Zürcher Werbeclub: Die Party zum 75-Jahr-Jubiläum

Die 75 Jahre merkte man dem Zürcher Werbeclub nur an, wenn man den Querschnitt der etwa 400 Partygäste etwas näher anschaute. Zwischen den vielen Teilnehmern unter 30 sah man da und dort einige langjährige Clubmitglieder, die das Durchschnittsalter leicht anhoben.

Gestartet wurde gemäss Mitteilung mit einem Apéro mit 50 der extra zum Jubiläum von Honold kreierten «Zürcher Werbekuchen». Um 21 Uhr legte DJ Al Majid auf und die Partypeople erhielten einen ersten Vorgeschmack auf den satten Sound. Dann bestiegen die Vorstandsmitglieder des Zürcher Werbeclubs die DJ-Bühne und begrüssten die zahlreich erschienenen Gäste. Nach einer gutgelaunten Begrüssungsrede des ZW Präsidenten, Carlo Steiner, erzählte Andy Hostettler, CEO von erzählte Andy Hostettler, CEO von TBWASwitzerland, sichtlich gerührt, dass es ihn doch etwas geschüttelt habe, als er seine früheren Räumlichkeiten der JWT+F+H-Agentur wieder betreten habe und er dieAgenturräume nun als Partylocation besuchte.

Verdankt wurde dann die grossartige Eventorganisation von Danijel Sljivo und danach die grosszügen Sponsoren, ohne die auch diese Jubiläumsparty nicht möglich gewesen wäre. Radio Zürisee als Hauptsponsor brachte die DJs Sir Colin und Al Majid mit und Publisuisse sorgte für die Performances der Magic Dancers, die nach dem offiziellen Teil mit ihrer ersten Show dem Publikum einheizten.

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Sabine Schmid wird neue Chefredaktorin des Toggenburger Tagblatts

Hansruedi Kugler gibt die Redaktionsleitung des Toggenburger Tagblatts auf eigenen Wunsch ab. Neue Chefredaktorin ist Sabine Schmid, bislang stellvertretende Redaktionsleiterin.

Dies schreibt die Zeitung gemäss SDA in der Samstagausgabe. Kugler hat den Verwaltungsrat der Toggenburg Medien ersucht, ihn aus persönlichen Gründen von der Verantwortung der Redaktionsleitung zu entlasten. Der 46-Jährige arbeitet in einem 80-Prozent-Pensum in der Redaktion des Toggenburger Tagblatts weiter.

Als neue Chefredaktorin hat der Verwaltungsrat Sabine Schmid gewählt. Die 38-jährige Romanistin und Medienwissenschafterin gehört der Redaktion des Toggenburger Tagblatts seit zehn Jahren an.
 

Chinese will Yahoo kaufen

Gerade mal drei Wochen nach dem Rauswurf von Yahoo-Chefin Carol Bartz hat der chinesische Internetunternehmer Jack Ma sein Interesse an dem US-Konzern bekundet. Vor einigen Wochen sagte sagte Yahoo-Gründer Jerry Yang Kreisen zufolge noch, das Unternehmen stehe nicht zum Verkauf.

Analysten halten es dennoch für wahrscheinlich, dass Yahoo letztlich das Ziel einer Übernahme sein wird. Er sei an Yahoo sehr interessiert. Dies sagte der Gründer des chinesischen Onlinehändlers Alibaba am Freitag bei einer Veranstaltung der Universität Stanford in Kalifornien gemäss SDA.

Yahoo ist mit etwa 40 Prozent an Alibaba beteiligt. Mas Angeobt zum Rückkauf dieser Anteile hatte Bartz abgewiesen. Im nachbörslichen Handel legten Yahoo-Papiere am Freitag um fünf Prozent zu.

Alibaba sei wahrscheinlich eine der sehr wenigen Unternehmen, die Yahoo gut verstehe, sagte Ma gemäss SDA weiter. Die Verbindung reicht bis ins Jahr 2005 zurück, wurde aber zuletzt immer angespannter.
 

