Druckgrafik der Belle Epoque im Winterthurer Museum Oskar Reinhart

Unter dem Titel «Couleurs de Paris» zeigt das Winterthurer Museum Oskar Reinhart vom 17. November bis zum 10. Februar 2013 bedeutende Druckgrafiken aus der Belle Epoque am Ende des 19. Jahrhunderts.

Zu sehen sind Plakate, Grafikzyklen und Einzelblätter von Henri de Toulouse-Lautrec, Paul Gauguin, Pierre Bonnard, Edouard Vouillard, Auguste Renoir, Paul Cézanne, Maurice Denis und Jules Chéret, wie das Museum am Mittwoch mitteilte. Mit dabei sind unter anderem Toulouse-Lautrecs komplette Folge «Elle» und «La grande loge», von der es weltweit nur gerade zwölf Exemplare gibt. Die von Museumsdirektor Marc Fehlmann kuratierte Ausstellung entstand laut Mitteilung in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Winterthur.

Ab 1890 befassten sich junge Künstler in Frankreich mit Farblithografie, eine Drucktechnik, die bis dahin ausschliesslich für Werbeplakate verwendet wurde. Sie galt denn auch als profan und alles andere als künstlerisch wertvoll. Zusehends aber wuchs das Ansehen der Künstlergrafiken. Sie machten es zudem auch einem breiten Publikum der Belle Epoque möglich, Kunst zu sammeln. (SDA)

Publicis erweitert Portfolio um Marketing Resource Management System

Publicis Communications Schweiz geht mit Gate B eine Partnerschaft im Bereich Marketing Resource Management ein. Durch diese Zusammenarbeit will Publicis in Zukunft die unterschiedlichsten Anforderungen ihrer Kunden im Bereich Marketing Resource Management abdecken können.

Um der steigenden Nachfrage von Kunden, beispielsweise bei der Lancierung einer neuen Kampagne oder beim weltweiten Rollout eines neuen Corporate Design, Hand zu bieten, wird Publicis diese Dienstleistungen zusammen mit dem Schweizer Beratungs-, Vertriebs- und Implementierungspartner von Brand Maker in Zukunft anbieten. «Durch die Partnerschaft mit Gate B können wir in Zukunft gemeinsame MRM-Lösungen aufsetzen und implementieren, welche es erlauben unsere Kunden im Markt noch erfolgreicher zu positionieren», so Publicis in einer Mitteilung vom Mittwoch. Man könne mit Gate B und dem Marketing Resource Management System Brand Maker nun das Leistungsportfolio weiter ausbauen und in Zukunft den Kunden eine noch effizientere operative Marketing-Kommunikation anbieten.

Hear the World stellt mit Aufklärungskampagne Guinness Weltrekord auf

Die Schweizer Hear the World Foundation ist für die weltweit grösste Foto-Aufklärungskampagne ausgezeichnet worden. Sie klärt die Öffentlichkeit über die Bedeutung des Hörvermögens sowie die Konsequenzen von Hörverlust auf und unterstützt Betroffene.

Für diese Mission liessen sich zahlreiche Stars von Fotograf Bryan Adams mit der Hand hinter dem Ohr, in der Hear the World Pose für bewusstes Hören, ablichten. Dank diesem Engagement wurde die Hear the World Foundation jetzt von Guinness World Records für die weltweit grösste Foto-Aufklärungskampagne mit 53 prominenten Unterstützern ausgezeichnet. Mittlerweile sind es ar über 60 Prominente, die sich für die gute Sache engagieren. Alle Porträts wurden von Fotograf Bryan Adams gemacht.

Im Jahr 2006 wurde die Hear the World Foundation ins Leben gerufen. Das Ziel: die Aufmerksamkeit für die bislang vernachlässigten Themen Hören und Hörver- lust in der breiten Öffentlichkeit zu steigern und bedürftige Menschen mit Hörverlust zu unterstützen. Gleich zu Beginn konnte ein prominenter Botschafter für die Mission gewonnen werden: Der Musiker Plácido Domingo. So entstand das erste Porträt der heute weltweiten Foto-Aufklärungskampagne. Es zeigt den spanischen Opernsänger in der Hear the World Pose, mit der Hand hinter dem Ohr.

hdw1
(Hear the World Botschafter der ersten Stunde: Plácido Domingo. Copyright by Bryan Adams)

Tamedia lanciert Ideenwettbewerb

Tamedia lanciert mit Open Development Projects einen Ideenwettbewerb nach dem Vorbild bekannter «Hack Days» von Grossunternehmen aus den USA und Deutschland. An einem zweitätigen Workshop werden die Teilnehmenden ein Konzept zur Umsetzung eines Online-Projektes erarbeiten.

