Nutzung elektronischer Medien trotz Olympiade rückläufig

Die dritte Vergleichsbefragung der Electronic-Footprint-Studie der Goldbach Group AG bildet das Nutzungsverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten in Bezug auf elektronische Medien und Online-Aktivitäten während der Olympischen Sommerspiele 2012 in London ab.

Im Vergleich zur letzten Erhebung anlässlich der Fussball-Europameisterschaft vom Juni dieses Jahres wird ein Rückgang in der Nutzung sämtlicher elektronischer Medien verzeichnet. Ferien, schönes Wetter und vielleicht auch eigene sportliche Aktivitäten konkurrenzierten die Nutzung der elektronischen Medien während der diesjährigen Sommer- Olympiade. Diesen Schluss legen die Resultate der aktuellen Vergleichsbefragung nahe. Über alle Zielgruppen hinweg ist die Nutzung der elektronischen Medien während der Olympischen Sommerspiele im Vergleich zur Fussball-EM zurückgegangen. Der Fernsehkonsum nahm insgesamt um 2,9 Prozentpunkte ab, lediglich in der Gruppe der 18- bis 39-Jährigen ist eine leichte Steigerung um 1,5 Prozentpunkte zu verzeichnen. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Internet-TV. Nur Wilmaa kann den während der Fussball-EM erreichten Nutzungsgrad von 31,3 Prozent halten, Teleboy verliert rund 11 Prozentpunkte, und Zattoo verzeichnet einen Rückgang um ganze 20 Prozentpunkte. Auch die Online- Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften verringerte sich um 3,5 Prozentpunkte, eine Ausnahme bildeten die Männer mit einer Steigerung ihres elektronischen Lesekonsums um 4,6 Prozentpunkte. Um ganze 5,4 Prozentpunkte liegt die Radionutzung tiefer als in der Vergleichsperiode. Ebenfalls deutlich weniger Aktivitäten waren im Netz zu verzeichnen. Social Media sinkt nach der Zunahme während der Fussball-EM wieder um 2,9 Prozentpunkte. Die Zugriffe auf Suchmaschinen gingen um 6,3 Prozentpunkte zurück, und auch Online-Shopping verliert 1,9 Prozentpunkte.

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Insgesamt und bei allen demografischen Gruppen mit Ausnahme der 18- bis 39-Jährigen sinkt der Anteil der Fernsehzuschauer. Im ganzen geben 2,9 Prozentpunkte weniger Befragte an, am Vortag TV gesehen zu haben. Nur gerade die Jungen zeigen eine leichte Steigerung um 1,5 Prozentpunkte.

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Die Olympiade scheint für die mobile Nutzung kein Hingucker zu sein. Nur Wilmaa vermag den an der EM erreichten Nutzungsgrad mit 31,3 Prozent zu halten. Zattoo verliert rund 20, und auch Teleboy verliert mit gut 11 Prozentpunkten nochmals markant.
 

Swiss Radio Day: Neue Rollenverteilung zwischen Bakom und Privatradios

Die Rollenverteilung zwischen dem Bundesamt für Kommunikation und den Privatradios wird umgekrempelt. Das Bakom zieht sich als Planungsbehörde zurück.

Die Radiostationen spielen neu eine «planende, gestaltende Rolle». Künftig werden sie sich selbst um Frequenzen und Empfangsqualität kümmern, wie Nancy Wayland Bigler am Donnerstag am Swiss Radio Day 2012 in Zürich sagte. Die neue Bakom-Vizedirektorin sprach von einem Paradigmen-Wechsel.

Bakom widmet sich Kernaufgaben

Das Bakom konzentriere sich künftig auf seine Kernaufgaben: Es ist Schiedsrichter und Hüter von Schweizer Interessen gegenüber dem Ausland. Und es ist weiterhin zuständig für die Behandlung von Gesuchen. Hier ist eine Beschleunigung im Ablauf vorgesehen.