Wikipedia als PR-Plattform für Kantonalbanken missbraucht

Vor einiger Zeit wurden stark beschönigende Einträge auf Wikipedia gestellt Dieser Fall wurde vom Swiss Equity Magazin kürzlich aufgedeckt. Es ist jedoch kein Einzelfall, dass die Online-Enzyklopädie Wikipedia als Werbeplattform benutzt wird.

Der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) beschönigte die Einträge über die Bank im Auftrag seiner Mitglieder. Zwei PR-Mitarbeiter sollen im Januar 2009 die Einträge über die Bank verfasst haben, wie der Sonntag schreibt. So heisst es etwa zur Glarner Kantonalbank, diese trage «zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung der glarnerischen Wirtschaft bei». Darüber, dass der Kanton die Banken vor drei Jahren wegen fauler Kredite haben retten müssen, stand nichts. Ebenso wenig zu den Klagen gegen die Verantwortlichen.

Der Verband VSKB hab mit solchen Einträgen die Regeln von Wikipedia gleich doppelt verletzt, so der Sonntag weiter. Zum einen heisse es auf deren Autorenseite, dass «lediglich auf Aussenwirkung bedachte Selbstdarstellung von Unternehmen (…) ausdrücklich unerwünscht» sei. Zudem, habe der Verband den Interessenkonflikt nicht offen gelegt, obwohl das Wikipedia verlangt. Eine Mitarbeiterin soll sogar anonym, unter dem Pseudonym «Helveka», ans Werk gegangen sein. Der Verband habe aber in einem Punkt eingelenkt, so der Sonntag. Neuerdings verfasse man seine Wikipedia-Einträge nicht mehr anonym, sondern unter dem Kürzel «VSKB».
 

Zu guter Letzt: Phallus als Werbung verscheucht die Kunden

In Portugal hat eine Penis-Statue für Aufruhr gesorgt. Das 2.47 Meter hohe Werk war in der Stadt Aveiro augestellt worden, um für die Internationale Keramik-Biennale Werbung zu machen, was heftige Proteste auslöste.

Die Stadt Aveiro liegt 250 Kilometer nördlich von Lissabon. Dort stand am Eingang des Fischmarktes für kurze Zeit die Statue der 37-jährigen Künstlerin Umbelina Barros. Man habe mit dem Werk niemanden beleidigen wollen, aber die Proteste zeigten, dass es in Portugal heutzutage noch viel Prüderie gebe, sagte die Kulturstadträtin Maria da Luz Nolasco nach portugiesischen Medienberichten vom Freitag. Doch die Proteste waren so heftig, dass sich die Stadtverwaltung gemäss SDA jetzt zur Entfernung des umstrittenen Kunstwerkes entschloss. Spätestens bis Montag sei die Statue weg. Sie habe aber kein Verständnis für die empörten Bürger, so die Kulturstadträtin. Es sei fast so, als ob man ins 19. Jahrhundert zurückgekehrt wären, als die Frauen sogar die Knöchel bedecken mussten und man selbst bei Kunstausstellungen keine Nacktbilder zeigen konnte, klagte sie.
Hintergrund der Proteste sollen aber nicht moralische Gründe gewesen sein, sondern das Geschäft. Denn die Verkäufer des Fischmarktes, die ironischerweise in der Mehrheit Frauen sind, haben sich offenbar beklagt, dass ihre Umsätze nach der Aufstellung der Statue in den vergangenen Tagen stark zurückgegangen seien. Eine Sprecherin der Protestaktion sagte, die Kunden würden wegbleiben, weil die Statue vulgär und hässlich sei. Dabei haben einige Besucher des Fischmarktes eine unvergleichlichen Metaphorik entwickelt: Einige verschämte Elternteile sollen bei den Erklärungsversuchen ihren Kindern gegenüber aus dem Penis einen Baum gemacht haben. Und wie der Correio da Manha gemäss Orf.at schreibt, ist dies in der Stadt gar Gesprächsthema Nummer eins.
 

Wemf: Bezahlte Tageszeitungen verlieren an Auflage

Die bezahlten Tageszeitungen in der Schweiz haben im laufenden Jahr weiter an Auflage verloren. Das Gratisblatt 20 Minuten liegt bei der Tagespresse unangefochten an der Spitze.