Zur Auswahl stehen Projekte der Sonntagszeitung und des Online-Modeportals Fashion Friends. Beim Projekt der Sonntagszeitung soll ein interaktiver 3D-Globus, auf dem alle Reisereportagen der Zeitung geografisch verankert sind, kreiert werden. Bei Fashion Friends steht die Gamification im Zentrum. Zielgruppe des Ideenwettbewerbs sind Studierende, Freelancer, Festangestellte und Kreative aus den Bereichen Webentwicklung, Webdesign, Interfacedesign, Entrepreneurship und Projektmanagement.
 
Aus den eingereichten Beiträgen ermittelt die Jury rund um Christoph Brand, Leiter Digital bei Tamedia, einen Gewinner. Neben der Aussicht auf Umsetzung der beiden Gewinnerbeiträge werden unter anderem ein Überraschungspreis sowie zahlreiche weitere Preise verliehen.
 
Die Veranstaltung findet am Samstag, 9. und Sonntag, 10. März 2013 in Zürich statt. Bewerben können sich Teams oder Einzelpersonen.

OSW verstärkt Team weiter

Die Agentur OSW hat das Team weiter verstärkt. Caroline Strebel heisst der Neuzugang bei OSW.

Caroline Strebel absolvierte das Handelsdiplom in Basel. Ihre Karriere begann in der Agentur H.A. Bichsel. Dann zog es sie weiter zur Valencia Kommunikation, wo sie als Beraterin Kunden wie Coop, Messe Schweiz, Kuhn Rikon und weitere betreute. Gestartet war sie als Assistentin, wurde Junior Beraterin, arbeitete als Beraterin und war schlussendlich als Teamleiterin mit zwei Kommunikationplanerin tätig.

Berufsbegleitend absolvierte Strebel eine Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Kommunikationsplanerin.  Im SAWI eignete sie sich auch die Ausbildung Kommmunikationsleiterin an.

Caroline Strebel teilt sich die Stelle bei OSW mit Corinne Engler.

BSSM lädt zur Ü8-Party bei Kestenholz

Die Kestenholz Gruppe lanciert eine neue Dienstleistung für über achtjährige Mercedes-Benz Fahrzeuge. Mit der Bewerbung dieser Innovation im Autogewerbe hat der Mercedes-Benz Partner die Agentur BSSM beauftragt.

Die Basler Agentur entwickelten aus dem neuen Serviceangebot, das spezielle Konditionen bei Wartungs- und Instandstellungsarbeiten anbietet, eine Ü8-Party. Die Einladung an Besitzer entsprechender Mercedes-Benz Modelle erfolgt über eine bereit gestreute F12-Kampagne im WG 31 und Massnahmen am POS. Der Start zu dieser Serviceoffensive erfolgte in diesen Tagen.

Verantwortlich bei Kestenholz: Stephan Kestenholz (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM: Urs Schneider (CD); Hannes Müller (Text); Pascal Rehmann (AD); Philipp Buser, Roger Berthoud (Beratung).

Kestenholz_F12_Ue-8-Party

 

Inter-Punkt: Meinung zum Aargauer Wald visualisiert

Das Bundesamt für Umwelt führte eine Befragung zum Thema Wald durch. Agentur Inter-Punkt setzte den Bericht um, welcher die für den Kanton Aargau relevanten Ergebnisse zusammenfasst.

2010 wurde durch das Bundesamt für Umwelt eine gesamtschweizerische Umfrage zum Thema Wald durchgeführt. Die für sie relevanten Ergebnisse sollten nun vom Departement BVU des Kantons Aargau für die Bevölkerung in einem leserfreundlichen Bericht präsentiert werden. Inter-Punkt übernahm die Erarbeitung des Bildkonzepts, sowie die Entwicklung von Icons und die finale Umsetzung der Berichte.

Das Bildkonzept stelle die Beziehung vom Menschen zum Wald dar, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die Fotografien würden die verschiedenen Funktionen des Waldes zeigen: Der Wald als Arbeitsumfeld, als Freizeitanlage oder als Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Um die Inhalte gestaltungstechnisch noch mehr zu unterstützen, wurden über 70 Icons designt. Diese Icons werden zukünftig für weitere Projekte und Massnahmen angewendet.