Das Bakom prüft Gesuche auf ihre Kompatibilität mit dem bestehenden Frequenznetz und den geltenden medienpolitischen Vorgaben. Wird ein Gesuch gutgeheissen, so wird die Funkkonzession umgehend erteilt. Diese Neuerung gilt laut Wayland per sofort. Weist das Gesuch Mängel auf, so darf der Gesuchsteller neu nur noch einmal nachbessern. Gegebenenfalls könne aber ein neues Gesuch eingereicht werden, so Wayland.

Öffnung von Frequenzdatenbank

Im Zuge der neuen Rollenverteilung öffnet das Bakom auf Ende Jahr seine Frequenzdatenbank für die Öffentlichkeit. Es werde auf der Bakom-Website aufgeschaltet, sagte Wayland gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Seine Planungsinstrumente dagegen behalte das Bakom für sich. Diese würden nicht Dritten zur Verfügung gestellt. Das Bakom stehe aber weiterhin beratend zur Verfügung.

Einzig die Änderung bei den Konzessionsvergaben tritt sofort in Kraft. Die übrigen Veränderungen – «massvolle, planvolle Anpassungen» – würden schrittweise Anfang 2013 eingeführt. Auf 2019 hin, wenn die geltenden Konzessionen ablaufen, müsse man sich Gedanken machen über die Zukunft von UKW. (sda)

«Als Managing Director muss man eine Vision haben»

Nach knapp vier Jahren verlässt Petar Dakovic Saatchi & Saatchi Zürich. Für ihn hat interimistisch Pascal Schaub, Chief Strategy Officer für die Niederlassung in Zürich und in Genf, zusätzlich die Funktion des Managing Directors in Zürich übernommen.

WW: Ein Planner als Managing Director: Was ist der Hintergrund dieser Strategie?
Pascal Schaub: Strategen als Geschäftsführer, das hat extrem viel Potenzial. Nicht zuletzt kommt ja ein geschätzter erfolgreicher Kollege, Peter Felser, aus der Strategie und ist ebenso Mitglied der Account Planning Group wie zum Beispiel Christoph Bürge. Ich glaube, es macht für die Marke Saatchi & Saatchi Sinn. Aber auch – und das merke ich sehr stark: für unsere Kunden.
 
Wieso?
Sie haben auf der Markenebene einen direkten Ansprechpartner auf Augenhöhe. Dazu kann sich der Kunde bei einem Strategen mit jemandem austauschen, für den das Zielpublikum der wichtigste Fokus ist. Für unsere Kunden ist das ausschlaggebend: Bei Zielgruppen ankommen und im Investment- Mix richtig liegen.
 
Kam die Berufung als Nachfolger von Petar Dakovic für Pascal Schaub überraschend?
Wir haben das intern sorgfältig geplant und im Netzwerk besprochen, wie wir das am besten machen. Es ist für mich natürlich überraschend, weil ich meinen Job als Planner sehr gerne ausübe. Ich lasse mir dafür weiterhin ein Zeitfenster, werde aber zusätzliche Planningressourcen beiziehen. Ich sehe die neue Aufgabe als eine einmalig schöne Chance. Saatchi & Saatchi hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Das ist mutig. Die Herausforderung nehme ich gerne couragiert an.
 
Wie langfristig ist diese Übergangslösung geplant?
Wir haben gegenseitig vereinbart, dass es bis zum 31. Dezember dieses Jahres gilt.
 
Was reizt Pascal Schaub an diesem Job?
Die Vision, Saatchi & Saatchi einen weiteren Schritt nach vorne zu bringen in der Schweiz. Die Lovemarks Philosophie hat so viel Potenzial, ich kriege richtig Gänsehaut, wenn ich denke, was da alles noch möglich ist für Schweizer Kunden. Zudem lerne ich völlig neue Seiten des Agenturlebens näher kennen. Dabei meine ich nicht die Zahlen, das kann man lernen, sondern vielmehr das Soziale, das Emotionale. Mit meinen Mitarbeitenden und meinen Kunden. Das ist etwas, was mich extrem interessiert. Als Planner war ich vielleicht mehr ein Einzelkämpfer. Als Managing Director bin ich stärker als Teamplayer gefordert.
 
