebot, in Deutschland die Informationsabteilung des Marshallplans zu leiten, dem US-Programm für den wirtschaftlichen und kulturellen Wiederaufbau des völlig zerstörten Landes. Rodes ist sofort dabei. «Wir wollten Deutschland schnell den Anschluss an die Nachkriegszeit ermöglichen», berichtet er. «Eine grosse Aufgabe sahen wir in der Information der Bevölkerung über die Wirtschaft und Neuheiten im Rest der Welt. Deutschland war allzu lange isoliert und von Goebbels bewusst desinformiert worden.»
Rodes’ Mitarbeiter synchronisieren rund 200 amerikanische Filme über neue Technologien, stellen Filmvorführgeräte zur Verfügung, organisieren Lehrveranstaltungen und Ausstellungen. 1950 ist Rodes massgeblich an der Planung der internationalen Filmfestspiele «Berlinale» beteiligt. Der grösste Coup gelingt ihm, als nach der Niederschlagung des Aufstands vom 17. Juni 1953 eine besondere Nummer der Wochenbeilage der Zeitung «Neues Deutschland» nach Ostberlin geschmuggelt und dort in Umlauf gebracht wird: In dem Magazin sind Fotos des Aufstands abgedruckt. Die Russen fahnden nach dem Staatsfeind. Ergebnislos. Für Rodes ist diese Aktion noch heute sein spannendstes Kommunikationsprojekt.
Gestaltung auf ganzer Linie
Neben Kommunizieren und Musik hat Rodes eine dritte grosse Leidenschaft: Möbel und Design. Dieser widmet er sich von 1956 bis 1966. Als Vorstandsmitglied des Designmöbelproduzenten Knoll Ass. und Leiter von Knoll International prägt er den Möbelgeschmack der 1950er- und 1960er-Jahre mit. Ausserdem tritt er als Juror in Designwettbewerben auf und publiziert als Fachjournalist in einschlägigen Zeitschriften und Tageszeitungen – übrigens bis heute. 1955 sattelt Rodes wieder um: Er wird Mitglied des Aufsichtsrats der berühmten amerikanischen PR-Agentur JKPR Julius Klein. JKPR ist bekannt für die Betreuung brisanter internationaler PR-Aufträge in Wirtschaft und Politik. Die Agentur war unter anderem in die Gespräche zwischen Ben Gurion und Konrad Adenauer eingebunden und arbeitete für die Deutsche Regierung. Parallel zu seiner Mitarbeit bei JKPR gründet Rodes seine eigene Agentur, die Toby E. Rodes International Communications & Marketing Consultancy, kurz: Terag. Rodes spezialisiert sich auf internationale Marketing- und Kommunikationsberatung sowie die Planung und Ausführung von Projekten. Sein erster Kunde ist Vitra-Hermann-Miller, damals einer der führenden Vertreter modernen Designs in den USA – und Rodes’ wichtigster Ex-Konkurrent.
Terag entwickelt sich blendend: Rodes betreut etliche klingende Namen der Möbel- und Designbranche in aller Welt, zum Beispiel De Sede, Mobilier International, Erpo, Flötotto, den finnischen Möbel-Export-Verband oder Elan, aber auch Kunden wie Rado, Glas-Trösch, die internationale Lottoorganisation, Feldschlösschen, das Museum Rietberg oder den schottischen Earl of Bute, der den Ausbau seiner Weberei mit PR begleitete. Zwischen 1967 und 1988 steigt die Zahl der Agenturmitarbeiter auf sechs, danach arbeitet Rodes zwischenzeitlich mit bis zu zwölf Mitarbeitern. «Ans Aufhören habe ich schon oft gedacht», gibt Rodes zu. «Aber bisher hat es nicht geklappt.» Seit 2005 