Republica schnürt Paket für BLS-Doppelstockzüge

Republica hat im Dezember letzen Jahres die Konkurrenzpräsentation um die Einführung der neuen Doppelstockzüge der BLS gewonnen. Nun hat die Agentur die Doppelstockzüge in 3 Teilen eingeführt.

Offizieller Start der Einführung war der Roll-in samt Taufe des ersten Doppelstockzuges auf den Namen «Mutz» (Moderner, Universeller Trieb Zug). Der Event war Teil 1 des Gesamtkonzepts von Republica. Dieser wurde vollumfänglich von der Agentur kreiert und organisiert.

Teil 2 Pakets von Republica bildet das Sponsoring-Konzept: Die BLS wird Goldpartner des SC Bern. Damit hat die BLS Stadionpräsenz auf den Mannschafts-Trikots und den Banden. Zudem treten der «Mutz» und die «Mutzen» gemeinsam auf, für die Inseratekampagne in BLS und SCB Medien (Tonight, Spirit Fan-Magazin, BLS Streifzug). Die Fanbank-Promotion rundet das Sponsoring-Konzept ab. Dabei können sich Fans im Internet um einen Platz auf der Fanbank bewerben, um ein Spiel hautnah zu erleben.

Teil 3 ist die momentan laufende Bewerbung der Railshows, die im November stattfinden werden. Diese werden sowohl von klassischer Werbung (F12-Plakate, Railboards, Anzeigen, Infoflyer), als auch von Online Werbung begleitet. In den Railshows, lässt sich der «Mutz» gebührend feiern: An mehreren Bahnhöfen der BLS gibt es zu Ehren des Doppelstockzuges kleine Volksfeste, die Republica konzipiert und organisiert.

Der letzte der 28 «Mutzen» wird 2014 den Schlusspunkt der gesamten Einführung setzen.

Verantwortlich bei Republica: Alexandre Jaquet (Gesamtverantwortung), Stéphanie Schneuwly (Beratung), Chris Morgan, Mike Krüll (Creative Direction), Youri Laubscher, Kasper Kobel (Art Direction), Anne Boxleitner (Text), Lara Klopper (Grafik), Alexandre und Gabriela Jaquet (Event), Remo Ubezio (Fotografie). Verantwortlich bei BLS: Leitung Projekt: Christian Schneider (Leiter Produktmanagement und Services), Mark Bachmann (Leiter Werbung).

Ruedi Bruderer neuer Präsident der Mediengewerkschaft SSM

Die Mediengewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM hat einen neuen Präsidenten. An einem Kongress am Donnerstag in Luzern haben die Mitglieder Ruedi Bruderer zum Nachfolger von Barbara Büttner gewählt.

Büttner übte das Amt zwölf Jahre lang aus. Der 55-jährige Bruderer ist Journalist bei Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR in Chur. Als Vize-Präsidenten zur Seite stehen ihm Rafaël Poncioni, Journalist bei Télévision Suisse Romande TSR, und Benjamin Tanner, Regisseur beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF, wie SSM mitteilte.
 
Der Gewerkschaft SSM gehören nach eigenen Angaben 3‘500 Medienschaffende vor allem aus den elektronischen Medien an. Kürzlich hat der SSM einen neuen Gesamtarbeitsvertrag mit der SRG abgeschlossen. (SDA)

Rohner Spiller in neuem Kleid

In den letzten Wochen hat sich Rohner Spiller umfassend erneuert: Mit einem neuen Erscheinungsbild, einem neu konzipierten und gestalteten Webauftritt und einer weiterentwickelten Dienstleistungspalette.

Der weiterentwickelte Gesamtauftritt soll eine noch stärkere Ausrichtung auf die Bedürfnisse von einzelnen Kundengruppen – allen voran Architekten, Planern und Gestaltern – widerspiegeln. «Unsere hohe Service- und Lieferbereitschaft und unsere fairen Preise haben uns zu einem idealen Partner im Druckbereich für Architekten und Planer gemacht», sagt der Geschäftsführer Remo A. Martin. Der von Grund auf neu entwickelte Webauftritt nehme die aktuellen Bedürfnisse dieser Zielgruppen gut auf und generiere viel Zusatznutzen.

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Weko nimmt Goldbach Group ins Visier

Die Goldbach Group ist in den Fokus der Wettbewerbskommission geraten. Die Weko habe Ende August gegen die Werbvermarkterin eine Vorabklärung eingeleitet, bestätigte Carole Söhner-Bührer, Vizedirektorin Infrastruktur des Sekretariats der Weko, entsprechende Informationen der Finanznachrichtenagentur AWP.

Im Rahmen der Vorabklärung würden die Praktiken von Goldbach bezüglich Radio- und TV-Vermarktung breit angeschaut und dahingehend geprüft, ob Verstösse gegen das Kartellrecht vorliegen. Solche Verstösse könnten etwa eine Behinderung von Konkurrenten oder aber die Ausbeutung von Kunden sein. «Mehr kann im Moment zur laufenden Vorabklärung nicht gesagt werden», so Söhner-Bührer.