20 Minuten legte als auflagenstärkste Tageszeitung der Schweiz noch einmal um 0.4 Prozent leicht zu und kommt nun täglich mit 496'205 Exemplaren in die Verteilkästen. Dies weist die Wemf für Werbemittelforschung in ihren am Samstag veröffentlichten Zahlen aus.

Beim Blick am Abend gab es dafür eine Delle in den Auflagenzahlen. Das Gratisblatt konnte beim Auflagenwachstum nicht mithalten. Es verlor 2.5 Prozent und kam noch auf 321'095 Exemplare. Die Zeitung hatte allerdings 2009 wegen einer Ausweitung des Verteilgebiets stark zugelegt. Vom französischsprachigen 20 minutes gelangten 203'407 Stück oder 1.7 Prozent weniger in die Auslieferung.

Bezahlte Tagespresse

Die bezahlte Tagespresse musste durchs Band Einbussen hinnehmen. Einzig das St. Galler Tagblatt konnte an Auflage zulegen. Die Steigerung betrug 12.6 Prozent auf 118'420 Exemplare. Zustande kam das Wachstum durch die Übernahme der Thurgauer
Zeitung.

Die grösste Bezahlzeitung der Schweiz, Ringiers Blick, büsste 3.1 Prozent ein und setzte noch 208'360 Blätter ab. Das Flaggschiff des Zürcher Tamedia Konzerns, der Tages-Anzeiger, verlor 4 Prozent seiner Auflage und setzt noch 195'618 Stück ab. Die Lokalkonkurrentin Neue Zürcher Zeitung büsste 3.1 Prozent der Auflage ein und kam noch auf 132'670 Exemplare.

Die Berner Tamedia-Blätter Der Bund und Berner Zeitung blieben ebenfalls nicht ungeschoren. Während der Bund 1.9 Prozent verlor und auf 50'231 Stück sank, verlor die Berner Zeitung 4.2 Prozent und sank auf 174'162 Stück.

Am deutlichsten ging bei den Bezahlzeitungen die Auflage der Basler Zeitung zurück. Sie verlor wegen des Wirbels um Chefredaktion und Besitzverhältnisse im Jahresvergleich 7.4 Prozent ihrer Auflage und erscheint noch in 77'619 Exemplaren.

Die Aargauer Zeitung schrumpfte auf 178'854 Stück oder um 4.5 Prozent. Die Südostschweiz erschien täglich mit 122'470 Zeitungen. Das sind 1.8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Neue Luzerner Zeitung“ und ihre Zentralschweizer Kopfblätter brachten 121'371 Zeitungen
heraus, ebenfalls leicht weniger als vor einem Jahr.

Sonntagszeitungen

Den einzigen minimen Zuwachs meldete die Wemf für die NZZ am Sonntag. Die Auflage betrug130'133 Stück. Der Sonntagsblick büsste 3.4 Prozent auf 230'180 Exemplare ein, die
Sonntagszeitung verlor 3.5 Prozent und kam noch auf 182'129 Exemplare.

Die Auflagen der Zentralschweiz am Sonntag (106'894) und des Sonntag (158'115) gaben um 2.2 respektive 7.2 Prozent nach. Die Südostschweiz am Sonntag (51'545) büsste 1.5 Prozent ein.

Romandie

In der Romandie präsentiert sich die Lage ähnlich. Die auflagenstärkste Tageszeitung 24 Heures verlor 4 Prozent auf 75'796 Exemplare. Le Matin (57'107) musste einen Rückgang um 1.3 Prozent einstecken. Le Temps gab 42'433 Exemplare heraus, was einem Minus von 4.5 Prozent gleichkommt.

Einzig die Freiburger Publikation La Liberté gewann 0.3 Prozent und kam auf 39'086 Stück. Das einzige Westschweizer Sonntagsblatt, Le Matin dimanche, brach um 6.4 Prozent auf 175'951 Exemplare ein.

Tessin

Die Tessiner Presse konnte die Stellung in etwa halten. Am meisten verlor der Corriere del Ticino mit 2.2 Prozent auf 36'274 Exemplare. Praktisch stabil hielten sich La Regione (32'379) und Giornale del Popolo (16'301).
 

