ADC Festival 2013: Austragungsort Hamburg

Das Präsidium des Art Directors Club für Deutschland (ADC) hat in der Sitzung vom  20. August 2012 dem Konzept aus Hamburg als Austragungsort für das ADC Festival 2013 und in den Folgejahren den Vorzug gegeben.

Die Entscheidung sei knapp gewesen, da beide ADC-Sektionen aus Hamburg und Frankfurt äusserst innovative, für die Weiterentwicklung des Festivals stehende Konzepte vorgelegt hätten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Schliesslich habe man sich für Hamburg entschieden, da der Ortswechsel neue Partnerschaften und Potenziale mitbringe, so die Mitteilung weiter. Die Verhandlungen mit der Stadt Hamburg, potenziellen Partnern und Dienstleistern würden noch diese Woche beginnen und sollten bis Mitte September abgeschlossen sein.

Das Präsidium dankte während der Sitzung nochmals allen beteiligten Partnern in Frankfurt am Main für die ausserordentlich gute Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren, die dafür gesorgt habe, das Festival auf ein neues Niveau zu heben, auf das Hamburg nun aufbauen kann. Der Kreativclub ADC hatte unter Einbindung der ADC Sektionen in Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart den Standort des ADC Festivals bundesweit neu diskutiert. Das grösste Branchentreffen von Kreativen aus dem deutschsprachigen Raum hat in den vergangenen drei Jahren erfolgreich in Frankfurt am Main stattgefunden. In der engsten Auswahl als Standort für die nächsten drei Jahre waren schliesslich Hamburg und die Main-Metropole.

Walter Thomas Lutz wird Communicators-Partner

Walter Thomas Lutz bringt die Aktivitäten und Aktien seiner Firma APR für Public Relations in die Partnerschaft ein und wird massgeblicher Aktionär und Mitglied des Verwaltungsrates von Communicators Zürich.

«Die Erfahrung und das Netzwerk von Walter Lutz bilden eine starke zusätzliche Säule unserer Agentur», erklärt Communicators-Partner Urs Wasserfallen in einer Mitteilung vom Dienstag. «Seine Mandate und sein spezifisches Know-how auf dem Gebiet der Investor Relations, in der Ad-hoc- und Regelpublizität, im Reputation Management, in der Litigation Communication sowie in der Beratung und im Coaching von Führungspersönlichkeiten ergänzen unser Dienstleistungsangebot optimal.»

Walter Thomas Lutz unterstützt seit 1995 als Senior Consultant Kundinnen und Kunden in Kommunikationsfragen und im Change Management. Davor war er unter anderem Leiter Unternehmenskommunikation und Mediensprecher bei Ringer sowie Kommunikationsberater bei Ernst & Young Schweiz. Walter Thomas Lutz ist Vizepräsident der Gesellschaft der Investor Relations Agenturen der Schweiz – GIRAS – Mitglied des Verwaltungsrats von FO Print & Media  und FO Fotorotar, Vorstandsmitglied des Gönnervereins Kaderschule Zürich sowie Dozent für Investor Relations und Financial Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und referiert am Europainstitut an der Universität Zürich (EIZ) über Media Relations.

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TV 2.0 Summit 2012: Hochkarätige Referenten

Im Rahmen der zweiten Austragung des TV 2.0 diskutieren Vertreter von Samsung, YouTube und Bild.de über das Fernsehen der Zukunft. Mit B. Bonin Bough von Kraft Foods konnte einer der weltweit führenden Experten im Bereich Digital Media gewonnen werden.

Am 29. November 2012 findet im Zürcher Kaufleuten die zweite Austragung des TV 2.0 Summit statt. Neben Schweizer Experten wie Roger de Weck (SRG), Christoph Bauer (AZ Medien), Christian Petit (Swisscom) oder Roger Schawinski treffen auch viele Opinion Leader der internationalen TV-Szene in Zürich aufeinander. Es wird über Geschäftsmodelle, Strategien und Vermarktungskonzepte im TV-Geschäft der Zukunft debattiert und darüber diskutiert, welche TV-Technologien sich künftig durchsetzen werden.

Renommierte Spezialisten wie Lars Krüger (Project Manager Content ID YouTube) und Vassilis Seferidis (Director of Business Development von Samsung) werden das Thema aus ihren Perspektiven beleuchten. Aber auch andere Referenten wie etwa Donata Hopfen (Geschäftsführerin von BILD digital) bringen Inputs von Verlagsseite ein. Mit B. Bonin Bough (Head of Global Media and Consumer Engagement von Kraft Foods) konnte gar einer der «Fortune’s 2011 hottest rising stars 40 under 40» gewonnen werden. Er gilt als einer der weltweit führenden Experten im Bereich Digital Media.

