FMM: Robert Vego neuer Geschäftsführer

Robert Vego (38) ist ab 1. Dezember 2012 neuer Geschäftsführer im Verlag Fachmedien Mobil (FMM), in dem Automobil Revue und Revue Automobile publiziert werden.

Vego ist spezialisiert auf Verkauf und Vertrieb und war zuletzt Head of Sales bei Neo Advertising in Genf. Zuvor arbeitete er unter anderem als Leiter Key-Account Management bei APG Affichage und als Marketing- und Verkaufsleiter Süd-West Europa bei Alcan Airex. Sein Handwerk hat Robert Vego laut Mitteilung bei der Vermarktungsagentur Publicitas gelernt, wo er insgesamt gut sechs Jahre tätig war.

IF Award für Agentur am Flughafen

Für den wiederverwertbaren Geschäftsbericht für die Entsorgung St. Gallen wurde die Agentur am Flughafen mit dem IF Communication Design Award 2013 ausgezeichnet.

Der Geschäftsbericht konnte nach Gebrauch umgekehrt und als Notizblock verwendet werden (Werbewoche.ch berichtete). Die internationale besetzte Jury hat 1086 Einreichungen unter anderem nach Kriterien wie Zielgruppenansprache und Inhalt, Gestaltungsqualität und Kreativität, Kundenrelevanz, Wirtschaftlichkeit, Originalität und Innovation bewertet.

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Y&R Gruppe erneuert Medien der Schweizer Berghilfe

Die Y&R Gruppe hat einen umfassender Relaunch für die Medien der Schweizer Berghilfe durchgeführt. Website und Zeitung wurden von Exxtra und Futurecom erneuert.

Die Schweizer Berghilfe unterstützt Jahr für Jahr über 500 zukunftsweisende und innovative Projekte, welche die Erwerbs- und Lebensbedingungen der Bergbevölkerung verbessern. Die Dokumentation dieser Projekte ist ein zentrales Element in der Kommunikation mit den Spendern und erfolgt sowohl in gedruckter Form als «Berghilf Ziitig» sowie auf der Internetseite Berghilfe.ch

Um diese beiden Kanäle zeitgemäss und zielgruppengerecht zu gestalten, wurden Exxtra und Futurecom gemeinsam mit einem umfassenden Relaunch betraut, wie es in einer Mitteilung heisst. Entstanden ist ein medienübergreifendes Inhalts- und Gestaltungskonzept, welches das Erscheinungsbild modernisieren soll, ohne dabei das langjährige Erbe zu verleugnen.
Die redaktionelle Begleitung sowie die technische Umsetzung der Website erfolgte durch Denon.

Verantwortlich bei der Schweizer Berghilfe: Max Hugelshofer (Redaktor, Projektleiter), Ivo Torelli (Kommunikationsverantwortlicher). Verantwortlich bei Futurecom: Sandro Kümin (Art Direction online), Martin Sauter (Beratung online). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation: Christoph Hänsli (AD), Edi Walker (Beratung).

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Wirz: Weihnachtskampagne für Migros

Die Weihnachtswelt der Migros wird dieses Jahr wieder von der TV-Familie Felix präsentiert. Mit zwei Spots bewirbt Wirz im November und Dezember Sortimentsbreite sowie Geschenk- und Gourmetkompetenz.

Regie führte wiederum Arne Feldhusen, bekannt als Regisseur von Kult-Serien wie «Stromberg» und «Tatortreiniger». Für ein sicher gelingendes Weihnachten sorgen auch zwei neue Themenprospekte, Print-Inserate und Online-Banner, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Die Kampagnen-Website der Migros kommt dieses Jahr in der Visualität eines festlich dekorierten Schreibtisches. Hier erlebt der Besucher die Beratungskompetenz der Migros-Experten rund ums Dekorieren, Backen, Basteln und Schenken. Zusätzlich gibt es laufend neue Weihnachtstrends von überall auf der Welt zu entdecken.

Auch auf dem Smartphone wird es festlich. Die «Sternsammler-App» bietet ihren Benutzern neben Rezepten und aktuellen Angeboten auch ein Gewinnspiel der besonderen Art: Für jede Migros-Werbung, die man entdeckt, gibt es zur Belohnung virtuelle Sterne, mit denen man regelmässig tolle Preise gewinnen kann.

