Die Werbewoche auf Star TV: «Cannes 2011 – Swiss Party»

Am Donnerstag um 19:45 Uhr berichtet Star TV exklusiv vom International Festival of Creativity in Cannes.

An der französischen Riviera wurden aus mehr als 28'000 eingereichten Arbeiten aus aller Welt die Besten ausgezeichnet. Die High-Society der Schweizer Werbebranche durfte da natürlich nicht fehlen.

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Die Schweiz im internationalen Vergleich, sehen Sie aktuell in «Die Werbewoche» auf Star TV am Donnerstag um 19:45 Uhr oder als Stream auf Startv.ch.

Opel Suisse: Tamara Sedmak neue Markenbotschafterin

Anlässlich der Verleihung des Fernsehpreises 2011 präsentierte Adrian Brodbeck, Managing Director Opel Suisse, die neue Markenbotschafterin: Tamara Sedmak.

Die Fernseh- und Radiomoderatorin studierte Publizistikwissenschaft an der Uni Zürich und moderierte eine Reisesendung auf N-TV, das Wetter auf Sat 1, berichtete als Reporterin aus Hollywood von den Oscars und vom Filmfestival Venedig für Sky und ist als People-Reporterin beim Blick und als Gesundheitsfee beim SF tätig. Ausserdem ist sie als multilinguale Eventmoderatorin im In- und Ausland tätig. Zudem ist sie als Model erfolgreich.

Das Engagement ist gemäss Mitteilung längerfristig ausgelegt. Tamara Sedmak wird Opel Suisse bei unterschiedlichen marken- und produktbezogenen Kampagnen als Markenbotschafterin unterstützen.

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Radio Pilatus nimmt Sender Rigi in Betrieb

Radio Pilatus nimmt am Donnerstag, 30. Juni, die neuen Sender auf der Rigi und auf dem Mattgrad bei Ennetbürgen in Betrieb.

Damit können unter anderem die Rigi-Gemeinden (Weggis, Vitznau, Küssnacht, Immensee, Arth-Goldau), die Habsburg-Gemeinden (Meggen, Adligenswil und Udligenswil), der Raum Stans (Stans, Buochs, Beckenried) sowie der Kanton Obwalden besser versorgt werden, wie es in einer Mitteilung des Senders heisst.

Die beiden neuen Sender ersetzen den bisherigen Sender Hammetschwand auf dem Bürgenstock, welcher am Donnerstag, um 10.30 Uhr seinen Betrieb nach fast 20 Jahren einstellt.

 

Presserat gegen Karenzfrist bei der Veröffentlichung von Meinungsumfragen vor Abstimmungen

Für den Presserat ist eine Karenzfrist von zehn Tagen für die Veröffentlichung von Meinungsumfragen vor Urnengängen im Zeitalter des permanenten Wahlkampfs überholt. Sie widerspricht für ihn zudem dem Recht der Öffentlichkeit auf Information.

Dies hat der Presserat an seiner Jahrespressekonferenz vom Mittwoch bekannt gegeben. Der Presserat begrüsst zwar strengere Regeln im Umgang mit Meinungsumfragen, lehnt jedoch eine Karenzfrist mit der Begründung ab, eine solche sei mit der Informationsfreiheit nicht vereinbar. Es sei umstritten, ob Meinungsumfragen das Wahl- und Abstimmungsverhalten überhaupt beeinflussten. Da die briefliche Stimmabgabe zunehmend wichtiger wird, mache eine Karenzfrist ohnehin immer weniger Sinn. Und es sei stossend, wenn der Öffentlichkeit die Ergebnisse seriöser Meinungsumfragen vorenthalten werden, während die politische Propaganda ungehindert weiterläuft.

Im Nachgang zu einer parlamentarischen Interpellation zur Publikation von Meinungsumfragen während Abstimmungs- und Wahlkämpfen hatte die Bundeskanzlei im Herbst 2008 die interessierten Kreise zur einem Runden Tisch eingeladen. Gestützt darauf hatte der Verband Schweizer Markt- und Sozialforscher (VSMS) seine Richtlinien überarbeitet und den Schweizer Presserat im Herbst 2010 gebeten, den Medien seinerseits zu empfehlen, bei der Publikation von Meinungsumfragen vor Wahlen und Abstimmungen eine Karenzfrist von 10 Tagen einzuhalten.

