Neue Agentur in Luzern

Appetit auf Kommunikation? In diesem Fall kann man in Luzern seit Oktober 2012 neu das Menu Drei bestellen. Dieses wird serviert von der gleichnamigen Agentur.

Menu Drei besteht aus den beiden Grafikdesignern Alexandra Nessler und Simon Kassewalder sowie der Beraterin Conny Willi. Die drei kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit bei einer Chamer Agentur, wo sie unter anderem für Kunden wie Ricola, Implenia, Roche, Kanton Zug oder Samnaun Tourismus tätig waren. «Bereits an unserem ehemaligen Arbeitsort haben wir gemerkt, dass wir uns perfekt ergänzen.», meint dazu Conny Willi.

Kaum gegründet, kann die junge Agentur bereits mit einem ersten Budgetgewinn aufwarten. Für Scooter Fashion wurde die halbjährlich erscheinende Broschüre neu gestaltet sowie ein sanftes Re-Design des Gesamtauftrittes vorgenommen. Und weitere Arbeiten und Umsetzungen für andere Neukunden stehen bereits auf dem Menuplan, so die Agentur. Man sehe die Herausforderungen nicht nur beim CI/CD, sondern bezeichnet sich als All-Inclusive-Agentur, die vom Branding über die Werbung bis hin zum Webauftritt oder Social-Media-Marketing jegliche Ansprüche an die heutige Kommunikation anbiete und abdecke.

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APGS: «Big Data, Big Planning»

Am 28. November hat die 10. Mitgliederverammlung der Account Planning Group Switzerland APGS am Gottieb Duttweiler Institut stattgefunden.

Dabei blickte die APGS blickt auf diverse Aktivitäten zurück, darunter der Dialogevent «2037» mit Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt, der Toolbox Day bei Google sowie diverse «Beer Cases» mit APGS-Mitgliedern als Gastgeber. Hinzu kommt ein Engagement im Bereich Weiterbildung, insbesondere an der ADC/BSW-Kreativschule, am Sawi und an der HWZ. Mit aktuellen Ein- und Ausblicken zur Frage « Welche Auswirkungen hat «Big Data» auf unsere sozialen und wirtschaftlichen Ökosysteme?» eröffnete Karin Frick, Head of Think Tank, die Versammlung.

Im neuen Jahr wird die APGS ihre Arbeit mit verstärkter Spitze fortsetzen: Neu wurden Ester Elices und Gordon Nemitz in den Vorstand aufgenommen. Bestätigt wurden Rainer Bühler (Präsident), Marco Casile (Vizepräsident), David Schärer, Peter Schäfer und Marc Schumacher. Pascal Schaub, Mitgründer und ehemaliger Präsident, ist aus dem Vorstand ausgetreten.

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APGS-Vorstand mit Marc Schumacher, Rainer Bühler, Gordon Nemitz, Peter Schäfer und Marco Casile. Nicht im Bild: Ester Elices und David Schärer.
 

Advico Y&R: Massgeschneiderte Coupe-Ideen

Advico Y&R hat für Crème d'Or eine Festtagskampagne lanciert. In Zusammenarbeit mit der Saisonküche wurden acht Rezepte für die Kampagne entwickelt.

Diese sind ab sofort als Anzeigen sowie im Crème d'Or Rezept-Booklet zu sehen. Die Coupe-Rezepte sollen die Persönlichkeit der Gäste ins Rezept einbeziehen. So etwa der Coupe «Der-Götti-soll-essen-anstatt-wieder-so-falsch-O-Tannenbaum-zu-singen» oder der Coupe «Ein-letztes-Schlemmen-bevor-die-guten-Vorsätze-eingehalten-werden».

Das Booklet ist auch online abrufbar.

Verantwortlich bei Migros: Judith Schulte, Projektleiterin M-Markenartikel. Verantwortlich bei Advico Y&R: Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Sarah Paul (AD), Marion Lim (Text), Susan Baumgartner, Tanja Birrer (Beratung). Verantwortlich bei der Saisonküche: Flavia Zarro (Stellvertretende Chefredaktorin), Margarethe Junker (Rezepte). Fotografie: Ruth Küng.

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Coundco öffnet im Advent die QR-Code-Türchen

Coundco hat für Homegate.ch einen Adventskalender mit Türchen in Form von QR-Codes lanciert. In Zürich, Bern und Lausanne hängen ab dem 1. Dezember Plakate an stark frequentierten Plätzen.

Hinter jedem Türchen des QR-Code-Adventskalenders verbirgt sich ein Preis. Wer sein Smartphone mit einer QR-Code-App versehen hat, kann täglich Preise aufdecken und an deren Verlosungen teilnehmen. Für alle Nicht-QR-Code-Nutzer gibt es den alljährlichen Homegate.ch-Adventskalender http://www.homegate.ch/christmas auch im Online-Format mit praktischer E-Mail Benachrichtigung für jeden Advents-Tag.