Webrepublic: Neuer Kunde und neue Mitarbeiter

Die Agentur für Suchmaschinen-Marketing und digitale Strategieberatung Webrepublic hat das Kundenportfolio erweitert und das Team ausgebaut.

So gewann die Agentur aus Zürich den Pitch um den AdWords-Etat der Suva Schweiz, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Neben dem Suchmaschinenmarketing betreut Webrepublic auch das Facebook-Marketing der Suva und unterstützt so den Sozialversicherer dabei, relevante Zielgruppen im Bereich der Unfallprävention gezielt anzusprechen.

Gleichzeitig zur Erweiterung des Kundenportfolios hat Webrepublic das Team ausgebaut: Neben Verstärkungen im Bereich SEM und digitale Strategieberatung wurde auch die interne Grafik-Abteilung ausgebaut. Neu beschäftigt die Agentur 25 Mitarbeiter in den Fachbereichen AdWords Management, Facebook Marketing, Mobile Marketing, Yandex Marketing sowie digitaler Strategieberatung. Weiter ausgebaut wird gemäss Mitteilung insbesondere auch die Engineering-Abteilung, die eigene, automatisierte Marketing-Lösungen für die Webrepublic entwickelt.
 

C-Factor: Roger Welti ist neuer Senior Berater

C-Factor hat sein Beratungsteam erweitert. Mit Roger Welti ergänzt ein Senior Berater mit Erfahrung auf Agentur- und Unternehmensseite das Team von C-Factor.

Der 39-Jährige war zuletzt Head Corporate Communications bei der EGL Gruppe, einem internationalen Energieunternehmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zuvor war er als Journalist, Berater und Mandatsleiter auf Agenturseite tätig, seine fachliche Schwerpunkte liegen bei der Medienarbeit, der Geschäftsberichterstattung sowie in der internen Kommunikation. Durch den Zuzug erhoffe sich die Kommunikationsagentur unter anderem Know-how aus der Energiebranche, so die Mitteilung weiter.

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Ueli Bleuler/Continue: Neues Wing Tsung-Sujet

Im Rahmen der nationalen Imagekampagne mit dem Kung Fu-Skelett hat Ueli Bleuler zusammen mit Continue für die Wing Tsun Schulen Schweiz ein weiteres Sujet entwickelt: Die Hirnfaust.

Erstmals zeigt die Werbung das Skelett von ganz nah – mit tiefem Einblick in den Schädel: Das Hirn wird zur geballten Faust. Denn genau so wirke Selbstverteidigung, heisst es in einer Mitteilung. Wer sich zu wehren wisse, gewinne Selbstvertrauen und verhindere Auseinandersetzungen allein durch sicheres Auftreten. Das Sujet «Verteidigung beginnt im Kopf» ist zur Zeit schweizweit auf Plakaten und Flyern zu sehen.

Verantwortlich bei Wing Tsun Schulen Schweiz: Regula Schembri.
Verantwortlich Kreation:  Ueli Bleuler (Musik/Text/Konezpt). Verantwortlich bei Continue:  Frank Bernhardt und Matthias Pauwels (Direction/Konzept).

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Ammarkt: Neuer Auftritt für Weishaupt

Die St. Galler Agentur Ammarkt hat das Corporate Design und die Kommunikation des Innenausbauers Weishaupt komplett erneuert.

Der neue Auftritt soll gemäss Mitteilung der Agentur sichtbar machen, was in der Firma Weishaupt längst gelebt wird: Die Liebe zur perfekten Verarbeitung. Authentizität sei dabei das höchste Gebot, so Ammark. Und so habe man eine Welt inszeniert, die perfekt aus Holz produziert sei – ästhetisch anspruchsvoll und mit einem Textkonzept, das die traditionellen Werte auf charmante Weise unterstreiche.

Verantwortlich bei Weishaupt Innenausbau, Appenzell: Bruno Weishaupt (CEO), Nicole Maute, Cornelia Sutter. Verantwortlich bei Ammarkt, St.Gallen: Heinz Frischknecht, Fabian Dörr (Beratung), Martin Fuchs, Ralf Kostgeld (CD), Christof Müller (AD), Aron Herz (Text), Lea Hobi (Produktion), CGI Linus Schneider (Pixelprinz).

