Neuer Moderator bei Radio Zürisee

Das Moderationsteam von Radio Zürisee erhält weitere Verstärkung. Der Privatsender mit Sitz in Rapperswil SG hat den Winterthurer Simon Berginz verpflichtet.

Simon Berginz arbeitet seit rund zwei Jahren für den Winterthurer Privatsender Radio Top als Moderator, wo er unter anderem morgens in der Prime-Time regelmässig zu hören ist. Erste Radioluft hat er bei Radio Stadtfilter und Kanal K geschnuppert. Zudem absolvierte er bei Schweizer Radio DRS1 ein Praktikum. An der ZHAW in Winterthur studierte Simon Berginz Journalismus und Organisationskommunikation und schloss diese Ausbildung 2010 mit einem Bachelor-Titel ab.

Seine neue Tätigkeit bei Radio Zürisee wird Simon Berginz Anfang April 2013 aufnehmen. Er wird die Moderationscrew als Produzent sowie als Nachmittags- und Abendmoderator verstärken.

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Zu guter Letzt: Auf ins Winterwunderland

Im Appenzell führt in diesem Winter erstmals ein mit Laternen beleuchteter, tief verschneiter Waldweg fast ans Ende der Welt. Appenzellerland Tourismus AL hat den Weg ins Winterwunderland ins Leben gerufen.

Der Winterwanderweg ist selbstverständlich leicht begehbar. Er beginnt in der Nähe der Alpkäserei des Hof Weissbads und wird bis 20:30 Uhr beleuchtet. Man wolle den Gästen aufzeigen, wie schön ein nur von Sternen beleuchteter Winterwanderweg sein kann, heisst es in einer Mitteilung von Appenzellerland Tourismus. «Die neuen Angebote dürfen sich bewusst vom oft hektischen Ski-Zirkus anderer Destinationen abheben», sagt Guido Buob, Geschäftsführer von Appenzellerland Tourismus.

Man möchte den Gästen nicht ohne Stolz zeigen, dass es im Appenzellerland durchaus noch Stellen gibt, welche noch nicht vom künstlichen Licht «verschmutzt» sind, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch dieser Gedanke sei ganz im Sinne der neuen Strategie, worin den Gästen «das Natürliche und Echte» gezeigt werden soll. Ganz im Sinne dieser «echten Natur» haben Schulklassen der Schule Schwende für die Adventszeit Klassensterne gebastelt, die entlang des Weges aufgehängt werden. Ausserdem wird eine Krippe mit Holzfiguren aufgestellt.

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Und: Nach dem langen Weg ans Ende der Welt (800 Meter) wartet auf angemeldete Gruppen ein Waldfondue über dem offenen Feuer. Mehr «echte Natur» bei gleichzeitigem Komfort und Künstlichkeit ist auch ausserhalb des Appenzellerlandes leicht zu finden. So befindet sich in Deutschland ein Iglu-Dorf gleich neben dem höchsten Berg, der Zugspitze. Gäste können entweder in einem Standard-Iglu ohne jeglichen Schnickschnack oder in der romantischen Iglu-Variante mit Kerzenlicht und Schneeskulpturen übernachten. Zum Aufwärmen dient ein Whirlpool:

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Plakatdesign zu ersteigern

Das Germann Auktionshaus lädt zur dritten Plakatauktion. Am Samstag, 8. Dezember, warten 250 Plakate nationaler und internationaler Künstler darauf, erworben zu werden.

Die dritte Plakatauktion im Germann Auktionshaus bietet eine reiche Facette an Themenbereichen: vom historischen, kulturellen und Künstler-Plakat, über das Tourismus- und Sachplakat bis zu Comic Plakaten. Neben frühen Plakaten der Schweizer Uhrenindustrie sowie Bally wird eine Auswahl an internationalen Plakaten präsentiert: Sujets der ehemaligen K.K. Österreichische Staatsbahnen, Sujets der Übersee-Schifffahrt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, eine Reihe wichtiger internationaler Künstler mit Motiven aus Südfrankreich. Weiterhin werden Plakate von Cassandre, des Italieners Marcello Dudovich sowie des deutsch-französischen Gestalters Walter Schnackenberg zur Auktion ausgerufen.

