Vorstand der IAA Swiss Young Professionals stellt sich neu auf

Der IAA (International Advertising Association) Swiss Young Professionals stellt sich für die Zukunft neu auf. Der Verband für Nachwuchsführungskräfte in der Schweizer Kommunikationsbranche ist assoziiert mit dem IAA Swiss Chapter und verfolgt entsprechend die gleichen Ziele und Aufgaben.

Unter Präsidentin Tamara Schmid übernimmt Raphael Bratschi als Vice President den Bereich Communication und löst damit Thierry Furrer ab, der den Vorstand der IAA Young Professionals nach mehrjähriger erfolgreicher Tätigkeit verlässt. Ariane Vuagneux, Treasurer hält weiterhin die finanziellen Geschicke in der Hand. Neu dazu stösst Oliver Flückiger als Program Leader, der zusammen mit René Gonthier den Bereich Events gestaltet.
 

Richterich & Partner erstellt Kornkreis – Swiss Made

Die Agentur Richterich & Partner hat in Zusammenarbeit mit Green Works ihren ersten «Kornkreis» erstellt. Green Works ist spezialisiert auf organische Grossflächenwerbung entlang von hochfrequenten Verkehrswegen und an Flughäfen.

In einer Nacht und Nebel Aktion wurde im zürcherischen Mettmenstetten ein mysteriöses, über einen Hektar grosses Fragezeichen kornkreisgetreu in einem Getreidefeld erstellt. Der Kornkreis stellte den Startschuss für die integrierte Kampagne zur Lancierung des neuen Trident Kaugummi «Trident Mega Mystery» dar. Das Motto der Kampagne lautet denn auch, dass der neue Trident Kaugummi der erste ist, dessen Geschmack ein Geheimnis sei.

 

Radio Basilisk: Daniel Weick neues Geschäftsleitungsmitglied

Radio Basilisk regelt den Werbeverkauf neu. Ab dem 1.Januar 2012 wird das Verkaufsteam wieder bei Radio Basilisk angestellt sein.

Neuer Verkaufsdirektor wird Daniel Weick sein. Er hat zuletzt als Geschäftsführer der Publicitas Basel gearbeitet, zuvor unter anderem als Geschäftsleitungsmitglied der Gastrag und als langjähriger Direktor des Baslerstab. Daniel Weick tritt auf den 1. Juli 2011 in die Geschäftsleitung von Radio Basilisk ein und wird das Verkaufsteam zusammenstellen und den Werbeverkauf führen.
 

Neuer Besitzer für Myspace: Specific Media

Rupert Murdochs News Corp trennt sich nach anhaltenden Verlusten vom ehemals weltgrössten Online-Netzwerk Myspace. Neuer Besitzer wird die Online-Werbefirma Specific Media aus Kalifornien.

Die Firma gab den Kauf am Mittwoch bekannt. Ein Preis wurde jedoch nicht genannt. Die News Corp bekommt nach Berichten von US-Medien aber gerade noch 35 Millionen Dollar. Davon wird ein Teil nicht einmal in bar gezahlt, sondern gemäss SDA in Specific-Media-Anteilen. Laut Medienberichten soll auch US-Popstar und Schauspieler Justin Timberlake als Investor im Boot sein. Er sei als Minderheitsaktionär bei My Space eingestiegen sein, wie Tim Vanderhook, CEO von Specific Media, im Interview mit Adage gemäss Horizont.net berichtet.

Der Medienmogul Murdoch hatte im Jahr 2005 für Myspace satte 580 Millionen Dollar bezahlt. Doch damit nicht genug, investierte er auch noch stark in die Weiterentwicklung der Website. Dennoch häufte das Netzwerk immer höhere Schulden an, seit es unter der Leitung von Murdochs News Corp stand. Und mit dem Aufstieg von Facebook stagnierten die Nutzerzahlen von Myspace. Der jüngere Rivale Facebook zog vorbei und verzeichnet mittlerweile rund 600 Millionen Mitglieder. Im Gegensatz zu Myspace kursieren für die Social-Media Plattform Firmenwerte von 50 Milliarden bis 100 Milliarden Dollar. Die vielen Nutzer machen das Netzwerk für Werbepartner interessant.
 

