Journalistenverband: Kritik an US-Reaktion auf Wikileaks-Enthüllung

Die Reaktion der USA auf die Enthüllungen von Wikileaks wurde von der Internationalen Journalisten-Föderation IFJ scharf kritisiert.

Die Reaktion auf die Veröffentlichung vertraulicher Depeschen des US- Aussenministeriums auf dem Enthüllungsportal Wikileaks sei verzweifelt und gefährlich, erklärte der IFJ-Generalsekretär Aidan White am Donnerstag in Brüssel. Ausserdem kritisierte er die politische Kampagne gegen den Mitbegründer von Wikileaks, Julian Assange, und den Obergefreiten Bradley Manning, der dem Enthüllungsportal die Dokumente zugespielt haben soll. Die Mordaufrufe gegen Manning und die Spionagevorwürfe gegen Assange zeugten von einem Geist der Intoleranz und der Verfolgung, die nicht nur für diese beiden Männer gefährlich ist, sondern für alle Journalisten, die über politische und diplomatische Affären recherchieren, kritisierte White.
Zu der Veröffentlichung der Dokumente selbst äusserte sich der IFJ nicht, begrüsste jedoch die Entscheidung von Wikileaks, anerkannte Medien zu benutzen, um die Informationen auszuwerten. Der Vorwurf, es würden dadurch Leben in Gefahr gebracht, sei nicht haltbar, erklärte White.
Wikileaks neu auf wikileaks.ch erreichbar
Wikileaks hat über Twitter mitgeteilt, dass man nun in Schweiz übersiedelt sei und eine neue Domain habe: Statt auf Wikileaks.org ist die Enthüllungsplattform ab sofort auf Wikileaks.ch erreichbar. Allerdings wurde bisher offenbar nur die Startseite übersiedelt, die Links zu den eigentlichen, umstrittenen Dokumenten lagen vorerst noch auf dem nicht mehr erreichbaren Server.
Grund ist, dass der amerikanische Domain-Name-Provider EveryDNS, der die Adresse verwaltet, nach eigenen Angaben die Bearbeitung von Anfragen für die Website eingestellt hat. Dies sei notwendig geworden, da es wiederholt zu Angriffen auf die Adresse gekommen sei. Massive Attacken hätten die gesamte Infrastruktur des EveryDNS-Netzwerkes gefährdet, hiess es. EveryDNS verwaltet den Zugang zu rund 500’000 Websites.
Die Plattform hat die Regierungen der USA und vieler anderer Staaten verärgert, weil dort fast eine halbe Million als vertraulich oder geheim eingestufte Dokumente über die Kriege der USA im Irak und in Afghanistan und zuletzt Zigtausende Mitteilungen von US-Diplomaten veröffentlicht worden waren.
Zuvor hatte schon Amazon.com den Stecker gezogen und Wikileaks von seinen Servern vertrieben.

Tilllate.com wird Teil des Medienverbunds 20 Minuten

Die Nightlife-Plattform Tilllate.com verstärkt ab 2011 den Medienverbund von 20 Minuten. Durch die organisatorische Integration in den Medienverbund von 20 Minuten soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut und die Position bei der jungen Zielgruppe gestärkt werden.

Die Medien von 20 Minuten arbeiten heute be¬reits in der Partyberichterstattung, beim Veranstaltungskalender sowie beim Lifestylemagazin 20 Minuten Friday mit Tilllate.com zusammen. Neu wird die redaktionelle Nightlife-Berichterstattung der eigenständigen Plattform Tilllate.com erweitert und künftig auch bei 20 Minuten Online eingebunden. Zudem sollen neue Möglichkeiten in der Vermarktung der Plattformen sowie im Angebot für Veranstalter genutzt werden.

Joiz für die Multitasking-Generation

An einem Insiderlunch erfuhren Mitglieder der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM, warum Joiz nicht nur TV sein wird, sondern eine crossmediale Plattform.

