Neue LGK kommuniziert Fahrplanwechsel

Das «Nüni»-Tram von Bernmobil verkehrt bald auf einem neuen Streckenabschnitt. Neue LGK macht die Kundschaft darauf aufmerksam.

Kernstück des neuen Fahrplans ab 9. Dezember ist die Verlängerung des «Nüni»-Trams der Linie 9 bis Wankdorf Bahnhof. In der Kampagne der Berner Agentur Neue LGK wird die Linie nicht nur auf der Strasse, sondern auch auf Inseraten, Plakaten und Hängekartons sprichwörtlich länger, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne umfasst neben Anzeigen, Plakaten, Hängekartons und Online-Bannern auch einen Radiospot und ist bis Ende Jahr on air.

Verantwortlich bei Bernmobil: Monika Scheiwiller, Leiterin Marketing-Kommunikation. Verantwortlich bei Neue LGK: Hans Tanner (Creative Direction), Antonio Lopez (Text), Stephan Wittwer (Art Direction), Nina Geissbühler (Grafik), Claudia Shatri (Beratung).

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René Rhinow wird Ombudsmann der AZ Medien

René Rhinow, emeritierter Professor für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Basel, wurde vom Verwaltungsrat der AZ Medien AG zum Ombudsmann berufen.

Rhinow war 1978 bis 1981 Präsident des Baselbieter Verwaltungsgerichts, 1987 bis 1999 Mitglied des Ständerates für den Kanton Basel-Landschaft und 1998/1999 Ständeratspräsident. 2001 bis 2011 war er Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Rhinow ist Autor verschiedener wissenschaftlicher Publikationen und Bücher zu staats- und wirtschaftsrechtlichen Themen. AZ Medien danken René Rhinow in einer Mitteilung für die Bereitschaft, dieses anspruchsvolle Amt ab 1. Dezember 2012 zu übernehmen.

Als Ombudsmann befasst sich René Rhinow mit Beanstandungen von Personen, Unternehmen oder Institutionen zu redaktionellen Inhalten und Werbung in Zeitungen, Wochenzeitungen, Anzeigern und Zeitschriften sowie deren Onlineauftritten. Er trägt dazu bei, Konflikte zu lösen oder zu entschärfen, die Qualität der Berichterstattung zu verbessern und die Meinungsvielfalt sicherzustellen. Der Ombudsmann ist eine unabhängige Persönlichkeit und der AZ Medien gegenüber nicht weisungsgebunden. Wenn gleichzeitig Gerichte oder der Presserat angegangen werden, wird er nicht tätig.

Beanstandungen gegen redaktionelle Beiträge der TV-Sender von AZ Medien werden von der Ombudsstelle der Radio- und Fernsehveranstalter RTV behandelt, welche für Sender der deutschen und rätoromanischen Schweiz, mit Ausnahme SRG SSR-Sender, zuständig ist.
 

Zu guter Letzt: Mit Spass gegen Leukämie

Spenden sammeln ist mühsam. Es sei denn, eine wirklich gute Idee hilft dabei. Pledgeit.org.uk hatte eine.

Pünktlich zur Weihnachtszeit werden die Briefkästen wieder mit Bettelbriefen vollgestopft. Jedes Anliegen geniesst beim genaueren Betrachten seine Berechtigung. Vom schlechten Gewissen getrieben, versucht man, wenigstens dort zu Helfen, wo die Not am grössten ist. Auf dem Weg zur Arbeit wird einem von forschen Studenten erklärt, welch schlechter Mensch man ist, wenn man nicht umgehend eine Mitgliedschaft auf Lebzeiten unterschreibt («Ja haben Sie denn kein Herz für Gehörlose?»). Natürlich hat man ein Herz für Gehörlose – aber gleichzeitig auch eines für Kinderheime, hungrige Kinder und heimatlose Strassenhunde. Und man hat das Gerücht gehört, dass der erste Mitgliederbeitrag komplett in die Tasche der Fundraiser fliesst, ehe endlich das erste mittelländische Seeufer renaturiert wird.

