Autor: admin
DRS 2: Ist der Qualitätsjournalismus überlebensfähig?
Diese Woche berichtet DRS 2 in einer sechsteiligen Serie über Medienwandel und Kulturkritik. Der Start erfolgte am Montagmittag in der Sendung «Reflexe». Der Medienwissenschaftler Kurt Imhof, Co-Autor des «Jahrbuchs Qualität der Medien», äusserte sich darin über den Qualitätsverlust der Informationsmedien.
Die Serie beleuchtet unter anderem Ursachen und Folgen des Qualitätsverlusts der Informationsmedien. Geklärt werden soll, was sich für die Betroffenen, für das Publikum, die Journalisten aber auch für die Demokratie verändert, wenn von Medienwandel und Qualitätsschwund die Rede ist. Die Serie diskutiert zudem den Wert alternativer elektronischer Angebote, sowie neue, journalistische Angebote, die im Zug des Medienwandels entstanden sind. Und sie fragt nach der Bedeutung und dem Wert von gutem Journalismus.
Die «Reflexe»-Sendungen werden von Montag bis Freitag, 6. bis 10. Dezember 2010, jeweils um 11 Uhr sowie um 22.05 auf DRS 2 ausgestrahlt. In der «Kontext»-Sendung die am 10. Dezember um 9 Uhr zu hören ist, gibt es zudem eine Debatte zur Frage, wie sich guter Journalismus finanziert.
Die Sendungen sind auch auf der Website des Senders verfügbar.
Die «Reflexe»-Sendungen werden von Montag bis Freitag, 6. bis 10. Dezember 2010, jeweils um 11 Uhr sowie um 22.05 auf DRS 2 ausgestrahlt. In der «Kontext»-Sendung die am 10. Dezember um 9 Uhr zu hören ist, gibt es zudem eine Debatte zur Frage, wie sich guter Journalismus finanziert.
Die Sendungen sind auch auf der Website des Senders verfügbar.
Programm:
Montag:
Qualitätsverlust der Informationsmedien Bestandsaufnahme, Ursachen, Folgen
Dienstag:
Ist die Kunstkritik am Ende?
Mittwoch:
Wie kommt Information zustande?
Donnerstag:
Bloggen, Twittern, Kommentieren: Redaktionsarbeit und Berührungsängste
Freitag:
Mäzene und Stiftungen neue Wege für den Qualitätsjournalismus?
Krebsliga/Lungenliga: Mit Youtube-Film das Anfeuern erklärt
Ein beachtlicher Teil des Feinstaubs wird in der Winterzeit von nicht korrekt bedienten Holzöfen verursacht. Die Krebsliga Schweiz und die Lungenliga Schweiz haben deshalb eine gemeinsame Onlinekampagne zum Thema «Richtig anfeuern» lanciert.
In der kalten Jahreszeit sind wärmende Kaminfeuer sehr beliebt. Wird aber im Cheminée oder im Schwedenofen nicht korrekt angefeuert, werden gesundheitsschädigende Stoffe und insbesondere Feinstaub freigesetzt. Mit einem Youtube-Film zeigen die Organisationen deshalb, wie beim Anfeuern Schadstoffe mit einfachen Massnahmen reduziert werden können. Der Film «Flirten mit Gasmaske» ist auf den Websites der Organisationen sowie auf Facebook präsent. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit mit dem Kampagnenforum.
13. Swiss Photo Award ausgeschrieben
EWZ Selection und die VFG Vereinigung Fotografischer GestalterInnen haben den Swiss Photo Award zum dreizehnten Mal ausgeschrieben. Einsendeschluss für den gesamtschweizerischen Fotopreis ist der Montag, 17. Januar 2011.
Der Fotopreis richtet sich an Fotografen mit Wohnsitz in der Schweiz und/oder mit Schweizer Staatsbürgerschaft. Er ist mit dem EWZ-Selection-Award sowie mit Kategorienpreisen in der Gesamthöhe von 30’000 Franken dotiert. Die international zusammengesetzte Jury wählt aus den 500 bis 600 erwarteten Einsendungen die 18 besten Arbeiten aus. Dies in den Kategorien «Werbung», «Redaktionelle Fotografie», «Fine Arts» und «Free» sowie neu auch in den Kategorien «Fashion» und «Architektur». Die ausgewählten Arbeiten werden in der Ausstellung Swiss Photo Award im Mai in Zürich präsentiert sowie im Ausstellungskatalog Swiss Photo Selection und in der Bilddatenbank Swiss Photo Collection publiziert. Die Opening & Award Night eröffnet die Ausstellung im Veranstaltungs- und Kulturhaus EWZ-Unterwerk Selnau am 20. Mai 2011.