Die Auktion vom 8. Dezember 2012 findet in den neuen Räumlichkeiten des Germann Auktionshauses an der Stockerstrasse 38 in Zürich statt. Die Plakate können vom 5. bis 7. Dezember (von jeweils 10 bis 19 Uhr) in der Ausstellung besichtigt werden.

Weitere Informationen: Germannauktionen.ch

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(Bild: Lot 2003 Edi Hauri – Davos Parsenn)
 

Komet veröffentlicht Werkbuch zur Soirée graphique

Zur Ausstellung Soirée graphique Nr.5 in der Kunsthalle Bern hat die Agentur nun auch das 180 Seitige Werkbuch umgesetzt und herausgegeben. An die 100 Unikatarbeiten in Graphic Design, Illustration, Fotografie, Film und Kunst sind mit vielen Bildideen neu inszeniert worden.

Der Katalog ist nun per sofort in ausgesuchten Buchhandlungen und online zu bestellen. Die 5. Soirée graphique fand im Oktober statt (Werbewoche.ch berichtete). Mehr als 1‘250 Personen besuchten die Ausstellung rund um Grafikdesign.

Verantwortlich bei Soirée graphique: Gabriela Fust (Managing). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger (AD), Joël Weber (Junior AD), Antonia Bekiaris (Text). Fotografie: Tamara Janes.

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Verbesserungspotential für Privatradios

Die Privatradios in den Regionen Aargau, Basel und Innerschweiz sind stark auf ihre Versorgungsgebiete ausgerichtet. Sie strahlen aber weniger Lokalinformationen aus als die DRS-Regionalprogramme. Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Bakom.

Jährlich lässt das Bakom die Programme einzelner privater Radiostationen analysieren. Die Analyse, welche von einem externen Institut (Publicom) ausgeführt wird, zeige, wie die konzessionierten Lokalradios ihre publizistischen Leistungsaufträge erfüllen, wie das Bakom schreibt. Diesmal kamen die kommerziellen Privatradios der Regionen Aargau, Basel und Innerschweiz an die Reihe:

Die Privatradios zeichnen sich durch einen starken Lokalbezug bei der Information aus, wie dies in den Konzessionen verlangt wird. Werktags senden die meisten Privatradios zwischen 20 und 25 Minuten regionale Informationen. Das Innerschweizer Radio Central kommt hier sogar auf 39 Minuten Regionalinformation an einem Durchschnittswerktag. Damit liegt Radio Central über dem entsprechenden Wert des DRS-Regionalprogramms Zentralschweiz. Sonst liegen die Werte der DRS-Regionalprogramme in der Regel über denjenigen der Privatradios.

Die Radios berichten ausgeprägt über die urbanen Zentren ihrer Konzessionsgebiete und zu einem geringeren Grad über die Randgebiete. Dies ist ein allgemein feststellbares Phänomen, das unter anderem mit der Ereignisdichte in urbanen Zentren zusammenhängt. Im Raum Zentralschweiz zeigt sich dies besonders gut. So war an den untersuchten Tagen in den Innerschweizer Privatradios nichts über das Freiamt und den Raum Sursee/Willisau zu hören. Ebenso wenig kam das Fricktal in den Programmen der Basler Privatradios vor. In diesem Ergebnis zeigt sich ein Spannungsfeld zwischen dem Anspruch der Konzession, das ganze Versorgungsgebiet abzudecken, und der journalistischen Realität.

Die Regionalinformationen der Privatradios behandeln thematisch in erster Linie Vorfälle aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft sowie Human Touch (Prominente, Katastrophen, Verbrechen, Unfälle). Politische Themen haben einen Anteil von durchschnittlich 30 Prozent an den Lokalinformationen der untersuchten Privatradios. Einen überdurchschnittlichen Politik-Anteil weisen die Daten für Radio Sunshine und Radio Basilisk aus. Gesamthaft gesehen haben Gesellschaftsthemen einen Anteil von rund 20 Prozent; überdurchschnittlich viele Gesellschaftsthemen finden sich auf Radio Basilisk und Radio Pilatus. Themen aus den Bereichen Human Touch und Wirtschaft kommen je auf rund 15 Prozent. Einen überdurchschnittlichen Human Touch-Anteil hat Radio Argovia, einen überdurchschnittlichen Wirtschafts-Anteil Radio 32. Sportthemen kommen in rund 10 Prozent der Lokalinformationen vor, überdurchschnittlich oft bei Radio 32 und Radio Central. Kulturelle Themen spielen mit einem Anteil von rund vier Prozent eine nebensächliche Rolle. Überdurchschnittliche Kulturanteile hatten die Lokalinformationen von Radio Argovia und Radio Pilatus.