Verantwortlich beim Kanton Aargau, Departement BVU, Abteilung Wald: Franziska Kaiser, Marcel Murri. Verantwortlich bei Inter-Punkt: Fabian Koch (Beratung, Konzept), Christoph Zimmermann (Grafik, Konzept). Fotograf: Jean-Jaques Ruchti. Text: Dialog Umwelt.

bild_gross
bild_holz
icons
tabellen

 

15. Berner Marketingtag: Mut in allen Facetten

Unter dem Motto «no risk, no fun» erlebten am Berner Marketingtag rund 500 Unternehmerinnen und Unternehmer, weshalb Erfolg mutige Entscheidungen braucht. Zu den Referenten zählten Bundesrat Ueli Maurer, TV-Profi Kurt Schaad und Spitzenhotelier Carsten K. Rath.

«Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.» Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry leitete Bundesrat Ueli Maurer seine Rede über die Schweizer Kandidatur für Olympische Winterspiele 2012 ein. Im Gespräch mit Moderatorin Andrea Jansen zeigte er sich optimistisch, dass bei der anstehenden Volksabstimmung im kommenden März, die Mehrheit der Bündner Stimmbevölkerung ein Ja für eine Olympiakandidatur in die Urne legen werde. Ob die Bündner Stimmbevölkerung dem Bauchgefühl des Sportministers tatsächlich folgt, wird sich weisen. Dass man sich aber auf seine Intuition verlassen sollte, dafür plädierte Gedankenleser Gabriel Palacios in seinem Referat, das er mit eindrücklichen Show-Elementen ergänzte. Im abschliessenden Teil des Vormittags sprachen TV-Profi und Mitbegründer des Social-TV-Senders Joiz, Publisuisse-Direktor Martin Schneider und Tobias Asch, Mitinhaber von Bureau G9 und Filmwords über die televisionäre Zukunft. Kurt Schaad sieht die digitale Revolution voll in Gang. Martin Schneider betonte, dass auch in der digitalen Entwicklung relevanter Content nach wie vor Erfolg und dadurch Priorität hat. Tobias Asch machte darauf aufmerksam, dass Zuschauer relevante Inhalte werden immer mehr «on demand» und ohne Werbeunterbrechungen nachfragen, weshalb TV-Werbung sich weiterentwickeln müsse.

Fünf Sekunden mit Bill Clinton

Seit über 30 Jahren lebt René Strickler mit Raubtieren. Am Berner Marketingtag sagte er, weshalb er sich Angst im Umgang mit den Tieren gar nicht leisten könne: Diese würden jede Emotion wahrnehmen. Hätte er Angst, würde er sofort angegriffen. Carsten K. Rath entführte die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Grand-Hotellerie und erzählte, wie fünf Sekunden mit Bill Clinton sein Leben veränderten. Als sich der frühere US-Präsident nach seinem Besuch in Raths damaligem Hotel Adlon in Berlin persönlich bei Rath bedankt hatte, sei ihm klar geworden, weshalb er sich für bedingungslose Service Excellence einsetze. Seither arbeite er und alle seine Mitarbeitenden bei der Kameha-Gruppe nach der fünf-Sekundenregel. Er ermahnte alle Anwesenden, sich bei jedem Meeting, bei jeder Entscheidung genau zu überlegen, was dies dem Kunden bringe und gleichzeitig nie die persönliche Note ausser Acht zu lassen. «Denn Professionalität ohne Herzlichkeit ist Arroganz», so Rath. Viel Herzlichkeit und vor allem viel Herzblut bewies auch Transportunternehmer Daniel Schöni. Er berichtete von kriegsähnlichen Zuständen in der Transportbranche, von Reifen- und Treibstoffdiebstal, von Preiszerfall und Lohndruck. Dennoch kämpfe er weiter, sagte Schöni, «jetzt erst recht». Den Abschluss des thematisch vielschichtigen Tages machte die traditionelle Berner Runde mit der Boxweltmeisterin Aniya Seki, der Medienkünstlerin Chantal Michel, Swiss-Venture-Club-Präsident Hans-Ulrich Müller und Daniel Borer, dem Verwaltungsratspräsidenten von Skywork Airlines. Sie alle bewiesen wie facettenreich das Thema Mut ist – egal ob im Ring, in einer Performance oder im Geschäftsalltag.

Werbewoche.ch bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Ticket-Verlosung für das Interesse. Wir hoffen, die beiden Gewinner haben einen inspirierenden und spannenden Tag erlebt.

ku16
Bundesrat Ueli Maurer

ku20
Bundesrat Ueli Maurer und Moderatorin Andrea Jansen

ku10
SCB-CEO Marc Lüthi

ku12
Kurt Schaad

ku13
Präsidentin Bala Trachsel waehrend des Referats

ku3

 

Guave Studios erweitert das Team

Lukas Gloor, Mattias Gysin und Debby Bürgisser gehören neu zum Team der Zürcher Agentur Guave Studios. Die Agentur verstärkt sich damit in den Bereichen Design und Entwicklung.

