DirectFacts 2011: Planungshilfe im Taschenformat

Im DirectFacts finden Kommunikationsspezialisten die neusten Tipps, Zahlen, Daten und Preise zum Thema Direct Marketing. Diese praktische Planungshilfe verrät die Erfolgsgeheimnisse des Direct Marketing, dokumentiert diverse Studien, informiert über Versandangebote und vermittelt nützliche Informationen zum gesamten Umsetzungsprozess.

Ob Strategie, Planung, Adressen, Versand oder Response: DirectFacts bietet wertvolle Unterstützung, um Direct-Marketing-Massnahmen erfolgreich durchzuführen. Ihr kostenloses DirectFacts-Exemplar können Sie einfach unter Post.ch/directfacts bestellen. (Anzeige)

Zu guter Letzt: Nieder mit der Powerpoint-Präsentation

Die Schweiz ist um eine Partei reicher: Die Anti-Powerpoint-Partei hat sich – wie der Name bereits erahnen lässt – zum Ziel gesetzt, die Anzahl langweiliger Powerpoint-Präsentationen zu verringern. Ausserdem sollen sich diejenigen, die auf Powerpoint verzichten wollen, nicht mehr rechtfertigen müssen.

Die Anti-Powerpoint-Partei, kurz APPP, sieht sich gemäss Mitteilung als Anwalt der monatlich ungefähr 250 Millionen Menschen, die bei langweiligen Präsentationen in Unternehmen, in Studium und Ausbildung zwangsweise anwesend sein müssen und bisher keine politische Vertretung gefunden haben. Ursache des Problems soll dabei der Einsatz von Präsentationssoftware wie beispielsweise Powerpoint sein. Es sei ein Missstand, dass Vorgesetzte ihren Mitarbeitern die Benutzung von Powerpoint vorschreiben und Lehrer Schüler zur Verwendung von Powerpoint verpflichteten, heisst es in der Mitteilung. Dabei soll nicht Powerpoint abgeschafft werden, sondern nur der Powerpoint-Zwang.

Wer sich politisch gegen Powerpoint engagieren möchte, findet hier weitere Informationen.

Die Argumente aus dem Munde des Herrn Pöhm, Präsident APPP:
 

SF: Marktanteil von 30,7 Prozent im ersten Halbjahr 2011

Gemäss ersten Ergebnissen der Halbjahresanalyse von SRF erreichen die TV-Angebote einen Marktanteil von 30,7 Prozent. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2010 legt SF 1 leicht zu. Insbesondere die Informationssendungen verbuchen einen Marktanteilszuwachs.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 erreichen die TV-Kanäle von SRF (SF 1, SF zwei, SF info) gemäss Mitteilung im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 30,7 Prozent. Betrachtet man die einzelnen Kanäle separat, ergibt sich für SF 1 mit einem Marktanteil von 21,0 Prozent im Vergleich zum Halbjahresschnitt 2010 eine Zunahme von 0,8 Prozentpunkten. Aufgrund fehlender Sport-Grossereignisse verliert SF zwei im Vergleich zum Vorjahreswert 3,9 Prozentpunkte (Januar bis Juni 2011: 8,0 Prozent Marktanteil). 2010 hatte SF zwei stark von den Olympischen Winterspielen in Vancouver sowie von der Fussball-WM in Südafrika profitiert. SF info legt im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 0,1 Prozentpunkte zu (1,8 Prozent Marktanteil).

Zulegen konnten auf SF 1 insbesondere die Informationssendungen. So steigerte sich etwa die Hauptausgabe der «Tagesschau» im ersten Halbjahr 2011 auf einen Marktanteil von 50,8 Prozent (plus 1,6 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2010). «10vor10» erreichte ein Plus von 2,7 Prozentpunkten (Januar bis Juni 2011: 35,1 Prozent Marktanteil), «Eco» verbuchte eine Zunahme von 3,4 Prozentpunkten (21,7 Prozent). Zu den Gewinnern gehören gemäss Mitteilung zudem der «Kassensturz» (32,7 Prozent; plus 1,1 Prozentpunkte), «Einstein» (22,5 Prozent; plus 1,1 Prozentpunkte) sowie die «Arena» (21,2 Prozent; plus 0,1 Prozentpunkte). Grosser Beliebtheit beim Publikum erfreuten sich in den Monaten Ja-nuar bis Juni 2011 auch Unterhaltungs-Events wie «Die grössten Schweizer Talente» (durchschnittlicher Marktanteil: 42,4 Prozent) oder «Alpenrose 2011» (36,4 Prozent Marktanteil).

