Martin Wagner bringt Magazin Runway nach Europa

Der Basler Anwalt und Unternehmer Martin Wagner gründet eine neue Anwaltskanzlei mit internationalerer Ausrichtung. Dies bestätigte Wagner gegenüber der Zeitung Der Sonntag.

Kurz nach seinem neuen Mandat, wieder als Konzernanwalt der Gruppe Basler Zeitung Medien zu wirken, verlässt Wagner somit seine bisherige Kanzlei MCS-Law an der Basler Gerbergasse Wagner hat aber auch verlegerische Pläne: Er will im April oder Mai das Mode-Magazin Runway erstmals erscheinen lassen. Er hat vom US-Magazin Runway eine Lizenz für Europa erhalten. Sitz der Redaktion werde wohl Zug sein, sagt Wagner. Das Magazin soll auch in deutscher Sprache erscheinen.

 

SRG unterzeichnet «Pacte de l’audiovisuel»

Die SRG hat im Rahmen der Solothurner Filmtage den «Pacte de l'audiovisuel» für die Jahre 2012-2015 erneuert. Die SRG garantiert darin die Förderung des unabhängigen Filmschaffens mit jährlich 22,3 Millionen Franken.

Die Vereinbarung mit den wichtigsten Filmproduzenten-Verbänden existiert seit 1997. Jährlich koproduziert sie im Rahmen des Pacte de l'audiovisuel landesweit über 200 Kino-, Fernseh-, Dokumentar- und Animationsfilme sowie Serien, wie die SRG am Freitag mitteilte. Mit der Unterstützung in der Höhe von jährlich 22,3 Millionen Franken bleibe die SRG die wichtigste Koproduzentin des Landes. Im neuen Pacte wird wie bisher zwischen der selektiven und der automatischen Förderung unterschieden.

Für die selektive Förderung stehen jährlich rund 18 Millionen Franken zur Verfügung, davon sind 11 Millionen für Fernsehproduktionen und 7 Millionen für die Koproduktion von Kinofilmen vorgesehen. Neu werden auch unabhängige Produktionen im Bereich Multimedia unterstützt.

Damit wird die Beitragssumme für Fernsehproduktionen um 3 Millionen Franken erhöht. Im Gegenzug reduziert das Bundesamt für Kultur seine bisher für Fernsehproduktionen reservierten selektiven Mittel und alimentiert damit die stark ausgebaute erfolgsabhängige Filmförderung. Diese sieht zwei Instrumente vor: Neben der Auszeichnung «Succès Passage Antenne», welche die Ausstrahlung von Filmen auf den Kanälen der SRG belohnt, wird neu auch die Auszeichnung «Succès Artistique» für künstlerisch wertvolle Filme vergeben. Schweizer Filme, die an wichtige nationale und internationale Festivals eingeladen und dort allenfalls ausgezeichnet werden, kommen in den Genuss dieser neuen Kulturförderung.

Spiegel nach innen und aussen

«Der Schweizer Film ist ein Spiegel der Schweiz und ein Schweizer Spiegel der Welt. Zum Service public gehört aus Überzeugung das massive Engagement für hiesige Regisseure und Produzenten», wird SRG-Generaldirektor Roger de Weck in der Mitteilung zitiert.

Seit Bestehen des Abkommens hat die SRG nach eigenen Angaben mehr als 275 Millionen Franken in die schweizerische Filmbranche investiert. Die SRG berichte nicht nur über Kultur, sie ermögliche auch Kultur, sagte de Weck weiter. (SDA)
 

Agentur am Flughafen wird Branchensieger beim Jahrbuch der Werbung

Der wiederverwertbare Geschäftsbericht, den die Agentur am Flughafen für die Entsorgung St. Gallen kreiert hat, wurde als Branchensieger in der Kategorie Dienstleistungen B2B ausgezeichnet.

Der Geschäftsbericht wurde auf gelochtes, oben geklebtes A4-Papier gedruckt, so dass der Geschäftsbericht nach dem Lesen nur umgedreht und ganz einfach als Notizblock wiederverwendet werden konnte. Das gefiel der 24-köpfigen Fachjury. Wie auch zwei weitere Arbeiten der Agentur aus Altenrhein, die es ins Final schafften: «AWZ geht mit den Kunden ins Sägemehl» für die bernische AWZ sowie die Guerillaaktion «Ein Stück Sauberkeit» für die Pronto Reinigung.

Zahlte Köppel zwei Millionen für die Weltwoche?