Neue LGK rückt für Interio Kleingedrucktes in den Vordergrund

Die Neue LGK hat für Interio eine Kampagne für eine Abverkaufsaktion gestaltet. Auf Inseraten und in Radiospots rückt das Kleingedruckte, das sonst möglichst versteckt, unauffällig und mit einem kleinen Stern versehen auf Einschränkungen bei Rabattaktionen hinweist, prominent in den Vordergrund.

Die Kampagne läuft noch bis 11. Oktober und umfasst neben Anzeigen und Radiospots auch Massnahmen am POS.

Verantwortlich bei Interio: Eveline Jakob, Markus Bettler, Reto Waidacher. Verantwortlich bei Neue LGK: André Benker, Hans Tanner (Creative Direction), Fabian Esslinger (Art Direction), Andrea Bachofner (Grafik) Antonio Lopez (Text), Nicole Philipp, Petra Zehnder (Beratung).
 

Futurecom: Zahnpflege via Wimmelbild auf Facebook inszeniert

Die Zürcher Agentur Futurecom hat neue Online-Massnahme für Colgate Total Zahncreme realisiert – und schickt die Fans auf Engelsuche.

Die Colgate Total Zahncreme enthält ein antibakterielles Wirkstoffsystem mit komplettem Non-Stop Schutz für 12 Stunden. Diesen Produktnutzen illustriert Futurecom für Colgate Total auf seiner Facebook Seite mit einer neuen digitalen Aktion. Im Zentrum stehen dabei ein typischer Tagesablauf und die Colgate Total Zahnschutzengel.

Im Auftrag von Colgate-Palmolive betreut Futurecom die Realisierung und redaktionelle Betreuung des Facebook-Auftritts, sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung. Ein Namenswettbewerb für die beiden Zahnschutzengel läutete den Start der Kampagne ein – und aktivierte bisher über 5000 Fans. Aktuell sind die Colgate Total Fans aufgerufen, an einem Wimmelbild-Wettbewerb teilzunehmen. Im Zentrum steht der komplette Non-Stop Schutz der Colgate Total Zahncreme, der bis zu 12 Stunden wirken soll. Entsprechend viele Zahnschutzengel wurden im Wimmelbild platziert und warten darauf, gefunden zu werden.

Verantwortlich bei Colgate-Palmolive, Deutschland: Gabriele Schelwies (Integrated Communications & eBusiness Manager). Verantwortlich bei Futurecom (Y&R-Gruppe): Thomas Engeli (ECD), Patrick Bucher (Konzept/Text), Milan Pavic (AD), Julia Miller (Grafik), Nina Remmers (Beratung), Marcin Kolonko (IT).
 

Valencia feiert mit Hello Family den 1. Geburtstag

Im September 2010 erblickte Hello Family das Licht der Coop Welt. Und um das gebührend zu feiern, hat Valencie für Hello Family ein Mailing voller Sparbons zusammengestellt.

Valencia Kommunikation hat die Sparbons genommen und daraus einen Geburtstagskuchen gebacken, der schön verpackt an alle Mitglieder verschickt wurde. Dazu wurde zur anstehenden Coop Promotionswoche «Familie» ein passendes Geburtstags-Sujet entworfen, das auf Hängerahmen, Rotairs sowie F4- und F12-Plakaten ab Woche 39 am POS zu sehen ist.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Marketing und Beschaffung), Thomas Schwetje (Leiter Marketing / Services), Simon Thoma (Leiter CRM / Direktmarketing), Cédric Pezzali (Projektleiter CRM / Direktmarketing). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Tommy Schilling (CD), Guillermo Garcia (Text), Nicole Bollinger (Junior AD), Jess Williams (Grafik), Beate Ertl, Benja Wernli (DTP), Sabina Wothe, Diana Aberkane (Beratung).
 

Futurecom: Eine Maid fürs Meeting

Ab September 2011 wird das Prozedere um die Getränke-Bestellung an Meetings einfacher – mit der von Futurecom entwickelten Meeting- Maid App.

Ein Meeting-Teilnehmer zückt sein Smartphone, öffnet die App und nimmt rasch alle Getränke- und Snackwünschen auf. Ist die Liste komplett erhält die zuständige Person eine E-Mail mit allen Wünschen. Schon wenig später wird alles serviert. Und das Meeting kann nahtlos weitergehen.