teilt er sein Büro aber mit Patricia D. Trenkler, die mit ihm als Praktikantin eng für Feldschlösschen zusammengearbeitet hat. Sie soll Rodes Nachfolgerin werden. Der Anfang vom Aufhören. Aber: «Solange sich im Kopf etwas regt, will ich nicht zu Hause sitzen oder im Bett liegen, Däumchen drehen und den Rentner spielen», stellt Rodes klar. Auch seine Frau, die Physiotherapeutin Dr. Waltraud Elisabeth Rodes-Bauer, Erfinderin der Kombinationstherapie Laser-Akupunktur und Physiotherapie, steht mit ihren bald 70 Jahren noch immer voll im Beruf. Es kann also noch eine Weile dauern, bis Rodes sich endgültig von der PR-Bühne verabschiedet.
Kein Leben ohne Kommunikation
«Kommunikation unter Lebewesen ist das Herzstück unserer Welt. Ohne Kommunikation gibt es kein Leben», schreibt Rodes in seiner Autobiografie. Von einem Menschen, der dem Austausch untereinander einen so hohen Rang einräumt, möchte man gerne wissen, wie er die Zukunft von Marketing und PR sieht. «Ich weiss es nicht», lautet die schlichte Antwort. «PR hat die Aufgabe, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Das bedeutet auch, dass man sich dementsprechend benehmen muss. Die neuen Kommunikationsmittel machen den vertrauensvollen Austausch miteinander aber nicht unbedingt einfacher. Die Qualität der Kommunikation hat nachgelassen. Weil alles schneller geht. Und weil wir zu wenige Kommunikatoren haben, die nicht nur die lange Hand ihrer Bosse sind. Wir müssen dem mit fundierter Ausbildung entgegensteuern.»
Rodes steht neuen Kommunikationsmöglichkeiten offen gegenüber: 1966 kaufte er die gerade erst auf den Markt gekommene IBM-Kugelkopfschreibmaschine, später ein Telex, danach ein Telefax. Auch mit PCs und Handys machte er sich vertraut, das Internet gilt ihm als wichtigste Entwicklung in der Kommunikationsbranche. Dennoch: «Die fatalen Folgen mangelhafter Kommunikation im Elektronikzeitalter sind wesentlich gravierender als in früheren Epochen. Die Globalisierung der Elektronik hat bewirkt, dass man nicht mehr gezielt kommunizieren kann. Das heisst, man muss darauf gefasst sein, dass eine auf die Zielgruppe A gemünzte Information von der Zielgruppe B mitrezipiert, wissentlich verdreht und falsch kommuniziert wird», warnt Rodes. «Echte Kommunikation setzt aber einen auf Verständnis beruhenden Dialog voraus. Und den Willen zum Kompromiss.» Dieses Mehr in der Kommunikation gelingt oft nicht, weil Zeitdruck und gezieltes aneinander Vorbeireden das heutige Kommunizieren prägen. Die meisten E-Mails sind Zeugen solcher Hast und Unaufmerksamkeit gegenüber dem Kommunikationspartner.
Wenn Kommunikation funktionieren soll, ist es wichtig, dass Menschen mit Achtung aufeinander zugehen, sich Zeit füreinander nehmen und die Meinung ihres Gegenübers gelten lassen. Wer einen Dialog will, muss nicht nur sprechen, sondern auch sich und seine Gefühle zurücknehmen und zuhören können. Das ist eines von vielen Dingen, die man von Rodes lernen kann. Rodes hat sein Leben lang auf diese Art vollendet kommuniziert. So konnte er seinem Vorsatz treu sein: «Du musst morgens in den Spiegel schauen können, ohne zu kotzen.»
Anne-Friederike Wilhelm

