Blogger erstellen Welt Kompakt-Ausgabe

Welt Kompakt erscheint am 1. Juli 2010 mit einer vollständig von Bloggern erstellten Ausgabe. Für die deutsche Tageszeitung schreiben unter anderen Jeff Jarvis, Robert Basic und Sachar Kriwoj.

Bei der redaktionellen Erstellung der Ausgabe sind die Blogger nicht an inhaltliche Vorgaben gebunden. Sowohl die Auswahl der Themen als auch deren Aufbereitung können sie selbst bestimmen. Jan-Eric Peters, Chefredakteur Welt-Gruppe: «Während wir als professionelle Journalisten jeden Tag in Print und Online berichten, einordnen und bewerten, stehen Blogger für subjektive Meinungsäusserung im Netz. Unser Experiment soll zeigen, wie auf das Internet zugeschnittene Inhalte als Zeitung funktionieren.»

Cannes Lions: Schweizer Agenturen auf der Shortlist

Die Löwenjagd in Cannes ist eröffnet und die ersten Shortlist-Platzierungen für das internationale Werbefestival bekannt. Über eine Nomination freuen dürfen sich auch einige Schweizer Agenturen, darunter Advico Y&R, SFLB, Ruf Lanz, Saatchi & Saatchi, Futurecom Interactive sowie Rod Kommunikation.

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Die nominierten Kampagnen je Kategorie:
Promo & Activation
«Supreme Security» von Advico Y&R für Supreme Security Company.

PR
«Take Over» von Spillmann/Felser/Leo Burnett für die Wochenzeitung Woz.

Direct
«Romantic Power Blackout» von Ruf Lanz für die Centralschweizerischen Kraftwerke.
«Supreme Security» von Advico Y&R für Supreme Security Company.

Radio
«City Street» von Saatchi & Saatchi Carouge für Novartis Consumer Health.
«Office» von Saatchi & Saatchi Carouge für Novartis Consumer Health.
«Park» von Saatchi & Saatchi Carouge für Novartis Consumer Health.
«Amsterdam» von Jung von Matt/Limmat für Mercedes-Benz Schweiz.
«Athens» von Jung von Matt/Limmat für Mercedes-Benz Schweiz.
«Amarillo» von Jung von Matt/Limmat für Mercedes-Benz Schweiz.
«Moskow» von Jung von Matt/Limmat für Mercedes-Benz Schweiz.

Outdoor
–

Media
«Supreme Security» von Advico Y&R für Supreme Security Company.
«No Comment» von Futurecom Interactive für Reporter ohne Grenzen.
«Slow Down» von Rod Kommunikation für den Schweizerischen Versicherungsverband SVV/die Beratungestelle für Unfallverhütung.

Press
–

Wirz Gruppe: Beteiligung an Wirz Brugger Lüthi aufgegeben

Die Wirz Gruppe gibt ihre Minderheitsbeteiligung an der Dialog-Marketing-Agentur Wirz Brugger Lüthi Dialog auf. Die Dialog- und Direktmarketingkompetenzen werden zukünftig in der Gruppengesellschaft Assai Dialog + Digital konzentriert.

Dieser gemeinsam gefasste Entscheid wurde am 20. Mai 2010 von der General-versammlung der Wirz Partner Holding bestätigt. Wirz Brugger Lüthi Dialog bietet ihre Dienstleistungen im Bereich Dialog-Marketing neu unter dem Namen WBL Dialog an. Der neue Marktauftritt soll die Unabhängigkeit von der Wirz Gruppe unterstreichen, die noch bis Anfang 2010 mit 20 Prozent an Wirz Brugger Lüthi beteiligt war. Gleichzeitig bleibt das Kürzel WBL im Namen enthalten.
«Mit der Trennung von Wirz Brugger Lüthi erzielen wir eine klare Aufgabenteilung und Spezialisierung innerhalb der Wirz Gruppe», so Geri Aebi, Vorsitzender der Wirz Gruppenleitung zu diesem Entscheid. Stefan Brugger, CEO von WBL Dialog, zum neuen Marktauftritt: «Die Trennung von der Wirz Gruppe gibt uns die unternehmerische Freiheit, unsere Agentur in einem äusserst dynamischen Markt gezielt und unabhängig weiterzuentwickeln.»
Zur Wirz Gruppe gehören neben Assai Dialog + Digital noch Wirz Werbung mit Fokus auf Marketingkommunikation sowie Wirz Corporate mit Schwerpunkt auf Unternehmenskommunikation und Branding.

