Erdmannpeisker: die echten Stars der Pisten

Für den Saisonauftakt im Winter am Flumserberg realisiert Erdmannpeisker in Zusammenarbeit mit Markenfilm und Regisseur Alex Kleinberger einen TV-Spot, der die echten Stars der Berge zeigt.

Der Film zeige wie ambitioniert und fokussiert der Pistendienst arbeite, um die bestmöglichen Pisten hinzubekommen, so die Agentur in einer Mitteilung. Durch nichts liessen sie sich von ihrem grossen Ziel abbringen und so erstaune es nicht, dass auch viele Profis aus anderen grossen Schweizer Skigebieten die Pisten am Flumserberg inoffiziell als «die beste Pisten der Schweiz» gekürt hätten.

Mit der Idee, die Pistenbauer oder «Pischtnis», wie sie in der Szene genannt werden, als Symbolfiguren für die guten Pisten einzusetzen, werde eine vordergründige Lobhudelei auf die guten Pisten am Flumserberg umgangen und die Tür zu einem authentischen Storytelling weit aufgestossen, so die Mitteilung weiter. Die Pischtnis würden Tag und Nacht in eisiger Kälte im Einsatz gezeigt, wie sie ihre Arbeit mit viel Gefühl für schöne Kurven machen – dass dabei auch ein paar Frauenherzen höher schlagen, sei wohl nicht zu vermeiden, denn echte Stars hätten Groupies, so die Mitteilung weiter.

Verantwortlich beim Flumserberg: Heinrich Michel (GL, Sales & Marketing), Sandra Ackermann (Marketing, Partner & Events). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Weisser und Patrick Fawer, (AD), Catharina Schütz (Projektleitung). Verantwortlich bei Markenfilm: Michael Wentzel (Produktionsleitung), Alex Kleinberger (Regie), Holger Diener (Kamera).
 

Rod stellt für Erdgas ein Kraftwerk ins Eigenheim

Die Agentur Rod Kommunikation hat für Erdgas eine Kampagne entwickelt, welche Eigenheimbesitzer auf eine neue Innovation aufmerksam machen soll. Strom kann nun zuhause erzeugt werden.

Erdgas wartet mit einer überraschenden Weiterentwicklung auf, wie es in einer Mitteilung heisst: mit der Stromerzeugenden Heizung. Diese Innovation, die sich die sogenannte Wärme-Kraft-Kopplung zunutze macht, schafft es, dass in einem Eigenheim zusätzlich zur Wärmeenergie ein Teil des Stroms selber erzeugt wird.

So besitzt ein Eigenheimbesitzer auf einmal sein eigenes Kraftwerk zuhause. Das ist auch die einfache Idee, auf der die Kampagne von Rod Kommunikation für Erdgas diese erklärungsbedürftige und ökologische Innovation auf einen Nenner bringt.

Das «Kraftwerk Meier» soll auf einfache vermitteln, in welche autarke Richtung sich das Leben von Eigenheimbesitzern in Zukunft bewegen kann. Ob in Anzeigen, Bannern oder als TV-Spot: Mit dem Kraftwerk im Eigenheim wird man noch autonomer und kann gleichzeitig Energie wirklich effizient einsetzen. Die Werbeidee zeige bereits Erfolge, schreibt die Agentur: Der Verband der Schweizerischen Gasindustrie sei erfreut über die zahlreichen Interessenten, die sich seit Beginn der Kampagne gemeldet haben.

Verantwortlich bei Verband der Schweizerischen Gasindustrie: Urs Zeller, Daniel Bissig. Verantwortlich bei Rod Kommunikation: Jonathan Heyer (Fotografie); Patrik Rohner (Bildbearbeitung); Kompost (3D Produktion).

Open Up: Marlies Keck neue Senior Beraterin

Open Up hat die Beratungskapazitäten ausgebaut und Marlies Keck als Senior Beraterin ins Team geholt. Marlies Keck betreut bei der Agentur unter anderem Kunden aus der Finanz-, Konsumgüter- und Lifestyle-Branche.