Lukas Gloor wird das Team dabei in Sachen digital Design verstärken. Der ausgebildete Grafik- und Web-Designer, der laut Mitteilung immer auf gute Usability Wert legt, ist bereits seit August 2012 bei Guave Studios tätig. Debby Bürgisser studierte Kunst und Design und spezialisierte sich dann in Sachen Typografie. Die Designerin hat bereits eine eigene Schriftfamilie entwickelt. Nun schlägt sie bei Guave Studios digitale Wege ein. Mattias Gysin sei Entwickler aus Leidenschaft, schreibt die Agentur. Der Web-Developer hat bereits in anderen Webagenturen Erfahrungen gesammelt, bevor ihn die Lust auf neue Herausforderungen zu Guave Studios brachte.

teamerw

Swisscom prämiert beste Schweizer Smartphone-Apps

Am Montag wurden in Bern die jeweils besten Schweizer Apps für die Smartphone-Betriebssysteme Android, iOS und Windows Phone mit dem «Swisscom App of the Year Award» ausgezeichnet. Die Gewinner-Apps heissen Swissclimb, Oko und Touchmountain.

Die Gewinner-Apps haben sich laut Mitteilung gegen über 60 Mitbewerber durchgesetzt und überzeugten mit ihrer Innovationskraft, dem Kundennutzen und der hohen Benutzerfreundlichkeit. Die Award-Verleihung fand im Rahmen der internationalen Unternehmerwoche, der GEW Switzerland, statt. Rund 100 Branchenkenner und Entwickler aus der ganzen Schweiz wohnten der Auszeichnung bei. «Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir mit Swissclimb eine der besten Applikationen der Schweiz entwickelt haben», so Marco Zietzling, Entwickler der Gewinner-App in der Kategorie Android. «Es ist schön, wenn man für die Arbeit belohnt wird», pflichtet Studentin Nadezda Suvorova bei, die die Idee zur Entwicklung des Gehirntrainingsspiels Oko hatte.

Die Gewinner – vom Klettern bis zum Gehirntraining

Die Kategorie Android gewann Swissclimb, eine Outdoor-App mit umfassenden Informationen zu über 600 Klettergebieten in der Schweiz. In der Kategorie iOS konnte die App Oko am meisten überzeugen. Das hypnotisierende Gehirntrainingsspiel ist ein Videopuzzle mit faszinierenden NASA-Aufnahmen der Erde. Gewinner in der Kategorie Windows Phone wurde Touchmountain. Die Augmented Reality-App identifiziert Berge auf der ganzen Welt und enthält vielfältige Angaben wie Höhe, Distanz und Wetter.

Nominierung via Publikumsvoting

Anhand eines Online-Publikumvotings wurde aus den insgesamt 65 eingereichten Anwendungen pro Kategorie je eine App für den Award nominiert. Eine Fachjury aus Entwicklern, Marketingspezialisten und Branchenkennern ergänzte die Kategorien mit je zwei weiteren Apps und kürte schliesslich die Sieger. «Ich war über die riesige Palette an verschiedenen Apps erstaunt. Das zeigt, wie aktiv die Schweizer Entwickler sind», so Marco Wyrsch, Jurymitglied und Präsident des grössten Schweizer Smartphone-Portals PocketPC.

Würdigung der Schweizer Entwicklerszene

Mit dem Swisscom App of the Year Award will Swisscom Schweizer Entwickler und Start-ups motivieren, einen Beitrag zur mobilen Kommunikation zu leisten, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Gleichzeitig bietet sie ihnen die Möglichkeit, ihre Applikationen einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Gewinnern erhalten deshalb neben der Siegertrophäe und einem Tablet zusätzlich kommunikative Präsenz in den Swisscom Online-Medien sowie im Swisscom Shop Magazin mit rund 1,5 Millionen Lesern.

 

Attika im neuen Kleid

Das Zürcher Magazin Attika feiert im kommenden Jahr das 10-jährige Bestehen und hat sich mit der letzten Ausgabe 2012 ein neues Kleid geschenkt. Die Printausgabe und der Webauftritt wurden komplett neu gestaltet.

