Burson-Marsteller Schweiz mit neuer CEO

Urs Rellstab, CEO von Burson-Marsteller Schweiz, hat die Firma verlassen, um anderen Herausforderungen nachzukommen. Marie-Louise Baumann, Senior Advisor und Mitglied des Verwaltungsrates von Burson-Marsteller Schweiz, ist CEO ad interim.

Marie-Louise Baumann kam im Jahre 2000 vom Generalsekretariat der Freisinnig-Demokratischen Partei FDP Schweiz zu Burson-Marsteller und übernahm die Leitung des Public Affairs Teams. Sie habe grosse Erfahrung in den Bereichen Kommunikation und Public Affairs, wie Burson-Marsteller am Freitag mitteilte. Ausserdem habe sie zahlreiche Mandate von grossem öffentlichen Interesse für verschiedene Industriezweige und Organisationen betreut. Vor ihrer Tätigkeit bei der FDP Schweiz war sie Sektionschefin des Rechtsdienstes der Bundeskanzlei.

Farner verstärkt das Werbeteam

Natalie Jäggi, wird per 7. Januar 2013 Senior Consultant bei Farner Consulting im Bereich Werbung. Das Team Farner Werbung unter der Leitung von Alexander Roosdorp baut somit sein Beratungsangebot aus.

Natalie Jäggi bringt 15 Jahre Erfahrung auf Agentur- wie auch auf Unternehmensseite in Werbung, Branding und Public Relations mit. Zuvor arbeitete sie unter anderem bei Pfizer als Manager Corporate Communications, bei der Branding Agentur Scholtysik Niederberger Kraft als Geschäftsleitungsmitglied und bei Advico, Young & Rubicam als Group Account Director.

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Pixeldisko: Das Ried 1892

120 Jahre nach der Erbauung des in Wilderswil BE erbauten Gästehauses «Ried» lässt die Agentur Pixeldisko diese Blüte wieder aufgehen. Eine Kampagne wurde anlässlich der Renovationsarbeiten und der geplanten Vermietung lanciert.

Das Gästehaus ist einem erbauten Berner Oberländer Chalet nachempfunden, der Wohnraum lebt von den hellen hohen Räumen, dem elegant verarbeiteten Parkett, Schnitzereien und vielen weiteren eindrücklichen Merkmalen kunstvollsten Handwerkes aus der Zeit des Historismus. Dies hat die Agenur mithilfe von zeitgemässer Bild-/Wortmarke, Bildwelt, Image Broschüre und Website sowie einer Inseratekampagne vermittelt.

Verantwortlich bei Pixeldisko: Marc Schadegg (Creative Direction), Othmar Küng (Art Direction, Beratung), Pia Fleischmann, Corinne Wyssen, Katja Zimmermann (Grafik & Desktop Publishing). Verantwortlich für das Ried: Thomas Wach, Nina Wach (Bauherrschaft).

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Update lanciert Online-Zugriff auf Energiedaten von Erdgas Zürich

Update hat für Erdgas Zürich einen neuen Online-Service realisiert. Damit können rund um die Uhr Verbrauchsdaten und Rechnungen abgerufen sowie Zählerstände und Adressänderungen gemeldet werden.

Nach der Online-Registration mit der persönlichen Kundennummer, der Nummer der letzten Rechnung und einer gültigen E-Mail-Adresse steht das neue Kundenportal allen Kunden von Erdgas Zürich zur Verfügung. Darin können sie nicht nur die letzten Rechnungen und Verbrauchsdaten abrufen, sondern auch Zählerstände und Adressänderungen melden. Wer sich zusätzlich für die Umwelt engagieren möchte, kann zudem die Höhe des Biogas-Anteils selber auswählen. Die Formulare und Datenabrufe interagieren dabei über verschlüsselte Webservices direkt mit dem SAP-System von Erdgas Zürich.