Ihre Schwerpunkte liegen in der Kommunikationsberatung, Medienarbeit und im Corporate Publishing, wie die Agentur mitteilt. Bevor Marlies Keck zu Open Up stiess, arbeitete sie als PR- und Kommunikationsverantwortliche für Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, unter anderem auch bei einem Schweizer Bankeninstitut. Weiter war sie als Pressesprecherin und Chefredaktorin eines Monatsmagazins tätig. Davor betreute sie bei einer PR-Agentur die Medienarbeit international bekannter Shows, Musicals und Theaterproduktionen. Marlies Keck ist eidgenössisch diplomierte PR-Fachfrau und PR-Redaktorin. Sie studierte an der Hochschule für Wirtschaft Zürich Business Communications. Sie verfügt damit über rund 15 Jahre Kommunikations- und PR-Erfahrung auf Unternehmens- als auch auf Agenturseite.
 

OGG führt Schweizer Bauer wieder selbstständig

Die Ökonomische und Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern (OGG) übernimmt die 49-Prozent-Beteiligung von Espace Media am Schweizer Bauer. Damit führt die OGG die Landwirtschaftszeitung in Zukunft wieder selbstständig.

Die OGG hat die Zeitung Schweizer Bauer 1846 gegründet und 1991 eine Minderheitsbeteiligung an Espace Media veräussert.  Die vollständige Übernahme durch die OGG sichert die redaktionelle und wirtschaftliche Eigenständigkeit des Schweizer Bauers, wie es in einer Mitteilung heisst. Für die 27 Mitarbeitenden hat der Verkauf keine direkten Folgen, Redaktion und Verlag des Schweizer Bauers bleiben am bisherigen Standort in Bern. Die wirtschaftlich erfolgreiche Schweizer Landwirtschaftszeitung erscheint zweimal wöchentlich am Mittwoch und Samstag in einer verkauften Auflage von 31'290 Exemplaren. Der Schweizer Bauer ist damit laut WEMF Auflagenstatistik die führende Landwirtschaftszeitung der Schweiz.

Espace Media hatte 2011 entschieden, sich aus strategischen Gründen vom Schweizer Bauer zu trennen. Ein im Februar 2012 vereinbarter Verkauf der grössten Schweizer Landwirtschaftszeitung an den Medienunternehmer Dominique Hiltbrunner kam jedoch nicht zu Stande.

 

Havas Worldwide Zürich: Neues Motiv für Riposa

Die Agentur Havas Worldwide hat für Riposa ein neues Motiv für die Rückenmatratze Sfera kreiert. Schwebende Kugeln symbolisieren ein rückenschonendes System.

Das Glarner Unternehmen Riposa setzt bei seinen Schlafsystemen auf Technologien, die auf jede Bewegung reagieren. Das sorgt nicht nur für erholsamen Schlaf, sondern auch «Für einen starken Rücken», wie der Claim des Unternehmens besagt. Havas Worldwide Zürich inszeniert die neue Rückenmatratzen-Linie Sfera jetzt auf überraschend leichte Art. Hunderte Kugeln unterschiedlicher Grösse ergeben eine schwebende Wolke. So entsteht ein plakatives Sinnbild für entspanntes Schlafen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kugeln sind dabei keine Dekoration, sondern inhaltlich begründet. Schliesslich soll das Kugelfeder-System Touchpoint TP den Rücken viel stärker entlasten als herkömmliche Matratzen und sorgt so für druckpunktfreies Liegen.

Verantwortlich bei Riposa: Walter Schnellmann (Geschäftsleitung), Iva Schnellmann (Marketingleitung). Verantwortlich bei Havas Worldwide Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (CD), Wolfgang Bark (Text), Andrea Huber (AD), Anne-Marie Pappas, Laurie Morard, (Grafik), Walter Tagliaferri, Janina Iseli, Sandra Willi (Beratung). Fotograf: Raphaël Yoshitomi; Postproduction: Kompost.

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Wirz lädt zum Thomy Fleischfondue

In der kalten Jahreszeit spielen nicht Senf und Mayo die Hauptrolle auf dem Tisch, sondern vier neue Geniesser-Produkte: Thomy Saucen fürs Fleischfondue. Als Beilage gibt es den neuen TV-Spot von Wirz.

