Nationalrat befürwortet Werbeverbot für Kleinkredite

Der Nationalrat hat erstmals ein Werbeverbot für Kleinkredite befürwortet, um die Schuldenfalle zu entschärfen. Das Verbot soll die Prävention der Jugendverschuldung begleiten.

Am Dienstag überwies der Nationalrat mit 93 zu 73 Stimmen eine Parlamentarische Initiative von Josiane Aubert (SP/VD) mit dem Auftrag, ein Verbot ins Gesetz aufzunehmen. Für die Mehrheit sorgten die Linke, die fast geschlossene CVP sowie einige Parlamentarier der rechten Ratsseite. Die Verschuldung sei nicht nur ein Problem der Privaten, sondern auch der Öffentlichkeit, die oft für private Schulden aufkommen müsse, sagte Aubert gemäss SDA. Ein Werbeverbot helfe, «das Übel an der Wurzel zu bekämpfen». 80 Prozent der jungen Verschuldeten hätten ihre ersten Schulden angehäuft, bevor sie 25 Jahre alt waren.

Es wäre heuchlerisch, die Prävention zu stärken und gleichzeitig Werbung für Kleinkredite weiter zuzulassen, hielt Aubert weiter fest. Die Werbung würde den Jungen vorgaukeln, sie könnten ohne Beschränkung konsumieren. Junge müssten aber lernen, dass es auch ohne Verschuldung gehe. Es sei heute nicht einmal möglich, auf Kantons- oder Gemeindeebene ein Verbot durchzusetzen. Die Stadt Lausanne war vom Waadtländer Kantonsgericht zurückgepfiffen worden, als sie ein Verbot erliess für Plakate, die für Kleinkredite werben wie Aubert ein Beispiel aus ihrem Kanton zitierte. Die Kantone würden so ausgebremst.

Die grosse Kammer entschied gegen den Willen ihrer Kommissionsmehrheit. Kommissionssprecher Hansjörg Walter (SVP/TG) räumte zwar ein, dass die sehr intensive Werbung vor allem auf jüngere Konsumenten ziele und dass diese häufig über ihren Verhältnissen lebten. Der Ausfall bei Kleinkrediten sei mit 0.6 Prozent aber gering, hielt Walter weiter fest. Es könne in der Realität aber auch anders aussehen: Während die Kredite zurückbezahlt würden, bezahlten die Schuldner die Steuern oder Krankenkassenprämien nicht mehr. Das Problem könne aber nicht durch ein generelles Verbot gelöst werden. Die Kommissionsmehrheit befürchtet vor allem Abgrenzungsprobleme: «Wäre Werbung für Leasing-Angebote noch gestattet?», fragte Walter. Ausserdem trage die Werbung zur Transparenz am Markt bei.

Die Befürworter machten indes klar, dass sie mit der Forderung nach einem Werbeverbot vorerst ein Zeichen setzen wollen. Über die genaue Ausgestaltung müsse das Parlament noch diskutieren, sagte Lucrezia Meyer- Schatz (CVP/SG). Die Geschäfte gehen nun in den Ständerat.
 

Zu guter Letzt: Wie man überschüssiges Geld parkt

Die Umsätze sind bei Nespresso in den letzten Jahren derart explodiert, dass sie mit den Budget-Richtlinien des Nestlé-Konzerns nicht mehr in Einklang zu bringen waren. Weil zum Beispiel so viel Fernseh-Werbung bezahlt wurde, dass der ORF das alles gar nicht mehr senden konnte, parkte der Geschäftsführer von Nespresso Österreich das Geld in einer Familien-eigenen PR-Firma.