Verantwortlich bei Migros Genossenschaftsbund (MGB): Marc Engelhard (Leiter Marketing Kommunikation); Markus Wanner (Leiter Marktbearbeitung); Conradin Schaad (Leiter Themenpromotionen); Désirée Strassmann, Marta Mielcarek (Projektleitung); Jasmin Basalan (Junior Projektleiterin); Rob den Otter (Projektleiter Digital Marketing); Philipp Marquard (Leiter Media), Nadine Delakowitz (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Wirz: Tom Zürcher, Lena Krumkamp (Text); Chantal Heimo, Cornelia Eiwanger (Art Direction), Hanspeter Schweizer (Creative Direction); Susan Jacxsens, Marion Schwager (Beratung); Gordon Nemitz (Planning); Sebahat Derdiyok (Agency Producing). Digital: Markus Schärer (Head of Digital), Sam Sherbini (Projektleitung); Marco Zimmerli, Winfried Schneider, José Perez, Tanja Jablanovic (Kreation), Ralf Brändli (Technik). TVC-Produktion: Arne Feldhusen (Regie), Pascal Walder (Kamera), Markus Beck, Uwe Spiller (BigFish Filmproduktion); Massive Music (Musik), Kirschner Music (Vertonung). App: Vanija, Zürich, Annina Walker (Projektleitung), Adrian Ibañez, Patric Schmid & Rosario Azzarello (Programmierung), Bruno Mettler (Gesamtverantwortung); Kooaba (Bilderkennung).
 

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Anpassungen bei Radio SRF 1 und Radio SRF 2 Kultur

Im Zuge der Konvergenz und im Hinblick auf die Lancierung der neuen Markenwelt hat SRF die Programmprofile überarbeitet. DRS 1 hat das Programm bereits seit Mitte 2012 laufend aktualisiert; DRS 2 setzt mit dem Namenswechsel eine Reihe von Programmanpassungen um.

Radio SRF 1: mehr Aktualität, Vertiefung und Interaktion

DRS 1 respektive Radio SRF 1 (ab 16. Dezember 2012) hat seit Mitte 2012 das Programm sukzessive angepasst, wie es in einer Mitteilung heisst. Die neuen Inhalte und Umsetzungsformen orientieren sich am Alltag und den Nutzungsgewohnheiten des Publikums. Im Musikprofil haben neben Rock/Pop und Country primär aus den 1950er- bis 90er-Jahren einzelne Titel aus dem modernen deutschen Schlager, Instrumentalmusik, ausgewählte Neuheiten sowie Chansons und Canzoni ihren festen Platz.

Im Morgenprogramm (5 bis 9 Uhr) wurden die Informationsleistungen verstärkt, unter anderem durch Kurznews, Service und Regionaljournale jeweils zu den halben Stunden. Mehr Aktualität und Vertiefung prägt zudem das Begleitprogramm: Regelmässig sind Morgengäste zu hören, die Interaktion mit dem Publikum spielt eine grössere Rolle, die Presseschau wurde zur Medienschau erweitert. Geblieben sind die ausführlichen Informationen zur vollen Stunde, das Konsummagazin «Espresso», die Morgengeschichte und das beliebte Morgenspiel.

Seit September 2012 neu im Tagesprogramm sind zudem die Kochrubrik «À point» um 11.40 Uhr, am Nachmittag ein Kulturmagazin mit aktuellen Themen sowie die Porträt-Rubrik «Herzblut» nach 15 Uhr. Bestehen bleiben «Treffpunkt» von 9 bis 11 Uhr, der «Ratgeber» nach 11 Uhr sowie das Hörspiel am Montag von 14 bis 15 Uhr. Auch im Tagesprogramm wird das Publikum stärker einbezogen, bringt Feedbacks und Meinungen sowie Wissen und Geschichten ein. Am Sonntagnachmittag setzt von 14 bis 15 Uhr das Literaturmagazin «Buchzeichen» einen neuen Schwerpunkt. Im Anschluss daran folgt neu die Sendung «Menschen & Horizonte».