Sie müssen als Motivator wirken und Personalentscheide fällen.
Ich muss Inspirator sein. Für das Ausserordentliche. In einer zunehmend interaktiven und partizipativen Welt. Ich möchte, dass unsere Mitarbeiter ihre Stärken noch stärker ausspielen können. Das macht ein tolles Team aus. Wir haben Talente, von denen man noch so einiges sehen wird. Der Saatchi-&-Saatchi- Spirit ist multikultureller, verspielter und quer den kender als eine bierernste klassische Agentur. Saatchi & Saatchi ist visionär, das liegt in der DNA unserer Agenturmarke.
 
Saatchi & Saatchi hat in Zürich Binz grössere Büros bezogen: Vorbereitung für die Zukunft?
Vor einem Jahr sind wir von der Bäckerstrasse in die Binz umgezogen, weil wir mehr Platz gebraucht haben, durch das Wachstum mit bestehenden Kunden, aber auch wegen des Gewinns von Swisscom. Wir denken, dass hier in der Binz ein extrem innovatives Umfeld herrscht. Es arbeiten da ganz viele junge Leute im Bereich Social Media, Digital oder Interactive Design. Es ist das Leben inmitten von Twitter, Google, Facebook und Pinterest.
 
Wie ist das Wachstum der Unit geplant?
Als ich im Januar 2008 an der Bäckerstrasse eingestiegen bin, sind wir mit null Mann gestartet. Jetzt sind wir 20 und betreuen schöne und grosse Schweizer Blue-Chip-Etats wie Swisscom, Manor, SEAT, mit denen wir zusammen weiter wachsen. Das scheint mir eine sehr gesunde Entwicklung. Petar Dakovic hat eben einen Superjob gemacht. Die Phase der Konsolidierung ist nun vorbei und wir werden das neue Schwergewicht auf qualitativen, kreativen Output legen. Wir haben gegenüber unseren Konkurrenten den einzigartigen Vorteil, dass wir in Zürich sehr flexibel und agil sind für Schweizer Marken und in Genf viel Kapazitäten und Know-how haben sowie über das Netzwerk auch die internationalen Spezialisten heranziehen können. Das ist wie ein Dreizack: die Agilität, die Kapazität und die Experten.
 
Es gibt auch Rückschläge: Der Weggang von Swisscom?
Ein Missverständnis. Von Rückschlag kann keine Rede sein, im Gegenteil. Wir wurden als Leadagentur für Swisscom geholt, zuständig für die Markenkommunikation. Positiv ist nun, dass wir mit der Shadow-Kampagne, die diese Woche angelaufen ist, darüber hinaus auch noch Produktkommunikation machen dürfen. Wir sind ab dieser Woche on air mit einer Gesamtkampagne für Swisscom TV. In diesem Zusammenhang kann ich auch sagen, dass die Zusammenarbeit mit der deutschen Agentur Heimat – mit denen wir lustigerweise viel englisch sprechen – sehr gut und sehr produktiv ist. Das manifestiert sich bei Workshops, die wir in Zürich und Berlin mit Heimat durchführen. Da entwickelt sich eine gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit.
 
Früher ist Pascal Schaub für Workshops des Netzwerks auch mal nach Paris oder nach London eingeladen worden. Wird dafür weiter Zeit bleiben?
Ich konnte in den letzten vier Jahren bei Saatchi & Saatchi so viel international arbeiten wie wahrscheinlich kein anderer Planner in der Schweiz. Ich habe für unser Office in Brüssel für die Kaffeemarken von Sara Lee Strategien gemacht, in Warschau für Fruchtsaft oder in Paris für Nestlé Waters. Dazu wurde ich nach Polen und Deutschland geschickt. Habe in Singapur und Orlando und in Oslo Insights gesammelt für Marken wie Union Bancaire Privée, Davidoff Cigars oder Alcon Kontaktlinsen. Das hat mir Erfahrungen gebracht, die absolut unschätzbar sind. Ab sofort ist meine Ausrichtung voll und ganz auf die Schweiz und auf unser Zürcher Büro ausgerichtet, wo ich diese Erfahrungen einbringen will. Das ist ja speziell bei Saatchi & Saatchi: Wir können Kreative aus dem Netzwerk für eine bestimmte Aufgabe beiziehen. Wir können strategische Spezialisten anfragen oder Unterstützung holen im Bereich Interactive und Social Media. Das macht jetzt für mich den Unterschied: Ich kenne diese Leute, habe mit ihnen bereits zusammengearbeitet und kann das Potenzial jetzt nutzen für unsere Kunden in der Schweiz. Als gebürtiger und waschechter Schweizer übrigens, schliesslich kommen alle Schaubs ausnahmslos von Sissach bei Basel, während mein frankophiler Vorname die Brücke über den Röstigraben schlägt.
 
