Jung von Matt Impact neue Digital-Media-Leadagentur von WWF Schweiz
Jung von Matt Impact ist seit Anfang Mai die neue Digital Media Leadagentur von WWF Schweiz. Das Mandat umfasst die Betreuung sämtlicher digitaler Paid-Media-Aktivitäten – von SEO und SEA über Social Media bis hin zu Display- und Video Advertising.
Redaktion
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5. Juni 2025
Im Rahmen des Mandats für WWF Schweiz soll Jung von Matt Impact mehr Supporter:innen gewinnen, die Markenbekanntheit stärken und digitale Kommunikationsmassnahmen nachhaltiger gestalten. Ein besonderer Fokus der Zusammenarbeit liege auf der Digitalisierung klassischer Kanäle, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die Agentur betreute bereits andere NPO wie Pro Infirmis, Smiling Gecko und die Sporthilfe Schweiz. «Wir sind stolz, WWF Schweiz neu zu unseren Kund:innen zu zählen. Gemeinsam möchten wir das digitale Potenzial voll ausschöpfen und so mehr Menschen für die Mission von WWF begeistern», sagt Dominik Habermacher, Managing Partner bei Jung von Matt Impact.
«Mit Jung von Matt Impact gewinnen wir eine Agentur, die unsere Werte teilt, unsere Ziele versteht und uns hilft, unsere digitalen Aktivitäten weiterzuentwickeln – smarter, effizienter und nachhaltiger», ergänzt Vanessa Zwinselman, Projektleiterin Brand und Fundraisingkampagnen bei WWF Schweiz.
Alltron mit neuem Markenauftritt zum 40-jährigen Bestehen
Nach dem Rebranding der Gruppe zu Brack.Alltron und dem Rebranding von Brack erscheint nun auch der B2B-Distributor Alltron in neuem Design. Der in Zusammenarbeit mit Hotz Brand Consultants überarbeitete Auftritt soll Klarheit, Eigenständigkeit und Zukunftsorientierung vermitteln.
Redaktion
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5. Juni 2025
Im Zuge der Marketing-Transformation innerhalb der Brack.Alltron-Gruppe hat Alltron diese Woche einen neuen Markenauftritt eingeführt. Die visuelle und inhaltliche Neupositionierung wurde gemeinsam mit Hotz Brand Consultants erarbeitet und betrifft sämtliche digitalen sowie physischen Touchpoints.
Alltron, der auf B2B spezialisierte Grosshandelsdistributor, ist Teil der im Frühjahr 2025 umbenannten Gruppe Brack.Alltron. Mit dem Rebranding will die Geschäftsleitung die strategische Neuausrichtung des Unternehmens sichtbar machen. «Wir wollen ein klares Signal senden, dass wir bereit für die Zukunft sind und weiterhin auf Qualität, Innovation und Verlässlichkeit setzen», erklärt Andrej Golob, Chief Sales Officer von Brack.Alltron.
Gestalterisch setzt die neue Markenidentität auf eine Kombination aus dem bekannten Brack.Alltron-Rot, das die Zugehörigkeit zum Mutterkonzern signalisiert, und ergänzenden Aubergine-Tönen, das Eigenständigkeit vermittelt. «Die ringförmigen Designelemente, die vom Punkt im Logo ausgehen, verleihen dem Markendesign Dynamik und geben Alltron eine klare visuelle Identität, die den geschäftlichen Anforderungen gerecht wird», so Lukas Mettler, Design Director bei Hotz Brand Consultants.
Der neue Auftritt wird erstmals an der Fachmesse Connect! am 27. und 28. August in Zürich physisch erlebbar. Das Rebranding fällt mit dem 40-jährigen Bestehen des Unternehmens zusammen. Für das Jubiläum wurde die temporäre Logo-Ergänzung «4ever young» gestaltet, mit einer subtilen «40» integriert. «Unser neues Logo, der angepasste Webshop und das Jubiläums-Emblem verkörpern, dass wir auch mit vier Jahrzehnten nach wie vor jung und dynamisch sind – sowohl in unserem Auftritt als auch in Bezug auf Marktwissen, Trends und Leistungsangebot», resümiert CSO Golob.
IAB Tech Lab: Rahmenwerk soll Publisher und Brands im Zero-Click-Netz unterstützen
Das IAB Tech Lab stellt die LLM Content Ingest API Initiative vor. Die neue technische Spezifikation will die Monetarisierung und Markenkontrolle im KI-getriebenen Web sichern und eine faire Zusammenarbeit zwischen Content-Eigentümern und KI-Entwicklern fördern.
Redaktion
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5. Juni 2025
Das IAB Tech Lab hat mit der «LLM Content Ingest API Initiative» ein neues Rahmenwerk vorgeschlagen, das auf die wachsenden Herausforderungen durch generative KI reagiert. Ziel der Initiative ist es, Publishern eine technische Möglichkeit zu geben, die Nutzung ihrer Inhalte durch grosse Sprachmodelle (LLMs) und KI-Agenten zu steuern sowie eine faire Vergütung sicherzustellen.