Im Verlauf des Jahres 2013 werden Radio SRF 1 und Radio SRF 3 ihre Sendestrecken von 16 bis 19 Uhr überarbeiten – mit dem Ziel, bereits ab 16 Uhr vertiefte Information anzubieten und den Rhythmus der Informations- und Serviceleistungen insgesamt zu erhöhen. Radio SRF 1 wird zudem den späten Abend ab 22 Uhr neu gestalten, mit Fokus auf Unterhaltung, Begleitung und Publikumsbeteiligung.

Radio SRF 2 Kultur: das zeitgemässe Kulturradio

Radio SRF 2 Kultur bietet ab dem 16. Dezember 2012 mehr aktuelle Berichterstattung sowie Analyse und Vertiefung der Kultur-, Musik- und Wissens-Redaktionen. Die Neuerungen betreffen die Sendezeiten, in denen besonders viele Hörerinnen und Hörer erreicht werden können: den Morgen (6 bis 9 Uhr) und den Vorabend (16 bis 19 Uhr). Die renommierten Hintergrund-Formate wie «Kontext», «Reflexe» oder «Passage» bleiben bestehen, ebenso die Special Interest-Sendungen für Neue Musik, Jazz, Wissenschaft und Religion sowie das Hörspiel- und Literaturangebot. Der Musik-Schwerpunkt von Radio SRF 2 Kultur liegt wie bisher bei Klassik und Jazz; am Vorabend wird das Spektrum gezielt erweitert. Auch längere Werke und KonzertÜbertragungen prägen das Musikprofil von Radio SRF 2 Kultur weiterhin.

Einen neuen multimedialen Zugang zum gesamten Kulturangebot von SRF bietet ab dem 16. Dezember 2012 die Plattform Srf.ch/kultur.

Das erneuerte Programm von Radio SRF 2 Kultur in der Übersicht:

Am Morgen (6 bis 9 Uhr, Montag bis Freitag) baut Radio SRF 2 Kultur das kulturjournalistische Angebot markant aus: Die Berichterstattung zu aktuellen Themen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Religion und Kunst wird verstärkt – eingebettet in ein vielfältiges Klassik-Musikprogramm (bekannt von der bisherigen «Mattinata»).

Der Vormittag (9 bis 12.30 Uhr, Montag bis Freitag) bleibt weitgehend unverändert: Die halbstündigen Formate «Kontext» und «Reflexe» bieten ausführliche Hintergründe und Einordnung zum gesamten Themenspektrum aus Kultur und Wissen. Um 12 Uhr läuft eine Zusammenfassung der morgendlichen Kultur-Aktualität, die auch als täglicher Podcast angeboten wird.

Der Vorabend (16 bis 19 Uhr) weitet das bisherige, jazzgeprägte Musikprofil des «Apéro» hin zu Blues, Singer/Songwriter und Weltmusik aus. Zudem gibt es mehr aktuelle Berichte aus den Bereichen Gesellschaft, Wissenschaft, Religion und Kunst. Weltmusik bleibt bei Radio SRF 2 Kultur die dritte Musikfarbe neben Klassik und Jazz, zu hören auch im «Klangfenster» (19.45 Uhr, Montag bis Freitag), in «Musik der Welt» (Freitag, 21 Uhr).

Die Special-Interest-Sendungen behalten weitestgehend die bisherigen Sendeplätze bei, so etwa «Diskothek im Zwei» (Montag, 20 Uhr), «Fiori musicali» (Montag, 22.35 Uhr), «Neue Musik im Konzert» (Mittwoch, 22.35 Uhr), «CH Musik» (Donnerstag, 22.35 Uhr), «Jazz Collection» und «Jazz aktuell» (Dienstag, 20 und 21 Uhr), «Wissenschaftsmagazin» (Samstag, 12.40 Uhr) und «52 beste Bücher» (Sonntag, 11 Uhr). Auch die Hörspieltermine (Mittwoch, 20 Uhr und Freitag, 21 Uhr) bleiben erhalten, ebenso der «Hörpunkt», der am 2. jedes Monats das übliche Programm zugunsten der ganztägigen Erkundung eines grossen Themas unterbricht.
 

SRF: neue Markenwelt, neuer Web-Auftritt

Ab dem 16. Dezember zeigt sich das gesamte Angebot klar unter dem Dach von SRF. Lanciert werden zum einen die neuen Kanalmarken von Radio und Fernsehen, zum andern geht Srf.ch online und löst die bisher getrennten Radio- und TV Websites ab.

