Schweizer Medien: Ärger über Posttariferhöhung

Schweizer Medien lehnt die Mitte September durch ein Informationsschreiben angekündigte Posttariferhöhung ab. Der Verband rät den Mitgliedern vom vorzeitigen Unterzeichnen der Verträge ab.

In einem Schreiben an die Verbandsmitglieder führt Schweizer Medien vier Punkte auf, welche zur Ablehnung der angekündigten Preiserhöhung führe. Erstens habe das von Bund, Post und Verlegern beschlossene Drittelsmodell einzig bei den Verlegern zu massiven Mehrkosten geführt, während die Post nichts zur Senkung des Defizits beitrage. Zweitens stört sich der Verband daran, dass die Verleger immer mehr Kosten übernehmen müssten, um die Prozesse (Sortierung, Adressierung, Anlieferung etc) für die Post zu vereinfachen. Man habe das Gefühl, die vom Preisüberwacher blockierte Erhöhung der Briefposttarife werde nun auf Kosten der Verleger eingefahren. Drittens findet der Verband unseriös, dass die Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt stattfindet. Die Postrechnung für den Zeitungsvertrieb werde nämlich ab 2013 verändert, wenn die Systematiken von geförderter und nicht-geförderte Zeitungszustellung auf ein einheitliches System umstelle. Im vierten Punkt kritisiert den neuen Artikel 16 des Postgesetzes. Darin würden sich verschiedene unklare Formulierungen mit den vom Gesetzgeber geforderten günstigen Preisen konkurrieren.

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SSF: Live-Programm und neue Formate

SSF gibt erste Details bekannt, was den Zuschauern künftig geboten wird: Neben einem Live-Programm bis Ende Jahr, mit Handball und Volleyball Champions League sowie ausgewählten Eishockeyspielen aus der European Trophy, plant man ab 2013 gleich drei neue Eigenproduktionen.

Im August kündigte SSF an, das Programm in Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Firma SSF Media schrittweise auszubauen (Werbewoche.ch berichtete). Wie der Schweizer Sportsender nun bekannt gibt, wird man sich bis Ende 2012 auf das geplante Live-Programm konzentrieren: Handball Champions League mit Kadetten Schaffhausen, das Spiel der Handball-Nationalmannschaft gegen Spanien sowie der Schweizer Handball-Cup, die Volleyball Champions League mit Volero Zürich, die Eishockey European Trophy mit dem SC Bern und dem HC Fribourg und weitere Einzeleven kündigt der Sender in einer Mitteilung an.

Im Januar 2013 sollen in einem zweiten Schritt dann gleich drei neue Eigenproduktionen folgen: Neben einer wöchentlichen Talksendung mit Journalisten und Prominenten, in der die Sport-Schlagzeilen der Woche diskutiert werden, ist auch eine neue Fussballsendung geplant, die das Schweizer Fussballgeschehen auf eine alternative Weise beleuchten soll. Zudem befindet sich mit der Sendung «Seitenwechsel» ein Format in der Pilotphase, bei dem Spitzensportler fremde Sportarten ausprobieren. «Fussballer in Speedos bei den Turmspringern, Turmspringer im Boxring und Boxer auf Eiskunstlaufschlittschuhen: Seitenwechsel wird ein bunter sportlicher Stafettenlauf von Sportart zu Sportart», erklärt Gabriel Oldham, Moderator der Sendung.

Mit dem Start der neuen Eigenproduktionen wird auch der Name SSF neu für «Sport Szene Fernsehen» stehen und das gesamte Senderdesign in einem neuen Kleid erscheinen. Zudem wird der Onlineauftritt überarbeitet: «Wir wollen unsere Inhalte zukünftig auch im Web besser präsentieren und mit neuen interaktiven Funktionen dem Zuschauer einen echten Mehrwert bieten», erklärt Philip Michel, Programmleiter SSF.
 

