Ringier-CEO Marc Walder zur Zukunft der Medien

Am Mittwoch haben in München die Medientage (24. bis 26. Oktober) begonnen. Ringier-CEO Marc Walder fand im Rahmen einer Podiumsdiskussion klare Worte zur Zukunft der Medien.

Marc Walder diskutierte gemeinsam mit anderen Verlagsgrössen wie Rainer Esser (ZEIT Verlag), Philipp Welte (Hubert Burda Media), Christian Nienhaus (WAZ-Mediengruppe) und Thomas Lindner (G+J Verlagsgruppe). Zur Sprache kamen Paid Content, Diversifikationsstrategien von Medienhäusern, Wachstumsperspektiven und Synergie-Potentiale. Walder betonte: «Die Reichweite von Print-Marken war noch nie so hoch – die Monetarisierung jedoch noch nie so schlecht.» Das Preisniveau in der digitalen Welt – sowohl im Nutzer- als auch im Werbemarkt – bringe Medienhäuser in grossen Zugzwang.

«Digital kompensiert bei weitem nicht die Verlust aus dem Print. In den USA nahm die Werbung in Zeitungen von 2010 auf 2011 um 2,1 Milliarden Dollar ab; dem gegenüber steht ein Plus von 207 Millionen Dollar bei der Online Werbung», so Walder. Im mobilen Internet seien die Prognosen nicht rosig – das spüre derzeit auch Google sehr stark. «Schuld ist der Trend, dass immer mehr Nutzer über Smartphones und Tablets aufs Internet zugreifen – auch bei Suchabfragen via Google. Oder vereinfacht gesagt: Kleinere Screens bedeuten auch kleinere Werbeerlöse», führte Walder weiter aus. Deshalb befinde sich Ringier mit der Diversifikations-Strategie auf dem richtigen Weg.

Marc Walder meinte, dass «Paywall» zurzeit das «Buzzword» der Medienbranche sei. Letzte Woche gab Axel Springer bekannt, Die Welt hinter eine Bezahlschranke zu stellen. Walder zitierte Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner hierzu: «Wenn wir nicht das Selbstbewusstsein haben, dass man für das, wofür wir von früh bis abends arbeiten und ein paar hundert Leute in Bewegung halten, ein bisschen Geld verlangt, dann sollten wir eigentlich unsere Tätigkeit einstellen.»
 

Wirz Corporate: Integrierter Unternehmensauftritt für Post Finance

Post Finance wandelt sich vom Konzernbereich der Post zur Aktiengesellschaft. In diesem Zusammenhang hat das Finanzinstitut die Agentur Wirz Corporate mit der Entwicklung eines integrierten On- und Offline-Auftritts in Wort, Bild und Film beauftragt.

Der neu konzipierte Auftritt stellt das Unternehmen unter dem Motto «Darauf legen wir Wert» vor. Von Anfang an zentral war gemäss Agentur die konsequent integrierte Planung und Umsetzung aller Instrumente und Mittel. Dabei entschied sich Post Finance, die typischen Themen der Unternehmenskommunikation wie Strategie und Ziele, Werthaltung, Führung oder gesellschaftliche Engagements für ihre Branche untypisch und überraschend zu inszenieren. So entstand eine Reihe kurzer Unternehmensfilme, die mit Alltagsgeschichten erlebbar machen sollen, wer Post Finance ist und worauf das Unternehmen Wert legt.

Zum Einsatz kommen die Filme in den überarbeiteten Bereichen «Über uns» und «Jobs» auf der Website von Post Finance. Die neu konzipierten Unternehmensbereiche der Website sollen durch ein schlichtes und ansprechendes Design bestechen. Die Filme wie auch die Unternehmensbilder sind grossflächig eingebettet. Wirz Corporate entwickelte das Konzept und kreierte den Webauftritt sowie die Inhalte und das Interface.

Flankierend zur Website und den Filmen wurde eine kompakte Kurzporträt-Broschüre sowie eine modulare Unternehmenspräsentation realisiert.
 

«Die Motivation wäre sehr hoch»

Die frühere Werbeleiterin Ursula Krebs hat für eine Diplomarbeit zum Master of Advanced Studies in Gerontologie die Situation für Mitarbeitende in der Werbung rund um das Alter 50+ erforscht. Jetzt liegen Resultate vor.