Das Magazin Attika ist laut Mitteilung konzipiert für all diejenigen, «die das Aussergewöhnliche, das Schöne und das Exklusive im Lebensraum Zürich suchen». Berichtet wird aus Zürich in den Bereichen Immobilien, People, Style, Travel, Design und Culture. Es werden Persönlichkeiten präsentiert, innovative Unternehmen sowie Dienstleistungen vorgestellt und viel Wert auf fundierte Berichterstattung gelegt.

Die Zürcher Visual Design Agentur Design Labor hat eine stärkere Positionierung und Differenzierung der Marke erarbeitet. Im Rahmen der Neupositionierung wurde ein neuer Schriftzug entworfen und die Printausgabe sowie die Website komplett überarbeitet. Der neue Online-Auftritt lässt die Besucher durch eine emotionale Bildsprache direkt in die Artikel eintauchen und Dank der übersichtlichen Struktur kann der Leser schnell und einfach den gewünschten Artikel abrufen. Der Verleger Urs Huebscher dazu: «Ich denke es ist uns gut gelungen, das Magazin auf ein gehobenes Niveau zu bringen, welches unseren Kunden sowie Werbepartnern ganz bestimmt gefallen wird.»

Verantwortlich bei Attika: Urs Huebscher (Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Design Labor: Zoran Bozanic (Design und Beratung), Niruba Balasingam (Layout), Oliver Jovanovic (Programmierung).

attika-cover
werbewoche2
werbewoche3
Werbewoche1
 

BPRA bekennt sich zur Transparenz beim Lobbying

Der Bund Schweizer Public Relations Agenturen (BPRA) bekennt sich in einem Positionspapier zur Transparenz beim Lobbying und befürwortet eine offizielle Akkreditierung für Lobbyisten mit Offenlegung der beim Lobbying vertretenen Mandate.

BPRA setzt sich für eine transparente und professionelle Interessenvertretung von Firmen, Verbänden und NPO ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung haben die Agenturen einstimmig ein Positionspapier verabschiedet, welches ein klares Bekenntnis zur Transparenz beim Lobbying ablegt: Der BPRA befürwortet darin eine offizielle Akkreditierung für Lobbyisten, ein öffentlich einsehbares Lobbyisten-Register sowie die Offenlegung der beim Lobbying vertretenen Mandate.

«Die Lobbying-Unterstützung durch Kommunikationsagenturen wird durch Unternehmen und Verbände in der Schweiz immer mehr nachgefragt», sagt Roman Geiser, Präsident des BPRA und CEO von Farner Consulting. «Gleichzeitig ist der Trend zu Standardisierung und Professionalisierung des Lobbying-Angebotes feststellbar. Dazu gehört auch, dass sich die Kommunikationsbranche den ethischen und politischen Fragen zur eigenen Rolle und zur Transparenz stellt».

«Zudem ist es an der Zeit, professionelle politische Interessenvertretung in der Schweiz als Realität anzuerkennen», sagt Andreas Hugi, Managing Partner von Furrer Hugi & Partner und Leiter Public Affairs Chapter des BPRA. «Diese schmälert keineswegs die Position und das Ansehen des politischen Systems. Sie leistet vielmehr, wenn sie transparent und offen erfolgt, einen wichtigen Beitrag zur politischen Debatte und Meinungsbildung».

Die BPRA-Position zur Lobby-Transparenz im Detail

Das BPRA-Positionspapier zur Lobbytransparenz konzentriert sich auf Transparenzmass-nahmen in der politischen Interessenvertretung durch externe Berater auf eidgenössischer Ebene. Im Detail setzt sich der Verband für folgende Regelungen ein:

1. Der BPRA setzt sich für eine transparente und professionelle Interessenvertretung von Firmen, Verbänden und NPO ein, sei dies durch diese Organisationen selbst oder mittels Unterstützung durch Agenturen.

2. Der BPRA befürwortet eine durch die Parlamentsdienste oder die Bundeskanzlei geführte Akkreditierung für Lobbyisten. Diese soll in einem Transparenz- oder Lobbyregister öffentlich gemacht werden.

3. Interessenvertreter erhalten eine Akkreditierung und damit einen Zutrittsausweis zur Wandelhalle, wenn sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

a. Eintrag in ein öffentliches Register auf der Basis der Selbstdeklaration

b. Unterzeichnung eines Verhaltens-Codex

c. Offenlegung derjenigen Public Affairs – Mandate des Arbeitgebers (Agentur), in dessen Auftrag man den Zutritt zum Parlament benötigt

d. Offenlegung des Arbeitgebers bei Public Affairs-Mitarbeitern von Firmen, Verbänden und NPO

Das Positionspapier kann unter Bpra.ch heruntergeladen werden.
 

get_footer();