Irene Fischbach neu im Vorstand des HarbourClub

Der HarbourClub hat Irene Fischbach, Leiterin Unternehmenskommunikation bei die Mobiliar, neu in den Vorstand berufen. Sie folgt auf Salome Ramseier und bringt breite Führungserfahrung aus der Versicherungs- und Energiebranche mit.

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Mit dem Weggang von Salome Ramseier, die im Herbst die Leitung der Unternehmenskommunikation der Bühler Group übernimmt, hat der Vorstand des HarbourClub eine Nachfolge geregelt: Neu wurde Irene Fischbach, Leiterin Unternehmenskommunikation bei die Mobiliar, ins Gremium berufen. Die definitive Wahl durch die Mitgliederversammlung ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen, ihre Tätigkeit im Vorstand hat sie bereits aufgenommen.

HarbourClub-Präsident Hans-Peter Nehmer würdigt Ramseiers langjähriges Engagement: «Wir danken Salome Ramseier herzlich für ihre acht Jahre wertvolle Mitarbeit im Vorstand. Mit ihren Impulsen hat sie zur Weiterentwicklung des Clubs beigetragen.» Gleichzeitig betont er den Mehrwert, den die neue Vorständin mitbringt: «Mit Irene Fischbach konnten wir eine ausgewiesene Kommunikationsexpertin gewinnen. Ihre langjährigen Erfahrungen in namhaften Unternehmen in der Versicherungs- und Energiebranche wie ihre Tätigkeit in Singapur werden uns wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Clubs geben.»

Irene Fischbach blickt auf eine breite Kommunikationskarriere zurück. Vor ihrer Tätigkeit bei die Mobiliar verantwortete sie unter anderem die Kommunikation des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) in Singapur, leitete die Unternehmenskommunikation von Swissgrid und war bei Swiss Life für verschiedene Kommunikations- und Marketingaufgaben zuständig. Sie hat Rechtswissenschaften an den Universitäten Genf und Zürich studiert und ergänzte ihre Ausbildung mit einem Executive Master in Communications Management der USI sowie einem Master in Public Administration an der National University of Singapore.

Der Vorstand des HarbourClub setzt sich neu wie folgt zusammen: Hans-Peter Nehmer (Präsident), Allianz Suisse; Roland Bischofberger, Siemens; Edi Estermann, SRG; Irene Fischbach, die Mobiliar; Myriam Käser, Swisscom; und Roman Sidler, Geberit.

3D-Werbung auf Rail eBoards: APG|SGA demonstriert neues Werbeformat mit «Roland»

Mit einem digitalen Protagonisten namens Roland will APG|SGA das Potenzial von 3D-Werbung im öffentlichen Raum demonstrieren. Die Kampagne läuft schweizweit auf rund 50 Rail eBoards an hoch frequentierten Bahnhöfen.

Seit dem 19. Mai 2025 sorgt ein animierter Charakter namens Roland für Aufmerksamkeit auf den digitalen Rail eBoards der APG|SGA. Die neue Kampagne will aufzeigen, wie sich 3D-Animationen im öffentlichen Raum inszenieren lassen. In der ersten Kampagnenphase interagierte Roland spielerisch mit dem Publikum, etwa mit einem angedeuteten Druck auf einen roten Buzzer. Seit Montag wird die Animation erweitert – Roland betätigt den Buzzer nun tatsächlich und taucht daraufhin in verschiedene Welten ein.

Die Rail eBoards sind an rund 50 Bahnhöfen im ganzen Land im Einsatz. Ihre prominente Platzierung neben dem Bahnverkehrsanzeiger erzielt insbesondere bei Pendler:innen hohe Sichtbarkeit. Durch die Möglichkeiten der zunehmend ausgereiften 3D-Technologie, bekomme das Rail eBoard im Media-Mix zusätzliche Bedeutung, so APG|SGA. Roland soll nun visualisieren, wie räumliche Grafik eingesetzt werden kann. Die Kombination aus räumlicher Tiefe, Animation und hoher Auflösung verstärke die Wirkung der Werbeflächen zusätzlich. Auf der Website von APG|SGA gibt es zudem Tipps zu 3D-Umsetzungen.