Das «Recht auf Vergessen» vergessen?

In einer ebenfalls an seiner Jahrespressekonferenz veröffentlichten Stellungnahme hat sich der Presserat zudem damit auseinandergesetzt, ob ein «Recht auf Vergessen» im digitalen Zeitalter nicht mehr realistisch ist und ob wir damit leben lernen müssen, dass Informationen über lang zurückliegende Ereignisse, wenn sie einmal digitalisiert und ins Internet gestellt sind, auf unbestimmte Zeit mit wenigen Mausklicks für jedermann zugänglich bleiben. Die Antworten auf diese schwierigen Fragen fallen differenziert aus. Für den Presserat ist es lediglich dann ausnahmsweise angebracht, einen online zugänglichen Archivbericht nachträglich zu aktualisieren oder zu anonymisieren, wenn die davon betroffene Person ein begründetes Gesuch stellt und darin plausibel geltend macht, dass der Bericht aus heutiger Sicht persönlichkeitsverletzend wirkt und ihr daraus ein aktueller, gewichtiger Nachteil droht.
 

Viscom: Neues Label für Drucksachen aus der Schweiz lanciert

«Printed in Switzerland» heisst ein neues Qualitäts- und Herkunftssiegel für Drucksachen aus der Schweiz. Das Label wurde unter der Federführung des Viscom entwickelt und steht der grafischen Industrie zum freien Gebrauch zur Verfügung.

Kompetenz, Zuverlässigkeit, aber auch Präzision und Vertrauen würden das Fundament für Drucksachen aus der Schweiz bilden, schreibt Viscom in einer Mitteilung. Darüber hinaus stünden sie für Vielseitigkeit und Hochwertigkeit.

Viscom rufe seine Mitglieder auf, Farbe zu bekennen, heisst es in der Mitteilung weiter. Nur gemeinsam gelinge ein wirkungsvoller Auftritt und damit die nachhaltige Positionierung des Labels. Mit jeder Drucksache würden Schweizer Druckereien ein Stück Innovation herstellen. Es sei aber nötig und wichtig, dass die Druckereien das Gütesiegel bei ihren Auftraggebern bekannt machen und seine Verwendung aktiv unterstützen würden.
 

Presse: Bundesrat zeichnet düsteres Bild der Zukunft

In der Antwort auf das Postulat von Nationalrat Hans-Jörg Fehr (SP/SH) zeichnet der Bundesrat aufgrund verschiedener Studien ein düsteres Bild der Zukunft der Presse.

Die wissenschaftlichen Studien ermöglichten eine «klare Zuordnung von Siegerinnen und Verliererinnen», hält der Bundesrat gemäss der Nachrichtenagentur SDA in seinem Bericht «Pressevielfalt sichern» fest. «Als grösste Verliererin der wirtschaftlichen Entwicklung seit der Finanzkrise steht die überregionale, abonnierte Tageszeitung da, die einen qualitativ hochstehenden Journalismus im Bereich der politischen Berichterstattung aufrecht erhält.»

Diese Art Journalismus, die auf aufwändiger Recherche basiere und neben einer differenzierten Darlegung von Fakten dem Lesepublikum auch abwägende Einordnungen biete, sehe sich zunehmend mit ökonomischen Schwierigkeiten konfrontiert, konstatiert der Bundesrat. Als Zutaten der Abwärtsspirale bezeichnet der Bericht die sinkende Publikumsnachfrage und die Abwanderung der Werbung. Der Sparzwang führe zu einem Stellenabbau, dieser zur Ressourcenknappheit, welche wiederum zur Folge habe, dass die publizistisch Qualität sinke.