> Bilder aus dem Buch «Einmal Amerika und zurück»

In Kürze
Toby E. Rodes
* 1919 als Toby E. Rosenthal in Frankfurt am Main
1934 – 1936 Institut Fisher, Chateau d’Arvel, Territet Montreux
1936 London School of Economics, London
1937 Erwerb der amerikanischen Staatsbürgerschaft und Änderung des Nachnamens
1938 – 1942 Studium Internationale Finanzen und Jura, New York
1938/39 Bank of the Manhattan Company, New York
1939 – 1942 American Near East Corporation, New York, Kairo, Tel Aviv, Paris, Genf, Zürich, Casablanca, Oran
1942 – 1946 US-Militärdienst
1942 – 1945 Abteilung für psychologische Kriegsführung, Deutschland
1944 Radio Luxemburg, Auftritte als «italienischer» Major, Geheimsender 1212
1945/46 US-Major im Führungsstab der Alliierten «Informationskontrolle»
1946 – 1950 zweites Mal American Near East Corp./Anec Trading Co.
1950 Pressesprecher des US-Stadtkommandanten, Berlin
1951 – 1955 leitender PR-Offizier des Marshallplans, Bonn
1956 – 1966 Knoll Ass. und Knoll International, New York, Basel, Frankfurt, Vaduz, Paris, London, Mailand, Rom, Wien
1955 –1975 JKPR Julius Klein, Chicago, New York, Los Angeles
seit 1966 Terag, Basel
2005 Erhalt der Wilhelm-Leuschner-Medaille, höchste Auszeichnung des deutschen Bundeslandes Hessen

Lesetipps
Toby E. Rodes (2009): Einmal Amerika und zurück: Erinnerungen eines amerikanischen Europäers. 230 Seiten. Verlag Huber Frauenfeld/Stuttgart/Wien. 49,90 Franken.

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Toby E. Rodes (2005): 11 Thesen zur Kommunikation. 175 Seiten. Urheber Verlag. 38 Franken.

Zur Sache: Einmischung garantiert

Seit 2006 schreibt die SRG rote Zahlen. Betrug der Verlust 2009 noch 46,6 Millionen Franken, wird er dieses Jahr auf wahrscheinlich auf 75 Millionen Franken ansteigen. Einer der Gründe sind die Zusatzkosten durch die Olympischen Winterspiele und der Fussball-Weltmeisterschaft.

Der Betriebsertrag betrug im letzten Jahr 1,56 Milliarden Franken, was eigentlich nicht gerade wenig ist. Die Verlustzahlen signalisieren Handlungsbedarf. Sparen ist angesagt. Die SRG weist zwar darauf hin, dass seit 2005 mehrere Sparrunden durchexerziert wurden, die einem nachhaltigen Volumen von 100 Millionen Franken entsprechen würden. Das mag ja sein, aber in jedem anderen Unternehmen muss auch gespart werden, wenn entweder die Einnahmen sinken oder die Ausgaben steigen. Das Mitleid hält sich also in Grenzen.
Stossend ist die Tatsache, dass die SRG die Hauptursachen ihrer desolaten Situation in Faktoren sieht, die sie nicht beeinflussen könne. So heisst es im Finanzbericht, den sie Ende November 2009 dem Bundesrat einreichte. Es geht da um die Teuerung, um überproportional wachsende Kosten für die Rechte an Sportübertragungen, die rasante technische Entwicklung, den Einbruch der Werbemassnahmen, sowie die allgemeine demografische und sozialpolitische Entwicklung. Mit Verlaub: Diese Argumentation zeugt nicht gerade von einem betriebswirtschaftlich orientierten Verhalten. Kein Unternehmen, egal in welcher Branche, kann sich bei Verlusten einfach darauf hinausreden, dass sich die äusseren Umstände halt leider so entwickelt hätten und man deshalb eigentlich gar nichts machen könne. Ein Unternehmensleiter, der so etwas tun würde, würde sich nicht nur zum Gespött der Medien machen, er würde auch abgestraft werden und müsste seinen Posten räumen.
Jetzt kann man einräumen, dass man das bei einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen, das mit seinem Service public einen Leistungsauftrag erfüllen muss, nicht so eng sehen könne. Mag ja sein.
Aber ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wäre schon angebracht. Die Gehaltserhöhung des abtretenden Generaldirektors gehört in dieses Kapitel.
Kein Wunder, dass sich im Parlament Widerstand regt. Der Nationalrat will den Bundesrat entmachten, der die Radio- und Fernsehgebühren bis anhin festlegte. Eine diesbezügliche parlamentarische Initiative wurde angenommen. In Zukunft soll das Parlament die Höhe der Gebühren festlegen. Da können wir uns auf etwas gefasst machen. Das parteipolitische Gezänk wird kein Ende nehmen und es ist zu befürchten, dass das Parlament mit dem Druckmittel der Gebühren sich auch noch in die Programmgestaltung einmischen wird. Na dann Prost!
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Advico Young&Rubicam entwickelt Spendenkampagne für Natur- und Tierpark Goldau

Heimische Wildtiere findet man nicht nur im Natur- und Tierpark Goldau sondern auch auf zahlreichen Kantons- und Gemeindewappen – also dort, wo man seine Steuern bezahlen muss. Und weil niemand gerne viel Geld an das Steueramt überweist, zeigt die neue Spendenkampagne des Tierparks auf, wie man Steuern sparen und dabei erst noch Gutes tun kann.