Der Animationsfilm erzählt im bekannten Thomy Look aus dem Leben dreier Fleischröllchen. Die drolligen Gesellen erleben die Ankunft der neuen Saucen bis zum hollywoodreifen Showdown. Danach ist klar – Fondue Chinoise macht erst mit den Thomy Saucen richtig Spass. Der Spot steht ab sofort auf dem Menu diverser Fernsehstationen.

Verantwortlich bei Nestlé: Miguel Serrano (Business Executive Manager), Frank Wilde (Group Brand Manager THOMY/Le Parfait), Catherine Strinning (Brand Manager THOMY/Le Parfait). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Philipp Skrabal (CD), Rob Hartmann (Art Direction), Franziska Stäger, Marietta Mügge (Text), Isabelle Jubin, Merja Rinderli (Beratung); Markenfilm (Filmproduktion), Stig Bergqvist (Regie); Alex Kirschner (Musikkomposition, Sounddesign).

Ideart: Kampagne für EWL kreiert

Kunden von EWL Energie Wasser Luzern können ab Januar 2013 ihre Stromqualität selbst bestimmen. Die Luzerner Agentur Ideart hat dazu eine Kampagne kreiert.

Für die Markteinführung der vier zur Wahl stehenden Produkte Naturstrom, Graustrom, Wasserstrom und Solarstrom wurde Ideart beauftragt. In einer Konkurrenzpräsentation setzten sich die Luzerner Werber gegen zwei Mitbewerber durch. Die Lancierung der neuen Kampagne erfolgte Mitte November durch Plakataushang, Kundenmailing und Microsite.

Verantwortlich bei EWL Energie Wasser Luzern: Petra Zimmermann (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Ideart Design & Werbung Luzern: Ludek Martschini (Konzept / Kreation), Peter Martschini (Produktion / Organisation), Andreas Troxler (Freelancer; Konzept/Text). Fotos: Fotosolar, Emmenbrücke.

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Auch Blick führt Paywall ein

Spätestens im Herbst 2013 führt auch Blick die Paywall ein, wie Marc Walder in der Sonntagszeitung bekannt gibt. Der Ringier-CEO macht zudem Google für das Zeitungssterben mitverantwortlich und erläutert Energy TV.

Allerdings habe dies geplante Paywall nicht zur Folge, dass Blick.ch kostenpflichtig werde, so Walder im Gespräch mit Sonntagszeitung Chefredaktor Martin Spieler. 80 Prozent der Inhalte seien auch in Zukunft frei verfügbar, bezahlt werden müsse hingegen für die übrigen, exklusiveren Inhalte. Walder rechnet damit, dass in der Anfangsphase rund zwei Prozent der Besucher für die kostenpflichtigen Artikel bezahlen werden – das sei zwar wenig, aber zumindest ein «eminent wichtiger Schritt weg von der «Alles ist gratis»-Kultur». Diese Umstellung bedinge, dass alle Schweizer Verlage die Paywall umsetzen würden, so Walder im Interview mit der Sonntagszeitung. Mit Tamedia, NNZ und Ringier sei dies bei allen grossen Verlagen der Fall.

Die Tatsache, dass die Verleger ihre wertvollen Inhalte gratis im Internet verfügbar gemacht haben, bezeichnet der 47-Jährige als «historischen Geburtsfehler». Schliesslich verschenke der Bretzelkönig seine Backwaren auch nicht auf Bahnhöfen, in der Hoffnung, dass die Kundschaft eines Tages dafür bezahlen werde. Die Medienbranche stecke im «radikalsten Umbruch ihrer Geschichte». Verursacht werde dieser nicht durch fehlende Qualität der Zeitungen, sondern durch die Digitalisierung der Information. Ein User bringt laut Walder siebenmal weniger ein als ein Leser.