Stellenabbau gefährdet Medienvielfalt

Als «strahlende Siegerinnen der wirtschaftlichen Entwicklung haben die vom Bundesrat beauftragten Wissenschaftler die Online-Medien erkoren. «Diese verhältnismässig jungen, schnellen und attraktiven Medien sind in den Augen der jüngeren Generationen die klare Nummer eins und damit Leitmedien», hält der Bundesrat fest. Deshalb seien die Online-Medien für die Werbewirtschaft interessant. Ob die Funktion der Tageszeitungen, den politischen Meinungsbildungsprozess zu ermöglichen, von anderen Medien geleistet werden kann, bleibt für den Bundesrat offen.

Aus den Studien geht aber auch hervor, dass weniger die Medienkonzentration als viel mehr der Stellenabbau in den Redaktionen die Medienvielfalt bedroht. So gehe bei einem Personalabbau Fachwissen verloren. Zugleich führe die Ressourcenknappheit in Kombination mit höherem Aktualitätsdruck und der multimedialen Produktionsweise zu einem oberflächlichen Allroundjournalismus. Aber auch das Internet gefährde die Vielfalt und Qualität des Journalismus.

Aufgrund des Zeitdrucks würden die vielen Möglichkeiten der Online-Recherche nur oberflächlich genutzt. Eine einfache Google-Suchabfrage ersetze vielfach die traditionelle Recherchearbeit, was sich entsprechend unvorteilhaft auf die inhaltliche Qualität und Vielfalt der Berichterstattung niederschlage, heisst es in dem Bericht weiter. Die Konkurrenz durch Online-Medien führe in allen Medien zu einem erhöhten Zeitdruck. «News werden immer schneller und immer ungefilterter publiziert.»

Weiter stellt der Bundesrat fest, dass das Internet die Selbstbezüglichkeit des Mediensystems verstärkt hat. Journalisten orientierten sich offenbar noch mehr als früher an den Veröffentlichungen der Konkurrenz. Dieses Phänomen führe zu einem weiteren Rückgang der inhaltlichen Vielfalt. (SDA)
 

Studie «Wirtschaftsfaktor Direktmarketing» veröffentlicht

Der Schweizer Direktmarketing Verband hat die Branche mit der Studie «Wirtschaftsfaktor Direktmarketing» eingehend analysiert. Neben Unternehmenszahlen, Umsatz und Beschäftigten im Direktmarketing wurde unter anderem auch die Bedeutung der Branche für die Schweizer Volkswirtschaft erhoben.

Die aktuelle Studie «Wirtschaftsfaktor Direktmarketing» des Schweizer Direktmarketing Verbandes SDV mache es deutlich: Die Direktmarketing-Branche könne mit Zuversicht und selbstsicher in die Zukunft blicken. Sie habe nicht nur die Wirtschaftskrise bestens überstanden, sie gehe sogar als Gewinner daraus hervor. Denn immer mehr Werbetreibende würden auf die effizienten Mittel der Branche bauen und machten sich die einzigartigen Möglichkeiten der verschiedenen Direktmarketing-Kanäle zu nutzen. Erstmals werden in der aktuellen Studie auch die elektronischen Direktmarketing-Kanäle mit abgebildet. Dies schreibt der SDV in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Studie betrachtet das Direktmarketing aus verschiedenen Perspektiven und lässt dadurch ein umfassendes Verständnis für die Branche und deren wirtschaftliche Bedeutung zu. Drei  Cases erfolgreicher Dialogmarketing-Kampagnen sowie zwei Interviews mit Werbe- und Marketingexperten runden die Studie ab. Die Interviews sollen verdeutlichen, wie wichtig die  Werbeform mit konkret messbarem Response ist.

Erstmals sind auch die elektronischen Direktmarketing-Kanäle mit abgebildet, wie es weiter heisst. Sie entwickeln sich komplementär zu den Offline-Kanälen und gelten als Wachstumstreiber der gesamten Kommunikationsbranche. Die Studie kann als Digitaldruck bei der Geschäftsstelle des Schweizer Direktmarketing-Verbandes gegen eine Schutzgebühr von 79 Franken bezogen werden.