WW: Wie war die Resonanz auf den Aufruf in der Werbewoche?
Ursula Krebs: Ich war über die zahlreichen und inhaltlich interessanten Rückmeldungen sehr erfreut. An der elektronischen Umfrage haben 57 Personen teilgenommen und komplett abgeschlossen. Bei 34 Fragen ist das eine gute «Ausbeute». Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Kommunikationsdisziplinen, wobei ich für die Schlussarbeit nur die Werbeagenturen ausgewertet habe.

Sie haben im Aufruf in der Werbewoche auch zur Möglichkeit für ein persönliches Interview eingeladen. Wie gross war hier das Interesse?
Auch über diese Resonanz war ich sehr erfreut. Hier haben sich 22 Personen gemeldet. Dazu kamen noch vereinzelte E-Mails von Personen, die mir ihre Gedanken zum Thema mitteilen wollten. Viele haben mir dazu gratuliert, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Schlussendlich habe ich mit 10 Personen ein Interview durchgeführt.

Wie haben Sie die Motivation der Zielgruppe erlebt, bei dieser Umfrage mitmachen zu können?
Interessant war, dass zusätzlich zu den 57 vollständig ausgefüllten Dossiers weitere 181 Personen die Umfrage immerhin besucht, sie aber nicht abgeschlossen haben. Die Leute hat die Thematik offensichtlich interessiert. Grundlegend kann ich sagen, dass es praktisch nur bestätigende und wohlwollende Reaktionen gab. Ich denke, dass das Thema wichtig ist. Viele «wissen» über die Schwierigkeit, in der Branche beruflich gut zu altern. Doch es gibt keine Beweise, weshalb es mir schien, dass hier Fakten gewünscht sind.

Sie sind mit einer These oder zumindest einem Vorgefühl an die Studie herangegangen. Hat sich Ihre bisherige Wahrnehmung bestätigt oder sind Sie auch durch neu zutage gekommene Wahrheiten und Erkenntnisse überrascht worden?
Eine bemerkenswerte Erkenntnis der Studie ist die hohe Motivation der älteren Arbeitnehmenden, auch nach jahrzehntelanger Tätigkeit. Ich war jedoch überrascht, wie wenig Gedanken sich die Menschen zum Älterwerden im Beruf machen respektive wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten möchten. Der Wunsch, bis zur Pensionierung zu arbeiten, ist gross. Doch die Vorstellung, wie ein solcher Wunsch bewältigt werden soll, war erstaunlich diffus für eine Branche, wo eigentlich ein grosses «vermutetes Wissen» vorherrscht über die Schwierigkeit zu altern.

Ist man sich in der Branche der kommenden Entwicklungen zu wenig bewusst?
Hier war ich erstaunt, dass eine Branche, die sich mit Trends auseinandersetzt, sich wenig Gedanken zur eigenen Zukunftsgestaltung und Transferleistungen bezüglich der demografischen Veränderung macht. Die Forschung belegt, dass aufgrund der demografischen Entwicklungen zahlenmässig weniger gut qualifizierte Personen nachkommen. Trotzdem hat man keine Strategie rund um die eigene Zukunftsgestaltung der Agentur. Von den 10 interviewten Personen hat gerade nur 1 einen entsprechenden Hinweis gemacht, dass sich hier in Zukunft eine Veränderung vollziehen könnte, und hat sogar von Überalterung der Werbeagenturen gesprochen, weil der Nachschub junger Kräfte ausfallen könnte.

Was hat sich genderspezifisch feststellen lassen?
Verwundert bin ich über die Tatsache, dass offensichtlich das weibliche Geschlecht irgendwann die Werbeagenturen verlässt, obwohl in den unteren und mittleren Hierarchien – vor allem in der Beratung – eigentlich fast nur Frauen arbeiten. Wo gehen die hin? Das wäre eine interessante neue Forschung …