«Moderne Art des Diebstahls»

Als wichtig sieht der Ringier-CEO in diesem Zusammenhang auch an, dass sich die Verlage gegen die «unlautere Ausbeutung ihrer geistigen Inhalte durch Suchmaschinen wie Google» zur Wehr setzen können. Google verdiene auf Kosten der Medien viel Geld, ohne diese am Gewinn zu beteiligen. Für viel Geld produzierte Inhalte würden von Suchmaschinenbetreibern und Aggregatoren auf diesem Weg «geklaut», «eine moderne Art des Diebstahls in digitaler Form». Deshalb, so Walder, fördere Google das Zeitungssterben und schade folglich der Schweizer Demokratie («Überleben werden nur grosse Zeitungen und Nischenpublikationen»). Aus diesem Grund werde nächste Woche im Verband Schweizer Medien das Thema Leistungsschutzrecht behandelt.

Energy TV nur für Swisscom-Kunden

Im TV-Geschäft will Ringier bleiben – trotz des Rückzugs aus Presse-TV und Teleclub (Werbewoche.ch berichtete). Mit der kürzlich angekündigten Lancierung des Senders Energy TV soll ein «junges, attraktives Publikum» angesprochen werden. Dabei handele es sich um einen interaktiven Musiksender, der verschiedene Kanäle und die Events von Energy integriert. Die Höhe der Investition will Walder nicht bekanntgeben. Träger des Senders sei aber die Firma Energy Schweiz, an der Ringier mit 65 Prozent beteiligt ist. Die restlichen 35 Prozent gehören der Energy-Gruppe in Paris. Man habe für die Verbreitung eine exklusive Partnerschaft mit Swisscom abgeschlossen, Energy TV wird also nur für Swisscom TV-Kunden empfangbar sein. Gerüchte über einen gemeinsamen Kanal mit der SRG seien von Der Sonntag «massiv übertrieben» worden – allerdings sei korrekt, dass ein Meeting zu diesem Thema stattgefunden habe, da die SRG in der neuen Strategie festgehalten habe, dass sie für Kooperationen mit Privaten offen sei.

Teaserbild: Ringier.com
 

Zu guter Letzt: nehmen und geben

Schweizer Medien wollen Google zur Kasse bitten. Wieso genau, scheint Laien noch unklar. Zumal die Newsportale auch von Google profitieren - in vielerlei Hinsicht.

Nicht nur Ringier-CEO Marc Walder scheint von der Idee, ein Stück von Googles Gewinnkuchen abzuschneiden, angetan – schliesslich betreibe der Suchmaschinenanbieter «eine moderne Art des Diebstahls in digitaler Form» (Werbewoche.ch berichtete). Auch Sonntagszeitung-Chefredaktor Martin Spieler schreibt in seinem Editorial, die Freiheit im Netz bekomme eine andere Bedeutung, «wenn Konzerne wie Google diese für sich in Anspruch nehmen, um damit auf Kosten anderer Milliarden zu verdienen».

Das klingt auf den ersten Blick richtig dramatisch. Auch wenn nicht ganz klar wird, wo genau das Problem liegt. Google listet und verlinkt zwar Online-Inhalte von Zeitungshäusern und schaltet dazu gewohnt Werbung – bringt den Portalen aber auch die wichtigen Besucherströme, die wiederum der Werbung der Websites Beachtung schenken. Wer nicht von Google erfasst werden möchte, kann dies unterbinden. Nur tut dies niemand, denn wer möchte schon auf die zahlreichen Besucher verzichten und der Konkurrenz das Aktualitäts-und Aufmerksamkeits-Feld überlassen?

Man könnte also meinen, die Beziehung zwischen Google und den Newsseiten beruhe auf einem wechselseitigen Geben und Nehmen. Kein Wunder, sieht der Suchmaschinen-Gigant keinen allzu dringenden Handlungsbedarf, etwas daran zu ändern (Werbewoche.ch berichtete). Vielleicht sollte der Verband Schweizer Medien bei den Verhandlungsversuchen vermehrt Blick.ch ins Rennen schicken. Die Seite scheint mit Google nämlich ein konstruktives Verhältnis zu pflegen. Die Erlaubnis, Googles Youtube-Videos herunterladen zu dürfen, sie mit eigenem Wasserzeichen zu versehen und diese dann in eigene Werbung eingebettet im eigenen Videoportal abspielen zu dürfen, ist beeindruckend. Denn auf diesem Weg tritt Google die Werbehoheit an die Newsseite ab und verlangt im Gegenzug nicht mal mit einem Link zur Originalquelle. Weniger privilegierte Onlineportale betten die Videos derweilen mt dem dafür vorgesehenen Code ein. Ein uninformierter Schelm, wer… Vielleicht ist Google doch nicht so ein böser digitaler Datendieb, wie Herr Walder behauptet. (hae)