Allen untersuchten Programmen gemeinsam ist schliesslich der grosse Musikanteil, der bei rund zwei Dritteln liegt (64 Prozent). Die höchsten Musikanteile weisen Radio 32, Radio Basilisk und Radio Sunshine auf; die tiefsten Radio Argovia und Radio Central, dessen untersuchtes Programm nur zur Hälfte aus Musik besteht. In den Regionalprogrammen der ersten Programme der SRG liegt der Musikanteil demgegenüber lediglich bei rund 30 Prozent.

Programmanalysen

Die Programmanalysen wurden im Auftrag des Bakom vom Institut Publicom durchgeführt. Die Programme der privaten Stationen werden in einer rotierenden Stichprobe mit wechselnden geographischen Schwerpunkten untersucht. 2011 lag der Schwerpunkt auf den Stationen der Regionen Aargau, Basel und Innerschweiz. Untersucht wurden Radio Argovia, Radio 32, Radio Basilisk, Radio Basel (heute mit anderem Konzept als Radio Energy Basel in Betrieb), Radio Pilatus, Radio Sunshine, Radio Central sowie die Regionalprogramme Basel, Aargau/Solothurn und Zentralschweiz der SRG. Als Stichprobe diente eine künstliche Woche im Zeitraum von März bis September 201. Die Studie ist Teil eines Forschungsprogramms, mit dem die Sendungen der konzessionierten Schweizer Radio- und Fernsehsender durch wissenschaftliche Methoden kontinuierlich beobachtet werden. Das Forschungsprogramm soll die öffentliche Diskussion über die Leistungen der Radio- und Fernsehsender anregen.

Wegen unterschiedlichen Stichproben sind die Ergebnisse zu den SRG-Radios nicht mit denjenigen der ebenfalls untersuchten Privatradios vergleichbar, die in einer separaten Studie veröffentlicht werden.
 

Frame Eleven: Grosses Kino für kleine Motoren

Frame Eleven hat für Maxon High-Tech-Motoren einen Produktefilm gestaltet. Der Clip verweist auf eine Microsite.

Auf dieser können die Mini-Antriebe der DCX-Serie online selber konfiguriert werden. In die Microsite ist eine Stereo-Version eingebaut, die mit 3D-Brillen betrachtet werden kann.
 
Verantwortlich bei Maxon Motor: Michel Riedmann (Project Manager Marketing Communications). Verantwortlich bei Frame Eleven + Partners: Marc Haas (Beratung / Creative Direction), Oliver Aemisegger (Art Direction), Fabio Quaggiotto (3D Artist), Ivan Lüthi (Motion Graphics), Beni Kägi (Inhouse Producer). Music & Sound Design: Station Filmmusik.
 
Zum Film

McDonald’s wirbt zu Unrecht mit «Alpkäse» und muss Werbung ändern

Was McDonald's als Alpkäse verkauft, sind in Tat und Wahrheit Käsescheiben von Emmi. Die Fastfood-Kette muss die Werbung für ihren Simmental Prime Burger nun ändern.

Dem Jüngling im TV-Spot huscht ein Lächeln übers Gesicht, als er im McDonald's die Burgerverpackung öffnet. Eine Stimme aus dem Off preist die Zutaten des Simmental Prime Burgers: Simmental-Rindfleisch aus der Schweiz an Sauce Café de Paris mit Baguette – und mit würzigem Alpkäse. Was der junge Mann isst, ist allerdings kein Alpkäse, sondern Swiss Alp- Käsescheiben von Emmi. Dies meldete der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID am Mittwoch. Da die Emmi-Scheiben nicht auf der Alp produziert werden, dürfen sie laut Berg- und Alpverordnung nicht als Alpkäse bezeichnet werden. Nur Käse, der in einem Sömmerungsbetrieb hergestellt wird, ist richtiger Alpkäse.