Die Medienwelt wandelt sich rasant: Immer mehr Angebote konkurrieren um die Aufmerksamkeit des Publikums, und das Publikum nutzt Medien zunehmend nach individuellen Vorlieben, mobil und zeitunabhängig. Daher ist es für SRF wichtig, auf allen Vektoren und Kanälen als starke Marke, als medialer Leuchtturm, erkennbar zu sein, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Hansruedi Schoch, Leiter Abteilung Programme: «Mit der durchgehenden Anbindung all unserer Angebote an die Unternehmensmarke setzen wir ein starkes Zeichen der Gemeinsamkeit. In einer Medienlandschaft, die in hohem Mass von Wandel geprägt ist, bietet die Marke SRF dem Publikum Orientierung und Heimat zugleich – sei es in Radio, TV oder online.»

Das neue Branding sichert laut Mitteilung die Wahrnehmung des Gesamtangebots «aus einer Hand», nimmt aber zugleich stark verankerte bisherige Markenelemente wieder auf, sichert die notwendige Unterscheidbarkeit zwischen Radio- und Fernsehmarken und wird der Eigenständigkeit der verschiedenen Programmprofile gerecht: Die einzelnen Marken, insbesondere jene der Radios, sollen sich durch eine jeweils eigene Identität auszeichnen, die Logos weisen unterschiedliche Farben und eine individuelle Emotionalität auf. In der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2012 setzt SRF das Rebranding auf allen Kanälen um; ab dem 16. Dezember wird das Publikum also den neuen Markennamen und Logos begegnen.

Die neuen Markennamen und Logos im Überblick:

Radio SRF 1

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Radio SRF 2 Kultur

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Radio SRF 3

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Radio SRF 4 News

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Radio SRF Virus

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Radio SRF Musikwelle

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SRF 1

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SRF zwei
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SRF info

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Erleichterter Online-Zugang

Ebenfalls per 16. Dezember geht SRF mit einem komplett überarbeiteten Web-Auftritt online: Srf.ch bündelt die Online-Inhalte von Radio und Fernsehen unter einer gemeinsamen Adresse. Somit werden auch alle multimedialen Angebote von SRF konsequent an die Dachmarke gebunden. Damit sich die Nutzerinnen und Nutzer möglichst schnell auf den neuen Seiten zurechtfinden, werden sie von den bisherigen Radio- und TV-Adressen (Drs.ch und Sf.tv) direkt auf Srf.ch umgeleitet. Der neue Web-Auftritt von SRF verstärkt den Fokus auf Audio und Video. Die Startseite bietet einen Überblick über die wichtigsten, aktuellsten multimedialen Inhalte sowie Service-Informationen zu Wetter und Verkehr auf einen Klick. Die Themenrubriken News, Sport, Kultur, Unterhaltung, Konsum, Gesundheit, Wissen & Digital erleichtern den Zugang nach individuellen Interessen, ebenso die Einstiegsseiten der sechs Radiokanäle. Die Übersichtsseiten sind nach journalistischen Kriterien zusammengestellt.

Alternativ lassen sich über die Ansicht «Social View» Themen anzeigen, die besonders oft abgerufen oder kommentiert wurden. srf.ch bindet zudem interaktive Elemente wie Twitter-Meldungen und spezielle Erklärgrafiken gezielt ein. Hansruedi Schoch, Leiter Abteilung Programme: «Srf.ch spiegelt die veränderten Publikumsbedürfnisse und den sich entwickelnden, konvergenten Journalismus bei SRF. Wir nutzten die Zusammenführung der Radio- und TV-Seiten, um das gesamte multimediale Angebot zu überprüfen und uns als Broadcaster auch online zeitgemäss zu positionieren. Unser Web-Auftritt ist allerdings ein dynamisches Angebot, das sich kontinuierlich weiterentwickeln und auch Raum für Experimentelles und Unerwartetes bieten soll.»

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Sodastream: Werbezensur in England

Der Britische Werberat hat einen TV-Spot von Sodastream verboten. Er interpretiert die Werbung des Mineralwasser-Sprudlers als «Verunglimpfung» der Getränkeindustrie.