Nemuk: Responsive Websites auf dem Vormarsch

Die Agentur Nemuk realisiert mit Nemuk.com eine Responsive Website, die automatisch auf allen Bildschirmen korrekt angezeigt wird - ganz unabhängig ob Desktop Computer, iPad oder Mobile Phone.

Obwohl heute bereits über 50 Prozent der Schweizer und Schweizerinnen mit ihren Handys auf das Internet zugreifen, optimieren erst wenige Unternehmen ihre Website für mobile Geräte. Eine Recherche der Agentur bei den wichtigsten Schweizer Online-Agenturen zeigt, dass auch bei den Webdienstleistern noch Nachholbedarf besteht, wie es in einer Mitteilung heisst. Insofern wundert es nicht, dass erst eine Hand voll grosse Schweizer Unternehmen auf flexible Layoutgestaltung gesetzt haben.

Bereit für alle Devices

Der Nutzen von Responsive Websites ist zweifellos gross, doch die Herausforderung bei «Responsive Webdesign» ist gemäss Erfahrung von Roger Bischof, Online Design Chef bei Nemuk, auch nicht zu unterschätzen. «Je nach Grösse des Bildschirmes muss das Design automatisch angepasst werden, die Platzierung der Navigations- und Inhaltselemente ändert sich. Dabei können Designelemente unterschiedlich gestaltet, neu platziert oder sogar ein- oder ausgeblendet werden. Responsive Design verlangt eine grundlegend neue Konzeption von Websiten, denn je kleiner der Bildschirm, desto weniger Elemente sollten darauf angezeigt werden. Und für die Testphase muss unbedingt genügend Zeit eingerechnet werden.»

Nemuk setzt auf WordPress

Das Responsive Design der Nemuk Website ist auf dem Open-Source-Content- Management-System von WordPress aufgebaut worden. So bietet die Website nicht nur eine einwandfreie Darstellung auf allen Geräten, sondern auch alle Annehmlichkeiten von WordPress für die Erfassung und Änderung von Inhalten. Das gilt sowohl für die Website als auch für den neu lancierten Blog, der sich laufend mit Themen rund um die Kernkompetenzen der Agentur befasst: Webdesign, E-Mail Marketing, Online Video und Social Media.

 

Ruf Lanz: Neue VBZ-Haltestelle auf dem Mond

Die Agentur Ruf Lanz hat die langjährige und preisgekrönte VBZ-Kampagne um ein Sujet erweitert und zeigt: Die Distanz zum Mond kann getrost als Kurzstrecke bezeichnet werden.

Wenn man die jährliche Fahrleistung der VBZ-Flotte zusammenzählt, kommt man auf stolze 35'207'000 Kilometer, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Die Trams legten im Jahr 2011 16,456 Millionen Kilometer zurück, die Trolleybusse 5,534 Millionen, die Autobusse im Stadtnetz 6,199 Millionen, die Quartierbusse 1,046 Millionen, die Autobusse in der Agglomeration 1,862 Millionen, die Transportbeauftragten für die Regionallinien 4,063 Millionen. Und die Seilbahn Rigiblick steuerte auch noch 0,047 Millionen Kilometer bei.

Verglichen damit ist der Weg zum Mond mit seinen durchschnittlich 384'403 Kilometern Distanz fast schon eine Kurzstrecke. Dies zeigt das neuste Sujet der VBZ-Kampagne von Ruf Lanz auf auffällige Art. Das Sujet ist auf doppelseitigen Inseraten sowie auf Plakaten und Fahrerrückwänden zu sehen.

Verantwortlich bei den VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Markus Ruf, Andreas Hornung (Text), Florian Fleischmann (Grafik), Doelkar Monkhar (Beratung). Fotografie: Archiv. Bildbearbeitung: Patrik Rohner.

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Neue Zürcher Zeitung erweitert Cityplus

Die Neue Zürcher Zeitung verstärkt ab Januar 2013 die Anzeigenkombination Cityplus, welche neu in 20 Kantonen vertreten sein wird.