Realisiert wurde das neue Kundenportal durch die Zürcher Internet- und Medienagentur Update. Als technisches Fundament kommt das freie PHP-Framework «Yii» zum Einsatz, das Funktionen und Prozesse für die Programmierung schneller, dynamischer und sicherer Webapplikationen zur Verfügung stellt.

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Swissinfo.ch mit Spezialpreis Nicolas Bouvier ausgezeichnet

Das Genfer Büro der Internetplattform Swissinfo.ch ist mit einem Spezialpreis Nicolas Bouvier für die redaktionelle Berichterstattung über Genf ausgezeichnet worden. Vergeben wurde der Prix Bouvier zum dritten Mal in diesem Jahr vom Schweizer Presse Club in Genf.

Die vier in Genf tätigen Journalistinnen und Journalisten Kuniko Satonobu, Simon Bradley, Mohamed Cherif und Frédéric Burnand berichten in den Sprachen Japanisch, Englisch, Arabisch und Französisch regelmässig über internationale Organisationen, Verhandlungen und Verträge. Die Auszeichnung sei auch eine Anerkennung für das neue redaktionelle Konzept von Swissinfo.ch, das schwergewichtig auf Analysen, Hintergrundberichte, Interviews und multimediale Reportagen setze, heisst es in einer Swissinfo-Mitteilung. Die neun Swissinfo-Sprachen werden im kommenden Jahr durch ein russischsprachiges Angebot ergänzt, welches die Schweiz und ihre internationalen Beziehungen einem russischsprachigen Publikum näher bringen soll.

Vergeben wurde der Prix Bouvier zum dritten Mal in diesem Jahr vom Schweizer Presse Club in Genf. In Erinnerung an den 1998 verstorbenen Reiseschriftsteller und Fotografen Nicolas Bouvier werden Journalisten sowie Medienorganisationen ausgezeichnet, welche mit qualitativ hochstehenden Beiträgen über die Vereinten Nationen, Menschenrechte, humanitäre Hilfe, Flüchtlinge, Migration, Gesundheit, Arbeit und den internationalen Handel berichten.

Swissinfo.ch richtet sich heute in erster Linie an ein internationales, an der Schweiz interessiertes Publikum sowie an die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Der internationale Dienst der SRG biete freie Meinungsbildung im Hinblick auf die Ausübung ihrer politischen Rechte in der Schweiz (Abstimmungs- und Wahldossiers), heisst es in der Swissinfo-Mitteilung. Er soll eine spezifisch schweizerische Gesamtsicht sowie schweizerische Standpunkte zu internationalen Ereignissen und Entwicklungen vermitteln und die Sicht des Auslands über die Schweiz und deren Positionen widerspiegeln.

 

15. Swiss Photo Award ausgeschrieben

Der Swiss Photo Award ist nun zum 15. Mal ausgeschrieben. Neu hinzu kommt der Kategorienpreis «Reportage».

Der neue Preis soll nicht nur den Award aufwerten, sondern auch die Ausstellung im Mai. Dies dadurch, dass er neu die insgesamt besten 70 Arbeiten zeigt, anstatt 18 wie in den Vorgängerjahren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der Swiss Photo Award – EWZ.Selection ist mit einer Gesamtpreissumme von 37'000 Franken dotiert. Er sucht bis zum 14. Januar 2013 in Architektur, Fashion, Fine Art, Free, Redaktionelle Fotografie, Reportage und Werbung die besten Schweizer Fotoarbeiten des Jahres 2012.

Zur Teilnahmebedingungen, Reglement sowie Informationen zur Jury
 

Red Lion Schweiz: Neuer Creative Director

Per 1. Februar 2013 übernimmt David Fischer die Gesamtleitung Kreation von Red Lion. Mit diesem Schritt will Red Lion den Anspruch unterstreichen, nicht nur die kleine Schwester von Publicis Communications Schweiz zu sein.