Hintergrund ist die zunehmende Nutzung von Webinhalten durch KI-Systeme, die den Traffic auf Publisher-Seiten nachweislich reduzieren. Untersuchungen des IAB Tech Lab zufolge sei ein Rückgang von 15 Prozent oder mehr keine Seltenheit. Gleichzeitig wachse die Bedeutung von KI-gesteuerten Suchergebnissen und Chat-Interfaces, wodurch auch Markeninhalte ohne direkte Kontrolle ausgespielt werden.
Das neue Rahmenwerk soll einerseits Rechteinhaber bei der Monetarisierung ihrer Inhalte unterstützen und andererseits die Möglichkeit bieten, die eigene Präsenz und eigene Inhalte in KI-Systemen aktiv zu steuern. «Es ist offensichtlich, dass KI-Agenten, die auf grossen Sprachmodellen basieren, die Art und Weise verändern, wie Nutzer mit Inhalten interagieren», sagt Anthony Katsur, CEO des IAB Tech Lab. «Diese Initiative soll Publishern und Marken einen fairen, durchsetzbaren und technisch fundierten Weg in die Zukunft bieten.»
Martin Radelfinger, Präsident der IAB Switzerland Association, betont die Relevanz für den hiesigen Markt: «Die vom IAB Tech Lab lancierte LLM Content Ingest API Initiative ist ein wichtiger Schritt, um die ökonomischen Grundlagen des offenen Webs auch im Zeitalter generativer KI zu sichern. Für Publisher und Marken geht es darum, Transparenz und Steuerbarkeit in KI-basierten Ausspielungen zu gewinnen und faire Rahmenbedingungen für die Monetarisierung ihrer Inhalte zu schaffen.»
Die Initiative steht zur offenen Diskussion und Weiterentwicklung. Publisher, Marken und Entwickler sind eingeladen, sich am Standardisierungsprozess zu beteiligen. Weitere Informationen sind auf der Website des IAB Tech Lab abrufbar.
Vitamin 2: Kambundji-Power für neues Rausch-Produkt
Die Haarpflegemarke Rausch bringt eine neue Express-Kur auf den Markt. Vitamin 2 hat den Launch-Film mit Mujinga und Ditaji Kambundji verantwortet, der in Form einer Branded Documentary realisiert wurde.
Redaktion
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5. Juni 2025
Rausch hat Mitte Mai in Bern die neue Repair-Express-Kur vorgestellt. Unterstützt wird die Produkteinführung von Mujinga und Ditaji Kambundji, die als Markenbotschafterinnen auftreten. Die beiden Spitzensportlerinnen seien laut Rausch nicht nur überzeugte Nutzerinnen der Produkte, sondern stünden auch für Werte wie Natürlichkeit, Wirksamkeit und Wohlbefinden – Begriffe, die das Markenverständnis der Traditionsfirma prägen.
Für die Einführung realisierte die St. Galler Agentur Vitamin 2 zusammen mit Creative Director Martin Fuchs, Regisseur Sven Wedekind und der Filmproduktion Boutiq einen Launch-Film im Stil einer Branded Documentary. Die Produktion verknüpft den sportlichen Alltag der beiden Athletinnen mit der Anwendung der neuen Repair-Express-Kur.
Die Massnahmen sind auf verschiedenen Kanälen wie OOH, in Publikums- und Fachmedien sowie digital auf Social-Media-Plattformen zu sehen.
Verantwortlich bei Rausch: Birgit Schäfer (Chief Marketing Officer), Esther Widmer (Head of Communication), Sophia Hermann (Assistant Marketing Manager). Verantwortlich bei Vitamin 2: Jan Hasler (Key Account, Konzept), Milica Rakic (Projektleitung, Beratung), Lisa Potocnik (Grafik Design), Linda Peter (Grafik Design). Netzwerkpartner: Martin Fuchs (Creative Direction), Sven Wedekind (Regie), Boutiq (Film Production), Lea Meienberger (Fotografie).
HWZ: Ursula Nötzli wird Co-Studiengangsleiterin
Die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich verstärkt den Bereich Weiterbildung mit Dr. Ursula Nötzli. Ab Herbst übernimmt sie die Co-Leitung des CAS Strategisches Kommunikationsmanagement mit KI im Departement Marketing & Digital.
Redaktion
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5. Juni 2025
(Bild: zVg. HWZ)
Dr. Ursula Nötzli wird per 1. September 2025 Co-Studiengangsleiterin des CAS Strategisches Kommunikationsmanagement mit KI an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Sie folgt schrittweise auf Stefan Eggenberger, der den Lehrgang bislang geführt hat und sich ab Frühjahr 2026 auf Beratungsmandate konzentrieren wird.
Die Übergabe erfolgt im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung des Departements Marketing & Digital. Mit der gestaffelten Übergabe soll ein kontinuierlicher Wissenstransfer und eine hohe Programmqualität gewährleistet bleiben. Zusätzlich zur Neubesetzung wurden laut HWZ bereits weitere Fachexpert:innen rekrutiert, um das Weiterbildungsangebot weiter auszubauen.