Ab dem 1. Januar 2013 wird die Neue Zürcher Zeitung Teil von Cityplus und macht damit die modulare Anzeigenkombination zur Nummer eins in der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. Die in Cityplus vereinten Tageszeitungen Neue Zürcher Zeitung, Neue Luzerner Zeitung, Die Nordwestschweiz und St. Galler Tagblatt/Schaffhauser Nachrichten erreichen künftig 1'219'000 Leserinnen und Leser in 20 Kantonen der Deutschschweiz. Das entspricht einer Reichweite von 19,6 Prozent.

Diese Anzeigenkombination bietet auch in Zukunft einen Rabatt von 10 Prozent gegenüber den kumulierten Preisen einer Einzelbelegung an. Für den Werbeauftraggeber besteht weiterhin die Möglichkeit, modular zwischen zwei bis fünf Titel zu wählen.
 

JvM/Limmat: Kampagne für Eichhof

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat feiert mit der neuen Kampagne «Eines für uns» für Eichhof die Innerschweizer und ihre Eigenarten.

Eichhof sei das Bier aus der Innerschweiz für die Innerschweiz, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Mit der Unterstützung des FC Luzern seit über hundert Jahren, dem Support des EV Zug sowie zahlreichen weiteren regionalen Engagements im Schwingen, Hornussen, Turnen, Schiessen, bei Viehschauen und im Kulturbereich lebe die Luzerner Biermarke ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat. Und genau diese Verbundenheit bilde den Kern der neuen Eichhof-Kampagne «Eines für uns».

Die neue Kampagne feiert auf Sujets und weiteren Massnahmen die Innerschweizer und ihre Eigenarten. Schliesslich habe man es mit lauter Nachfahren von Wilhelm Tell zu tun, so die Agentur weiter. Die Motive zeigen beispielsweise die «Melchsee-Frutt-Schwinget», eine Innerschweizer Viehschau oder das bekannte Stadt-Luzerner Panorama. Kernige Sprüche auf Bierdeckeln bringen auf den Punkt, was einen echten Innerschweizer ausmacht und auf der Eichhof-Facebook-App werden die Konsumenten aufgefordert ihre eigenen Sprüche zu klopfen.

Verantwortlich bei Eichhof: Patrik Widman (Group Brand Manager), Claudio Polinelli (Brand Manager), Martin Kürzi (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Fernando Perez, Livio Dainese (Creative Direction), Andy Lusti, Avsar Yildiz (Text), Maurus Zehnder (Art Direction), Aude Kohler (Grafik), Deborah Herzig (Art Buying), Fabian Röthlisberger, Simone Jehle, Dominic Daeppen, Pascal Schwager (Beratung), Nathalie Eggen (Public Relations), Fergus Padel (Fotografie).

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Coundco lanciert Zürcher Banner-Derby

Coundco entwickelte aus dem Werbespot für die Sportberichterstattung des Tages-Anzeigers ein interaktives Spezial-Werbemittel. Fussballfans können im Online-Banner für ihren Zürcher Super-League-Verein voten.

Bis zum 230. Derby am 2. Dezember können Fans in einem interaktiven Werbemittel ihren Zürcher Super-League-Club liken. Der von Coundco entwickelte Online-Banner wird im Channel Sport auf Tages-Anzeiger-Online eingeblendet. Die Fans beteiligen sich rege, bereits einige Stunden nach dem Start haben über 500 Tagi-Leser für ihren Verein gevotet, , wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Nach anfänglicher Führung der Grasshoppers haben nun die FCZ-Fans aufgeholt und liegen knapp vor dem Stadtrivalen GC. Auf Facebook können unter Facebook.com/Tagesanzeiger der Zwischenstand eingesehen und Freunde für die Teilnahme am Banner-Derby mobilisiert werden. Der Banner läuft aktuell auf Tagesanzeiger.ch/sport.

 

Verantwortlich bei Tages-Anzeiger: Patrick Blajh (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Coundco: Jaromir Fuoli (Art Direction), Fabian Hernandez, Philipp Moser, Pascal Howald (Programming).