Der neue Anspruch sei, eigenständig im Markt zu wachsen und sich als kreative und agile Kleinagentur zu behaupten, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. David Fischers Kariere startete 2003 in Berlin, wo er über 8 Jahre bei Scholz & Friends tätig war. Im Jahr 2011 übernahm er bei Scholz & Friends Schweiz als Executive Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung die kreative Leitung. Mit David Fischer konnte sich das Red Lion Rudel mit ihrem Wunschkandidaten verstärken, so die Agentur in der Mitteilung weiter.

Neben seinem sechsten Platz im internationalen Vergleichsranking der Art Directors beim Big Won 2008 hat er sich mit über 200 Preisen bei internationalen Kreativwettbewerben und darunter sechs Mal den Grand Prix einen Namen als Top‐Kreativer gemacht. David Fischer ist Mitglied im ADC Deutschland.

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Woz im Gold-Cover zu den 300 Reichsten, «die nicht teilen wollen»

Die linke Wochenzeitung Woz ist am Donnerstag als Spezialausgabe mit Gold-Cover erschienen. Dies als Anspielung auf das am Freitag erscheinende Rating des Wirtschaftsmagazins Bilanz zu den 300 Reichsten der Schweiz.

Anstatt die Reichsten «auf Hochglanz abzufeiern», fordert die Woz die 300 Reichsten der Schweiz per Brief auf, je eine Million Franken für eine sogenannte «Together»-Initiative für eine gerechte Schweiz einzuzahlen. Die Rückmeldungen fielen spärlich aus. Mitunter wurde auch an der Zurechnungsfähigkeit des Absenders gezweifelt.

Die Redaktion suchte deshalb einige der Milliardäre persönlich an den Toren ihrer Villen auf oder versuchte sie telefonisch zu erreichen – auch dies ohne grossen Erfolg, wie eine Reportage dokumentiert. Immerhin rief ein Bankier zurück und liess sich anonym mit der Aussage zitieren, wonach «für die Aufrechterhaltung der demokratischen Strukturen längerfristig kein Weg an einer höheren Besteuerung der Reichen vorbeiführt.»

In der 64 Seiten umfassenden Spezialausgabe findet sich zudem ein Interview mit dem marxistischen Philosophen Slavoj Zizek, der es für falsch hält, sich einzumischen, und provokativ dafür plädiert, die Reichen doch einfach reich sein zu lassen. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Der Hundefänger von Nestlé

Stöckchen werfen, Ballspielen und Herumtollen auf der Hundewiese: Hund und Herrchen haben sich ordentlich verausgabt und entspannen gemeinsam auf dem Sofa. Plötzlich spitzt der Vierbeiner aufmerksam seine Ohren und reckt den Kopf interessiert Richtung Fernseher… Warum?

Das könnte an der neuen Werbekampagne der Hundefuttermarke Beneful von Nestlé Purina Pet Care liegen. Oder an den speziell für Hundeohren entwickelten akustischen Signalen, die den Werbespot begleiten. Denn Beneful hat einen TV-Spot mit drei verschiedenen akustischen Signalen für Hundeohren entwickelt, um so die Aufmerksamkeit der Vierbeiner und damit auch ihrer Halter zu gewinnen. Auf diese Weise wolle man sich mit dem TV-Spot und einem Schmunzeln an die vierbeinige Zielgruppe und auch an die Hundehalter wenden, erläutert das Schweizer Brand Department von Nestlé das Konzept.

Der Werbespot wird ab sofort bis Mitte Dezember auf Schweizer TV-Kanälen und Privatsendern ausgestrahlt. Hundeliebhaber, die den Effekt auf ihren Vierbeinern testen wollen, können sich den Werbespot jederzeit online anschauen.

Und hier die Erklärung für alle Nicht-Hunde, die das akustische Signal im Spot auch nicht gehört haben: Der Werbespot enthält drei verschiedene akustische Signale inklusive einer hohen Tonfrequenz. So könne das Video zum gemeinsamen TV-Spot für Hund und Halter werden, erläutert Georg Sanders, Ernährungsexperte und Verbraucherberater bei Nestlé Purina Pet Care. «Während der Vierbeiner interessiert Richtung Bildschirm schaut, kann der Hundefutterkäufer den Informationen zum Beneful-Futter folgen».