Entwickelt wurde die Figur Roland von der Berliner Agentur Dyrdee Media. Das Design- und Animationsstudio ist spezialisiert auf Animationsfähigkeiten und 3D-Umsetzungen. «Roland ist der personifizierte Zeitgeist: selbstbewusst, easy und mit einem unerschütterlichen Sinn für den eigenen Stil. Er liebt den Auftritt und zeigt, dass Werbung auch unterhaltsam sein darf», so der Creative Director und Erfinder der Figur, Ljubisa Djukic. Managing Director Sven Henrichs ergänzt: «Die Rail eBoards von APG|SGA bieten ein herausragendes Medium im Bereich Out-of-Home-Werbung, welche besonders dafür geeignet sind, eindrucksvolle 3D-Inszenierungen umzusetzen, Blicke zu fesseln und den Betrachter nachhaltig zu beeindrucken.»

APG|SGA-Marketingchef Beat Holenstein sieht in 3D grosses Potenzial für Schweizer Werbeauftraggebende: «In den Bahnhöfen sind kreativen Umsetzungen praktisch keine Grenzen gesetzt. Das Rail eBoard ist für 3D-Umsetzungen bestens geeignet – gross, auffällig und an Top- Standorten platziert.»

Erster Schweizer Pricing Kongress startet in Zürich

Preise sind strategische Entscheidungen mit direktem Einfluss auf Markenführung, Marktposition und vor allem die erzielte Marge. Der Pricing Kongress vom 23. Juni richtet sich an Führungskräfte, die Pricing nicht als Zahlenspiel, sondern als Wettbewerbsfaktor verstehen.

Am 23. Juni findet im Dolder Grand in Zürich ab 14 Uhr der erste Schweizer Pricing Kongress statt. Die Veranstaltung richtet sich an Führungskräfte, die Preisgestaltung nicht dem Bauchgefühl überlassen, sondern als zentralen Faktor im Wettbewerb verstehen.

Swiss über Marke und Marge

Die Lufthansa-Tochter Swiss eröffnet mit einem Einblick in ihre differenzierte Preisarchitektur. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Zahlungsbereitschaft, Zusatzverkäufe und Distributionskanäle zu einem wirtschaftlich tragfähigen und markenstärkenden System zusammenfinden.

Wie Algorithmen den Preis bestimmen

Oliver Pabst von Readalpine wird aufzeigen, wie KI-gestützte Nutzungsmodelle das klassische Abomodell herausfordern. Wenn künstliche Intelligenz nutzungsbasierte Services ermöglicht, verändern sich nicht nur Preise, sondern auch ganze Geschäftslogiken. Was das für Softwareunternehmen bedeutet und welche Lektionen andere Branchen daraus ziehen können, steht im Zentrum seines Beitrags.

Zudem zeigt Treema-CEO Robin Simon, wie sich Schweizer Werte wie Datenschutz und Datensouveränität in ein stabiles Preismodell übersetzen lassen. Dr. Fabian Uhrich von der ETH Zürich bringt des Weiteren die Perspektive der Verhaltensökonomie ein. Er zeigt an Beispielen, wie kognitive Verzerrungen Preisentscheidungen beeinflussen und strategisch genutzt werden können.

Abo? Ja, aber bitte mit Gefühl

Frank Gehrig von der Innovationsberatung Hy zeigt, wie Abo-Modelle heute funktionieren. Und zwar von der Kundengewinnung, über die Kundenbildung bis zum Upgrade, inklusive psychologischer Preisschwellen. Zum Abschluss blickt Samy Liechti auf seine langjährige E-Commerce-Erfahrung bei Blacksocks zurück.


Die erste Ausgabe des Schweizer Pricing Kongresses findet im Rahmen des Schweizer Markenkongresses statt. Ab 14 Uhr steht Preisgestaltung als analytisches Handwerk im Fokus. M&k ist Medienpartnerin. Zur Anmeldung geht’s hier.