Dabei könnte spenden so einfach sein – würde es Spass machen. Schliesslich sitzt das Portemonnaie locker, wenn es um die freudigen Dinge des Lebens geht (vgl. Ausgang, der). Diese Tatsache hat sich die englische Plattform Pledgeit.org.uk zu Nutzen gemacht: Im Dienste der Leukämieforschung können Personen ihre Freunde auffordern, sonderbare Dinge zu tun, wie Pressetext schreibt. Wird die Aufgabe erfolgreich erfüllt, fliesst ein zuvor festgelegter Betrag in die Kasse der wohltätigen Organisation. Eine karitative Wette – simple Idee, gute Idee. Da die Plattform zusätzlich mit Facebook verknüpft ist, können Herausforderungen geteilt werden. Der erfolgreiche Teilnehmer erhält die Kennzeichnung «pledgent» und steht in seinem sozialen Netzwerk als jemand da, der seine Versprechen einhält. Freunde können ermutigt werden, ebenfalls Geld für eine unterhaltsame Aufgabe beizusteuern. Ob und wie viel entscheidet jeder selbst. Wer eine Aufforderungen erhält, diese jedoch nicht erfüllen will oder kann, löscht sie.

Die Idee ist erfolgreich. So soll jemand durch einen absolvierten Karaoke-Auftritt über 400 Franken in die Kassen der Wohltätigkeit gespült haben. Das Modell soll künftig auch weiteren karitativen Organisationen zur Verfügung stehen und der Spende-Spass auch in weiteren Währungen möglich sein. (hae)

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Lesch+Frei: holzgeschnitzte Pastorini-Kampagne

Die Agentur Lesch+Frei hat für traditionellen Spielzeug-Hersteller Pastorini eine Kampagne kreiert, die an den nachhaltigen Rohstoff Holz erinnern soll.

Die Plakatkampagne erinnert an das gute, alte Holzspielzeug, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Dies soll auch etwas über die Philosophie des in dritter Generation geführten Unternehmens aussagen: Pastorini bietet hochwertige Spielzeuge aus natürlichen, nachhaltigen Materialien. Kriegsspielzeug, Konsolen und Games sucht man daher in den Verkaufsläden am Zürcher Weinplatz und im Schossacher in Dübendorf vergebens. Spielzeuge von Pastorini bringen Fantasie ins Spiel und regen die Kinder zu selbständigem Denken und Handeln an.

Die Agentur hat drei verschiedene Motive kreiert. Sie zeigen die Spielzeuge – Hase, Burg und Bagger – nicht als Endprodukt, sondern wie sie entstehen. Kunstvoll geschnitzt wachsen sie aus einem Baumstrunk.

Verantwortlich bei Pastorini Spielzeug: Christa Pastorini, Felix Schumacher (Inhaber). Verantwortlich bei Lesch+Frei Zürich: Natasha La Marca (AD), Irene Stutz (Beratung), Barbara Meier, Désirée Guzzo, (Polygraphie).

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PWC-Studie: Medien- und Unterhaltungsbranche wächst dank Digitalisierung

Weltweit wird die Medien- und Unterhaltungsbranche in den nächsten Jahren zu zwei Dritteln dank dem Digitalbereich wachsen. Dieser globale Trend gilt auch für die Schweiz, wie die Studie «Swiss Entertainment & Media Outlook 2012-2016» von PWC zeigt.

Die Konsumenten werden jährlich rund 2,3 Prozent mehr für Medien, Unterhaltung und Internetzugang ausgeben: von 12,6 Milliarden Franken im Jahr 2011 auf 14,1 Milliarden Franken im Jahr 2016. Zeitversetzter TV-Konsum ist eine der grössten Herausforderungen für die Fernsehwerbung. Die Ausgaben für Fernsehwerbung werden von 735 Millionen Franken im Jahr 2011 auf 803 Millionen Franken im Jahr 2016 nur leicht wachsen. Obwohl Konsumentenmagazine immer öfter digital erhältlich sind, werden die Ausgaben von 1,1 Milliarden Franken im Jahr 2011 auf 921 Millionen Franken im Jahr 2016 sinken.