«Mit Ursula Nötzli gewinnen wir eine führende Persönlichkeit mit exzellenter und erwiesener Praxis- und Forschungserfahrung», so Dr. Valerio Stallone, Leiter des Departements Marketing & Digital. «Ihr Profil ergänzt unser Team perfekt und stärkt die Position der HWZ im Fachbereich Kommunikation nachhaltig.»
Nötzli selbst betont die Relevanz der Thematik: «Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz fordert uns heraus, die Kommunikationspraxis neu zu denken. Effizienzgewinne sind schnell sichtbar – doch echtes strategisches Umdenken braucht Erfahrung, Tiefgang und Offenheit. Mein Wissen weiterzugeben und im Dialog mit den Studierenden neue Perspektiven zu entwickeln, empfinde ich als grosse Bereicherung.»
Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin verfügt über umfassende Erfahrung in strategischer Kommunikation, Nachhaltigkeit und Unternehmensführung. Sie wird im September zudem Partnerin und Mitinhaberin bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten (Markt-kom.com berichtete). Frühere Stationen waren unter anderem die TX Group, ABB Schweiz, Credit Suisse, GAM Holding sowie Redaktionen der Neuen Zürcher Zeitung und Finanz und Wirtschaft. Sie absolvierte das Advanced Management Program am MIT Sloan School of Management.
Blüten und Perlen: Möglichkeitsraum der Fehlschlüsse
Sarah Pally, Linguistin und Partnerin bei der Agentur Partner & Partner, nimmt in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» die (Werbe-)Sprache unter die Lupe. Dieses Mal dreht sich alles um suggestive Werbung.
Sarah Pally
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4. Juni 2025
Der aus der Entwicklungspsychologie bekannte Smarties-Test bringt es auf den Punkt: Kinder sehen eine Smarties-Verpackung und denken natürlich, da seien Smarties drin. Aber Überraschung – es sind Stifte drin.
Es geht um Suggestion. Man meint etwas zu wissen, weil man es aus gewissen Informationen schliesst. Aber wirklich wissen tut man es nicht. Suggestion ist also das Gegenteil von Information und hat den Vor- oder Nachteil (je nach Perspektive), dass man den Unterschied nicht unbedingt merkt.
Kann. Vielleicht. Falls.
Die Werbung sieht es natürlich als Vorteil, dass man schnell und gerne irgendwelche Schlüsse zieht – und sich dabei auch noch besonders schlau vorkommt. Das Produkt mit «öko» im Namen? Gekauft, man will ja Verantwortung übernehmen. Die Creme, die 99% der Frauen zufrieden gemacht hat? Man denkt an faltenlose Gesichter, dabei war vielleicht nur der Duft gemeint. Und wer sind diese Frauen eigentlich? Wie viele wurden gefragt? Und mit wie vielen Goodie-Bags wurden sie bestochen? Der obligate Sternchenhinweis machts nur noch nebulöser: Er suggeriert Objektivität und soll Klagen wegen falscher Werbeversprechen fernhalten – auch das oft genug ein Fehlschluss. Oder das Produkt mit «bei gesunder Lebensführung möglicherweise zur Gesundheitsförderung beitragenden Eigenschaften», wie der professionell wirkende Herr im objektiven Kittel ernst verspricht. Und der muss es wissen, so als professionelles Werbemodel.
Werbung ist aber selten eine platte Lüge, bewahre! Sie ist schon raffinierter: Sie ist ein Möglichkeitsraum der Fehlschlüsse. Ein «kann», ein «möglicherweise», ein «fast alles für fast jede*n», ein «trägt dazu bei, dass …». So wie ich möglicherweise dazu beitragen könnte, morgen den Müll fast rauszutragen – wenn das Wetter stimmt, meine Laune auch und nichts dazwischenkommt. Kann. Vielleicht. Falls. Eine elegante Weise, zu sagen: vielleicht, aber wahrscheinlich nicht.
Wir wissen, dass bei Zauberei getrickst wird. Bei Werbung ist uns das nur halb bewusst. Darum rutscht Werbung auch ab und zu von der Welt der Zauberei ins Reich der Trickdiebe ab.
Fische für Kant
Öfter als uns hochrationalen Kantianerinnen und Kantianern nämlich lieb ist, übersehen wir wichtige Subtilitäten – zu verführerisch kommen die Nicht-wirklich-Versprechen und suggestiven Aufladungen daher. Wir können und wollen das alles ja auch gar nicht überprüfen oder hinterfragen. Und die Gesetzeslage sorgt grundsätzlich dafür, dass man sich ein bisschen auf das Suggerierte verlassen kann. Die Sache ist allerdings so schlecht fassbar wie ein zappeliger Fisch und genauso schillernd.
