Power Pur beleuchtet die Relevanz von Print im Marketing-Mix

Am Dienstag traf sich die Print- und Medienbranche zur dritten «Power Pur» im JED Events in Schlieren. Über 150 Teilnehmende wurden von der Moderatorin Sunnie J. Groeneveld durch den Nachmittag begleitet. Im Anschluss wurde der Swiss Print Award vergeben.

Moderatorin Sunnie J. Groeneveld im Podiumsgespräch mit Dierk Schehrer (links) und Philipp Skrabal. (Bilder: m&k/Anna Kohler)

Beat Kneubühl, Präsident des Verbands Dp Suisse und zusammen mit Galledia Organisator der Power Pur, sprach in seiner Eröffnungsrede über die Relevanz von Marketing und Branding in der Printbranche. In sich rasant verändernden Zeiten sei es umso relevanter, Print im Marketingmix zu festigen und auch zu verankern.

Nach Kneubühls Einstieg wurde der Print Ambassador gekürt für Schweizer Excellence im Print Business. Gewonnen hat die «Independent Paper Show» unter der Ägide von Künstler Lorenz Boegli (im Bild unten sprechend). Die Show vereint die Kreativpapier-Branche unter einem Dach; führende europäische Papierhersteller sowie auch alle Schweizer Vertreiber zeigen Papier in seiner vielseitigsten Form. Anfang Mai strömten 850 Printbegeisterte für die Independent Paper Show in die Rote Fabrik in Zürich.

Die erste Keynote der «Power Pur» hielt Dr. Marcus Schögel von der HSG zum Thema «Customer First: Die Erfahrung zählt – nicht der Kanal!». In seiner flammenden Rede über Print stellte er sieben Thesen vor, die er im Zusammenhang mit Print im Marketingmix für relevant hält.

Die sieben Thesen von Dr. Marcus Schögel.

Anschliessend sprachen im Podium TCS-CMO Dierk Schehrer, «Werber des Jahres» 2025 Philipp Skrabal von Team Farner und Moderatorin Sunnie J. Groeneveld darüber, wie Print Kampagnen stärkt. Betont wurde die spannende Verbindung von Print und Online über QR-Codes und Augmented Reality. Skrabal betonte auch die Sehnsucht der Menschen nach Haptik – Dinge berühren zu können.

Die letzte Keynote vor der Pause hielt Jule Peters, die als Senior Content Creatorin bei The People Branding Company den LinkedIn-Auftritt von C-Levels verantwortet. Unter dem Motto «Die Power von Personal Branding & Corporate Influencing – wie du LinkedIn für Dich nutzt.» sprach sie über die wichtige Präsenz jedes Einzelnen auf LinkedIn. Als Beispiel nennt sie Bill Gates’ Account auf LinkedIn, der über weit mehr Follower verfügt als der Firmenaccount von Microsoft. «Es ist eine Plattform von Menschen für Menschen», begründet Peters. Man folge gerne Menschen und bringe sich auch als Mensch ein auf LinkedIn. Authentisch sein, Erfahrungen zu teilen, schaffe Vertrauen. Über den Joballtag zu schreiben sei gut für das Unternehmen und die Person selbst. Dabei müsse der Content nicht perfekt sein, eine persönliche Stimme zu transportieren, die Follower mitzunehmen sei dabei viel wichtiger. 4,1 Millionen Menschen in der Schweiz, über alle Branchen hinweg, nutzen LinkedIn. Aus der Printbranche seien noch nicht so viele aktiv, so Peters. Hier gilt es, über den Arbeitsalltag zu sprechen, persönliche Geschichten zu teilen – und nicht nur die fertigen Produkte zu zeigen. So könne die Branche – und die Personen, die sich darin bewegen – insgesamt mehr Sichtbarkeit gewinnen.