Joiz ist kein neuer Jugend-TV-Sender, sagt Alexander Mazzara, CEO und Mitgründer der neuen Plattform am Lunch, um sich zunächst einmal von bestehenden Fernsehprogrammen abzugrenzen. Genauso wie Joiz eine Verschmelzung von Joy und Choice sei, stehe der Name auch für eine Verschmelzung von Web und TV. Dabei mache man sich den Umstand zunutze, dass junge Leute heute meist mehrere Medien gleichzeitig nutzen. Indem sie zum Beispiel vor dem TV-Gerät sitzen und gleichzeitig mit dem Laptop, dem Smartphone oder dem Tablett-PC im Netz surfen.
Das am 28. Februar 2011 startende TV-Programm wird 24 Stunden pro Tag und in HD-Qualität ausgestrahlt. Kernzielgruppe sind die 15- bis 29-Jährigen. Von den 24 Stunden werden täglich mindestens sechs Stunden neu produziert. Eingekaufte Programme soll es auf Joiz nicht geben. So insbesondere auch keine nächtlichen Sexprogramme. Verzichtet wird zudem auf die Werbung für Alkohol, für Klingeltöne und zweifelhafte Angebote aller Art. Um die 24 Stunden trotzdem füllen zu können, werden alle Sendungen zwei bis dreimal wiederholt.
Wichtig ist für Joiz die Swissness bei der auch die Moderation in Dialekt eine wesentliche Rolle spielt. Die Live-Ausstrahlungen sind unter der Woche für die Zeit von 16.30 bis 20.30 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 14.00 sowie von 17.00 bis 17.30 Uhr vorgesehen. Alle Sendungen werden zeitgleich im klassischen Fernsehen sowie auf Smartphones und im Web ausgestrahlt. Dadurch lassen sich auf der Joiz.ch gezielt Banner zum parallel gesendeten TV-Spot einblenden. In diese Banner können auch eCommerce-Applikationen eingebaut werden. Auf der eigenen Website lassen sich sämtliche Sendungen abrufen. Eine zentrale Rolle spielen die sozialen Netzwerke allen voran Facebook.
Joiz rechnet in der Kernzielgruppe für das TV-Programm nach einem halben Jahr mit einem Marktanteil zwischen 0.9 und 1.2 Prozent der nach zwei Jahren dann auf 2.0 bis 2.5 Prozent gestiegen sein soll. Für die Website strebt man nach einem halben Jahr 80’000 und nach zwei Jahren 250’000 Unique User pro Monat an. Diese Ziele sollen mit Medienpartnerschaften, Kinospots, Präsenz an Events (später auch Joiz-eigene) sowie eben Social Media erreicht werden.

Zeit für gute Ideen

Alle reden über Kooaba und Augmented Reality. Dass die APG nun ihre interaktiven Plakate und die dazugehörige App PosterPlus lanciert, ist also noch keine Nachricht. Doch der Plakatgesellschaft ist nicht «schnell schnell dabeisein» alles, tragfähige Inhalte zählen. Darum gibt die APG ihren Kunden Zeit, cleveren Content mit Mehrwert zu entwickeln. Erst dann wird plakatiert. Dass man bei der APG Zeit zum Nachdenken bekommt, ist eine Nachricht.

