TBS Identity mit personellem Zuwachs

Die Agentur TBS Identity hat zwei neue Lehrlinge plus Verstärkung für Projektmanagement und Polygrafie an Bord geholt.

TBS Identity konnte zwei Ausbildungsplätze an die Lernenden Mara Weber (Polygrafie EFZ mit Fachrichtung Mediengestaltung) und Louis Wälti (Grafik EFZ) vergeben, wie die Agentur am Mittwoch mitteilte. Weiter unterstützt die 32-jährige Eva Friedli, ausgebildete Planerin Marketing/Kommunikation SAWI, als Projektmanagerin die Agentur im Projektmanagement. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung in Werbe- und Designagenturen. Ebenfalls neu bei TBS und im Team Polygrafie ist Claudio Fornito. Nach Abschluss seiner Lehre bei Offsetdruck Goetz war der 20-Jährige in der Prepress-Abteilung des Reiseveranstalters Hotelplan tätig.

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Jahrbuch der Werbung: Wettbewerb verlängert

Die Einreichefrist für den Wettbewerb für das Jahrbuch der Werbung wurde verlängert: Agenturen können ihre besten Arbeiten neu bis 14. Oktober 2011 einreichen.

Zugelassen sind Kommunikationsideen, die 2011 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz eingesetzt worden sind oder noch zum Einsatz kommen. Die Anmeldung erfolgt online unter Jdw.de. Die Megaphonsieger werden auf der Preisverleihung am 2. Februar 2012 in Berlin bekanntgegeben. Alle prämierten Arbeiten werden ausführlich im Jahrbuch der Werbung 2012, Band 49 porträtiert und die Platzierten der Shortlist mit ihren Einreichungen dargestellt. Das Kompendium der Kommunikationsbranche erscheint im März 2012.

> Wettbewerb für das Jahrbuch der Werbung 2012 startet

INM mit neuen Kunden

Die Internet-Agentur INM mit Standorten in Wetzikon und Zürich hat verschiedene Projekte für neue Kunden umgesetzt.

Für Hornbach hat INM eine Smartphone-Lösung für Heimwerkerprojekte realisiert, für Brother International eine neue Social Media Strategie mit Blogs und für die Hochschule Luzern eine Suchmaschinenoptimierung.

Im Auftrag der Suva hat die Agentur eine Webseite für die  Prämiensenkungen und eine für die neue Sicherheits-Charta entwickelt. Für Jucker Farmart wurde ein Werbevideo realisiert und viral verbreitet.

Ebenfalls neu im Portfolio der Agentur sind Myswisschocolate.ch. Ausserdem wurde sie mit einem Monitoring der Social Media Szene für die Six Group mit ihrer international führenden Finanzplatzinfrastruktur beauftragt.
 

Exact! schenkt sich zum 20-Jahr-Jubiläum neue Website

Vor genau 20 Jahren gründete Thierry Laillard in Bern Exact! Werbeagentur. Zum Jubiläum schenkt sich diese eine neue Webseite im Blogstil.

«Scrollen statt suchen», lautet das Motto. Anstatt über Untermenüs gelangen die Besucherinnen und Besucher auf wenigen Hauptseiten zur Information, wie es in einer Mitteilung heisst. In der Grundeinstellung folgen alle Beiträge untereinander, Filter schränken die Themenwahl ein und ermöglichen die zielgerichtete Suche. Eine Seitenleiste bietet zusätzliche Dokumente oder Links sowie die Anbindung an Social Media.

> Zur neuen Website
 

Media Use Index 2011: Schweizer sind die Digital-Profis im Drei-Ländervergleich

Die aktuelle Studie Media Use Index 2011 der Y&R Gruppe zeigt, dass die Schweiz im Vergleich mit den deutschsprachigen Nachbarländern online und mobil führend ist.

Die Schweizer und ihre deutschsprachigen Nachbarn: irgendwie verwandt und doch völlig verschieden. Auch in der Medienlandschaft spiegelt sich dieses Bild wider. In der Nutzung klassischer Medien wie TV, Radio, Tageszeitungen sind sich die drei Länder sehr ähnlich. Die Schweizer konsumieren deren Inhalte aber viel stärker auch online und mobil. So ist das Online-Zeitunglesen und Internet-Fernsehen in der Schweiz ungleich populärer als in Deutschland und Österreich. Die Schweizer sind auch technologisch besser ausgestattet als die Nachbarn. 35 Prozent der Schweizer besitzen ein iPhone, das ist Weltrekord. Auch bei den Tablets und iPads liegt die Schweiz mit 13 Prozent klar vor den Nachbarn, wo erst 8 Prozent so weit sind. WLAN ist in der Schweiz mit 49 Prozent beinahe doppelt so verbreitet wie im benachbarten Ausland (D: 27 Prozent / A: 26 Prozent).

