Neuer Auftritt für Alu Office von BSSM

Das Schweizer Designmöbelprogramm Alu Office wird neu von der BSSM Werbeagentur kommunikativ betreut. Erste Resultate können auf der Swissbau 2012 betrachtet werden.

Alu Office ist ein flexibles, erweiterbares Möbelsystem zum Arbeiten und Wohnen. Funktionalität und Design stehen im Zentrum der Philosophie, was der jungen Marke bereits verschiedene Design-Preise und das Zertifikat für geprüfte Sicherheit einbrachte. Seine Wandelbarkeit erhält Alu Office durch ein ausgeklügeltes Profilsystem, mit dem sich neben rechtwinkligen auch runde Formen umsetzen lassen. Erste Resultate der neuen Zusammenarbeit von Alu Office und BSSM wurden auf die Swissbau 2012 realisiert.

Verantwortlich bei Bard AG: Gesamtverantwortung: Markus Bard. Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur: CD: Urs Schneider; Text: Hannes Müller, AD: Daniel Bard; Beratung: Sylvia Halbeisen.
 

Festnahmen nach Drohungen gegen Ringier-Journalisten

Die Stadtpolizei Zürich hat am Donnerstag einen 24- und einen 36- jährigen Schweizer festgenommen, die im November 2011 Ringier-Journalisten bedroht haben sollen. Nach Polizeiangaben vom Freitag hat der ältere der beiden inzwischen gestanden. Der jüngere wird erst noch vernommen.

Der 36-Jährige ist nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Insgesamt sollen die beiden fünf Blick-Journalisten mit Telefonanrufen und SMS belästigt und sie bedroht haben. Sie sollen den vier Sportreportern und einem Gerichtsberichterstatter ausserdem tote Fische in die Briefkästen gelegt haben. Zudem hängten sie Plakate mit Bildern von drei der fünf Bedrohten aus. Darauf fragten sie: «Wer kennt diese (Ruf)Mörder?», wobei das Wort Ruf nur sehr klein gedruckt war. Vervollständigt waren diese Plakate durch die Telefonnummern und Adressen der Journalisten.

Vermutlich waren die Journalisten durch ihre Berichterstattungen im Zusammenhang mit den Petardenwürfen beim Spiel des FCZ gegen Lazio Roma ins Visier der beiden mutmasslichen Täter geraten. Der FCZ-Fan wurde dabei durch den selbst gezündeten Feuerwerkskörper schwer an der Hand verletzt. Der Blick veröffentlichte in der Folge Bilder des Petardenwerfers – die Augenpartie war geschwärzt – und bezeichnete ihn als Petarden-Trottel. Nach dem Plakataushang und den Belästigungen erstatteten die Journalisten Anzeige bei der Staatsanwaltschaft und bei der Stadtpolizei Zürich. Die Ermittlungen der Polizei führten dann zu den beiden in der Stadt Zürich wohnenden Schweizern. (SDA)
 

Opel präsentiert neue Markenbotschafterin: Giulia Steingruber

Anlässlich des Opel Händlermeetings in Thun vom 18. Januar präsentierte Opel Suisse einen prominenten Überraschungsgast: Die sympathische Kunstturnerin Giulia Steingruber wurde auf der Bühne als neue Markenbotschafterin vorgestellt.

Die 18-jährige Kunstturnerin Giulia Steingruber aus Gossau ist die grosse Schweizer Hoffnungsträgerin der olympischen Spiele in London 2012 und ist eine heisse Anwärterin auf den Gewinn einer Olympia-Medaille. Giulia Steingruber wird Opel bei unterschiedlichen marken- und produktbezogene Aktivitäten als Markenbotschafterin unterstützen. Das Engagement basiert auf einer langfristigen Zusammenarbeit und wird getragen.
 

Zwei neue Product Manager bei Digicomp

Neuzugänge bei Digicomp: Die Schulungsanbieterin erweitert ihr Product Management Team um Günter Tschan, Product Manager für alle Development-Kurse sowie Account Manager für den Raum Basel, und Oliver Ryf, Product Manager für alle Microsoft- und Security-Kurse.

Günter Tschan übernimmt die Aufgabe des Product Managers für Development-Kurse sowie das Account Management für den Raum Basel. Er stellt sicher, dass das Kursangebot für IT-Entwickler stets auf dem neuesten Stand ist und kümmert sich kundenorientiert um den Ausbau der Region Basel. Oliver Ryf übernimmt die Stelle des Product Managers für Microsoft- und Security-Kurse. Er ist Microsoft Certified IT Professional und langjähriger Microsoft-Trainer. Sowohl Oliver Ryf als auch Günter Tschan rapportieren direkt an Bak-Heang Ung, Digicomp Manager Product Management & Sales sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Peter Kupper, Digicomp CEO: «Wir freuen uns, zusammen mit Oliver Ryf und Günter Tschan unser Angebot und unsere Marktposition noch weiter auszubauen. Auf die Geschäftsentwicklung im Raum Basel legen wir ein besonderes Augenmerk.»
 

