Scholz & Friends Zürich realisiert neue Motive für Oakley

Ab Mai 2012 geht Oakley im Rahmen der internationalen «Beyond Reason»-Kampagne mit zwei neuen Motiven on Air. Sowohl für die Kreation als auch die Umsetzung ist Scholz & Friends Zürich verantwortlich.

Seit 2010 ist Scholz & Friends europaweite Lead-Agentur von Oakley und zuständig für die Marken- und Produktkommunikation des Brillen- und Bekleidungs-Herstellers. Der Slogan «Beyond Reason» beschreibe die Bereitschaft und den Willen, weiter zu gehen als die Norm vorschreibe, das Unmögliche möglich zu machen, das Undenkbare zu erreichen, so Christian Mascarenhas, Communications Manager Oakley Europe, zum aktuellen Kampagnen-Ansatz. Formel1-Weltmeister Fernando Alonso und Rallye-Rekordchampion Sebastien Loeb fungieren als Markenbotschafter und wurden vom Fotografen Sebastian Hänel in Szene gesetzt.

Eingesetzt werden die aktuellen Motive in allen europäischen Kernmärkten: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.

Verantwortlich bei Oakley Icon Ltd: Christian Mascarenhas (Communications Manager Europe), Olaf Dunz (Brand and Marketing Director Europe). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Marcin Baba (Sen. Art Director), Wim Lanz (Jun. Art Director), Sören Schröder (Copywriter), Annika Seidel (Group Account Director), Cristina Tamargo (Art Buying). Fotograf: J. Sebastian Hänel.
 

Wemf: Rückgang der Inserateeinnahmen im Februar

Im Februar wurden in den Schweizer Printmedien zum Teil deutlich weniger Inserate geschaltet als im Vorjahresmonat. Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel Einnahmen von 111.4 Millionen Franken und somit eine Abnahme von 10.4 Prozent.

Davon entfielen 11.6 Millionen Franken auf Stellenanzeigen (-35 Prozent), 3.9 Millionen Franken auf Liegenschaftsanzeigen (-13,3 Prozent) und 87.3 Millionen auf kommerzielle und übrige Anzeigen (-6,8 Prozent). Die Zeitungen und Zeitschriften konnten einzig mit Prospektbeilagen gegenüber dem Vorjahr leicht mehr verdienen, mit 8.8 Millionen Franken und damit einem Plus von 2.4 Prozent. Dies hält die Wemf für Werbemittelforschung in ihrer jüngsten Erhebung fest.
 
Den deutlichsten Rückgang wies die Finanz- und Wirtschaftspresse aus. Bei diesen Printprodukten gingen die Einnahmen aus Inseraten um 16.6 Prozent auf 2.3 Millionen Franken zurück. Die Tagespresse, bei der mit 62.2 Millionen Franken am meisten Inserate geschaltet werden, verbuchte im Vergleich zum Februar 2011 einen Rückgang von 11.1 Prozent. Bei der Sonntagspresse blieb der Rückgang immerhin im einstelligen Bereich. In Sonntagszeitungen wurden noch Inserate im Umfang von 10.3 Millionen Franken geschaltet, was einem Minus von 8.8 Prozent entspricht.
 

LBI: Für Caotina die digitale Kochschürze umgebunden

Die LBI Switzerland hat für die Schweizer Marke Caotina eine Rezepte-App für Facebook und für die Corporate Website entwickelt. Die multilinguale App spricht Deutsch und Französisch.

«Caotina Mhh…!!» – Das ist Credo und zugleich Name der Rezepte-Applikation, welche die die Agentur für die Marke Caotina der Schweizer Wander AG realisiert haben. Die App ist über Facebook und die Brand-Website von Caotina Schweiz und Deutschland erreichbar. Zudem können die Nutzer die Rezepte weiterempfehlen und werden eingeladen, eigene kreative Rezepte direkt bei Facebook hochzuladen, so die Agentur in einer Mitteilung. Auch der Sprachenvielfalt in der Schweiz werde die App gerecht. Sie erkennt, welche Sprache der Nutzer verwendet und liefert sowohl Oberfläche als auch Rezepte in der jeweiligen Sprache aus.