Zu guter Letzt: Automat, bitte lächeln!

Geld einwerfen, Produkt wählen und herausziehen – damit ist nun Schluss. Die Werber von Sapient Nitro haben in Cannes den Automaten der Zukunft präsentiert. Das Beste daran: Man braucht nur zu lächeln und wird dafür mit einem Gratis-Eis belohnt.

Tritt ein Passant an die Maschine heran, wird er zu einem Lächeln aufgefordert. Wie gut dies ihm gelingt, erkennt der «Smile-o-Meter». Als Dank für sein Lächeln erhält der Kunde ein kostenloses Eis und hat zudem die Möglichkeit, ein Foto seines persönlichen Glücksmoments mit der Unilever-Facebook-Community zu teilen. Die Maschinen sollen innerhalb der nächsten 18 Monate an hoch frequentierten Plätzen weltweit aufgestellt werden. Wir wollen auch einen!

> Der Automat in Aktion

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Der Automat ist Teil der Kampagne für den Eiscremeherstellers Unilever, die Konsumenten dazu ermuntern soll, kleine Momente des Glücks mit ihrer Community zu teilen.

SRG: Rudolf Matter wird erster Superdirektor

Radio-DRS-Chefredaktor Rudolf Matter wird Direktor der deutschsprachigen Radio- und Fernsehprogramme der SRG. Der Verwaltungsrat hat ihn am Montag gewählt. Matter ist derzeit Chefredaktor von SR DRS und Co-Projektleiter des Projekts Medienkonvergenz SRG Deutschschweiz. Der 56-jährige Baselbieter tritt die neu geschaffene Stelle am 1. Januar 2011 an. Das Unternehmen tritt ab diesem Datum mit dem neuen Namen SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) auf.

Bis zu seinem Amtsantritt leiten die beiden derzeitigen Direktoren Iso Rechsteiner und Ueli Haldimann die Unternehmen Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen weiter. Matter übernimmt jedoch ab sofort die Verantwortung für die Umsetzung des Projekts Medienkonvergenz SRG Deutschschweiz, dessen Detailbericht heute vom Verwaltungsrat der SRG genehmigt worden ist. Viktor Baumeler, Präsident des Regionalvorstandes SRG.D, zu Matters Wahl: «Für Rudolf Matter sprach die grosse Publizistik- und Managementerfahrung, die er in den Medien Radio, Fernsehen und Internet in den vergangenen Jahren sammeln konnte.» Dies betonte auch Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch: «Rudolf Matter verfügt in allen Medien über die geforderten Erfahrungswerte, insbesondere mehrjährige publizistische Managementerfahrung auf Geschäftsleitungsebene und profunde Kenntnisse der nationalen und internationalen Medienmärkte.»
Der 56-jährige Historiker Matter (lic. phil. I in Geschichte, Publizistikwissenschaft und Philosophie) begann seine journalistische Laufbahn 1974 als Redaktor der Basler National-Zeitung. Ab 1976 arbeitete er während zwölf Jahren beim Schweizer Fernsehen als Redaktor, Produzent und Moderator der «Tagesschau» und des Magazins «Karussell». Nach Tätigkeiten als freier TV-Journalist und einem Abstecher zu McKinsey&Company wechselte er 1993 zu Ringier, wo er als Chefredaktor und Moderator die Sendung «Cash-TV» aufbaute und leitete. 1997 folgte der Wechsel nach Berlin zum Nachrichtenfernsehen N-tv. Als Redaktionsleiter war Matter verantwortlich für die Wirtschaftsformate des Senders. Später leitete er zusätzlich die Restrukturierung des Unternehmens, den Umzug nach Köln sowie die Digitalisierung der TV-Produktion und verantwortete die Programmplanung und den Programmeinkauf. Seit Herbst 2006 ist Rudolf Matter Chefredaktor von Schweizer Radio DRS. Im Juni 2009 übernahm er zusätzlich zusammen mit Hansruedi Schoch, Chefredaktor SF, die Co-Projektleitung des regionalen Konvergenzprojekts SRG.D. Matter ist am 24. Oktober 1953 in Buckten (BL) geboren, ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