Casinotheater Winterthur: Viktor Giacobbo und Patrick Frey geben VR-Amt ab

Viktor Giacobbo und Patrick Frey ziehen sich aus dem Verwaltungsrat des Casinotheaters Winterthur zurück. An der Generalversammlung Mitte Juni 2025 werden neue Mitglieder zur Wahl vorgeschlagen.

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Nach über 20 Jahren im Verwaltungsrat der Casino Theater AG Winterthur gibt Gründer Viktor Giacobbo per Sommer 2025 seine Leitungsfunktion ab. Auch Patrick Frey, langjähriger Weggefährte auf der Bühne und im Verwaltungsrat der Casino Immobilien AG, tritt zurück. Beide haben die Entwicklung des Casinotheaters wesentlich mitgeprägt und möchten mit ihrem Rückzug Raum für neue Impulse schaffen.

Giacobbo, der das Theater aufgebaut und künstlerisch stark geprägt hat, bleibt dem Haus weiterhin verbunden. «Der Entschluss ist über längere Zeit gereift, und nun freue ich mich, gemeinsam mit Beat Schwab, Bettina Stefanini und Jane Wakefield eine passende Nachfolgelösung gefunden zu haben. Per Sommer 2025 gebe ich mein Verwaltungsratsmandat ab. Natürlich bleibe ich dem Haus eng verbunden: als künstlerischer Beirat für die Theaterleitung, als Künstler und als Nachwuchsförderer», so Giacobbo.

Mit dem Rücktritt von Patrick Frey verliert das Casinotheater eine weitere prägende Figur. Frey war bereits beim Umbau des Hauses beteiligt und begleitete die Entwicklung mit langjährigem Engagement.

Für die Nachfolge schlagen die beiden Aktiengesellschaften folgendes vor: Beat Schwab soll das Präsidium der Casino Theater AG übernehmen. Die Kulturunternehmerin Jane Wakefield, seit drei Jahren Mitglied des Verwaltungsrats, soll Vize-Präsidentin werden. In der Casino Immobilien AG ist Bettina Stefanini als neue Verwaltungsratspräsidentin vorgesehen. Die Generalversammlungen zur Wahl der neuen Mitglieder finden am 15. Juni 2025 statt. Giacobbo und Frey werden zu Ehrenpräsidenten der beiden Gesellschaften ernannt.

«Erster Schritt in Richtung Print»: Nau Media wird Hauptaktionärin beim BärnerBär

Nau Media beteiligt sich per Juni 2025 mehrheitlich an der Berner Medienhaus AG, Herausgeberin der Wochenzeitung BärnerBär. Redaktion und Verkauf werden in die Nau-Strukturen integriert, die redaktionelle Unabhängigkeit bleibt Angaben zufolge bestehen.

Ab dem 1. Juni 2025 hält die Nau Media AG eine wesentliche Beteiligung an der Berner Medienhaus AG, die seit über vier Jahrzehnten die Wochenzeitung BärnerBär herausgibt. Damit wird Nau zur Hauptaktionärin und wagt den Eintritt in den Printbereich.

Nau-Media-CEO Yves Kilchenmann sieht in der Beteiligung eine strategische Erweiterung des bisherigen Portfolios: «Für uns ist das ein erster Schritt in Richtung Print und zugleich die Tür zu zwei neuen Entwicklungsfeldern: dem Printprodukt selbst und der Distribution direkt in die Briefkästen. Beides ist für uns enorm spannend.» Auch der digitale Bereich spielt in der künftigen Zusammenarbeit eine zentrale Rolle: Die Angebote von «Nau Bern» und BärnerBär sollen digital zusammengeführt und als kostenloses Regionalangebot positioniert werden. Ziel ist es, in der Region Bern zur führenden digitalen Anlaufstelle zu werden.

Der bisherige BärnerBär-Geschäftsführer und Partner Lorenz Feller bezeichnet den Zusammenschluss als «logische Konsequenz»: Mit Nau gewinne man eine etablierte Partnerin aus der Online-Medienwelt, mit der sich die Printmarke in die digitale Zukunft führen lasse. Gleichzeitig bleibe das Printprodukt erhalten und werde weiterentwickelt.