Ein Vorgesetzter habe ihm empfohlen, das überschüssige Geld zu parken. Dies sagte der Geschäftsführer von Nespresso Österreich gemäss Tagesanzeiger.ch am Dienstag im Wiener Straflandesgericht. Keiner hätte mehr gewusst, wohin mit der Kohle. Schliesslich konnte der Geschäftsführer sein Luxusproblem lösen. Er gründete unter dem Namen seiner Ehefrau zum Schein eine PR-Agentur. Über diese wurden unter Zwischenschaltung einer weiteren Firma am Papier Geschäfte mit dem Kaffee-Portionierer abgewickelt. Der Manager von Nespresso Österreich soll seinem Geständnis zufolge die Rechnungen mit ungerechtfertigten Aufschlägen versehen haben und der Firma seiner Frau grosszügige Erfolgsprovisionen zugeschanzt haben. Wie der Tages Anzeiger weiter schreibt, fanden die vorgeblichen Event-Veranstaltungen, Vorführungen, Promotoren- Schulungen und Gewinnspiele zum grössten Teil gar nicht statt.

Die Beute der Schein-PR-Firma belief sich auf 2.7 Millionen Euro. Diese seien zur Gänze verbraucht. Gemäss dem Geschäftsführer von Nespresso Österreich hätte man durchaus gelebt, sei gereist, habe teure Geschenke für Geschäftspartner und das eine oder andere teure Pferd erstanden. Wie sollte da auch noch Geld übrig bleiben, um ein paar der vorgeblichen PR-Veranstaltungen durchzuführen?
 

Franz&René gestaltet Imagekampagne von Losinger Marazzi

Die zwei Unternehmen Losinger Constructions und Marazzi Generalunternehmung schliessen sich zur Losinger Marazzi zusammen. Die Agentur Franz&René hat als Gewinnerin des Agenturwettbewerbs die Kommunikationskampagne, die Webseite und das neue Editionsauftritt des Unternehmens entwickelt.

Das Konzept soll den Mehrwert ins Zentrum stellen, der durch die Vereinigung der beiden Unternehmen entstehe. Dies kommuniziert die Kampagne durch eine Wort- und Bildsprache, die sich vom übrigen Markt in der Immobilien- und Baubranche abhebt, so die Agentur in einer Mitteilung. Sie stelle die Menschen, die gemeinsam die Stärke des Unternehmens ausmachen, in den Mittelpunkt und vermittle ihre wichtigsten Werte in drei Motiven. Die neue Webseite Losinger-marazzi.ch und weitere Publikationen, die in einer zweiten Phase hinzukommen werden, sollen die neue Identität kennzeichnen.
 

SFLB: «The Power of Flowers» kittet Beziehungen

Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für Fleurop eine neue Kampagne realisiert. Das Sujet zeigt eine mit Klebeband gekittete Vase, die eine gekittete Beziehung dank Fleurop-Blumen symbolisieren soll.

Wenn es zwischen Mann und Frau laut wird, können gut und gerne auch mal Vasen in die Brüche gehen. Und Gefühle verletzt werden. Fleurop hilft, diese wieder zu kitten, so die Agentur in einer Mitteilung. Wer nämlich der Kraft der Blumen vertraue, seiner Frau nach einem Streit also einen schönen Strauss Blumen schenke, habe mehr Chancen auf eine Versöhnung. Und damit auf eine wieder gekittete Beziehung.

So einfach Frauen bei Blumen funktionieren, so einfach funktioniert auch das Anzeigensujet, das in diversen Schweizer Zeitungen und Magazinen erscheint, erklärt SFLB in einer Mitteilung. Man sieht eine wieder zusammengeleimte Vase, in der die Blumen stehen, die bei Fleurop sehr häufig bestellt werden: Sonnenblumen.

Gleichzeitig on air ist die dazugehörige Website mit einem grossen Beziehungs-Kitt-Spiel. Hier kann man schon mal selbst ausprobieren, wie man Vasenscherben schnellstmöglich wieder zusammenleimt. Die Website wird mit Bannern beworben, die das Vasen-Kitten im Schnelldurchlauf demonstrieren.

Verantwortlich bei Fleurop: Jörg Beer (CEO), Monika Kessler (Leiterin Marketing Service), Chasper Knapp (Programmierung/Grafik). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Diana Rossi (Text), Reto Clement (Art Direction), Peter Brönnimann (Creative Direction), Daniela Steffen, Rebecca Krausse (Beratung), Suzanna Kovacevic (Art Buying), David Willen (Fotografie), Tina Willen (Bildbearbeitung). Online-Umsetzung: Station.
 