Swissmilk realisiert Schulwettbewerb

Mit einem landesweiten Plakatwettbewerb suchen Swissmilk und die Kuh Lovely die kreativste Schulklasse der Schweiz. Interessierte Klassen der Mittel- und Oberstufe können zum Thema «Tag der Milch» Werbeplakate im Originalformat gestalten.

Woher kommt die Milch? Woraus besteht sie? Welche Rolle spielt sie in der gesunden Ernährung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen? Dass sich viele Schweizer Jugendliche kreativ mit Fragen rund um die Milch auseinandersetzen, strebt Swissmilk mit dem Schulkassen-Wettbewerb an. «Auf bunte Art weisen wir auf den Tag der Milch hin. Gleichzeitig betonen wir, dass die Milch nicht nur stark und fit macht, sondern auch schlau. Sie fördert nämlich auch die Konzentrationsfähigkeit», erklärt Albert Rösti, Direktor der Organisation Schweizer Milchproduzenten SMP.

Swissmilk lässt deshalb alle Schüler-Plakate durch die Allgemeine Plakatgesellschaft APG in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Schulen an Plakatwänden aushängen. Alle teilnehmenden Schulklassen lädt Swissmilk nach Bern an den Hauptevent zum Tag der Milch ein. Die drei besten Sujets werden vor Ort prämiert. Die drei Siegerklassen erhalten von Swissmilk schöne Zustüpfe in ihre Klassenkassen. Der Hauptgewinn ist mit 5‘000 Franken dotiert.

So einfach geht es: Interessierte Klassen können sich bis am 15. Februar anmelden. Sämtliche Teilnehmer erhalten von Swissmilk einen grossen Papierbogen zum Üben und eine echte Plakatvorlage im F12-Format. Swissmilk organisiert für die Klassen bei Bedarf Workshops mit professionellen Grafikern und stellt auf www.swissmilk.ch/tagdermilch jedes gestaltete Plakat vor. Die beliebtesten Sujets werden per Online-Voting gekürt. Über die Rangfolge der drei Schulklassen mit den meisten Stimmen entscheidet eine Jury von Swissmilk.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.
 

CH-Dokfilm-Wettbewerb des Migros-Kulturprozent

«Gasthaus Helvetia», so heisst das Siegerprojekt des 2. CH-Dokfilm-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozent. Der Zürcher Dokumentarfilmer Eric Bergkraut durfte am 20. Januar 2012 im Rahmen der Solothurner Filmtage die Auszeichnung entgegennehmen. Das Migros-Kulturprozent übernimmt mit Beteiligung der SRG SSR die Kosten für die Realisierung des Films. Das Thema für den Wettbewerb 2012 lautet «Mut? Mut!».

Ist die «Wirtschaft» ein Ort der Freiheit? Mit dieser These ging der 1957 geborene Dokumentarfilmer Eric Bergkraut an sein Filmprojekt «Gasthaus Helvetia» heran und liess sich vom angedachten Gegenteil und der möglichen Bestätigung in gleicher Weise überraschen. Um welche Freiheit handelt es sich? Die Gasthäuser, die für Eric Bergkraut nur deshalb ungewöhnlich sind, weil sie gewöhnlich sind, stehen in drei unterschiedlichen Landesteilen. Spiegeln sie und ihre Gäste die wortreichen oder wortkargen Freiheiten unterschiedlicher Kulturen wider? Oder ist – Zitat Bergkraut – «tote Hose das allgemeine Programm»?

Mit seiner Idee, das Thema Freiheit auf einer Reise durch Schweizer Stammkneipen zu filmen, überzeugte Eric Bergkraut die Jury. «Die Globalisierung mit ihren Auswirkungen auf die Menschen hat positive Aspekte, geht jedoch gleichzeitig mit einem kulturellen Verlust einher,» sagt Hedy Graber, Leiterin der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes und Jury-Präsidentin. Gerade vor diesem Hintergrund sei der Film ein spannendes Zeitdokument. Auf die beobachtete Freiheit des Gewöhnlichen und deren Herausforderungen dürfe man gespannt sein. Wie Eric Bergkraut seine Ideen filmisch umsetzen wird, zeigt sich im April 2013. Dann soll der Film voraussichtlich an den Visions du Réel in Nyon Premiere feiern.