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.
Die Möglichkeit, Papier mit Zusatzinformationen anzureichern, die mit einem Knips direkt auf dem Handy landen, beflügelt die Fantasie: Was kann man nicht alles machen mit Zeitungsartikeln und Püreeverpackungen, mit Inseraten und Plakaten! Fotos, Videos, Rezepte und Gutscheine, Gewinnspiele, Links, Bestelltools und vieles mehr hinterlegen. Alles geht. Und genau das ist die Krux. Denn alles umzusetzen, was möglich ist, war noch nie eine gute Idee.
Papier durch interaktiven Content anzureichern, ist nur dann sinnvoll, wenn die Zusatzinhalte dem User echten Mehrwert bringen, betonen Fachleute wie Bruno Mettler von Vanija, Hansres Emch von LD Media oder Nicolas Adolph von der APG. Soll heissen: Derjenige, der sich die Zusatzinformationen hinter einem Inserat oder Plakat auf sein Smartphone holt, muss einen klaren Nutzen davon haben. Sonst fotografiert er genau einmal ein Sujet – und nutzt die Technologie dann nie wieder. Sinnvoll sind zum Beispiel ein Buchungstool für eine Probefahrt hinter einer Werbung für den neuen Mini, eine Rabattaktion hinter einem Coop- oder Migros-Plakat, ein Video mit einem Skicrack hinter einer Werbung für die aktuelle Ski-Kollektion von Zimtstern, ein Prämienrechner hinter einem ÖKK-Plakat oder ein Verzeichnis der nächstgelegenen Filialen hinter einem Sujet von Manor.
Plakate mit Hintergrund
«Wir bekennen uns klar zum Plakat als nutzenorientiertem Massenmedium», betont Nicolas Adolph, Projektleiter bei der APG. «Wir wollen die einzelnen Mobilitätszielgruppen möglichst genau erfassen und bedürfnisgerecht ansprechen. Unser Geschäft ist zwar klassisch analog, denn unsere Plakate sind immer noch aus Papier und werden mit Leim geklebt. Dennoch wollen wir die Chancen nutzen, die uns die Digitalisierung bietet. Die zunehmende Mobilität, das veränderte Mediennutzungsverhalten, die Smartphones und die Internetnutzung Richtung Out-of-Home sind eine wunderbare Entwicklung für unser Medium.»
Das hinter dem Plakat oder Inserat Gebotene muss aber nicht nur dem Konsumenten Spass machen und ihm nützlich sein, es muss auch zur Marke des Werbetreibenden passen. Und genau da kommt es auf den Feinschliff an, damit die Rädchen wie geschmiert ineinandergreifen. Um Zusatz-Content und clevere Tools zu entwickeln, die in alle Richtungen stimmig sind, brauchen Unternehmen und ihre Agenturen neben Ideen vor allem eines: Zeit. Überhastet irgendein Material hinter ein Sujet zu legen, damit etwas dahinter liegt und man beim Hype dabei ist, führt beim Konsumenten höchstwahrscheinlich zu raschen Ermüdungserscheinungen. Zum Nachteil der Technologie, die, richtig genutzt, etliche kreative Spielräume eröffnet. «Mit dem, was derzeit angeboten wird, kann man die Leute auf der Strasse noch nicht begeistern», ist Adolph überzeugt. «Fünf Sterne für die Technologie. Aber bevor wir breit an den Konsumenten gehen, brauchen wir viele gute Geschichten. Denn wir wollen auch dafür fünf Sterne erhalten.»
Deshalb lanciert die APG ihr neues Angebot PosterPlus aktuell zunächst einmal intern und bei ihren Auftraggebern und Agenturen. Erst später will sie damit auf die Strasse. Wann genau, kann Adolph nicht sagen, sicher aber nicht vor dem zweiten Quartal 2011: «Das kommt darauf an, wie unsere Kunden auf PosterPlus ansprechen. Wir setzen sie nicht unter Druck und haben auch kein definiertes Datum für eine Lancierung bei den Konsumenten. Wichtig ist uns, dass hinter einer Vielzahl unserer Plakate wirklich Inhalte liegen, sobald wir plakatieren. Denn fotografiert ein Konsument ein Sujet und bekommt ein ‹no match›, und das mehrmals hintereinander, verliert er die Freude an der Technologie. Wenn man es aber richtig macht und die Bedürfnisse der Leute auf der Strasse trifft, ergeben sich grosse Chancen.» Interaktive Werbesujets ermöglichen einen direkten, hochwertigen und dauerhaften Dialog mit der Zielgruppe. Mehr können Werbetreibende kaum wollen. Ob dieser Austausch gelingt, steht und fällt mit den angebotenen Inhalten. «Klar wird es grosse, tolle Aktionen geben», sagt Adolph. «Aber auch mit kleinen, feinen Geschichten kann man bereits extrem wirksame Sachen machen.»
Bereits im Juni positionierte sich Publicitas Publimedia mit ihrem Angebot «Smart-Ads» im Markt der interaktiven Werbesujets. Seit dem Sommer hat Publicitas nach eigenen Angaben zahlreiche Gespräche mit potenziellen Kunden geführt, Anfang November realisierte sie schliesslich den ersten Auftrag. «Es handelt sich um ein Smart-Ad für die Automarke Skoda der AMAG-Gruppe», verrät Cesare Patella, Head of Media-Service and -Research der Publicitas. «Das Sujet erscheint seit dem 7. November in diversen Tagestiteln. Konkrete Zahlen zur Nutzung folgen bald.»