Die Meeting Maid Applikation ist kostenlos im App Store erhältlich und läuft auf iPhone, iPad, iPod touch (ab iOS 4), Windows 7 Phone und Android. Sitzungszimmer, Bestellliste und Empfänger können frei konfiguriert und passgenau auf die Bedürfnisse jedes Unternehmens zugeschnitten werden.
 

Bignascas Parteizeitung soll aus Tessiner Schulen verschwinden

Rund 150 Lehrer, Politiker und Künstler im Tessin haben sich einer Kampagne angeschlossen, die die Sonntagszeitung von Giuliano Bignasca, Il mattino della Domenica, aus den Schulen verbannen will. Heute, Freitag, haben sie eine ganzseitige Anzeige in der Tageszeitung Corriere del Ticino geschaltet.

Die Sonntagszeitung Il mattino della Domenica sei nicht mit den Kindern zu vermittelnden Werten zu vereinbaren, heisst es im Text der Kampagne. Zwar sei es legitim, Institutionen und Politiker anderer Gesinnung zu kritisieren. Doch der Ton des Sonntagsblatts würde sich ausschliesslich auf Bedrohung, Beschimpfung und Verhöhnung von Andersdenkenden beschränken. So würde Heranwachsenden ein völlig falsches Bild vom sozialen Umgang vermittelt. Häufig seien Frauen, Ausländer und Intellektuelle Ziel der sprachlich vulgären Angriffe.

Unter dem Aufruf stehen unter anderem auch die Namen von Ständerat Dick Marty, Künstlerin Gardi Hutter und Schriftsteller Alberto Nessi. Angesprochen werden sollen alle Personen, vom Direktor bis zum Lehrkörper, die im Schulbereich tätig sind. Mit dem Appell soll verhindert werden, dass die Zeitung, die per Post die Schulen erreicht, dort weiterhin ausliegt. Lehrern, die dieses Thema in Klassen diskutieren, wird gedankt. Leser werden aufgerufen, sich mit Unterschriften und eventuellen Spendenbeiträgen der Kampagne anzuschliessen. (sda)

 

Aargau: Internationales Standortmarketing neu ausgerichtet

Der Kanton Aargau will sein internationales Standortmarketing auf neue Beine stellen. Ein Mitmachen bei der Organisation «Greater Zurich Area» steht nicht mehr zur Debatte.

Der Regierungsrat setzt auf den Schweizer Aussenwirtschaftsförderer OSEC und auf den Verein Basel Area. Der Aargau soll die bestehende Leistungsvereinbarung mit der Aussenwirtschafts- und Standortförderungs-Organisation OSEC vorerst bis ins Jahr 2015 weiterführen. Das beantragte der Regierungsrat am Freitag gemäss SDA dem Kantonsparlament.

Die Plattformen und Aktivitäten der OSEC sollen für den Aargau in den Zielmärkten wie USA, Indien und Japan intensiver genutzt werden. Die OSEC betreibt seit 2009 im Auftrag des Bundes und der Kantone internationale Standortpromotionen. Zudem will der Regierungsrat die Zusammenarbeit mit dem Verein BaselArea stärken. Der Verein verfüge als regionale Standortmarketingorganisation über eine klare industrielle Ausrichtung.

Damit zieht der Regierungsrat die Konsequenz aus dem Rückzug aus der Marketing-Organisation «Greater Zurich Area» GZA per Oktober 2010. Der Nutzen der GZA sei weit unter den Erwartungen geblieben, hiess es. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist wiederholt kritisiert worden. Im Zeitraum von fünf Jahren hatten sich vier Unternehmen mit zwölf Arbeitsplätzen durch die Vermittlung der GZA im Aargau angesiedelt. Das Parlament soll für die Jahre 2012 bis 2015 einen Rahmenkredit von 2.4 Millionen Franken sprechen, damit der Kanton das neu ausgerichtete internationale Standortmarketing umsetzen kann. Die Kosten für dieses Marketing würden sich um 400'000 Franken auf 600'000 Franken pro Jahr reduzieren.
 

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