Als Sahnehäubchen konnte Caotina die junge Zürcher Starköchin Meta Hiltebrand für die Rezeptkompositionen gewinnen.

LBI Switzerland
1995 unter dem Namen Framfab gegründet, wurde die Agenturgruppe im August 2008 nach 13 Jahren der Agenturgruppe LBI International angeschlossen. LBI Switzerland ist mit LBI Germany assoziiert, mit Standorten in Köln, Berlin, Hamburg und München.
 

Comcom: Regeln für Mobilfunkauktion aufgeweicht

Die Eidgenössische Kommunikationskommission Comcom hat im Nachhinein ihre eigenen Regeln für die Mobilfunkauktion aufgeweicht. Diese war im vergangenen Monat über die Bühne gegangen.

Nun erlaubt die Comcom, dass Sunrise, Swisscom und Orange den Auktionspreis in Raten zahlen können. Noch in der Ausschreibung der Auktionsregeln hatte die Comcom eine Bezahlung des gesamten Preises innert 30 Tagen nach Konzessionserteilung verlangt. Der Betrag sei in einem Mal zu entrichten, hatte es gemäss SDA geheissen.
 
Insgesamt brachte die Versteigerung aller Mobilfunkfrequenzen einen Betrag von 996.3 Millionen Franken ein. Am meisten davon muss Sunrise bezahlen: 482 Millionen Franken. Auf die Swisscom entfallen 360 Millionen und auf Orange 155 Millionen Franken.
 
Tranchenzahlungen angeboten
Der Comcom-Präsident Marc Furrer hatte bereits an der Medienkonferenz durchblicken lassen, zu allfälligen Ratenzahlungen des Auktionspreises Hand bieten zu wollen. Am 2. März hat Sunrise ein Angebot für gestaffelte Zahlung erhalten. Sie müsse innerhalb von 30 Tagen nach der Vergabe der Konzessionen 289 Millionen Franken überweisen. Dies steht im Sunrise-Geschäftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Weitere 105 Millionen Franken wären bis Ende Juni 2015 fällig und die restlichen 110 Millionen Franken bis Ende 2016.

Kritik an Raten
Die Möglichkeit für Ratenzahlungen gelte nicht nur für Sunrise, sondern auch für Swisscom und Orange, sagte Furrer am Donnerstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA: «Wir behandeln alle drei Anbieter gleich». Orange reagierte dennoch nicht erfreut. Man sei erstaunt, dass nach Abschluss der Auktion von Tranchenzahlungen die Rede ist und somit die Auktionsregeln nachträglich materiell zu Gunsten von Sunrise geändert würden, sagte Sprecherin Therese Wenger gemäss SDA.

Marc Furrer meinte, es sei auch volkswirtschaftlich sinnvoll, wenn man einen Teil des Preises erst zahlen könne, wenn die Konzessionen in Kraft treten würden. Dann hätten die Anbieter die Gelder frei für Investitionen in den Netzausbau. Über die Ratenzahlungen sei aber noch nichts entschieden. Der Entscheid falle, wenn die Konzessionen ausgestellt seien. Das dürfte vielleicht in einem oder zwei Monaten der Fall sein.
 

Media Swiss Group geht Allianz mit Google ein

Die Online-Vermarkterin Omnimedia hat ein neues modulares Werbeangebot für Schweizer KMU lanciert. Mittels einer Allianz der Mutterunternehmung Media Swiss Group mit Google wird Omnimedia Google AdWordsTM Premium-KMU-Partner.

So werden die Google AdWords Bestandteil einer neuen Omnimedia-KMU-Paketlösung. Innerhalb der Omnimedia entsteht eine neue Verkaufseinheit. Diese ist gemäss Media Swiss Group auf die Beratung von KMUs spezialisiert und wird durch Google gezielt geschult und technisch unterstützt. 