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Basler Zeitung Medien streichen 25 Stellen

Update: Die Basler Zeitung Medien-Gruppe (BZM) beendet per Ende Jahr die Vermittlung von Inseraten an Dritte. In der Folge werden die Aktivitäten der Tochterunternehmen Keymedia und Allmedia eingestellt und 25 Stellen abgebaut, teilte die BZM am Dienstag mit.

Grund dafür ist, dass der Verlag der Basler Zeitung sich künftig auf das Kerngeschäft, die Basler Zeitung, konzentrieren wolle, teilt Kommunikationsleiter Roger Berger auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit. Im Zuge dieser Reorganisation werde das Vermittlungsgeschäft komplett eingestellt. Wo genau im Verlag die 25 Stellen abgebaut würden, sei derzeit noch nicht klar. In einzelnen Bereichen seien Kündigungen nicht zu vermeiden. Die Redaktion der Basler Zeitung sei aber nicht betroffen.

 Die Frage nach einem Sozialplan stelle sich aber derzeit nicht, erklärte Berger. Weitergehende Fragen wollte die BZM gegenüber SDA nicht beantworten. In der Medienmitteilung bedauerte die BZM die Massnahmen.

«Konzentration aufs Kerngeschäft» ist nur die halbe Wahrheit

Was aus der Medienmitteilung nicht hervorgeht: Das Einstellen des Vermittlungsgeschäftes hat weniger mit der Konzentration aufs Kerngeschäft zu tun, sondern ganz direkt mit den im September vermeldeten Abgängen des ehemaligen CEOs Roland Steffen und des Werbemarktleiters Harry Zaugg. Denn die beiden BZM-Kader führen das Vermittlungsgeschäft weiter – über die im Oktober gemeinsam gegründeten Firma Zaugg & Partner mit Sitz in Oftringen, wie das Basler Nachrichtenportal Onlinereports schon vor einigen Wochen feststellte.

Wie aber kommen Steffen und Zaugg dazu, der BZM das Vermittlungsgeschäft «abzuluchsen»? Ganz einfach: Die beiden haben es seinerzeit zur BZM gebracht – und nehmen es jetzt natürlich auch wieder mit.

Keymedia brachte der BZM Gewinn ab

Um dies zu verstehen, muss man etwas zurück blenden: Als Steffen und Zaugg 2005 von der Publicitas-Filiale Aarau zur BZM wechselten – Steffen wurde damals BaZ-Verlagsleiter – folgte ihnen nicht nur ihre Crew, sondern auch ein grosser Kundenstamm, darunter Otto’s. Der Grund: Die Kunden wollten weiterhin von Steffen und Zaugg betreut werden. Das führte dazu, dass die BZM seinerzeit mit Keymedia eine Tochterfirma gründete, die weiterhin Inserate von Kunden an Dritte vermittelte. Bemerkenswert daran: Damals war die PubliGroupe noch zu 37 Prozent an der BZM beteiligt und keineswegs erfreut darüber, dass ihr ein Teil ihrer Aarauer Kunden den Rücken kehrte. Der damalige Baz-Verleger Matthias Hagemann sah dies aber pragmatisch. «Mit Key Media haben wir für Herrn Steffens Kundschaft ein juristisches Gefäss geschaffen, was uns nebenbei insofern gelegen kam, als wir damit die Publicitas Basel zu grösseren Leistungen motivieren können», sagte er damals gegenüber der Werbewoche. Später kam dann auch noch Allmedia hinzu – zwecks Arbeitsteilung: Fortan vermittelte Keymedia Werbung an Zeitungen und Zeitschriften und Allmedia im elektronischen Bereich.