 

Blickpunkt: KMU erscheint neu monatlich – Relaunch des Wirtschaftsmagazins

Für das Wirtschaftsmagazin Blickpunkt: KMU stehen Veränderungen an. So werden zentrale Stellen in der Verlagsorganisation neu besetzt, die Kadenz erhöht, die crossmedialen Aktivitäten ausgebaut, das Layout neu gestaltet und das redaktionelle Konzept in Zusammenarbeit mit Lüchinger Publishing überarbeitet.

Nachdem im April die erste Ausgabe von Blickpunkt: KMU unter dem Dach des Immobilien & Business Verlags erschienen ist, ist die administrative Integration der Publikation in den Verlag mittlerweile abgeschlossen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Jetzt steht die erste grosse Neuerung auf dem Programm: Ab August 2011 wird das Magazin monatlich erscheinen, ab 2012 sind zehn Ausgaben pro Jahr mit Doppelnummern Dezember/Januar und Juli/August geplant Dabei soll auch das inhaltliche Konzept aufgefrischt und noch klarer auf die Anforderungen des Leser- und Anzeigenmarkts ausgerichtet werden, wie es weiter heisst. Als redaktioneller Berater wird für die Neukonzeption René Lüchinger, Inhaber des darauf spezialisierten Unternehmens Lüchinger Publishing beigezogen, der Blickpunkt: KMU auch nach der Neuausrichtung publizistisch beraten wird. Gleichzeitig wird das Unternehmerportal Blickpunktkmu.ch ausgebaut und in das Netzwerk «Wirtschaft aus einer Hand» des Immobilien und Business Verlags angegliedert. Darüber hinaus wird eine Veranstaltungsreihe mit dem Arbeitstitel KMU Talk aufgebaut, die Anfang 2012 ihr Debüt geben wird.

Personelle Veränderungen

Ab dem 1. September wird Nadia Etzweiler bei Blickpunkt: KMU die Verlagsleitung übernehmen, für die bisher Dominique Hiltbrunner interimistisch verantwortlich zeichnet. Etzweiler war zuletzt als Verlagsleiterin beim Gastro Journal und bei Edition Gastronomique tätig. Die Stelle de Anzeigenleiters konnte bereits mit Michael Enzenross neu besetzt werden, der unter anderem schon für das deutsche Wirtschaftsmagazin Econo sowie das Graubünden Magazin tätig war. Jasmin Schmid bleibt für die Kundenbetreuung verantwortlich, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem externen Inserate-Vermarkter Cebeco wird aufgrund der neu aufgebauten internen Kompetenzen beendet.
 

Life Medien: Rolf Hess ist neuer Verleger

Seit 1. Juli 2011 ist Rolf Hess der neue Verleger von Life Medien. Er übernimmt damit die operative Führung im Verlag.

Life Medien ist aktuell mit zwei Titeln auf dem Markt: Bau LIife und KMU Life. Rolf Hess ist Wirtschaftsprüfer, mit langjähriger Erfahrung im KMU-Sektor und Buchautor. Aus seiner Sicht steht der Verlag vor einem neuen qualitativen Schritt: «Die Blattphilosophie und die Aufmachung der Zeitschriften haben sich in den letzen Jahren gut entwickelt. Jetzt gilt es, an einigen Punkten, wie dem Vertrieb, stärker zu werden und zu neuen crossmedialen Ufern aufzubrechen, ohne die Haftung unter dem Boden zu verlieren. Zudem wollen wir uns am Markt mit mindestens einem neuen Magazin besser positionieren. Dazu braucht es zunächst Investitionen.»
 

