Koch Kommunikation macht Liebeserklärung an den Thurgau

Die Agentur Koch Kommunikation hat eine multimedial angelegte Kampagne für den Kanton Thurgau gestartet. Die Imagekampagen ist unterlegt mit dem Motto «Ich mag ihn...».

Die von Koch Kommunikation multimedial angelegte Kampagne setzt das Thurgauer Apfelsymbol in Szene. Ausserdem sollen prominente Thurgauer Persönlichkeiten dem Kanton mit ihrem Bekenntnis «Ich mag ihn…» ein sympathisches Gesicht geben. «Der Thurgau ist ein zukunftsträchtiger Wirtschaftsstandort mit hohem Freizeitwert, er bietet attraktive Arbeitsplätze und Lebensqualität». Diese Qualitäten soll die neue Imagekampagne unterstreichen, so eine Mitteilung der Agentur.
 

Goldbach gründet Tochter in Österreich

Die Goldbach Group expandiert in Österreich und gründet die Tochtergesellschaft Goldbach Interactive Austria. Dabei soll das in der Schweiz seit drei Jahren erprobte Modell bei sich bietender Gelegenheit auch in Osteuropa eingeführt werden.

Geplant ist ein Online-Angebot nach schweizerischem Muster. Dies teilte die Werbevermarkterin am Dienstag mit. Ab dem 1. Juli decke Goldbach Interactive auch in Österreich das gesamte Leistungsportfolio rund um Onlinekampagnen, Social Media- und Suchmaschinenmarketing ab, hiess es.

Match Communications vermarktet Wohnüberbauung Dreitakt

Die Agentur Match Communications wurde mit der Kommunikation der neuen Überbauung Dreitakt beim Bahnhof Dielsdorf beauftragt und hat das Branding, die Website Dreitakt.ch, einen Multiflyer sowie Massnahmen vor Ort entwickelt und umgesetzt.

Der Slogan «Dreitakt – Wohnen mit Anschluss» soll das Wohnen an der Peripherie präzisieren. Im Mittelpunkt der Vermarktungskampagne stehen Kurzfilme von gewerblichen Nachbarn – Schuhgeschäft, Restaurant, Coiffeur. Dabei begrüssen sie die neuen Dreitakt-Mieter mit freundlichen Videobotschaften, einige auch mit Profitierangeboten für die Neuzuzügler.

Verantwortlich bei Match Communications, Zürich: Roland Sennhauser, Christian Staub. Verantwortlich bei Real Estate Asset Management der Credit Suisse: Petra Knecht.
 

Tamedia lanciert Aktionsplattform Scoup.ch

Tamedia steigt ins Online-Geschäft mit Modekleidern, Wellness- und Freizeitartikel ein. Mitte August startet das Zürcher Medienhaus zusammen mit dem Online-Modeportal Fashionfriends die neue Aktionsplattform Scoup.ch.

Die Plattform wird in einem ersten Schritt in der Deutschschweiz und anschliessend auch in der Romandie lanciert. Dies teilte Tamedia am Dienstag mit. Im Verlaufe des Jahres würden so rund 25 Vollzeitstellen geschaffen.

Auf der Aktionsplattform werden Angebote der Partner von Fashionfriends aus den Bereichen Mode, Gastronomie, Wellness, Beauty und Freizeit zu stark ermässigten Preisen angeboten. Beworben werden die Produkte und Angebote in Medien von Tamedia wie 20 Minuten online, Newsnetz und Search.ch. Laut dem Zürcher Medienhaus erreichen diese Medien zusammen monatlich über 4 Millionen Nutzer.