(Bild: Keystone)

Medienkonvergenz: Detailkonzept für die SRG Deutschschweiz

Am Montag hat der nationale Verwaltungsrat SRG das Detailkonzept «Medienkonvergenz SRG.D» genehmigt. Die Zusammenlegung von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen zum neuen Unternehmen Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) wird auf den 1. Januar 2011 vollzogen.

In den letzten Monaten entwickelten rund 230 Mitarbeitende von Schweizer Radio DRS, Schweizer Fernsehen und TV Productioncenter Zürich (tpc) das Gesamtkonzept der Medienkonvergenz der SRG Deutschschweiz unter der Co- Projektleitung von Hansruedi Schoch und Rudolf Matter zu einem Detailkonzept weiter. Nachdem der regionale Steuerungsausschuss unter SRG.D-Präsident Viktor Baumeler dem Detailkonzept Ende Mai zugestimmt hatte, ging es an die nationalen Instanzen zur Genehmigung. Am Montag hat der SRG-Verwaltungsrat nun das Detailkonzept «Medienkonvergenz SRG.D» verabschiedet.
An der Spitze des neuen Unternehmens Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) steht der Regionaldirektor Rudolf Matter. Die Geschäftsleitung besteht aus acht Mitgliedern. Sechs Geschäftsleitungsmitglieder vertreten publizistische Verantwortungsbereiche: die beiden Chefredaktoren von Radio und Fernsehen sowie die Abteilungsleitenden Programme, Kultur, Sport und Unterhaltung. Hinzu kommen die Leitenden der fusionierten Supportabteilungen Kommunikation und Marketing sowie Finanzen und Controlling. Human Resources, Unternehmensentwicklung mit Ausbildung sowie Programmstrategie mit Publikumsforschung und Programmcontrolling sind Stabsbereiche der Regionaldirektion. Es ist vorgesehen, Produktion und IT im tpc zu vereinen. Diese Struktur soll die Ausrichtung des Unternehmens auf Inhalte stützen. Sämtliche Geschäftsleitungsmitglieder tragen trimediale Verantwortung.

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(Bildlegende: Rudolf Matter, neugewählter Regionaldirektor Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), präsentiert sich der Öffentlichkeit am Montag, 21. Juni 2010, in Bern.)