Steffens und Zauggs Kunden kamen der BZM aber auch deshalb gelegen, weil sie Umsatz und von Anfang an auch Gewinn generierten. In ihrem Geschäftsbericht 2005/06 wies die BZM erst- und letztmals die Umsätze von Key Media aus: 13,5 Millionen Franken. Das waren 5 Prozent des damaligen Gruppenumsatzes von 272 Millionen Franken. Mittlerweile dürfte dieser Anteil deutlich höher sein – Onlinereports nannte gestern unter Berufung auf eine nicht genannte «zuverlässige Quelle» die Zahl 37 Millionen – davon 2 Millionen Gewinn. Mit andern Worten: Die Tatsache, dass die BZM Keymedia und Allmedia verliert, dürfte ihre Probleme eher vergrössern als vermindern.

Otto’s und Landi bleiben Zaugg treu

Noch unklar ist, wie viel der aktuellen Key- und Allmedia-Kunden Steffen und Zaugg mitnehmen können. Auf Anfrage sagte Zaugg, dass er bisher zwar verschiedene Zusagen habe, jedoch erst für Otto’s und Landi konkrete Buchungen habe vornehmen können. «Wir fangen wieder ganz klein an», sagte er.

Nebenbei: Steffen selbst ist zwar bei Zaugg & Partner beteiligt, er wird dort aber nicht operativ tätig sein. Denn vor wenigen Wochen ist er in die Geschäftsleitung von Otto's in Sursee eingetreten, wie wiederum Onlinereports vermeldete.

Markus Knöpfli

 

Digital World Box: APG|SGA-App «Posterplus»

Digital World Box hat für APG|SGA die Smartphone-App «Posterplus» entwickelt. Damit lassen sich umfassende Informationen zu 60'000 Plakatflächen der Schweiz abrufen.

Mit der neuen Smartphone App Posterplus von APG|SGA finden die Kunden gemäss Mitteilung in wenigen Schritten Ihre Wunsch-Plakatstelle. Die Flächen können durch die Eingabe eines Suchbegriffes (Ort, Strasse) oder – bei aktiviertem GPS-Ortungsdienst – für die aktuelle geografische Position abgefragt werden. Mit der App hat man Zugriff auf über 60’000 Plakatflächen in der ganzen Schweiz. Zur gefundenen Plakatstelle erhält man alle Detailinformationen wie Flächen-Nummer., Format, Gemeinde, Adresse, SPR und Kontaktkategorie, Preis und ein Foto der Fläche. Die Plakatfläche kann als Favorit gespeichert, für eine Offertanfrage in den Warenkorb gelegt und via E-Mail oder Facebook weiterempfohlen werden. Ausserdem bietet die App auch News zu Out of Home und steht als iPhone- und Android-Version zur Verfügung.

Die kostenlose App gibt es fürs iPhone und für Android-Geräte.

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SFLB: «Das Ekzem war ihr Schicksal»

Ab sofort sind Arztbesuche wieder eine reine Freude. Zumindest, wenn man bei einem Hausarzt der Stadt Zürich hereinschaut. Denn dort liegt jetzt der neueste Hausarztroman auf, für den wieder der Autor und Schauspieler Patrick Frey gewonnen werden konnte.

Mit Witz und Charme erzählt Frey gemäss Mitteilung der Agentur auch im zweiten Teil aus dem Leben von Hausarzt Dr. Daniel Bolliger, dem genialen Diagnostiker vom Goldbrunnenplatz. Die Geschichte dreht sich im Kern um eine 42-jährige Volksmusiksängerin, die wegen eines anfallartigen Ekzems die Hausarztpraxis von Dr. Bolliger aufsucht und ihn in einen Strudel von Verzweiflung und geheimer Leidenschaft hineinzieht.

Nebst Spannung und Dramatik werden dem geneigten Leser, mit einem Augenzwinkern und einer Prise Selbstironie, noch ganz nebenbei die Vorteile des Hausarztes näher gebracht. Erhältlich ist das Werk ab sofort in der Praxis Ihres Hausarztes der Stadt Zürich oder auf Hausarzt.ch. Und als besonderes Highlight findet am 25. Oktober um 20h in der Bar und Buchhandlung Sphères in Zürich eine Lesung mit Patrick Frey statt, an der er ein paar Szenen aus dem Hausarztroman zum Besten gibt.