Roger Köppel soll für die Weltwoche nur zwei Millione gezahlt haben. Dies schreibt die Zeitung Der Sonntag. Bis heute wurde der Verkaufspreis regelmässig auf über zehn Millionen Franken geschätzt.

Noch am Samstag nannte die Frankfurter Allgemeine Zeitung diesen Betrag. Doch dieser sei falsch, heisst es im Sonntag. Gemäss einer in die Verkaufsmodalitäten involvierten Quelle habe Köppel das Blatt von Tito Tettamanti für zwei Millionen Franken Franken erwerben können, obwohl der Wert damals auf ungefähr 20 Millionen Franken geschätzt worden sei. Köppel sei in der Lage gewesen, die Hälfte des Betrages selber aufzubringen. Für die andere Hälfte habe er einen Bankkredit in Anspruch genommen. Diese Darstellung habe Köppel gegenüber der Sonntagspublikation weder bestätigen noch dementieren wollen.

> Zum Artikel auf Sonntagonline.ch
 

Zu guter Letzt: Warum die SBB auf SBC herabgestuft werden soll

Am Dienstag wurde das Zürcher S-Bahn-Netz wegen eines Stromausfalls lahmgelegt. Dabei zeigte sich deutlich, wie nützlich soziale Netzwerke für Pendler sein können.

Denn während die Kommunikationsabteilung der SBB selber den neusten Informationen hinterher rannte, waren die auf die Züge wartenden Pendler oft bereits schon bestens informiert. Auf Twitter, Facebook und Co. publizierten sie Schnappschüsse der SBB-Informationsbildschirme mit den neusten Abfahrtszeiten und Gleisnummern.

Die SBB mussten selbstverständlich wegen der Panne und der suboptimalen Kommunikation einige hämische Kommentare auf den sozialen Netzwerken einstecken: «Mit all den Verspätungen werden die SBB bald auf SBC herabgestuft», schrieb beispielsweise ein User. Jemand anderes meinte: «Wären meine Finger nicht klamm vor Kälte, könnte ich meine SBB-Frust besser wegtwittern».

Zum Stromausfall kam es übrigens, weil ein Passagier, der im Zug eingeschlafen war, beim Aufwachen in Panik die Notbremse zog. Blöderweise kam der Zug ausgerechnet auf einem so genannten Streckentrenner mit unterschiedlichen Stromspannungen zum Stillstand, worauf es zum Kurzschluss kam.

(Quelle: Der Sonntag)

 

News aus dem Design Labor

Das Design Labor übernimmt das Re-Design für die Autoplattform Auto-Oniline, hat einen Pitch für das Re-Design der Website der Unternehmer Zeitung gewonnen und sucht Moderatorinnen.

Auto-online ist eines der erfolgreichsten Schweizer Auto-Portale und bietet den Zugriff auf rund 80'000 tagesaktuelle Neu- und Gebrauchtwagen, zudem können sich die Interessenten auf dieser Autoplattform auch über Leasing, Direktimport, Versicherung und brandaktuelle Auto News informieren. Für das Re-Design der Website des Zürcher Unternehmer, aus dem Hause Swiss Businesspress, hat das Design Labor einen Pitch gewonnen.

Labor Design möchten sein Konzept ändern und ihre Filme vorwiegend mit Moderation und nicht wie bis anhin mit Voiceover produzieren. Dafür suchen sie passende Moderatorinnen, wie es in einer Pressemitteilung hiess. Am Samstag, 21. Januar, findet das Design Labor Casting statt. Für verschiedene Videoproduktionen – Interview, Event-Coverage, Firmen- & Produktpräsentation und Eventmoderation – werden Moderatorinnen gesucht, die kompetent, selbstbewusst und mit frischer Ausstrahlung, vor der Kamera präsentieren. Die Freude an der Arbeit vor der Kamera und ein hohes Kommunikationsniveau gehören ebenso dazu, wie ein gutes Körpergefühl. Aus zahlreichen Bewerbungen, haben wir uns für acht interessante Kandidatinnen entschieden und diese fürs Casting eingeladen.
 

Nationalratskommission will die Presse staatlich fördern

Der Bundesrat soll dem Parlament rasch Vorschläge für neue Modelle zur Presseförderung vorlegen. Dies verlangt die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK). Sie sieht die demokratiepolitischen Funktionen der Medien als zunehmend infrage gestellt.