Der grösste Teil des prognostizierten Wachstums entsteht durch das Segment «Mobiler Internetzugang». Die entsprechenden Einnahmen nehmen jährlich um 21,6 Prozent zu und werden 2016 bei 2,1 Milliarden Franken liegen (2011: 784 Millionen Franken). Bis 2016 werden für Internetwerbung jährlich 9,3 Prozent mehr ausgegeben, sodass die Ausgaben von 769 Millionen Franken im Jahr 2011 auf 1,2 Milliarden Franken im Jahr 2016 steigen.

Veränderter TV-Konsum

«Im Bereich TV und Video sorgen Anbieter von zeitversetzten und individuell bestellbaren Programmen für ein verändertes Nutzerverhalten», erklärt Patrick Balkanyi, Partner und Branchenleiter Technologie, Telekommunikation, Infocomm und Medien bei PWC Schweiz. Die Ausgaben für TV-Gebühren und Lizenzen wachsen in den nächsten fünf Jahren von 2,1 auf gut 2,2 Milliarden Franken, was einer jährlichen Zunahme um 1,5 Prozent entspricht. 2011 war der Bereich noch um fünf Prozent gewachsen. «Neue Formen des TV-Konsums beeinflussen auch die entsprechenden Werbeeinnahmen. Zeitversetzter TV-Konsum ist eine der grössten Herausforderungen für die Fernsehwerbung», führt Patrick Balkanyi weiter aus. Bis 2016 dürften die Ausgaben für Fernsehwerbung von 735 Millionen Franken im Jahr 2011 auf 803 Millionen Franken im Jahr 2016 wachsen.

Auf analog folgt digital

Der Schweizer Markt für Musikdateien legt in den nächsten Jahren kontinuierlich zu, nachdem 2011 noch ein leichter Rückgang verzeichnet worden war. Im Jahr 2011 lagen die Konsumentenausgaben bei 891 Millionen Franken, 2016 dürften sie knapp 1,1 Milliarden Franken betragen. «Physische Tonträger verlieren weiter an Boden zugunsten von digitalen Dateien und preiswerten Streamingangeboten. Dasselbe trifft auf das Filmsegment zu, wo digitale Downloads vor allem dank der mobilen Abspielgeräte auf dem Vormarsch sind», sagt Bogdan Sutter, Leiter Digitale Transformation bei PWC Schweiz. 2016 werden Schweizerinnen und Schweizer im Filmsegment 643 Millionen Franken ausgeben (2011: 562 Millionen Franken). Die digitalen Downloads wachsen im gleichen Zeitraum von 50 Millionen auf 188 Millionen Franken. Der Bereich Video- und Online-Games gehört zu den kleineren Umsatzträgern in der Unterhaltungs- und Medienbranche, verzeichnet aber in den nächsten fünf Jahren mit durchschnittlich 5,4 Prozent ein stolzes Wachstum. 2016 werden die voraussichtlichen Ausgaben bei 531 Millionen Franken (2011: 407 Millionen Franken) liegen.

Bescheidene Radio- und Aussenwerbung

Der Radiomarkt war 2011 um 1,4 Prozent auf 599 Millionen Franken gewachsen. Bis 2016 werden die Ausgaben jährlich nur noch um 0,9 Prozent steigen und damit 2016 628 Millionen Franken betragen. Auch der Bereich Aussenwerbung legt mit voraussichtlich durchschnittlich 1,9 Prozent in den nächsten fünf Jahren bescheiden zu und wird 2016 für einen Umsatz von 720 Millionen Franken (2011: 655 Millionen Franken) sorgen.

Rückläufige Ausgaben für Magazine und Zeitungen

Obwohl Konsumentenmagazine immer öfter digital im Web, auf Smartphones und Tablet-Geräten erhältlich sind, werden die Ausgaben von 1,1 Milliarden im Jahr 2011 auf 921 Millionen Franken im Jahr 2016 sinken. Beim Schweizer Zeitungsmarkt ist mit einem jährlichen Ausgabenminus von 4,8 Prozent zu rechnen, so dass 2016 noch 1,7 Milliarden Franken (2011: 2,2 Milliarden Franken) umgesetzt werden.
 