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Streuplan: Interaktive Kinder-Koch-Show lanciert

Für Helsana entwickelte die Agentur Streuplan eine interaktive Online-Koch-Show, welche bei Kindern die Freude am Kochen steigern und das Interesse an Themen rund um die Ernährung wecken soll.

«Kochen mit Helsi» mit Gastronom Albi von Felten und dem Helsana-Maskottchen Helsi soll Kindern ab sofort die Möglichkeit bieten, Rezepte online zu erlernen und Wissenswertes rund um das Thema Ernährung zu erfahren. Den Verlauf können sie selbst beeinflussen und lernen dabei die Zubereitung verschiedener Gerichte auf eine spielerische Art, wie es in einer Mitteilung heisst.

Gleich zu Beginn der Videos haben die Kinder die Wahl, welcher Gang zuerst gekocht werden soll. Während der Shows haben sie weitere Entscheidungsmöglichkeiten. Je nachdem, wie sie sich per Mausklick entscheiden, nimmt das Video eine andere Wendung.

In der ersten Folge wird Kindergeburtstag gefeiert, weitere Folgen werden sich – passend zur jeweiligen Saison – den Themen «Erntezeit», «Halloween» und «Advent» widmen. Die Kommunikation erfolgt über Mailings, Onlinekampagne, Newsletters, PR, Facebook und Seeding.

Verantwortlich bei Helsana Versicherungen: Jacqueline Meister (Projektleiterin Bestandesmarketing). Verantwortlich bei Streuplan: Oliver Schwab, Thomas Back (Gesamtverantwortung), Germaine Gähler
(Projektmanagerin), Marco Braun (AD), David Roth (Text), Dalibor Tihi (Online). Verantwortlich bei FutureLite: Kaspar Fopp (Filmproduktion).

 

http://www.youtube.com/watch?v=okkHgA-bOeE

Pitchgewinn: Metzgerlehner stösst mit Freixenet an

Metzgerlehner überzeugte Freixenet Schweiz mit einer Kampagne, die im Frühling 2013 in verschiedenen Medien zu sehen sein wird.

Man wolle, so die Agentur in einer Mitteilung, bestehende Konsumenten stärker an die Schaumweinmarke binden und Neue dazugewinnen.

Goldbach Group mit Problemen im Onlinegeschäft

Goldbach Group kämpft mit Problemen im sich rasch wandelnden Online-Geschäft. Nur dank erneut gesteigerten Einnahmen aus dem Radio- und Fernsehgeschäft ist ihr Halbjahresumsatz lediglich um 0,4 Prozent auf 208,9 Millionen Franken gesunken.

Unter dem Strich weist die Werbevermarkterin mit Sitz in Küsnacht ZH einen Gewinn von 3,4 Millionen Franken aus. In der Vorjahresperiode waren es 3,1 Millionen Franken gewesen. Damals hatte der Verkauf eines Printgeschäfts in Rumänien das Ergebnis allerdings mit rund 0,7 Millionen Franken belastet.

In der Sparte Interactive, die das Geschäft mit interaktivem und mobilem Marketing umfasst, brach der Betriebsgewinn (EBIT) von 1,4 Millionen auf knapp 0,2 Millionen Franken ein.

Die Sparte Online-Werbung konnte trotz eines Umsatztauchers um 27,8 Prozent den EBIT von 1,6 Millionen auf 2,6 Millionen Franken steigern. Dazu beigetragen haben Kosteneinsparungen von 20 Prozent und ein Einmaleffekt aus der Aufgabe einer Lizenz für eine Online-Vermarktungssoftware, wie Goldbach im Halbjahresbericht erläuterte. Die Online-Sparte habe auf margenschwaches Mengengeschäft verzichtet. Die Substitution im tendenziell rückläufigen Display-Markt sei aber schwierig gewesen. Zudem gingen vor allem in Polen einige Mandate verloren, darunter die Eigenvermarktung des Sozialnetzwerkes Facebook.

Goldbach hat ihre Online-Strategie überprüft und sich für den forcierten Ausbau der Vermarktung von Bewegtbild entschieden, wie es weiter hiess. Angesichts der schwierigen Marktverhältnisse im Online-Geschäft senkte die Gruppe ihre Prognose für das Gesamtjahr.