Ziele mit dem Zürcher Standort?
Wenn ich zurückschaue, auf welche drei Arbeiten unseres Zürcher Büros ich besonders stolz bin im letzten halben Jahr, dann sind es jene, die über die Werbung hinaus Menschen in der Schweiz bewegt haben. Unsere Idee für die Fan-Glocken-App für Swisscom-Skifans. Über 600 Millionen Mal haben begeisterte Menschen die Hand hin und her geschüttelt und geläutet, was das Zeug hält. Dann unsere SEAT-Sommer-Kampagne, die Handstanding heisst und über 100 000 Views generiert hat, für Consumer Generated Content von Leuten in der Schweiz, die den Handstand machen. Aus Freude zum Leben und inspiriert vom Markenmotto Enjoyneering von SEAT. Oder auch die Erfindung des «Leopardino» von Swisscom, des ersten Mobile-Film-Awards für Handy- Kurzfilme, offiziell unterstützt vom Filmfestival Locarno und am letzten Abend dort verliehen. Auch für die Lancierung der neuen Manor-Modetrends gelten die genau gleichen drei Ziele, die ich mir für Saatchi & Saatchi in Zürich vornehme: Dinge kreieren, die ich gerne wieder sehen möchte, Dinge, welche die Leute gerne teilen möchten, und auch Sachen, mit denen ich und mein Zielpublikum gerne herumspielen wollen – um sie zu verbessern und neu zu inszenieren. Kreative Ideen, die Ko-Kreation erlauben. So interagieren erfolgreiche Marken heute.
 
 Interview: Andreas Panzeri

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Setaprint und Cavegnwerbung gestalten Plakatauftritt

Die Schweizer Plakat-Druckerei Setaprint und die Agentur Cavegnwerbung haben in Zusammenarbeit einen Plakatauftritt gestaltet. Bei Setaprint muss sich kein Plakat schämen, so das Motto der Kampagne.

Die bildliche Umsetzung dieser Idee soll der Claim auf den Punkt bringen: «Setaprint. Mit aller Sorgfalt». Die beste Art Direction, der teuerste Fotograf, die cleverste Strategie – sie alle kommen flach heraus, wenn die Druckerei nicht mit derselben Professionalität arbeite, heisst es in einer Mitteilung zur Kampagne.

Verantwortlich bei Setaprint: Pierre Marti (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Cavegnwerbung: Markus Cavegn (Art Direction), Thomas Schöb (Text), Sarah Hepp (Grafik), Daniel Belet (Bildbearbeitung).
 

Zeit für Animationen

Das Bild ist in Bewegung und die Nachfrage nach Animationen hat markant zugenommen. Parallel zur wachsenden Medienvielfalt, zur Entwicklung der Kommunikationskanäle und zum Bedürfnis nach mediengerechten Inhalten.

Bedürfnis nach Animationen

Kaum eine Welt, kaum Themen, Phantasien oder Träume, die von der Filmindustrie nicht effektgewaltig und eindringlich visualisiert oder geschaffen werden. Eine Filmindustrie, die Tag für Tag mit modernster Produktion und Postproduktionstechniken alle Kommunikationsbereiche von der Kunst, Unterhaltung, Information bis zur Werbung mit neuen Beiträgen versorgt. Doch reicht das Angebot längst nicht mehr, um dem rasant wachsenden Bedarf an hochwertigen, dynamischen Inhalten gerecht zu werden. Ausgelöst durch die Entstehung neuer Medien und speziell durch die Schaffung digitaler Komplementärangebote innerhalb klassischer Medien, hat ein mediales Wettrüsten begonnen. Fliessende Botschaften, medienübergreifende Kommunikation und dynamische Inhalte gewinnen gegenüber statischer Dominanz immer mehr im Wettstreit um Aufmerksamkeit und Involvierung. Zudem stellt sich in der heutigen Schnelllebigkeit die Frage der Aktualität. Was aber, wenn kein Filmmaterial vorhanden, der Audioteil überflüssig ist und die Botschaft auf rein statischen Kommunikationselementen aufbaut? Dann ist es Zeit für Animationen!