Verantwortlich bei Homegate.ch: Jonella Baur (Marketing Koordinatorin). Verantwortlich bei Coundco: Jaromir Fuoli (Art Direction), Philipp Moser (Programming), Pascal Howald (Programming), Tina Sebald (Client Service), Florian Wieser (Strategie).

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Erfolgreiche zweite Ausgabe des TV 2.0 Summit

Am 29. November 2012 fand im Zürcher Kaufleuten die zweite Austragung des TV 2.0 Summit statt. Aktuell können Videos von Interviews und Reportagen des Anlasses auf Tv2summit.ch angesehen werden.

Wie bereits im letzten Jahr ist auch der TV 2.0 Summit 2012 komplett ausverkauft. Ein Höhepunkt war die Mammut-Runde mit Roger de Weck, Christoph Bauer, Christian Petit und Roger Schawinski. Das Datum für die Ausgabe 2013 steht bereits fest, wie es auf Tv2summit.ch heisst. Die dritte Ausgabe findet am 28. November 2013 statt – dann erstmals im Kaufleuten Klubsaal.

Zu den Videos

 

Zu guter Letzt: lustig oder fahrlässig?

Den Humor der Brasilianer müsste man haben. Dann fände man diesen TV-Scherz mit der versteckten Kamera sicherlich lustig. Oder zumindest eindeutig.

Momentan macht ein Video einer brasilianischen TV-Sendung die weltweite Runde und verbreitet sich mit einer explosionsartigen Geschwindigkeit. Laut Uproxx.com «The Most Horrifying Prank Ever». Bei dieser Art der versteckten Kamera erübrigt sich die Frage «Verstehen Sie Spass?». Angebrachter wäre «Wie gross sind die bleibenden Schäden, wenn wir uns mit Ihnen einen Spass erlauben?»

Dabei ist es ja nichts Neues, die versteckte Kamera für zweifelhafte Zwecke zu missbrauchen. Bereits die MTV-Sendung «Prank’d» lotste auf der Jagd nach Einschaltquoten die Grenzen zur Geschmackslosigkeit aus und brachte die unfreiwilligen Teilnehmer regelmässig an den Rande eines Nervenzusammenbruchs. Jeder Fachmann dürfte bestätigen, dass es nicht unbedingt gesundheitsförderlich ist, sich unnötigerweise Schockerlebnissen auszusetzen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie es lustig oder fahrlässig finden. Kurt Felix, der Vater der versteckten Kamera, dürfte wohl weniger Freude haben, wenn er sähe, was die Unterhaltungsindustrie aus seiner einst so charmanten Idee gemacht hat. Zur Nebensächlichkeit verkommt da die Frage: Sendet man in Brasilien eigentlich immer noch im 4:3-Format? (hae)
 

20 Minuten kauft dänische Pendlerzeitungen

20 Minuten übernimmt MetroXpress Denmark, welche die kostenlosen Pendlerzeitungen MetroXpress und 24timer sowie die dazugehörenden Nachrichtenportale betreibt. Die Pendlerzeitung MetroXpress ist die reichweitenstärkste Zeitung Dänemarks.

Gemeinsam erreichen die beiden Titel, deren Verlag sich in Kopenhagen befindet, eine verteilte Auflage von knapp 350'000 Exemplaren und eine Leserschaft von rund 730'000. 20 Minuten will die Erfahrungen im Aufbau von erfolgreichen Pendlerzeitungen und Online-Newsplattformen in die Gesellschaft einbringen und damit zur Weiterentwicklung des dänischen Zeitungsmarktes beitragen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung von Mittwoch schreibt.

 

20 Minuten übernimmt die Aktien von MetroXpress Denmark per 1. Januar 2013 von den Medienhäusern Metro International (bisher 51 Prozent) sowie von A-Pressen und JP/Politikens Hus (bisher jeweils 24,5 Prozent). MetroXpress Denmark erwirtschaftete 2011 mit rund 80 Mitarbeitern einen Umsatz von 25.5 Millionen Euro. Der für die Übernahme relevante Unternehmenswert beläuft sich auf einen sehr tiefen zweistelligen Euro-Millionenbetrag.

 

Das Engagement in Dänemark ist das zweite Auslandsengagement der Mediengruppe Tamedia, zu der 20 Minuten gehört. Bereits Ende 2007 lancierte Tamedia gemeinsam mit dem luxemburgischen Verlag Editpress die Pendlerzeitung L’Essentiel, die sich seither sehr erfolgreich entwickelt hat.

 

 

«Musikantenstadl» vor dem Aus

ORF und BR haben zwar eine Weiterführung der Traditionssendung «Musikantenstadl» bis 2014 beschlossen – nach dieser Gnadenfrist soll aber Schluss sein.

Das berichten die Fernsehzeitschriften Tele und TV-Star in ihren neusten Ausgaben unter Berufung auf ARD-Quellen. Grund: Die Chefs des Bayerischen Rundfunks glauben nicht mehr an Andy Borgs Musikshow und wollen aussteigen. Und ohne deutsche Zuschauer sei die Show auch für die Schweiz und ihre Künstler nicht mehr interessant.