Neu geht Goldbach von einem stagnierenden Umsatz und einem höheren Gewinn aus. Bislang rechnete das Management um CEO Klaus Kappeler mit einer Umsatzzunahme im einstelligen Prozentbereich sowie einem deutlich höheren Gewinn. (SDA)
 

Regional-TV: Publikumsnah, unkritisch und PR-lastig

Die 13 konzessionierten Regionalfernseh-Stationen haben laut einer Publicom-Expertenbefragung zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben. Das aktuelle Regionalfernsehmodell ermögliche keine befriedigenden Leistungen. Gewünscht wird eine starke Konkurrenz zur SRG.

Eine im Mai publizierte Publicom-Studie kam zum Schluss, dass regionales Fernsehen in der Schweiz, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ohne öffentliche Gelder nicht überlebensfähig ist. Die Mehrheit der DELPHInarium-Experten beurteilt daher das aktuelle Modell skeptisch. Für eine Erhöhung der Gebührengelder können sich nur wenige erwärmen, mehr Schubkraft würden sie sich von einer «echten, privaten Konkurrenz zur SRG» erhoffen. Die publizistischen Leistungen der kleinen ressourcenschwachen Stationen werden nämlich zwiespältig beurteilt: Zwar bieten sie publikumsnahe, eigenständige Inhalte und ansprechende Information. Die Programme sind aber auch PR-lastig, bieten kaum Unterhaltung und sind weder kritisch noch innovativ.

Immerhin attestieren die befragten Experten dem Regionalfernsehen noch Potenzial im Werbemarkt. Bis 2017 soll deren Anteil am Fernsehwerbemarkt von bisher sieben auf neun Prozent zunehmen.

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(Teaserbild: Keystone)

 

Contexta baut längste Bank der Welt

Auf dem Kronberg im Appenzellerland steht die längste Bank der Welt. Die Idee für den Weltrekord stammt von der Agentur Contexta, erreicht worden ist er dank den Facebook Fans von Appenzeller Käse.

In den TV-Spots von Appenzeller Käse sitzt Uwe Ochsenknecht mit zwei Sennen auf einem Bänklein und versucht, dem Geheimnis der Kräutersulz auf die Schliche zu kommen. Im Weltrekord von Appenzeller Käse, aufgestellt mit Hilfe der Facebook Fans, kommt ebenfalls ein Bänklein vor. Allerdings ist es deutlich länger als jenes aus den TV-Spots: Einen Kilometer misst es – und soll damit gemäss einer Mitteilung die offiziell längste Bank der Welt sein.

Ein Sitzplatz für jeden Teilnehmer

Konzipiert und umgesetzt worden ist die Aktion von der Agentur Contexta. Die Idee: Jeder Facebook Fan von Appenzeller Käse durfte sich einen persönlichen Sitzplatz reservieren, der anschliessend auf dem Kronberg im Appenzellerland gebaut worden ist. Mit steigender Teilnehmerzahl ist die Bank kontinuierlich gewachsen. Innerhalb weniger Tage ist es – allein mit Hilfe von Facebook Posts und ohne jede Werbung – gelungen, genügend Fans für den Weltrekordversuch zu begeistern.

Der Andrang sei schon bald so gross gewesen, dass der Rekord geknackt war und die verbleibenden Sitzplätze verlost werden mussten, so die Agentur in der Mitteilung weiter. Das Resultat: Fast 5000 Teilnehmer und eine Steigerung der Fans von Appenzeller Käse um 150 Prozent auf über 10‘000. Insgesamt erreicht hat die Aktion dank den vielen Kommentaren und Posts von Teilnehmern 500‘000 Personen.

Offiziell vermessen und eingeweiht

Am 18. August 2012 ist die längste Bank der Welt mit einem grossen Fest eingeweiht worden. Über 1500 Gäste liessen sich diesen Anlass nicht entgehen und waren dabei, als ein Notar die Bank vermass, den Weltrekord offiziell bestätigte und somit die Grundlage für den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde legte.
 

Verantwortlich bei Appenzeller Käse: David Vincze (Direktor), Monika Storchenegger (Leiterin Marketing und Kommunikation), Christian Gatsas (Projektleiter Online). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Claudio Parente (Art Direction), Annette Häcki (Text/Konzept), Vale Florea (Screendesign), Merlin Wälti (Programmierung), Cyrill Kilchenmann, Cornelia Noti, Sandra Imstepf (Beratung).

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Foto: Caspar Martig

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