SF verschiebt «Arena» an symbolträchtige Orte

Die Polit- Diskussionsrunde «Arena» soll aufgefrischt werden. Deshalb wird die Sendung in diesem Jahr zwei Mal ausserhalb des Studios an symbolträchtigen Orten produziert.

Es ist jedoch noch nicht klar, welche Orte das sind. Denn die Ausseneinsätze der «Arena» sind erst für Herbst und Winter geplant. Falls die Asylproblematik dann aber immer noch oder erneut aktuell ist, wäre es beispielsweise möglich, die Sendung direkt im Empfangszentrum Kreuzlingen TG durchzuführen. Dies sagte SF-Chefredaktor Diego Yanez gemäss SDA am Dienstag an der SRF-Jahresmedienkonferenz in Zürich.
 

Ein weiteres Beispiel wäre das Thema Öffentlicher Verkehr, das in Olten, dem Knotenpunkt der SBB, debattiert werden könnte. Neu werde es zusätzlich zur Diskussion auch themenbezogene Einspieler geben.

Spotlight 2012: Jubiläumsausgabe des Werbefilmfestivals

In der vergangenen Woche fand in Mannheim die 15. Ausgabe des Werbefilmfestivals Spotlight statt. Zum ersten Mal fand die Jurierung mit der neu eingeführten Kategorie Cases statt.

In diese Kategorie bewertete die Jury nicht nur einzelne Spots, sondern Konzepte und Hintergrund-Informationen zu ganzen Werbekampagnen. Den Vorsitz der Fachjury im Spotlight-Hauptwettbewerb Tv & Kino hatte Paula Bergner inne, Geschäftsführerin der Final Touch Werbefilmproduktion, Hamburg. Vorsitzender der Fachjury im Hauptwettbewerb Web & Mobile und in der neuen Kategorie Cases war Matthias Storath, Executive Creative Director von Ogilvy & Mather, Frankfurt. Dem Studentenwettbewerb Spotlight Students stand Helmut Hartl vor, Geschäftsführer der Embassy of Dreams Filmproduktion, München. Ministerialdirigent Karl Greißing, Leiter der Abteilung Energiewirtschaft des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, übernahm den Juryvorsitz für den Spotlight Talent Award. Unterstützt wurden sie von Kollegen aus Agenturen, Filmproduktionsfirmen, Medienredaktionen und den wichtigsten Ausbildungsstätten für Werbefilmer.

Zu den Ergebnissen.

Sämtliche Gewinnerspots sind auf der Homepage des Festivals zu sehen.

 

Schweizer Fernsehen verliert Marktanteile

Im letzten Jahr sind die Zuschauerzahlen beim Schweizer Fernsehen deutlich geschrumpft: Die drei Fernsehkanäle des Schweizer Radio und Fernsehen SRF sind beim Marktanteil gar unter die 30-Prozent-Marke gerutscht.

Mit den drei Fernsehprogrammen erzielte SRF 2011 einen Marktanteil von 29.8 Prozent im Ganztagesschnitt. Das sind 2.8 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies geht aus der Programmbilanz des SRF hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Eine mögliche Erklärung für den Verlust könnte die Fussball-WM 2010 in Südafrika sein, die dem Fernsehen damals höhere Quoten beschert hatte.

Beim ersten SF-Sender sieht die Bilanz ein wenig positiver aus: SF1 konnte die Marktanteile am Hauptabend um 0.5 Prozentpunkte steigern und erreichte 31 Prozent. Das bedeutet, dass 31 Prozent aller Zuschauer, die gerade vor dem Fernseher sassen, SF1 eingeschaltet hatten.

Innovationen und Highlights für SRF

Innovationen und Highlights für SRF

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF plant für das laufende Jahr zahlreiche neue Formate und Weiterentwicklungen. Die Experimente sollen neue Zuschauer bringen.

So etwa die achtteilige Kleinkunst-Sendung Comedy aus dem Labor. Diese wird vom Magier und Kabarettisten Michel Gammenthaler moderiert. Dabei können auch diejenigen Zuschauer mitmachen, die sich nicht auf die Bühne trauen. Sie können ihre Gags selber mit einer Kamera aufnehmen und auf die «Labor»-Website hochladen. Die Filmchen werden dann in der Sendung ausgestrahlt.

Langjährige Formate wie «Benissimo» sind beim Schweizer Fernsehen Auslaufmodelle. Das SRF versucht stattdessen, mit Einzelsendungen und Experimenten neue Zuschauer zu gewinnen. «Wenn die Sendungen gut ankommen, werden sie weitergeführt. Wenn nicht, war es eine gute Erfahrung», fasst SRF-Unterhaltungschef Christoph Gebel gemäss SDA das neue Konzept zusammen. Man habe nicht den Auftrag, Sendungen dreissig Jahre lang laufen zu lassen.

Für das Sportjahr 2012 ist SRF bereits optimal aufgestellt: Mit den Olympischen Spielen in London, der Fussball-EM in Polen und der Ukraine. Dies gab SRF am Dienstag in einer Mitteilung bekannt. Ausserdem plant das SRF weitere programmliche Höhepunkte. So etwa ausführliche Informationsleistungen zu den Wahlen in Frankreich und den USA.