Botschaften zum Leben erwecken

Die Erinnerung an das Daumenkino mag verblasst sein, doch ist die Faszination geblieben. Unter anderem dafür, wie einfach statische Schranken umgangen und durch richtige Techniken die erstaunlichsten Effekte erzielt werden können. Animationen unterliegen dem gleichen Prinzip der Bewegungsdynamik, und noch immer definiert die Bildfolge die Illusion von Bewegung. Bei statischen Botschaften und im Gegensatz zum Film definiert nicht eine Selektion aus einer Vielzahl von Frames die Bewegung, sondern die Logik künstlicher, aus mindestens einem Ursprungsbild geschaffener Schlüsselbilder und das sogenannte Tweening/Rendering zur automatisierten Generierung der für die Bewegung notwendigen Zwischenbilder. Computergestützt und unter Anwendung ausgereifter Instrumente und innovativer Techniken werden so Botschaften zum Leben erweckt. Je nach Bedürfnis und Einsatz lässt sich jede Botschaft mehrdimensional für alle Ausgabekanäle animieren und im entsprechenden Ausgabeformat aufbereiten. Für eBoards, ePanels und andere Screens, für das Web, Kino oder für mobile Endgeräte. Die wichtigste Erkenntnis liegt also darin, dass Animationen mehr Premediaals PostproductionCharakter besitzen und primär die Fähigkeiten des Bildspezialisten, Retuscheurs, Grafikers und typografischen Gestalters verlangen. 

Entstehung und Ingredienz

Animationen leben von der Auseinandersetzung mit dem Ausgangsmaterial und der Botschaft, von weiterführenden Ideen und von Kreativität. Animationen unterstreichen Aussagen, heben diese hervor, verstärken sie und kompensieren mediale Mankos. Das geht jedoch nur, wenn die Rahmenbedingungen des gewünschten Kommunikationskanals wie Ausgabeformat, Betrachtungsdistanz oder Blickwinkel mitberücksichtigt werden. Ein Storyboard stellt auch beim Animieren einen strukturierten Ablauf sicher, wobei darauf geachUmsetzungsbeispiel für Floralp: Hochformatige ePanelAnimation tet wird, dass innerhalb des Entstehungsprozesses genug kreativer und experimenteller Freiraum bleibt. Frühe Grobvisualisierungen helfen dabei, sich abzugleichen. Klassische, typografische Gestaltungselemente, kombiniert mit Zeit, Raum, Perspektive oder immer wichtiger auch Interaktion, dienen bspw. der Erzeugung von Dramaturgie, Spannungsmomenten, Provokation und Erlebbarkeit durch Überwindung der virtuellen Trägheit statischer Botschaften. 

10 Animationsgebote

1. Wählen Sie den richtigen Partner – not every one who is riding a horse is a jockey.

2. Stellen Sie hochaufgelöstes Ausgangsmaterial zur Verfügung – reduziert werden kann je nach Kanal immer.

3. Animationen sollten kurz sein, denn das Verhalten des Betrachters entspricht selten jenem des Fernsehzuschauers.

4. Lassen Sie keine Gesamtentfremdung zu und kommen Sie nach dem bereicherten Animationsteil zurück zum Ursprung.

5. Wiedererkennung steigert die Gesamtwirkung Ihrer Botschaft.

6. Weniger ist mehr und Subtiles wirkt oft stärker als krampfhaft Realistisches.

7. Positionieren Sie den Absender/Brand intensiver und vermeiden Sie die im TVBereich oft verwendete Schlussnennung – möglicherweise ist es dann zu spät.

