Adwebster verstärkt sein Team

Publigroupe erwartet operativen Verlust

Der Werbevermarkter Publigroupe erwartet für das Geschäftsjahr 2012 einen operativen Verlust. Der Grund hierfür sei der schrumpfende Printmarkt, der der Tochter Publicitas einen über den Erwartungen liegenden Verlust eingebrockt habe.

Der Reingewinn indes werde über 41 Millionen Franken liegen, teilte Publigroupe am Dienstag mit. Allerdings wird der Gewinn durch den Verkauf eines «bedeutenden Anteils» des Immobilienbestandes positiv beeinflusst. Der Printmarkt werde sich in der Grössenordnung der vergangenen Jahre weiter rückläufig entwickeln, heisst es weiter. Mobile Medien würden dagegen weiter an Bedeutung gewinnen und den gesamten Markt verändern. Dies hat auch Konsequenzen für die Konzernstruktur. Die Aufgaben des Konzerns sollen fokussiert und die einzelnen Geschäftssegmente angepasst werden. So werde sich Publigroupe unter anderem auf die Kernkompetenzen in den Bereichen Finanzwesen und strategische Entwicklung konzentrieren. (SDA)

IAB-Mobile-Studie 2012: Smartphone- und Tabletnutzung

57 Prozent der erwachsenen Wohnbevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz besitzen mindestens ein internetfähiges Mobilegerät. Damit sind in den beiden Sprachregionen derzeit insgesamt 3,4 Millionen Personen für mobile Onlinewerbung erreichbar.

Innerhalb dieser Gruppe der mobilen Onliner verfügen 56 Prozent allein über ein Smartphone. Weitere 18 Prozent nennen sowohl ein Smartphone als auch ein Tablet ihr Eigen. Lediglich 13 Prozent der mobilen Onliner beschränken sich auf den Besitz eines internetfähigen Featurephones (Mobiltelefon ohne die Möglichkeit der App-Nutzung). Im Jahresvergleich mit der IAB-Mobile-Studie 2011 zeigt sich, dass die Verbreitungswerte für internetfähige Featurephones sinken, während Smartphones und Tablets hohe Zuwachsraten verzeichnen. Auffällig ist dabei, dass drei von vier Tabletbesitzer gleichzeitig über ein Smartphone verfügen. Der Doppelbesitz von Smartphone und Featurephone ist dagegen eher selten. «Während internetfähige Featurepohones durch Smartphones ersetzt werden, verbreiten sich Tablets im Fahrwasser der Smartphones», so Mirko Marr, Leiter der Forschungsgruppe von IAB-Switzerland. «Smartphones und Tablets werden somit nicht von verschiedenen Zielgruppen mit je spezifischen Bedürfnissen übernommen, sondern erfüllen für ein und denselben Nutzer verschiedene Funktionen.»

Erste Anzeichen für eine solche Arbeitsteilung liefert die IAB-Mobile-Studie durch den Vergleich verschiedener werberelevanter Nutzungsaspekte. Neben zahlreichen Gemeinsamkeiten zeichnen sich Abweichungen in der Verwendung der beiden Gerätetypen auf vier Ebenen ab:

– Während Smartphones in der Regel personenbezogen genutzt werden, erfolgt die Tabletnutzung zum grossen Teil gemeinschaftlich. Nur ein Drittel aller Tabletbesitzer gibt an, der alleinige Nutzer des Gerätes zu sein.

– Die Nutzung für berufliche Zwecke ist bei beiden Gerätetypen zu beobachten. Der entsprechende Nutzeranteil liegt mit 46 Prozent bei den Smartphones allerdings etwas höher als bei den Tablets, die nur von jedem Dritten geschäftlich verwendet werden.

– Bei den Smartphones liegt der Nutzungsschwerpunkt eher bei internetgestützten Kommunikationsanwendungen (Social Media, Internettelefonie), während das Tablet stärker für unterhaltungsorientierte Onlineangebote (Streaming, Gaming) verwendet wird.