Mit 15 zu 0 Stimmen bei sechs Enthaltungen hat die Kommission eine Motion angenommen, wie sie am Freitag mitteilte. Stimmen die Räte zu, muss der Bundesrat innert zwei Jahren ein Förderkonzept und den Entwurf rechtlicher Grundlagen für die indirekte und direkte Medienförderung vorlegen. Als Grundlage soll eine Gesamtschau der schweizerischen Medienlandschaft dienen, die der Bundesrat umgehend an die Hand nehmen soll. Ziel sei die Sicherung der staats- und demokratiepolitischen Funktionen der Medien, schreibt die Kommission.

Der Bundesrat hatte sich vergangenen Sommer gegen ein baldiges Eingreifen des Staates ausgesprochen. Er sei sich bewusst, dass die Medien eine bedeutende Rolle für die Demokratie und die öffentliche Meinungsbildung spielten, hielt er in einem Bericht fest. Die Medien müssten aber die Herausforderungen angesichts des Internets in erster Linie selber meistern. Der Bundesrat möchte erst in vier Jahren eine neue Standortbestimmung vornehmen. Sollte sich dann zeigen, dass die Anstrengungen der Medien nicht ausreichten, um die aus staats- und demokratiepolitischer Sicht notwendigen Leistungen zu sichern, werde er zusätzliche Fördermassnahmen erwägen.

Im Bericht des Bundesrates wurden auch Studien zur Presseförderung berücksichtigt. Eine davon nahm die Wirkung der Fördermassnahmen unter die Lupe. Die Autoren kamen zum Schluss, dass die Verleger und Verbände durch die heutige Förderung zwar entlastet werden. Eine direkte Wirkung hinsichtlich des politischen Ziels der publizistischen Vielfalt sei aber nicht ersichtlich. Die Studie empfahl, die Presse gezielter und selektiver zu fördern. Für eine direkte Presseförderung wäre eine Verfassungsänderung nötig.

Heute werden die Schweizer Medien ausschliesslich mit indirekten Massnahmen gefördert. Zum einen profitieren Zeitungen von einer verbilligten Postzustellung, zum anderen von einem Sondersatz bei der Mehrwertsteuer. Die Staatspolitischen Kommissionen von National- und Ständerat hatten schon früher auf eine Änderung gedrängt: Sie stimmten vor zwei Jahren einer parlamentarischen Initiative für ein neues Modell der Presseförderung zu. (SDA)
 

Matter & Gretener: Neukunde mit Verit

Die Immobilienfirma Verit hat die Zürcher Agentur Matter & Gretener für die Entwicklung eines Claimes beauftragt. Die Ergebnisse sollen schon bald zu sehen sein.

Matter & Gretener freut sich, das Jahr mit einem Neukunden zu beginnen: Die bekannte Verit Immobilien betraut die Nudge-Agentur mit der Entwicklung eines strategischen Claims sowie mit der Kommunikation rund um das Sponsoring des 24. Mercedes-CSI vom 27. bis 29. Januar. Erste Massnahmen für das seit über 50 Jahren tätige Familienunternehmen sind demnächst zu sehen.

Ruf Lanz für die Suva: Vorsicht rutschig

Im Winter ist es oft rutschig und dies führt vermehrt zu Unfällen. Um Vorsicht zu kommunizieren, hat Ruf Lanz für Suva Liv eine Seifentreppe zur Illustration der Gefahr kreiert.

Im Winter ist der öffentliche Raum für Fussgänger besonders gefährlich. Gerade auf Treppen ist die Gefahr gross, auf Schnee, Matsch und Eis auszurutschen und Verletzungen davon zu tragen. Um zu besonderer Vorsicht aufzurufen, hat Ruf Lanz für die die Angebotsmarke Suva Liv das Sujet Seifentreppe kreiert, welches die winterliche Rutschgefahr überraschend dramatisiert. Es kommt den ganzen Winter hindurch zum Einsatz.

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Verantwortlich bei der Suva: Susan Huber-Brun (Werbung+ Kommunikation SuvaLiv). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Maren Beck (Text), Sebastian Durband, Doelkar Monkhar (Beratung); Fotografie: Felix Streuli, Bildbearbeitung: Pixelprinz.
 

Schoch & Sonders für den 21st Century Beetle

Schoch & Sonders hat für Volkswagen ein übergreifendes POS-Konzept erarbeitet. Erstmals eingesetzt wird es aktuell für den neuen 21st Century Beetle. Ergänzend wurden innovative Lichtprojektionen in Schweizer Städten realisiert.