Einiges an Suggeriertem wäre auch mit gesund-scharfem Menschenverstand zu erkennen – wenn man ihn denn bemühen möge. Oder meint wirklich jemand, Smarties machten auch klug? Natürlich nicht – sie heissen nur so, weil man damit die kognitive Reife von Kindern messen kann. Denn der Test geht noch weiter: Die entscheidende Frage an die Kinder lautet: Was würde nun jemand denken, der den tatsächlichen Inhalt der Schachtel nicht kennt? Kinder, die antworten «immer noch, dass Smarties drin sind», haben den Mechanismus erkannt (und qualifizieren sich direkt für die Werbebranche). Sie gelten als kognitiv fortgeschrittener als jene, die antworten «dass Stifte drin sind». QED.
Seit 2025 analysiert Sarah Pally in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» Begriffe mit Branchenbezug und kommentiert sie mit persönlicher Note, aus einer linguistischen Perspektive – sowie auch mit präzisem Blick auf die Entwicklungen in der Branche. Pally ist Teilhaberin der Agentur Partner & Partner in Winterthur. Sie ist seit 15 Jahren mit den Themen Contentmarketing, Text/Konzept und Storytelling im Kommunikations- und Marketingbereich unterwegs.
Der aktuelle Marketing Tech Monitor zeigt: Während die technologische Komplexität steigt, mangelt es in vielen Unternehmen an klaren Strukturen und Kompetenzen. Nur eine Minderheit erreicht einen hohen Reifegrad in der Integration von MarTech-Lösungen.
Redaktion
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4. Juni 2025
Reifegrad beim Einsatz von IT im Unternehmen in Marketing, Vertrieb und Service. (Grafik: Marketing Tech Lab)
Das Marketing Tech Lab in Hamburg hat am Mittwoch die Ergebnisse seines aktuellen Marketing Tech Monitors vorgestellt. Die Studie beleuchtet den Stand der technologischen Reife in Marketing, Vertrieb und Service im DACH-Raum. Nur 3 Prozent der befragten Unternehmen erreichen demnach einen hohen Integrationsgrad ihrer MarTech-Infrastruktur.
Unternehmen mit hoher Reife zeichnen sich durch definierte Strategien, strukturierte Projektvorgehen und funktionsübergreifende Zusammenarbeit aus. Diese sogenannten «Leader» arbeiten mit Roadmaps, analysieren Customer Journeys systematisch und nutzen fortgeschrittene CRM- und CX-Systeme. Dem gegenüber stehen «Laggards», die an unklaren Zuständigkeiten, fehlenden Zielbildern und zu grosser Toolvielfalt scheitern.
Projekte zwischen Machtspiel und Leidenschaft
Neben technischen und organisatorischen Hürden thematisiert die Studie auch zwischenmenschliche Spannungen als Stolperstein für die digitale Transformation. In über 60 Prozent der gescheiterten Projekte fehlten entweder erfahrene Projektleitungen oder eine klare Dokumentation der Anforderungen. Machtkonflikte zwischen Abteilungen werden als zentrales Hemmnis identifiziert. «Erfolgreiche Transformation braucht weniger ‹PowerPoint-Romantik›, als vielmehr belastbare Methodik und Inhalte», heisst es im Report.
Data Management als Goldmine
Im Bereich Datenmanagement zeigen sich weiterhin grosse Defizite. Nur wenige Unternehmen haben konsolidierte Datenstrukturen etabliert. Fehlende Integration, mangelhafte Qualität und eingeschränkter Zugang bremsen Fortschritte bei der Personalisierung und beim Einsatz von KI. Unternehmen mit höherem Reifegrad investieren gezielt in Data Lakes, Qualitätssicherung und Zugriffskonzepte.
CX als Business-Priorität, stockende KI-Umsetzung
Obwohl die Bedeutung von Customer Experience erkannt wird, bleibt die Umsetzung vielfach fragmentiert. Nur rund ein Drittel verfolgt einen systematischen, kanalübergreifenden Ansatz. Der Report unterstreicht, dass CX-Initiativen nur wirksam sind, wenn sie auf einer soliden Datenbasis und einem klaren Zielsystem aufbauen.
Und auch beim Thema künstliche Intelligenz zeigt sich ein gemischtes Bild: Zwar verfügen über 50 Prozent der Unternehmen über eine KI-Roadmap, operative Umsetzungen sind jedoch selten. Nur 11 Prozent setzen KI aktiv ein, und dies vor allem in den Bereichen Content Management und Conversational AI. Höherwertige Anwendungen wie Causal AI oder Marketing-Mix-Modelling bleiben die Ausnahme. Der Aufbau interner Kompetenzen gilt als Voraussetzung – wird jedoch nur bei rund 2 Prozent der Befragten prioritär angegangen.
«Unsere diesjährige Analyse zeigt klar: Ohne saubere Daten, klare Verantwortlichkeiten und eine durchdachte Roadmap werden Projekte zur datengetriebenen Kundeninteraktion zum Glücksspiel», so Dr. Ralf Strauss, Geschäftsführer des Marketing Tech Labs. «Wer jedoch strategisch denkt und den Menschen in den Mittelpunkt stellt, kann die digitale Transformation erfolgreich gestalten.»