Hat Sie bei dieser Umfrage auch etwas völlig Unerwartetes überrascht?
Grundsätzlich habe ich nicht wirklich etwas bahnbrechend Neues herausgefunden. Ältere Werber sind vorwiegend im oberen Management tätig, Geschäftsführer oder Inhaber einer Agentur. Diejenigen, welche diese Hierarchiestufe nicht erreichten, sind häufig in peripheren Bereichen wie Verwaltung, Produktion oder Finanzen anzutreffen. Selten sind ältere Arbeitnehmende in den mittleren Hierarchien der «Core-Disziplinen» Beratung und Kreation anzutreffen. Ich habe die Vermutungen, die zahlreich genannt wurden, mit dieser Arbeit bestätigt: «Es wird mit zunehmendem Alter schwierig, auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert zu werden …» Die Arbeitsmarkt-Realität steht in krassem Widerspruch zum Wunsch, bis zur Pensionierung in der Branche tätig zu bleiben. Ein möglicher Grund dafür ist der nach wie vor stark vorherrschende Stereotyp, dass ältere Arbeitnehmende nicht mehr mitkommen und deshalb selten angestellt werden. Dies, obwohl die neuere Forschung nachgewiesen hat, dass persönliche und berufliche Biografien für die Aufrechterhaltung der Leistungsbereitschaft älterer Arbeitnehmender relevant sind. Das chronologische Alter, also das Alter in Anzahl Jahren, ist absolut kein Massstab. Dies wird mit der vorliegenden Untersuchung einmal mehr bestätigt. Die Befragten empfinden keine wesentlichen Veränderungen ihrer Leistungsfähigkeit infolge des Älterwerdens.

Was haben Sie über Kunden herausgefunden?
Das Bild des Kunden gegenüber den Werbeagenturen spielt eine Rolle. Eine Interview-Person hat mir mitgeteilt, dass der Kunde für eine Jugend-Kampagne – sie ist Inhaberin einer Werbeagentur und hat den Lead des Mandats – eine andere Agentur mit jungen Mitarbeitenden beauftragte, weil man dieser Person mit 48 Jahren die Jugend-Kampagne nicht mehr zugetraut hat. Eine Umfrage auf Kundenseite wäre aus dieser Sicht ebenfalls eine interessante Fortsetzung für eine nächste Studie.

Interview: Andreas Panzeri

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Emotional und leicht verständlich

Atupri setzt konsequent auf die leicht verständliche Präsentation ihrer Leistungen und veröffentlicht nun auf einer eigens dafür gestalteten Webplattform eine Reihe humorvoller Micro-Movies, realisiert von Encore Pictures.

Wie geht eigentlich Krankenversicherung? Vor dieser Frage stehen wir früher oder später alle. Aber im Dschungel von Angeboten, gesetzlichen Bestimmungen, Medien und dem Gefühl zu viel bezahlen zu müssen, findet die Thematik kaum eine Plattform der vorurteilsfreien Information. Atupri setzt deshalb konsequent auf die leicht verständliche Präsentation ihrer Leistungen. Eine Reihe von humorvollen Micro-Movies verschafft auf unterhaltende Art einen umfassenden Überblick über das heutige Krankenversicherungswesen. Konzipiert und realisiert wurden die Filme von Encore Pictures. Die dazugehörige Microsite hat Hinderling/ Volkart gestaltet.

Neuer Kommunikationsstil

Am Anfang stand die Idee von Marketingleiter Karl Luca Büeler, die Webpräsenz von Atupri mit Filmen zu emotionalisieren und gleichzeitig das Thema Krankenversicherung verständlicher darzustellen. Studien hatten ergeben, dass dieses Mittel das Kundenerlebnis nachhaltig positiv beeinflussen kann. Atupri realisierte 10 Informationsclips auf einer eigens dafür entwickelten Microsite. Sie erklären auf geistreiche und überzeugende Art das Schweizer Krankenversicherungsystem im Allgemeinen und die einzelnen Versicherungsarten im Speziellen. Menschen mit Berührungsängsten finden hier einen animierenden Einstieg in die Materie und können sich Schritt für Schritt über das Gesundheitswesen und die Leistungen von Atupri informieren.