– Apps werden auf Smartphones etwas häufiger genutzt als auf Tablets, dafür zeigen Tabletbesitzer eine deutlich höhere Zahlungsbereitschaft für kostenpflichtige Minianwendungen.

Laut Ueli Weber, Präsident der IAB-Switzerland, ist die IAB-Mobile-Studie ein wichtiges Instrument, um die Werbeauftraggeber vom Potenzial des mobilen Werbekanals zu überzeugen. «Die Studie dokumentiert nicht nur das rasant wachsende Reichweitenpotenzial der mobilen Onlinekommunikation, sondern eröffnet einen differenzierten Blick auf die Art und Weise, wie sich die mobilen Onliner das Internet über die neuen mobilen Geräte erschliessen.»

Die IAB-Mobile-Studie wurde im August 2012 zum zweiten Mal nach 2011 durchgeführt. Die aktuelle Ausgabe beruht auf einer Onlinebefragung von 1‘300 Internetnutzern in der Deutsch- und Westschweiz. Der Bericht zur Studie ist beim IAB-Switzerland ([email protected]) für eine Schutzgebühr von 180.00 Franken erhältlich. Mitglieder erhalten die Studie kostenlos. Weitere Auskünfte zur IAB-Mobile-Studie erteilt Mirko Marr ([email protected]).

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Zu guter Letzt: breite Seite

Im Februar musste der eingedeutschte Blick Kritik von Roger Schawinski einstecken – und hat sie sich offensichtlich zu Herzen genommen.

In seinem Blogbeitrag bemängelte Schawinski unter anderem das fehlende Interesse der deutschen «Hors-sol-Blick-Chefs» an der Schweiz. Ohne Netzwerke und gesellschaftliche Kenntnisse seien sie in der «Sex and Crime»-Falle gefangen und könnten sich nicht mit den für das Land relevanten Themen auseinander setzen.

Dieses Desinteresse manifestiere sich nicht nur an der Themen-, sondern auch an der Sprachwahl der ehemaligen Bild-Leute. Mit zahlreichen Beispielen unterstrich Schawinski die Berechtigung seiner Kritik. Eines davon: «Katie Price breit wie Buddha». Während in Deutschland «breit» als Synonym für total besoffen gelte, sei bei uns der Ausdruck «absolut unverständlich». Das war natürlich masslos übertrieben, aber man wusste, was er meint.

Der Zufall wollte es, dass Katie Price – ein englisches «Busenwunder» mit psychischem Rucksack – wieder einmal zu tief ins Glas schaute. So konnten die Blick-Verantwortlichen zeigen, was sie aus der Schawinski-Kritik gelernt haben. Auf eine erstaunlich charmante Art und Weise.

Thomas Häusermann

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…und auch sonst klappts mittlerweile richtig gut mit dem Verständnis – man weiss auch als Schweizer wieder, was sie meinen beim Bilck.

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Bilder: Blick, 4. Dezember 2012

Bewegtbildwerbung auf Wilmaa goes Social Media

Goldbach Audience (Switzerland) führt in Zusammenarbeit mit der Internet TV-Plattform Wilmaa als Schweizer Premiere die iRoll App von Innovid auf Bewegtbild-Werbespots ein.

Die Zeiten, in welchen Klicks auf Bewegtbildwerbung nur auf eine Landingpage führten, sind vorbei. Ab sofort ist es möglich, Premium Ads auf Wilmaa mit zusätzlichen Social Buttons und weiteren Interaktionsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einem Store-Locator, noch interaktiver zu gestalten, wie Goldbach Audience in einer Mitteilung schreibt.

Mit der Integration von Social Buttons, die direkt zur Facebook Page, dem Twitter- oder Youtube-Kanal von Werbetreibenden führen, soll laut Goldbach Audience eine noch direktere und nachhaltigere Verbindung zur Zielgruppe aufgebaut werden können. Mit dieser neuen Funktion sei die schnelle virale Verbreitung von kreativen Werbespots ganz einfach möglich, so die Mitteilung.

