Blick-Gruppe: Michael Perricone gibt die Leitung des Ressorts Politik ab

Michael Perricone gibt die Leitung des Ressorts Politik im Newsroom der Blick-Gruppe ab. Er hatte den Job als Polit-Chef Anfang März dieses Jahres von Jürg Lehmann übernommen.

Der Schritt erfolge auf eigenen Wunsch, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Ob und in welcher Funktion Perricone allenfalls auch weiterhin im Unternehmen verbleibe, sei derzeit noch Gegenstand von Gesprächen. Interimistisch wird die Leitung und Koordination des Ressorts Politik vom Chefredaktoren-Gremium im Newsroom übernommen.

Perricone hatte den Job als Polit-Chef Anfang März dieses Jahres von Jürg Lehmann übernommen. Zuvor war er stellvertretender Chefredaktor des Blick am Abend.
 

Edi.11: Die Einreichefrist läuft

Der Wettbewerb ist eröffnet: Ab sofort können kommerzielle Filmproduktionen für den Edi.11 eingereicht werden.

Edi. ist der Schweizer Filmpreis für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme. Der Wettbewerb steht unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern und wird dieses Jahr zum zwölften Mal ausgeschrieben. Die Einreichefrist läuft vom 1. Juli bis 31. August 2011. Beim Wettbewerb können Auftragsproduktionen eingereicht werden, die von einer Schweizer Produktionsfirma produziert und/oder von Schweizer RegisseurInnen realisiert wurden. Der Wettbewerb bewertet die kommerziellen Filmproduktionen hinsichtlich ihres professionellen Schaffens, die Auszeichnung wird für hohe konzeptionelle und filmische Qualität vergeben.

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Impressum: Vorstoss für neuen GAV lanciert

Verleger und Journalisten sollen auch in der Deutschschweiz wieder einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abschliessen. Die Journalistenorganisation Impressum hat am Freitag einen Vorstoss lanciert, um den seit sieben Jahren herrschenden vertragslosen Zustand zu beenden.

Impressum-Vertreter präsentierten in Zürich die deutsche Übersetzung des gleichentags in Kraft getretenen neuen GAV für die Westschweiz. Impressum-Präsident Daniel Suter betonte, eine ähnliche Vereinbarung müsse auch für die Deutschschweiz und das Tessin möglich sein.

In der Deutschschweiz haben die im Verband Schweizer Medien organisierten Verleger 2004 den GAV gekündigt. Seither regeln die Verlage die Arbeitsverhältnisse mit den bei ihnen beschäftigten Journalistinnen und Journalisten sowie den freien Mitarbeitern selbst.

Impressum hat nun die Verleger einzeln angeschrieben, ihnen den neuen GAV für die Romandie zugeschickt und dem Verbandspräsidium Schweizer Medien GAV-Verhandlungen vorgeschlagen. Impressum fordert in dem Schreiben eine Entscheidung über die Aufnahme von Vertragsverhandlungen am Verlegerkongress im September. Würden Verhandlungen mit den Verlegern aufgenommen, werde Impressum diese selbstverständlich zusammen mit der Mediengewerkschaft Syndicom führen. In der Deutschschweiz seien immer beide Organisationen Vertragspartner der Verleger gewesen.

Stagnierende bis rückläufige Löhne

Die sieben vertragslosen Jahre hätten «den Verlegern nicht nur Gutes gebracht», sagte Suter. In der Deutschschweiz seien Arbeitskonflikte viel häufiger als in der Westschweiz, wo immer ein GAV bestand. Die Regelung solcher Konflikte sei nicht nur für die Journalisten, sondern auch für die Verleger oft zermürbend. Diese Konflikte wiederum entstünden, weil ein GAV fehle, der allgemeinverbindliche Leitplanken für die Arbeitsverhältnisse festlege. Den Journalistinnen und Journalisten wiederum hätten diese vertragslosen Jahre stagnierende bis rückläufige Löhne gebracht.