Nun muss McDonald's seine Werbung anpassen. «Wir haben versucht, in der Werbung die Produktbezeichnung zu verkürzen, und dabei ist uns ein Fehler unterlaufen», sagte McDonald's-Sprecherin Aglaë Strachwitz auf Anfrage des LID. Der TV-Spot wird laut Strachwitz überarbeitet und die Bezeichnung im Internet angepasst. Eine neue Version werde den TV-Stationen so bald wie möglich zugestellt. Dies werde allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen, sagte sie. McDonald's entschuldige sich für die unzulässige Verkürzung. (SDA)

 

Startbahnwest gewinnt Swiss Lunch-Check Etat

Die Zürcher Agentur Starbahnwest hat sich den Etat des Schweizer Lunch-Checks gesichert. Die 1961 gegründete Genossenschaft stellt privaten und öffentlichen Unternehmen ein bargeldloses Verpflegungssystem zur Verfügung.

Mit der Beauftragung von Startbahnwest will der Schweizer Lunch-Check einen einheitlichen Werbeauftritt etablieren. Ziel ist es, ein klares wiedererkennbares Profil zu entwickeln, das ein professionelles und zeitgemässes Image in die Öffentlichkeit transportiert, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.  Zudem soll die Bekanntheit des Unternehmens unter den Zielgruppen – Arbeitsnehmer, Arbeitgeber wie Gastronomen  – erhöht werden, genauso wie die emotionale Wertigkeit.

Erste kreative Ergebnisse sind in der ersten Hälfte des kommenden Jahres zu erwarten.

Notch Interactive jubelt für Swisscom zur Adventszeit

Notch Interactive hat auf der Plattform «KMU Business World» einen Adventskalender als Dankeschön für die Swisscom-Kunden lanciert. Dieser enthält neben Tagespreisen diverse Tipps für die Weihnachtszeit.

Die Tagespreise werden von Swisscom-Teams aus verschiedenen Orten der Schweiz präsentiert und übergeben. Dadurch soll die regionale Verankerung und die Nähe zu den Swisscom-Kunden auf eine sympathische und authentische Art vermittelt werden, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Als Hauptpreis winkt ein Helikopter-Flug für das Gewinner-Team. Um bei der Hauptverlosung dabei zu sein, müssen hinter den Adventskalendertürchen versteckte Logos von Business Apps gefunden werden.

Der Adventskalender wurde viersprachig umgesetzt, via iFrame in die Plattform integriert und ist durch Responsive Webdesign für alle Geräte (Laptops, Smartphones, Tablets) optimiert. Auf verschiedenen Online-Kanälen – Newsletter, Banner und Teaser auf Swisscom-Portalen – wird auf die Weihnachtsaktion aufmerksam gemacht.

Verantwortlich bei Swisscom: Nicole Wollner (Projektleitung und Marketing KMU Business
World), Daniel Schmidt (Plattformverantwortlicher KMU Business World). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter van der Touw (Gesamtverantwortung), Roger Oberholzer (Konzeption, Strategie und Projektleitung), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein (Art Direction), David Elmiger (Copy), Vera Weber (Beratung), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Lukas Bünger (Application Programming), Matthias Meier (Frontend Programming).

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UBS ernennt Hubertus Kuelps zum Group Head of Communications

Die UBS hat am Mittwoch die Ernennung von Hubertus Kuelps zum neuen Group Head of Communications per 1. Januar 2013 bekannt gegeben. Er übernimmt die weltweite Verantwortung für Communications & Branding bei UBS.

Sein Arbeitsort ist Zürich und er berichtet an Ulrich Körner, Group COO und CEO Corporate Center. Hubertus Kuelps wechselt von SAP, dem weltweiten Anbieter von Unternehmenssoftware, zu UBS. Bei SAP war er in den letzten zwei Jahren Head of Global Communications.

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Davor arbeitete Hubertus Kuelps während elf Jahren bei Allianz SE, einem internationalen Finanzdienstleister, zuletzt als Head of Communications für Allianz of America. In früheren Funktionen amtete er unter anderem als Chief Operating Officer von Allianz Life Insurance Malaysia sowie Abteilungsleiter Group Communications und Sprecher für Finanzthemen von Allianz in München. Vor seinem Einstieg bei Allianz war er Head of Communications der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in New York. Nach dem Abschluss seines Jurastudiums in Deutschland erwarb er am Middlebury College in den USA einen Bachelor of Arts. «Dank seiner ausgedehnten Erfahrung in Asien, Amerika und Europa wird er eine klar international geprägte Perspektive in die Funktion einbringen», sagt Ulrich Körner, Group COO und CEO Corporate Center.