Mobile Internetnutzung um 76 Prozent gestiegen

Erwartungsgemäss steigt die mobile Internetnutzung kontinuierlich, das Ausmass und Tempo überraschen jedoch. Nutzten 2010 25 Prozent der Schweizer ihr Mobiltelefon, um im Internet zu surfen, so sind es 2011 bereits 44 Prozent. Umso beindruckender ist diese Zahl im Dreiländervergleich; so sind es in Deutschland 31 Prozent und in Österreich 37 Prozent. Dieser starke Zuwachs hat selbstverständlich auch mit der steigenden Beliebtheit von Smartphones zu tun. Bei den Jungen (14 bis 29 Jahre) ersetzt das Mobiltelefon als zweitwichtigstes Medium bereits die Klassiker wie TV, Radio und Tageszeitung. Allerdings werden auf dem Mobiltelefon oft dieselben Medienmarken konsumiert, einfach mobil. So ändert weniger der Inhalt, sondern mehr der Kanal.

Mobile Advertising in der Schweiz noch auf tiefem Niveau

Trotz des rasanten Anstiegs der mobilen Internetnutzung befindet sich Mobile Advertising in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Die Zukunft wird den Schweizern massgeschneiderte Angebote und Werbung aufs Handy bescheren. Location Based Marketing verspricht zum Beispiel die punktgenaue Bewerbung von Sonderangeboten naher Geschäfte nach dem aktuellen Standort. Freuen wird viele Schweizer der Trend zum mobilen Couponing, denn in der Offline-Welt zeigen die Eidgenossen die höchste Affinität gegenüber Coupons. 57 Prozent der Schweizer nutzen diese häufig, während sie im benachbarten Ausland noch weit weniger akzeptiert sind (D: 34 Prozent / A: 43 Prozent).

Schweizer schätzen ihre Marken – auch bei den Medien

Trotz der enormen TV-Sendervielfalt, welche sich mittels Digital-TV und Internet-TV bieten, favorisieren die Schweizer die einheimischen Sender: SF1 (43 Prozent) , SF zwei (35 Prozent) und SF Info (24 Prozent). Nur bei den Jungen schafft es der Privatsender Pro 7 vor die öffentlichen Schweizer Sender. Auch bei den ansonsten eher international orientierten Online-Brands findet man nach Google, Wikipedia und Facebook an vierter Stelle mit Search.ch einen Schweizer Online-Dienst, der von 20 Prozent der Schweizer als wichtig erachtet wird.

Internet-TV wird immer beliebter

Obwohl der typische User nach wie vor männlich und zwischen 14 und 19 Jahren alt ist, schaut mittlerweile jeder Dritte (33 Prozent) übers Internet fern. Im benachbarten Ausland ist das – auch rechtlich bedingt – noch weit weniger verbreitet (D: 27 Prozent / A 21 Prozent).

Social Media mit ersten Ermüdungserscheinungen

Die Nutzung von Social Media ist weiter am Wachsen, rund 49 Prozent der online affinen Schweizer sind heute im Social Web unterwegs, das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings zeigen sich erste Ermüdungsanzeichen, das tägliche «Posten» nimmt wieder ab. Nur noch 34 Prozent der Social Media User verwalten und unterhalten ihren Account täglich gegenüber 37 Prozent im Vorjahr.

Online wird vor allem konsumiert
Das Internet entwickelt sich immer mehr vom aktiven «lean-forward» zum passiven «lean-back» Medium. Wenige generieren Content für viele. Beispielsweise schauen 56 Prozent Videos online, aber nur 8 Prozent veröffentlichen auch welche. Ebenso lesen 51 Prozent Produktbewertungen, während nur 25 Prozent Produkte bewerten. Umso aktiver sind die Schweizer beim Online Banking und Shopping: 75 Prozent der Schweizer verwalten ihre Finanzen online, ebenso viele kaufen öfters online ein. Anders als vermutet, sind die Schweizer auch die fleissigeren Preisvergleicher als die Deutschen und Österreicher.

