Zu guter Letzt: Der flitzende Sonnenschirm

In einem Düsseldorfer Freibad flitzte ein Sonnenschirm, wie von Geisterhand gesteuert, über die Rasenflächen und bot den Badegästen Schutz vor Sonnenbrand. Nicht nur das – der Sonnenschirm sprach sie sogar an.

Was keiner wusste: Die verdutzten Gäste wurden dabei mit versteckter Kamera gefilmt. Die kuriosen Reaktionen hat Saatchi & Saatchi für Vivesco in einem Onlinevideo zusammengestellt, um über Facebook, Twitter und Youtube auf die laufenden Sonnenwochen in den Apotheken aufmerksam zu machen. «Vivesco versteht sich als Lebensbegleiter seiner Kunden. Was lag also näher, als genau dort zu sein, wo sie uns am dringendsten brauchen?» meint Thomas Hofmann, Geschäftsführer Marketing der vivesco Apotheken-Partner.

Der mobile Sonnenschirm ist eine Idee der Frankfurter Kreativen von Saatchi & Saatchi. «Ein schöner kleiner Stunt für Vivesco mit dem wir die üblichen Pfade der Kommunikation verlassen und neues Terrain befahren haben.» sagt Jorg Riommi, Executive CD bei Saatchi & Saatchi.

Wo der «Flitzer» als nächstes auftaucht, wird noch geheimgehalten.
 

Ehemaliger Presserat-Präsident kritisiert PR-Idee des BFE

Per Ausschreibung sucht das Bundesamt für Energie BFE einen unabhängigen Journalisten, der gute Kontakte zu Herausgebern von Fachzeitschriften im Energiebereich, Redaktionen, Bloggern und Hochschulen hat. Für Peter Studer, ehemaliger Präsident des Presserats, ist das heikel.

Denn der Autor darf zwar unter seinem Namen publizieren, muss aber «redaktionelle Beiträge mit dem BFE koordinieren» und die Themen «in Absprache mit den BFE-Programmverantwortlichen» auswählen. Dies schreibt der Sonntag. Das erklärte Ziel sei es, in mehreren Publikationen insgesamt 22 Artikel über die Leistungen des BFE unterzubringen. «Für die Glaubwürdigkeit von Journalisten und Redaktionen ist Transparenz eine wesentliche Voraussetzung», so Studer gemäss Sonntag. Auch von den Auftragnehmern des BFE müsste eine entsprechende Eigenetikettierung erwartet werden, damit das Publikum wisse, dass der Text in einer positiven Grundhaltung gegenüber dem BFE verfasst ist und kritische Aspekte nicht zu erwarten sind.

Genau das will das BFE auch tun, wie Sprecher Philipp Schwander gemäss Sontag bestätigt. «Wir werden in geeigneter Form kennzeichnen, dass wir hinter einer Publikation stehen», sagt er. Man wolle einen externen Journalisten, um «einen unabhängigen Blick» auf die Programme zu bieten.
Der Journalist würde vom BFE maximal 110‘000 Franken pro Jahr erhalten. Sollte er für die Texte von den Zeitungen und Zeitschriften ein Honorar erhalten, muss er 70 Prozent davon dem BFE abgeben, wie der Sonntag weiter schreibt. Was Studer kritisiert ist, dass die Beiträge auch honoratfrei angeboten werden können. Denn das benachteilige echte freie Wissenschaftsjournalisten, die nicht honorarfrei anbieten können.
 

Ottiger & Partner erweitert Team

Die Luzerner Agentur Ottiger & Partner hat ihr Team erweitert. Neu sind zur Agentur Rico Schürmann und Bernd Lacusteanu gestossen.

Rico Schürmann stösst als Senior Account Director zum Team von Ottiger & Partner. Er ersetzt René Amstutz, der die Agentur per Ende Juli verlassen hat. Rico Schürmann ist ausgebildeter Kommunikationsleiter und ehemaliger Leiter Marketing Services, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.  Er kenne die Ansprüche einer marketingorientierten Kommunikationsagentur auch aus Auftraggebersicht.

Als neuer Art Director stösst zudem Bernd Lacusteanu zum Team.

Markus Schär für die Weltwoche ins Bundeshaus


Der Schweizer Journalist und Historiker Markus Schär wird für die Weltwoche ab sofort frei, ab Januar 2013 fest angestellt, als Bundeshausredaktor arbeiten. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Weltwoche-Bundeshausjournalisten Urs Paul Engeler an.