Die Botschafter setzt für Säntis-Schwebebahn auf ein Storytelling-Konzept mit zwei Versionen

Die Säntis-Schwebebahn AG verbindet Geschäftsbericht und Gästemagazin zu einem publizistischen Doppel, das strategische Inhalte und emotionale Markenführung vereint. Mit «minSäntis» und «dinSäntis» entstehen zwei Publikationen mit gemeinsamer Identität, aber unterschiedlicher Zielgruppenansprache.

In der dritten Ausgabe ihres Säntis Magazins zeigt Säntis-Schwebebahn, wie Unternehmensberichterstattung über reine Zahlen hinausgehen kann. Mit dem Kombiformat «minSäntis» für Aktionär:innen und «dinSäntis» für Gäste setzt das Unternehmen auf eine medienübergreifende Publikation mit journalistischem Anspruch.

Beide Ausgaben basieren auf derselben inhaltlichen und gestalterischen DNA, unterscheiden sich jedoch in Tonalität und Umfang. Während «minSäntis» zusätzlich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens abbildet, konzentriert sich «dinSäntis» auf erzählerisch aufbereitete Einblicke in die Erlebniswelt rund um den Säntis. Die Redaktion und Konzeption des Magazins verantwortet die Agentur Die Botschafter.

Im Zentrum der aktuellen Ausgabe steht das Thema Holz – als Werkstoff, Klangkörper oder Gestaltungselement. Die Beiträge widmen sich handwerklichen Traditionen ebenso wie Fragen der Nachhaltigkeit und Designästhetik. Erzählt wird auf mehreren Ebenen: redaktionell vernetzt, visuell aufwendig inszeniert und thematisch tief verankert. Damit soll nicht nur Information vermittelt, sondern Identifikation gestiftet werden.

Wirkung über das ganze Jahr hinweg

Auch ausserhalb der Publikation erfüllt das Magazin strategische Funktionen. Es dient als Content-Grundlage für Blogbeiträge, Social-Media-Formate und Newsletter. Darüber hinaus wird es an Messen, in Hotelzimmern oder per Direktversand als Markenträger eingesetzt.


Verantwortlich bei Säntis-Schwebebahn AG: Jakob Gülünay (Geschäftsführer), Stefanie Frischknecht, Myriam Koch (Projektleitung). Verantwortlich bei Die Botschafter Kommunikationsagentur: Axel Thoma (Konzept), Carmen Fraefel (Projektleitung), Tammy Kissling (Gestaltung, Redaktion). Text: Rosalie Manser. Fotografie: Bodo Rüedi.

«Agentic AI wird die Arbeitswelt verändern»

Mit Agentic AI rückt eine neue Generation Künstlicher Intelligenz in den Fokus, die nicht nur reagiert, sondern eigenständig Entscheidungen trifft und Aufgaben ausführt. In der aktuellen Folge des AI-Podcasts der Text Akademie spricht Gustavo Salami, Gründer von Kuble – House of Intelligence, über Potenzial und Risiken.

Im Podcast beschreibt Gustavo Salami, wie sich die autonome Arbeitszeit solcher AI-Agenten derzeit alle sieben Monate verdoppelt – eine Entwicklung, die nicht nur Effizienzgewinne verspricht, sondern das Verständnis von Arbeit grundlegend verändert. Besonders beeinflusst sind Berufe mit repetitiven Aufgaben, während sogenannte «elastische» Jobs, die Kreativität oder soziale Intelligenz erfordern, bestehen bleiben oder an Bedeutung gewinnen könnten.

Doch es geht um mehr als wirtschaftliche Prozesse. So sagt Salami etwa, dass er manchmal lieber mit KI interagiert als mit Menschen, weil sie geduldiger und weniger urteilend sei. Solche Aussagen werfen tiefgreifende Fragen über das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine auf – etwa, ob KI als empathischer wahrgenommen werden kann als der Mensch.


Der Videopodcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt» wird produziert von der Schweizerischen Text Akademie, die auch Lehrgänge zum Thema Artificial Intelligence anbietet. Monatlich erscheinen zwei Folgen, auf Spotify, Youtube und weiteren Podcast-Plattformen.