Konvergenz und Mobilität − die Herausforderungen der Zukunft

Die Konvergenz und Mobilität der Medien schreiten rasant voran. Die Grenzen zwischen den Medien weichen sich immer mehr auf. Die gleichen Inhalte werden zunehmend sowohl offline in Print und TV, als auch online oder mobil konsumiert. Diese Entwicklung zeigt sich insbesondere bei klassischen Printmarken. Tagesanzeiger, NZZ, Blick oder 20 Minuten werden von nahezu 50 Prozent auch online oder mobil gelesen. Zudem integrieren diese Printtitel Social Media-Elemente und vermehrt auch Bewegtbilder als Zusatz in ihre Berichterstattung.

Dieser rasante Wandel der Mediennutzung verändert auch das Marketing und die Werbung nachhaltig. Der optimale Kanalmix zur Erreichung der Zielgruppen wird immer herausfordernder und entscheidender.

Informationen zur Studie Media Use Index
Die Studie Media Use Index untersucht das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Bevölkerung. Die Studie wurde 2009 erstmals durch die Young & Rubicam Gruppe Schweiz durchgeführt. In 2011 erfolgte die 3. Auflage der Studie in Zusammenarbeit mit Wunderman/Y&R Deutschland und Wunderman pxp Österreich, neu mit Resultaten für den gesamten deutschsprachigen Raum (D/A/CH). Für die Studie wurden je 1'500 Personen zwischen 14 und 69 in der Schweiz (Deutsch- & Westschweiz), in Deutschland und in Österreich online zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Die Stichproben sind repräsentativ gemäss den offiziellen Strukturdaten der drei Länder. Die Young & Rubicam Gruppe ist die führende Kommunikationsagentur der Schweiz mit Sitz in Zürich. Sie vereint unter gemeinsamer Führung die Spezialisten von Advico Young & Rubicam (Werbung), Allaccess (Promotion), Futurecom (Internet), Wunderman (Dialog) und Y&R Consulting (Strategic Marketing Consulting).

 

Forster Ehrler: Für Astra Zeneca Film zur Lancierung von neuem Herzmedikament realisiert

Das Pharmaunternehmen Astra Zeneca bringt ein neues Herzmedikament auf den Markt. Die Lancierung startet nicht wie üblich nur mit Mailings und Inseraten, sondern mit einem von der Werbeagentur Forster Ehrler konzipierten Film.

Zwei Männer im Spital erzählen sich was sie vermissen würden, wenn sie ihren Herzinfarkt nicht überleben. Die Botschaft: Das neue Medikament wirkt zu einem Zeitpunkt an dem wir ganz besonders am Leben hängen. Der Film kann von Kardiologen, Hausärzten und Fachpersonal über einen Link eingesehen werden. Ausserdem wird er auf Kongressen gezeigt.

Verantwortlich bei Astra Zeneca: Pascal Köpfli (Lead Marketing CV), Vanessa Summa (Product Manager). Verantwortlich bei Forster Ehrler: Hélène Forster, Stefan Ehrler (CD) Filmproduktion: Who's McQueen Picture, Zürich, Philipp Petersson, Clemens Petersson. Regie: Jyri Pasanen, Kamera: Tobias Dengler.

 

Pitch-Gewinn: Spot Werbung entwickelt Kampagne für Davos Klosters

Die St. Moritzer Agentur Spot Werbung hat den Pitch um die Winterkampagne für die Destination Davos Klosters für sich entschieden. Die Kampagne umfasst Plakat- und Bannerwerbung, Radiospots, einen passenden Internetauftritt und eine Social-Media-Aktion.

Die Winterlancierung der Destination und der Davos Klosters Bergbahnen macht auf den Saisonstart und auf das Angebot «Skipass geschenkt» aufmerksam. Spot Werbung setzt dabei gemäss Mitteilung auf eine zielgruppenspezifische Kampagne, die anhand zwei verschiedener Sujets umgesetzt wird. Dabei soll das jüngere Jakobshorn-Publikum mit einem «trendigen» Sujet und Familien sowie Geniesser mit einem «klassischen» Sujet angesprochen werden. Ziel der Kampagne ist die zielgruppenspezifische Ansprache unterschiedlicher Gästesegmente durch die unterschiedliche Positionierung der Berge Parsenn und Jakobshorn während der ganzen Saison. Durch ergänzende Aktionen, die während der Kampagne laufen, werden zudem Marken-Fans involviert.