Die 32. Klappe ist ausgeschrieben

Die Klappe geht in die 32ste Runde. Die Ausschreibung zur Klappe 2012 beginnt am 29. September 2011.

Dieses Jahr wurden die Einreichungskategorien deutlich entzerrt. Übrig blieben fünf Kategorien, inklusive Nachwuchs. Man habe dafür die Unterkategorien so strukturiert, dass man nicht mehr Autos mit Möbeln vergleichen müsse, so Katharina Stinnes, Geschäftsführerin des Kommunikationsverbands in Hamburg.

Das Nachwuchsprojekt für Werbefilme unterstützen im Jahr 2012 die Unternehmen Deutsche Bahn und Ströer Infoscreen. Ströer stellt die Medialeistung für die Veröffentlichung der Nachwuchspots auf dem «Out-of-Home-Channel» zur Verfügung. Die digitalen Screens sind Teil des neuen und deutschlandweiten Bewegtbildnetzes von Ströer an den 200 frequenzstärksten Bahnhöfen in Deutschland. Wieder dabei ist Unilever mit der Marke BiFi, die schon im Jahr 2011 die Patenschaft für einen Nachwuchsspot übernommen hatten.

Die Ausschreibung zur Klappe 2012 beginnt am 29. September 2011. Eingereicht werden können Filme, die im Zeitraum 01. März 2011 – 31. Januar 2012 entstanden und mindestens 1 Mal öffentlich gezeigt wurden. Die Preisverleihung wird am 1. März 2012 in Hamburg im Museum für Kunst und Gewerbe mit Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg stattfinden.

Der Kommunikationsverband habe über viele Jahre die Rolle der neutralen Plattform zur Orientierung aller Marktteilnehmer konsequent durchgehalten, so der Verband in einer Mitteilung. Die Klappe sei auch deshalb ein wichtiger Wettbewerb für Film im deutschsprachigen Raum. Die Klappe sei Motivation und Verpflichtung zugleich, diesen Standard weiter zu erhalten und Auftraggebern und Dienstleistern der Filmindustrie als Partner zum proaktiven Austausch zur Verfügung zu stehen. Der Kommunikationsverband hat rund 1‘000 Mitglieder, die sich auf 18 Clubs in 15 Bundesländern verteilen. Der Verband bietet seinen Mitgliedern Dienstleistungen wie Vertrags- und Rechtsberatung, Weiterbildung zum 360° Kommunikationsberater und zum Beispiel eine Hinterlegungsstelle zum Schutz von Urheberrechten an. Außerdem schreibt der Kommunikationsverband interdisziplinäre Kreativwettbewerbe wie die Klappe, den BOB Best of Business-to-Business Communication Award und den BtoB Photo Award GoldenEye aus.
 

Musicstreaming-Dienst Soundshack wird nicht weitergeführt

Der kostenpflichtige Musicstreaming-Dienst Soundshack wird mangels Erfolg nicht weitergeführt. Die bestehenden Abonnemente laufen noch bis Ende Jahr unverändert weiter.

Der Abschluss neuer Abonnemente ist jedoch nicht mehr möglich. Dies teilte 20 Minuten am Dienstag in einem Communiqué mit. Die Kundinnen und Kunden würden schriftlich von 20 Minuten informiert.
 

Google: Ex-Google-Manager möchte höhere Steuern zahlen

Der ehemalige Google-Manager Doug Edwards würde gerne mehr Steuern zahlen. Darum bat er den US- Präsident Barack Obama bei einem sogenannten «Town-Hall-Meeting» des Karriere- Internetnetzwerks Linkedin im Silicon Valley.

«Würden Sie bitte meine Steuern erhöhen?». Das soll Edwards den Präsidenten gefragt haben. Auf die Nachfrage des Präsidenten soll er gemäss SDA gesagt habe,  er habe zwar keinen Job, das sei aber seine eigene Entscheidung. Seiner Meinung nach sollten diejenigen, die es sich leisten könnten, eine höhere Kapitalertragsteuer zahlen, um denen zu helfen, die nicht so gut gestellt seien.