Bei SRF freut man sich aber erstmal auf die verbleibenden zwei Jahre – und vor allem auf den geplanten «Stadl» live aus Indien im Jahr 2014. «Für SRF ist der Musikantenstadl ein bedeutender Anlass und eine unverzichtbare Musikshow, welche die Werte der Schweiz in die Welt hinausträgt», sagt SRF-Unterhaltungs-Chef Christoph Gebel in einer Mitteilung anlässlich der Vertragsverlängerung.
 

Station renoviert Webauftritt von Wogg

Die Agentur Station hat dem Internetauftritt des Möbelherstellers Wogg einen neuen Look verpasst. Die Seite wurde unter anderem für Tabletts optimiert.

Der E-Shop wurde direkt in die bestehende Seite eingebunden und soll so den Einkauf zu einem angenehmen Erlebnis werden lassen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Der Shop wurde so konzipiert, dass der Einkauf nicht über Wogg direkt geht, sondern über den eigenen Möbelhändler des Vertrauens. Dieser komplexe Vorgang soll einfach und übersichtlich umgesetzt worden sein, so die Mitteilung weiter. Die Website wurde von Flash in HTML5 überführt und für Tabletts optimiert. Das eigens entwickelte CMS lässt Wogg die Website und den Shop im Alleingang unterhalten. Zudem wurde neben Facebook auch Pinterest eingebunden, damit jeder sein neu erworbenes Designerstück allen präsentieren kann.

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Als die Bilder stehen blieben

Bei den meisten läuft die Entwicklung in die andere Richtung: Aus Fotografen werden Filmer. Reiner Roduner geht den Weg zurück zu den Wurzeln der siebten Kunst und hat jetzt zu seiner ersten Vernissage mit Fotos geladen.

«Viele der Fotografen, denen ich in letzter Zeit begegne, dehnen ihre Inszenierungen auf laufende Bilder aus und wollen die Möglichkeiten dieser für sie neuen Zeitachse nutzen. Ich gehe den anderen Weg. Nach 120 Minuten Spielfilmen bis ganz runter zu 5-Sekunden-Commercials interessiert mich auch die starre Achse und die Komprimierung der Inhalte auf das einzelne Bild. Augenblicke in einem einzigen Bild festzuhalten, ist für mich eine ganz neue Erfahrung mit grosser Faszination», erklärt Reiner Roduner. Der bislang bewegte Mann von Absolutturnus Film hat am Montag zu seiner ersten Vernissage mit Fotos in die Zürcher Galerie Christophe Guye geladen. Gezeigt wurden an der Dufourstrasse Bilder, die Roduner in den letzten zwei Jahren bei seinen Reisen in Vietnam, Aetthiopien, Neuseeland, USA, Indien und Europa unternommen hat. Interessiert zeigten sich über hundert Gäste. Mehr als zehn wollten auch Bilder kaufen, was bei Roduner ein bisschen ins Improvisieren brachte. «Eigentlich war der Event nur als ein vorgezogener Weihnachtsapéro für Freunde und Freundinnen gedacht…» (pan)

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Koch Kommunikation gewinnt Swiss Football League

Der jüngste Neuzugang im Kundenportfolio von Koch Kommunikation ist die Swiss Football League. Sie beauftragt die Agentur mit der Konzeption und Realisation der neuen SFL-Website inklusive Matchcenter.

Dieses soll laut Mitteilung eines der Highlights der Seite werden. Mit diversen kleinen «Specials» soll sich das Matchcenter von ähnlichen Online-Diensten abheben und die User nach allen Regeln der Kunst über sämtliche Spiele auf dem Laufenden halten. Das Konzept setzte sich in der letzten Pitch-Runde gegen zwei weitere Agenturen durch.
 

Le Temps: weniger Entlassungen als angekündigt

Der Stellenabbau bei Le Temps habe reduziert werden können, teilt der Journalistenverband Impressum mit. Wie viele Arbeitsplätze nun abgebaut werden, wollte der Verband gegenüber der SDA jedoch nicht sagen.

Laut Impressum habe die Zahl jedoch «wesentlich verringert werden können». Dies «dank der grossen Solidarität unter den Mitgliedern der Redaktion». Dazu gehörten unter anderem auch Pensenreduktionen. Für jene, die entlassen werden, sei ein akzeptabler Sozialplan ausgearbeitet worden, schrieb Impressum weiter. Der Verband nahm als Vertreter der Arbeitnehmer an den Verhandlungen mit der Direktion der Westschweizer Tageszeitung Le Temps teil. «Die Unterstützung für die gekündigten Personen kann angesichts der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens als korrekt bezeichnet warden», heisst es im Communiqué. Impressum zeigte sich aber «besorgt über die möglichen Auswirkungen des Abbaus auf die redaktionelle Qualität».

Le Temps hatte Mitte November angekündigt, wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten 18 Mitarbeiter zu entlassen (Werbewoche.ch berichtete). Die Sparrunde werde sich auf das journalistische Angebot auswirken, sagte damals Direktorin Valérie Boagno. (SDA)
 

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