Wettbewerbsthema 2012: «Mut? Mut!» Unter dem Titel «Mut? Mut!» schreibt das Migros-Kulturprozent zum 3. Mal seinen CH-Dokfilm-Wettbewerb aus. Es lädt Schweizer Filmschaffende ein, sich in dokumentarischer Form mit aktuellen Fragen rund um das Thema Mut zu befassen. Gesucht werden filmische Ideen aus dem alltäglichen, sozialen, politischen und ökonomischen Umfeld – kurz: dem globalisierten Lebenskontext in der Schweiz -, die sich in eigenständiger und differenzierter Weise mit der Antriebsfeder menschlichen Denkens und Handelns auseinandersetzen. Das Migros-Kulturprozent freut sich auf Geschichten im Spannungsfeld von privater Initiative und gesellschaftlicher Norm, von öffentlicher Manifestation und politischer Sanktionierung; Geschichten von (Auf-)Brüchen, Risiken, Verlusten – und natürlich vom Gelingen. (SDA)
 

Erdmannpeisker illustriert Mitarbeiter-Tipps fürs Leitbild der BLS

Das Bahnunternehmen BLS hat ein neues Unternehmensleitbild entwickelt. Im Zuge dessen wurde die Bieler Agentur Erdmannpeisker beauftragt, eine Kommunikationsstrategie und Massnahmen für die Durchsetzung der Werte innerhalb des Unternehmens zu entwickeln.

Die über mehrere Jahre angelegten Massnahmen richten sich in erster Linie an die eigenen Mitarbeiter. Ziel ist es, dass das neue Leitbild gut verstanden und intensiv gelebt wird und ein nachhaltiger Kulturwandel hin zu den im Leitbild formulierten Werten stattfindet. Das Überraschende an der Kommunikation von Erdmannpeisker: Es sind nicht die Führungskräfte, die sich an die Mitarbeiter richten. Vielmehr geben sich die Kollegen untereinander Tipps und Ratschläge. Dafür wurden 12 Mitarbeiter von BLS und ep interviewt und später von der Illustratorin Rahel Nicole Eisenring auf humorvolle Art und Weise collagenhaft portraitiert.

Herausgekommen ist ein grossformatiger Kalender und ein passender Wettbewerb, der im Jahr 2012 unter dem Oberbegriff Zuverlässigkeit steht. Monat für Monat werden die besten Mitarbeiter-Tipps veröffentlicht. Ohne den erhobenen Zeigefinger. Dafür aber humorvoll und absolut authentisch. Der interne Wettbewerb ist sehr gut angelaufen, über 20 Prozent der BLS Mitarbeiter haben im Januar daran teilgenommen und sich mit der Kommunikation auseinandergesetzt.

Verantwortlich bei BLS: Stephan Appenzeller (Leiter Unternehmenskommunikation), Giovanni Leardini (Leiter interne Kommunikation, Projektleitung) Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Schmid (AD), Bettina Korn (Beratung), Rahel Nicole Eisenring (Illustrationen).
 

TBWA: Mc Donald’s Megabeiz zum Gratis-Download

Megabites und Lieblingsbeiz, diese beiden Wörter werden in der neuen Mc Donald's Kampagne von TBWA vereint und machen die Megabeiz zu einem Ort bei dem man gemütlich im Internet surfen kann.

Bei McDonald’s lässt’s sich günstig geniessen und was viele immer noch nicht wissen, gratis surfen. Das heisst, dass man nach einem guten Big Mac-Menu gerne noch ein Weilchen sitzen bleiben kann, so wie man es sich von seiner Lieblings-Beiz gewohnt ist. McDonald’s vermählt also Megabites mit Lieblingsbeiz. Mit Plakaten ums Restaurant wurde das Angebot in der Freitage- und Shopping-Zeit Ende Dezember Passantinnen und Passanten schmackhaft gemacht.

Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Thomas Truttmann (Marketing & Communications Director Switzerland & Head Sports Europe), Yvonne Maurer (Local Marketing Manager). Verantwortlich bei TBWA Zürich: Thomas Ammann, Benny Goldstein (Creative Direction), Seung-Yun Oh (Art Direction), Guido Zehnder (Beratung).
 

Die Zukunft hat soeben begonnen

Millward Brown hat für das Jahr 2012 die zukünftigen Trends in der digitalen Welt zusammengestellt. In zwölf Punkten zeigt die Studie, was uns im neuen Jahr in der Werbung, Markenwelt oder bei den digitalen Errungenschaften wie Mobiltelefonie und Tablets erwartet.

– Gamification: Die grossen Marken werden verspielter Spieltypische Merkmale werden auf spielfremde Situationen angewandt, so dass der Nutzer eine aktive Rolle spielen kann. Die einfachste Art von Gamification ist das punktebasierte Prämiensammeln. Dies bedeutet, dass zum Beispiel Erfolgsprämien gesammelt werden können oder der Konsument sich durch Rätsel arbeitet. Der Konsument lässt sich somit spielerisch und einfach an eine Marke binden.

– Just Tap It: Breit gefächerter Einsatz des mobilen Portemonnaies Da die meisten Personen ihr Mobiltelefon überall hin mitnehmen – genau wie ihr Portemonnaie –, liegt die Verbindung der beiden Dinge nahe. Es soll nicht mehr mühsam mit Geld oder Kreditkarten bezahlt werden, sondern einfach mit dem Mobiltelefon. Für die Werbung bedeutet dies, dass das Mobiltelefon immer wichtiger im Leben der Kundschaft wird. Man wird es nicht mehr nur zum Telefonieren benutzen, sondern auch zum Bezahlen, als Pass, als Haus- oder Autoschlüssel. Aus diesem Grund muss der Fokus auf Mobiltelefone gelegt werden und dessen Vorteil – die einfache Kommunikation mit den Kunden – auch in der Werbung genutzt werden.