Engeler wird dem Blatt als Autor in vermindertem Pensum weiterhin zur Verfügung stehen wird. Schär promovierte an der Universität Zürich bei Prof. Rudolf Braun mit einer Arbeit über «Seelennöte der Untertanen: Selbstmord, Melancholie und Religion im Alten Zürich 1500-1800» und war als Oberassistent tätig. Er war sodann politisch aktiv, unter anderem als Präsident der sozialdemokratischen Partei des Kantons Thurgau. Schär war als politischer und wirtschaftspolitischer Journalist bei unterschiedlichen Medien tätig. Von 2004-2006 war er bereits einmal als Redaktor bei der Weltwoche tätig, ehe er als Mitarbeiter und Autor zum liberalen Think Tank Avenir Suisse wechselte. 



Hier bestimmt die Community

Unter dem Titel Mag20 hat der Jungunternehmer Markus Bucheli ein Magazin-Experiment gestartet. Eine Redaktion benötigt er dazu nicht. Das Herzstück seines Projekts ist eine aktive Community, die Beiträge schreibt, bewertet und fürs Heft auswählt.

Letzten Freitag war es erstmals so weit. Neben den bekannten Gratistiteln, denen Pendler an Bahnhöfen begegnen, war ein neues Heft dabei. Ein rund 46-seitiges Magazin mit Artikeln zu Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Wissen. Auf dem Cover gross «Mag20 – Mehr dahinter». Ein Titel, der bereits vieles über das neue Medienprojekt des ehemaligen Wirtschaftsprüfers Markus Bucheli verrät. «20» steht für die Anzahl Artikel im wöchentlich erscheinenden Heft, «Mag» für Magazin. «Mehr dahinter» deutet an, dass hinter Mag20 keine Redaktion, sondern eine ganze Community steht. Denn anders als bei den meisten Printprodukten steuern hier nicht Journalisten, sondern die Nutzer selber den Inhalt bei. Kern des Experiments ist die Plattform Mag20. com. Hier laden die Autoren ihre Beiträge rauf. Gleichzeitig legt die Website den Grundstein fürs Printprodukt, denn auf Mag20.com entscheidet die Community, welche Texte im Mag20 gedruckt werden. Kriterium ist dabei die Anzahl Empfehlungen auf Facebook, Twitter oder Google+, die ein Artikel erntet. In diesem Sinne ist das «Mag» im Titel gleichermassen als eine Anspielung auf «ich mag» oder treffender «I like» zu verstehen.

Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.

Walder,Werber macht sportliche Imagewerbung für Trewag

Fussball-Europameisterschaft, Eishockey-WM oder Sommer-Olympiade – 2012 steht ganz im Zeichen des Sports. Diesen aktuellen Bezug Walder,Werber für die neue Imagekampagne der Trewag genutzt.

Denn das innovative Raumzonierungs-Unternehmen und der Sport haben etwas Wichtiges gemeinsam: Bei beiden gewinnt, wer flexibel bleibt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. So biete die Trewag ihren Kunden aus der Architektur-, Bau- und Designszene modulare Trennwandsysteme für eine jederzeit optimale Raumaufteilung. Das Ziel der Kampagne war es, die hohe Qualität und Funktionalität der Trewag-Systeme kreativ aufzuzeigen. Auf eine witzige Art, in einem sportlichen Kontext.

Dazu konzipierte die Agentur drei Eyecatcher-Sujets zu den Themen Fussball, Eishockey und Tennis. Egal, ob als Inserat, Online-Banner oder Give-Away-Karte – die Aussage und das Versprechen an die Kunden soll klar sein: «Gewinnen Sie das Spiel mit Raum, mit Flexibilität und System. Und natürlich mit der Trewag».

Verantwortlich bei Trewag: Heinz Keller. Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung), Tobias Fluck (CD), Sascha Völki (AD), Gregor Szabo (Grafik), Philipp Ammeter (Text, Beratung).
 

BAG vergibt Masernlimitationskampagne an KSB und YJOO

Der Pitch um das Mandat der Maserneliminationskampagne 2013-2015 des Bundesamtes für Gesundheit BAG ist entschieden: Nach einem zweistufigen, selektiven Ausschreibungsverfahren erhält die Agentur Krieg Schlupp Bürge KSB zusammen mit YJOO in Zürich das Mandat.