Bakom sucht Leitung für Gruppe «Cyber»

Das Bundesamt für Kommunikation hat eine neue Führungsposition ausgeschrieben. Gesucht wird eine Leiterin oder ein Leiter für die neue Gruppe «Cyber», welche die Cybersicherheit bestimmter Funkanlagen prüfen und stärken soll.

(Bild: Nassim Wahba / unsplash.com)

Das Bundesamt für Kommunikation Bakom ist auf der Suche nach einer Leiterin oder einem Leiter für die neue Gruppe «Cyber». Wie Lucio Cocciantelli, Leiter Marktzugang und Konformität beim Bakom, auf Anfrage der Netzwoche erklärt, schuf man die Gruppierung im Januar 2025, um die Cybersicherheit von Funkanlagen in der Schweiz auf die Probe zu stellen und zu optimieren.

Die neue Leitung soll die Cyberresilienz von Funkanlagen beurteilen und gegebenenfalls Massnahmen bei Sicherheitsmängeln ergreifen. Zu den weiteren Aufgaben zählen unter anderem die Einrichtung einer Cyber-Testumgebung, die Durchführung gezielter Tests sowie die laufende Beobachtung technischer Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit. Wie dem Inserat zu entnehmen ist, gehört auch die Koordination mit nationalen und internationalen Behörden sowie Marktakteur:innen zum Aufgabenbereich.

Das Bakom setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Ingenieurwesen voraus, idealerweise mit Fokus auf Informationssicherheit. Erwartet werden zudem Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden, eine konzeptionelle Arbeitsweise, Teamfähigkeit und gute Kenntnisse mindestens einer zweiten Amtssprache sowie in Englisch. Die Stelle in Biel bietet die Möglichkeit für Homeoffice und ist mit einem Pensum von 80 bis 100 Prozent zu besetzen. (Dajana Dakic/jor)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Hella setzt für Bosch eBike Systems auf Pablo Nouvelle

Die Berner Agentur Hella Studio hat für Bosch eBike Systems das Cargo-eBike in einem Videoclip in Szene gesetzt. Der Clip kommt an der Cycle Week am Bosch-Stand sowie auf Social Media zum Einsatz.

Mit dem Fahrrad den Verkehr umgehen, an der Limmat dem Sonnenuntergang entgegenfahren oder unkompliziert Freund:innen auf einer abgelegenen Wiese treffen: Fahrradfahren in der Stadt ist das höchste aller Gefühle! Und mit einem Cargo-eBike lässt sich auch noch einkaufen, Kinder rumchauffieren – kurz: alles, wofür sonst ein Auto nötig wäre.

Für Bosch eBike Systems entwickelte Hella Studio eine Erlebniskampagne zur Inszenierung des Cargo-eBike-Antriebs mit dem Ziel, die Brand-Awareness in einer jungen, urbanen Zielgruppe zu stärken.

Unter dem Motto «24 Hours of Flow» übersetzte die Agentur den Bosch-eBike-Leitsatz «Feel the Flow» und dessen Guidelines in ein urbanes Abenteuer: Eine Akkuladung, 24 Stunden unterwegs durch Zürich – mit dem Cargo-eBike als treuer Begleiter. Dieses agile Konzept setzte die Agentur zusammen mit der Produktionsfirma Filmsforreel um.

Zur Kampagnenaktivierung schwingte sich der Schweizer Musiker und Influencer Pablo Nouvelle in den Sattel. Er präsentierte sich als gewandter Fahrradfahrer und – um den Flow zu behalten – komponierte auch den Soundtrack für den Videoclip.