Die Weko ist gemäss Söhner-Bührer aufgrund von Anzeigen tätig geworden. Ergebnisse der Vorabklärungen dürften im Sommer 2013 vorliegen.

Die Goldbach Group habe die Vorabklärung zur Kenntnis genommen und kooperiere mit der Weko zur Abklärung des Sachverhaltes, erklärte Goldbach-Chef Klaus Kappeler gegenüber AWP. Er sei zuversichtlich, dass die Abklärungen aufzeigen würden, dass sein Unternehmen die kartellrechtlichen Vorgaben einhalte.   «Kartellrechtskonformes Verhalten hat für Goldbach oberste Priorität», so Kappeler weiter. (SDA)

Astérix gegen Google

Google soll bezahlen – und droht der Presse mit Boykott: Frankreich probt den antikolonialistischen Kulturkampf und Widerstand. Von Jürg Altwegg , Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Genf.

Muss etwa ein Taxifahrer, der seinen Kunden in ein Restaurant fährt, den Wirt dafür bezahlen? In der Tat: Die Vorstellung ist grotesk. Und für Google das leicht scheinheilige Sinnbild des Anspruchs, die Suchmaschine an der Finanzierung der Inhalte, die sie verlinkt, zu beteiligen. In dieser Logik ist Google das Gratis-Taxi. Seinem eigenen Selbstverständnis nach hätte das US-Unternehmen jeden Grund, den Zeitungen für die Milliarden von Clicks Rechnung zu stellen – wie anderen Unternehmen, denen man Kunden bringt, auch.

Nach Deutschland, wo der Bundestag über ein «Leistungsschutzrecht» verhandelt, wollen in Frankreich die Verleger Google an der Finanzierung der Inhalte beteiligen. Regelmässig war es in den vergangenen Jahren zu Konflikten gekommen. Hoteliers, Bibliotheken, Buchverlage reichten Klagen ein. Wegen Street View wurde in Paris eine Busse von 100 000 Euro fällig. Schon Sarkozy hatte eine «Google-Steuer» geplant. Mit dem Bau eines Firmensitzes für 100 Millionen Euro in Paris konnte Google die Gemüter immer wieder beschwichtigen: Mehr als neunzig Prozent aller Suchanfragen erfolgen über Google.

Doch jetzt herrscht rhetorischer Krieg. Ausgelöst hat ihn Google Mitte Oktober mit einer Boykott- Drohung: Falls das Parlament eine Beteiligung des Unternehmens an der Finanzierung der Zeitungen beschliesse, werde man diese nicht mehr verlinken. «Google lässt die Masken fallen», wetterte Laurent Joffrin, Herausgeber des linken Nachrichtenmagazins Le Nouvel Observateur: «Innerhalb von zehn Jahren konnte Google beim Umsatz um eine Milliarde Euro zulegen. Jener der Unternehmen, die den Inhalt produzieren, ist um gleich viel zurück gegangen. Der amerikanische Multi zeigt, dass es ihm in keiner Weise um ein Recht auf Information geht. Er hat zur Deklaration der Einnahmen ein System entwickelt, das jeglicher Besteuerung der Profite in Frankreich entgeht.»

Von der «Erpressung einer demokratisch gewählten Regierung» sprachen auch die Politiker. Vergangene Woche wurde Google-Chef Eric Schmidt im Elysée empfangen: Staatspräsident Hollande setzte eine Frist von drei Monaten, in denen eine Einigung erreicht werden müsse. Der Canard enchaîné meldete, dass dem Unternehmen eine Steuerrechnung über eine Milliarde ins Haus geschickt worden sei.

Unter der linken Regierung wird die Auseinandersetzung auch als Kulturkampf gegen Amerika geführt. Als ideologischer Kreuzzug wie einst unter Jack Lang gegen die «Coca-Kolonialisierung». «Google ist in unseren Köpfen», klagte der konservative Figaro. Frankreich probt den Widerstand – und sieht an vielen Orten Verbündete. In Brasilien verzichten die Zeitungen darauf, verlinkt zu werden. In Belgien, wo Google den Prozess gegen die Verleger verloren hat, wurde der Boykott ihrer Zeitungen nach drei Tagen abgebrochen. Der Nouvel Observateur beschreibt, wie man als Individuum auf Google verzichten kann – schwierig sei es, aber machbar.

Noch geht die Rechnung von Google auf. Doch der Anspruch, den Schwarz- und Trittbrettfahrer im Netz zur Kasse zu bitten, ist nicht unberechtigt. Der Preis, den der Kunde im Google-Taxi für die Gratisfahrt bezahlt, ist hoch: Es sind seine persönlichen Daten, die gesammelt und vermarktet werden. An Unternehmen, denen die Suchmaschine zahlungswillige Konsumenten Kunden zuführt. Nur im Presse-Restaurant, in das sie Google lotst, gebärden sie sich als parasitäre Mitesser, denen Google als mehr oder weniger legaler Hehler auserwählte Brosamen, Häppchen und einzelne Gänge auf einem Tablett serviert. Die Zeche für die Nahrungsmittel und die Zubereitung bezahlen der Wirt und die anderen Gäste.
 