Aufgrund dieser Vorgabe entwickelte Encore Pictures zusammen mit seinen Kreativpartnern von Le Mob ein Konzept für eine Reihe von Animationsfilmen, die leicht verständlich die Basisinformationen für alle potenziellen Versicherungsnehmer aufbereiten sollte. In den Entwicklungsprozess floss die Erfahrung von Encore aus kürzlich realisierten Erklärfilmen für andere Branchen mit ein – sowie die Erkenntnis, dass nur Animation Zusammenhänge so kompakt vermitteln kann. Packend geschriebene Animationsfilme bieten Unternehmen die Chance, komplexe Botschaften einfach darzustellen und emotional aufzuladen. «Das Internet ist die ideale Plattform, um solche Inhalte zu präsentieren», weiss Jürg Steudler von Encore Pictures. Mittlerweile braucht es aber weit mehr als ein virtuos inszeniertes «Runterrattern» von Fakten. Die Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten ist kurz und «Eye- Candy» langweilt die meisten Leute sehr schnell. «Gefragt sind einleuchtende Visualisierungen, sympathische Charaktere und eine interessante Story.»

Eines der Hauptziele der Atupri-Marketingstrategie ist, das Low-Involvement-Produkt Krankenversicherung attraktiver zu vermitteln. Gleichzeitig will Atupri die führende Position in der Kommunikation sichern: Mit klaren Informationen und einem starken Service. Die Micro-Movies sind ein zentraler Kommunikationsbaustein. Sie wurden als ganzheitliches System konzipiert und bilden ganz bewusst einen starken Kontrast zur seriös-sachlichen Atupri-Website – sie ermöglichen einen sympathischen Zugang zum Sachverhalt. Das schafft Kundennähe und überwindet die Schwellenangst vor einem ungeliebten Thema. pan

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Seed gewinnt 2x Gold und 2x Silber in Cannes

Seed hat an den «Cannes Corporate Media & TV Awards» viermal Edelmetall gewonnen. «Glas bleibt Glas» und «Pesche & Urs» wurden beide mit einem goldenen Delphin ausgezeichnet. «Cruiser und Bella – Ab durch die Mitte!» und «Eine Ode an die Nähe» erhielten je einen silbernen Delphin.

Der Animationsfilm «Glas bleibt Glas» für Vetropack vermittelt in rasantem Tempo alles Wissenswerte rund ums Glas: Von der Geschichte über die Glasproduktion bis zum Glasrecycling.
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«Pesche und Urs» ist ein humorvoller Kurzfilm, der in internen Strategie-Workshops von Post Finance eingesetzt wird. Pesche ist bei Post Finance tätig, Urs ist Banker. Die beiden alten Freunde treffen sich zum Lunch. Es entpuppt sich ein spielerischer Wettstreit über die Unterschiede der beiden Welten. Wer ist die bessere Wahl?

Mit dem Animationsfilm «Cruiser und Bella – Ab durch die Mitte!» erläutert die Suva das sichere Velofahren im Kreisel.
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Der Unternehmensfilm «Eine Ode an die Nähe» lädt den Zuschauer ein, sich mit dem Thema Nähe auseinanderzusetzen, um das Selbstverständnis der Zürcher Kantonalbank kennenzulernen.
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OSW wählt Honda

Für die Bewerbung des Honda Insight Hybrid und des Honda Jazz Hybrid entwarf OSW eine Kampagne, die sich an den Wahlherbst in Basel anlehnt. Die Plakate erinnern im Look an die Wahlplakate der Grünen.

Mit Headlines wie «Jetzt können Sie auch rot wählen und grün sein» spricht die Kampagne die Wählerschaft in Basel an. Die Plakate werden in der ganzen Stadt verteilt und im Anzeigenformat in der Basler Zeitung publiziert. Zudem findet am letzten Wahlsonntag vor dem Rathaus eine Guerilla-Aktion statt, während derer weitere Plakatsujets aufgehängt werden, die direkt einzelne Politiker ansprechen, indem sie auf die politische Gesinnung der amtierenden Regierungsräte von Basel-Stadt eingehen.

Die Kampagne unterstützt das Honda Terminal Basel und bewirbt den Verkauf der Hybride Honda Jazz und Honda Insight. Die jeweiligen Claims «Hybride für die Schweiz» und «Für eine hybride Schweiz» ergänzen die Aussagen der Kampagnensujets.