Euro RSCG Zürich: Neue Positionierung von SBB Cargo aufgegleist

SBB Cargo setzt die langjährige Zusammenarbeit mit Euro RSCG Zürich fort und will ihre Präsenz im Markt mit einem neuen Auftritt verstärken.

Im Zentrum dieses Auftritts stehen vier Key Visuals, die SBB Cargo als im Hintergrund agierende, aber treibende Transportkraft der Schweizer Wirtschaft dramatisieren. Denn überall dort, wo es um effiziente, umweltfreundliche, flexible und verlässliche Logistiklösungen geht, ist die Marktführerin im Schweizer Güterverkehr in unmittelbarer Nähe, so die Agentur.

Die neuen Visuals für SBB Cargo wurden an der Fachmesse Tranport Logistic» 2011 in München lanciert und sind seither im In- und Ausland im Einsatz. Weitere Messeaktivitäten und mehrere Mailings für Key Accounts verlängern den Auftritt in weitere Medien.

Verantwortlich bei SBB Cargo: Christoph Rytz (Leiter Kommunikation), Miriam Wassmer (Projektleitung Kommunikation), Matthias Widmer (Leiter Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Roman Emunds (Strategie), Urs Schrepfer, Alexander Holtz (CD), Ivan Madeo (Konzept/Text), Christina Wellnhofer, Sandro Nicotera (AD), Dominique Magnusson (Grafik), Verena Rentsch (Art-Buying), Walter Tagliaferri, Patrick Naef (Beratung), Edi Burri (Produktion). Stefan Minder (Fotografie), Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung).
 

Schweizer Medien: Studie «Medienbudget» veröffentlicht

Der Medienmarkt ist 2010 gewachsen: Die Einnahmen aus Nutzer- und Werbemarkt betrugen 13,3 Milliarden Franken, 2,1 Prozent mehr als 2009. Privatpersonen investieren 10 Milliarden Franken. Die Einnahmen im Werbemarkt sind um 7,3 Prozent auf 3 Milliarden Franken gestiegen.

Der Verband Schweizer Medien präsentierte zum siebten Mal seine Studie Medienbudget. Darin werden zum einen die Ausgaben der Nutzer für Content, Access und Hardware für den Medienkonsum erhoben und zum anderen die Ergebnisse der Werbestatistik Schweiz addiert. Die Studie präsentiert damit die Gesamteinnahmen der schweizerischen Medienindustrie in all ihren Formen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Ein Privathaushalt gab 2010 durchschnittlich 2‘920 Franken für den Medienkonsum aus. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Niveau gehalten werden. Für die gedruckte Presse gab die Schweizer Bevölkerung praktisch gleich viel aus wie im letzten Jahr: 1,7 Milliarden Franken. Die Erlöse aus Presseabonnementen stiegen um 1,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken, der Einzelverkauf ging hingegen um 3,8 Prozent auf 573 Millionen Franken zurück.

Die Ausgaben für medienrelevante Internet-Downloads stiegen um 2,7 Prozent auf 375 Millionen Franken. Insgesamt gaben die Schweizerinnen und Schweizer 2010 5,3 Milliarden Franken für redaktionelle Inhalte aus. Daraus lässt sich schliessen: Die Schweizerinnen und Schweizer bleiben ihren Print-Marken treu, auch in der digitalen Medienwelt. Die Zeitungen erreichen mit einer Ausgabe 5,5 Millionen Personen, die Zeitschriften 5,4 Millionen. Dies gilt auch für die Jungen: Über drei Viertel aller 14- bis 24-Jährigen lesen die Tagespresse.

Die Medienverantwortlichen, die sich in einer Umfrage des Verbandes Schweizer Presse zu den Medientrends geäussert haben, fassen nach zwei Jahren der Krise wieder Boden unter den Füssen. Der Kostendruck hat die Reorganisation und Neupositionierung beschleunigt.

Gezielt und besonnen werden die neuen Geschäftsfelder in den Digitalen Medien aufgebaut. Zugleich ist das Bewusstsein gross, dass in der nächsten Zukunft der Ertrag aus den traditionellen Medienmarken weiterhin bedeutend sein wird. Publizistische Inhalte sollen weiterhin auch im Nutzermarkt etwas kosten. Die Medienmanager setzen dabei auf die Entwicklung von neuen Technologien. Der Konkurrenzdruck in der digitalen Medienwelt fordert die traditionellen Medienhäuser heraus: In journalistische Kompetenz und Qualität wird investiert.