Lebrument zeigt wenig Neigung zu GAV-Verhandlungen

Wenig Neigung zu GAV-Verhandlungen hat Verlegerverbands-Präsident Hanspeter Lebrument in einem Interview mit der Zeitschrift Schweizer Journalist gezeigt. Er finde nicht, dass es Zeit sei, an den Verhandlungstisch mit den Gewerkschaften zurückzukehren, sagte er. Er meint zudem in dem Gespräch, «in einer Struktur mit ganz kleinen Verlagen und Konzernen» könne man Arbeitsverhältnisse nicht mehr für alle verbindlich regeln. Bei Impressum wiederum baut man darauf, dass sich andere Verleger aufgeschlossener zeigen. (SDA)
 

Herausgeberin von La Liberté mit neuer Struktur

Die Freiburger St. Paul AG, Herausgeberin der Tageszeitung La Liberté, teilt ihre Tätigkeit neu in drei Teile auf. Sie will mit dieser Spaltung flexibler auf die Herausforderungen des Druckereigeschäfts und der Medienwelt reagieren können.

Die Herausgabe von La Liberté und der Bereich Druck wird in der neuen St. Paul Druckereien und La Liberté Medien AG zusammengefasst, wie das Unternehmen gemäss SDA mitteilte. Die zweite neue Gesellschaft betreibt das Geschäft mit Büchern und Buchhandlungen und kümmert sich um die Immobilien des Unternehmens.

Die dritte Firma ist eine Holding-Gesellschaft, die die Beteiligungen verwaltet. Die St. Paul AG ist etwa an der Tageszeitung Freiburger Nachrichten, der Zeitung La Gruyère aus Bulle FR und an Radio Fribourg/Freiburg beteiligt.

Die neue Struktur hat keine Auswirkungen auf den Personalbestand. Die St. Paul AG erhofft sich damit aber einen leichteren Einstieg für künftige Partner. Im März hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass sich die Schwestern des Paulswerks, denen das Unternehmen gehört, mittelfristig zurückziehen wollen. (SDA)

 

Argus und ZMS Monitoring als Geschwister unter einem Holdingdach zusammengeführt

Die Eigentümer der Firmen Argus und ZMS Monitoring Services haben beschlossen, ihre Firmen per 1. Juli 2011 in der Argus der Presse Holding AG unter einem gemeinsamen Holdingdach als Schwestergesellschaften zusammenzuführen.

Auslöser für die Entscheidung sei die Sicherung des weiteren Bestehens von ZMS, nachdem Miranda Bammert-Zahn aus gesundheitlichen Gründen von ihrer Funktion als CEO zurücktreten haben müsse, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Mit der geplanten Kooperation unter dem gemeinsamen Holdingdach sollen die Stärken der beiden Schweizer Medienbeobachtungshäuser gebündelt und im Sinne der Kunden besser eingesetzt werden.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werde sich zunächst einmal nichts ändern, heisst es weiter. Sie bleiben in ihren jeweiligen Firmen angestellt, die von Ralph Brechlin, Argus, und seitens ZMS von Stephan Wyss und Mirjana Egeric geführt werden. Gleichzeitig würden beide Firmen gemeinsam ein Kooperationsprojekt starten, das die Aufgabe habe, bis zum Jahresende 2011 einen Vorschlag zu erarbeiten, wie die Zusammenarbeit zwischen Argus und ZMS so kooperativ und gleichzeitig effektiv wie möglich gestaltet werden könne. Mit der Leitung des Kooperationsprojekts sind Linard Campell (Argus), Jürg Zahn (ZMS) und Matthias Mölleney (externer Projektcoach und Personalexperte) beauftragt.
 

Goldbach Interactive: Thomas Schrämli wird Leiter der Unit Campaigns & Search

Wechsel an der Spitze von Goldbach Interactive Zürich: Thomas Schrämli übernimmt ab sofort die Position als Leiter Campaigns & Search von Andreas Jorgella.

Thomas Schrämli leitet neu die Geschicke des Kompetenzzentrums Campaigns & Search von Goldbach Interactive mit Sitz in Zürich-Küsnacht, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Er führt dort ein Team aus elf Beratern und Strategen. Der Marketingplaner war bisher als Senior Account Manager bei Goldbach Interactive tätig.