Verantwortlich bei Grosspeter: Jasmine Gasser (Leitung Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (Creative Direction), Michael Schär und René Fisch (Text), Carlo Tagliavini (Art Direction), Nadine Siegfried (Beratungsleitung),
 

Neue LGK mit einem Lächeln für Bernmobil

Die Neue LGK hat für Bernmobil eine neue Kampagne gestaltet. Darin erzählen Menschen in Tram und Bus von Vorteilen, die das Reisen mit Bernmobil mit sich bringt, und zwar immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

Das Motto der Kampagne: «Mit Bernmobil hat jeder gut lachen». Damit schliesst die Kampagne nahtlos an die Einführungskampagne an, in der mürrische Menschen zu sehen waren, die zu einem Lächeln aufgefordert wurden. Die Kampagne läuft in Bern und Umgebung noch bis Ende Oktober und umfasst neben Anzeigen und Plakaten auch Hängekartons.

Verantwortlich bei Bernmobil: Monika Scheiwiller (Leiterin Marketing-Kommunikation).Verantwortlich bei Neue LGK:Hans Tanner (Creative Direction), Antonio Lopez (Text), Stephan Wittwer (Art Direction), Nina Geissbühler (Grafik) Claudia Shatri (Beratung).

Startschuss zum «Best of Swiss Web 2013» ist gefallen

Bereits zum 13. Mal findet der traditionelle Wettbewerb «Best of Swiss Web» statt. Ab sofort kann wieder eingereicht werden.

Im März 2013 werden der «Master of Swiss Web», ein Ehrenpreisträger sowie die besten Web-Projekte ausgezeichnet. Neu auch in der Kategorie «Mobile» für mobile Websites, Services, Applikationen und alle Formen von Apps. Auch in diesem Jahr wird mit gegen 400 Projekteinreichungen gerechnet.

Die 10 Kategorien von «Best of Swiss Web»

Ab sofort können Web- und Mobile-Projekte, die im Jahr 2012 erstellt wurden oder noch werden, in die insgesamt zehn Fachkategorien eingereicht werden. An der grossen Award-Night am 21. März 2013 werden vor 700 Gästen die Siegerprojekte ausgezeichnet, der Ehrenpreis vergeben und der «Master of Swiss Web» gekürt. Der Titel «Master of Swiss Web» wird in einer mehrstufigen Juroren- und Publikumswahl an das insgesamt überzeugendste Projekt vergeben. Ebenfalls wieder werden die Siegerprojekte des Westschweizer Awards «Le meilleur du web» an der Award-Night mit von der Partie sein.

Die neue Kategorie «Mobile»

Mittlerweile ist die Mobile-Szene zu einer eigenen Branche mit vielfältigen Markt- und Dienstleistungsanbietern und – typisch für die Schweiz – mit einem eigenen Verband herangewachsen. Websites entwickelten sich zu mobilen Websites, die für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert wurden – optimiert etwa für kleine Bildschirme und Touch-Bedienungen, kurzen Ladezeiten auch bei wechselnden Netzkapazitäten, automatischer Erkennung von Hoch- oder Querformaten. Die Mobile-Branche produziert denn auch viele Arten von mobilen Projekten, seien es native und Web-Apps, mobile Websites oder mobile Applikationen. Der Vorstand und die neun Kategorien-Jurypräsidenten von «Best of Swiss Web» haben sich daher entschieden, die neue Kategorie «Mobile» zu lancieren. In dieser Kategorie werden die besten Mobile-Projekte – dazu gehören alle Arten von Apps, mobilen Services, optimierten Mobile-Sites – ermittelt und prämiert. Dabei wird die hochkarätige Jury vor allem auf Aspekte wie User Experience, Performance, und Innovation, aber auch kurze Installationsprozesse und Stabilität achten.

Präsident der neuen Kategorien-Jury ist Andreas Hüppi, Mobile-Pionier und CEO der Bitforge AG.

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme am Best of Swiss Web Award berechtigt sind sowohl Produzenten und Auftraggeber von Web- und Mobile-Projekten. Diese Projekte müssen in den letzten zwölf Monaten online gegangen oder in ihren wesentlichen Teilen in diesem Zeitraum produziert worden sein. Die Eingabe ist kostenpflichtig.

Die Eingabefrist für Bewerbungen ist der 7. Januar 2013. Die Preisverleihung findet am 21. März 2013 statt.