> Zu den detaillierten Ergebnissen (PDF)

 

3+ lanciert neue Camping-Dokusoap

Im Spätsommer 2011 zeigt der Schweizer Privatsender 3+ eine neue Dokusoap rund ums Thema Camping. Schauplatz der neuen Eigenproduktion sind die Tessiner Campingplätze.

In der neuen Dokusoap drehe sich alles um das aufregende Leben auf dem Campingplatz, schreibt der Sender in einer Mitteilung. Jeweils im Anschluss an «Bauer, ledig, sucht…» um ungefähr 22.00 Uhr sollen die TV-Zuschauer hautnah miterleben, wenn Herr und Frau Schweizer die schönste Zeit des Jahres in ihrem Zelt oder Wohnmobil geniessen, sich Teenager unter freiem Himmel zum ersten Mal verlieben, Freundschaften fürs Leben geschlossen werden oder Familien mit ihren Kinderscharen um die besten Badeplätze kämpfen.

Schauplatz der neuen Eigenproduktion sind die Tessiner Campingplätze rund um den Lago Maggiore und gedreht wird voraussichtlich ab Mitte Juli. Interessierte jeden Alters können sich ab sofort unter 3plus.tv/campingparadiso bewerben.
 

Lucerne Festival: Ruf Lanz hat den richtigen Ton getroffen

Ruf Lanz hat Lucerne Festival als Kunden gewonnen und ist somit neu für die Bewerbung des Festivals mitverantwortlich.

Bei Lucerne Festival treffen sich gemäss Mitteilung Jahr für Jahr bedeutende Interpreten aus aller Herren Länder und feiern gemeinsam ein Fest der Musik: berühmte Orchester, legendäre Dirigenten, virtuose Solisten. Für die Bewerbung des Festivals ist neu auch die Agentur Ruf Lanz mitverantwortlich. Gemäss Theresa Hoepker, Commercial Director bei Lucerne Festival, «hat Ruf Lanz mit einer zweistufigen Strategie- und Kreativpräsentation überzeugt». Die ersten Resultate werden im Herbst zu sehen sein.
 

Zu guter Letzt: Mit Liebe gegen Arroganz

Wikipedia auf dem Liebes-Trip: Die Plattform hat mit Wikilove ein neues Feature eingeführt, das die positive Kommunikation unter den Autoren fördern soll.

Mit dem «Love»-Button können User ihre Anerkennung für Beiträge und deren Autoren kundtun – und virtuelle Geschenke in Form von Kätzchen, Bier oder anderen kleinen Aufmerksamkeiten versenden. Ziel sei es, mehr Menschen dazu zu bewegen, Artikel zu schreiben und auszubauen, heisst es im Wikimedia-Blog. Interne Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Arroganz anderer Wikipedia-Autoren einer der wichtigsten Gründe dafür sei, dass viele Neuautoren das Handtuch werfen oder seltener aktiv würden.

Mehr Lob und Anerkennung zu fördern statt Arroganz und Erniedrigung – eine schöne Idee, liebes Wikipedia-Team. Aber muss es denn gleich die Liebe sein, die zwischen den Autoren hin- und hergeschoben wird? Na ja, der «Like-Button» ist ja bekanntlich schon besetzt; da liegt es nahe, nach dem nächsthöheren der Gefühle, der Liebe, zu greifen.

Zwar werden vorerst nur User im englischsprachigen Wikipedia das Love-Feature sehen können – doch es sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis die Liebeswelle auch den deutschsprachigen Raum erreicht. Und dann kann auch hierzulande geliebt werden, was das Zeug hält.
 

Google lanciert neues Soziales Netzwerk

Google startete am Dienstag mit seinem neuen Dienst Google+ einen Rivalen zum Marktführer Facebook. Das Netzwerk befindet sich aber noch in einer Testphase und kann vorerst nur auf Einladung genutzt werden.