Lukas Frei, Creative Director, Jung von Matt, Zürich (Werbung und Fashion)
Joachim Baldauf, Fotograf, Hamburg (Fashion und Werbung)
Jean Révillard, photographe, directeur de l’agence rezo, Genève (Redaktionelle Fotografie)
Timothy Persons, Helsinki School, Gallery TAIK, Helsinki (Fine Arts und Free)
Köbi Gantenbein, Chefredaktor Hochparterre, Zürich (Architektur)
Claudia Jolles, Chefredaktorin Kunstbulletin, Zürich (Free und Fine Arts)
Juryzusammensetzung:
Mehr Informationen und Anmeldung: Ewzselection.ch
Affichage: Aktionäre klagen in Genf
Das Griechenland-Engagement der Plakatgesellschaft Affichage sorgt für weitere Arbeit bei den Gerichten. Zwei Aktionäre haben in Genf eine Klage gegen einzelne heutige und frühere Organvertreter des Unternehmens eingereicht.
Die Klage steht im Zusammenhang mit den inzwischen eingestellten Aktivitäten der Gruppe in Griechenland. Bei den Klägern handelt es sich gemäss einem Communiqué der Affichage um dieselben Aktionäre, die vor kurzem bereits in Zollikon ZH ein Sühnebegehren eingereicht hatten. Dieses wird durch die Klage nun gegenstandslos. Auch Affichage selbst klagt im Zusammenhang mit der gescheiterten Griechenland-Expansion, und zwar gegen den ehemaligen Geschäftspartner des Konzern im Land am Mittelmeer.
Zu guter Letzt: Zu früh gedruckt
Eigentlich war die Absicht, nichts über «Wetten, dass..?» zu schreiben. Schliesslich berichten schon genügend Medien sehr ausführlich über den tragischen Unfall bei der TV-Show. Ein peinlicher Patzer einer österreichischen Tageszeitung gibt nun jedoch Anlass dazu.
Zum Verhängnis wurde der Boulevardzeitung Österreich, dass die Abendausgabe vom Sonntag zum Zeitpunkt des Unglücks schon gedruckt wurde. Trotzdem berichtete das Blatt ausführlich über die Show, über Gäste und Auftritte, als ob man die Sendung genau verfolgt hätte. Vom Unfall oder dem Abbruch war nichts zu lesen. Betroffen waren rund 30000 Exemplare, die zu früh gedruckt wurden. Rund 90 Prozent aller Leser hätten dann am Sonntagmorgen jedoch die korrigierte Ausgabe erhalten, verteidigt sich der Verlag. Berichte im Voraus schreiben und hoffen, dass dann auch alles so passiert, kann 100 Mal gut gehen. Und beim 101ten Mal
Der Glaubwürdigkeit dienlich ist es jedenfalls nicht.
Die Titelseite der Abendausgabe (www.politblogger.eu).

Civis: Europäischer Medienpreis ausgeschrieben
Am Montag ist der Startschuss für den Europäischen Civis Medienpreis gefallen. Gesucht werden Programmleistungen im Radio, im Fernsehen und im Internet zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt.
Der Europäische Civis Medienpreis 2011 ist mit insgesamt 40000 Euro dotiert. Mit dem «Young Civis Media Prize» kommt ein europäischer Förderpreis für junge Journalisten sowie Studierende der Film- und Medienhochschulen hinzu. Der «Civis Online Media Prize» zeichnet zudem journalistisch aufbereitete Websites zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt aus. Am Wettbewerb teilnehmen können alle Radio- und Fernsehsender sowie Webanbieter in der Europäischen Union und der Schweiz. Die Preisverleihung und TV-Gala wird am 26. Mai 2011 im Auswärtigen Amt in Berlin stattfinden. Einsendeschluss ist der 20. Januar 2011.
Weitere Informationen: Civismedia.eu.
Baz: Abo-Kündigungen werden nicht akzeptiert
Die Basler Zeitung (BaZ) akzeptiert die aufgrund der Blocher-Affäre in den letzten Wochen eingegangenen Kündigungen nicht. Die Zeitung teilte den Abbestellern mit, ihre Kündigungen würden aufgrund der veränderten Situation als «gegenstandslos» betrachtet.