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Tangram für Marke & Kommunikation formiert sich neu

Per 1. Dezember 2011 wird der Schweizer Ableger der seit 1991 bestehenden Agentur Tangram in ein eigenständiges Unternehmen überführt und vom bestehenden Niederlassungsleiter Willy Tanner zu 100 Prozent übernommen.

Die neu formierte Tangram Schweiz wird vom bestehenden Standort in Zürich und von der aufzubauenden Niederlassung in Widnau SG aus das Schweizer Kundenportfolio und den hiesigen Markt bearbeiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Dabei wird sie sich auf die Bereiche B2B- und Finanzkommunikation wie auf Employer Branding konzentrieren.

Der Agenturgründer Ewald Frick wird sich mit Tangram Liechtenstein einerseits auf die Region fokussieren und als bestens etablierter Agenturpartner weiterhin für eine Vielzahl von Kunden und Branchen tätig sein. Andererseits wird ein weiterer Focus auf den Aufbau des international ausgerichteten Geschäftsfeldes Tangram digital Whiteboard gelegt, das Strategien und Konzepte rund um den digitalen Bereich anbieten wird.

Schweiz wie auch Liechtenstein werden in Zukunft mit dem bisherigen Markennamen Tangram auftreten und weiterhin gemeinsam im internationalen Agenturnetzwerk «E3» verbleiben. Auch beim Thema Ressourcen werden die beiden Unternehmen miteinander vernetzt zusammen arbeiten. Sei dies im Bereich der digitalen Medien oder beim gegenseitigen Wissenstransfer.
 

Ringier: L’Hebdo feiert 30. Geburtstag

Vor 30 Jahren feierte das Westschweizer Magazin seine Premiere. Heute erscheint es mit einer Auflage von 45'784 Exemplaren. Zum 30-Jahr-Jubiläum gibt L’Hebdo eine Sonderausgabe zum Thema «30 zukunftsorientierte Orte» heraus.

Zu Beginn gab Ringier das Magazin L’Hebdo sogar auf französisch und deutsch heraus, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Das Deutschschweizer Pendant Die Woche hielt sich jedoch nur zwei Jahre und wurde dann vom Verlag eingestellt. Die französische Variante entwickelte sich unter der Führung ihres ersten Chefredakteurs Jacques Pilet rasch zum beliebten Renner auf dem Westschweizer Medienmarkt. Zum 30-Jahr-Jubiläum gibt L’Hebdo nun eine 238 Seiten starke Sonderausgabe zum Thema «30 zukunftsorientierte Orte» heraus. Diese präsentiert 30 aussergewöhnliche Reportagen, die von den Journalisten der Redaktion vom Kongo über Singapur bis nach Rio, von den Hochebenen der Anden über Tasmanien bis nach Saudi- Arabien umgesetzt wurden. Natürlich ist auch die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des Magazins ein Thema in der Sondernummer.

Die Sonderausgabeist ab Donnerstag, 29. September drei Wochen lang im Kiosk erhältlich.

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Die Werbewoche auf Star TV: «KPT klickt sich ins Zentrum»

Nach der erfolgreichen Verkaufswerbung der letzten Jahre zündet KPT zusammen mit der Werbeagentur Lesch+Frei nun die nächste Kommunikationsstufe.

Zur weiteren Steigerung ihres Bekanntheitsgrades in der deutschen Schweiz und zur Vorbereitung der Verkaufsoffensive im Herbst setzt die führende Online-Krankenkasse seit dem 1. September auf den bisher eher zurückhaltenden Kerl «Klick».

Erfahren Sie mehr über die Mission des ulkigen Versicherungs- Maskottchen exklusiv am Donnerstag um 19.45 Uhr in «Die Werbewoche» auf Star TV.

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Gegendarstellung: K-Tipp blitzt vor Bundesgericht ab

Die Konsumentenzeitschrift K-Tipp ist mit der Beschwerde gegen eine Gegendarstellung vor Bundesgericht abgeblitzt. Das Westschweizer Konsumentenblatt Bon à savoir erhielt hingegen teilweise Recht. Der Handel dreht sich um einen Krankenkassenvergleich.