Sodastream, der Marktführer von Trinkwassersprudlern, hat die erste weltweite TV-Kampagne lanciert. Mit dem Claim: «If you love the bubbles, set them free» soll auf Verschwendung und fehlende Nachhaltigkeit der grossen Getränkehersteller hingewiesen werden. Wird im Spot der Sodastream-Automat betätigt, zerplatzen die konventionellen Pet-Flaschen zu tausenden. Am Ende wird der Betrachter darauf hingewiesen, dass er mit Sodastream 2000 Flaschen pro Jahr einsparen könne.

Die Kampagne wurde von der Agentur Common kreiert und umgesetzt, der Spot in den USA grossflächig ausgestrahlt und auf Youtube bereits über eine Million mal angeklickt. Auf weniger Gegenliebe hingegen stiess die Sodastream-Kampagne in England. Clearcast, eine Organisation, die TV-Werbung vor der Ausstrahlung prüft und eng mit den grössten TV-Stationen vernetzt ist, hat beschlossen, den Spot zu verbieten. Die Begründung: Die Leute würden die Werbung eher als Aufforderung verstehen, keine Getränke in Supermärkten zu kaufen und weniger die Möglichkeit, durch Sodastream die Umwelt zu schonen. Der Spot verunglimpfe den Getränkeflaschenmarkt.

Daniel Birnbaum, CEO von Sodastream bezeichnet die Begründung als absurd. Es sei wohl noch nicht oft vorgekommen, dass die Medien gegen einen Umweltschutz-Gedanken Mobil machten, um einen traditionellen Industriezweig zu schützen. Natürlich fordere man die Industrie der Getränkeflaschen heraus, aber eine wegweisende Alternative anzubieten habe nichts mit Verunglimpfung zu tun. Schliesslich verunglimpfe eine iPod-Werbung auch nicht den Walkman, die Auto-Anzeige nicht das Pferdefuhrwerk. Von den weltweit 629 Milliarden produzierten Getränkeflaschen würden täglich eine Milliarde weggeworfen – der Sodastream-Spot zeige den Leuten, dass es klügere Wege gibt, Softdrinks zu geniessen.
 

Saatchi & Saatchi kreiert Manors Weihnachtskatalog

Die Agentur Saatchi & Saatchi hat für Manor den Weihnachtskatalog umgesetzt. Das Zugpferd der Kreation ist das Key-Visual «LOVE», das auch auf den aktuellen Manor-Tragtaschen zu sehen ist.

Das Weihnachtsgeschäft von Manor hat begonnen. Als Liebeserklärung an die Festtage bildet der 92 seitige Katalog das zentrale Element des diesjährigen Weihnachstauftritts, wie Saatchi & Saatchi in einer Mitteilung schreibt. Das Titelblatt präsentiert sich nicht mehr fotografisch, wie in den bisherigen Jahren, sondern neu mit einem typografischen Spiel der Lettern «L», «O», «V» und «E».

Das Titelvisual soll Neugier auf die Weihnachtswelt von Manor wecken. Diese sei in den 67 Warenhäusern in der ganzen Schweiz erlebbar, so die Mitteilung weiter. Das Team bei Saatchi & Saatchi hat seine Retail- und Editorial-Kompetenz in die enge Zusammenarbeit mit dem Team von Manor eingebracht. Für festliche Kapitel wie «Meine Lieben, zu Tisch» oder «Ladies night» oder «Un train nommé désir». Komplettiert wird der Katalog von zwei Booklets zu Accessoires und Schmuck & Uhren.
 
Verantwortlich bei Manor: Maurice Calanca (Leitung Marketing), Maya Hitz (Leitung Kommunikation und Media), Ursula Steiner (Head of Art Creation), Nicole Calegari (Projektleitung), Sabina Hollenstein (Assistenz). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Jürg Aemmer, Sonja Gross, Katja-Alisa Müller, Diana Pollastri, Felix Freese, Mark Stahel (Kreation); René Berzia, Sherif Ademi (DTP); Pascal Schaub, Marlon Chng, Sina Loosli, Denise Landolt (Beratung); Detail (Bildbearbeitung und Lithografie). Verantwortlich bei Mediaschneider: Janine Galda (Beratung), Urs Schneider, Laurence Saas (Strategie).