Branchenerfahrung habe er zuvor unter anderem als Beratungsgruppenleiter bei Maxomedia und als Leiter Marketing und Kommunikation des Schweizerischen Grenzwachkorps (GWK) gesammelt, heisst es in der Mitteilung. Er kenne sich sowohl mit den klassischen Medien als auch mit den neuen digitalen Kanälen der Werbung aus und verstehe es, sie gewinnbringend zu verzahnen.

Andreas Jorgella, der seit August 2008 bei Goldbach Interactive – damals noch Orange8 – tätig war, verlässt das Unternehmen Ende August, um sich mittelfristig beruflich zu verändern. Unter seiner Leitung wurde der Standort Küsnacht zum Fullservice-Anbieter für Performance-Marketing und Search auf- und beständig ausgebaut. Nebenberuflich doziert Jorgella am Swiss Marketing Institut innerhalb des Lehrgangs «Online Marketing & E-Business Manager».
 

SSF mit neuer Führungsstruktur

Mit Abschluss der betrieblichen Aufbauphase kommt es in der Führung des Schweizer Sportfernsehens SSF zu einer Ablösung. Wie vorgesehen, gibt der im Mandat angestellte CEO Tom Rüegge die operative Führung per Ende Juli ab.

Er blicke auf zwei sehr spannende und auch lehrreiche Jahre zurück, SSF stehe heute auf einer soliden Basis und die anfänglich definierte Aufbauarbeit ist abgeschlossen, fasst Tom Rüegge seinen Entscheid zusammen. Er wird sich innerhalb von Mediapolis, St. Gallen, neuen Aufgaben und Mandaten im Bereich der Wirtschafts- und Kommunikationsberatung widmen. Die Geschäftsleitung von SSF besteht damit zukünftig aus Claudia Lässer und Marcel Schelbert. Lässer kümmert sich als Programmleiterin weiterhin um die inhaltlichen Themen und der seit Anfang März für das SSF tätige Marcel Schelbert um die Verbandskooperationen und betriebswirtschaftlichen Aufgaben.
 

Swisscom präsentiert interaktive TV-Werbung an der IGEM-Mitgliederversammlung

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Allgemein

Radio 24 nimmt DAB+-Testbetrieb auf

Der Züricher Privatsender Radio 24 nimmt per sofort den Testbetrieb für die digitale Verbreitung über DAB+ auf.

«Im Juli wird getestet, da gibt’s vielleicht noch Unterbrüche, ab August läuft das System» lässt sich Karin Müller, Programmleiterin und Chefredaktorin von Radio 24, in einer Mitteilung vom Freitag zitieren. Zu den Promotionen und Neuerungen im Zusammenhang mit DAB+ will sich Müller nicht in die Karten blicken lassen. Sicher sei, dass Radio 24 nicht einfach das bestehende Programm digital senden werde.

Über weitere Aktivitäten im Zusammenhang mit DAB+ will der private Sender laufend informieren. Auf der Website ist eine Mailbox eingerichtet: Unter Digital.radio24.ch gibt es Antworten für die Fragen aus der Hörerschaft zum Thema Digitalradio.

 

Publigroupe: Ausbau der digitalen Aktivitäten geht weiter

Andreas Schönenberger vertritt neu die Interessen der Gruppe bei Zanox, dem grössten Online-Unternehmen der Gruppe. Renato Martignoni übernimmt neben seiner bisherigen Rolle als neu ernannter Chief Operating Officer (COO) des Geschäftssegments eine erweiterte Führungsverantwortung. Auf Gruppenebene wird neu die Funktion eines Head of Digital Development geschaffen.