Sechs Programmabteilungen
Die neue Abteilung Programme umfasst die Programmleitungen Radio (DRS 1, DRS 3, DRS Musikwelle und DRS Virus), Fernsehen (SF 1, SF zwei, SF info) und Multimedia. Ebenfalls dazu gehören die Bereiche Gestaltung und D+A (Dokumentation und Archive). Basierend auf der neuen Programmstrategie und den finanziellen Vorgaben trifft die Programmabteilung mit den Chefredaktionen Radio und Fernsehen sowie mit den Abteilungen Kultur, Sport und Unterhaltung Vereinbarungen über die Programmleistungen. Ziel ist es, kostenbewusst zu arbeiten und Mittel für neue Ideen und Konzepte zur Verfügung zu stellen.
Im publizistischen Kernbereich sei eine Binnenkonkurrenz aus medienpolitischen Überlegungen erwünscht, schreibt die SRG in einem Communiqué vom Montag. Daher gibt es für Radio und Fernsehen zwei separate Chefredaktionen. In den Bereichen Konsum, Gesundheit und IT/Neue Medien (neu: «Digital plus») sollen die bisher getrennten Redaktionen jeweils an einem Standort unter einer Leitung zusammenwachsen. Die neuen trimedialen Redaktionen Konsum sowie Gesundheit gehören zur Chefredaktion TV und arbeiten am Standort Leutschenbach. Die Redaktion «Digital plus» gehört zur Chefredaktion Radio und arbeitet im Radiostudio Zürich. Alle drei Redaktionen arbeiten für alle Vektoren.
Die neue Abteilung Kultur umfasst neben dem Programmbereich DRS 2 die vier Fachbereiche «Musik und Events», «Wissen und Gesellschaft», «Kultur aktuell und Hintergrund» sowie «Fiktion/Produktion». Hauptstandort der Kulturabteilung ist Basel, einzelne Arbeitsplätze verbleiben aus produktionstechnischen Gründen in Zürich. Rund 20 Stellen von Kultur-Redaktoren von Radio und Fernsehen werden von Zürich nach Basel verlegt.
Die Sportredaktion des Radios, bisher ein Teil der Abteilung Information von SR DRS in Bern, wird in die deutlich grössere SF-Abteilung Sport integriert und zieht nach Zürich um. Zentrales Konvergenzprojekt ist ein gemeinsamer Newsroom, der 2012 in Betrieb genommen wird.
Die Abteilung Unterhaltung bleibt in der Form, die sie bisher innerhalb von SF hatte, weitgehend bestehen. Zur Unterhaltung gehört auch die neue trimediale Kinderredaktion, die für alle Vektoren aus dem Zürcher Radiostudio produziert. Ab Ende August 2010 stellt sie unter dem Titel «Zambo» täglich ein interaktives Angebot für 6- bis 13-Jährige vollkonvergent her. Die bestehenden Onlineinhalte von SF und SR DRS in den Bereichen Volkskultur/Volksmusik, Spiele, Reisen und Kochen/Lifestyle werden bis 2012 verknüpft.

Zusammenlegung der Supportdienste am 1. Oktober 2010
Es ist vorgesehen, die Produktion der Radio-und Fernsehsendungen im tpc zu vereinen. Ins tpc integriert werden auch die IT-Bereiche von SR DRS und SF. Um SR DRS und SF per 1. Januar 2011 reibungslos zur neuen Unternehmenseinheit SRF zusammenführen zu können, werden die bisher getrennten Supportabteilungen Kommunikation und Marketing sowie Finanzen und Controlling bereits zum 1. Oktober 2010 zusammengelegt, genauso wie die Bereiche HR und Ausbildung. Das weitere Vorgehen zur Umsetzung der Konvergenz wird in Absprache mit dem neuen Regionaldirektor festgelegt.

(Bild: Keystone)

Aktion Medienfreiheit: SRG soll Kostenstruktur überprüfen

Der Bundesrat gesteht der SRG sowohl zusätzliche Gebührengelder als auch weitere Werbemöglichkeiten ausserhalb der Primetime zu – neu sogar die Möglichkeit, Werbung im Internet anzubieten. Die Aktion Medienfreiheit verlangt, dass die SRG stattdessen ihre Kostenstruktur überprüft.

Dazu unterstützt die Aktion Medienfreiheit zusammen mit 114 mitunterzeichnenden Nationalräten die Motion ihres Vorstandsmitgliedes Thomas Müller «SRG. Keine zusätzlichen Gebührengelder». Der Nationalrat hat die Motion vergangenen Freitag eingereicht. Die SRG müsse mit den vorhandenen Gebühren- und Werbegeldern auskommen, fordert die Aktion Medienfreiheit. «Es ist nicht einzusehen, weshalb sämtliche privaten Medienhäuser ihr Geschäft auf Basis der gegenwärtigen Marktbedingungen betreiben müssen, die keine Preiserhöhungen und Volumenausdehnungen zulassen, die SRG aber regulatorisch zu zusätzlichen Einnahmen kommen soll», heisst es in einem Communiqué. Damit halte der Bundesrat der SRG weitere Wettbewerbsvorteile zu und erschwere den privaten Medienanbietern die wirtschaftliche Erholung.
Statt nach neuen Geldquellen im Gebührenbereich zu suchen, solle die SRG ihre Kostenstruktur überprüfen. Seit fünf Jahren habe die SRG die Gebührenerträge erhöht. Die zusätzlichen Gebührengelder seien jedoch konsequent zum Ausbau von zusätzlichen Programmen eingesetzt worden. Mit der Konvergenz von Radio und Fernsehen gebe es im administrativen Bereich erhebliche Kosteneinsparmöglichkeiten. Ausserdem gehörten die Radio- und Fernsehgebühren weltweit zu den höchsten derartigen Gebühren.