Neue Technologie könnte Einschaltquoten verändern

Ab dem 1. Januar 2013 werden die Einschaltquoten in der Schweiz mit einer neuen Technologie erfasst. Ein neues Gerät sowie eine spezielle Software machen es möglich, dass auch zeitversetztes Fernsehen sowie der TV-Konsum via Computer gemessen werden können.

Die neue Technologie ermöglicht es, den Fernsehkonsum der Schweizer Wohnbevölkerung präziser abzubilden. Dieser wird seit den 1980er Jahren mit Geräten erfasst, die an den TV-Geräten von repräsentativ ausgewählten Haushalten angeschlossen sind. Den in den vergangenen Jahren stark veränderten Sehgewohnheiten tragen diese Geräte jedoch nur noch ungenügend Rechnung.

Mediapulse, die Stiftung für Medienforschung, steigt deshalb am 1. Januar 2013 auf ein neues Messsystem um, von dem sie sich eine sehr präzise Abbildung des Schweizer Fernsehkonsums verspricht. Es handle sich um einen «Paradigmenwechsel», sagte Isabel Wenger am Dienstag vor den Medien in Zürich. Sie ist bei Mediapulse für die Einführung der neuen Technologie zuständig. Die neue Technologie vergleicht den vom Fernsehsender ausgestrahlten Ton mit demjenigen, der beim Zuschauer empfangen wird. Mit diesem sogenannten «Audio Matching» ist es möglich, eine Fernsehsendung zu identifizieren, selbst wenn sie Tage nach der Ausstrahlung betrachtet wird.

Grössere Abweichungen möglich

Mit der Einführung der neuen Geräte dürften sich die Einschaltquoten verändern. Von den Haushalten, die heute ein Messgerät besitzen, ist künftig nämlich keiner mehr vertreten. Dadurch kann es zu grösseren Abweichungen kommen, wie Mediapulse-Geschäftsleiter Manuel Dähler erklärte. Dazu kommt, dass jetzt viel mehr Haushalte für eine Messung in Frage kommen als früher. War früher ein TV-Gerät Voraussetzung, braucht man neu nur noch einen «fernsehfähigen Bildschirm». Dies kann auch ein Computer-Monitor sein. Dadurch kommt es zu einer Umstellung bei den Messwerten. Künftig wird nicht mehr mit einer, sondern mit zwei Quoten gerechnet. Eine umfasst die Nutzung am Tag der Erstausstrahlung (inklusive zeitversetzter Wiedergabe), die zweite bildet den Konsum über die kommenden sieben Tage ab. Wie sich die Ergebnisse ab Januar 2013 verändern werden, darüber lässt sich laut Dähler derzeit nur spekulieren. Ein Grossteil der neuen Teilnehmer ist bereits rekrutiert. Insgesamt beteiligen sich rund 2000 Haushalte an den Messungen.

Die Mediapulse-Gruppe misst den Fernseh- und Radiokonsum in der Schweiz. Sie verfügt über einen gesetzlichen Auftrag. Für die Erhebung der Nutzungsdaten erhält sie auch Beiträge des Bundes. (SDA)

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Goldbach: In Stream- trifft auf In Page-Videowerbung

Goldbach Audience bietet erstmals im Schweizer Markt ein User Retargeting von In Stream-Videowerbung an. Werbetreibende sollen dadurch User-Kontakte multiplizieren und die Reichweite erheblich erhöhen können.

Durch das neue In Stream-Retargeting-Angebot im Display Ad Network der Goldbach Audience können laut Mitteilung User ganz gezielt angesprochen werden. Es besteht neu die Möglichkeit dem User entweder erneut dasselbe oder spezifisch ein anderes Video- oder Display-Werbemittel auszuliefern. Weiter ist es möglich, ausschliesslich User anzusprechen, die noch nie Kontakt mit dem entsprechenden Werbemittel hatten.

Der Vorteil für Werbetreibende liege auf der Hand, schreibt Goldbach: Die gewünschte Zielgruppe kann exakt und ohne Streuverluste angesprochen und die Kontakthäufigkeit pro Werbesujet, unabhängig einer In Stream- oder In Page-Kampagne, definiert werden. Mit In Stream-Werbung kann man im Goldbach Video Network pro Monat rund 4,1 Millionen Unique Clients erreichen. Dank dem In Stream-Retargeting im Goldbach Display Ad Network können Werbetreibende diese User-Kontakte wirkungsvoll mit In Page-Werbung multiplizieren und die Reichweite erheblich erhöhen.