Edwards arbeitete von 1999 bis 2005 bei Google, als das Unternehmen gerade stark expandierte. Obama war zu dem Treffen des Karrierenetzwerks im Rahmen einer dreitägigen Reise gekommen, auf der er für seinen politischen Kurs werben und Spenden für die Präsidentschaftswahlen 2012 sammeln wollte.
 

Bundesamt für Kultur vergibt «Grand Prix Design 2011»

Das Bundesamt für Kultur zeichnet dieses Jahr vier international bekannte Designer mit dem «Grand Prix Design» aus. Die Preise gehen an den Produktdesigner Jörg Boner, Dimitri Bruni und Manuel Krebs, den Fotografen Ernst Scheidegger und den Schuhdesigner Walter Steiger.

Ihre Arbeiten sowie die der Gewinnerinnen und Gewinner des «Eidgenössischen Preises für Design» werden im Rahmen einer Ausstellung gewürdigt. Sie findet unter dem Titel «Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft 2011» im mudac – Musée de design et d’arts appliqués contemporains in Lausanne statt. Die Vernissage ist am 18. Oktober.

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(Ernst Scheidegger, Photographe, Zurich)

Snap-Regisseur mit aufwühlendem Film am Zurich Festival

Snapfilm und Michael Kindermann haben am Samstag zu einem Kinobesuch der Sonderklasse geladen. Kai Sehr, der bei Snapfilm zuletzt für Rivella gearbeitet hat, durfte am Zurich Film Festival seinen preisgekrönten Dokumentarfilm «Skateistan» zeigen.

In Afghanistan herrscht seit über 30 Jahren Krieg. Trotzdem haben ein paar Jugendliche in Kabul ihre Hoffnung auf ein normales Leben noch nicht aufgegeben. Mit Unterstützung von Entwicklungshelfern aus Australien betreiben sie die erste Skateboard-Schule in dieser Region. Ihre Fahrten mit dem Brett durch eine Stadt voller Unterdrückung werden zu einer spielerischen Demonstration der trotz allem herrschenden Lebensfreude. Kai Sehr hat über dieses aussergewöhnliche Projekt einen Dokumentarfilm gedreht. Der 95-minütige Skateboard-«Clip» ist in Berlin 2011 als «Winner Most Valuable Documentary of the Year» ausgezeichnet worden.

Der Regisseur Kai Sehr stammt aus Düsseldorf und findet sich seit längerer Zeit auch im Portfolio der Zürcher Snapfilm. Zuletzt hat der schon zweimal Lions-prämierte Werbefilmer für Michael Kindermann zwei Spots für Rivella realisiert.

Rund um die Premiere am Festival hat Snapfilm 26 Kunden und Gäste zu einem lockeren Brunch ins Terrasse geladen. Dort hat jeder ein Fingerskateboard sowie einen Snapfilm USB Stick gefüllt mit Kai Sehrs Arbeiten geschenkt bekommen.

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Fingerboard und Snapstick.

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Gäste & Kai Sehr (Mitte/rechts) sitzend mit Bart.

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Andreas Schützenberger (Darsteller).

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Gastgeber Michael Kindermann (Snap Film).

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JvM/Limmat: Kampagne für Helsana realisiert

Auch in der diesjährigen Kampagne steht die Rolle von Helsana als vielfältige Problemlöserin im Zentrum. Dabei setzt der Krankenversicherer neben einem TV-Spot und angebotsspezifischen Inseraten vermehrt auch auf digitale Kanäle.

Während die Inserate verschiedene Leistungen von Helsana thematisieren und den generellen Mehrwert eines Helsana-Kunden aufzeigen, steht beim TV-Spot die individuelle Kundenberatung im Zentrum, wie Jung von Matt/Limmat in einer Mitteilung schreibt. Die Onlinemassnahmen haben sich den direkten Dialog mit potenziellen Neukunden zum Ziel genommen.