Laut, bunt – und doch nicht genug? Was die Gen Z von neuen Produkten wirklich erwartet
Coca-Cola bringt mit Peace Tea ein farbenfrohes Eistee-Produkt in die Schweiz – gezielt für die Generation Z. Doch reicht auffälliges Design, um junge Konsument:innen zu überzeugen? Ein Concept Test mit 200 Vertreter:innen der GenZ hat untersucht, worauf es wirklich ankommt – und welche Rolle DIY-Marktforschung in der frühen Produktentwicklung spielt.
Redaktion
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4. Juni 2025
(Symbolbild: Pexels.com)
Mit Peace Tea lanciert Coca-Cola ein auffällig gestaltetes, koffeinhaltiges Eistee-Produkt erstmals ausserhalb Nordamerikas – exklusiv in der Schweiz (Markt-kom.com berichtete). Die Zielgruppe: junge Erwachsene mit Affinität für Design und funktionalen Mehrwert. Doch reicht ein starker Look, um bei der Gen Z zu punkten?
Ein Concept Test von Deeptrue mit 200 Personen im Alter von 16 bis 29 Jahren zeigt, worauf es dieser Generation wirklich ankommt. Und warum frühes, gut strukturiertes Feedback heute zur strategischen Grundausstattung jeder Markteinführung gehören sollte.
Gen Z – selektiv, aber ansprechbar
Die Generation Z ist mit einem Überangebot an Botschaften, Produkten und Plattformen gross geworden. Sie bewegt sich sicher durch digitale Räume, setzt sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinander und erwartet von Marken mehr als reines Produktversprechen. Begriffe wie Haltung, Konsistenz, Sinnhaftigkeit stehen für viele nicht am Rand, sondern im Zentrum der Entscheidung.
Dabei lässt sich kein einheitliches Werteprofil zeichnen. Was aber auffällt: Oberflächlichkeit wird rasch durchschaut. Wer zu laut, zu glatt oder zu vage auftritt, verliert. Wer dagegen klug und klar kommuniziert, gewinnt Interesse. Marken, die dieser Generation zuhören (Stichwort Consumer Listening), statt sie nur zu umwerben, schaffen sich damit eine Basis – nicht nur für Konsum, sondern für Beziehung.
Unter anderem mit diesem Sujet wurde Peace Tea in der Schweiz lanciert.
Ein nüchterner Blick auf Peace Tea
Im Rahmen eines Concept Tests auf der DIY-Marktforschungsplattform Deeptrue wurden Mitte Mai 2025 – noch vor der Lancierung in der Schweiz – 200 Personen im Alter von 16 bis 29 Jahren aus der Deutschschweiz und der Romandie eingeladen, das Produkt «Peace Tea» auf Basis des visuellen Konzepts zu beurteilen. Im Fokus standen das Design, das kommunizierte Produktversprechen – Koffein als funktionaler Zusatznutzen – sowie die wahrgenommene Passung zur Zielgruppe. Erfasst wurden sowohl standardisierte Einschätzungen, etwa zum Kaufinteresse oder zur Glaubwürdigkeit, als auch offene Kommentare, um Likes, Dislikes und spontane Assoziationen zum Produkt zu verstehen.
Ziel der Erhebung war nicht Bestätigung, sondern ein ehrliches Feedback: Welche Elemente überzeugen – sei es beim Design, beim Nutzenversprechen oder beim Markenfit? Wo entstehen Zweifel? Und wo bleibt Peace Tea trotz auffälligem Look doch zu austauschbar?
Beispielhafte Frage aus dem Concept Test auf Deeptrue.com.
Guter erster Eindruck
Auf den ersten Blick überzeugte das Konzept: 73% der Befragten gaben positive Bewertungen für die Produktidee ab. Besonders das auffällige, farbenfrohe Design wurde als zur Zielgruppe passend empfunden. Die Sprache wurde als jugendlich, verspielt und «anders als klassische Getränke» beschrieben. Peace Tea traf einen Nerv – zumindest oberflächlich.
«Likability» des im Concept Test vorgestellten Peace-Tea-Konzepts.
Doch was bleibt hängen – ausser dem Look?
Sobald es um den inhaltlichen Kern ging, zeigte sich ein differenzierteres Bild: Zwar wurde das Versprechen – Eistee mit Koffein – verstanden, doch der funktionale Nutzen blieb für viele abstrakt. Die Marke wirkte für einen Teil der Befragten visuell attraktiv, aber erzählerisch unklar.
In den offenen Kommentaren zeigte sich dieses Spannungsfeld besonders deutlich. Zwei befragte Personen formulierten es so:
«Ich sehe, worauf es hinausläuft, aber mir fehlt der Gedanke dahinter.»
«Ich mag das Design – aber irgendwie sagt mir das Produkt nichts über sich selbst.»
Anziehung ja, Anschluss fehlt
Die Resultate zeigen: Peace Tea ist ein gutes Beispiel dafür, dass Design Türen öffnet – aber noch kein Fundament legt. Das Konzept spricht an, fällt auf, sorgt für Aufmerksamkeit. Doch damit daraus Relevanz wird, braucht es mehr als Stil. Es braucht eine Story, die hängen bleibt – und Substanz, die hält, was sie verspricht.