SVIK-Rating: Goldene Feder und Kommunikator des Jahres

Am Mittwoch hat der Schweizerische Verband für interne Kommunikation SVIK in Zürich die «Goldene Feder» verliehen. Ausserdem hat der Verband einen Award für den besten internen Kommunikator des Jahres vergeben.

Die «Goldene Feder» wurde in fünf Kategorien verliehen. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die ihre Kommunikationsaufgaben mit grosser Sorgfalt ausüben, wie der Verband auf Presseportal.ch schreibt. Die Gewinnes des diesjährigen SVIK-Ratings sind: Credit Suisse, ZKB, Swisscom und SBB.

Gewinner der «Goldenen Feder» nach Kategorie:

Publikationen für Mitarbeitende: Credit Suisse, «One».

Frontcover: Zürcher Kantonalbank, «Tresor».

Text: Credit Suisse, «One».

Elektronische interne Kommunikation: Swisscom, Intranet.

Konzepte und Strategien: SBB, Internes Kommunikationskonzept.

Internal Communicator of the Year: Stéphane Mader

Der Leiter Unternehmenskommunikation der international tätigen Bobst Gruppe mit Sitz in Lausanne «zeigt beispielhaft, was Fach- und Kommunikationskompetenz zusammen mit perfekter Viersprachigkeit und Firmentreue bringt: Mehrwert für die Mitarbeitenden, den Betrieb und für die Produkte», begründet Daniel L. Ambühl, Präsident SVIK, das Juryurteil.
 

English copywriting at its best

Alles ist etwas speziell an dieser Agentur aus Genf, die sich aufs Texten – vornehmlich «in English» – konzentriert. Etwas anders als alle anderen sein – bereits mit der Geschäftskarte, die aufgemacht ist wie ein kleiner Leporello- Prospekt, tut sie dies.

Auf den zehn Abschnitten der Leporello-Geschäftskarte fallen zehn «C»-Wörter auf: Contact, Content, Convey, Concept, Consult, Connect, Concise, Converse, Convert, Context. Das ergibt, summa summarum: content & copywriting. «We are Switzerland’s premier English copywriting agency.» Der Claim klingt selbstbewusst – trifft jedoch zu. «Context – content & copywriting», so der Name der Agentur, ist in der Tat die erste englische Textagentur überhaupt. Das Attribut «premier» steht dabei vordergründig für «vorher noch nie dagewesen», andererseits unterschwellig auch für «erste» im Sinne von Qualität. Die feine englische Art eben, die Dinge nicht nur treffend, sondern auch stilvoll auf den Punkt zu bringen.

Was ist denn so anders bei dieser Agentur, die sich aus Textern zusammensetzt? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, ein paar Texter aber eine Agentur? So einfach sei die Sache nicht, sagen die beiden Managing Partner, Romilly Golding und Phil Murphy. Sie hätten ein eigenständiges Geschäftsmodell verwirklicht, das es in der Schweiz so noch nie gegeben habe, sagt Murphy. Und auch im Ausland nicht, wie sich herausgestellt habe. «Es mag ähnliche Geschäftsmodelle im Bereich Graphic Design geben, aber reine Text-Agenturen, die das ganze Spektrum des Gedachten und Geschriebenen – für alle Kanäle – anbieten, das gab’s bislang noch nicht», bekräftigt er.

Englisch als Schlüsselkompetenz

Was das «copywriting in English» anbelangt, war Genf dank der Präsenz multinationaler Konzerne schon immer ein guter Nährboden. Es gab früher die Agentur Marsteller International, die sehr davon profitierte, dass sie die einzige, wirklich durch und durch anglophone Werbeagentur auf dem Platz Genf war. Diese bereits in den fünfziger und sechziger Jahren auf B2B-Kommunikation spezialisierte Agentur war jedoch «full-fledged», will heissen eine Full-Service- Werbeagentur mit Media- und Grafikabteilung, die überdies mit einer Schwesterfirma im PR-Bereich kooperierte (die heute noch weltweit als Nr. 1 im PRBereich gilt). Liegt demnach der Gedanke nahe, dass «Context – content & copywriting» in deren Fussstapfen getreten ist? Dem ist nicht so, Context ist anders.