Das Online-Modeportal Fashionfriends, an dem Tamedia beteiligt ist, bringt seine Online-Shop-Technologie und sein Knwo-how im E-Commerce-Bereich ein. Die Betreiberin des neuen Portals, die Scoup AG, wird zu 75 Prozent von Tamedia und zu 25 Prozent vom Gründerteam gehalten. Zu diesem Team gehören gehören unter der Leitung von CEO Philipp Wespi (bisher Spectraseis) Anri Mengiardi (Sanitas), Duri Sulser (Ford), Michael Lenz (Fashionfriends) und Peter Schüpbach (Geschäftsführer Fashionfriends). Das Team soll in den nächsten Monaten erweitert werden.
 

Supertext: Vom Technopark in den Westcube

Nach fünf Jahren zieht die Textagentur Supertext aus dem Technopark aus, bleibt aber in Zürich West domiziliert. Die neuen Räumlichkeiten befinden sich an der Hardturmstrasse 253, im ehemaligen Bierdepot der Brauerei Eichhof.

Gleichzeitig mit der Umsiedlung in ein grösseres Büro hat das Zürcher Internet-Startup auch das Team verstärkt. Neu dabei sind eine Sprachmanagerin Französisch und eine Marketingassistentin.
 

Numéro 10 gewinnt Comptoir Suisse-Mandat

Die Agentur Numéro 10 hat das Gesamtmandat des Kunden Comptoir Suisse für das Jahr 2012 gewonnen. Für das Mandat wurde ein Pitch zwischen vier Agenturen durchgeführt.

Die Agentur hat von dem Kunden den Auftrag erhalten, eine strategische Neupositionierung und Dynamisierung des Images vom Comptoir Suisse zu gestalten. Die Lancierung der Kampagne startet im kommenden Jahr.
 

Acht Schweizer im Rennen um den erstmals vergebenen «AppArtAward»

Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ZKM sucht digitale Kunst für die Hosentasche: Für den «AppArtAward» bewarben sich 93 Teilnehmer aus 14 Ländern mit künstlerischen Softwareanwendungen für Smartphones und Tablet-PCs. Auch acht Schweizer sind im Rennen.

Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um die weltweit ersten «AppArtAwards». Dies teilte das ZKM am Montag mit. Angesprochen waren Softwareprogrammierer, Künstler und ganz allgemein App-Fans mit kreativen Ideen.

Der jüngste Schweizer Teilnehmer etwa, der siebzehn Jahre alte Michael Wong aus Rudolfstetten AG, entwickelte eine App namens «School Helper». Sie ermöglicht Schülern und Lehrern, ihren Schulalltag besser zu strukturieren, indem sie damit beispielsweise Stundenpläne und Notenübersichten, Termine für Prüfungen und Notizen erstellen können. Auch ein bekannter Westschweizer Künstler beteiligte sich am Wettbewerb: Hervé Graumann.

Die weiteren Schweizer Bewerber sind Ted Davis aus Basel, Patrick Keller aus Lausanne, Patrick Juchli aus Berlin, Benjamin Sommerhalder und Ramakrishnan Chandrasekhar aus Zürich und Beat Suter aus Wettingen.

Am 8. Juli werden Preise in drei Kategorien vergeben: der technische Innovationspreis, der künstlerische Innovationspreis (jeweils 10'000 Euro) sowie ein mit 5‘000 Euro dotierter Nachwuchspreis für Teilnehmer unter 18 Jahren. Bewertet werden die einzelnen Anwendungen unter anderem nach Interaktivität und Kreativität, Design, Usability sowie technischer Komplexität und dem künstlerischen Gesamteindruck.
 

Zu guter Letzt: «Bilder sagen mehr als tausend Worte»

Das Schweizer Fernsehen hat ein Team des Nachrichtenmagazins 10vor10 nach Nordkorea geschickt, um die Situation vor Ort transparent zu schildern. Doch den Kontrollen des repressiven Regimes sind die Schweizer Journalisten ebenso wenig gewachsen, wie deren Filmteam.