ARP Gruppe unter neuer Führung

Das IT-E-Commerce-Unternehmen ARP hat ab 1. Juli 2011 mit Ralph Goedecke einen neuen Vorstand. Er verantwortet damit das Geschäft der ARP Standorte in insgesamt fünf europäischen Ländern – der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden.

Ralph Goedecke übernimmt die neu geschaffene Vorstandsposition nach zwei Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Geschäftsführer von ARP im hessischen Dietzenbach, wie es in einer Mitteilung heisst. Seine Funktion als Geschäftsführer behält er zunächst auch weiterhin bei. Den Schwerpunkt seiner neuen Tätigkeit legt Ralph Goedecke auf die weitere Expansion der ARP in Europa. Daneben hat das Unternehmen ambitionierte Wachstumsziele in den bestehenden Märkten. Das Geschäft mit den Eigenmarken ARP und Claxan soll

Die ARP Gruppe mit Hauptsitz in Rotkreuz gehört gemäss eigenen Angaben zu den führenden europäischen Anbietern von Computerzubehör für Geschäftskunden. Das Unternehmen ist seit 1988 tätig und beschäftigt über 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Frankreich und in den Niederlanden. ARP wickelt über 400'000 Aufträge pro Jahr ab.
 

Bruno Fässler wird Kommunikationsleiter des St. Galler Gewerbes

Die Gewerbeverbände St. Gallen (GSGV) stellen mit Bruno Fässler erstmals einen Kommunikationsleiter an.

Dies meldete die Geschäftsstelle gemäss SDA am Freitag. Fässler bringe Erfahrung aus Werbung und Kommunikation mit und sei mit den gewerblichen und politischen Strukturen des Kantons St. Gallen vertraut.
 

Büro Troxler: Viral-Spot zum Saisonstart des FCL realisiert

Die Agentur Büro Troxler hat einen Viral-Spot realisiert. Darin wird Hakan Yakin von seiner Mutter Emine zum Training geschickt.

Auf dem Fahrrad hetzt sie ihren Sohn über die Seebrücke in Luzern. Das Büro Troxler zeichnet verantwortlich für diese Aktion, die gemäss Mitteilung auf humorvolle Art und Weise in der Zentralschweiz den Auftakt zur neuen Fussballsaison ankünden soll.

 

Sagt Tamedia den Verkauf der Lokalsender ab?

Ringier und die Escor-Gruppe sind letzte Woche definitiv aus den Rennen um die Tamedia-Lokalsender ausgestiegen. Gegenüber der Zeitung Sonntag hat Tamedia nun erstmals die Möglichkeit eingeräumt, dass die Sender im Konzern verbleiben könnten.

Wenn der Preis nicht stimme, gebe es keine Notwendigkeit zu verkaufen, so Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer. Aber noch sei er optimistisch, dass eine «positive Lösung» zustande komme. CEO Martin Kall versuche  die Preise regelrecht hochzutreiben, schreibt der Sonntag weiter. Nicht auflösen kann Zimmer den Widerspruch zur seinerzeitigen Begründung des angestrebten Verkaufs der «Radio- und Fernsehaktivitäten». Tamedia wolle diese «angesichts ungünstiger Rahmenbedingungen und geringer Synergiepotenziale» sowie ungewissen Aussichten im Hinblick auf die Neuvergabe der Konzessionen veräussern. Daran wird sich nichts ändern, sollte der Zürcher Verlag die Sender Tele Züri, Tele Bärn, Radio 24 und Capital FM behalten. Zudem müsste er für Radio 24 ein neues Studio bauen, was gegen gegen 2 Millionen Franken kostet.

> Ringier: steigt definitiv aus Übernahmegesprächen für Tele Züri aus

Zu guter Letzt: Faust schlägt Romantik

Die Zahlen sprechen deutliche Worte - pure Muskelkraft interessiert mehr als fürstliche Hochzeitsromantik: Wladimir Klitschko lockte mehr als doppelt so viele Menschen vor den Fernseher als Albert und Charlene.