– Virtuelles Zusammensein: Nicht nur im Internet, auch beim Fernsehen soll der Nutzer vermehrt einbezogen werden. In Kombination mit Twitter und Blogs zu Sendungen können Zuschauer das Fernsehangebot interaktiv miterleben, und Produzenten können sich ein geeignetes Feedback einholen.

– Online-Video hält Einzug ins Wohnzimmer: Durch YouTube und ähnliche Portale haben Videos im Internet längst eine grosse Faszination für die Benutzer gefunden. Im Jahre 2012 soll dieses Phänomen des Online-Videos auch in die Wohnzimmer gebracht werden. Obwohl es schwierig sein wird, eine Brücke zwischen den Möglichkeiten des Internets und der gemütlichen Atmosphäre des Wohnzimmers zu schlagen, wird diese Entwicklung im 2012 voranschreiten.

– Mobile Marketing wird sozialer und lokaler als je zuvor: SoLoMo – sozial, lokal, mobil – wird die neue Devise der Werber und Marken heissen. Schon heute benutzt eine Vielzahl von Mobiltelefoninhabern eine Kartenfunktion, die ihnen den Weg erklärt und sagt, welche Geschäfte an ihrem aktuellen Standort existieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Marken an diese Personen richten, welche zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

– Wachsen – der einzige wirklich wichtige App- Trend: Es scheint, als ob es unmöglich ist, eine App herzustellen, welche die heutigen App-Trends überbieten kann. Dennoch werden sich weitere Entwicklungen wie neue Smartphone-Benutzer oder In-App-Käufe auftun. Auch die Vermischung von TV, Mobil und Online führt zu neuen Errungenschaften. Apps müssen nicht mehr per iTunes, sondern können beim Hersteller selbst heruntergeladen werden, und sie werden nicht mehr nur auf Smartphones oder Tablets, sondern auch auf Computern und Fernsehern genutzt werden.

– Social CPG-E-Ccommerce: Das Schwanken zwischen Engagement und Marketing führt uns in das traditionelle Marketing zurück Zur Zeit ist das Einkaufen in Online-Shops noch gering. Doch nach und nach wird auch dieser Trend zunehmen. So genannte CPG, Consumer Packaged Goods Brands – also Marken von Verbrauchprodukten – werden vermehrt mit Social Media experimentieren. Dennoch ist Vorsicht geboten, da Konsumenten gewisse Produkte nicht mehr kaufen wollen oder durch Social Media andere Konsumenten beim Kauf negativ beeinflussen können. Dennoch kann Social Media als eine Plattform für eine Medienkampagne oder um Produkte zu testen genutzt werden. Dabei zeigt sich die Popularität von Fangemeinden – Produkte können verkauft werden, bevor sie überhaupt ein Regal in einem Verkaufsgeschäft erreicht haben.

– The Social Graph: Wichtige Daten für Marken generieren Facebook hat mittlerweile über 750 Millionen Nutzer und wächst immer weiter. Unser reales Sozialleben hat den Einzug in die Online-Welt gefunden, und beinahe jede soziale Plattform verlinkt Facebook, um einen Service für seine Kunden zu finden. Die meisten Nutzer geben dadurch vermehrt Einblick in ihre persönlichen Angewohnheiten und Bedürfnisse. Für viele Marken sind diese Daten eine Hilfe für ihre eigenen Produkte. Auf diese Weise wird es in Zukunft einfacher sein, den Einfluss von Social Media auf Marken zu berechnen.

– Aufsichtsbehörden verengen ihre Sichtweise, während die Kunden den wahren Preis für den «freien» Zutritt bezahlen: Mit der immer grösseren Anzahl von mobilen Daten stellt sich die Frage nach einer Regulierung. Die Konsumenten müssten für jemanden bezahlen, der ihre persönlichen Daten aufbewahrt. Doch auf Grund der grossen Menge dieser Daten wäre es kaum möglich, sie zu überwachen, und die Konsumenten wären kaum bereit, für etwas zu bezahlen, das eigentlich kostenlos sein sollte. So muss sich ein Weg finden lassen, wie diese Daten nicht missbraucht werden. Ansonsten wird das Vertrauen der Kunden in eine Marke auf eine harte Probe gestellt.

– Der Einzug des nahtlosen Teilens: Bereits jetzt hat etwa die Hälfte der 10 000 grössten Webpages einen Sharing Button, also eine Funktion, die zulässt, dass ein bestimmter Inhalt mit anderen geteilt werden kann. Diese Teil-Funktion wird immer mehr zu einem Trend und zeigt, dass die heutigen Internet-Nutzer Inhalte auf einfache Art mit ihren Bekannten teilen möchte. Für Marken bedeutet dies: Wer guten Inhalt produziert, führt die Welle des Teilens an und erntet den guten Ruf.