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KSB für VW: Unvergesslich ausgehen in Zürich

Die Agentur KSB hat für Volkswagen eine Kampagne realisiert, die im Magazin Zürich geht aus! erscheint.

Das Gastromagazin Zürich geht aus! führe seine Leserinnen und Leser zu den angesagten Orten in der Region Zürich, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. In dieser Zeitschrift wolle Volkswagen der Zielgruppe vermitteln, dass man im urbanen Ausgang mit einem VW eine besonders gute Figur mache.

Um dies zu kommunizieren, hat Krieg Schlupp Bürge zwei aufeinander folgende Doppelseiten entwickelt. Die erste zeigt den Scirocco: das Auto für die Nacht der Nächte. Die Folgeseite macht dann klar, welche Konsequenzen der Ausgang mit einem Scirocco haben kann. Natürlich wieder mit einem Volkswagen. «Denn mit dem Touran macht man auch noch bei allem, was nach der Nacht der Nächte kommt, eine ausgezeichnete Figur.», so die Agentur.

Verantwortlich bei Volkswagen: Giselle Vaugne (Leiterin Marketingkommunikation & Events VW PW), Sandra Grau (Marketingleiterin VW PW). Verantwortlich bei KSB: Daniel Krieg, Uwe Schlupp (CD), Samuel Knaus (Text/Konzept), Charles Blunier (AD), Yves Kellenberger (Grafik), Marco Serratore (Beratung).

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SRF: Grosspanne am Mittwochmorgen

Alle Radiosender von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) waren am frühen Mittwochmorgen während teilweise über drei Stunden nicht mehr zu empfangen. Kurz nach 6 Uhr waren alle Sender wieder auf Sendung.

Die Radiosender von SRF verstummten um 2.43 Uhr, wie SRF-Sprecher Daniel Steiner gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Ab 4 Uhr seien die Sender nach und nach wieder zu empfangen gewesen. Zum Sendeausfall führte laut SRG eine Fehlreaktion von IT-Komponenten. Bei geplanten nächtlichen Umbauarbeiten im IT-Netzwerk der SRG kam es zu unerwarteten Schwierigkeiten. Ein sogenannter «Datensturm» löste einen enormen Datenverkehr zwischen zwei Servern aus. Diese reagierten aus noch unbekannten Gründen mit einem Factory-Reset:
Sämtliche Einstellungen gingen verloren, was auch zum vorübergehenden Ausfall der Audiosignale führte. Die SRG klärt nun zusammen mit den Lieferanten ab, wie es dazu kommen konnte und wie ein solcher Vorfall künftig vermieden werden kann.

Zahlreiche Hörerinnen und Hörer hatten am frühen Morgen in den Radiostudios angerufen, um sich über die Panne zu erkundigen, wie im Radiostudio Lausanne gesagt wurde. Betroffen waren alle Programme der nationalen Sender der Deutschschweiz (DRS), der Westschweiz (RSR), des Tessins (RSI) und der rätoromanischen Schweiz (RTR). (SDA)
 

Brand Asset Valuator 2011

Die neusten Ergebnisse der Brand Asset Valuator 2011 der Y&R Consulting wurden am Dienstagmorgen bekanntgegeben. In der Schweiz untersucht die Studie das Kaufverhalten und die Wahrnehmung der Konsumenten von über 1’100 Marken.

Die Marken- und Konsumentenstudie erforschte die 20 stärksten Marken in der Schweiz sowie die Veränderung in der Werthaltung der Schweizer Konsumenten. Ausserdem werden in der Studie die Marken genannt, welche zu den Auf- und Absteigern gehören und welche Marken es schaffen, den Zeitgeist zu treffen, ohne ihren Werten untreu zu werden.

Zu den Ergebnissen der Studie
Eine Studienübersicht

Nationalratskommission will SRG nicht Gelder kürzen

Die TV- und Radiogebühren sollen nicht auf 200 Franken gesenkt werden. Die Fernmeldekommission des Nationalrats (KVF) empfiehlt ihrem Rat mit 19 zu 7 Stimmen, einer Petition mit dieser Forderung keine Folge zu geben.