24 Stunden in einer Minute

«Wir hatten richtig Lust für ein international führendes Unternehmen eine zeitgemässe Umsetzung zu gestalten», sagt Kasper Kobel, Art Director von Hella Studio. Für die moderne Umsetzung setzte die Agentur auf abwechslungsreiche Perspektiven, spannende Schnitte und Lichtverhältnisse, die das 24-Stunden-Feeling rüberbringen. «So konnten wir 24 Stunden in unter eine Minute reinpacken, ohne dass der Clip gehetzt wirkt», erklärt er weiter. Das Produktionsteam hat sich dafür ins Zeug gelegt: «Wir durften in der Umsetzung richtig kreativ werden – und haben beispielsweise für die POV-Perspektive des Fahrers eine Helmkonstruktion gebaut, welche die Perspektive und Qualität genau einfängt, die wir wollten», sagt Jonas Scheidegger von Filmsforreel.

Das Video wird online auf mehreren Kanälen gezeigt. Zudem war es an der Cycle Week 2025 vom am Bosch-Stand von Bosch eBike Systems zu sehen.

Skepsis und Chancen: So sehen die Deutschen KI-generierte Inhalte

Eine aktuelle YouGov-Studie zeigt: In Deutschland sind die Meinungen zur generativen KI in der Content-Erstellung gespalten. Während Effizienzgewinne geschätzt werden, überwiegen bei vielen Nutzer:innen Bedenken – insbesondere im Umgang mit Desinformation und Vertrauen.

(Bild und Grafiken: YouGov)

YouGov hat untersucht, wie die deutsche Bevölkerung generative künstliche Intelligenz (KI) im News- oder Brand-Marketing-Bereich wahrnimmt. Der Report basiert auf einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung im April 2025.

Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild zwischen Neugier, Nutzen und Misstrauen. Mehr als ein Drittel der Befragten bewertet die Rolle von KI in den nächsten zehn Jahren negativ. Besonders gross ist die Sorge um die Verbreitung von Falschinformationen und Deepfakes: 53 Prozent der Befragten geben an, diesbezüglich besorgt zu sein.

Trotz dieser Bedenken erkennen viele auch Vorteile. Genannt werden vor allem Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung – Erwartungen, die sich etwa auf redaktionelle Arbeitsprozesse oder Contentproduktion beziehen. Gleichzeitig zeigt sich, dass über die Hälfte der Befragten unwohl dabei ist, wenn KI-generierte News-Inhalte in sozialen Netzwerken auftauchen.

Dabei ist vor allem der Altersunterschied markant: Während sich insbesondere die Generation Z und Millennials KI-gestützten News-Formaten gegenüber offener zeigen, ist die Ablehnung in älteren Altersgruppen ausgeprägter.

In Sachen generative KI bleibt Vertrauen ein zentrales Thema. 54 Prozent der Befragten vertrauen journalistischen Inhalten, die von KI erstellt wurden, weniger als jene von Menschenhand. Nur ein Drittel bringt KI-generierten Nachrichten gleich viel oder mehr Vertrauen entgegen. Im Ländervergleich bewegt sich Deutschland somit im durchschnittlichen Bereich.

Ähnliche Skepsis zeigt sich im Brand-Marketing-Bereich: Zwar sind jüngere Zielgruppen empfänglicher für den Einsatz von generativer KI in der Markenkommunikation. Doch insgesamt geben nur 15 Prozent der Befragten an, sich vorstellen zu können, Inhalte von KI-generierten Influencer:innen zu konsumieren – ein deutlich tieferer Wert als in anderen Märkten.

Nach wir vor beschäftigen auch die rechtlichen Fragen rund um generative KI. 61 Prozent der Befragten finden, dass es nicht genügend Regulierung im Bereich generative KI gibt. Besonders wichtig ist ihnen die Offenlegung von KI-Einsatz: 77 Prozent befürworten eine entsprechende Kennzeichnung von Inhalten.

Der Report von YouGov zeigt, dass der Einsatz von generativer KI für den Journalismus wie auch für Unternehmen Potenzial für Effizienz und Innovation birgt – aber auch von den Konsument:innen kritisch begleitet wird. Vertrauen, Transparenz und nachvollziehbare Rahmenbedingungen bleiben zentrale Voraussetzungen, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken.

Watson startet Kolumnenreihe mit bekannten Stimmen aus der Romandie

Mit der neuen Rubrik «Franc-Parler» erweitert Watson sein publizistisches Angebot in der Westschweiz. Beiträge von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollen künftig die Debattenkultur stärken – auch über Sprachgrenzen hinweg.

