SFLB: Woz auch online pointiert

Die Agentur SFLB hat für die Woz Anzeigen für die neu überarbeitete Website Woz.ch gestaltet.

An der kritischen Haltung hat sich jedoch nichts geändert: Die WOZ nimmt kein Blatt vor den Mund – auch online nicht. Dies sollen die Anzeigen, die Spillmann/Felser/Leo Burnett für die Bewerbung der neuen Website kreiert hat, beweisen.

Verantwortlich bei der Woz: Das Kollektiv der Woz. Verantwortlich bei Spillmann/FelserLeo Burnett: Pablo Schencke, Johannes Raggio, Peter Brönnimann (Kreation), Nino Zuberbühler (Beratung).
 

Neuer Creative Director bei Process

Die Branding- und Designagentur Process verstärkt mit Fabian Bertschinger die Leitung des Designteams in Zürich. Mit Luise Schatt, verantwortlich für das Credit-Suisse- Mandat, wächst das Beratungsteam um einen weiteren Brand Consultant.

Fabian Bertschinger war zuvor Head of Graphic Design bei Zimtstern und Art Director bei Meta Design Schweiz. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Red dot Award und dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Bertschinger startete seine Laufbahn mit einem Studium der Visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Grafikdesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern. Darauf folgte ein Master of Advanced Studies in Typedesign und Typografie an der Zürcher Hochschule der Künste.

Fabian Bertschinger tritt die Nachfolge von Thorsten Schechowiz an, der im Januar 2012 Process verlassen hat. Zusammen mit Bärbel Fritz, Creative Director und Partner, wird Fabian Bertschinger das Designteam in Zürich leiten.

Luise Schatt ist neu als Brand Consultant für das Credit-Suisse-Mandat zuständig. Sie hat langjährige Erfahrung unter anderem als Communications Consultant, als Redaktionsleiterin eines internationalen Kundenmagazins sowie als Corporate Design Manager auf Kundenseite. Sie war zuletzt bei Swiss Re tätig.

Draftfcb/Lowe Group: Nico Stein wird Mitglied der Geschäftsleitung

Nico Stein wird, mit internationaler Erfahrung in den Bereichen strategisches Marketing, Markenführung und strategische Kommunikation ausgestattet, Draftfcb/Lowe Group künftig als Strategy & Brand Director verstärken.

Stein hat sowohl auf Agentur- als auch auf Unternehmensseite gearbeitet, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Zu seinem bisherigen Kundenportfolio gehören zahlreiche internationale Konzerne, KMU sowie auch Mandate aus dem Bereich NPO und öffentliche Hand. Als Mitglied der Geschäftsleitung wird er die strategische Ausrichtung von Draftfcb/Lowe Group massgeblich lenken und das Leistungsspektrum der Agentur schärfen und ausbauen.

 

Best of Swiss Web: Die letzten Tickets

Sie möchten dabei sein, wenn die besten Webprojekte der Schweiz prämiert werden? Dann haben Sie jetzt die Möglichkeit, sich eines der letzten Tickets für die Best of Swiss Web Award Night 2012 zu sichern.

Die Best of Swiss Web Award Night findet am Donnerstag, 29. März 2012 ab 13.30 Uhr im Kongresshaus Zürich an der Gotthardstrasse 5 statt. Ein Ticket kostet 240 Franken + MwSt. Es sind nur ganz wenige Tickets, die in den freien Verkauf gelangen. Sichern Sie sich deshalb schnell Ihre Eintrittskarte zum Gala-Event des Jahres der Schweizer Webbranche. Sie können Ihr(e) Ticket(s) ab sofort auf der Website Bestofswissweb.ch/tickets bestellen.
 

Social Media: «Aufwand grösser als Nutzen»

Die Bernet ZHAW Studie Social Media Schweiz 2012 zeigt: 66 Prozent der Schweizer Unternehmen, Organisationen und Behörden nutzen Social Media, KMU sind zu 56 Prozent dabei. Grossunternehmen sind dabei am stärksten engagiert.