Alexander Horrolt, Managing Director Goldbach Audience, meint: «Mit diesem Angebot gibt Wilmaa dem Werbespot und seinen Möglichkeiten eine zusätzliche neue Dimension; das bestätigt auch unsere erste Testkampagne. Mit dem für die Schweiz einzigartigen Angebot steigern wir die Interaktionsrate mit dem Werbemittel für unsere Kunden beträchtlich; darauf sind wir stolz.»

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Mit Webguerillas und Ovo Skirennfahrer motivieren

Unter dem Motto «Mein Helm für Patrick» können Fans motivierende Worte für den Schweizer Skistar Patrick Küng einreichen. Die besten Sprüche und werden auf den Helm des Abfahrts- und Super-G-Spezialisten gedruckt.

Diese Saison will Patrick Küng durchstarten – auch wenn es bisher noch nicht wie gewünscht läuft. Fans können ihn dabei unterstützen und bis zum 5. Dezember motivierende Worte über die Facebook-Seite von Ovomaltine einreichen. Küng wählt anschliessend seine fünf Lieblingstexte, die dann für fünf wichtige Rennen auf den Helm gedruckt werden. Darunter sind die legendäre Abfahrt am Lauberhorn oder das Rennen in Kitzbühel – die Streif gilt als gefährlichste Strecke der Rennstrecke der Welt.

Konzipiert wurde die Helm-App von Webguerillas, der digitalen Agentur von Ovomaltine.

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Leschal: Schals aus Kambodscha retten Kinderleben

Zwei Werberinnen nutzen ihre Fähigkeiten für einen guten Zweck und helfen mit dem Verkauf von fair produzierten Schals, kambodschanische Kinderleben zu retten.

Nach einer gemeinsamen Kambodscha Reise beschlossen Inken Rohweder (freie Art Directorin) und Kerstin Schnyder (Leiterin Marketing und Kommunikation) etwas für die Kinder vor Ort zu tun. Denn eines von 15 Kindern in Kambodscha stirbt vor seinem fünften Geburtstag – oft an vermeid- oder behandelbaren Krankheiten.

Entstanden ist eine Charity-Idee, die Mode, Shopping und Gutes tun miteinander verbindet: In Kleinstbetrieben rund um die Stadt Siem Reap werden unter fairen Bedingungen farbig neu interpretierte Baumwollschals nach den Vorbildern der traditionellen karierten «Kramas» gefertigt. Diese werden über einen Webshop in ganz Europa verkauft. Der gesamte Gewinn geht direkt an das Kinderkrankenhaus in Siem Reap im Nordwesten Kambodschas.

Seit Verkaufsbeginn vor einem Jahr konnten die beiden Initiantinnen bereits 13’000 Dollar an das Angkor Hospital for Children spenden, die für zwei offene Herzoperationen, den laufenden Betrieb sowie zur Bekämpfung einer Dengue-Fieber-Epidemie eingesetzt wurden, wie es in einer Mitteilung heisst. Werbung für ihr gemeinsames Herzensprojekt machen sie mittels PR, Gratis-Bannern, Facebook und Mund-zu-Mund Propaganda.

Die aktuelle Kollektion überzeugt durch Qualität und Design und ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk mit dem man ganz einfach etwas Gutes tun kann. Darum lädt Leschal herzlich ein zum vorweihnachtlichen Offline-Verkauf: Am Samstag, 8. Dezember von 11 bis 14 Uhr im Restaurant Piazza am Idaplatz 2, in 8003 Zürich.

Mehr über Leschal und die gesamte Kollektion finden Sie unter Leschal.com.

Konzept: Kerstin Schnyder und Inken Rohweder. Gestaltung und Illustration: Inken Rohweder Art & Creative Direction.