Kern von Google+, das mehr eine Sammlung von Werkzeugen zur Interaktion als eine einzelne Internetseite ist, sind sogenannte «Circles» (Kreise), in denen Nutzer ihre Onlinefreunde sortieren können. Dazu genügt es, die Freunde mit einem Mausklick in einen oder mehrere Kreise zu ziehen. Darin sieht Google den großen Vorteil seines Angebots: Google+-Nutzer können auf diese Weise genau festlegen, welche Informationen für welchen Nutzer zugänglich sind. Beim Konkurrenten Facebook ist es sehr viel komplizierter, etwa Statusmeldungen oder Fotos für einzelne Onlinefreunde wie entfernte Bekannte oder Vorgesetzte unsichtbar zu machen.

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Beobachter startet «Whistleblower»-Plattform

Das Schweizer Online-Magazin Beobachter lanciert eine eigene Wikileaks-Plattform. Whistleblower können dort Missstände anonym melden. Sicherheit und Diskretion soll die Web-Agentur Snowflake Productions garantieren.

Auf der neuen Plattform sollen Leute unterstützt werden, die Missstände wie Steuerhinterziehung und Korruption melden und publik machen wollen, schreibt der Beobachter in einer Mitteilung vom Mittwoch. Diese so genannten «Whistleblower» seien wichtig für die Gesellschaft, weil Fehler und Missstände nur mit ihrer Hilfe erkannt und behoben werden könnten.

Der Beobachter rät Whistleblowern, Meldungen nicht aus Rache an Betrieben oder am Staat an die Plattform einzureichen. Primäre Motivation soll das öffentliche Interesse oder das Wohl am Staat, ganzen Organisationen und Betrieben sein. Dafür sei es wichtig, zuerst die Motivation der Meldung zu klären. Wichtig sei es ausserdem, die privaten Konzequenzen einer derartigen Meldung für die Whistleblower und deren Familie zu bedenken. Das Melden schwerwiegender Missstände oder Korruption könne grosse Belastungen mit sich bringen, die anfangs schwer einzuschätzen seien.

Wer anonym Missstände melden wolle, müsse von Anfang an darauf achten, keine Spuren zu hinterlassen, so der Beobachter weiter. Dafür sei eine Online-Plattform mit Blick auf maximale Sicherheit und Diskretion essentiell. Die Schweizer Internet-Agentur Snowflake Productions sorge mit modernsten Online-Systemen für die Geheimhaltung von anonymen Daten auf der Wikileaks-Plattform. Auch das Hosting der Server sei speziell auf die Geheimhaltung von Daten ausgelegt.

Datensicherheit sei aber nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stünden die Whistleblower selbst. Es würden vor allem jene auffliegen, die sich durch eigenes Handeln selbst verrieten. Um das zu verhindern, biete der Beobachter zahlreiche Tipps und eine Beratung an.
 

PR Suisse: Präsidentin Regula Ruetz an GV bestätigt

Rund 60 Mitglieder nahmen am 27. Juni an der zweiten Generalversammlung von PR Suisse teil. Als Gastreferenten konnte Präsidentin Regula Ruetz Roger de Weck gewinnen.

Die Generalversammlung folgte sämtlichen Anträgen des Zentralvorstands, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Regula Ruetz wurde als Präsidentin für ein weiteres Jahr gewählt. Auch die Wiederwahl von Markus Berger, Direktor des SPRI, in den Zentralvorstand erfolgte einstimmig. Zudem wurde als Ehrenmitglied Gianni Moresi aus der STRP und als zweiter Revisor neben Pascale Lehman (ZPRG) Bernhard Müller, Ehrenrat und BPRG-Mitglied, gewählt.

Roger De Weck vermittelte in seinem Referat einen Einblick in die Strategien der Schweizer Gebührenmedien. Heute funktioniere die SRG noch stark über die etablierten landessprachlichen TV- und Radio-Kanäle als «Haupteingangstor» für die Konsumentinnen und Konsumenten. Doch immer mehr Publikum ströme durch das «Seitentor» Web. Während sich die Kanäle über Programme und Inhalte profilierten, zähle im Web die Attraktivität des Gesamtportals – und das Zusammenspiel von Content, Usability, Austausch und Vernetzung. Haupt- und Seitentor will de Weck für die SRG öffnen und pflegen – den Fokus aber deutlich auf eigenständigen und qualitativ einwandfreien Inhalt richten.

 

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