Die Information der Kampagne lautet daher: Einfach an den Tierpark spenden und den Betrag von den Steuern abziehen.
Die von Advico Young&Rubicam entwickelte Kampagne kommt als Plakat und Anzeige zum Einsatz.
Verantwortlich beim Natur- und Tierpark Goldau : Anna Baumann (Direktorin), Karin Leemann Gisler (Marketing/Kommunikation). Verantwortlich bei Advico Young&Rubicam: Markus Gut (Gesamtverantwortung), Dominik Oberwiler (CD), Thomas Schöb (ECD), Lukas Wietlisbach (AD), Julia Brandstätter (Text), Tanja Mezan (Beratung) .
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Flop der Woche: Fahrlässige Naivität

Das Nachrichtenportal Tagesanzeiger.ch/Newsnetz hat am Montagvormittag die Polizeifotos von Hannibal Gaddafi publiziert. Die Aufnahmen waren nach Gaddafis Verhaftung im vergangenen September in der Tribune de Genève abgedruckt worden.

Ein Genfer Gericht hatte in einem Urteil vom 12. April festgehalten, dass durch die Publikation die Persönlichkeit Gaddafis verletzt worden sei. Am Montag war nun während gut einer Stunde der Tribune-Artikel inklusive Polizeifotos auf dem Newsnetz erneut deutlich zu sehen. Danach wurde Gaddafis Konterfei unkenntlich gemacht. Wie Chefredaktor Peter Wälty auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mitteilte, diente die Abbildung als Basis für den dazugehörigen Artikel. Das Bild illustriere lediglich einen Artikel, «der das Thema Pressefreiheit und Quellenschutz zum Inhalt hat». Dass die Publikation rechtliche Folgen hat, glaubt Wälty indes nicht. «Wir haben ja nicht die Bilder gezeigt», betonte der Chefredaktor, sondern «die Berichterstattung in ihrem vollen Umfang». Bereits am Sonntag hatte die Tribune de Genève ein Faksimile des beanstandeten Artikels für kurze Zeit irrtümlicherweise auf ihrer Internetsite publiziert.

Kick & Fly – das Fussball-Game für alle Fans

Futurecom hat für SportXX den Fussball nach Südafrika gekickt.

Passend zum aktuellen Thema Fussball wurde Futurecom von SportXX beauftragt, eine Online-Aktivität zu kreieren. Der Claim für die Migros-Tochter sollte versprechen: «Alles für die Fans». Die Agentur spielt dafür den Usern den Ball zu und entwickelte das Game «Kick & Fly».
Wer es schafft, einen Fussball virtuell nach Südafrika zu kicken, kann mit etwas Glück eine Traumreise nach Südafrika gewinnen. Die Herausforderung liegt darin, dass der User selber definieren muss, in welche Himmelsrichtung und wie weit er den Ball kicken will, um nach Südafrika zu gelangen.
Hat der User es geschafft, seinen Schuss nach Südafrika zu lotsen, kann er einen Wettbewerbs¬talon ausfüllen, diesen in einer SportXX-Filiale abgeben und so an der Verlosung für die Traumreise im Wert von 10‘000 Franken teilnehmen. Für die Schnellsten, die ihren Talon in einer Filiale abgeben, gab es zudem Sofortpreise – ein Grund für den einen oder anderen Fan, bereits vor der WM zu jubeln.
Futurecom zeichnet verantwortlich für die gesamte Entwicklung der Online-Aktivität – von der Konzeption bis hin zur Realisation. Das Game wird im Migros-Newsletter sowie mit Bannern auf der Migros-Website und der SportXX-Website beworben. pan
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