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Planet: App nach Luzern

Mit der «Rütli» über den Vierwaldstättersee schippern oder mit einem Wisch eine Höhle mitten in der Stadt entdecken. Das und mehr steckt in der kostenlosen «App nach Luzern» für iPads, die von der Luzerner Agentur Planet entwickelt wurde.

Acht Ausflugstipps in Form von Touren bieten der Bevölkerung unterschiedlichste Ideen für einen Sonntagsausflug, für einen planlosen Wintertag oder für ein Treffen unter Freunden, wie es in einer Mitteilung heisst. So führt die Märchen-Tour Familien über die Hexenstiege zum sagenumwobenen Drachenlabyrinth und verrät dabei historische Hintergrundinformationen und Geheimtipps. Die Stadtrand-Tour gibt unbekannte Aussichtspunkte preis, wo sich die Stadt aus einer anderen Perspektive geniessen lässt. Die Freundeskreis-Tour und die Latino-Tour begleiten ein jüngeres Publikum durch das Luzerner Nachtleben und liefern Vorschläge für einen unterhaltsamen Abend. Auch Gottis und Göttis finden Inputs für einen Ausflug mit dem Patenkind, sollten für einmal die Ideen ausgehen.

Die App soll sich laut Mitteilung von den bisher bekannten Stadtführern differenzieren, indem Orte vorgestellt werden, die abseits von den Touristenströmen zu finden sind. Die App ist optisch verspielt aufgemacht und lädt ein, die Stadt Luzern von einer anderen Seite zu entdecken. Sie ist kostenlos im Appstore zum Download bereit. Die App wurde mit Adobe DPS (Digital Publishing Suite) und Indesign CS5 bis CS6 erstellt und programmiert.

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Presserat rügt Blick und Blick Online

Blick und Blick Online haben im Fall eines vom Ex-Skirennfahrer Paul Accola mit der Mähmaschine überrollten Knaben die Privatsphäre der Betroffenen verletzt. Das hält der Presserat in einem am Dienstag veröffentlichten Entscheid fest.

Das Geschehen geht auf den Sommer zurück. Damals lenkte der heutige Unternehmer Accola auf einer Wiese in Davos Platz GR eine Mähmaschine. Beim Rückwärtsfahren erfasste das Gefährt einen achtjährigen Knaben, der kurze Zeit später im Spital starb.

Blick und Blick Online berichteten ausführlich über den Unfall und die darauffolgenden Ereignisse. Dabei zeigten sie zunächst verpixelt und später unverpixelt ein Bild des Knaben, ein Foto des Unglücksorts, den Pächter der Wiese sowie den Schulpräsidenten von Davos in Wort und Bild. Zudem nannten beide Medien den Vornamen des Opfers, der wegen seiner Seltenheit leicht identifizierbar ist. Beim Bericht über die Trauerfeier zeigten veröffentlichten sie ein Foto der Trauerfamilie, die individuell erkennbar ist.

Opferbild aus dem Internet heruntergeladen

Ein sich als Freund der Opferfamilie bezeichnender Beschwerdeführer gelangte deswegen an den Presserat. Das Ethikorgan wies seine Beschwerde teilweise ab. So war es zulässig, das Bild der Unfallstelle zu bringen und den Schulpräsidenten zu interviewen.

In anderen Punkten hiess der Rat hingegen die Beschwerde gut. So hätten Blickund Blick Online nicht identifizierend über den getöteten Knaben berichten dürfen, ohne die ausdrückliche Einwilligung der Betroffenen einzuholen. Das Bild des Knaben stammte gemäss dem Beschwerdeführer von der Internetseite eines Sportanlass-Sponsoren. Das Foto von der Trauerfeier ging ebenfalls nicht an, hoben die beiden Medien doch dort die Opferfamilie und andere Trauergäste bildlich erkennbar heraus. Accola muss es sich nicht gefallen lassen, bei einer privaten Trauerfeier gegen seinen Willen fotografiert zu werden, obwohl er eine öffentliche Person ist.