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Publicitas Branchenevent bestätigt: Real-Time Advertising gewinnt an Bedeutung

Am Dienstag fand das 18. P-Forum zum Thema «Real-Time Advertising – Evolution oder Revolution» statt. Der Event thematisierte Veränderungen und Implikationen von Real-Time Advertising. In diesem Rahmen wurde der Premium-Inventar-Marktplatz «The Mark» lanciert

Beat Roeschlin, CEO Publicitas, eröffnete in der Zürcher Kino Arena Filmcity den Branchenevent und begrüsste die Teilnehmenden aus der Medienbranche zum 18. P-Forum zum Thema Real-Time Advertising (RTA). Darunter versteht man im Fachjargon die datengestützte Automatisierung beim Handeln von Online Werbung (Werbewoche.ch berichtete). Medienanbieter können so ihr Werbeinventar besser monetarisieren. Werbeauftraggeber haben die Möglichkeit, Werbekontakte vor dem Kauf unter Berücksichtigung von Werbeplatz und Betrachter zu bewerten. Gemäss der International Data Corporation (IDC) wird in Europa bis zum Jahr 2015 mehr als 25 Prozent der Display Werbung über RTA verkauft.

Arndt Groth, CEO Publigroupe, sieht in Real-Time Advertising ein Instrument für die Effizienzsteigerung bei der Planung von Werbekampagnen, wie es in einer Mitteilung heisst. Medienentscheide können permanent optimiert werden aufgrund von Datenanalysen in Echtzeit. «Wer schneller die richtigen Daten analysiert, ist der Konkurrenz voraus», so Sacha Berlik, CEO mexad, der aus Sicht eines Spezialdienstleisters für den auktionsbasierten Einkauf von Ad Impression über RTA referierte. Eine Marketingabteilung sehe morgen anders aus als heute, davon ist Berlik überzeugt. Es muss ein stärkeres Verständnis für Technologie entwickelt werden, Informatiker und Datenauswertungsspezialisten müssen in den Marketingabteilungen Einzug nehmen. «Chief Marketing Officers würden von Chief Data Officers ersetzt».

Auch Roger Calisi, District Manager Sales & Marketing Mercedes-Benz Schweiz, teilte in seinem Referat die Ansicht, dass der Marketing- und Verkaufsprozess stärker auf harten Daten basieren muss. «Am Schluss geht's beim Marketing nur um den Verkauf», meinte er. Die Sicht des Medienanbieters hat Virginie Fortun, Direction Développement stratégique Le Temps, eingebracht. «Medienanbieter müssten äusserst innovativ sein und mit allen Mitteln neue Wege suchen, um einerseits gegenüber den Werbeauftraggebern neue, effektive Werbeangebote offerieren zu können und andererseits gegenüber Lesern, eine klare Abgrenzung des redaktionellen, hochwertigen Inhalts anzubieten», so Virginie Fortun.

Kimon Zorbas, Vice President IAB Europe veranschaulichte in seinem Referat, dass Daten wichtig seien, «Wenn Data King ist, dann ist der Prinz der Nutzer», verdeutlichte aber gleichzeitig, dass die europäische Regulierung eine Beschränkung der Datenverfügbarkeit einfordern könne in Zukunft.

Im Anschluss an die Referate diskutierte Stephan Klapproth, 10vor10 Moderator, mit den Referenten und Chris Morgan, Head of Digital bei Publicitas. Alle Referenten sind sich einig, dass RTA eine notwendige Entwicklung ist, die beschleunigt werden muss. RTA sei gleichzeitig eine Revolution und Evolution.

Im Rahmen des P-Forums wurde zudem der offizielle Namen des Premium-Inventar-Marktplatzes von Publicitas lanciert: «The Mark», basierend auf der SSP Technologie von Improve Digital. Mit «The Mark» wird Publicitas in Zukunft das digitale Inventar von Medienanbietern mittels dem Real-Time-Verfahren vermarkten und Werbetreibenden die Möglichkeit geben, digitales Inventar automatisiert und datengetrieben einzukaufen. Local.ch nutzt bereits als eines der ersten Unternehmen in der Schweiz die Real-Time Advertising-Lösung von Publicitas und kann damit ihr digitales Werbeinventar noch besser monetarisieren und verwalten.