Phil Murphy präzisiert: «Wir haben unseren Claim ‹We are Switzerland’s premier English copywriting agency› sorgfältig ausgewählt und lange darüber nachgedacht, bevor wir ihn als USP für unsere Agentur eingesetzt haben. Zugegeben, ein selbstsicherer Claim, aber er trifft durchwegs zu. Als wir mit unserem Geschäftsmodell auf den Markt kamen, stellten wir fest, dass wir absolut ‹unique› sind. Wir dachten vorher nämlich, dass es bestimmt so etwas wie eine ‹Saatchi & Saatchi Copywriting› oder so etwas Ähnliches geben würde, aber das wiederum trifft nicht zu. Wenn wir zu Kunden gehen, stellen wir immer wieder fest, dass die noch nie mit einer reinen Copywriting-Agentur gearbeitet haben! Mit Freelancern schon, aber mit einer Agentur wie der unsrigen noch nie – denn es gibt ja keine andere! Wir decken das ganze Spektrum des ‹copy writing› ab. Und wenn ich sage ‹full spectrum›, so unterteilen wir das in zwei Bereiche: zum einen in den konzeptionellen Bereich, der Entwicklung von ganzen Kampagnen, mithin in eine strategische Dimension. Zum andern ist da das rein textbasierte Arbeiten an einzelnen Produkten wie Newsletters, Medienmitteilungen, Broschüren, Geschäftsberichte usw.»

Why Geneva?

Genf sei ein sehr guter Platz für die Dienstleistungen der Agentur, sagt Romilly Golding. Einerseits arbeitet die Agentur für andere Full-Service-Agenturen, andererseits wie erwähnt für die vor Ort ansässigen multinationalen Unternehmen, die oft in Genf ihren Europa-Hauptsitz haben. Für diese Unternehmen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Englisch die Ausgangs- oder Pilotsprache für alle Kommunikations- Kampagnen ist. Context arbeitet indes auch für kleinere, lokale Agenturen – zum Beispiel in deren «Muttersprache » Französisch. Man ist eben auch polyglott bei Context und betreut auch Kunden aus anderen Regionen, etwa aus der Waadt, dem Kanton Neuenburg und – ja, aus dem Kanton Zürich.

Why Context?

We believe that professional copy helps you sell. Text is as important as design. It is only when customers start reading that the benefits of your brand can be fully understood. This is why we are committed to demonstrating the true value of the written word as a key element of your branding.

We act as a strategic content partner. As a business with ongoing marketing communications requirements, it’s essential that you have a reliable, strategic partner that can act as brand guardian for all your written collateral. We act as a member of your team and help you to determine an evolving content strategy.

We have a wealth of experience in virtually every business sector. In our extensive portfolio, you’ll find work for the following sectors: cosmetics & beauty; education & energy; engineering & industry; fashion; finance & banking; FMCG; health & medical; horology; HR & recruitment; IT; luxury; manufacturing; NGOs/IOs; pharmaceutical; real estate; telecoms; tourism & travel.

Zürich im Visier

Beim Stichwort Zürich kommt die Expansion der noch jungen Agentur zur Sprache: Auf der virtuellen Landkarte haben die beiden Managing Partner bereits die Stecknadel gesteckt – Zürich wird als nächster Context-Standort angepeilt. «Es sind bereits Gespräche mit potenziellen Niederlassungsleitern im Gange», sagt Phil Murphy. «Und es muss kein Muttersprachler in Englisch sein, es kann durchaus auch ein guter Texter deutscher Zunge sein, der uns dort geschäftlich weiterbringt.»

Durchgängiges Wording
«Das besondere Anliegen unserer Agentur ist es, für unsere Kunden ein durchgängiges Wording zu erzielen », sagt Romilly Golding. «Die Botschaften sollen auf allen Kanälen kohärent wie der berühmte rote Faden sein. Von Print zu Web, above and below the line. Wir verstehen uns als die Text-Zuständigen in jedem Kanal, wie ein Dirigent, der ein Orchester führt.» Und sie ergänzt auf Englisch: «Where marketing spend is limited, it pays for businesses to invest in the written word to ensure that their key messages are disseminated clearly and consistently across all channels. Most brands demand substance over style, and great copy can inform, educate and sell.» Jeder Spezialist einer bestimmten Kommunikationsdisziplin, der für ein Unternehmen tätig sei, trage doch dazu bei, dass sich unterschiedliche Ausrichtungen ergäben und dadurch die Botschaft verwässert werde. Murphy: «Wir sorgen dafür, dass die Schlüsselbotschaften einheitlich, will heissen zielwirksam rüberkommen – we also help to re-structure things!» Dabei betont er: «Wir nehmen aber andern Agenturen nicht die Kunden weg, sondern wir ergänzen deren Leistungen durch unsere Sprachund Konzeptkompetenz, wir agieren als Partner anderer Agenturen und ergänzen diese!»

Das Texten «evangelisieren»

«Viele Kunden wollen nun auch noch Social Media nutzen und setzen den Hybrid-Mix bei der Wahl der Mittel erfolgreich ein – auch da können wir helfen. Sogar fürs ‹Blogging› zieht man uns bei, denn die meisten Unternehmen können selber keine Blogs schreiben. Sie sehen: Wir ‹evangelisieren› das Texten sozusagen, für alle Kanäle.» Die Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft stehen gut. Context hat bereits eine Reihe renommierter Unternehmen auf ihrer Kundenliste, Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa das Wef, ABB, Phonak, Nespresso – nomen est omen. «Wir unterscheiden uns von einer losen Gruppierung von Freelancern auch dadurch, dass wir für unsere Kunden stets verfügbar sind, auch wenn Mr. Murphy krank oder in Urlaub ist – die Agentur Context ist immer für den Kunden da, we do have a brand approach, that’s the difference.»