Die 10vor10-Moderatorin Patrizia Laeri legt gar vor einer riesigen Statue von Kim Jong Il Blumen nieder. Ein schlechter Handel: Die Reporterin muss sich vor der Staue des Diktators verbeugen, und als Gegenleistung dafür dürfen ein paar nichtssagende Bilder mit nach Hause genommen werden, die allesamt von den Aufpassern eines stalinistischen Regimes geprüft wurden. Dem Fernsehteam folgten bis zu 14 Aufpasser, wie die Reportage erläutert. Erhellend sind die Bilder dann auch sonst nicht, eher verharmlosend. Denn in den fünf Berichten wird zwar immer wieder darauf hingewiesen, dass das Volk hungert, dass ein unerbittliches stalinistisches Regime an der Macht ist. Doch die kritischen Worte sind unterlegt mit Bildern von breiten Autobahnen, Bilder einer Grossstadt mit modernen Hochhäusern, einem Luxushotel, Arbeiterinnen in farbenfrohen Trachten, tanzenden Menschen.
Die Frage, ob das Schweizer Fernsehen in der Lage war, die Situation angemessen zu schildern, muss leider mit Nein beantwortet werden. Oder wie die NZZ am Dienstag den Bericht kommentiert: «10 vor 10 hat sich übertölpeln lassen.» Was auch stimmt. Es gibt beinahe kein beschämenderes Bild, als das eines Fernsehteams, das freiwillig einem Diktator huldigt, für ein paar bizarre Bilder, die in keinster Weise mit den Kommentaren übereinstimmen und dann auch noch behauptet, eine erhellende Reportage veröffentlicht zu haben. Dies zumindest die Meinung von Moderator Stephan Klapproth. Für die Reportage habe man monatelang mit der Regierung verhandeln müssen, erfährt das Publikum. Es sei nicht leicht, die Realität in Nordkorea zu beleuchten, da die Aufpasser dauernd präsent seien.
Man kann mit der NZZ nur übereinstimmen: Das Schweizer Fernsehen hat sich übertölpeln lassen und dabei nicht nur mal kurz die Statue eines Diktators besucht und mit Blumen geschmückt, sondern auch Bilder publiziert, die nicht der Transparenz dienen, sondern einem repressiven Regime gerade noch so in den Kram passen. Was einen derartigen Artikel über die Bemühungen eines Fernsehteams nach Transparenz rechtfertigt? Weil Bilder mehr sagen, als tausend Worte.
 

Ringier Axel Springer Polen übernimmt Top Gear-Lizenz in Polen

Ringier Axel Springer Polen hat vom britischen Medienhaus BBC Magazines die Lizenzrechte an der polnischen Ausgabe des Automagazins Top Gear übernommen. Ab September 2011 erscheint die nach Auto Swiat (Polen-Ausgabe von Auto Bild) wichtigste Autozeitschrift des Landes ebenfalls bei der polnischen Landesgesellschaft des Joint Venture von Ringier und Axel Springer.

Das Monatsmagazin erscheint seit 2008. Es präsentiere neueste Trends und Nachrichten sowie Informationen zu technologischen Innovationen und außergewöhnliche Gadgets wie Axel Springer in einer Mitteilung schreibt. Das Magazin erscheint mit einer verkauften Auflage von 57‘339 Exemplaren. Weltweit erscheinen 25 Lizenzausgaben der nach dem BBC-Fernsehformat Top Gear benannten Zeitschrift, die in mehr als 50 Ländern erhältlich ist.
 

Ruf Lanz: Neue Suva-Kampagne gegen Stolper- und Sturzunfälle

Die Suva hat vor einem Jahr eine langfristig angelegte Präventionskampagne gegen Stolpern und Stürzen gestartet, die von Ruf Lanz kreiert wurde. Nun tritt die Kampagne in die nächste Phase.

