Zu guter Letzt: Berner überholen Ostschweizer

Die Online-Partneragentur Parship führt gerne zu allen möglichen und unmöglichen Themen Umfragen durch. Aktuell ist mal wieder die Zufriedenheit der Schweizerinnen und Schweizer an der Reihe.

Wenn es darum geht, Themen für Umfragen zu finden, fehlt es den Verantwortlichen bei Parship nicht an Fantasie. So wollte die Partneragentur beispielsweise wissen, welches die Präferenzen und Prioritäten der Männer bei der Partnerwahl sind, ob es einen Röschtigraben bezüglich Single-Dasein gibt, und wieviel sich die Menschheit die Suche nach dem idealen Partner kosten lässt – im Ländervergleich, wohlverstanden. Der neuste Parship-Coup: Die Zufriedenheit der Schweizer Bevölkerung heute im Vergleich zu einem Jahr zuvor. Die Resultate im Überblick:

Lebten die glücklichsten Menschen letztes Jahr noch in der Ostschweiz, sind es neu die Berner (90 Prozent), die Zürcher (86 Prozent) und die Mittelländer (84 Prozent), welche die Zufriedenheitsskala anführen. In der Westschweiz wich die Zufriedenheit bei den einzelnen Faktoren nur unwesentlich vom Vorjahr ab, bis auf zwei Ausnahmen: «sehr zufrieden» mit dem Job sind nur noch 16 Prozent der Welschen (Vorjahr 21 Prozent), doch stieg ihre Zufriedenheit umso deutlicher mit dem Freizeitangebot (von 15 auf 27 Prozent).

Im Gegensatz zu den anderen Regionen, bei denen die Zufriedenheit in manchen Lebensbereichen markant gestiegen ist, blieben bei den Ostschweizern die Werte nur bei der Partnerschaft und der Sexualität («sehr zufrieden» 49 beziehungseise 28 Prozent) gleich. In allen anderen Bereichen zeigten sich die Ostschweizer weniger glücklich als letztes Jahr. Am stärksten ist die Zufriedenheit bei den Zürcherinnen und Zürchern gestiegen. Diese lagen letztes Jahr noch unter dem landesweiten Zufriedenheitsdurchschnitt – nun haben sich alle Werte, ausser bei der Wohnsituation und der Partnerschaft, verbessert, vor allem die Zufriedenheit mit der Familie (von 33 auf 44 Prozent), dem Freundeskreis (von 33 auf 40 Prozent), dem Job (von 26 auf 31 Prozent) und der finanziellen Situation (von 17 auf 24 Prozent).

Dies wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die Partneragentur die Bevölkerung mit einer ihrer legendären Umfragen unter die Lupe nimmt. Und Werbewoche.ch wird wieder darüber berichten. Versprochen.

 

Schneiter Meier: Online-Geschäftsbericht für Geberit realisiert

UBI: Mehr Radio- und Fernsehsendungen beanstandet

2011 sind bei der UBI 18 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter eingegangen, vier mehr als im Vorjahr. Von den erledigten 23 Beschwerden hat die Instanz sechs gutgeheissen.

Die Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat ihren Jahresbericht für 2011 veröffentlicht, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Im Berichtsjahr gingen 18 neue Beschwerden bei der UBI ein (Vorjahr 14). Bei den der UBI vorgelagerten Ombudsstellen waren es im gleichen Zeitraum insgesamt 222 Beanstandungen (Vorjahr: 170). An die UBI wurden damit lediglich 8.1 Prozent der Fälle weitergezogen.

Die bei der UBI erhobenen Beschwerden richteten sich mehrheitlich gegen Fernsehsendungen, zehn alleine gegen das Schweizer Fernsehen. Zwölf Beschwerden betrafen deutschsprachige und sechs französischsprachige Beiträge. Die Beschwerden zielten in der grossen Mehrzahl auf Informationssendungen, welche aktuelle politische Fragen und insbesondere bevorstehende Wahlen und Abstimmungen thematisierten. Meist beanstandete Sendung war die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens mit sieben Beschwerden.

Die UBI erledigte 2011 insgesamt 23 Beschwerdeverfahren. Bei sechs der abgeschlossenen Beschwerdeverfahren stellte sie eine Rechtsverletzung fest. In allen Fällen war das Sachgerechtigkeitsgebot, bei welchem die freie Meinungsbildung des Publikums im Zentrum steht, die massgebliche Bestimmung. Gutgeheissen hat die UBI namentlich Beschwerden gegen folgende Rundfunkbeiträge: die Vermittlung von Meinungsumfragen in zwei Beschwerden («Tagesschau» und «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens), über einen Lohnkonflikt in der Baubranche («Tagesschau» des Schweizer Fernsehens), über Carl Hirschmann (Sendung «Züri News» von Tele Züri), über die Zeitschrift des Vereins gegen Tierfabriken («19.30» der Télévision Suisse Romande) und über eine Diskussion über die Regionalfernsehkonzession («Fokus» von Tele Ostschweiz). Den Tele Ostschweiz-Entscheid hat das Bundesgericht auf Beschwerde hin aufgehoben.