Claude Bürki

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Edi.12

Die besten Schweizer Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme haben ihren Edi bekommen. Rund 250 Einsendungen kämpften um die Ehre. 21 Filme sind von einer illustren Jury ausgezeichnet worden. Der Event im Zürcher Schiffbau hat über 750 Interessierte begeistern können.

Der Siegerspot «besticht durch ein überraschendes Konzept» oder «Lob gebührt aber nicht nur der Werbeagentur und Filmproduktion, sondern auch dem Auftraggeber, der die üblichen Schweiz-Klischees umging – und stattdessen auf Eigenständigkeit und Originalität setzte», meinte die Jury beim Spot «Ameisenhaufen ». Dieser ist beim Edi.12 unter Jubel im Publikum und einem Goldregen auf der Bühne mit dem höchsten Preis ausgezeichnet worden. Regie führte der Oscar-Preisträger Xavier Koller.

Der gleiche Film mit Wetterschmöcker Martin Horat hat beim ADC «nur» einen silbernen Würfel gewonnen. Aber es sollen hier nicht die Massstäbe oder gar Qualitäten einer Jury bewertet werden. Ein Filmwettbewerb ist nicht weniger mit Emotionen verbunden als die Kür bei einer Weltmeisterschaft im Eiskunstlaufen. Exakter zählbare Tore gibt es im Fussball und Eishockey. Ein anderer Aspekt im Schweizer Filmschaffen muss allerdings nicht nur mit Emotionen, sondern auch sachlich richtig eingeordnet werden. «Ich war überrascht, was ich hier alles entdecken konnte», meinte in einem Kurzfilm rund um die Jurierung ein prominenter Chief Creative Officer. «Erfreulich, überraschend, sehr gut», waren auch Stimmen von anderen Juroren, die aus der einheimischen Agenturszene stammten.

Bleibt somit zu hoffen, dass ihre Erkenntnis bei den kommenden Pitches auch Früchte trägt. Denn leider muss der Redaktor der Werbewoche bei seinen Recherchen in vielen namhaften Agenturen rund um neue Kampagnen nach wie vor oft hören: «Der Spot wurde im Ausland gedreht. Aber man sollte dies nicht an die grosse Glocke hängen.»

Noch besser kann die bereits sehr erfolgreiche einheimische Filmszene nämlich nur werden, wenn sie auch regelmässig beschäftigt wird. Und zwar nicht nur der Flugmeilen sammelnde Produzent, sondern auch die Stylistin, der Beleuchter, der Animationsspezialist oder der Musiker. Und natürlich der Regisseur. Denn ohne Schweizer Werbefilme hätte auch ein Xavier Koller nach seinem Oscar die letzten Jahre kaum mit Brot und trotzdem Würde überleben können, bis hoffentlichauch im Spielfilm wieder einmal «ganz e struube Winter» angesagt ist.

Andreas Panzeri

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Mehr Architektur für Das Ideale Heim

Die Wohnzeitschrift Das Ideale Heim erscheint seit November im neuen Kleid und mit leicht verändertem redaktionellem Konzept. Der Architekturaspekt steht dabei wieder stärker im Vordergrund.

Ein neues Layout, eine neue Chefredaktorin, ein neuer – oder besser gesagt – alter Name. Ab sofort heisst die Wohnzeitschrift aus dem Archithema Verlag, die jahrelang als «Ideales Heim» erschien, wieder wie einst «Das Ideale Heim». Während das Blatt beim Namen zu den Wurzeln zurückgekehrt ist, hat man sich vom Untertitel «Das Schweizer Wohnmagazin» verabschiedet und den Zusatz «Magazin für Architektur, Design und Wohnkultur» gewählt. Nicht nur, weil es moderner klingt, sondern auch um zu betonen, dass das Thema Architektur einen höheren Stellenwert erhält. Eine inhaltliche Neugewichtung, die in erster Linie auf Chefredaktorin Anita Simeon Lutz zurückgeht, die bei Das Ideale Heim im Juni dieses Jahres das Zepter übernommen hat. Simeon, die vor einigen Jahren beim Archithema Verlag als verantwortliche Redaktorin für die Zeitschrift Umbauen + Renovieren tätig war und zuletzt mit Partnern ein Architekturbüro führte, will bei der Zeitschrift den Architekturaspekt gegenüber Design und Kunst wieder stärker herausstreichen. Wie gelange ich an ein Grundstück? Wie richte ich mich ein? Auf diese Fragen sollen die Leser – in erster Linie Bauherren – Antworten finden.