KSB mit YJOO haben die Jury insbesondere mit ihrer Kreatividee und den modularen, partizipativen Kommunikationsmassnahmen überzeugt. Die Umsetzung bedingt umfassende strategische Überlegungen, weil die Kampagne im Rahmen der Nationalen Strategie Masernelimination 2011-2015 in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen geplant wird. Dies schreibt das BAG in einer Mitteilung vom Freitag.

Man verspreche sich durch Kommunikationsmassnahmen über die drei Kampagnenjahre 2013-2015 ein verbesserter Wissenstand betreffend Masern in der Bevölkerung. Im zweiten Kampagnenjahr soll durch Aufzeigen von Handlungsanweisungen zur Nachholimpfung mobilisiert werden. Im dritten Jahr soll die Kampagne gezielt Nachholimpfungen bewerben, insbesondere in Regionen mit tiefer Durchimpfungsraten.

Die Masernkampagne ist eine von sechs Interventionsachsen der nationalen Strategie, welche die Masern bis 2015 eliminieren will. Dieses Ziel wird von der WHO Europa angestrebt. Für die Schweiz bedeutet dies, dass 95 Prozent aller Personen, die nach 1963 geboren sind, 2015 immun sein müssen.
 

Schweizer Sportfernsehen SSF mit neuer Ausrichtung

Die Schweizer Vermarktungsorganisation der privaten elektronischen Offline-Medien Goldbach Media und das Schweizer Sportfernsehen SSF lösen ihren Vermarktungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen per Ende August 2012 auf. Das Schweizer Sportfernsehen SSF strebt eine Neuausrichtung an.

Das SSF – ab dem 1. November neu «Sport Szene Fernsehen SSF» – wird sein Programm-Angebot in enger Kooperation mit der SSF Media als neuem Content- und Produktionspartner schrittweise ausbauen. Die Berichterstattung über den Schweizer Sport werde weiterhin den Schwerpunkt in der Primetime bilden, teilte der Fernsehsender am Freitag mit. Gleichzeitig öffne sich das SSF mit der Erweiterung des Programmkonzepts um den Bereich «Szene» für neue Programminhalte.

Die Programm-Ergänzungen möglich macht eine Vereinbarung mit UPC Cablecom, die eine Programmverbreitung ohne Bakom-Auflagen zusichert. Das SSF will die neuen Freiheiten, die sich damit eröffnen, in der Programmgestaltung und in der Vermarktung gezielt und innovativ nutzen, ohne davon abzuweichen, ein Schaufenster für den Schweizer Sport zu sein. Vielmehr werde das bestehende Sportangebot gezielt mit neuem Content ergänzt und erweitert, damit dem Anspruch an ein Vollprogramm noch besser entsprochen werden könne, heisst es in der Mitteilung weiter.

Neuerungen im Verwaltungsrat

Für die strategische Führung zeichnet der bisherige Verwaltungsrat der United Sport Productions USP TV, der Veranstalterin des SSF-Programms, unter Pascal Jenny verantwortlich. Künftig wird auch SSF-Gründer Peter Weigelt wieder im USP-Verwaltungsrat mitwirken. Neues Verwaltungsratsmitglied wird Tom Mörker. Der Marketing- und Kommunikationsprofi und Mitgründer der SSF Media verfügt über langjährige Erfahrungen im Geschäft mit Bewegtbild.

Neuer Partner

Während sich das Programm des SSF in den vergangenen 3 Jahren hohe Akzeptanz verschafft habe, konnten in der Vermarktung die definierten Zielsetzungen nicht erreicht werden, schreibt der Fernsehsender in der Mitteilung. Die Zusammenarbeit mit der SSF Media als neuem Content- und Produktionspartner soll gerade in Sachen Vermarktung und Vertrieb neue Impulse setzen. Dazu komme, dass sich mit Matthias Luchsinger seitens SSF Media ein Fachmann beteilige und engagiere, der als langjähriger Profi das schweizerische TV-Werbegeschäft bestens kenne. Zudem werde der langjährige SSF-Mann Philip Michel als weiteres Geschäftsleitungsmitglied für die Programmleitung des Senders verantwortlich zeichnen.