Was Marken aus dem Testfall lernen können
Die Ergebnisse zeigen, dass neue Produkte mehr brauchen als Originalität – sie brauchen Anschlussfähigkeit. Ein ehrliches Narrativ, erkennbare Werte, ein Bezug zur Lebenswirklichkeit der Zielgruppe. Wer meint, dies lasse sich später nachliefern, hat oft schon verloren.
Gerade deshalb lohnt sich frühes, strukturiertes Testing: Ein einfacher Concept Test, richtig aufgesetzt, zeigt nicht nur, ob ein Produkt gefällt – sondern auch, wo es noch nicht verstanden wird. Das ist keine Schwäche, sondern ein strategischer Vorteil. Denn solche Rückmeldungen erlauben Anpassungen, bevor grössere Investitionen erfolgen. Sie machen Consumer Centricity konkret – nicht als Schlagwort, sondern als Vorgehen.
Die heute verfügbaren DIY-Marktforschungstools wie jene von Deeptrue senken die Schwelle, solche Tests durchzuführen, massiv. Ohne lange Vorlaufzeit lassen sich valide KonsumentInnen-Insights gewinnen – schnell, nachvollziehbar und anschlussfähig in die Entwicklungsteams. Damit wird empirischer Consumer Research nicht zum Hindernis, sondern zur Beschleunigerin kluger Entscheidungen.
Bedingte Auseinandersetzung
Die Generation Z ist bereit, sich mit neuen Produkten auseinanderzusetzen – aber nicht bedingungslos. Wer die Gen Z ernst nimmt, begegnet nicht Beliebigkeit, sondern Klarheit. Die Untersuchung zu Peace Tea zeigt: Gutes Design ist ein Anfang, aber kein Argument.
Wer heute erfolgreich launchen will, braucht mehr: echtes Zuhören, frühes Feedback, klare Justierung. Marken, die diesen Weg gehen, gewinnen nicht nur Kundschaft – sondern Menschen, die sich verstanden fühlen. Und das ist mehr als Markterfolg. Es ist Relevanz.
Vier Bücher, die Sie interessieren könnten
In Zusammenarbeit mit GetAbstract stellen wir Ihnen vier Bücher aus dem Marketing- und Kommunikationsbereich vor. Diesmal: «Rettet die Vielfalt », «Digitale Diagnosen», « ESG-Reporting umsetzen» und «Der Resilienzplan».
Redaktion
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4. Juni 2025
Rettet die Vielfalt
Manifest für eine biodiverse Gesellschaft.
Helmuth Trischler, Jens Kersten und Katrin Böhning-Gaese
Verlag: Klett-Cotta
Publikationsjahr: 2025
Seiten: 208
ISBN: 9783608966497
Artensterben und Klimawandel bedrohen die Erde und unsere Existenz. Beide sind von Menschen verursacht. Wenn wir die drohende Katastrophe noch abwenden wollen, müssen wir unsere Lebensweise radikal ändern. Angesichts dieser Mammutaufgabe mag manch einer resignieren. Die Autoren zeigen jedoch, dass sich das Schlimmste mit einer Vielzahl praktikabler Massnahmen, von denen einige bereits in Angriff genommen wurden, durchaus verhindern lässt. Vor allem müssen wir anerkennen, wie wertvoll all das ist, was Ökosysteme leisten. Wir können im Einklang mit der Natur leben, statt sie rücksichtslos auszubeuten.
getAbstract-Bewertung: 10
Qualitäten:
Kontrovers
Augenöffner
Brisant
Digitale Diagnosen
Psychische Gesundheit als Social-Media-Trend.
Laura Wiesböck
Verlag: Zsolnay
Publikationsjahr: 2025
Seiten: 176
ISBN: 9783552075429
Es liegt in der Logik sozialer Medien, dass sie komplexe Sachverhalte plakativ zuspitzen und die Nutzerinnen und Nutzer in einen Sog sich ähnelnder Inhalte hineinziehen. Als Privatunternehmen gehorchen die grossen Social-Media-Konzerne zudem den Gesetzen von Markt und Wettbewerb. Beides sind denkbar schlechte Voraussetzungen für eine differenzierte Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen. Klug analysiert die Autorin den Mental-Health-Trend in den sozialen Medien, zeigt problematische Entwicklungen auf und plädiert für eine Abkehr von der Individualisierung der Gesundheitsfürsorge.
getAbstract-Bewertung: 9
Qualitäten:
Analytisch
Augenöffner
Brisant
ESG-Reporting umsetzen
Berichtsanforderungen und IT-Lösungen.