Rudolf Matter steht vor der Wahl zum «Superdirektor»

Rudolf Matter soll am Montag zum Superdirektor für die deutschsprachigen Radio- und Fernsehprogramme der SRG gewählt werden.

Laut zuverlässigen Quellen habe der Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz dem nationalen SRG-Verwaltungsrat diesen Vorschlag unterbreitet, schreibt die NZZ am Sonntag. Dass das Gremium die Wahl ablehnt, soll so gut wie ausgeschlossen sein. Matter ist zurzeit Chefredaktor von Radio DRS. Er hat sich im Rennen um die neue Position gegen Ueli Haldimann, Iso Rechsteiner und Filippo Leutenegger durchgesetzt.
Der 57-Jährige gilt als wirtschaftsfreundlich und wurde dafür intern kritisiert. Im Rennen um den neuen Posten dürfte dieses Image jedoch von Vorteil gewesen sein, wie die Sonnagszeitung schreibt. Zumal der SRG-Regionalrat, der den Vorschlag unterbreitet habe, bürgerlich dominiert sei. Mit Matter soll ein Gegengewicht zum neuen linksliberalen SRG-Generaldirektor Roger de Weck gesetzt werden. Für Matter spreche ausserdem, dass er sowohl Radio- als auch Fernseherfahrung mitbringe. Vor seiner Tätigkeit bei Radio DRS war er unter anderm für SF, die Beratungsfirma Mc Kinsey und den kommmerziellen deutschen Nachrichtensender n-TV tätig.

SF: Auszeichnung für beste Wettermoderation

Beim 4. Treffen der Wettermoderatoren der grössten TV-Anstalten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wurde auch heuer die beste Wettermoderation im deutschsprachigen Fernsehen prämiert.

Nach RTL, ORF und ARD in den Vorjahren ging der begehrte Preis erstmals ans Schweizer Fernsehen (SF), wie die SDA am Samstag meldete. Rund 20 Wettermoderatoren nahmen an dem Anlass in Velden am Wörthersee teil. Das Besondere an diesem Preis ist, dass die Wetterfrösche selbst vor Ort über die Qualität der eingereichten Beiträge abstimmen und so den jeweiligen Siegerbeitrag selbst küren.

Zu guter Letzt: Wie der Sieg gegen die Spanier das Fanartikel-Geschäft ankurbelt

Seit dem Sieg gegen Spanien ist das WM-Fieber in der Schweiz endgültig ausgebrochen – und damit auch die ungebremste Lust auf das Kaufen von Fanartikeln.

Bereits vor der WM wurden von der Fanartikel-Firma Kurt Hauser 60’000 Autofahnen an die Grossisten und Warenhäuser ausgeliefert, wie die Zeitung Sonntag schreibt. Doch seit dem legendären Mittwoch wollen alle nachbestellen – von den Autofähnchen gehen bald nochmals 30’000 raus. Und zu den 30’000 Schlüsselanhängern kommen weitere 9’000 dazu. Die Fahnenfabrik Bern hat bereits 50’000 grosse Schweizer Banner verkauft, weitere folgen. Und die Fussball-Firma Tramondi hat schon etwa 400’000 Bälle in der Schweiz verkauft. Ebenfalls gut laufen – wie könnte es anders sein – die Vuvuzelas: Manor hat bis jetzt 5’200 Stück unters Schweizer Volk gebracht. Und natürlich sind auch die Schweizer Trikots ein Renner – einzelne Kindergrössen und Babysets sind beim Zürcher Fussballcorner Oechslin bereits ausverkauft. Und auch bei Ochsner Sport kann man nicht über mangelnden Absatz klagen: Seit dem Spiel gegen Spanien laufe das Geschäft wie geschmiert, wird ein Sprecher im Sonntag zitiert. Mittlerweile habe es sich klar zugunsten Rot/Weiss entwickelt, am Anfang seien vor allem exotische Trikots gefragt gewesen. Zusamenfassend lässt sich sagen: Der Sieg gegen die Spanier hat sich gelohnt – in jeder Hinsicht.