Eigene Software, eigenes Icon
Sowohl Publicitas als auch die APG haben Kooaba als Technologiepartner ins Boot geholt. Die APG setzt bei der Interaktivierung ihrer Plakate zusätzlich auf die Unterstützung der Spezialagenturen mitLinks und Vanija. Ausserdem hat sie eine eigene App zur Bereitstellung und Verwaltung des Zusatz-Contents aufgesetzt, die neben Kooaba-Paperboy zum Einsatz kommt. Die Technologie ist die gleiche wie bei Paperboy, und das Icon der APG-App ist dem Shutter-Icon von Kooaba ähnlich. Während in Paperboy alle von den Werbetreibenden erarbeiteten Offerten, Zusatztools und Gadgets hinterlegt werden, sind in der APG-Datenbank die Plakatsujets gespeichert, und zwar die der aktuellen Kampagne sowie die von älteren Kampagnen. Die APG nutzt ihre bestehende Sujet-Datenbank und verknüpft sie mit der Datenbank von Kooaba. So kann die Kooaba-Lösung die angeforderten Sujets aus dem APG-Archiv ziehen. «Wir sind dabei, rückwirkend die Sujets bis 2001 zusammenzutragen», sagt Adolph. «Eine aufwändige, aber lohnende Arbeit». Wer ein APG-Plakat fotografiert, erhält in Zukunft also nicht nur Zusatz-Content vom Werbetreibenden, sondern auch die Credits zum fotografierten Sujet sowie auf Wunsch weitere Motive der laufenden Kampagne und Sujets älterer Kampagnen. «So kann der User die Entwicklung der Sujets, des werbenden Unternehmens und der verantwortlichen Agenturen nachverfolgen», betont Adolph – eine Option, die vor allem für das Fachpublikum von Interesse sein wird. Ausserdem können Konsumenten das fotografierte Motiv twittern, auf Facebook stellen, weitermailen oder ihm im Poster-of-the-Month-Wettbewerb ihre Stimme geben und so einen Preis gewinnen.
Ihre Sujets können Werbetreibende selbst über die APG-Website in die Datenbank laden. Bei der Bereitstellung individueller Zusatz-Contents können sie auf den Verkauf der APG sowie auf die Realisierungspartner der Plakatgesellschaft, mitLinks und Vanija, zählen. Die Kosten für PosterPlus-Anwendungen halten sich im Rahmen: «Gemäss den Angaben von mitLinks und Vanija können professionelle Lösungen bereits ab 12 000 Franken realisiert werden», sagt Adolph. «Darin eingeschlossen sind die Nutzung der Plattform sowie die kundenspezifische Umsetzung der Kampagne. Der Auftraggeber kann mit PosterPlus seinen Return on Investment erhöhen, Zusatzverkäufe initiieren, Tickets absetzen, Probefahrten anbieten etc. Grenzen sind keine gesetzt.»
Aktiv für Mehrwert
Derzeit ist die APG-App für das iPhone optimiert, an einer Version für andere Betriebssysteme wie Android und Windows-Mobile arbeiten die Technologiepartner der Plakatgesellschaft aber bereits. Für ihre App hat die APG ein eigenes Shutter-Icon aus ihrem Logo geschaffen, damit Usern jederzeit die Verbindung mit der Plakatgesellschaft bewusst ist. Allerdings hat die APG derzeit nicht vor, die Plakate ihrer Kunden mit diesem Icon zu kennzeichnen, wie es bei Kooaba-Paperboy üblich ist. Denn Konsumenten sollen zukünftig ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass hinter den meisten APG-Plakaten etwas mehr dahintersteckt, als auf den ersten Blick erkennbar ist.
Die APG will erreichen, dass in absehbarer Zeit möglichst viele Konsumenten ihre App auf ihr Smartphone geladen haben. Doch Adolph weiss genau: «Das schaffen wir nur, wenn wir gleich auf den ersten Wurf gute Cases präsentieren.» Deshalb hat die APG nun zuallererst ihre Kunden und deren Agenturen im Fokus. Sie sollen sich von der Interaktiv-Euphorie anstecken lassen, die neuen Möglichkeiten erkennen und spannende Tools zu ihren Sujets entwickeln. Adolph: «Wenn wir die Mehrheit unserer grossen Kunden bewegen können, im Laufe des nächsten Jahres nützlichen Zusatz-Content zu hinterlegen, haben wir ein wunderbares Angebot für den Passanten auf der Strasse.» Erst dann wird die APG die Konsumenten per Plakat dazu animieren, sich die APG-App aufs Handy zu holen. Von der Website der APG herunterladen kann man sie sich trotzdem jetzt schon.
«Wir wollen nicht nur eine neue Paperboy-Geschichte anbieten, sondern Plakate wirklich interaktiv machen», betont Adolph. «PosterPlus ist für uns ein wichtiges Element im gesamten Themenspektrum ‹Interaktivität›, das wir schon länger bearbeiten. Dazu gehört auch Hardware wie beispielsweise die neuen E-Panels unseres Schwesterunternehmens E-Ad.» E-Panels sind LCD-Displays, die leimfreie Werbung im Format 16:9 mit 82 Zoll ermöglichen. Die Displays werden ab Frühjahr 2011 in den grössten Bahnhöfen der Schweiz eingesetzt werden. Die APG kommt zum Zug. Anne-Friederike Heinrich