Der Zeitplan
 

Zu guter Letzt: Anwälte im Social-Web

Gerichtsverfahren zu Social-Media-Anwendungen wie Facebook, Twitter und Youtube häufen sich in letzter Zeit. Nun wurde ein Forschungszentrum für Rechtssicherheit bei Social-Media gegründet.

Im neu gegründeten «ky-center for social media law» werden Rechtsfragen im Zusammenhang mit Social-Media-Anwendungen geklärt. Darunter fallen unter anderem Fragen zu Account-Beschlagnahme, Impressumspflichten und Überwachungspflichten. Im Februar 2012 wurde erstmals die die Beschlagnahme eines Accounts angeordnet, wie das Forschungscenter auf Presseportal.ch schreibt. Dabei kam es kam zu Kündigungen wegen Facebook-Postings und Profilinhaber wurden wegen fehlender Impressumsangaben und unlauteren Wettbewerbs verurteilt. Da Social Networks fortlaufend neue Funktionen implementieren, führe dies oft auch zu neuen Unsicherheiten bei der rechtlichen Beurteilung kommerzieller Anwendungen im Social Web, schreibt das Forschungscenter. Unter anderem liege dies auch daran, dass langwierige Gesetzgebungsprozesse die Situation noch verkompliziere.

Nun soll die Rechtssicherheit in diesem Bereich erhöht werden. Daher wurde das Center unter Leitung des Liechtensteiner Rechtsanwalts Stefan Ritter mit Sitz in Vaduz und Contact Points in München und Wien gegründet. Unterstützt wird das Center durch internationale Beiräte. Diese sollen das Ky-center auf Grund ihrer unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkte unter dem wissenschaftlichen Vorsitz des Internetrechtlers Wolfgang Zankl mit Impulsen versorgen.

Angesichts der Unmöglichkeit, das einmal gegründete Facebook-Profil komplett löschen zu können, ergibt sich hier möglicherweise eine rechtliche Grundlage, dies via Account-Beschlagnahme nun doch noch zu erreichen. Damit könnte auch Facebook zum Thema Datenschutz werben: «Du kannst dein Facebook-Profil zwar nicht löschen, aber du kannst es beschlagnahmen lassen».

Ein Input zum Thema liefern Ritter und Zankl an den Kick-Off-Veranstaltungen in Wien, Vaduz und München.

– 14. November, 16.30 Uhr, e-center, Graben 17/10, 1010 Wien.
– 21. November, 16 Uhr, Gasthof Löwen, Herrengasse 35, 9490 Vaduz.
– 22. November, 16 Uhr, Faktor Zehn, Neumarkter Straße 71,
81673 München.

 

Profeta Kommunikation lässt Tänzer «wie Puppen» tanzen

Profeta Kommunikation hat für die Tanzschule Tap & Crazy eine neue interaktive Website gestaltet. Innerhalb eines gemeinsamen Workshops wurde als Leitfaden für die neue Website das Wort «Bewegung» erkoren.

Die Website sollte also Bewegung darstellen, denn Bewegung ist auch die Haupttätigkeit in einer Tanzschule. Schnell kam die Idee einen neuen Weg zu gehen und zwar indem man die Tänzer auf Wunsch tanzen lässt. Dafür wurden erst Aufnahmen mit einem Gross-Greenscreen gedreht. Danach wurden diese Aufnahmen im HTML5 programmiert.

Die Website kann auf iPads und auf den gängigen Smartphones mit dem neuesten Betriebssystem ebenfalls angeschaut werden.

Verantwortlich bei ProfetaKommunikation: Eugen Profeta (Konzept und Beratung), Werner Laubscher (Fotos, Film, Schnitt), Roland Höfer (Texte), Conrad Müller (Lektorat/Korrektorat), Blerim Bunjaku (Konzept, Programmierung), Sysret Kastrati (Konzept, Deploy und Kontrolle). Verantwortlich bei Tap & Crazy: Joe Giuffrida (Gesamtverantwortung), Michaela und Petra (Fashion & Schminke).

Bundesamt für Kultur vergibt «Eidgenössischen Designpreis»

Das Bundesamt für Kultur zeichnet dieses Jahr international bekannte Schweizer Designer mit dem «Grand Prix Design» aus. Ihre Arbeiten sowie die der Gewinnerinnen und Gewinner des «Eidgenössischen Preises für Design 2012» werden im Rahmen einer Ausstellung gewürdigt.