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Bilder: Screenshots Blick.ch, 2.Dezember 2012

Lebensmittelindustrie kann mit positivem Gesundheitseinfluss werben

In der Schweiz sind künftig für Lebensmittel über 200 Werbeslogans zugelassen, die eine gesundheitsfördernde Wirkung versprechen. Der Bundesrat hat die entsprechende Liste jener der EU angepasst. Teilweise sind die Anforderungen dadurch gesunken.

Heute sind in rund 30 Fällen gesundheitsbezogene Angaben zulässig. Neu erweitert der Bundesrat diese Liste auf über 200 Einträge, wie das Bundesamt für Gesundheit BAG am Freitag mitteilte. Um einen sogenannten «Health Claim» anzubringen, muss die Wirkung nachgewiesen worden sein. Mit einem «Health Claim» kann ein Hersteller etwa ein Vitamin-C-haltiges Produkt mit dem Versprechen bewerben, das dass Produkt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitrage. Für jeden «Claim» legt der Bund fest, welche Anforderungen das Produkt erfüllen muss.

Angaben zu den Wirkungen von Vitamin C sind erlaubt, wenn ein Produkt mindestens 15 Prozent der empfohlenen Tagesdosis des Nährstoffs enthält. Heute sind 30 Prozent notwendig. Durch die Angleichung an die EU nimmt die Schweiz in Kauf, dass die Anforderungen teilweise sinken. Die tiefere Angabe führt aber laut BAG dazu, dass mehr Früchte einen «Health Claim» tragen können.

Die Harmonisierung mit der EU steht für das BAG im Vordergrund. «Der Konsument soll sicher sein, dass 'Health Claims' in der Schweiz und in der EU gleich sind», sagte BAG-Direktor Pascal Strupler vor den Medien in Bern.

Keine Heilmittel

Deshalb lehnt sich die Schweiz weitgehend an die Regelungen der EU an, die im vergangenen Mai erlassen wurden. Der EU nicht gefolgt ist der Bundesrat bei jenen Produkten, die in der Schweiz als Heilmittel und nicht als Lebensmittel gelten. Zum Teil vollzieht die Schweiz auch Änderungen, welche die EU schon früher verabschiedet hat. Dazu gehören beispielsweise zulässige Angaben zu Produkten, die das Risiko für eine Krankheit verringern oder die für Kinder gedacht sind.

Die Regelung dürfte auch dazu führen, dass mehr Lebensmittel aus der EU in die Schweiz eingeführt werden können. Wegen der fehlenden Harmonisierung lehnte das BAG beispielsweise zahlreiche Gesuche im Rahmen des «Cassis de Dijon»-Prinzips ab, weil sie mit «Health Claim» beworben wurden. (SDA)

Kampagnen für Marketing-Trophy 2013 nominiert

Die interdisziplinäre Jury hat 12 Projekte für die Marketing-Trophy, den «Oskar der Marketer», ausgewählt. Daraus werden die Sieger bestimmt und am 5. März 2013, am Schweizerischen Marketing-Tag, im KKL Luzern, in einer Prämierungsshow ausgezeichnet.

Mit der Marketing-Trophy werden alljährlich die innovativsten und erfolgreichsten Marketingumsetzungen der Schweiz prämiert, so der Veranstalter in einer Mitteilung auf Presseportal. Der Preis wird von Berufsorganisation für Marketing und Verkauf Swiss Marketing verliehen. Bewertet werden die Projekte von einer zwölfköpfigen, interdisziplinären Fachjury, präsidiert von Marco Bernasconi, Geschäftsführer der Wemf für Werbemedienforschung.