Radio 24 Moderator wechselt zu Energy Bern

Nach zwei Jahren verlässt der Mittags- und Vorabendmoderator Michael Reusser Radio 24 auf Ende Juni. Reusser startete im 2010 als Moderator beim Zürcher Sender.

Nachdem Michael Reusser seinen Beruf als Lehrer und Flight-Attendant an den Nagel gehängt hatte, begann er seine Radioausbildung als Praktikant bei Radio Extra Bern. Kurz darauf stellte ihn Canal 3 in Biel als Moderator an. Sein Weg führte Reusser nach zwei Jahren zu Capital FM, wo er als Musikredaktor und Moderator der Sendung «Capital Club» die Nächte mit den Hörern und vielen Musikneuheiten verbrachte.

Nun zieht es Michael Reusser wieder zurück in die Heimat. «Ich hatte bei Radio 24 in Zürich eine spannende und ungemein lehrreiche Zeit. Aber die Limmat ist halt nicht die Aare, und die Bahnhofsstrasse nicht der Loebegge. Es zieht mich wieder zurück nach Bern», sagt der eingefleischte Berner. Als Moderator bei Energy Bern beglückt er die Hörerschaft ab Juli mit seinen Moderationen.

Rembrand baut Kreativkompetenz aus

Jörg Stöckigt heisst der neue Mann bei Rembrand in St.Gallen. Seit Anfang Jahr verstärkt der Gestalter die Rembrands als Senior Art Director und Mitglied der Agenturleitung.

Jörg Stöckigt studierte Grafik Design an der Bauhaus-Universität in Weimar. Er wurde mit einer Vielzahl von Auszeichnungen und Nominierungen (darunter ADC Deutschland, EPICA oder New-York-Festival) belohnt, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Die letzten acht Jahre war der Gestalter bei Heye München tätig. Als Art Director erarbeitete er unter anderem nationale und internationale Kampagnen für McDonald’s, Brustkrebs Deutschland, Sky Television, die Süddeutsche Zeitung sowie deren Magazin.
 

Ostschweiz am Sonntag wird lanciert

Die NZZ-Mediengruppe hat entschieden, das Projekt «siebte Tagblattausgabe» zur Umsetzung freizugeben. Die erste Ausgabe der «Ostschweiz am Sonntag» wird Anfang März 2013 erscheinen.

Die verbleibende Zeit nutzen die verschiedenen Projektteams, um in allen Bereichen die Planung weiter zu vertiefen. Analysen hätten ergeben, dass sowohl aus internen als auch aus externen Gründen (Leser- und Werbemarktsicht) ein Einführungszeitpunkt im ersten Quartal 2013 ideal sei, heisst es in einer Mitteilung der Tagblatt Medien.«Konkrete Aussagen zur Konzeption des Angebotmixes werden wir zur gegebenen Zeit machen», erklärt Daniel Ehrat, Gesamtleiter Tagblatt Medien.
 

Leiter Werbemarkt verlässt das Newsnet

Stefano Buzzi, Leiter Werbemarkt, hat sich entschieden, das Newsnet auf Ende Juli 2012 zu verlassen. Buzzi hatte die Leitung im Januar 2011 übernommen und war in den letzten zwölf Monaten unter anderem am Ausbau des Newsnet in der Romandie beteiligt.

Seit dem Zusammenschluss mit 24heures.ch, Lematin.ch und Tdg.ch im Januar 2012 leitete Stefano Buzzi ein gemeinsames Verkaufsteam für die nationale Vermarktung aller Nachrichtenportale sowie der iPad- und Mobileapplikationen.

Gemi Februar 2012

Im Februar 2012 hat sich der Werbedruck von Adscreen mit Abstand am positivsten entwickelt. Der Gesamtmarkt bleibt nach wie vor stabil und die elektronischen Medien legen leicht zu.