Sie findet unter dem Titel «Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft 2012» im Museum Bellerive in Zürich statt. Die Vernissage und Preisverleihung sind am 25. Oktober 2012, um 19.30 Uhr. Die drei Preise werden von Bundesrat Alain Berset übergeben. Sie gehen an den Produktdesigner und Lehrer Franco Clivio, an Gilles Gavillet und David Rust vom Grafikbüro Gavillet&Rust und an den Grafikdesigner, Werber und Typograf Karl Gerstner.

Aus 288 eingereichten Dossiers zeichnet das Bundesamt für Kultur dieses Jahr 20 Werke und Projekte aus. Die Gemeinschafts- oder Einzelarbeiten stammen von 26 Designerinnen und Designern aus den Bereichen Grafikdesign (7), Modedesign (4), Fotographie (4), Produkte und Objekte (3) sowie Vermittlung (2) aus. Die Preise bestehen wahlweise aus einem Geldbeitrag von 25‘000 Franken, Atelieraufenthalten in renommierten Büros oder freien Atelieraufenthalten in New York. Die Form des Preises bestimmen die Preisträgerinnen und Preisträger.

Mit dem «Grand Prix Design» ehrt das Bundesamt für Kultur jährlich Designerinnen und Designer oder ausgewiesene Designbüros, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich zum Ruf des Schweizer Designs beitragen, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Kultur. Durch die Lancierung des Preises runde das Bundesamt für Kultur ein Massnahmepaket ab, das die Schweizer Designszene aktiv fördere, unterstütze und würdige. Dieses Jahr wählte die Eidgenössische Designkommission drei Designer für den «Grand Prix Design» aus. Sie erhalten ein Preisgeld von jeweils 40‘000 Franken.

Preisträger «Grand Prix Design 2012»

Der Produktdesigner und Lehrer Franco Clivio zählt zu den wichtigsten Schweizer Designern und Wissensvermittler, so das Bundesamt für Kultur. Er wird für sein Werk und für sein Engagement als Entwerfer und Lehrer geehrt. Gilles Gavillet und David Rust sind seit Jahren in den Bereichen Editorial Design und Typographie tätig. Sie zählen zu den bedeutendsten Schweizer Exponenten zeitgenössischer Schriftgestaltung. Der Graphikdesigner, Werber und Typograph Karl Gerstner gehört zu den wichtigsten Vertretern der modernen Schweizer Gebrauchsgraphik. Er wird für seine Pionierrolle in der Schweizer Grafik und die damit verbundene Ausstrahlung weit über die Landesgrenzen hinaus geehrt.
 

Mach: Agenturübergabe vollzogen

Die Badener Kommunikationsagentur Mach Corporate & Werbung hat gemäss Planung die Nachfolge in der Geschäftsführung realisiert. Dano Dreyer hat die Verantwortung als geschäftsführender Inhaber übernommen.

Dano Dreyer ist am 14. April 1976 geboren, hat an der Kantonsschule Baden die Matur Typus E erworben, anschliessend Turn- und Sportlehrer an der ETH und Betriebsökonomie an der FHNW studiert. Er hat berufliche Erfahrung im Event- und Sponsoringbereich gesammelt, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Nach verschiedenen Stationen war er als Trade Marketing Manager bei Heineken Switzerland tätig. Im Jahr 2009 trat er in die Mach ein.

Dano Dreyer hat das Diplom als eidgenössischer PR-Fachmann erworben. Er habe sich mit der Führung von komplexen Mandaten umfassend eingearbeitet, so die Agentur weiter. Unternehmerische Erfahrungen habe er durch Gründung eigener Firmen sowie als verantwortlicher Mandatsleiter bei Mach gewonnen.

Die Funktionen lauten nun wie folgt:

– Der bisherige geschäftsführende Inhaber und Firmengründer, Louis Dreyer, bleibt in einer Übergangsphase als Seniorberater tätig; er ist Mitglied der Geschäftsleitung und behält das VR-Präsidium. Persönliche Mandate wird er weiter betreuen.

– Dano Dreyer ist neu geschäftsführender Inhaber und Mitglied des Verwaltungsrates.
 

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