Für zwei Drittel der Schweizer Unternehmen, Organisationen und Behörden gehört Social Media zum Online-Alltag. Auch wenn 55 Prozent von ihnen erst seit einem Jahr oder kürzer dabei sind und erst die Hälfte eine Strategie formuliert haben: Ziele und Zielgruppen sind klar, drei Viertel führen eine Erfolgskontrolle.

Grossunternehmen sind mit 94 Prozent am stärksten engagiert, wogegen KMU wohl aufgrund beschränkterer Ressourcen zu 56 Prozent dabei sind. Ebenfalls überdurchschnittlich aktiv sind Nonprofit-Organisationen, hier nutzen 73 Prozent soziale Plattformen. Behörden, Verbände und Politik sind zu 56 Prozent aktiv.

Die drei wichtigsten Social-Media-Ziele sind der externe Dialog (86 Prozent der Nennungen), die Pflege von Image oder Reputation (68 Prozent) und das Verbreiten von Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen (62 Prozent). Klar am meisten Aktivität erreicht in der Schweiz Facebook (84 Prozent der Nennungen). Darauf folgen mit ähnlichen Anteilen Video-Plattformen wie YouTube (65 Prozent), Microblogging-Dienste wie Twitter (61 Prozent) und das Geschäfts-Netzwerk Xing (60 Prozent). Bereits an fünfter Stelle wird Google+ genannt (44 Prozent) – obwohl sich das neue Netzwerk erst Ende 2011 für Unternehmensseiten öffnete.

Social Media für Image und Absatz

Über die Hälfte der Befragten schätzt den Aufwand für Social Media höher ein als den Nutzen. Ein Viertel sieht ausgeglichene Anteile, 9 Prozent sehen mehr Nutzen als Aufwand. Die drei wichtigsten Messgrössen für die Erfolgskontrolle sind Besucher auf der eigenen Website (77 Prozent der Nennungen), Likes oder Followers (63 Prozent), Dialog und Teilnahme (51 Prozent). Dass man trotz des hohen Aufwands dabei ist, hat mit der Zukunftseinschätzung zu tun: In den Augen der Befragten wächst die Bedeutung von Social Media für Image und Absatz (56 Prozent der Nennungen «nimmt zu»). Ebenfalls wichtiger werden die Entwicklung von Strategien über alle Bereiche (55 Prozent) und die Integration des neuen Dialogs in bestehende Funktionen (55 Prozent).

Die Studie mit allen Grafiken und internationalen Vergleichen ist frei verfügbar unter Bernet.ch/socialmediastudie.
 

Valencia: Redesign für Artworks24.com

Wemakeit: Bereits über 100’000 Franken gesammelt

Anfang Februar 2012 ging mit Wemakeit.ch die erste Schweizer Crowdfunding-Plattform für Kulturprojekte online. Knapp 700 Unterstützer haben seither 104'902 Franken für mehr als 30 Projekte überwiesen.

Neun von zwölf beendeten Projekten aus den Bereichen Musik, Design, Kunst, Theater und Film sind bereits erfolgreich finanziert, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Im April startet die französische und die englische Version der Plattform, die vom Künstler und Designer Jürg Lehni, der Kulturunternehmerin Rea Eggli und dem Künstler Johannes Gees gegründet wurde und von der Ernst Göhner Stiftung, Migros-Kulturprozent und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt wird.

> Schweizer Crowdfunding-Plattform Wemakeit.ch ist online

 

Basel West: Neue Kampagne für Viscom kreiert

Viscom hat in Kooperation mit der Post eine Kampagne lanciert, um die grafische Industrie der Schweiz zu stärken. Die Agentur Basel West gewann den Pitch mit einer Inserate- und Plakatserie, welche die Branche von ihrer erfolgreichen Seite zeigt.