Kuelps wird Nachfolger von Michael Willi. Willi habe diesen Sommer den Wunsch geäussert, nach 20 Jahren in der Bank und mehr als vier Jahren an der Spitze von Communications & Branding eine neue Herausforderung ausserhalb von UBS anzunehmen, heisst es in einer UBS-Mitteilung vom Mitwoch.
 

Westschweizer Verleger kündigen Gesamtarbeitsvertrag

Die Westschweizer Verleger haben den Gesamtarbeitsvertrag Gav für Journalisten gekündigt. Gleichzeitig bietet der Verband Médias Suisses der Mediengewerkschaft Verhandlungen über einen neuen Vertrag an, um einen vertragslosen Zustand zu verhindern.

Der bestehende Gav läuft noch bis Ende 2012. Als Grund für die Kündigung macht Médias Suisses den Rückgang der Werbeeinnahmen sowie die sinkenden Verkaufserlöse geltend, wie Generalsekretär Daniel Hammer am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Verband halte aber am Instrument des Gav fest, betonte Hammer.

In der Deutschschweiz war der letzte Gav für die gedruckte Presse 2004 ausgelaufen. Seither herrscht ein vertragsloser Zustand. (SDA)

Impressum kritisiert verlegerischen Entscheid

Impressum bedauert diesen Entscheid zutiefst, wie der Verband am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Der Gav sei tatsächlich ein wertvolles Instrument, um zwischen Sozialpartnern Lösungen zu finden und den sozialen Frieden zu sichern. Das gelte umso mehr in schwierigen Zeiten. Den Gav während der aktuellen Krisenzeit zu kündigen sei ein gefährliches Spiel mit dem sozialen Frieden. Restrukturierungen erreichten immer dasselbe Ziel: Jede Person habe noch mehr Verantwortungen. «Diesen Personen schicken die Arbeitgeber nun ein sehr negatives Signal», so Impressum weiter.

Man verstehe den verlegerischen Entscheid umso weniger, als dass mit der letzten Partialrevision des Gav 2010 in einem guten Klima konstruktive Lösungen gefunden worden seien, welche beide Seiten zufrieden stellten. Der Verband beurteilt es zudem als inakzeptabel, dass die Verleger den Gav so kurz vor Ende Jahr kündigen, ohne überhaupt vorher das Gespräch mit dem Sozialpartner gesucht zu haben, um gemeinsam Lösungen zu finden.
Im aktuell gespannten Kontext bestehe eine grosse Gefahr, dass diese Kündigung negativ aufgenommen wird und zu einer Verschlechterung des sozialen Klimas führe, so Impressum. Der Gav sei eine fundamentale Grundlage für die Arbeitsbedingungen der Journalisten in der Romandie und für den sozialen Frieden zwischen den Sozialpartnern.

Man nehme Kenntnis von der «starken Verbundenheit der Verleger an den Gav» und werde bei den Verhandlungen seine Rolle als Sozialpartnern spielen. Für und mit seinen Mitgliedern werde Impressum die Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne und Honorare der Journalisten verteidigen, wie sie in der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» vorgesehen sind.
 

Claudio Zuccolini bloggt für Helvetia

Der Schweizer Komiker und Moderator Claudio Zuccolini bloggt ab sofort exklusiv für die Helvetia Versicherungen. Sein erster Beitrag unter der Reihe «Fragen, die die Welt mir stellt» ist ab sofort online.

Claudio Zuccolini schreibt für die Helvetia Versicherungen monatlich eine Blog-Kolumne und bekommt dabei vom Versicherer eine Carte blanche, so die Versicherung in einer Mitteilung vom Mittwoch. In seiner ersten Kolumne rechnet «Zucco» mit dem Doktor ab, der ihn im Wartezimmer sitzen lässt: «Ich behaupte, die meisten Krankheiten holt man sich, indem man die Heftlis im Wartezimmer liest. Darum gibt’s auch die Redewendung: Ich habe mir etwas aufgelesen.» Und wenn man schon zum Arzt müsse, dann am besten gleich bei Tagesanbruch: «Ich gehe immer morgens zum Doktor. Denn falls ich etwas haben sollte, muss ich anschliessend nicht arbeiten.»

Ab kommendem März wird der Bündner seine Kolumnen für ein halbes Jahr im Wohnwagen schreiben, während seiner Tournee als Gastkomiker des Schweizer Nationalzirkus' Knie.

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