Widerstand gegen Pläne zur Finanzierung der SRG

Den Verlegern und dem Gewerbeverband stösst sauer auf, dass die privaten Medien und die Betriebe stärker zur Kasse gebeten werden sollen.

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) zeigte sich empört über die Absicht des Bundes, unter anderem bei den Betrieben bis zu 60 Millionen Franken an zusätzlichen Gebührengeldern zu kassieren. Es sei stossend, dass der Bundesrat das Geld bei den KMU holen will, sagte SGV-Sprecher Patrick Lucca auf Anfrage der SDA. Der Verband empfiehlt seinen Mitgliedern, die Gebühren nicht zu bezahlen und sich ordnungsgemäss bei der Billag abzumelden. Das Argument: «Ein KMU kann nicht Radio hören», sagte Lucca. Die Konsumenten bezahlten die Gebühren bereits als Privatpersonen. Der SGV sei aber erfreut, dass die Gebühren nicht erhöht werden.
Schweizer Presse «grundsätzlich noch immer dagegen»
Mit Ablehnung nimmt der Verlegerverband die Offenheit des Bundesrates gegenüber Werbung auf den SRG-Webseiten zur Kenntnis. Die Schweizer Presse sei «grundsätzlich noch immer dagegen», sagte Urs Meyer, der Geschäftsführer des Verbandes. Würde die Online-Werbung für die SRG zugelassen, nehme ein gebührenfinanziertes Unternehmen den Privaten Geld weg, sagte Meyer. Bereits die zusätzliche Werbezeit der SRG könnte dazu führen, dass den Verlagen Werbegeld entgeht. Der Verband warte nun ab, was die SRG im angekündigten Gespräch darlegen wolle.
Die SRG wolle die Verlage davon überzeugen, dass ein gemeinsames Vorgehen «gegen die grossen internationalen Konkurrenten» angezeigt sei, sagte SRG-Sprecher Daniel Steiner dazu auf Anfrage. Die Werbegelder im Online-Markt würden vor allem von ausländischen Portalen wie Google oder Facebook abgezweigt.
Impressum und SMM enttäuscht
Für die Mediengewerkschaften ist nicht nachvollziehbar, dass der Bundesrat die Gebühren nicht erhöhen will. Impressum zeigte sich enttäuscht. Der Bundesrat dränge die SRG explizit dazu, die wirtschaftlich unter Druck stehenden Zeitungsverlage zu konkurrenzieren. Damit setze er private wie öffentliche Medien unter Spardruck. Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) hält den Entscheid für «absurd»: Der Bundesrat anerkenne zwar den zusätzlichen Finanzbedarf der SRG, wolle dafür aber die Gebühren nicht erhöhen. Da somit nicht mal die Teuerung ausgeglichen werde, müsse die SRG künftig die gleiche Leistung mit weniger Geld erbringen.
Die SRG habe eine Gebührenerhöhung nicht wirklich erwarten können, weil sie formell auch keine verlangt habe, sagte SRG-Sprecher Steiner zur Haltung der SRG in der Gebührenfrage.

Vademecom übernimmt Pressearbeit von Bang & Olufsen in Zentraleuropa

Bang & Olufsen hat Vademecom mit der PR- und Medienarbeit für die Region Zentraleurope betraut. Bereits seit zehn Jahren kümmert sich die Zürcher PR- und Kommunikationsagentur um die PR-Belange der dänischen Unterhaltungselektronikschmiede in der Schweiz und betreut nun seit kurzem auch die Medienarbeit in Deutschland und in Österreich.

Ausschlaggebend für diesen Schritt waren gemäss Bang & Olufsen organisatorische Überlegungen sowie die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Agentur. Vademecom betreut seit vielen Jahren internationale Mandatskunden, unter anderem in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Software.
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