Etwa ein Drittel der Stolper- und Sturzunfälle ereignen sich auf Treppen. Jeder Treppenunfall hat durchschnittliche Kosten von rund 6200 Franken zur Folge – das sind 600 Franken mehr, als für einen Stolperunfall im Durchschnitt aufzuwenden sind. Deshalb wird dem Publikum nun plakativ vor Augen geführt, wie man Sturzunfälle auf Treppen mit wenig Aufwand vermeiden kann: Indem man sich am Handlauf festhält.

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Die Kreativagentur zeichnet bereits seit 2001 für die Suva-Präventionskampagnen verantwortlich. Die Startkampagne zeigte am Beispiel von auffällig gecrashten Schuhen, dass in der Schweiz jedes Jahr mehr Menschen durch Stolpern und Stürzen verunfallen als bei Autounfällen.

Verantwortlich bei der Suva: Susan Huber-Brun (Werbung + Kommunikation Suva Liv), Raphael Ammann (Projektleiter Stolpern.ch bei Suva Liv), Erwin von Moos (Projektleiter Stolpern.ch bei Suva Pro). Verantwortlich bei Ruf Lanz: 
Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Maren Beck (Text), Kristina Burch (Beratung). Fotografie: Mathias Zuppiger. Bildbearbeitung: André Reymond.
 

Ulrich Saxer wird Ehrenpräsident von Publicom

Der langjährige Verwaltungsratspräsident von Publicom, Ulrich Saxer, tritt auf Ende Juni von seinem Amt zurück, um sich ganz seinen wissenschaftlichen Arbeiten widmen zu können. Die Nachfolge wird Firmengründer und Mehrheitsaktionär René Grossenbacher antreten.

Ulrich Saxer bleibt Ehrenpräsident auf Lebenszeit. Saxer war seit 1990 VR-Präsident von Publicom. Er ist emeritierter Professor für Publizistikwissenschaft an den Universitäten Zürich und Lugano, Honorarprofessor der Universität Wien und ehemaliges Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.
 

SRG positioniert Swissinfo neu und baut 40 Stellen ab

Die SRG richtet die Internet-Informationsplattform Swissinfo neu aus. Swissinfo bietet dem Auslandpublikum künftig Hintergrundinformationen zur Schweizer Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in zehn Sprachen, ab 2013 auch in Russisch.

Die künftige Ausrichtung ist danach in erster Linie international und richtet sich damit an ein internationales, an der Schweiz interessiertes Publikum sowie an die Auslandschweizer. Mit der künftigen Ausrichtung baut Swissinfo bis Ende 2012 schrittweise 40 von 126 Vollzeitstellen ab. Die jährlichen Kosten für den Auslandauftrag sinken um rund neun Millionen Franken. Dies schreibt die SRG in einer Mitteilung auf Presseportal.ch.

Swissinfo erfüllt seit zehn Jahren den vom Bund erteilten Informationsauftrag im Ausland in neun Sprachen im Internet und ergänzt damit die Onlineangebote der SRG-Radios und -Fernsehen. Mit der neuen Ausrichtung wird das Angebot gestrafft. Die drei landessprachlichen Redaktionen in Deutsch, Französisch und Italienisch werden zu einer neuen nationalen Redaktion zusammengefasst und verkleinert. Neu wird ein russisches Angebot lanciert, das der Bund als Auftraggeber noch genehmigen muss. Swissinfo berichtet damit künftig in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Spanisch, Portugiesisch und Russisch. News bleiben ein fester Bestandteil des Angebotes, ebenso die Abstimmungsdossiers in Deutsch, Französisch und Italienisch.

Das neue Angebot ist die Grundlage für die anstehenden Verhandlungen mit dem Bund über den Leistungsauftrag von Swissinfo für 2013 bis 2016. Der schrittweise Stellenabbau von 40 von insgesamt 126 Vollzeitstellen betrifft zu zwei Dritteln die Funktionen im Supportbereich und zu einem Drittel die Redaktionen, vor allem in den Landessprachen. Es besteht ein
Sozialplan.
 

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