Ein gutes Beispiel dafür sei die Onlinekampagne «Gesunde Preise verschenken», die zwecks Aufbau von Erstkontakten realisiert worden sei, so die Agentur. Anders als bei herkömmlichem Permission Marketing stelle die Kampagne nicht nur attraktive Preise in Aussicht, sondern sorge auch für einen unverkrampften Austausch mit potenziellen Neukunden: Auf der Website Gesundepreise.ch stehen sechs gesunde Preise zur Auswahl, die man per E-Mail oder Facebook an seine Bekannten symbolisch verschenken kann. Akzeptiert der Adressat das Geschenk, nehmen beide an der Verlosung des ausgewählten Preises teil. Doch selbst wenn man schlussendlich nicht die Reise an den New York Marathon oder den Personaltrainer für sechs Monate gewinnt bleibt eines gewiss: mit Helsana hat man eine Sorge weniger.

Die Kampagne 2011 wird unter anderem durch eine impactstarke Vertriebskampagne, sowie der Onlinekampagne «Ein Jahr sorgenfrei» flankiert, bei der man einen Butler für ein Jahr gewinnen kann.

Verantwortlich bei Helsana: Connie Raif (Leiterin Marketing Vertrieb), Dierk Schehrer (Leiter Verkaufsförderung / Werbung), Marco Wermelinger (Gesamtverantwortung Kampagne), René Kolonko (Verkaufsförderung /Permission Marketing). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Fernando Perez (CD), David Hugentobler, Daniel Pieracci (Text), Daniel Serrano, David Hanselmann, Claude Eberhard (AD), Erasmo Palomba (Art Buying) Ilonka Galliard (Agency Producer), Fabian Röthlisberger, Simone Jehle, Petra Moser, Klara Zürcher (Beratung), Mark Nunneley (Regie), Rosas & Co (Produktion), Kirschnermusic (Musik).

Viva macht für Südostschweiz Medien App bekannt

Ein lachender Andrea Zogg im feinen Anzug lässt sich huckepack durch den Flughafen tragen. Marc Gianola geht in Afrika auf dem Rücken eines Touristen auf Safari. Die Südostschweiz Medien lancieren mit der «Huckepack»-Kampagne ihre neue App für Tablets.

Die Idee: Leser und Leserinnen der Südostschweiz haben online immer und überall ein Stück Heimat dabei. Damit sie nicht so schwer tragen müssen, gibt’s die App. Hinter der Kampagne steht mit der Kommunikationsagentur Viva eine Zürcher Agentur, deren Wurzeln im Bündnerland liegen. Inserate stehen am Anfang der crossmedialen Umsetzung. Später folgen Plakate sowie Radio- und TV-Spots. Die SOM positionieren sich damit als zeitgemässes, regional präsentes Unternehmen.

Verantwortlich bei SOM: Conny Moser Holdener (Verlagsleiterin). Verantwortlich bei Viva: Claude Catsky (Creative Director), Georg Gasser (Senior Berater), Christina Dotzel (Junior Beraterin), Heini Schmid und Robert Knopf (Art Directors), Peter Fuchs (Fotograf), Roni Langauer (Bildkombination).

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Zu guter Letzt: Den Bullshit im Text entlarvt

Böse Zungen behaupten, dass Texte von PR-Profis, Politikern, Beratern oder Werbetextern häufig fast ausschliesslich aus Blabla-Sätzen bestehen. Und man weiss ja irgendwie auch, dass sie Recht haben, die bösen Zungen. Endlich lässt sich dies auch beweisen – mit dem ultimativen Tool «Blablameter».

Die oben genannten Berufsgruppen müssten nun tapfer sein, heisst es auf Blablameter.de. Denn das Blablameter entlarve schonungslos, wieviel heisse Luft sich in einen Text eingeschlichen habe. Unter «Fragen und Antworten» findet man alle wichtigen Dinge rund ums das Tool –  beispielsweise Antwort auf die Frage, weshalb ein wissenschaftlicher Text unter Umständen viel Blabla enthält und ein relativ sinnfreier Text beim Blabla-Test gut wegkommt.

Natürlich haben wir das Tool getestet. Das Resultat: Dieser Text hier zeigt nur geringe Hinweise auf Bullshit-Deutsch.

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Aber testen Sie selbst ihre eigenen literarischen Ergüsse – oder auch solche anderer Personen. Und entlarven Sie Dummschwätzer, Bullshittexter und Möchtegern-Intellektuelle. Viel Spass!

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