«Die Herausforderung bestand darin, ein modellübergreifendes Konzept zu erarbeiten, welches sich einerseits in das Markendesign von Volkswagen integriert, sich andererseits aber auch individuell für jedes zukünftige Modell einsetzen lässt. Schoch & Sonders hat uns mit ihrem Ansatz überzeugt», so Sandra Grau, Marketingleiterin Volkswagen PW bei AMAG Schweiz. Das Farb-, Bild- und Strukturkonzept kommt aktuell zum ersten Mal für den 21st Century Beetle zum Einsatz und funktioniert auf verschiedensten Formaten und Materialien. So zum Beispiel auf Fahnen, Dekoplakaten, Schaufensterklebern sowie auf Gadgets, welche bei den insgesamt 165 VW Händlern in der Schweiz zum Einsatz kommen.

Ergänzend zum standardisierten Material für die Händler und der zentralen Lancierungskampagne, beauftragte VW Schoch & Sonders mit der Realisation von Lichtprojektionen. Die Idee basiert auf der Analogie zwischen der Silhouette des 21st Century Beetle und der Form des Käfers, unter welchem Namen das Fahrzeug in seiner ursprünglichen Form ja auch bekannt war. So wurden Käfer animiert, welche über Hauswände krabbeln, sich zur Silhouette des 21st Century Beetle formieren und zum Schluss das Fahrzeug präsentieren. Die Lichtprojektionen fanden in 6 Schweizer Städten (Zürich, Bern, Basel, Lugano, Lausanne, Genf) statt. Die Animation fand derart guten Anklang, dass sie auch für eine Online-Werbeform und in der Printwerbung eingesetzt wurde.

Verantwortlich bei Schoch & Sonders: Dominik Schoch und Roman Sonders (Strategie und Konzept), Annina Deucher und Tina Fuchs (Projektleitung), Dominique Ghilardi, David Moore, Nina Schoch und Anja Hegelbach (Design). Verantwortlich bei AMAG Auto Motoren AG: Sandra Grau (Marketingleiterin) und Nathalie Mösch (Werbefachfrau).

Werbeagentur Megura wird ASW-Mitglied

Seit Anfang 2012 gehört die Megura Werbeagentur aus Wettingen zum exklusiven Kreis der Allianz Schweizer Werbeagenturen (ASW). Die Full-Service-Agentur bietet ihren Kunden einen umfassenden Service und genügt damit den strikten Aufnahmekriterien der ASW.

Die Agentur mit Sitz in Wettingen ist erfreut und stolz, mit ihrer Mitgliedschaft in der Allianz den eigenen hohen Qualitätsansprüchen Ausdruck verleihen zu können. Die Anforderungen der «ASW» an ihre Mitglieder – Qualität, Professionalität, Zuverlässigkeit und Konstanz – gehören schliesslich zu den Markenzeichen der von Megura. Darüber hinaus sind es persönliches Engagement, Flexibilität, Fairness und gesunder Menschenverstand, die das erfolgreiche Kommunkationsunternehmen auszeichnet und bei einer wachsenden Kundenschar beliebt macht.
 

Kunstmuseum Bern rüstet auf

Das Kunstmuseum in Bern bietet im 2012 nicht nur spannende Ausstellung, wie beispielsweise jene über die Fotokunst, sondern richtet sich neu auch digital an Kunstfreunde mit einer App und einer neuen Webseite.

Das Kunstmuseum Bern präsentiert 2012 ein vielseitiges Ausstellungsprogramm. Zu Gast sind mit Sean Scully, Antonio Saura und Zarina Bhimji international renommierte Künstler. Dazu werden mit Meret Oppenheim, Johannes Itten, Paul Klee, Hermann Hesse und Otto Nebel Kunstschaffende präsentiert, die in engem Bezug zu Bern stehen. Eröffnet wird der Ausstellungsreigen mit Fotokunst von Marco Grob, David Hiepler und Fritz Brunier.

2012 steht im Kunstmuseum Bern auch ganz im Zeichen der digitalen Medien. Die App Museen Bern, welche vom Kunstmuseum Bern und vom Zentrum Paul Klee gemeinsam initiiert wurde, wird ab Februar 2012 im App-Store gratis erhältlich sein. Zudem wird die Facebook-Seite ausgebaut, und das Kunstmuseum Bern ist neu auch auf Twitter und Youtube mit Podcasts zu Highlights aus der Sammlung anzutreffen. Ab Ende Februar wird die neue Webseite online sein, die den Besucherinnen und Besuchern auch neue Möglichkeiten zur digitalen Interaktion bieten wird.
 

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