8. Nutzen Sie das gesamte Spektrum der Ansprache von humorvoll, skurril bis realistisch, um den Betrachter zu verführen.

9. Unschärfe kann bei Animationen helfen, die Bewegung zu schärfen.

10. Animationen sind sehr kostenattraktiv.

Florian Walz, CEO, Daniel Straumann AG

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Beobachter mit neuer Gesundheits-Plattform


Seit August ist der Beobachter mit einer neuen Online-Plattform präsent. Für die Bekanntmachung der Plattform entwickelte WVC eine Anzeigen-Kampagne, welche in ausgewählten Magazinen und Online mittels Banner zum Einsatz kommt.

Auf der neuen Plattform sind Informationen rund um die Gesundheit zu finden. Interessenten können sich darauf zu Themen wie Schwangerschaft, Ernährung, Krankheiten und Symptome ausführlich und kompetent aufklären lassen, in einer auch für Laien verständlichen Sprache.

Für die Bekanntmachung der Plattform entwickelte WVC eine Anzeigen-Kampagne, welche in ausgewählten Magazinen und Online mittels Banner zum Einsatz kommt.



Verantwortlich bei Axel Springer Schweiz: Monica Muijsers (Leitung Online & Digitale Medien). Verantwortlich bei WVC: Kurt Wettstein (Gesamtverantwortung), Stefan Fleischlin (AD), Kevin Wettstein (DTP), Michael Jud, Kai Kehrer (Online).

 

Radio 105 und WRS sind «Radios of the Year» 2012

Die beiden Radiosender 105 und World Radio Switzerland WRS sind am Swiss Radio Day vom Donnerstag in Zürich mit dem Titel «Radio of the Year» 2012 ausgezeichnet worden. Die beiden Radios verzeichneten die grösste Zunahme der Nettoreichweite.

Die grösstenteils englischsprachige SRG-Tochter WRS in Genf verzeichnete einen Zuwachs von 40 Prozent und siegte damit für die lateinische Schweiz. Auf dem ersten Platz in der deutschen Schweiz liegt der Zürcher Privatsender 105. Er legte um 35 Prozent zu.

Jedes Jahr werden die Sieger in der deutschen und in der lateinischen Schweiz (französisch und italienisch) bestimmt. Verglichen werden jeweils die Nettoreichweiten im ersten Semester des laufenden Jahres und in jenem des Vorjahrs. Bekanntgegeben wurden die Preisträger von Jean-Paul de Weck, CEO der Swisscom Broadcast, welche das Patronat über die Preisvergabe hat.

Auf Platz zwei in der Deutschen Schweiz rangiert Radio Central (+13 Prozent), gefolgt von Radio Argovia (+9 Prozent). In der Lateninischen Schweiz erreichten Radio Fiumeticino (+20 Prozent) und Radio 3i (+17 Prozent) die Plätze zwei und drei. (sda)

Meta Design gestaltet Online-Geschäftsbericht für Adecco

Adecco hat seinen aktuellen Jahresbericht wieder von den Zürcher Markenspezialisten konzipieren und gestalten lassen. Dieses Mal allerdings mit dem Anspruch, Veränderungen in der Kommunikation aufzunehmen und Chancen zu nutzen, die Online-Medien bieten.

Entstanden ist ein Bericht, der über eine reine Finanzpublikation hinausgehen und als integrales Instrument der Unternehmenskommunikation fungieren soll. Neben Analysten und Investoren werden auch Kunden und Mitarbeitende adressiert. Vor allem die 700'000 externen Mitarbeitenden, die täglich rund um den Globus für Adecco mit Kunden im Kontakt sind, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Der neue Geschäftsbericht sei eine Kombination aus klassischem Print- und multimedialem Online-Bericht. Der digitale Teil soll mit einem schnellen Überblick über alle Themen sämtliche Zielgruppen ansprechen. Statements, unter anderem von CEO und CFO, adressieren die Besucher persönlich. Testimonials externer Mitarbeiter geben Interessenten einen Eindruck vom Unternehmen. Und ein Animationsfilm erklärt kurzweilig, was das Unternehmen macht. Auf diese Weise präsentiert, soll der Inhalt attraktiver wirken, mehrere Sinne ansprechen und besser behalten werden.
 