– China wird ein Zusammenlaufen von Mikro- Blogging, sozialen Netzwerken und Informationsportalen sehen: Die explodierende Zunahme von Social Media hat zweifelsfrei eine weltweit grosse Rückwirkung, so auch in China. Obwohl Facebook in China verboten ist, sind dort trotzdem vergleichbare lokale Social-Media-Plattformen entstanden. Im Laufe der Zeit werden diese Social-Media-Plattformen immer wichtiger und früher oder später zusammenlaufen.

– Online-Werbung: Entscheidungen in Echtzeit rücken in den Mittelpunkt In nächster Zeit wird die Nachfrage nach Echtzeitdaten von Marken und Kreativentscheidungen, die im Rahmen von Kampagnen gewonnen werden, zunehmen. Erfolgreich werden die Marktteilnehmer sein, die rasch erkennen, wie Echtzeitdaten aus Medienplänen mithilfe von Analysen und einer kreativen Auswertung zur Optimierung von Online-Werbung eingesetzt werden können. Monica Danuser

Sana Carlton, Managing Director von Millward Brown Schweiz, kommentiert die Resultate der Trend-Studie

WW: Wie und auf wie breiter Ebene ist diese Studie von Millward Brown mit den digitalen Trends für 2012 erfasst worden?
Sana Carlton: Die Top 12 Digital Predictions sind eine Übersicht aktueller Trends, die von Millward Browns Global Futures Group zusammengestellt wurde. Sie basiert auf unseren Einsichten in den Markt der digitalen und sozialen Medien sowie auf unserer engen Zusammenarbeit mit den führenden Unternehmen in diesem Bereich. Die Übersicht projiziert die wahrscheinlichsten Entwicklungen in die Zukunft, anstatt sich auf bereits etablierte digitale Entwicklungen zu konzentrieren.

Was ist für Sie die wichtigste Erkenntnis?
Wir erwarten, dass Gamification, «virtuelles Zusammensein » sowie Online-Entscheidungsfindungen in Echtzeit die einflussreichsten digitalen Trends für 2012 sein werden. Diese haben das Potenzial, die Art und Weise, wie man im Marketing mit Konsumenten interagiert, radikal zu verändern. Nehmen Sie Gamification als Beispiel: Spielerische Mechanismen dort anzuwenden, wo wir sie normalerweise nicht erwarten, kann dem Marketing zahllose neue Möglichkeiten eröffnen, um Konsumenten anzusprechen. Zudem ist Gamification inhärent sozial, was wahrscheinlich einer der wichtigsten Trends im Allgemeinen ist. Fernsehen etwa wird kein eindimensionales Medium bleiben, sondern ebenfalls soziale Interaktionen erlauben.

Wird die zukünftige Entwicklung in der digitalen Welt weiter schleichend von sich gehen, oder ist wieder einmal mit einer echten Revolution zu rechnen?
Einige der Trends, die wir identifiziert haben, besitzen durchaus das Potenzial für digitale Revolutionen. Eine breite Akzeptanz des mobilen Portemonnaies etwa, also des Bezahlens per Smartphone, ist einer von vielen Indikatoren dafür, dass nach Jahrzehnten, in denen der PC der Einstiegspunkt in die digitale Welt war, dies schon sehr bald das Mobiltelefon sein wird. Die bisherige Dominanz des PCs in der digitalen Welt zu ersetzen, ist an sich bereits eine kleine Revolution.

Gibt es auch einen Trend, den Sie als negativ einstufen möchten?
Keiner der Trends ist an sich negativ, ganz im Gegenteil. Mit der zunehmenden Vielfalt der digitalen Werkzeuge, besonders in den Bereichen soziale Interaktion und zweckdienliche Informationsbeschaffung, eröffnen sich uns allen bisher unbekannte Horizonte.

Wie können die Werbung und das Marketing von diesen neuen Trends profitieren? Können Sie das an einem konkreten Beispiel aufzeigen?
Werbung und Marketing basieren auf der Übermittlung von Informationen über Marken in relevanter und ansprechender Form an die Zielgruppe. Mit Mobile Marketing können Unternehmen via Geolokalisierung zum relevanten Ort und Zeitpunkt kommunizieren. Das kann via aktiver Werbebotschaft von Unternehmensseite passieren, aber auch von Seiten des Konsumenten, der Informationen, Promotionen oder Emfehlungen erhalten möchte, sogar in Echtzeit während des Einkaufens. In der Schweiz beispielsweise ist es einfacher als je zuvor, sich die neue Frühlingskollektion von Zara auf deren App anzusehen oder die neuen Promotionen von La Redoute. Smartphones eröffnen Unternehmen Chancen, ihre Produkte, Werbebotschaften, Verkaufsstellen oder Programme präziser zu kommunizieren, als das bisher der Fall war. Interview: Andreas Panzeri