Inhaltlich werden architektonisch interessante Privatbauten inklusive der verantwortlichen Architekten porträtiert, Tipps und News zum Thema Einrichtung und Design gegeben sowie eine Marktübersicht geboten. Charakteristisch für ein Wohnmagazin erhalten Werbekunden eine starke Präsenz übers ganze Heft hinweg. Nicht nur auf Anzeigenflächen, sondern ebenso in speziellen Rubriken, in denen Design- und Einrichtungsobjekte vorgestellt werden, sowie im Serviceteil, in dem sich Anbieter und Dienstleister empfehlen. Jede Ausgabe steht unter einem thematischen Fokus wie etwa Licht, verdichtetes Bauen, umweltbewusstes Planen, Farbe, Dach oder Fassade. Dem Heft werden zudem die jährlich erscheinenden Spezialausgaben zu Themen wie Küchen, Bäder oder Garten beigelegt.

Optisch kommt Das Ideale Heim moderner und leichter daher, mit vielen Freistellern, ineinander laufenden Bildern und mehr Weissraum. Im Vergleich zum vorherigen Erscheinungsbild ist das neue weniger rigide, was denn auch der Anlass war, das erst vierjährige Layout zu ersetzen. «Das bisherige Layout bot zu wenig Flexibilität», erklärt Simeon. «Die Strukturen waren starr, die Grösse der Bilder und der Platz des Textes zum Beispiel vorgegeben. » Das neue Konzept erlaubt den Blattmachern mehr Gestaltungsfreiraum. So können bei Bedarf etwa problemlos neue Ressorts kreiert werden. Im Zuge des Relaunchs wurde auch die Blattstruktur verändert. Während die redaktionellen Inhalte bislang im vorderen Teil gesammelt waren und im Anschluss daran der Serviceteil folgte, sind die journalistischen Beiträge nun übers Heft verteilt. Damit die Spannungskurve nicht nach dem ersten Teil abfällt, sondern die Zeitschrift für den Leser als Ganzes interessant ist, so die Überlegung dahinter. «Wenn man das Heft durchblättert, folgt immer wieder ein Peak. Überall hat es Stellen, an denen der Leser hängen bleibt», erklärt Simeon das Konzept.

Den Text stärker gewichten

Die Orientierung fällt durch diese Neuerungen und die weniger klare Linie des Layouts nicht unbedingt leicht. Allerdings ist das Magazin hauptsächlich fürs Auge konzipiert. «Wir machen uns nichts vor. Unsere Zeitschrift wird in erster Linie angeschaut und erst in zweiter Linie gelesen. Trotzdem soll der Leser bei Interesse Hintergrundwissen und nicht nur Bildbeschriebe erhalten.» Die Chefredaktorin will dem Text mehr Gewicht verleihen. Das Ideale Heim soll «journalistischer» werden, lautet das Ziel. «Wir wollen weniger Geschichten einkaufen, dafür vermehrt selber vor Ort recherchieren und produzieren.» Fünf Redaktoren, die sich 400 Stellenprozent teilen, stehen dafür zur Verfügung. Die 85-jährige Firmengeschichte will Das Ideale Heim ebenso zelebrieren. Ein Fakt, mit dem sich die in einer Auflage von 27 200 Exemplaren erscheinende Zeitschrift von den beiden Hauptkonkurrenten Raum und Wohnen (1977 gegründet, Auflage: 28700) sowie der Wohnrevue (1988 gegründet, Auflage: 20000) abhebt. Im neuen Heft wird dieser Joker zum Beispiel in der Rubrik «Bauen » ausgespielt, für die die Redaktion in den Archiven stöbert und ausfindig macht, was mit den damals porträtierten Häusern geschehen ist. «Von den alten Ausgaben können wir viel lernen. Was hat früher funktioniert? Was nicht? Und würde es heute funktionieren?» Die Exemplare aus früheren Zeiten dienten übrigens auch als Inspirationsquelle für das neue Layout, das im Hamburger Grafikbüro Interkool entstanden ist. Lediglich zurückblicken reicht aber nicht, dessen ist man sich beim Archithema Verlag bewusst. Die momentane Online-Präsenz bedarf einer Neuerung. Bis nächsten Sommer soll eine interaktive Website mit einem Blog sowie Reportagen, die speziell für Online produziert werden, aufgeschaltet sein.

Kein Fachmagazin – aber auch kein «Einrichtungsheftchen»

Weiterhin ausgeschrieben wird der Architekturpreis «Das beste Einfamilienhaus», bei dem alle zwei Jahre eine Fach- sowie eine Leserjury je einen gelungenen Bau küren. Eine Reputations- und Imagefrage. «Der Architekturpreis stellt uns in eine seriöse Ecke und sichert Kontakte zu Fachleuten», erklärt Simeon. Nicht zuletzt muss die Zeitschrift immer wieder dagegen ankämpfen, von Architekten als «Einrichtungsheftchen» belächelt zu werden. Zwar ist Das Ideale Heim kein Fachmagazin für die Architektenzunft, indes stellt es die Verbindung zwischen Architekten, Bauherren und Bewohnern her, indem eine aus Fachleuten bestehende Redaktion für Laien gute Beispiele aufbereitet und ihnen Hintergrundwissen vermittelt. «Der Architekt muss uns ernst nehmen. Spätestens wenn der Bauherr mit der Zeitschrift ins Architekturbüro kommt.»