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Die Nominierten 2013

Kategorie Grossunternehmen

– Neue Aargauer Bank mit dem Projekt «Wir lösen das», Positionierung
als Beratungsbank

– BLS mit dem Projekt «Lötschberger – einfach tolle Ausflüge»,
ein regionales Ausflugskonzept

– Bischofszell, mit dem Projekt «Terra Chips – Bring Geschmack
zur Welt», Geschmacksdesign von Konsumenten

– Ikea, mit dem Projekt «IKEA Schweiz – Revitalisierung der Marke»,
für eine Wiederbelebung der Unternehmenswerte

Kategorie KMU

– Stanserhorn-Bahn, mit dem Projekt «Weltneuheit CabriO», erste
offene Seilbahn der Welt

– Maurice Lacroix, mit dem Projekt «The French Job», eine ultra
sportliche Luxusuhr

– Dein Deal, mit dem Projekt «Home&Living», Online-Möbel und
Designer- Produkte Verkauf

Kategorie Non Profit Organisationen

– One Young World, mit dem Projekt «Make Followers Leaders and
Leaders Followers», Kongress für interkulturellen Dialog

– My Happy End, mit dem Projekt «Marketing-Offensive für
Legatefundraising», mehr Testamente zugunsten gemeinnütziger
Organisationen

– Swiss Cancer Foundation, mit dem Projekt «Unternehmen im Kampf
gegen den Krebs», Unternehmer engagieren sich und bestimmen mit

– Pet Recycling Schweiz, mit dem Projekt «Pet Box Cup», orten und
benutzen der PET-Sammelstellen

– Bag, Bundesamt für Gesundheit mit dem Projekt «Love Life»,
Prävention Geschlechtskrankheiten

Sonderpreis

Der Sonderpreis ist an Kategorien gebunden und wird erst bei der Verleihung veröffentlicht. Er zeichnet Projekte aus, die durch hervorragende Ideen oder innovative Teilaspekte auffallen, den strengen Regeln der Marketing-Trophy aber nicht vollumfänglich
entsprechen.

Der Schweizerische Marketing-Tag

Der Schweizerische Marketing-Tag mit Verleihung der Marketing-Trophy geht auch diesmal wieder im KKL Luzern über die Bühne. Zum Thema «Von Jägern und Treibern – oder wie Verkauf und Marketing gemeinsam zum Blattschuss kommen», referieren die folgenden Keynote-Speaker:

Hermann Simon, Experte für Strategie, Marketing und Pricing mit dem Thema seines Bestsellers «Hidden Champions». Chester Elton über die Entwicklung einer Marketing-Kultur des Verkaufs. Douglas Stephens, Retail-Futurist, über neue Trends und Strategien. Jolly Kunjappu, der Mann ohne Beruf, über Veränderungen und wie man sie meistert. Moderiert wird auch diesmal von Susanne Wille. 

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Neue Journalistenakkreditierungen zum Bundeshaus

Der Bundesrat regelt den Zugang für Journalisten zum Parlamentsgebäude und Medienzentrum in Bern neu. Nach Kritik des Bundesverwaltungsgerichts an der bisherigen Regelung hat die Regierung am Mittwoch eine neue Akkreditierungsverordnung verabschiedet.

Die Verordnung stammt von der Bundeskanzlei. Ausgeschlossen ist eine Akkreditierung für Personen, die Verbandsarbeit leisten oder PR- und Werbetätigkeit ausüben. Vor Bundesverwaltungsgericht hielt diese Beschränkung im Juli 2011 aber nicht stand. Das Gericht hatte den Fall eines Redaktors eines Verbandsorgans zu beurteilen, dem die Bundeskanzlei die Akkreditierung verweigert hatte.

Das Gericht verlangte, dass der Bundesrat das Reglement erlässt. Das hat der Bundesrat nun getan, wie die Bundeskanzlei mitteilte. Die Verordnung tritt auf den 1. Januar 2013 in Kraft. Eine feste Akkreditierung als Journalist erhält künftig nur, wer zu mindestens 60 Prozent über das Geschehen im Bundeshaus berichtet und dies in einem Medium, das einem breiten Publikum zugänglich ist. Als weitere Neuerung wird die Bundeskanzlei ein Verzeichnis der Medienschaffenden im Internet aufschalten. (SDA)

Teaserbidl: Keystone

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