Satte 15,5 Millionen Zuschauer verfolgten am Samstag auf RTL, wie Wladimir Klitschko seinen Weltmeistertitel verteidigte. Dies entspricht einem Marktanteil von 67 Prozent. Die Hochzeit von Fürst Albert und Charlene Wittstock interessierte am Nachmittag zuvor nicht mal halb so viele Menschen: Im Schnitt 6,03 Millionen verfolgten die viereinhalbstündige Übertragung im ZDF; der Marktanteil lag bei 37,6 Prozent.

Noch eindeutiger zeigt sich der Unterschied gemäss Spiegel.de, wenn man nur die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen betrachtet: Hier erreichte der Boxkampf mit 7,5 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 69,9 Prozent. Die Hochzeit erreichte bei derselben Altersgruppe einen Marktanteil von nur 18,1 Prozent. Daraus schliessen wir: Die grosse Mehrheit der Heirat-Fans war über 50 Jahre alt. Die Bemühungen des Brautpaares, das Fest betont modern und weltoffen auszurichten, scheinen also nicht wirklich gefruchtet zu haben – einen Versuch war’s aber sicher Wert.
 

Erdmannpeisker: Kampagne für Bank Linth realisiert

Seit Anfang Jahr hat die Regionalbank gemeinsam mit der Agentur Erdmannpeisker die Repositionierung vorbereitet, nun ist parallel zur Eröffnung der Geschäftsstelle in Erlenbach die neue Imagekampagne gestartet.

Mit dem neuen Claim könne man drei Kernkompetenzen der Bank abholen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung: Klarheit, Aufmerksamkeit und Zugänglichkeit. Denn Einfachheit stehe im Zentrum der neuen Positionierung der Bank. Bank Linth stehe für: Endlich einfachere Bankgeschäfte. Die Positionierung verfolge auch in der Kommunikation das Ziel, differenzierend den relevanten Kundennutzen zu vermitteln. Diese Botschaft müsse im Claim, aber auch in jedem Beratungsgespräch und in sämtlicher Kommunikation bei den Bank Linth Kunden ankommen. Denn die Bank Linth tue alles dafür, dass der Kunde nach einem Gespräch sagen kann: «Das isch jetzt aber richtig eifach gsi.»

Die Illustrationen stammen aus der Feder des Holländers Tjin Snoodijk.

Verantwortlich bei Bank Linth: Thomas Eichler (CEO), Fredy Geisser (Leiter Marketing und Kommunikation), Armin Diethelm (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Schmid (AD), Selina Helbling (Beratung), Tijn Snoodijk (Illustrator). Verantwortlich bei Mediaschneider: Claudia Mühlebach.
 

Der absolute Turnus

Shining Pictures, Seed und Absolutturnus haben am Donnerstag in Wollishofen am See das traditionelle Sommerfest gefeiert. Über 300 Filmleute, Kunden und Werber labten sich am Grill und nahmen es locker beim Netzwerken.

Mit dem Sommerfest 2009 haben die Spotproduzenten Shining Pictures, Seed als Spezialist für audiovisuelle Unternehmenskommunikation sowie Absolutturnus Filmproductions erstmals zum gemeinsamen Sommerfest geladen. Gefeiert wurde damals «1 Jahr Shining» und «2 Jahre Seed». Im letzten Jahr hat man irgendwie kein passendes Motto zum Feiern gefunden. Jetzt hat sich Reiner Roduner aber wieder an die seine alte Philosophie «Absolutturnus Film ist jeder Grund zum Feiern recht» erinnert. Damit ist der absolute Turnus für den Rhythmus der Feste wohl gefunden. «Ich werde jedenfalls keine 4. Firma gründen, um noch einmal einen weiteren Vorwand für die Fortsetzung der Tradition zu haben», meinte Reiner Roduner. 300 Freunde und Kunden wurden eingeladen. 120 haben sich angemeldet. 320 sind schliesslich gekommen. Der Grill war für den Ansturm gerüstet, ebenso die Bar. Hier wirkten abwechselnd auch die inzwischen 12 Mitarbeitenden der drei Filmunternehmen. Reiner Roduner, Felix Courvoisier und Stefan Bircher widmeten sich den Gästen. Sie verstehen ihre Party auch als «ein Dank an die vielen freien Mitarbeiter» sowie natürlich Kunden.

(Text und Bilder: Andreas Panzeri)

get_footer();