Verantwortlich beim VHZ: Dr. med. Andres Schneider, Dr. med. Bernhard R. Beck, Dr. med. Kaspar von Blarer, Dr. med. Pietro Somaini und Dr. med. Thomas Walser. Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Marco Donada, Patrick Suter, Roland Buob, Christian Stüdi (Kreation); Peter Brönnimann (ECD); Suzana Kovacevic (Art Buying); Pam Hügli, Annika Seidel, Fabienne Schoberth, Fabian Schiltknecht (Beratung). Autor: Patrick Frey.

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Zu guter Letzt: Ringier hält die Fahne hoch

Während man in Basel bedauerlicherweise Stellen streicht, schafft man in Zürich neue: Ringier belebt den Arbeitsmarkt.

Und zwar sucht man an der Dufourstrasse per sofort eine Kiosk-Mitarbeiterin (m/w). Das Inserat, das fast drei Viertel einer Seite im Blick am Abend einnimmt, verrät: Geboten werden lediglich 20 Stellenprozente; die Tätigkeit kann aber aufgrund von Ferien oder Krankheit bis 60 Prozent ausgebaut werden. Dass sich derart flexible Teilzeitstellen in der heutigen Zeit grosser Beliebtheit erfreuen, ist kein Geheimnis. Ebenfalls kein Geheimnis ist leider, dass Kiosk-Betreiberin Valora in der Vergangenheit die Mitarbeitenden nicht gerade mit überschäumenden Gehaltszahlungen verzückte. Engagiert arbeiten, überschaubar verdienen – willkommen in der Medienbranche. (hae)
 

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Bild: Blick am Abend

Publigroupe kauft Improve Digital

Publigroupe übernimmt 85 Prozent an Improve Digital, ein in den Niederlanden ansässiger europäischer Sell-Side-Plattform (SSP)-Technologie- und Serviceanbieter mit Büros in Amsterdam, London, Madrid, München und Paris.

Mit der Akquisition von Improve Digital unternimmt Publigroupe einen wichtigen Schritt, um eine führende Anbieterin im schnell wachsenden Real-Time Advertising-Markt (RTA) in Europa zu werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Die Investion wird das Wachstum von Improve Digital in Europas wichtigsten Märkten weiter beschleunigen. Die Akquisition bedarf noch der Genehmigung durch die Wettbewerbskommission (Weko).

Mit Hilfe der Technologie von Improve Digital können Medienhäuser und Online-Publisher ihren eigenen Marktplatz für den automatisierten Anzeigenhandel aufbauen und so ihren digitalen Anzeigenverkauf automatisieren. Schon heute arbeiten über 70 europäische Medienhäuser mit der Technologie von Improve Digital. Seit der Gründung der Firma 2008 hat das Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die Fakturierungen (Billings) von Improve Digital werden 2012 voraussichtlich 20 Millionen Franken erreichen, ein Wachstum von 100 Prozent gegenüber 2011. Die Firma beschäftigt 50 Mitarbeiter. Die beiden Gründerinnen Joëlle Frijters, CEO, und Janneke Niessen, CIO, verbleiben im Unternehmen und werden auch in Zukunft den Ausbau der Firma und deren Internationalisierung verantworten. Improve Digital wird als unabhängiges Unternehmen innerhalb der Gruppe operieren.

Dank der Technologie von Improve Digital profitieren Medienhäuser unmittelbar von Tausenden von Kundenkontakten und sind in der Lage, direkt mit allen angebundenen Nachfragepartnern zu interagieren, darunter alle wichtigen Demand Side Plattformen (DSP) und Agency Trading Desks. Diese Anbindung soll zu besseren Resultaten, höherer Effizienz und maximierten Werbeerträgen sowie höherer Datensicherheit und –kontrolle führen. Die Technologie von Improve Digital garantiert zudem die Anbindung an jegliche Drittanbieter-Technologien inklusive sämtlicher wichtiger Adserver-Plattformen, die auf die Bedürfnisse der Nachfrageseite und der Werbetreibenden ausgerichtet sind.