Im weiteren war die Berichterstattung über den Pächter unzulässig, gehört er doch wie die Opferfamilie nicht zu den öffentlichen Personen. Schliesslich hätten die Redaktionen die Trauerfamilie unmittelbar nach dem Unfall in Ruhe lassen sollen, hatte doch Accola ausdrücklich darum gebeten. Die beiden Medien verzichteten auf Stellungnahmen gegenüber dem Presserat. Das tat am Dienstag auch die Herausgeberfirma, der Ringier-Verlag (SDA)

Teaserbild: Screenshot Blick.ch
 

Weltweiter Werbemarkt wächst wieder schneller

Der globale Werbemarkt wächst in den nächsten drei Jahren wieder schneller. Das prognostiziert Zenithoptimedia in der Studie «Advertising Expenditure Forecast» und blickt ausführlich auf die Lage in der Schweiz.

Wachstumstreiber sind die sich entwickelnden Märkte, deren Werbeinvestitionen im kommenden Jahr durchschnittlich um 8 Prozent zulegen werden und die insgesamt 61 Prozent des Werbemarktwachstums bis 2015 beitragen werden. Die entwickelten Werbemärkte dagegen werden lediglich um 2 Prozent wachsen, nachdem sie in den Ländern der Eurozonen-Peripherie im kommenden Jahr um 4 Prozent schrumpfen und erst 2015 wieder leicht wachsen werden.

«Die größten Wachstumsrisiken bleiben 2013 ein noch immer nicht auszuschließender Kollaps der Eurozone, die sich zuspitzende finanzielle Situation der USA sowie die Unruhen im Nahen Osten und, damit verbunden, steigende Ölpreise», erläutert Frank-Peter Lortz, Chairman Zenithoptimedia. «Deutschland steht im Verhältnis gesehen immer noch sehr gut da, so dass wir bis 2015 einen Anstieg der Werbeinvestitionen um durchschnittlich knapp zwei Prozent jährlich prognostizieren.»

Die Lage in der Schweiz

Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten sind die generelle wirtschaftliche Situation und die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz momentan noch relativ gut. Dennoch häuften sich in jüngster Zeit beunruhigende Meldungen über Arbeitsplatzverluste in der Industrie und im Finanzsektor. Vor allem die Exportindustrie und die Touristikbranche leiden nachhaltig am immer noch überbewerteten Franken und der schwierigen Wirtschaftslage in der Eurozone. Daher wird ein schwieriges Jahr 2013 erwartet, mit einer Erholung sollte aber 2014/2015 zu rechnen sein.

Das Werbejahr 2012 begann mit klarem Wachstumskurs überraschend gut, es liess aber im dritten Quartal sehr stark nach, sodass das Gesamtjahr nur mit einem leichten prognostiziertem Plus von +0,8 Prozent gegenüber 2011 abschliessen wird. Für das Jahr 2013 erwartet Zenithoptimedia einen leichten Rückgang der Bruttowerbeinvestitionen um 0,8 Prozent.

Die Onlinewerbung war in 2012 das am schnellsten wachsende Werbesegment. Mit einem Plus von geschätzten 11,6 Prozent verzeichnete dieser Bereich zum wiederholten Male eine zweistellige Wachstumsrate. Dennoch hat die Onlinewerbung in der Schweiz immer noch viel Wachstumspotenzial, da das Werbemarktanteil (Schweiz: 10,9 Prozent) in der Relation zur tatsächlichen hohen Mediennutzung im Vergleich zu anderen westeuropäischen Märkten wie UK oder Deutschland immer noch relativ niedrig ist.