Wie schon im Vormonat kann Adscreen mit 443 (431) Indexpunkten und damit einer Zunahme von 12 Punkten die positive Entwicklung weiterführen. Internet hingegen büsst mit 672 (679) Indexpunkten weitere 7 Punkte ein. Die übrigen Medien entwickeln sich im Vergleich dazu weniger stark: So gewinnen TV und Radio mit 594 (593) beziehungsweise 345 (344) Indexpunkten je einen Punkt, Teletext jedoch muss mit 101 (103) Indexpunkten weitere 2 Punkte abtreten.   

Der Gesamtmarkt bleibt mit 224 Indexpunkten stabil, während  die elektronischen Medien mit 586 (585) Indexpunkten leicht zulegen.          

Stämpfli geht Partnerschaft mit Contentserv ein

Stämpfli Publikationen baut ihr Portfolio im Bereich Publikationssysteme aus. Die Stämpfli Gruppe ist neuer Schweizer Partner der Firma Contentserv, die auf Enterprise-Marketing-Management-Lösung spezialisiert ist.

Nebst der Standardsoftware Stämpfli MediaSolution3 ist das System von Contentserv eine weitere Möglichkeit, mit der Kunden ihre Daten zentral erfassen und automatisiert in verschiedenen elektronischen und gedruckten Medien publizieren können. Komplexe Web-to-Print bzw. Web-to-Publish-Projekte werden mit diesen Systemen effizient abgewickelt. Dies schreibt die Gruppe in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Geschäftsführer und Mitinhaber Peter Stämpfli nennt als einen der Beweggründe für die Partnerschaft mit Contentserv: «Viele unserer Kunden streben eine stärkere Vernetzung der unterschiedlichen Marketing- und Kommunikationsaktivitäten in ihrem Unternehmen an. Deshalb werden Systeme benötigt, welche die Inhaltsverwaltung, Kreation und Publikation in verschiedenen Medienkanälen abbilden können. Mit Contentserv können wir massgeschneiderte Systemlösungen bereitstellen, die mit den Ansprüchen der Anwender mitwachsen, unnötige Komplexität von den Kunden fernhalten und Ihnen eine Lösung bieten, mit der sie genau das machen können, was sie brauchen.»
 

Huber+Suhner mit Gewinneinbruch

Der Kabel- und Nachrichtentechnikspezialist Huber + Suhner hat im Jahr 2011 deutlich weniger Gewinn erzielt: Unter dem Strich blieb dem Unternehmens 49.8 Millionen Franken, 37 Prozent weniger als 2010.

Huber + Suhner nennt als Gründe für den Rückgang den starken Franken sowie den hohen Kupferpreis. Währungseffekte und Rohstoffpreise hätten den Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern EBIT um 34 Millionen Franken reduziert. Dies schreibt der Kabelhersteller am
Donnerstag gemäss SDA. Im Vergleich zum Vorjahr sank der EBIT um 35.1 Prozent auf 66.1 Millionen Franken.
 
Auch beim Umsatz konnte Huber + Suhner nicht die Vorjahreszahlen erreichen. Wie schon Mitte Januar mitgeteilt, sank der Umsatz der Gruppe um 5 Prozent auf 758 Millionen Franken. Allerdings trübt auch hier der starke Schweizer Franken das Ergebnis: In Lokalwährungen gerechnet weist das Unternehmen ein Wachstum von 5 Prozent aus.
 
Vor allem das zweite Halbjahr war für das Unternehmen schwierig. Als Ursachen zählt das Unternehmen die allgemeine Investitionszurückhaltung, die weltweite Schwäche des Solarmarkts sowie der Stopp aller Hochgeschwindigkeitsbahn-Projekte durch die chinesische Regierung Mitte des vergangenen Jahres.
 
Wegen des schwachen vierten Quartals, fällt auch der Ausblick eher verhalten aus. Offen sei etwa die Frage, wann die gestoppten Bahnprojekte in China fortgesetzt würden. Im Solarmarkt indes sei keine Entspannung in Sicht. Insgesamt erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang.
 

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