Wer sich nicht bei der Zeitung meldet, bleibt automatisch Abonnent. Das ungewöhnliche Vorgehen stösst auf Kritik. Der Verlag begründet den Schritt gegenüber «Schweiz aktuell» damit, dass es rein personell schon nicht möglich sei, mehr als 1000 Kündigungen in wenigen Tagen zu bearbeiten. Man habe deshalb nach einem pragmatischen Weg gesucht. Man erhoffe sich mit dem Vorgehen eine grössere Wiedergewinnungsquote, heisst es weiter: «Soviel Egoismus muss man uns zugestehen.» Von den über 1000 angeschriebenen Abbestellern sollen sich bis Freitag bereits 70 beim Verlag gemeldet haben: Sie wollen an ihrer Kündigung festhalten.
Neue Projektmanagerin bei Publica Data
Corinna Schneider wird ab Januar 2011 als Senior Project Manager Publica Data verstärken. Die Soziologin und Media-Spezialistin wird unter anderem am Projekt Evo-Ad mitarbeiten und nach dessen Markteinführung die Verantwortung übernehmen.
Corinna Schneider verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung. Ihren Leistungsausweis hat sie beispielsweise bei Publicitas als Head of Research, anderen Vermarktern und diversen Mediaagenturen erworben. Die Mediapulse Stiftung für Medienforschung mit Sitz in Bern, zu welcher Mediapulse und die Publica Data gehören, hat den gesetzlichen Auftrag, Daten zur Verbreitung und Nutzung von Radio- und Fernsehprogrammen in der Schweiz zu erheben und an die Programmanbieter und die Werbewirtschaft weiterzugeben.
Schweiz Tourismus setzt auf Touristen aus den Golfstaaten
Im Zuge der Neuausrichtung von Schweiz Tourismus (ST) verlegt Jörg Peter Krebs seinen Arbeitsort von Zürich nach Dubai. Er wird von dort aus als Direktor IMEA (India, Middle East, Africa) sämtliche Marketing- und Promotionsaufgaben für die Golfstaaten, Indien und Afrika wahrnehmen.
In seiner neuen Funktion wird Jörg Krebs per 1. April 2011 die Leitung für die Märkte der Golfstaaten, für Indien und den afrikanischen Kontinent übernehmen. ST will damit die Märktegruppe der Golfstaaten unmittelbar vor Ort betreuen. Während der letzten zehn Jahre haben sich die durch Gäste aus den Golfstaaten registrierten Hotellogiernächte mehr als verdoppelt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Jörg Krebs ist seit 1988 für ST tätig, dies mit Stationen in ST-Vertretungen in Deutschland und Spanien und seit 1997 in Zürich. Begonnen hat der ausgebildete Marketingleiter IMB-GFM (Universität Bern) in Frankfurt als Gesamtprojektleiter der ersten osteuropäischen Promotionstour, um anschliessend in Madrid als stellvertretender Landesleiter den Marketingaufbau zu steuern. Als Distrikt Manager Hamburg hatte Krebs die Regionalleitung inne, bevor er an den Hauptsitz nach Zürich wechselte. Dort wirkte er zuerst als Produktmanager Leisure und übernahm danach die Leitung des Marketings. Weitere Funktionen waren die Leitung des Marktes Schweiz und des Sponsorings. Ab 2006 war der heute 44-Jährige Leiter für das Standortmarketing der Uefa Euro 2008 und seit 2008 Leiter der Märkte Russland, Indien, Golfstaaten, Nordische Länder, Tschechische Republik und Polen.
Jörg Krebs ist seit 1988 für ST tätig, dies mit Stationen in ST-Vertretungen in Deutschland und Spanien und seit 1997 in Zürich. Begonnen hat der ausgebildete Marketingleiter IMB-GFM (Universität Bern) in Frankfurt als Gesamtprojektleiter der ersten osteuropäischen Promotionstour, um anschliessend in Madrid als stellvertretender Landesleiter den Marketingaufbau zu steuern. Als Distrikt Manager Hamburg hatte Krebs die Regionalleitung inne, bevor er an den Hauptsitz nach Zürich wechselte. Dort wirkte er zuerst als Produktmanager Leisure und übernahm danach die Leitung des Marketings. Weitere Funktionen waren die Leitung des Marktes Schweiz und des Sponsorings. Ab 2006 war der heute 44-Jährige Leiter für das Standortmarketing der Uefa Euro 2008 und seit 2008 Leiter der Märkte Russland, Indien, Golfstaaten, Nordische Länder, Tschechische Republik und Polen.