Die Out-of-Home-Werbung verzeichnete ebenfalls ein sehr gutes Jahr 2012. Mit einem prognostizierten Plus von 10,6 Prozent verzeichnete dieser Bereich die zweithöchste Wachstumsrate in der Schweiz. Der Grund für diesen Zuwachs ist neben dem stets innovativen Produktportfolio der Anbieter vor allem die Tatsache, dass viele Werbetreibende das Medium immer stärker auch zur Unterstützung des Abverkaufs nutzen.

Auch der Bereich der TV-Werbung erfreut sich mit einem Plus von 2,9 Prozent vs. 2011 einer erfreulichen Zuwachsrate. Dieses Wachstum trotz seit Jahren nahezu kompletter Auslastung ergibt sich einerseits aus Preiserhöhungen und andererseits aus dem seit Ende 2011 verfügbaren neuen Schweizer Werbefenster von TF1.

Ein schwieriges Jahr haben die Printmedien hinter sich. Trotz grösstenteils stabiler Nutzungszahlen gerieten Zeitungen (-5,3 Prozent) und Zeitschriften (-3,4 Prozent) enorm unter wirtschaftlichen Druck. Viele Werbungtreibende fokussieren Ihre Budgets zunehmend im Bereich TV und Online. Für die Verlage wird es eine der extistenzielle Schlüsselfragen der nächsten Jahre warden, wie die Verluste im Printgeschäft mit dem wachsenden Online-Bereich wenigstens teilweise aufgefangen werden können. Viele Schweizer Zeitungen beginnen, mit dem Paywall-Modell zu experimentieren. Le Temps, die Schaffhauser Zeitung und die NZZ lassen die Nutzer bereits für die Online-Dienste zahlen, der BLICK will dies demnächst einführen. Eine Patentlösung gibt es hier leider nicht. Aus Sicht von Zenithoptimedia muss jedes Printprodukt hier eine eigene geeignete Strategie entwickeln.
 

Inter-Punkt: Doppelte Superheldenkraft für Yetnet

Seit einiger Zeit sorgt der Superheld Yetman im Auftrag des lokalen Kabelnetzbetreibers Yetnet für leistungsstarke Angebote. In der neusten Kampagne von Inter-Punkt bekommt der Superheld nun weibliche Verstärkung.

Inter-Punkt entwickelte die Geschichte rund um den Superhelden Yetman weiter, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt: Der Mitarbeiter von Yetnet erhält Verstärkung von Yetwoman. Mit Plakaten, Inseraten und einem Kurzprospekt im Comicstil wird Yetwoman den Kunden vorgestellt. Auf der Facebook Seite des Unternehmens macht zudem Yetman persönlich auf die Internetleistung und die neue Partnerin aufmerksam. Die Charaktere für die Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit dem Illustrator Malik (Malikarts) entwickelt.

Verantwortlich bei Yetnet: Peter Kohler, Hanspeter Meili. Verantwortlich bei Inter-Punkt: Fabian Koch (Beratung, Konzept), Christoph Zimmermann (Grafik, Konzept), Christian Birnbaumer (Programmierung), Manuela Riedl (Web), Carla Wilhelm (Text). Illustrationen: Malik (Malikarts).

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Neue Zusammensetzung der Publicitas Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung von Publicitas wird per 1. Januar 2013 neu zusammengesetzt und erhält ein neues Mitglied. Das Schweizer Geschäft wird unterteilt in die Dienstleistungen für Agenturen und Werbeauftraggeber und das Vermarktungsgeschäft für Medienanbieter.

Neben den Anpassungen der Geschäftsstrukturen in der Schweiz werden das digitale Geschäft und das internationale Netzwerk in über 20 Ländern auf Ebene Geschäftsleitung gestärkt, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Geschäftsleitung von Publicitas liegt bei CEO Beat Roeschlin. Rüdiger Petrikowski, CFO, und Christian Rohrbach, Head of xentive, sind wie bis anhin Mitglieder der Geschäftsleitung. Chris Morgan, seit April 2011 Head of Digital bei Publicitas, ist Mitglied der Geschäftsleitung in seiner Funktion als Head of Digital und verantwortet das weltweite digitale Geschäft von Publicitas. Unter seiner Leitung werden digitale Werbeangebote für lokale, regionale, nationale sowie internationale Kunden entwickelt und durch das Schweizer und internationale Verkaufsnetz verkauft.