> Zum UBI-Jahresbericht (PDF
)

(Bild: Keystone)
 

Mobile Report: Anteil der Tablet-Nutzer versiebenfacht

Der Mobile-Report von Net-Metrix erfasst die Entwicklung der mobilen Internetnutzung über Small Screen Devices sowie über Tablets. Die vierte Ausgabe zeigt, dass der mobile Besuch im Web immer beliebter wird.

Surfte bereits 2010 mehr als jeder vierte Onliner über Smartphones & Co., ist es gemäss Mitteilung von Net-Metrix aktuell fast jeder zweite Internetnutzer. Deutlich zulegen können die Tablet-User, deren Anteil nach eineinhalb Jahren bereits 7.8 Prozent der Schweizer Onliner erreicht. Die anfänglich zweistelligen Wachstumsraten flachen nun erstmals etwas ab, die Zunahme erreicht aber immer noch ein deutliches Plus von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum Sommer 2011. Damit sind bereits 2,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer mit Small Screen Devices im Internet unterwegs. Dazu gehören die Gerätekategorien internetfähige Mobiltelefone/Smartphones, MP3-Player/iPod/PDA und Personal Organizer. Auch die Gruppe der SSD-Heavy-User wächst deutlich: Rund 28 Prozent der Onliner oder 1,5 Millionen Personen sind mittlerweile täglich oder fast täglich mit entsprechenden Geräten im Web. Damit hat sich der Anteil der SSD-Heavy-User seit 2010 verdoppelt.

Tablet-User sind häufig im Netz

Der Anteil der Tablet-User, also der Onliner, welche das Web über Tablets und eBook-Reader besuchen, ist im letzten halben Jahr um 35 Prozent gewachsen. Seit 2010 hat sich die Gruppe der Tablet-User sogar versiebenfacht und umfasst aktuell bereits über 400 Tausend Schweizerinnen und Schweizer, was 7.8 Prozent der Onliner ausmacht. Internetnutzung über Tablets und eBook-Reader wird aber nicht nur immer beliebter, die Besuche im Web finden in dieser Gruppe auch sehr häufig statt: Fast 60 Prozent der Tablet-User gehen mit ihren Tablets oder eBook-Reader täglich oder fast täglich ins Netz und rund 86 Prozent sind einmal pro Woche oder häufiger mit entsprechenden Geräten online.

Geht das Wachstum der Internetnutzung über Small Screen Devices & Tablets auf Kosten anderer mobiler Geräte? Für Laptops, Notebooks und Netbooks kann diese Frage für den Betrachtungszeitraum seit 2010 verneint werden: Nach wie vor nutzen rund 50 Prozent der Onliner auch die klassischen Laptops & Co. für den Besuch im Web. Es scheint (noch) so zu sein, dass immer mehr Geräte für den Besuch im Internet genutzt werden. Für diese Annahme spricht die Entwicklung zur Anzahl Geräte allgemein für die Internetnutzung. Der Anteil der User, welche nur ein Gerät für den Besuch im Web nutzen, ist seit 2010 um 20% gesunken. Umgekehrt ist die Gruppe der User, welche drei oder mehr Geräte fürs Internet nutzen, um über 36 Prozent gewachsen.

netmetrix

Studienbeschrieb und Bezug Mobile-Report
Der Mobile-Report liefert detaillierte soziodemographische Basisinformationen und Nutzungsangaben zu mobilen Internetnutzern und insbesondere zu Usern, welche mobil über sogenannte Small Screen Devices wie Smartphones & Co. im Web surfen. Ab 2011-1 werden Daten zur Nutzung von mobilen Internetanwendungen wie E-Mail, mobiler Browser oder sogenannte Applikationen (Apps) erhoben. Ab dem Report 2011-2 steht der Break Tablet-User zur Verfügung, welcher die spezifische Betrachtung nach Onlinern erlaubt, die Internetangebote über Tablets oder eBook-Reader nutzen.