Ein trautes Beisammensein vor dem Fernseher also, bei dem des Hundes Interesse an den Signalen den Besitzer zum Kauf der Ware animieren soll.

Doch die drei akustischen Signale sind nicht alle unhörbar für den Menschen. Der erste Ton, ein sogenannter Squeak entspricht dem klassischen Quietsch-Ton von Hundespielzeugen. Er ist für Hund und Mensch hörbar. Das zweite Geräusch ist eine hohe Tonfrequenz ähnlich einer Hundepfeife, welche Menschen kaum hören können. Das dritte Geräusch ist ein sanftes, hohes «Pling», ebenfalls für Mensch und Tier gedacht. Die Reaktion der Hunde auf die Geräusche des TV-Spots hängt also unter anderem vom Spielverhalten von Hund und Halter ab.

Würden Sie das Futter für Ihr geliebtes Haustier danach aussuchen, für welchen TV-Spot der Hund am meisten Interesse zeigt? Mit einem Schmunzeln gefragt, natürlich. (uma)
 

Tanja Schlager übernimmt Leitung von Belepok Zürich

Tanja Schlager hat die Leitung der Zürcher Niederlassung der Kölner Design- und Kommunikationsagentur Bel Epok übernommen. Die Agentur hat sich auf die Beratung von internationalen Marken mit Schwerpunkt Fashion, Beauty und Lifestyle spezialisiert.

Tanja Schlager verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung in markenfokussierter Kommunikation, die sie auf Agentur- und Unternehmensseite in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz erworben hat. Nach ihrer Tätigkeit bei internationalen Brandingagenturen, zuletzt in führenden Marketing-Positionen bei Swarovski und lebt Schlager seit nunmehr 4 Jahre in Zürich. «Ich möchte den Standort Zürich weiter ausbauen und unser Angebot um die strategische Markenentwicklung und -führung stärken, so Tanja Schlager zu ihrer neuen Aufgabe.

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Mayoris: Adventszeit ist E-Mail-Marketing-Zeit

Mayoris nutzt die Adventszeit, um zu zeigen, wie das Medium E-Mail optimal eingesetzt wird. Zusammen mit ihrem Partner Artegic hat Mayoris einen Adventskalender mit Prozesslogik entwickelt, der situativ auf den Wunsch des Empfängers reagiert.

Der Adventskalender «Hint or Benefit» soll demonstrieren, wie man es «richtig macht». Die angemeldeten Teilnehmer erhalten eine tägliche Mail mit zwei «Türchen» (Links). Mit dem Klick auf einen der Links entscheidet sich der Leser zwischen einem E-Mail-Marketingtipp («Hint») oder einer Überraschung ohne thematischen Marketingbezug («Benefit»). Der Leser wählt also jeden Tag von Neuem, ob er etwas lernen oder eine kleine Überraschung erhalten möchte. Hat sich der Leser jedoch für eines der «Türchen» entschieden, bleibt der Klick auf den zweiten Link dieses Tages wirkungslos.

Die Teilnahme am Mayoris Adventskalender ist nur nach expliziter Anmeldung möglich. Dies ist ein wichtiges Erfolgskriterium für erfolgreiches E-Mail-Marketing, so der Anbieter von E-Mail-Marketing-Lösungen und –Services in einer Mitteilung vom Donnerstag. Der Leser solle nur erhalten, was er wirklich lesen möchte. Je besser die Empfänger im Vorfeld über die Frequenz der Kampagne Bescheid wissen, desto höher sei deren Akzeptanz und desto weniger Abmeldungen seien zu erwarten.

Der E-Mail-Adventskalender «Hint or Benefit» soll aufzeigen, wie das Medium E-Mail nachhaltig und originell zur Kundenbindung und –aktivierung genutzt werden kann, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Teilnahme am E-Mail-Marketing-Adventskalender ist kostenlos und erfolgt mit Anmeldung.