In Kürze
Die APG Affichage wurde 1900 in Genf gegründet, wo bis heute der Hauptsitz des Unternehmens ist. Die APG ist Marktführer in der Schweizer Aussenwerbung. Ihre rund 550 Mitarbeiter beschaffen, installieren und unterhalten Plakatflächen in der ganzen Schweiz.
www.apg.ch
Realisierungspartner der APG:
www.mitlinks.ch
www.vanija.ch

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Novo Media vermarktet Clip Beiträge von ZDF

Die Zürcher Medienvermarktungsagentur Novo Media bietet ab sofort Clip Beiträge von ZDF Enterprises für Schweizer TV Stationen, Verlagshäuser, Lehrmittelverlage, Online?Plattformen und Corporate TV Projekte an. Bei dem Angebot sind alle Lizenzen und weltweiten Rechte für Bild und Ton automatisch integriert.

Novo Media hat mit ZDF Enterprises einen Agentenvertrag über die Vermarktung des ZDF Enterprises Clip?Archives abgeschlossen und vermarktet damit das Archiv, welches zurzeit rund 1’300 Clips umfasst, für die Schweiz. Die Berichte und Reportagen haben eine Länge zwischen 1:30 und 4 Minuten, sind komplett fertig geschnitten und in sich abgeschlossen. Inhalte aus unzähligen Kategorien, zum Beispiel Gesundheit, Reisen, Sport, Natur, Politik, Wirtschaft oder Wissen, stehen dem Produzenten zur Verfügung. Das Preismodell basiert auf einem Einheitspreis pro Clip, unabhängig von Länge und Inhalt. Dabei sind die notwendigen Lizenzen für die weltweite Verwendung des Bild? und Tonmaterials, inklusive Musik, bereits inkludiert.

Netzwoche mit neuem Chefredaktor

Anfang März wird René Mosbacher neuer Chefredaktor der Netzwoche. Er löst Thomas Brenzikofer ab, der das Unternehmen Ende Februar auf eigenen Wunsch verlässt.

René Mosbacher ist heute Chefredaktor der Zeitschrift Home Electronics und publizistischer Leiter aller Publikationen des p. a. media Verlags. Der studierte Chemiker HTL/FH war bereits früher in verschiedenen Funktionen in den Fachmedien tätig: als Chefredaktor des Kommunalmagazins, als Redaktionsleiter der Fachzeitschriften Gebäudetechnik und Faktor und ganz zu Beginn als technischer Redaktor und PR-Verantwortlicher von Sulzer.
Thomas Brenzikofer hat die Netzwoche im Jahr 2000 mit lanciert, seit 2001 ist er als deren Chefredaktor tätig. Er verlässt das Unternehmen Ende Februar 2011 auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

Formeldrei begleitet die BLS auf dem Weg nach Luzern West

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Jyske Bank Schweiz setzt auf Tangram

Die seit bald 40 Jahren in Zürich domizilierte dänische Privatbank setzt für den Schweizer Markt neu auf Tangram für Marke & Kommunikation.