Ein Versuchsballon, der bereits ausgestrahlt wird, ist die Sendereihe «wild@7» auf SF2. Mit dieser Sendung will das man neue Moderatoren finden und jüngere Zuschauer gewinnen. An gewissen Tagen laufe die Sendung im Internet viel besser als am Fernseher, sagt Programmchef Hansruedi Schoch gemäss SDA dazu. So würden viele Zuschauer auch nicht bei den Marktanteilen abgebildet. Denn jene, die entweder die zeitverzögerte Nutzung beim Digital-Fernsehen nutzen oder die Sendung im Internet sehen, werden nicht als Zuschauer erfasst.
 

JWT/Fabrikant sucht für Medgate nachÄrzten

Die Agentur JWT/Fabrikant hat für Medgate eine Recruiting-Kampagne gestaltet, welche gezielt das gesuchte Fachpersonal ansprechen soll. Die Kampagnensujets kommen sowohl offline als auch online zum Einsatz.

Da das Wissen über die vielfältige telemedizinische Tätigkeit in Fachkreisen noch relativ gering ist, hat die Agentur ein Konzept entwickelt, dass die Vorteile von Medgate plakativ kommuniziert. Mit pointierten Headlines wird nicht nur auf die vakanten Jobs aufmerksam gemacht, sondern gleichzeitig auch das Image des relativ jungen Branchenzweigs geschärft.

Verantwortlich bei Medgate: Franziska Werder (Director Human Resources), Dorotea Ganser (Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei JWT / Fabrikant: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Andreas Mädler (Creative Director), Rainer Bühler (Strategie), Adrian Huwyler (Digital Director), Isabelle Bischoff (Art Director), David Keller, Mathias Bart (Text), Katrin Heinrichs (Beratung). David Guntern (Bildbearbeitung/DTP).
 

Migros-Medien bauen Social-Media-Aktivitäten aus

Heute Dienstag geht Trüffelschwein, der neue Foodblog des Kochmagazins «Saisonküche», online. Der Blog bietet Kochideen, Rezepte sowie Neuigkeiten aus der Welt des Kochens, Essens und Geniessens.

Der Foodblog ist der Kern der bestehenden Social-Media-Kanäle der «Saisonküche» und vernetzt die Präsenz auf Facebook, Twitter, Google+ sowie Pinterest. Die technische Umsetzung des Blogs erfolgte in Zusammenarbeit mit der Blogwerk.
 

Peter Schmidt Suisse gewinnt DKSH als Neukunden

Das Unternehmen DKSH hat die Zürcher Branding-Agentur Peter Schmidt Suisse mit der Entwicklung eines global implementierbaren Brand Engagement Programms beauftragt. Ziel des Programms ist es, das Markenbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken.

Die operative Umsetzung der Markenwerte soll langfristig zur Verbesserung des Geschäftserfolgs beitragen. Die Marke wird in sogenannten Branding Weeks an allen Standorten des Unternehmens erlebbar gemacht. Zu den geplanten Massnahmen zählen ein Marken-Parcours, Gruppen- und Einzelaufgaben sowie ein Markenquiz. Die Umsetzung des Brand Engagement Programms ist für Mitte 2012 geplant, weitere Aktivitäten folgen, so eine Mitteilung der Agentur.

Peter Schmidt Suisse hat ihren Sitz im Zürcher Seefeld und beschäftigt derzeit 17 Mitarbeitende. Das Unternehmen DKSH ist im Bereich Market Expansion Services mit Schwerpunkt Asien tätig.
 

Zürich Tokio: CI für das Volkshaus Basel kreiert

Zürich Tokio wurde beauftragt, für das Volkshaus Basel eine neue Corporate Identity zu entwickeln. Ziel war, eine Verflechtung der Themenschwerpunkte Kultur, Gastronomie und Hotellerie aufzuzeigen und eine Verschmelzung von Alt und Neu zu erreichen.

Um das gesteckte Ziel auf schnellstmöglichem Weg in das gesellschaftliche Leben der Basler zu verankern, hatte ZürichTokio die Idee, jeder Räumlichkeit eine eigene Nummer zu geben, um so eine einprägsame Identität aufzubauen. Die Nummern 1 bis 9 finden nicht nur in der Signaletik ihren Platz, sonder sie werden bei allen Werbemitteln je nach Thema eingesetzt. Dadurch hat jedes Profitcenter seinen eigenen Absender, ohne das Corporate Design in seiner Grundanwendung zu verändern.
 

Komet: Besuch von der Osterente

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Marbet Schweiz: Stärkstes Umsatzwachstum seit Unternehmensgründung

Die Schweizer Niederlassung der Event-, Incentive- und Travel-Agentur Marbet, eine Tochter der Würth-Gruppe, verzeichnet für 2011 das bisher stärkste Umsatzwachstum seit der Unternehmensgründung.

Dabei trete Marbet Schweiz in die Fussstapfen des Deutschen Mutterhauses, welches das Geschäftsjahr 2011 ebenfalls mit einem Rekordumsatz abgeschlossen habe, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Auch für das aktuelle Jahr 2012 habe sich die Geschäftsleitung konkrete Ziele gesteckt. Dazu zähle der gerade durchgeführte Marken-Relaunch, der das Unternehmen nun auch nach aussen als starke Marke präsentiere und für eine hohe Wiedererkennung sorgen soll.

Im Laufe der letzten zwölf Monate wurden bei Marbet Schweiz sechs und in der Marbet Gruppe ingesamt 50 neue Kollegen und Kolleginnen eingestellt, wie es weiter heisst. Marbet beschäftigt somit aktuell 185 fest angestellte Personen an den internationalen Standorten.
 

Werbeanstalt: Reisserische Werbung für die HSR

NES: Romandie zieht bei Digitalisierung davon

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