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Weitere digitale Aussichten für 2012
Wer sich durch die aktuell überall boomenden Studien zu kommenden Trends liest, kann sich auf ein spannendes Jahr 2012 gefasst machen. In diesem Jahr wird zum Beispiel die wichtigste journalistische Auszeichnung der Welt um eine Facette reicher sein. Der nächste Pulitzer Prize für «Breaking News Reporting» wird zum ersten Mal auf der Basis von Real-Time-Reporting vergeben. Die Juroren sollen neben Live-Blogging auch die Einbindung Sozialer Medien in ihre Entscheidung miteinbeziehen. Live-Blogging wurde im Zuge der letztjährigen Revolutionen und Katastrophen zu einem wichtigen journalistischen Werkzeug. Parallel zur Ausweitung multimedialer Praktiken und der Zusammenlegung von Online- und Print-Redaktionen sollen in nächster Zukunft in den Redaktionen vielerorts neben den Journalisten auch Programmierer engagiert werden, um gemeinsam mit den Redaktionen das Hype-Thema Datenjournalismus voranzutreiben. Weitere Konkurrenz für die klassischen Printmedien und ihre digitalen Präsenz droht von «You-Paper». Als erster erfolgreicher Schritt in diese Richtung der Personalisierung gilt «Flipboard», das von Apple zur iPad-Applikation des Jahres und vom Time Magazine zu einer der Top-50-Innovationen 2011 erklärt wurde. Ein Algorithmus erstellt dort jedem Leser unter Einbezug von klassischen Nachrichten, Blogs und Social Media seine nach persönlichen Vorlieben arrangierte Zeitung. Bei den Trägermedien werden 2012 mobile Geräte weiter an Beduetung gewinnen. Einerseits überspringt die Bevölkerung in vielen Entwicklungsländern die stationäre Phase und surft im Internet via Smartphone von Anfang an mobil, andererseits zeigen Studien auch in unserer Region eine stark steigende Nutzung, vor allem parallel zum TV-Konsum. Im 2012 soll auch die erste Facebook-Only-Nachrichtenagentur gegründet werden. Im Bereich Werbung werden die Spendings im TV die Einnahmen mit Print überholen. Digital wird weiter im zweistelligen Bereich wachsen. die Werbewoche ist komplett kooabisiert. Texte, die mit dem Kooaba-Icon gekennzeichnet sind, bieten zusätzlich mit einem Knips weiteres Material wie Artikel, Bilder, Videos oder Studien.

 

Goldbach Award 2012

Auch dieses Jahr sucht die Goldbach Group wieder die besten Crossmedia- und Social Media-Kampagnen und schreibt den Goldbach Award aus. Registrationen und Einsendungen für den Wett-bewerb sind ab sofort möglich.

Mit dem Goldbach Award in den Kategorien Crossmedia und Social Media werden Kampagnen ausgezeich-net, die durch ihre innovative und intelligente Vernetzung überzeugen oder auf neue Weise die Möglichkeiten von Social Media Plattformen nutzen.

Der Goldbach Award, der ein wichtiger Bestandteil des Kreativrankings der Werbewoche ist, spiegelt die aktuellen Entwicklungen der innovativen Kommunikationsbranche wider. «Wir sind jedes Jahr gespannt, wie die Werbebranche mit den neuen Möglichkeiten umgeht, die die elektronische, mobile und interaktive Wer-bung bietet und wie sie deren neue Angebote und Tools einsetzt und miteinander vernetzt», sagt Klaus Kappeler, CEO der Goldbach Group.

Ab sofort sind unter goldbachaward.ch Registrationen und Einsendungen für den Goldbach Award 2012 möglich. Zugelassen sind Kampagnen, die zwischen April 2011 und Februar 2012 realisiert wurden. Einsen-deschluss ist der 1. März 2012. Der erste Rang in den beiden Kategorien ist mit je 10'000 Franken dotiert, die Kategorien-übergreifenden Spezialpreise für die beste Einbindung von Mobile und Video, die dieses Jahr zum ersten Mal vergeben werden, mit je 2'500 Franken. Die Preisverleihung findet am 10. Mai 2012 im Rahmen der Goldbach Award Night im Kaufleuten in Zürich statt.
 

Goldener Swissbau Design Award für Erdgas Messeauftritt

Office for Spatial Identit (OFSI) konzipierte und realisierte im Auftrag des VSG den Erdgas Messestand anlässlich der Swissbau 2012 in Basel. Der Gesamtauftritt wurde mit dem golden Swissbau Design Award für den besten Stand in der Kategorie über 80m2 Fläche ausgezeichnet.

Passend zu der aktuellen Gesamtkampagne «Die freundliche Energie» konzipierte OFSI den Messeauftritt für Erdgas auf der Swissbau 2012. Wer sich für Erdgas entscheidet, dem dankt es die Natur, lautet die zentrale Botschaft der diversen von Rod Kommunikation in 2011 gestalteten Werbemassnahmen. OFSI entwarf auf dieser Basis einen Messestand, der nicht einfach nur Natur beinhaltet, sondern aus Natur besteht.