Die Kommission begründet ihre Ablehnung des von über 140'000 Personen unterzeichneten Begehrens damit, dass die Höhe der Gebühren wesentlich in der Vielsprachigkeit der Schweiz begründet liege. Die SRG erfülle in diesem Zusammenhang eine wichtige Aufgabe für den Zusammenhalt des Landes.

Dieser klare Entscheid dürfe dennoch nicht als «Carte blanche» für die staatliche Radio- und Fernsehgesellschaft gelten. Der Entscheid widerspiegle aber das grosse Vertrauen, das die Kommission in die aktuelle Führung der SRG SSR setze.

Eine Minderheit vertritt dagegen die Ansicht, dass darüber diskutiert werden soll, was unter dem Begriff Service Public angeboten werden soll. Deshalb will die Minderheit der Petition zustimmen. Diese fordert neben der Gebührensenkung die Rückerstattung von eingesparten und nicht ausbezahlten Gebührengeldern an die Gebührenzahler. Ausserdem wollen die Petitionäre der vom Bundesrat geplanten geräteunabhängigen Gebührenpflicht einen Riegel schieben: Sie verlangen eine individuelle Abmeldemöglichkeit von der Gebührenpflicht.

Initiiert worden war die Petition von einer Gruppe um die SVP-Nationalrätin Natalie Rickli. Unterstützt wurde die Zürcherin, die als Geschäftsleitungsmitglied für die Vermarkterin der Schweizer Werbefenster der deutschen Privatsender arbeitet, von Personen aus der Facebook-Gruppe «Bye Bye Billag».

Diese hatte über Facebook gefordert, der Inkassostelle für TV- und Radiogebühren die Gebührenverwaltung zu entziehen. Zurzeit bereitet Bye Bye Billag nach eigenen Angaben eine volksinitiative mit ähnlicher Stossrichtung vor. (SDA)
 

Syndicom zu Ringier-Expansion und Swissprinters-Entlassungen

Nachdem Ringier Schweiz die Übernahme von 60 Prozent des Startup-Unternehmens Deindeal.ch verkündet hat und gleichzeitig bei Swissprinters 37 Personen entlässt, reagiert Syndicom: Die Gewerkschaft fordert eine genaue Prüfung aller Möglichkeiten zur Verhinderung von Entlassungen.

Ringier baue sein digitales Geschäft weiter aus, das in der Schweiz bereits deutlich über 20 Prozent des Umsatzes ausmache. Gleichzeitig werden von der Swissprintersgruppe, welche mehrheitlich im Besitz von Ringier ist, infolge der Schliessung des Betriebs 37 Personen entlassen. Die Gewerkschaft Medien und Kommunikation Syndicom ist mit diesen Entlassungen nicht einverstanden.

Man verstehe, dass ein Medienunternehmen wie Ringier im Online-Bereich expandiere. Die gleichzeitige Schliessung eines Produktionsbetriebs des eigenen Tochterunternehmens Swissprinters stosse jedoch sauer auf, so die Gewerkschaft in einer Mitteilung. «Weiss die Mutter nicht, was die Tochter macht? Oder muss die Tochter der Mutter die Finanzierung weiterer Kinder finanzieren?» Bei Snydicom sei man der der Ansicht, dass die Ringier-Gruppe mit all ihren Tochterunternehmen genügend finanzielle Mittel habe, um Entlassungen zu vermeiden, heisst es in der Mitteilung weiter. Es sei möglich, in einem so grossen Unternehmen wie Swissprinters mit 1'000 Beschäftigten allen Betroffenen eine Stelle zu garantieren. Syndicom verlangt deshalb die seriöse Prüfung aller Möglichkeiten zur Verhinderung von Entlassungen in Strengelbach und wird mit den Betroffenen das weitere Vorgehen diskutieren.

Ringier erwirbt Mehrheit an Deindeal.ch
Swissprinters verlagert Fertigungsbereich und baut 28 Vollzeitstellen ab
 

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