Um sich eine möglichst breite Zielgruppe zu erschliessen, nimmt sich das Heft thematisch nicht nur dem Bauen, sondern verstärkt auch dem Wohnen und Einrichten an. «Die Schweiz ist das Land der Mieter. Wenn wir unsere Leserschaft erweitern wollen, müssen wir diese ansprechen.» Allerdings überwiegend einkommensstarke Mieter. Denn die portraitierten Design- und Bauobjekte sind nicht gerade preiswert. «Eine Wohnzeitschrift muss das Träumen abdecken und manchmal nach den Sternen greifen», so Simeon. «Inspirieren lassen darf sich aber jeder, auch wer nicht über das entsprechende Budget verfügt.»

Isabel Imper

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Der Impact-Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Bei der Awareness liegt die Migros-Anzeige von Advico Young&Rubicam an der Spitze gefolgt von der Swisscom-Anzeige der Agentur Numéro 10 und der Anzeige für Appenzeller Käse von Contexta. Die Anzeige für Appenzeller Käse siegt beim Kriterium Uniqueness vor der Anzeige für Villiger Zigarren von Metzgerlehner und derjenigen der Sonntags- Zeitung von Advico Young&Rubicam. Beim Kriterium Brand Fit gewinnt auch die Anzeige für Appenzeller Käse vor der Volvo-Anzeige von Spillmann/Felser/Leo Burnett und der Anzeige für das Läckerli Huus von Contexta. Der Appenzeller Käse siegt auch bei der Likeability vor dem Läckerli Huus und Villiger.

Der Impact-Check der Werbewoche November (PDF)

Impact Check November 2012: Detaillierte Ergebnisse (PDF)

Neuer Key Account Manager bei Publicitas Publimag

Marcel Graf verantwortet seit 1. November 2012 in der Funktion als Key Account Manager bei Publicitas Publimag die Schweizerische Gewerbezeitung in der Deutschschweiz. Er tritt die Nachfolge von Sevil Gür an.

Marcel Graf hat am 1. November 2012 die Key Account Manager Funktion von Sevil Gür übernommen, die das Unternehmen per Ende Oktober verlassen und eine neue Aufgabe angenommen hat. Graf verantwortet die Vermarktung für die Schweizerische Gewerbezeitung in der Deutschschweiz. Dies schreibt Publicitas in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Schweizerische Gewerbezeitung richtet sich an Führungskräfte im KMU-Bereich und informiert über die Themen der Wirtschaft, Gesellschaft, Finanzen, Politik und Bildung.
 

Botschaften schwarz auf weiss

Werbung im Internet verzeichnet die höchsten Zuwachsraten. Aber das gute alte Papier hat als Trägermedium fürganz gezielte Werbebotschaften noch nicht ausgedient. Drei Beispiele, wie man mit Büchern Marketing macht.

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Das Geheimnis des Markenkrimis

Ein besonderes Andenken an das Appenzellerland wollte Andreas Giger den Gästen seiner Geburtstagsfeier im Sommer 2011 mitgeben. Der Sozialforscher hat dafür seinen ersten Krimi geschrieben. Im 166 Seiten dicken Roman geht es zentral um eine erfundene Geschichte rund um den Mythos des Appenzeller Käses. «Eine Leiche in der Bleiche» wurde zuerst als Privatdruck verteilt. «Die positiven Reaktionen meines Umfeldes ermutigten mich, ein Exemplar der Sortenorganisation Appenzeller Käse zu schicken», erklärt Andreas Giger die Fortsetzung seiner literarischen Erfolgsgeschichte. Die Verantwortlichen beim Appenzeller fanden den Krimi nämlich auch sehr gut und liessen das Buch in einer Auflage von mehreren Tausend drucken. Seither wird der Band Geschäftspartnern und treuen Gästen des Appenzellerlands verschenkt. Dies wiederum führte dazu, dass auch der renommierte Regionalkrimi-Verlag Emons in Köln auf den Krimi aus dem Appenzell aufmerksam wurde.
Inzwischen ist er dort ins Herbstprogramm aufgenommen worden und damit ist «Eine Leiche in der Bleiche» in jeder Buchhandlung zu kaufen. Andreas Giger, der als studierter Sozialforscher und «Reflektor» auch zu Sachthemen wie «Die Vision reife Schweiz» Bücher schreibt, hat seither die Entwicklung von «Markenkrimis» zu einem neuen Geschäftszweig gemacht: Fiktive Geschichten rund um den Mythos einer Marke. Anders als beim Käsekrimi, wo Giger seinen Krimi ohne Auftrag von Appenzeller geschrieben hat, müsste man sich für ein neues Projekt allerdings im Voraus über die Bedingungen unterhalten.
Mehr Infos auf: www.gigerheimat.ch

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Auf den Tramführer folgt das Ekzem