OFSI entwickelte nicht nur das Konzept für den Messeauftritt, sondern zeichnete sich im Auftrag von Erdgas auch für die Realisierung verantwortlich. Mit bewährten Ausführungspartnern plante und koordinierte OFSI eigenverantwortlich den Standbau, sowie sämtliche Licht- und Medientechnik. Auch die Anpassung und Aktualisierung von bestehenden multimedialen Programmierungen und die bauliche Integration der durch Rod gestalteten Kommunikation wurde von OFSI geleistet.
 

Trio mit kreativen Ideen

Seit vergangenem Juni entstehen an der Förrlibuckstrasse in Zürich West grafische Arbeiten made by ID Idee Design Felix Zimmermann. In bewährter Besetzung, mit einer neuen Ausrichtung, einem neuen Namen und einer neuen Location will der ehemalige Mitinhaber von Z.B. Werbung noch einmal durchstarten.

Once upon a time, es war 1977, bestieg ein unbekannter Giel in Bern den Zug nach Zürich. Sein Ziel: ein Job in einer coolen Werbeagentur. Seine Waffen: ein Diplom als Grafiker, erworben an der Kunsti Bern und ein Kopf voller Ideen. Belohnt wurde sein Mut mit einer Stelle bei der Werbeagentur Gisler & Gisler. Und zahlreichen spannenden Aufträgen.

Ein Namenloser ist er schon lange nicht mehr in der Branche. Felix Zimmermann, mittlerweile 57 Jahre alt, sitzt vor seinem Mac. Drei weitere Arbeitsstationen stehen in dem einseitig offenen Raum. Zwei davon sind besetzt. Der Boden, die Wände, die Decke, alles ist modern. Die Einrichtung: spärlich, aber sorgfältig ausgewählt. Das Büro befindet sich in einem renovierten Industriegebäude an der Förrlibuckstrasse 110 in Zürich. Es liegt im hintersten Teil einer riesigen Halle. Die restliche Fläche gehört der Internetagentur Station. Seit September 2011 entstehen an dieser Adresse in Zürich West grafische Arbeiten made by ID Idee Design Felix Zimmermann. Die Firma selbst ist seit vergangenem Juni aktiv. Zimmermann hat einmal mehr einen Neuanfang gewagt.

Trotzdem ist vieles beim Alten geblieben. Der Cast, zum Beispiel. Mit Fabian Iseli und Philipp Stern arbeitet Felix Zimmermann seit fünf bzw. drei Jahren zusammen. Auch Kunden wie die Migros und ihr Kindermarketingprogramm Lilibiggs kennt der gestandene Werber seit über acht Jahren. Und trotzdem spielt er jetzt in einem anderen Film.

Getrennte Standorte und Namen

Rückblende: Nach zehn Jahren bei Gisler & Gisler wechselt Zimmermann 1987 als AD zu Impuls Werbung in Zürich. Nach zwei Jahren zieht es ihn weiter zu Farner Publicis, wo er während sechseinhalb Jahren als AD und Mitglied der erweiterten GL wirkt. 1995 kehrt er als CD zu Impuls zurück, die zu dem Zeitpunkt in Küsnacht und Bern domiziliert ist. Gemeinsam mit Daniel Bürgi, Leiter der Berner Niederlassung, gründet der mittlerweile vierfache Vater 1998 die Werbeagentur Z.B. Zimmermann Bürgi in Zürich und Bern. Drei Jahre später steigt Bürgi als Partner aus und Denis Jeitziner ein. Die Agentur tritt fortan unter dem Namen Z.B. Werbung auf und hält an den beiden Standorten fest. Bis 2011. «Das Motto von Z.B. war immer, Werbung in den beiden Hauptstädten der Schweiz zu machen. Nach zwölf Jahren, in denen wir diesem Kredo gefolgt sind, mussten wir aber feststellen, dass dies die Kunden nicht mehr interessiert», erklärt Felix Zimmermann. Also stellte sich für die beiden Inhaber die Frage: Quo vadis Z.B. Werbung? «Wir haben alle möglichen Varianten diskutiert und uns am Ende dafür entschieden, die Standorte und die Namen getrennt weiterzuführen.» Während sich Z.B. Werbung in Bern weiterhin als klassische Werbeagentur positioniert, fokussieren sich Zimmermann, Iseli und Stern mit der neuen Firma nur noch auf ein Genre: Die grafische Umsetzung von kreativen Ideen. Und was hat sich dadurch für die drei Protagonisten verändert?

Felix Zimmermann: «Ich mache im Moment viel mehr Administration.»

Fabian Iseli: «Die Abläufe haben sich geändert. Wir arbeiten jetzt nur noch mit externen Textern und Beratern zusammen.»

Felix Zimmermann: «Das hat auch den Vorteil, dass wir besonders im Textbereich je nach Auftrag einen Spezialisten hinzuziehen können. Denn nicht jeder ist in allen Bereichen stark.»