Die Agentur mit Niederlassungen in Zürich, Vaduz und Basel wird sich für die Umsetzung der Marketing- und Kommunikationsstrategie des Finanzunternehmens im heimischen Markt verantwortlich zeichnen. Erste punktuelle Massnahmen wie Plakate am HB Zürich, Anzeigen in Tageszeitungen sowie Online-Banners auf ausgewählten Finanzplattformen werden gemäss Mitteilung bereits diesen Dezember zu sehen sein.

Wirz Werbung verteidigt erfolgreich Etat von Jobwinner.ch

Im Pitch gegen mehrere namhafte Agenturen konnte Wirz Werbung den Etat von Jobwinner.ch erfolgreich verteidigen.

Die Konkurrenzpräsentation wurde ausgeschrieben, da das Deutschschweizer Stellenportal Jobwinner.ch und sein Pendant aus der Romandie, Jobup.ch, künftig unter derselben neuen Kampagne auftreten wollen. Die ersten Arbeiten werden bereits kommenden Januar im TV, Kino, in den Printmedien und online zu sehen sein.

Goldbach Guide ist online

Der Goldbach Guide umfasst laufend aktualisierte Daten der Bereiche TV, Radio und Adscreen und liefert zudem neueste Informationen über Internet-TV, Performance-Marketing, In-Game-Werbung und Mobile Marketing.

Dank einer umfassenden Zusammenstellung von Zahlen, Fakten und Zusammenhängen sei der Goldbach Guide seit Jahren ein wichtiges Hilfsmittel bei der Planung von Werbemitteln, heisst es in einer Mitteilung: Er diene Planern und Fachleuten bei der Platzierung von Werbung in elektronischen, interaktiven und mobilen Medien. Der Intermediavergleich sowie zahlreiche Forschungsdaten, Studien und Informationsquellen sollen die Zusammenstellung relevanter Informationen für Konzepte, Planungen und Präsentationen erleichtern.
Die Daten können unter Goldbachguide.ch heruntergeladen werden.

Limmatdruck: Rolf Hauser wird stellvertretender Leiter Migros-Medien

Lorenz Bruegger überträgt seine offizielle Stellvertretung per 1. Januar 2011 dem aktuellen Leiter Finanzen/Controlling & Facility Management, Rolf Hauser.

Rolf Hauser ist seit Anfang 2010 für die Limmatdruck AG tätig, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Neben den klassischen Controlling-Aufgaben zeichnet er zusammen mit dem Verlag vor allem für die Bereiche Druck und Papier verantwortlich und leitet das Team Controlling & Facility Management. Vor seinem Eintritt in die Migros-Medien arbeitet der heute 41-Jährige während acht Jahren im Bereichscontrolling bei Ringier Schweiz.
Hauser wird Bruegger sowohl bei grösseren Projekten entlasten wie auch im Tagesgeschäft und in offiziellen Gremien vertreten.

Zu guter Letzt: Der sonderbare Wohnblock

Ein ganz normaler Wohnblock, grau, unscheinbar und alles andere als spannend. Würde man denken. Doch dieser Eindruck täuscht.

Es handelt sich nämlich nicht um irgend einen Wohnblock, sondern um den Scrabble-Wohnblock. Und darin wohnen sonderbare Gestalten. Die ebenso sonderbare Dinge tun. Bis das Schauspiel von einem genervten Bewohner gestoppt wird. Dann wird dem Zuschauer auch klar, um was es sich handelt – nämlich um eine Werbeaktion für Scrabble, genauer für die neue Spezialedition Scrabble Trickster. Bei dieser Ausgabe kann man mit Ereigniskarten die traditionellen Spielregeln ausser Kraft setzen – und ganz sonderbare Dinge tun.

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