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Auf Watson.ch/fr gibt es mit «Franc-Parler» ein neues Meinungsformat, das auf pointierte Beiträge von bekannten Stimmen aus der Westschweiz setzt. Die Kolumnen erscheinen jeweils am Sonntag und sollen aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische und kulturelle Themen aufgreifen.

Das Redaktionsteam konnte unter anderem Roger Nordmann, ehemaliger SP-Nationalrat und Fraktionspräsident, Céline Weber Koppenburg (GLP), Samuel Bendahan (SP), Damien Cottier (FDP), die Verwaltungsratspräsidentin der Groupe Mutuel Karin Perraudin sowie Staatsanwalt und Schriftsteller Nicolas Feuz als Kolumnist:innen gewinnen. Weitere Beiträge stammen etwa vom Team der Community-Plattform QoQa.

Mit dem neuen Format will Watson.ch nach eigener Aussage seine Rolle als Debattenmedium in der Romandie festigen und den publizistischen Ausbau gezielt vorantreiben. Maurice Thiriet, publizistischer Leiter der Reichweitenportale bei CH Media, erklärt dazu: «Nach drei Jahren explosiven Reichweitenwachstums haben wir in der Romandie als Massenmedium die nötige Wasserverdrängung erreicht, um mit den tonangebenden Meinungsmacherinnen und -machern verstärkt in die objektiv relevanten Debatten einzugreifen.»

Die Redaktion plant zudem, ausgewählte Beiträge zu übersetzen und auf der deutschsprachigen Plattform zu veröffentlichen. «So können wir ein wenig mithelfen, den Röstigraben zuzuschütten und die Kohäsion in der Willensnation Schweiz zu stärken», so Thiriet.

Radioplayer Worldwide betreut Schweizer Radios ab 2026 direkt

Ab 2026 werden die Schweizer Radios direkt von Radioplayer Worldwide betreut. Die bisherige Schweizer Betriebsgesellschaft wird aufgelöst, um die Zusammenarbeit mit internationalen Entwicklerteams zu optimieren.

Die Swiss Radioplayer GmbH übergibt per Anfang 2026 die operative Betreuung der Schweizer Partnerradios an Radioplayer Worldwide. Die Entscheidung erfolgte nach einer internen Analyse zur Effizienz der bisherigen Struktur und zur strategischen Weiterentwicklung in einem zunehmend technologiegetriebenen Markt. Zudem betreut das zentrale «Radioplayer-Team» bereits andere Märkte wie die Niederlande oder Schweden direkt.

Der Anbieter stellt sicher, dass Schweizer Radios auf Plattformen wie Mobile Apps, auf Smart Speakern, Smart TVs, Smartwatches und auf «Automotive»-Betriebssystemen wie Android Auto oder Apple CarPlay auffindbar sind. Mit der Umstrukturierung erhalten die Schweizer Partnerstationen einen direkteren Zugang, der Austausch werde so effizienter..

Roland Baumgartner, CEO der bisherigen Swiss Radioplayer GmbH, bezeichnet den Schritt als logische Weiterentwicklung: «Der ‹Swiss Radioplayer› entwickelt sich weiter, und die Geschäftsführung ist überzeugt, dass dieser Schritt in die Zukunft zum Vorteil aller Partner ist.» Yann Legarson, CEO von Radioplayer Worldwide, ergänzt: «Schweizer Radiosender sollen in jedem vernetzten Auto, Lautsprecher und jeder App leicht zu finden sein. Wir freuen uns darauf, noch enger mit allen Schweizer Radioanbietern zusammenzuarbeiten.»

Der «Swiss Radioplayer» wurde 2018 als gemeinsame Branchenlösung der Schweizer Privatradioverbände und der SRG SSR lanciert. Aktuell vereint er über 40 Veranstalter mit rund 120 Programmen. Die direkte Integration in digitale Plattformen und Fahrzeuge soll künftig noch gezielter durch Radioplayer Worldwide weiterentwickelt werden.

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