Ab sofort sind Arztbesuche wieder eine reine Freude. Zumindest, wenn man bei einem Hausarzt der Stadt Zürich hereinschaut. Denn dort liegt jetzt nach dem letztjährigen «Das Geheimnis des Tramführers» bereits der zweite Hausarztroman auf, für den Spillmann Felser Leo Burnett wieder den Autor und Schauspieler Patrick Frey gewinnen konnte. Mit viel Witz und Charme erzählt Frey auch im zweiten Teil aus dem Leben von Hausarzt Dr. Daniel Bolliger, dem genialen Diagnostiker vom Goldbrunnenplatz. Diesmal dreht sich die Geschichte um eine 42-jährige Volksmusiksängerin, die wegen eines anfallartigen Ekzems die Hausarztpraxis aufsucht und Dr. Bolliger in einen Strudel von Verzweiflung und geheimer Leidenschaft hineinzieht. Nebst Spannung und Dramatik werden dem geneigten Leser, mit einem Augenzwinkern und einer Prise Selbstironie, noch ganz nebenbei die Vorteile des Hausarztes nähergebracht. «Der Erfolg des Hausarztromanes basiert darauf, dass wir die Vorteile des Hausarztmodelles auf eine unterhaltsame und selbstironische Weise den Leuten näherbringen. Der Leser entscheidet sich freiwillig und mit viel Wonne dazu, unsere Botschaft zu lesen. Natürlich auch, weil diese in einer Verpackung daherkommt, die ungewöhnlich ist, aber dennoch sehr gut zu den Hausärzten passt. Und natürlich, weil wir mit Patrick Frey einen bekannten Autor gewinnen konnten, der mit viel Herzblut und Wissen spannende, süffig geschriebene Storys zu Papier gebracht hat», erklärt Patrick Suter bei SFLB. Die Agentur wollte einen zweiten Hausarztroman machen, «weil die Patienten selber laufend nach einem neuen Hausarztroman gefragt haben». Über das Feedback zum aktuellen Roman «Das Ekzem war ihr Schicksal» kann SFLB noch nicht viel sagen. Eine öffentliche Lesung im Sphères war aber ein Erfolg: Die Leute mussten gar auf der Treppe sitzen und es wurde ausgiebig gelacht. Wie bei der letzten Lesung wurden die Szenen von Patrick Frey mit zwei Schauspieler-Kollegen sehr witzig vorgetragen. Beim letzten Hausarztroman «Das Geheimnis des Tramführers» haben von August bis September 2011 fast alle der 5000 Exemplare über die Website der Zürcher Hausärzte ihr Publikum gefunden. Die Klickrate der Site war in der fraglichen Phase mehr als doppelt so hoch wie in literaturlosen Zeiten. Der Hausarztroman kann bestellt werden über:
www.hausarzt.ch
 

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Massagemittel als Productplacement

Seit 1975 vertraut der FCZ auf die Dienste von Hermann «Hermi» Burgermeister. Der Materialwart und Masseur mit Vertrag auf Lebzeiten ist längst eine Kultfigur. «Eine lebende Legende», wie Präsident Ancilla Canepa sagt. Nun hat der Zürcher Stadtklub dank der Unterstützung von Perskindol ein Buch mit einer Art Memoiren ihres guten Geistes veröffentlichen können. «Meister! Burgermeister!» Geschrieben wurde das Buch von Michael Lütscher, der bereits die FCZ-Biografie «Eine Stadt, ein Verein, eine Geschichte» verfasst hat. Lütscher ist auch als Mitherausgeber eines Musikmagazins sowie Hintergrundredaktor bei der SonntagsZeitung oder Reportagen beim Cash bekannt geworden. Der Journalist und Sachbuchautor gibt regelmässig Gastrotipps auf dem Portal des Tages-Anzeigers.
 
Der Mann mit dem Perskindol ist da
Das Buch «Burgermeister» ist pünktlich zum 65. Geburtstag von Hermann Burgermeister im Oktober herausgekommen. Trotz seines Pensionsalters denkt die FCZ-Legende aber noch lange nicht ans Aufhören, wie er auch im reich illustrierten Buch verspricht. In diesem hat Lütscher unzählige Anekdoten und Erlebnisse aus Burgermeisters langjähriger Tätigkeit für den Klub zusammengetragen. Die Sammlung ermöglicht so auch einen Blick hinter die Kulissen des Spitzenfussballs. Dazu äussern sich prominente aktuelle und ehemalige Weggefährten wie Köbi Kuhn, Lucien Favre, Sven Hotz und Sepp Blatter über diese Ausnahmeerscheinung in der Welt des schnelllebigen Fussballgeschäfts. Hermann Burgermeister ist auch allen Fans des FC Zürich ein Begriff. Sie kennen ihn von jedem Spiel: Liegt ein Spieler verletzt auf dem Rasen, so eilt Burgermeister mit seiner Tasche auf den Platz, um erste Hilfe zu leisten. Natürlich immer dabei: seine mit zahlreichen Wundermitteln gefüllte Perskindol-Tasche. Burgermeister, der auf dem Platz ständig in einem leuchtend gelben Perskindol- Leibchen auftritt, symbolisiert die Seele des FCZ, denn er verkörpert die Tugenden des Sports: Einsatz, Treue, Begeisterung.
Erhältlich im Fanclub des FCZ an der Sihlporte.

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