Fabian Iseli: «Und wir machen weniger klassische Werbung. Der Schwerpunkt liegt bei der Grafik.»

Philipp Stern: «Da wir alle Gestalter sind, haben wir ein ähnliches Verständnis für die Arbeit. Das erleichtert vieles. Für mich fühlt es sich mit ID Idee Design kleiner, aber auch dynamischer an.»

Obwohl der Altersunterschied zwischen demAgenturinhaber und seinen Mitarbeitern über 30  dreissig Jahre beträgt, verbindet die drei einiges. Zum einen ist da die Freude an der Gestaltung. Für alle war immer klar, dass sie Grafiker werden wollten. Fabian Iseli, der schon als kleiner Junge Heftchen zusammenklebte und am PC erste Layoutversuche startete, absolvierte die Grafik-Fachklasse an der Schule für Gestaltung in St. Gallen. Sein Kollege Philipp Stern hat sich bereits in der sechsten Klasse entschieden, Grafiker zu werden und absolvierte später eine Berufslehre. Und Felix Zimmermann hätte sich sowieso keinen anderen Beruf vorstellen können. Auch wenn jeder seinen ganz persönlichen Stil hat, ist sich das Trio einig: weniger ist mehr. «Wir lassen lieber etwas weg, anstatt etwas zu viel zu machen», sagt Zimmermann. Und dann ist da noch eine grosse Leidenschaft, die immer wieder für Gesprächsstoff sorgt: Filme. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht weiter, dass die Besucher der Homepage www.idee-design.ch unter «Team» in die Augen von Arnold Schwarzenegger als Terminator, Charles Bronson und Jack Nicholson in der Rolle des durchgedrehten Jack Torrance blicken. Wer nun aber vermutet, die ID-Helden hätten ihr jeweiliges «Double» bewusst gewählt, wird leider enttäuscht.

Philipp Stern (Jack Nicholson): «Ich laufe wahnsinnig gerne mit einer Axt durch die Gegend und hacke alles kurz und klein. Spass beiseite, ich mag das Verspielte. Im Film Shining gibt es eine Szene, in der man sieht, was Jack die ganze Zeit schreibt. Es ist immer der gleiche Satz, aber mit den einfachen Mitteln der Schreibmaschine in diversen Varianten gestaltet. Darin spiegelt sich einiges unserer Arbeit wider.»

Fabian Iseli (Charles Bronson): «Es war einfach eine Spielerei, bei der wir uns alle gefunden haben, weil wir gemeinsam immer wieder über Filme diskutieren.»

Felix Zimmermann (Terminator): «Im Vordergrund stand die Optik. Mit den gewählten Schauspielern verbindet uns eher eine Filmrichtung als eine Charaktereigenschaft. Ich finde beispielsweise Arnold Schwarzenegger einen Kotzbrocken.»

Parallelen hin oder her, bei den Kunden sorgte der ungewöhnliche Auftritt für positive Reaktionen und das ist ja das Wichtigste. Denn diese spielen im Alltag von ID Idee Design auch die Hauptrolle. Unter diesen finden sich grosse Namen wie der Migros-Genossenschafts-Bund, mit dem Lilibiggs- Programm und dem Kulturprozent. Aber auch kleinere Firmen, wie die Galerie Patrik Fröhlich oder die Evangelische Mittelschule Schiers. «Wir haben eine Kundenstruktur, die unserer Grösse angepasst ist», sagt Zimmermann. Entsprechend will sich ID Idee Design da etablieren, wo eine kleine Grafikfirma auch gefragt ist. Das sei nicht immer leicht, fährt Zimmermann fort: «Häufig beauftragen kleine Unternehmen, die eigentlich bei uns sehr gut aufgehoben wären, grosse Agenturen, weil sie denken, die würden es besser machen.» Er ist überzeugt, dass gerade die Grösse seiner Firma auch ihre Stärke ist. Sie könnten auf den Kunden hören und seien auch sehr flexibel. Da mit der Trennung von Z.B. Werbung Bern auch die interne Beratung weggefallen ist, setzt das ID-Trio auf die Zusammenarbeit mit kleinen Agenturen, die ihrerseits keine eigene Kreation haben. Eine davon ist Alborghetti Communication, mit der Zimmermann und sein Team insbesondere für die Lilibiggs-Aufträge zusammenarbeiten. Mit 36 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Agenturen kann Felix Zimmermann seine Kunden kompetent beraten. Doch gerade seine Erfahrung stehe ihm bisweilen auch im Weg: «Manchmal bin ich zu klassisch unterwegs. Dann kommen Fabian und Philipp mit jungen, frischen Ideen. Wir haben die perfekte Mischung.» Eine optimale Besetzung, ein neuer frischer Name und eine topmoderne Location: dem Durchbruch von ID Idee Design Felix Zimmermann steht nichts mehr im Wege.
Simone Fankhauser

kdw
Film-Fans unter sich: Fabian Iseli, Felix Zimmermann und Philipp Stern
(v. l.).

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