Peter Preuss, Neele Baumann und Lukas Kister
Verlag: Schäffer-Poeschel
Publikationsjahr: 2025
Seiten: 163
ISBN: 9783791064369
Die ESG-Berichtspflichten der EU, insbesondere die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), gelten als Bürokratiemonster. Diese Richtlinie verlangt von Unternehmen, umfassende Informationen zu ihren ökologischen, sozialen und Governance-Praktiken offenzulegen. Die komplexe Gesetzgebung verzögert die Umsetzung in deutsches Recht. Berichtspflichtige Unternehmen sollten jedoch bereits ihre Hausaufgaben machen. Ihnen bietet dieses Buch Orientierung im Dschungel der regulatorischen Entwicklungen – mit einem Fokus auf den Einsatz geeigneter IT.
getAbstract-Bewertung: 8
Qualitäten:
Umsetzbar
Systematisch
Der Resilienzplan
Strategien zur Optimierung der psychischen Gesundheit, um im Job mental stark zu bleiben.
Marie-Hélène Pelletier
Verlag: Vahlen
Publikationsjahr: 2024
Seiten: 170
ISBN: 9783800675296
Ausgebrannt? Ich doch nicht! Führungskräfte gehen oft fälschlicherweise davon aus, dass sie nichts für ihre Resilienz tun müssen. Sie unterschätzen die Anforderungen, die an sie gestellt werden, und überschätzen ihre Ressourcen. Die Expertin für psychische Gesundheit, Marie-Hélène Pelletier, legt Ihnen in ihrem gut aufgebauten und leicht verständlichen Buch ans Herz, sich rechtzeitig um Ihre psychische Gesundheit zu kümmern und dabei Berufs- und Privatleben in den Blick zu nehmen. Einzelne Aktionen genügen nicht. Andere zu kopieren auch nicht. Ein individueller Plan ist nötig.
getAbstract-Bewertung: 7
Qualitäten:
Umsetzbar
Augenöffner
Systematisch
Jung von Matt: Google Pixel feiert die Frauenfussball-EM
Zum Start der UEFA-Frauen-Europameisterschaft 2025 in der Schweiz rücken Google Pixel und der Deutsche Fussball-Bund (DFB) die deutsche Nationalmannschaft ins Rampenlicht. Die 360-Grad-Kampagne mit dem Titel «Fussball einer neuen Generation» wurde von Jung von Matt Sports in Zusammenarbeit mit Jung von Matt Schweiz konzipiert und medial umgesetzt.
Redaktion
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4. Juni 2025
Kernstück der Kampagne ist ein 30-Sekunden-Spot, der die Spielerinnen in einer inszenierten Grand-Maison-Welt zeigt – unter anderem in einem Ballsaal und einem Garten. Mehrere Spielerinnen wie Laura Freigang, Jule Brand und Sara Doorsoun verkörpern darin die Idee einer selbstbewussten, stilprägenden Generation.
Die Aufnahmen verbinden sportliche Präzision mit symbolischer Bildsprache, etwa beim Tontaubenschiessen mit Fussbällen. Regie führte Nina Holmgren, Kameraarbeit und Fotografie verantworteten Andreas Bjørseth und Tereza Mundilová. Weitere Videoformate und Social-Media-Assets ergänzen die Kampagne.
Ebenfalls zum Konzept gehören Medienkooperationen, unter anderem mit der deutschen Ausgabe der Vogue und mit der Telekom. Die Massnahmen sind im TV, auf digitalen Plattformen und Social Media zu sehen.
Laut Google wolle man mit der Kampagne die Sichtbarkeit des Frauenfussballs weiter stärken. «Die Fussball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz ist für uns eine besondere Plattform, um gemeinsam mit dem DFB weiter an unserem Ziel zu arbeiten: mehr Sichtbarkeit und Strahlkraft für den Frauenfussball in Deutschland erzeugen», sagt Dr. Anne-Katrin Hübel, Senior Director B2C Marketing DACH bei Google.
Auch Felix Umbach, Creative Director bei Jung von Matt Sports, betont: «Wir glauben an die Kraft des Sports, an gute Geschichten und starke Bilder. Denn Frauenfussball braucht nicht nur Sichtbarkeit, sondern die richtige Inszenierung.»
Für Katja Kraus, Managing Director bei Jung von Matt Sports, spielt die Partnerschaft mit Google dabei eine zentrale Rolle: «Das gesamte Invest, vor allem das inhaltliche Know-how und die Überzeugung helfen, die Professionalisierung nachhaltig zu fördern.»
Die Kampagne läuft seit Anfang Juni und begleitet den Turnierverlauf bis zum EM-Final.
Kanton Aargau setzt auf KI-Strategie
Der Kanton Aargau stellt seine KI-Strategie inklusive erster Projekte zur Umsetzung vor. Die Strategie soll die verantwortungsvolle Umsetzung von KI-Anwendungen in der Verwaltung ermöglichen und Behördenprozesse optimieren.
Netzwoche
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4. Juni 2025
(Symbolbild: Unsplash.com)
Der Kanton Aargau hat eine eigene KI-Strategie. Sie war seit Januar 2025 fertig geschrieben – «jetzt ist sie endlich freigegeben», wie Syrian Hadad, Sektionsleiter Technologie- und Lösungsentwicklung im Kanton, auf seinem LinkedIn-Profil mitteilt. Die Strategie teilt künstliche Intelligenz in drei Kategorien ein, was dabei helfen soll, bedacht in Projekte zu investieren.