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Ein Kästchen gegen unerwünschte Telefonverkäufer

Ein kleines Kästchen soll künftig vor Telefonwerbung schützen. Es enthält tausende Telefonnummern von Telefonverkäufern, blockiert diese und informiert die anrufende Person, dass ihr Anruf unerwünscht ist.

Erhältlich ist das Kästchen ab Februar. Entwickelt wurde das Gerät vom Westschweizer Konsumentenschutz, der Fédération romande des consommateurs FRC und einer Waadtländer Datenverarbeitungs-Firma, wie der FRC am Donnerstag mitteilte. Das 10-Zentimeter-Gehäuse wird mit dem Festnetz-Telefon verbunden und blockiert nach zweimaligem Läuten eingehende Anrufe von registrierten Nummern.

Die Nummern wurden über die vergangenen Monate hinweg unter anderem von den drei Schweizer Konsumentenorganisationen gesammelt. Seit April ist das Gesetz über den unlauteren Wettbewerb UWG in Kraft. Das geänderte UWG verbietet Lockvogelangebote und erschwert Adressbuchschwindel. Damit das Gesetz nicht nur toter Buchstabe bleibt, bietet die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen seither eine Online-Beschwerdemöglichkeit an. Damit hat sie über 4000 Telefonnummern gesammelt. Zusätzlich hat sie in rund 20 Fällen von unlauteren Geschäftspraktiken Strafanzeigen eingereicht.

Das Kästchen ergänze die juristischen Schritte und biete eine einfache Lösung gegen die telefonischen Belästigungen, erklärte FRC-Juristin Valérie Muster der Nachrichtenagentur SDA. Es soll ab Februar 2013 auf den Markt kommen und 119 Franken kosten. Die FRC plant eine Sammelbestellung, um das Gerät günstiger abgeben zu können. Die Sperr-Nummern werden gemäss FRC regelmässig aufdatiert. Die Nutzer des Kästchens sollen auch andere Nummern hinzufügen oder unterdrückte Nummern sperren können. Auch Nummern von Umfrageinstituten können blockiert werden.

Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS macht beim Kästchen und dessen Vertrieb nicht mit, sondern plant ein Merkblatt dazu. Darin würden auch Alternativen aufgezeigt, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Juristische Ahndung schwierig

Das UWG verlangt, dass in Offerten für einen Eintrag in ein Adressbuch – etwa ein Firmenregister – die Kostenpflicht immer in Grossschrift angegeben sein muss. Zudem wurden Massnahmen getroffen, um gegen Gewinnversprechen vorzugehen, die an Werbefahrten oder einen Kaufzwang gebunden sind. Das UWG schränkt auch das Telefonmarketing ein. So handeln Firmen unlauter, wenn sie eine Person zu Werbezwecken anrufen, die im Telefonbuch mit einem Sternchen angibt, dass sie keine Werbung wünscht. Neu im UWG findet sich auch das Verbot für Schneeballsysteme.

Die juristische Ahndung der Vergehen ist jedoch schwierig. Erst jüngst wurde auf eine Strafanzeige nicht eingetreten, weil die Untersuchungsbehörden die Telefonzentrale nicht eruieren konnten, von wo aus die missbräuchlichen Anrufe getätigt wurden. Die Telefonverkäufer nutzten die Nummer eines Unternehmens, das vor Monaten aufgelöst worden war. Im Waadtland wird Mitte Dezember ein erstes Urteil erwartet. Laut Muster haben die Strafanzeigen eine abschreckende Wirkung. Da die Telefonverkäufer aber oft falsche Angaben machten, sei es schwierig, sie zur Verantwortung zu ziehen.

Bevor die Konsumentenorganisationen eine weitere Verschärfung des Gesetzes verlangen, wollen sie die entsprechenden Urteile abwarten. Laut FRC wäre es ideal, wenn die Telefonwerbung klar erkennbar gemacht wird, damit die Konsumenten bei einem Rückruf verlangen können, dass ihre Daten gelöscht werden. (SDA)

Teaserbild: Keystone
 

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