Das internationale Netzwerk wird neu durch Johannes Braun, ab 1.1.2013 Head International, in der Geschäftsleitung vertreten. Zusammen mit Simon Taylor, CEO Europe & Americas, und Marzban Patel, CEO India & Asia, wird er das internationale Geschäft weiter vorantreiben.

Johannes Braun ist seit März 2012 als Executive Consultant des CEO bei Publicitas tätig. Neben seiner Rolle als Head International nimmt er auch die Funktion des COO ein. Dabei wird er sämtliche Strategie- und Business Development-Projekte auf Unternehmensstufe im In- und Ausland verantworten. Er ersetzt in dieser Rolle Markus Bieri, der das Unternehmen Mitte 2012 verliess.

Unterteilung des Schweizer Geschäfts in Vermarktung und Dienstleistungen für Agentur- und Werbekunden

Das Agentur- und Werbekundengeschäft in der Schweiz wird durch Moreno Cavaliere, Managing Director und Geschäftsleitungsmitglied, verantwortet. Das Vermarktungsgeschäft in der Westschweiz leitet wie bis anhin Geschäftsleitungs-mitglied Patrick Cuénoud. Die Verantwortung für die Vermarktung in der Region Deutschschweiz hat seit Oktober 2012 neu Marcel Langhi. Er folgt in seiner Rolle auf Stefan Bai, der am 15. Juni 2012 die Rolle des Leiters Werbemarkt bei der NZZ übernahm. Neben der Verantwortung für die Vermarktung der Region Deutschschweiz leitet Marcel Langhi den Verkaufsinnendienst. Marcel Langhi ist Mitglied der Geschäftsleitung Schweiz. Das Vermarktungsgeschäft der Region Tessin, Publicitas Publimag und Publicitas Cinecom werden in der Geschäftsleitung durch Moreno Cavaliere vertreten.

Ueli Weber, COO Publimedia, hat die PubliGroupe/ Publimedia auf Ende November 2012 auf eigenen Wunsch verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Ueli Weber war seit 1998 bei PubliGroupe tätig, unter anderem als Geschäftsführer von web2com bis er im März 2011 die Funktion des COO innerhalb von Publimedia übernahm.

Personelle Veränderungen bei den Group Services Publicitas

Die Leitung der HR Abteilung liegt seit dem 1. Dezember 2012 bei Jean-Luc Mauron. Othmar Fischlin, Head of Marketing, hat Publicitas auf Ende Oktober 2012 auf eigenen Wunsch verlassen. Othmar Fischlin arbeitete seit 1990 in verschiedenen Funktionen bei Publicitas. Im Jahr 2008 übernahm er die Funktion Markt- und Mediaforschung, bis er 2010 die Leitung des Marketings übernahm. Die Stelle des Head of Marketing wird in dieser Form nicht mehr besetzt.

Die Geschäftsleitung von Publicitas wird die weiteren Optimierungsmassnahmen, die heute am PubliGroupe Investors' Day angekündigt wurden, mit höchster Priorität umsetzen und die digitale sowie internationale Wachstumsstrategie weiter vorantreiben.

Geschäftsleitung Publicitas

Beat Roeschlin, CEO
Rüdiger Petrikowski, CFO
Christian Rohrbach, Head of xentive
Chris Morgan, Head of Digital
Johannes Braun, Head International & COO
Moreno Cavaliere, Managing Director Agentur- und Werbekundengeschäft
Patrick Cuénoud, Directeur Vermarktung Region Westschweiz
Marcel Langhi, Managing Director Verkaufsinnendienst/ Vermarktung Region Deutschschweiz (Mitglied Geschäftsleitung Schweiz)
 

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