In diesem Vergleich in den beiden Konsumentenmagazinen war die Krankenkasse Sympany/ÖKK im September 2010 als die grösste Absteigerin bei der Versichertenzufriedenheit bezeichnet worden. Die jeweiligen Artikel waren auch im Internet aufgeschaltet. Die Kranken- und Unfallversicherung ÖKK mochte das nicht hinnehmen. Sie verlangte eine Gegendarstellung, da die beiden Kassen zwei unabhängige Unternehmen sind. Sympany hiess früher allerdings ebenfalls ÖKK.

Die beiden Magazine lehnten eine Gegendarstellung ab, berichtigten den Artikel aber aufgrund des Sachverhalts. In den Druckausgaben erschienen die Richtigstellungen in den Leserbrief-Rubriken. Im Internet veröffentlichte der K-Tipp die Berichtigung in der Kommentar- Rubrik, Bon à savoir hingegen direkt unter dem inkriminierten Artikel.

Die ÖKK gelangte ans Bezirksgericht Landquart GR. Dieses verknurrte die Magazine zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung – sowohl in der gedruckten als auch in der Internet-Ausgabe. Das Kantonsgericht Graubünden bestätigte das Verdikt. Dagegen rekurrierten die Magazine beim Bundesgericht. Mit der Berichtigung erübrige sich die Gegendarstellung. Die Beschwerde des K-Tipp wiesen die Lausanner Richter in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteil ab, soweit sie darauf eintraten. Bon à savoir erhielt teilweise Recht – seine Richtigstellung im Internet genügte den Ansprüchen.

In falscher Rubrik veröffentlicht

Das Bundesgericht rügte, die Richtigstellungen hätten in derselben Rubrik erfolgen müssen, in der die inkriminierten Artikel erschienen waren. Die ÖKK habe damit ihr Recht auf eine Gegendarstellung nicht eingebüsst. Die Lausanner Richter räumten indessen ein, dass die beiden Blätter die Berichtigung in der angemessenen Frist vornahmen, nämlich in der folgenden Ausgabe.

Auch im Internet erfolgte die Berichtigung fristgerecht, allerdings beim K- Tipp unter der Rubrik «Kommentare» und damit gemäss Bundesgericht am falschen Ort. Mit seiner Richtigstellung in der Internetausgabe erhielt Bon à savoir Recht. Über die Kosten und Entschädigungen des Rekursverfahrens muss das Kantonsgericht Graubünden in diesem Fall neu befinden.

Der K-Tipp muss der ÖKK 3‘000 Franken Entschädigung zahlen sowie die Gerichtskosten von 2‘000 Franken tragen. Im Fall von Bon à savoir tragen ÖKK und Zeitschrift die Gerichtskosten hälftig, eine Entschädigung entfällt. (SDA)
 

Agentur Visions.ch gegründet

Thomas Epple und Christoph Menzi haben in Bischofszell TG Visions.ch ins Leben gerufen. Die Leistungen der Agentur reichen von der Strategie und Konzeption über Internetauftritt und Präsentationen bis hin zu Realisierungen im Bereich eCommerce, Online-Shops oder Payment.

Visions.ch bietet gemäss Mitteilung vom Mittwoch auch Content-Management-Lösungen an und ist versiert rund um Themen wie Online-Applikationen oder Online-Marketing, Newsletter-Marketing oder Suchmaschinen-Optimierung. Auch die Bereiche Social Media Work sowie Know-how in der Print-Kommunikation zählen zu den Kompetenzen der Agentur.

Christoph Menzi bringe als ehemaliger Abteilungsleiter einer Grafikagentur grosses Wissen im Bereich der Internetbetreuung, beim Print und bei der Realisierung von Websites mit und werde seine Stärken bei Visions.ch vor allem in der Umsetzung von Projekten einbringen, heisst es in der Mitteilung. Thomas Epples 1997 habe er in Trogen Visual Energy gegründet, die sich als eine der ersten Webagenturen in der Ostschweiz etabliert habe. Für das neue Medium Internet habe er unter anderem Kunden wie Bluewin oder Seniorweb.ch betreut.

Epple und Menzi wollen in der neu gegründeten Agentur Visions.ch ihre Branchenkenntnisse unter einem Dach bündeln. Die beiden werden sich zudem auf ein grosses bestehendes Profi-Netzwerk stützen, das Spezialkenntnisse in den verschiedenen Feldern der Web-Disziplinen einbringt.
 

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