APG|SGA gewinnt Submission in Kriens

APG|SGA hat sich in der öffentlichen Ausschreibung um die Plakatierung in Kriens durchgesetzt. Sie wird weiterhin exklusiv die öffentlichen Flächen der zu der bekannten Tourismusregion Luzern gehörenden Gemeinde bewirtschaften.

Die Gemeinde Kriens hat sich für weitere zehn Jahre für eine Zusammenarbeit mit APG|SGA entschieden. Die Allgmeine Plakatgesellschaft gewinnt nach einer öffentlichen Ausschreibung mit ihrem Angebot die Bewirtschaftung aller öffentlichen Flächen bis Ende 2022, wie es in einer Mitteilung heisst.

APG|SGA übernehme ebenfalls die Plakatierung für politische Aushänge, wie Christian Senn, Regio- nenleiter Akquisition Mitte erklärt. «Wir freuen uns, attraktive Flächen an besten Standorten in Kriens zu bewirtschaften und wie gewohnt Top-Dienstleistungen für die Stadt Kriens und unseren treuen Kundenstamm zu erbringen», führt Christian Senn aus.

Epica 2012: 14 Awards für Schweizer Agenturen

Neben dem doppelten Gold noch einmal zwölf Awards für die Schweiz. Spillmann Felser Leo Burnet gewinnt zusätzlich zum Gold acht weitere Epicas. Wirz neben Gold noch zwei. Dazu je ein Gewinn für Havas Worldwide Zürich sowie Y&R Group.

Eine «belle surprise» erreicht uns aus Paris. Nachdem die Werbewoche bereits am Freitag vermelden durfte, dass Wirz Gold bei den Epica Awards für Caran d’Ache in der Kategorie Print Craft gewonnen hat, gibt es nach dem endgültigen Auszählen der Stimmen für die gleiche Idee nun auch noch Bronze in der Kategorie Illustration. Dazu gewinnt Wirz als dritte Auszeichnung Silber für Ikea Rothenburg.

Spillmann Felser Leo Burnett, die Gold für ihren Poststempel in der Kategorie Communication Services gewonnen haben, bekommen fünf weitere silberne Awards: zwei für Schweiz Tourismus «Time» und je einen für Schweiz Tourismus «Wetterprophet», Migros Klubschulen «600 Kurse», Victorinox «Fanbriefe». Dazu drei Epicas in Bronze für Micasa «Shredder», Schweiz Tourismus «Summer Holiday» und Tutti.ch «If you want to sell something». Ebenso Silber gab es für Havas Worldwide Zürich mit «Invisible Instruments» für das Zürcher Kammerorchester und für die Y&R Group mit dem Putin-Sujet für Reporter ohne Grenzen.

Der globale Medaillenspiegel findet sich in den folgenden PDF-Dokumenten: Gold-Awards, Silber und Bronze.

Unter den vier Kategoriensiegern geht der Grand Prix Press an Finnland, Outdoor an England, Interactiv an die USA. Der begehrte Film Grand Prix hat Dänemark gewonnen mit dem «coolen» Film «The Bus». (pan)

http://www.youtube.com/watch?v=RQmMThsu4Ko

Mehr zum Award, wo auch die Werbewoche in der Jury in Paris mitbestimmen durfte, in der kommenden Printausgabe.

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Die Jury: Vertreter der Fachpresse für Kommunikation Europas
 

The Generation Media erweitert Geschäftsleitung

Die Mediaagentur The Generation Media nimmt mit Stephan Kümin und Peter Stirnemann zwei langjährige Mitarbeitende als Co-Geschäftsführer in die Geschäftsleitung auf.

Beide sind seit Jahren in ihrer Funktion als Media-Berater und –Planer in der 2001 gegründeten Agentur tätig und haben in dieser Zeit laut Mitteilung zum heutigen Erfolg von The Generation Media beigetragen. Sie werden auch weiterhin als Mandatsleiter ihren Kunden zur Verfügung stehen und diese wie bis anhin betreuen. Die bisherige geschäftsführende Inhaberin und Firmengründerin, Petra Kreussler, bleibt in ihrer Funktion als Geschäftsführerin tätig und betreut auch weiterhin ihre Mandate.

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