Gemäss dem Marktforschungsunternehmen Forrester wird der gesamte westeuropäische Display Markt bis 2015 sieben Milliarden Euro erreichen. Der Bereich Mobile wird nochmals zwei Milliarden Euro dazusteuern. Bis 2015 wird in den USA und in Europa ein wesentlicher Teil der Display-Werbeeinkünfte über RTA-Plattformen abgewickelt werden.

Der Supply-Side-Lösung liegt das Konzept des programmatischen Kaufabschlusses (programmatic media buying) zugrunde. Ein wichtiger Bestandteil hiervon ist das Prinzip des RTAs: Die Technologie ermöglicht es, dynamische Gebote für Werbeaufrufe in digitalen Medien in Echtzeit abzugeben statt Mengeneinkäufe auf Webseiten oder Werbenetzen zu im Voraus ausgehandelten Preisen vorzunehmen. Die Vorteile dieses Echtzeithandels sind mehr Transparenz, bessere Zielmethoden, die zu höheren CPMs (cost per mille) führen, effizientere Arbeitsabläufe und ganz allgemein eine wirksamere Werbung dank der ständigen Optimierung auf Echtzeitbasis.

Publicitas, eine Tochtergesellschaft von Publigroupe, wird die Technologie von Improve Digital für ihr RTA-Premium-Marktplatz-Angebot nutzen, wie bereits im Juni 2012 angekündigt. Dank dieses neuen Angebots sollen Medienanbieter ihr digitales Inventar effizienter verwalten und gleichzeitig ihren Werbeertrag steigern können. Publicitas profitiert dabei von ihrer Position als weltweit etablierter Partner erstklassiger Medienanbieter, um erstklassiges Inventar ins RTA-Ökosystem zu überführen.

Arndt Groth, CEO Publigroupe: «Improve Digital ist ein schnell wachsendes Unternehmen mit einer einmaligen Value Proposition. Die dynamische und führende europäische Sell-Side-Plattform bietet Publigroupe eine hervorragende Möglichkeit für internationales Wachstum im Bereich RTA, was unsere bestehenden, etablierten Beziehungen mit führenden Medienhäusern, Agenturen und Werbetreibenden im Interesse aller Marktpartner weiter stärken wird».

Renato Martignoni, Chief Operating Officer der Digital & Marketing Services bei Publigroupe: «Mit dieser Partnerschaft wird Publigroupe die nötigen Mittel für das weitere Wachstum der führenden Lösung von Improve Digital in den wichtigsten europäischen Märkten und der Schweiz in den kommenden Jahren zur Verfügung stellen. Werbetreibende und Agenturen haben die Vorteile des programmatischen Medieneinkaufs erkannt und verlangen nun nach mehr Inventar für ihre steigenden Budgets in diesem Gebiet. Wir sind begeistert, dieses europäische Projekt mit einem erstklassigen digitalen Team anzupacken.»

Joëlle Frijters, CEO und Gründerin von Improve Digital: «Hier entsteht gerade ein völlig neues Ökosystem mit neuen Budgets, die nach effizienteren Werbemöglichkeiten suchen. Als Teil der Publigroupe werden wir in der Lage sein, unsere Produkte und Dienstleistungen dem Markt schneller und breiter zur Verfügung zu stellen. Wir profitieren dabei von einem erfahrenen, gut etablierten weltweiten Netzwerk».

Janneke Niessen, CIO und Mitgründerin von Improve Digital: «Die Transaktion ermöglichen es uns, weiter in unsere Technologie zu investieren und dabei unsere Entwicklungsschwerpunkte Real-Time Bidding (RTB), Premium und Daten im Fokus zu behalten. Mit Hilfe der PubliGroupe als neuen strategischen Partnern werden wir unseren Kunden auch in Zukunft massgeschneiderte Lösungen anbieten können, die auf ihre Bedürfnisse perfekt zugeschnitten sind ».
 

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