Mit dem neu lancierten Skyfloat will Goldbach Audience ihren Kunden das ideale Werbeformat für dieses Retargeting bieten. Der Skyfloat ist ein grossflächiges Video-Werbeformat, welches die Auslieferung von Bewegtbild-Kampagnen auf jeder beliebigen Website des Goldbach Display Ad Network ohne zusätzlichen Aufwand möglich macht. Dies soll laut Mitteilung einer idealen Verlängerung von TV- und In Stream-Kampagnen entsprechen und die Aufmerksamkeit der User signifikant verstärken.

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Statement: Sneakers spenden und abonnieren

Die Agentur Statement hat sich zur Lancierung des Sneaker-Abos von Brandlovers.ch eine wohltätige Aktion in Zusammenarbeit mit Caritas ausgedacht. Alte Schuhe können gespendet werden - im Gegenzug wird Rabatt gewährt.

In Zusammenarbeit mit ausgewählten Schweizer Caritas-Läden startete die Agentur eine Sneaker-Sammelaktion für Menschen, die sich eben keine neuen Schuhe leisten können. Gesucht werden alte, aber noch tragbare Sneakers, die aber schon lange nicht mehr getragen werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Aktion läuft bis und mit Freitag, 30.11.2012, um 12 Uhr. Wer die alten Sneakers in einer beteiligten Caritas-Sammelstellen vorbei bringt, erhält einen Rabattgutschein von Brandlovers.ch. Wer am meisten Sneakers vorbei bringt, kriegt ein Sneaker-Abo im Wert von 400 Franken geschenkt. Je mehr Sneakers gesammelt werden, desto mehr Rabatt gibts auf das gesamte Sortiment des Onlineshops am Tag, an dem die Aktion endet. Ab 701 gespendeten Paar Schuhen führt ein auf Facebook veröffentlichter Gutscheincode zu 50 Prozent Ermässigung.

Verantwortlich bei Brandlovers.ch: Jan Hedlund (Geschäftsführer), Philipp Bareth (Marketing). Verantwortlich bei Statement: Philipp Brunner (Idee und Konzept), Renato Auer (Beratung).

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Medienecho: Printausgabe 20 Minuten

ADC Schweiz: Einsendeschluss verlängert

Kurzentschlossene aufgepasst: Der Einsendeschluss für die ADC-Jurierung 2013 wird bis 3. Dezember 2012 verlängert.

Die jährlich stattfindende Jurierung des ADC Schweiz ist eine der wichtigsten und grössten Plattformen des Landes, um kreative Leistungen zu diskutieren und zu beurteilen. Sie umfasst längst nicht mehr nur Werbung, sondern praktisch alle Aspekte der Kreativwirtschaft wie Digital, Design, Film, Fotografie, Illustration, wie es in einer Mitteilung heisst. Diskutiert und juriert wird mit Hilfe qualitativer Kriterien nach internationalen Standards mit den Systemen 7+ von Michael Conrad und 3Q von Frank Bodin.

Die besten Werber, Designer, Filmer, Programmierer, Fotografen, Illustratoren, Musiker, Marketer, Grafiker, Texter, Konzepter, Mediaplaner, Innovatoren und Erfinder sind folglich eingeladen, zukunftsweisende Arbeiten der ADC-Jury vorzulegen. Die Ausschreibung kann unter dem Link  Adc.ch/ausschreibung heruntergeladen werden.

 

Komet bringt Shoppyland in Weihnachtsstimmung

Die Berner Agentur Komet hat für das Einkaufscenter Shoppyland ein weihnachtliches Sujet kreiert, das unter anderem in Übergrösse die Aussenfassade ziert.

Dieses Jahr begleitet das Einkaufscenter die Besucher wieder mit einem Rahmenprogramm durch die Adventszeit, wie es in einer Mitteilung heisst. Aktivitäten wie Lebkuchen verzieren und Bastelevents sollen ab Ende November für Weihnachtsstimmung sorgen. Passend zu den Festtagen hat sich auch die Bildmarke des Centers in Schale geworfen und erhellt als Adventskerze die dunklen Wintertage. Die Umsetzungen von Komet sind ab sofort auf verschiedenen Kommunikationsmitteln zu sehen.