Zwölf Sujets verweisen auf die hohen Auflagen verschiedener Drucksachen, wie Basel West in einer Mitteilung schreibt. Die meisten Schweizer Tageszeitungen beteiligen sich an der Aktion und publizieren die Inserate, die in verschiedenen Grössen und auch als Füller zur Verfügung stehen.

> Zu den Sujets (PDF)

Verantwortlich beim Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation Viscom, Bern: Thomas Gsponer (Direktor), Beat Kneubühler (Kommunikation), Marco Imboden (Die Post). Verantwortlich bei Basel West Unternehmenskommunikation: Albin Kirchhofer (Beratung), Markus Siegenthaler (Text), Stefan Wengenroth (Layout).

 

SF: Keine weitere Staffel von «DGST» geplant

Das Schweizer Fernsehen wird 2013 und 2014 keine weitere Staffel der Casting-Show «Die grössten Schweizer Talente» ausstrahlen. Der Grund: Das Land ist leergecastet.

Die Schweiz sei klein, so SF-Sprecher Martin Reichlin gegenüber Blick.ch. Da sei es schwierig, an drei aufeinanderfolgenden Jahren genügend Personen mit herausragenden Fähigkeiten zu finden. Ein weiterer Grund: Die Show ist teuer, «sehr aufwendig produziert», wie Unterhaltungschef Christoph Gebel letztes Jahr zu bedenken gab.
 

Rosenstar gewinnt Pitch der Pädagogischen Hochschule Luzern

Die Luzerner Agentur Rosenstar wurde von der Pädagogischen Hochschule Luzern mit der Schaffung des zukünftigen Kommunikationsauftritts beauftragt.

Aus der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz entstehen drei unabhängige Bildungsinstitutionen, da die Luzerner Regierung das Konkordat mit den Zentralschweizer Kantonen per 31. Juli 2013 gekündigt hat. Ein Partner für die Schaffung des zukünftigen Kommunikationsauftritts wurde in einem Pitch ermittelt. Die Luzerner Agentur Rosenstar überzeugte die Entscheidungsträger der Hochschule und setzte sich gegen zwei andere Luzerner Agenturen durch. Bereits ab September 2012 gibt sich die PH Luzern für die Bewerbung des Studienjahres 2013/14 ein neues Corporate Design.

> Neue Agentur Rosenstar gegründet

 

20 Minuten erweckt das Papier zum Leben

Künftig kann die Pendlerzeitung 20 Minuten mit der «Live Paper»-Funktion gedruckte Bilder, Nachrichten und Inserate beliebig und in Echtzeit mit digitalen Inhalten anreichern. Das Stichwort heisst «Augmented Reality».

Der Leser öffnet dazu die 20 Minuten-App auf seinem iPhone und hält dieses über mit speziellen Icons gekennzeichnete Inhalte in der Zeitung, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Über die Kamera im Handy erscheinen dann auf dem Papier innert Sekunden Videos, Trailer und Bildstrecken oder es ertönt Musik. Die Möglichkeiten sind praktisch unbeschränkt. So können die Leser beispielsweise die Lösungen des Sudokus direkt über das Rätsel projizieren oder auf Inhalte auf 20 Minuten Online sowie auf externe Websites weitergeleitet werden. «Mit dieser innovativen Ergänzung unserer iPhone-App erwecken wir das Papier zum Leben – und schliessen so eine Lücke zwischen unserer Print-Ausgabe und unseren mobilen Angeboten», sagt Marco Boselli, Chefredaktor von 20 Minuten. Auch den Werbekunden stehen durch «Live Paper» neue Möglichkeiten offen, wie es weiter heisst. Sie können Inserate mit Videos, Bildgalerien und Links auf Mobile-Landing-Pages oder den iApp-Store verknüpfen.

In einer Pilotphase ab 22. März 2012 werden die verschiedenen Funktionen und das kommerzielle Potential der zukunftsweisenden Technologie über die iPhone App getestet. In einem weiteren Schritt soll die neue Funktion auch auf Android-Handys ausgeweitet werden.
 

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