Sport steht weiterhin im Mittelpunkt

In der Startphase der neuen Partnerschaft wird das SSF-Programm unverändert weitergeführt. Ab dem 1. November 2012 wird das Programm sukzessive ausgebaut und mit neuem Content angereichert. Zudem werde der eingeschlagene Weg einer Vernetzung mit einem Onlineangebot weiter vorangetrieben.
 

Publicitas Cinecom und Star TV mit neuer Zusammenarbeit

Publicitas Cinecom schliesst mit Star TV einen Zusammenarbeitsvertrag für die Vermarktung von kombinierbaren Werbespot-Bundles ab. Die Zusammenarbeit startet in der Deutschschweiz ab dem 1. September.

Die sogenannten «CineStar-Packages» sind ab dem 1. September 2012 in der Deutschschweiz über Publicitas Cinecom und Star TV buchbar. Die «CineStar-Packages» beinhalten Werberaum in den Schweizer Kinos, die von der Publicitas Cinecom vermarktet werden, und die Werbeangebote von Star TV. 



Sawi Westschweiz mit neuer Leitung

Ab 1. Oktober 2012 übernimmt Yannick Chevailler als Direktor die Führungsverantwortung für das Sawi Westschweiz. Er tritt an die Stelle von Nedjalka Markov Lambert, die das Sawi während zwei Jahren geleitet hat.

Yannick Chevailler ist ein ausgewiesener Kenner der Marketing-, Kommunikations- und Medienlandschaft der Westschweiz. Dies schreibt das Sawi in einer Mitteilung vom Freitag. Er habe in seiner Vergangenheit erfolgreich als «Directeur du marché romand» für Tamedia, als Managing Director von McCann Erickson, Genf und als Managing Partner für Mediabrands Suisse gearbeitet.

 

Jung von Matt/Limmat offenbart die neue Kollektion

Max Shoes hat die Kampagne mit den lobpreisenden Models fortgesetzt. Die fünf neuen Motive huldigen der Max Shoes Herbst-/Winterkollektion.

Die Sujets kommen als Hochformat sowie als Querformat mit mehreren Models nebeneinander zum Einsatz. Zu sehen sind sie ab Ende August auf Anzeigen und am POS.

Verantwortlich bei Max Shoes: Daniel Widmer (Leiter Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung), Marco Greco (Leiter Kommunikation), Giuseppa Netti (Sachbearbeiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei (Creative Direction), Daniel Pieracci (Text), David Hanselmann (Art Direction), Alexander Moltzen (Grafik), Sabrina Arthur, Astrid Krauss (Beratung), Ilonka Galliard, Deborah Herzig (Art Buying), Anti Wendel (Fotografie).
 

Profeta: Neuen Kunden im Portfolio

Profeta hat Avia Osterwalder als neuen Kunden gewonnen und die Aktion «Nie mehr vergessen» lanciert. Mit der Aktion soll die Kundenbindung gestärkt werden.

Die Kunden werdensystematisch mit einem Mailing angeschrieben und/oder gegebenenfalls durch den Tankchauffeur direkt kontaktiert. Letztere werden durch eine spezielle monetäre Incentive-Aktion stimuliert, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Sämtliche sechs Vertriebs-Partner der Avia Osterwalder sind bei der Aktion beteiligt.

Die Mechanik ist relativ einfach und funktioniert wie folgt: Kunden müssen ihre Tankdaten und das Datum der letzten Füllung angeben und der Rest wird durch Avia Osterwalder erledigt. Das ERP-System welches zusätzlich auch mit Wetterdaten gefüttert wird gibt dem Lieferant auf den Tag genau die Informationen, wann wieder eine Tankfüllung nötig ist. Die ganze Kommunikation wurde auch dementsprechend mit einem Knopftuch umgesetzt und Kunden erhalten dieses Tüchlein der Glarner Stickereien bei der nächsten Tankfüllung als Präsent.

Verantwortlich bei Avia Osterwalder: Danilo D’Emilio (Marketingleiter), Nadja Bütikofer (Marketing), Armin Schnellmann (Leiter Verkauf). Verantwortlich bei Profeta Kommunikation: Eugen Profeta (Konzept, Beratung), Roland Höfer (Textkonzept), Othmar Gübeli (Layout/Gestaltung), Conrad Müller (Lektorat), Markus Weber (Fotografie). Verantwortlich bei Crivelli Dübendorf: Patric Crivelli (Druckerei).
 

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