Verantwortlich bei Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Waelti (Marketing & Kommunikation), Diana Weber (Administration). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Joël Weber (Junior AD), Antonia Bekiaris, Christoph Albrecht (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Emma Isolini (Beratung), Guy Jost (Fotografie), Patrick Salonen (Retuschen).

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Travel.ch: Neue Leiterin Marketing, Verkauf und Operations

Im Zuge einer Umstrukturierung werden beim Online-Reisedienstleister Travel.ch die Bereiche Marketing, Verkauf und Operations zusammengefasst. Per 1. Dezember wird Inka Nobel die Leitung der neu geschaffenen Abteilung übernehmen.

Die personelle und strukturelle Veränderung bei Travel.ch wurde anlässlich der jüngsten Geschäftsleitungssitzung beschlossen. Die 37-jährige Inka Nobel, die seit September bereits interimistisch den Bereichs Sales & Operations von Travel.ch verantwortete, wird ab Dezember die zusammengelegten Bereiche Marketing, Verkauf und Operations leiten. Die Position des Marketingleiters, die zuletzt Yvette Saxer auf Geschäftsleitungsstufe innehatte, wird es künftig nicht mehr geben.

Optimierung und Weiterentwicklung in mehreren Phasen

Laut Mitteilung wird Inka Nobel von der Geschäftsleitung als ideale Besetzung erachtet, um beim Reiseportal die Bereiche Marketing, Verkauf und Operations künftig aus einer Hand zu führen sowie den anstehenden Modernisierungsprozess erfolgreich umzusetzen. «Sie verfügt über ein riesiges Knowhow in IT- und Vertriebsfragen und wird dieses gewinnbringend für das Unternehmen einsetzen», ist Simon Lehmann überzeugt. Der langjährige CEO von Interhome ist zurzeit interimistisch auch Geschäftsführer von Travel.ch und kennt Inka Nobel gut. Als Executive Director führte sie zwischen 2009 und 2012 den tschechischen Call-Center-Service-Provider Dialogs 24/7 mit 74 Mitarbeitenden, welcher die weltweiten Vertriebs- und Serviceaktivitäten von Interhome sicherstellt.

In einer ersten Phase nach Job-Antritt wird Inka Nobel in Absprache mit der Geschäftsleitung bei Travel.ch verschiedene Entwicklungen einleiten und umsetzen. So sollen etwa Marketingaktivitäten über den Online-Kanal ausgebaut und optimiert, neue Vertriebspartnerschaften geschlossen sowie der Kundenservice weiter verbessert werden. «Wir möchten unsere führende Position bei den Städtereisen verteidigen und uns parallel dazu noch intensiver als Spezialist für Flug- und Badeferien- Angebote positionieren», so Inka Nobel. Ebenfalls zur Geschäftsleitung stösst Fabian Wismer als neuer Produkt- und Projektmanager. Er hatte zuvor die inzwischen eingestellte Geschäftseinheit Schweden von Travel.ch geleitet.

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Mobile-Adblocker: Adello analysiert die Situation

Unter anderem der Bericht auf Werbewoche.ch über Adblocker im Mobile-Bereich hat hohe Wellen geworfen. Adello nimmt Stellung und sagt, was von der drohenden Gefahr für die Werbewirtschaft zu halten ist.

In den letzten Tagen wurde viel über Adblocker geschrieben. Den Stein ins Rollen gebracht hat die simple Meldung, dass die Browsererweiterung Adblock nun auch für Android-Handys verfügbar ist. Werbewoche.ch berichtete im Newsletter von Dienstag über die sich ankündigende Möglichkeit, Werbung auf mobilen Geräten zu blockieren. Das auf Mobile Adertising spezialisierte Schweizer Unternehmen Adello wurde von verunsicherten Werbetreibenden und Verlagshäusern kontaktiert und hat folglich die Situation analyisiert. Während Konsumenten erwartungsvoll auf werbefreie Zeiten hoffen, sehen Publisher und Werbetreibende ihre Mobile Advertising Umsätze in Gefahr. Das Unternehmen hat die App in den letzten Tagen getestet und bestätigt: Grundsätzlich macht die App, was sie verspricht. Allerdings mit gewissen Einschränkungen, welche an dieser Stelle aufgezeigt werden sollen.