Laut Hadad differenziert man in der Strategie zwischen fachlicher KI, generativer KI und einer Kombination aus beidem. Fachliche KI komme vorzugsweise in der Verwaltung zum Einsatz, während generative KI-Anwendungen von einem breiteren Publikum genutzt werden, etwa für das Erstellen von Inhalten oder das Verarbeiten von Sprache. Das Zusammenspiel aus beiden Formen kombiniere Fachwissen mit generativer Leistung und schaffe so KI-Assistenten, die «verstehen, was gebraucht wird», schreibt Hadad.
Ziel der Strategie – an deren Entwicklung auch die Berner Fachhochschule beteiligt war – sei es, «einen sicheren, transparenten und ethisch verantwortungsvollen Rahmen für den Einsatz von KI-Technologien zu schaffen, um Verwaltungsprozesse zu optimieren und datenbasierte Entscheidungen breiter abstützen zu können», heisst es im Strategiepapier.
Nächste Schritte
Der Kanton Aargau arbeitet bereits an einigen KI-Projekten, wie Hadad erklärt. So sei eine eigene, sichere Open-Source-Plattform für generative KI in der IT des Kantons integriert worden. Sie baue auf diversen Modellen auf, wie etwa Llama von Swisscom, GPT4o und weiteren Modellen aus Microsoft Azures EU Data Bounding. Das garantiere dem Kanton technische, rechtliche und finanzielle Unabhängigkeit, versichert der kantonale IT-Leiter.
Des Weiteren gehe bald ein intelligenter Bot live, der Fragen rund um den Prozess zur Beantragung von Stipendien beantwortet – und das auf Basis kantonaler Fachlogik. Auch arbeite man gemeinsam mit Adnovum an einem RAG-basierten Voicebot, der auf Microsoft Azure Speech Services und Azure AI Search aufbaut. Der Voicebot soll nicht nur gesprochene Sprache verstehen können, sondern sich auch auf internes Wissen beziehen, um präzise Antworten liefern zu können.
Datenschutz
Die Strategie des Kantons Aargau umfasst zudem Leitlinien zum Umgang mit KI, unter anderem im Hinblick auf Transparenz, Sicherheit und Rechtskonformität. Ein besonderes Augenmerk legt der Kanton ausserdem auf die Klassifikation und Verarbeitung von Daten. Die Datenklassifikation des Kantons Aargau soll «Daten anhand ihres Schutzbedarfs systematisch kategorisieren, um eine einheitliche und gesetzeskonforme Verarbeitung sicherzustellen.»
Das sogenannte Data Science Board soll dafür sorgen, dass KI-Innovationen die Vorgaben der Datenklassifikation einhalten und Daten unter Einhaltung der definierten Standards verarbeiten. (Dajana Dakic/rja)
Die Zürcher Firma Panter holt Michael Volkart, Mitgründer von Hinderling Volkart, als Partner an Bord. Neben seiner Rolle im Verwaltungsrat bringt er sich operativ in Kund:innenprojekte und strategische Zukunftsthemen ein.
Redaktion
-
4. Juni 2025
(Bild: zVg.)
Mit Michael Volkart als Partner holt Panter einen erfahrenen Unternehmer im Bereich digitaler Services und Produkte in die Agentur. Volkart wird Mitglied des Verwaltungsrats und engagiert sich auch operativ in Kund:innenprojekten und in der Weiterentwicklung des Unternehmens. Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen strategische Positionierung, der Ausbau des KI-Angebots sowie die Mitwirkung an Initiativen und Kooperationen rund um digitale Innovation.
Panter ist seit zwanzig Jahren in Zürich aktiv und hat über die Jahre hinweg mit Partnern wie dem Impact Hub Zürich, Start-ups wie Inyova oder Wolfpak.ai sowie weiteren Plattformen.
Volkart teilt laut Mitteilung die Werte und Vision der Agentur: «Die Verbindung von Unternehmergeist, gesellschaftlicher Relevanz und digitaler Innovation sind bei Panter ganz stark verankert.» Nach langen Jahren der Konsolidierung und Stagnation spüre man in der Branche wieder eine Aufbruchstimmung, vergleichbar mit den frühen 2000er Jahren, als Unternehmen begannen, das Internet ernsthaft in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung rund um generative KI und grosse Sprachmodelle betont Volkart: «Wir sehen bei Panter die Chance und die Verantwortung, diese Entwicklungen sinnvoll in Organisationen zu tragen – praxisnah, verantwortungsvoll und mit Fokus auf konkreten Nutzen.»
Panter ist Mitinitiantin der Swiss {ai} Weeks, die im Herbst 2025 in über zehn Schweizer Städten stattfinden. Die Veranstaltungsreihe mit über 55 Partnerorganisationen bietet Raum für Hackathons, Events und fachlichen Austausch rund um KI-Anwendungen. Volkart ist seit der Gründung in die Initiative eingebunden.