Follower-Fetisch

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Zu guter Letzt: Arctic Volume schnittig in Szene gesetzt

Der Modefotograf Matthias Sparreskog aus Stockholm hat die neue Herbstkampagne «Create Volume» für Arctic Volume schnittig in Szene gesetzt. Doch Arctic Volume ist nicht etwa ein Coiffeur oder eine Haarfarbe...

Arctic Volume ist ein «hochvolumiges und vollgestrichenes grafisches Papier» aus dem Hause Arctic Paper, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens beschrieben wird. Aufgabe des Fotografen Matthias Sparreskog war es, die Vorzüge von Arctic Volume in der neuen Kampagne plakativ aufzuzeigen. Er sollte das Thema «Create Volume» fotografisch ins rechte Licht rücken.
«Volumen ist ein Konzept, das sich schwer darstellen lässt», meint dazu der Schwede, der sich als Modefotograf einen Namen gemacht hat. Da Kreativität, Volumen und Tönungen auch bei modischen Frisuren gefragt sind, entschied man sich für eine Umsetzung mit Haarmodellen. Bei seinen Aufnahmen wurde Sparreskog professionell unterstützt: Hairstylist Dejan Cekanovic kreierte fantasievolle Frisuren, die Visagistin Sofia Eriksen und der Stylist Christopher Insulander übernahmen das markante Styling.

Die hair–liche Kampagne läuft seit Mitte August.
 

Erdmannpeisker: Rivella löscht den Durst an Arbeitsplätzen

Rivella hat gemeinsam mit der Agentur Erdmannpeisker eine erfrischende Aktion kreiert und löschte den Durst an den Arbeitsplätzen. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schweizer Radiostationen durchgeführt.

Dachdecker, Zügelmänner oder Büroangestellte wurden aufgerufen, sich als schweisstreibendster Job der Schweiz zu bewerben. Die Gewinner wurden daraufhin von den Rivella Durstlöschern am Arbeitsplatz überrascht. Das Durstlöschteam, welches in einem Rivella-roten Durstlöschfahrzeug durch die Schweiz tourte, lieferte den Gewinnern jeweils eine erfrischende Ladung Rivella für die ganze Belegschaft.

Verantwortlich bei Rivella: Cornelia Marending (Marketingleiterin), Beatrix Grosso (Senior
Brand Manager Rivella), Susanne Hohler (Product Manager Rivella). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Patrick Fawer, Daniel Hesse, Christina Weisser
(AD), Selina Helbling, Rainer Neusius (Beratung), Daniel Kunz (Making-of), Felix
Reidenbach (Illustration), Radio Energy (Produktion Radiospots). Verantwortlich für Online: Daviesmeyers (Social Media), Seitenkick (Online-Banner). Verantwortlich für Mediaplanung: OMD See.

Antalis stellt an Umwelt Arena aus

Am 24. August 2012 eröffnet die Umwelt Arena in Spreitenbach. Zu den Partnern des neuen Kompetenzzentrums für Ökologie gehört auch das Aargauer Unternehmen Antalis, das zum Thema «Papier-Recycling» eine Erlebniswelt ausstellt.

Der europäische Grosshändler für Papier- und Verpackungsmaterialien gestaltet an der Umwelt Arena den Papier-Recyclingbereich mit. Interaktiv und auf spielerische Art wird an zwei Infoständen und in zwei Schaufenstern Wissenswertes zu den Themen Papier und Karton vermittelt. Eine Besonderheit ist das eigens angefertigte Papierbuch, mit dem Papier auf eindrückliche Weise erlebt werden kann, schreibt Antalis in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Umwelt Arena in Spreitenbach feiert am 23. August 2012 ihre Eröffnung und ist ab dem 24. August 2012 erstmals für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Das Ausstellungsgelände ist eine Erlebnis- und Eventplattform für Nachhaltigkeit und Umwelttechnik. Insgesamt über 90 Partner ermöglichen 25 Ausstellungen zu den Themen Bauen, Finanzierung, Haustechnik, Mobilität, Energie, Haushalt, Ernährung und Recycling.
 

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