Andreas Schönenberger, ehemaliger Country Manager von Google Schweiz und seit April 2010 Publigroupe-Verwaltungsrat, wird die Interessen der Gruppe bei Zanox (Joint Venture mit Axel Springer) zusammen mit Renato Martignoni und Andreas Schmidt, CFO von Publigroupe, wahrnehmen. Renato Martignoni, gemäss Mitteilung als CFO von DMS einer der wichtigsten Leistungsträger beim Aufbau des digitalen Portfolios der Gruppe, übernimmt in seiner zusätzlichen Rolle als Chief Operating Officer (COO) des Geschäftssegments erweiterte operative Verantwortlichkeiten und berichtet fortan an den CEO der Gruppe, Hans-Peter Rohner. Um den digitalen Ausbau der Gruppe auch in Zukunft weiter voranzutreiben, wurde zudem entschieden, auf Gruppenebene neu die Funktion eines Head of Digital Development zu schaffen, die in Kürze besetzt werden wird. Die Änderungen und neuen Verantwortlichkeiten gelten ab 1. September 2011.

Publigroupe ist in drei operativen Geschäftssegmenten tätig: Search & Find, Media Sales und DMS. Die Online-Aktivitäten von Publigroupe inklusive der Beteiligungen generierten gemäss eigenen Angaben 2010 einen Umsatz von 657 Millionen Franken. Der digitale Bereich beschäftigt über 1'000 Mitarbeitende.

> Thomas Kaiser verlässt Publigroupe und wird CEO bei Media Swiss Group

Thomas Kaiser verlässt Publigroupe und wird CEO von Media Swiss Group

Thomas Kaiser, CEO des Geschäftssegments Digital & Marketing Services (DMS) und Deputy CEO der Gruppe, verlässt Publigroupe auf eigenen Wunsch. Er wird CEO des Schweizer Online-Beteiligungsunterehmens Media Swiss Group.

Thomas Kaiser wird die Leitung von der Ringier-Tochter Media Swiss Group per 1. Oktober 2011 übernehmen. Er folgt auf Daniel Grossen, der dem Unternehmen weiterhin als Verwaltungsratspräsident vorstehen wird. Kaiser ist seit 2006 bei Publigroupe tätig, zuerst als Head of Corporate Development, seit 2008 als CEO Digital & Marketing Services und seit 2009 zusätzlich als Deputy CEO der Gesamtgruppe. Zuvor war er mehrere Jahre in leitenden Funktionen in der Medienindustrie tätig, unter anderem bei Hubert Burda Media und bei Bertelsmann. Thomas Kaiser erwarb das Lizentiat der Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen.

Nach seinem bereits am 29. März 2011 bekannt gegebenen Rücktritt als CEO der Scout-Gruppe wird der bisherige Leiter von Media Swiss Group, Daniel Grossen, auf eigenen Wunsch auch von seinen momentanen operativen Tätigkeiten beim Unternehmen zurücktreten, um sich neuen unternehmerischen Herausforderungen zu widmen. Grossen wird jedoch weiterhin als Verwaltungsratspräsident bei Media Swiss Group tätig sein und Ringier als Berater zur Verfügung stehen.

Die Media Swiss Group betreibt Online-Marktplätze, geografische Informationssysteme, elektronische Verzeichnisse und die Vermarktung von Werbeflächen. Zu der Gruppe gehören die Online-Angebote der Scout24-Gruppe – ein Joint Venture mit der Deutschen Telekom -, Anibis, Gate24, Xmedia, Omnimedia, Geomatic, Baugate24, Mapgate24 sowie internationale Beteiligungen.

> Publigroupe: Ausbau der digitalen Aktivitäten geht weiter

 

Telesuisse: Neue Ziele und neue Kräfte

Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse hat den Präsidenten Filippo Lombardi sowie den Vizepräsidenten André Moesch für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Zudem wurden Christophe Rasch (La Télé) und Marc Friedli (Tele M1) in den Vorstand berufen.

Telesuisse setzte sich gemäss Mitteilung auch neue Ziele: der Verband will im Medienzentrum des Bundeshauses ein Fernsehstudio ausstatten; von dort aus sollen Themen der Politik des Bundeshauses aus regionaler Sicht besser verfolgt werden können. Der Verband plant eine
Geschäftsstelle in der Hauptstadt. Von dort will er sich zentral um einige Verbesserungen des RTV- Gesetzes bemühen, um den regional-lokalen Fernsehveranstaltern die besten Voraussetzungen für einen guten Service-Public im Sinn des aktuellen Systems garantieren zu können.
 

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