Grundgesamtheit Die Grundgesamtheit der Studie bilden Personen ab 14 Jahren mit Wohnsitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein, die das Internet in den letzten 3 Monaten mindestens einmal genutzt haben und die sich in einer der Landessprachen Deutsch, Französisch oder Italienisch ausreichend gut verständigen können, um an einer Onlinebefragung teilnehmen zu können.

Art der Befragung Online-Interviews, Einladung per E-Mail nach telefonischer Rekrutierung Stichprobengrösse Gesamte Schweiz und Liechtenstein: 3'066 Interviews Quota-Stichprobe nach Vorgaben aus der Studie Net-Metrix-Base 2011-2 Befragungszeitraum November – Dezember 2011

 

Spinas Civil Voices: Glaskampagne für Helvetas fortgesetzt

SES New York: Die Highlights des ersten Tages

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Seed: Ein Film für mehr Rehabilitationserfolg

Seed hat einen Film über ein Unfallopfer realisiert. Der Weg zurück ins Arbeitsleben wird von der Rehaklinik Bellikon unterstützt.

Nach einem schweren Unfall sollen Betroffene möglichst schnell an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. In der Rehaklinik Bellikon werden sie dabei unterstützt vom Fachbereich Arbeitsorientierte Rehabilitation.

Der Film wird jedem Patienten der Arbeitsorientierten Rehabilitation vor seinem Eintritt auf DVD zugestellt. Neben der Informationsvermittlung soll der Film dem Patienten auch aufzeigen, wie wichtig seine persönliche Einstellung und aktive Teilnahme für den Rehabilitationserfolg ist. Seed hat den Film in der Rolle des Generalunternehmers entwickelt und realisiert.

> Zum Film

Verantwortlich bei Seed: Simon Koller (Buch, Regie), Michael Saxer (Kamera), Claudio Garovi (Produktionsleitung), Felix Courvoisier (Produzent).

 

EU schränkt gesundheitsbezogene Werbung für Lebensmittel ein

Irreführende Werbung für Lebensmittel wie «Gut fürs Immunsystem» oder «Stärkt die Abwehrkräfte» wird in der EU drastisch eingeschränkt. Betroffen davon sind rund 1‘600 gesundheitsbezogene Werbeslogans.

Der Ausschuss für Verbraucherschutz im EU-Parlament billigte am Mittwoch in Brüssel einen Vorschlag der Kommission, die Slogans zu verbieten. Erlaubt wurden nur rund 220 Werbeaussagen – etwa «gut für die Verdauung» für Biscuits mit viel Ballaststoffen.

Die gesundheitsbezogenen Werbeaussagen wurden von der Europäischen Lebensmittelagentur EFSA in Parma überprüft. Zugelassen wurden nur Slogans, die als wissenschaftlich fundiert erachtet wurden. Durchgefallen ist beispielsweise die Behauptung, so genannter probiotischer Joghurt stärke das Immunsystem.

Die EU-Kommission muss die Listen nun noch formal absegnen, was nach Angaben eines Beamten in einigen Wochen geschehen soll. Nach der Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt haben die Hersteller von Lebensmitteln, deren Werbeslogans nicht genehmigt wurden, sechs Monate Zeit, um bereits verpackte Produkte zu verkaufen. «Nach dieser Frist dürfen sie die beanstandeten Slogans nicht mehr verwenden», erläuterte der Beamte. Die Hersteller könnten allerdings jederzeit auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse eine Überprüfung beantragen.

Die Listen sind Teil einer EU-Verordnung, die bereits 2006 verabschiedet wurde. Ihre Erstellung dauerte länger als zunächst geplant, weil die EFSA rund 44'000 Anträge auf Zulassung von Werbeaussagen erhielt – weit mehr als zunächst erwartet. (SDA/AFP)

(Bild: Keystone)
 

Admazing lanciert mobiles Performance-Netzwerk

Der Schweizer Online-Werbevermittler Admazing stellt Agenturen, Werbekunden und ausgewählten Publishern ab sofort Adfinity.mobile zur Verfügung. Das Performance-Netzwerk liefert Bild-Text-Anzeigen über mobile Websites und Apps aus.

Die Abrechnung erfolgt gemäss Mitteilung mittels Cost Per Click (CPC). Die Spezifikationen für Bilder und Texte entsprechen dem Adfinity-Standard – Kampagnen können also mit wenig Aufwand ins mobile Internet verlängert werden.

Das neue Produkt entspreche dem wachsenden Bedürfnis nach einfachen, unkomplizierten Möglichkeiten für Performance-Kampagnen, heisst es in der Mitteilung weiter. Gleichzeitig sei es aktuell die einzige Möglichkeit, mittels CPC-Buchung ausschliesslich Schweizer Premium-Sites zu erreichen.

> Weitere Informationen

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