So funktioniert Adblock

 
Adello hat Adblock auf einem gängigen Samsung Galaxy S2 installiert. Dies sei problemlos vonstatten gegangen, heisst es in der Mitteilung. Getestet wurden Mobile Sites und Apps. Und zwar über unterschiedliche Adserver, von Adition, Adtech bis zu Smartadserver und auf den Browsern Chrome, Dolphin und Opera. Die Werbeunterdrückung funktioniere gut und habe im Test recht zuverlässig blockiert. Daraus schliesst Adello:
 

– Adblock unterdrückt nicht nur auf Apps und Mobile Sites, sondern auch Werbung auf «normalen» Webseiten, die mit dem Handy angesurft werden.

 
– Die Adblock App funktioniert nur im WLAN. Werbung kann sie nicht unterdrücken, wenn man übers Handy unterwegs über 3G/4G browst. Dabei dürfte doch das der Haupteinsatzzweck sein.
 
– Im Gegensatz zur Online-Version kann man auf dem Handy trotzdem erscheinende Werbung nicht erkennen und dann blockieren.
 
– Abstürze der App gabs während des Tests nur einmal.
 
– Auf Mobile Sites scheint Lösung überzeugender als auf Apps.

Argumente gegen den Einsatz von Adblock
 
Betrachte man den Schweizer Mobile Advertising Markt, sehe man, dass derzeit immer noch der grösste Teil des Mobile Traffic über iOS (Apple) laufe, hält Adello fest. Auf diesen Geräten sei Adblock aber nicht verfügbar. Und Apple werde sich kaum von einem App-Anbieter die lukrative Werbung verbieten lassen. So fasst Adello die Punkte zusammen, welche gegen den Einsatz des Adblockers sprechen:
 
– Die App muss manuell ein- und ausgeschaltet werden. Die Android Nutzer kennen die Situation: Um Strom zu sparen, werden nicht benötigte Apps oftmals geschlossen. Adblocker muss aber aktiv bleiben, um seine Funktion zu erfüllen.
 
– Einige Apps scheinen sich selbst zu schliessen (oder abzustürzen), wenn Adblock installiert ist. Spätestens wenn die Lieblings-App wegen Adblock nicht funktioniert, wird der Blocker wohl deinstalliert.
 
– Bei gewissen Apps kommt einfach anstelle der Werbung ein leerer Rahmen oder schwarzer Hintergrund. Die Fläche ist also da, wirkt aber unschön.

– Nicht vergessen darf man, dass Adblock am Ende des Tages auch Geld verdienen möchte. Wer also die App installiert hat und dann zum Beispiel im Browser eine ungültige Adresse eingibt, wird mit einem Affiliate-Cookie weitergeleitet, damit Adblock die Provision einstreicht.

 
Fazit: Was ist von Adblock zu halten?
 
Das grundsätzliche Bestreben, Werbung massvoll zu halten, sei aus Nutzersicht nachvollziehbar, so Adello. Die Werbeindustrie habe hingegen – und das entgegen gängiger Meinung – kein Interesse an übermässig lästiger Werbung. Gute Werbung sei schliesslich auch positive Unterhaltung oder Information. Aus diesem Grund habe Adello vor einigen Monaten mit der Entwicklung von AdCTRL begonnen, welche in Q1 abgeschlossen sein werde. Vereinfacht gesagt würden mit AdCTRL die Nutzerinteressen mit der Werbung bei den Publishern abgeglichen. Damit liessen sich aus Nutzersicht die Anzahl Werbeeinblendungen im Extremfall gegen Null reduzieren. Anstatt einfach nur zu blockieren werde die Kontrolle damit den Konsumenten in die Hand gegeben. Der Publisher-Launchevent zu AdCTRL findet Anfang Februar 2013 statt.

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