LinkedIn soll aber nicht als Ort für reine Selbstdarstellung betrachtet werden. Vielmehr sei es eine Plattform, auf der Unternehmen durch persönliche Perspektiven sichtbar werden können, so Peters weiter. Zugleich zeigte sie auf, welche Bausteine ein erfolgreicher Auftritt auf LinkedIn umfasst. Sichtbarkeit sei skalierbar, wenn auf mehreren Ebenen gearbeitet werde: Der CEO-Account sei ebenso zentral wie ein professionell geführter Unternehmensauftritt – allerdings spielen auch die Mitarbeitenden eine wichtige Rolle. Unternehmen sollten ihre Teams aktiv ermutigen, sich mit eigenen Inhalten einzubringen. Entscheidend sei dabei eine inhaltliche Anbindung an die Unternehmensstrategie: Ob Recruiting, Positionierung oder Kund:innenansprache – LinkedIn biete Raum für strategisch fokussierte Kommunikation, ohne dabei unnahbar zu wirken.

Auch die Grundlagen zählt Peters auf: Ein gutes Profilbild, ein verständlicher Profilslogan, ein stimmiger Banner und die saubere Verlinkung zum Unternehmen seien essenziell. Persönliche Inhalte wirkten dann am besten, wenn sie konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag aufgreifen, authentisch erzählt und regelmässig geteilt werden – idealerweise ein- bis zweimal pro Woche. Visuals könnten dabei unterstützen, die Inhalte zugänglicher zu machen.

Wachstum entstehe nicht zuletzt durch aktives Vernetzen. Bis zu hundert gezielte Anfragen pro Woche seien ein realistischer Richtwert, um das eigene Netzwerk kontinuierlich auszubauen, so Peters weiter. Schlussendlich ermutigte Peters die Gäste der «Power Pur», sich «mit Freude und Spass auf LinkedIn einzulassen» – und LinkedIn-Posts mit einer offenen Frage zu enden. Dies rege Diskussionen an und erhöhe die Chance auf «echten Austausch».

LinkedIn-Spezialistin Julie Peters.

Swiss Print Award in sieben Kategorien vergeben

Nach einer Netzwerk-Pause begann der Swiss Print Award. Sunnie J. Groeneveld führte durch die Vergabe und die Gewinner:innen der Meisterstücke im Print konnten sich ihre Awards auf der Bühne abholen. Musikalisch begleitet wurde die Award-Show von der Künstlerin Andrina Bollinger, die drei selbst komponierte Songst performt hat. Im Anschluss wurde beim Apéro riche und einer Party mit DJ Wilson ausgelassen genetzwerkt.

  • Kategorie «Books»: «25 Jahre – 25 Geschichten» von Jon Opprecht Visuelle Gestaltung und Druckdesign Tanner für Stiftung BPN

  • Kategorie «Direct Print Communciation»: «Lust auf einen Ausflug» von Bubu, Sonderegger, Lorenz Boegli und Enzed für die Einladung zur Independent Paper Show 2024

  • Kategorie «Publications»: «60 Jahre Uldry. 60 Plakate. Unzählige Geschichten» von Atelier Pol und Bubu für Uldry

  • Kategorie «Printed Specials»: «Supra Vitam – über das Leben hinaus» von Atelier für Siebdruck Lorenz Boegli, Rob Lewis und Maschinenzoo für die Nachfahren des Künstlers Schang Hutter

  • Kategorie «Packaging»: «Ein Bienenstock als Bühne» von Carton Ideen für Papyrus Schweiz

  • Kategorie «Technische Innovation»: «3D-Server-Puzzle» von Famo-Druck für Ingram Micro

  • «Peter Grob Preis» für CPNE-AA école d’art appliqués

Livique. Live it. Love it: Valencia erarbeitet Claim für das Einrichtungshaus

Livique positioniert sich als modernes Einrichtungshaus mit vielfältigem Angebot. Valencia Kommunikation hat einen Claim erarbeitet, der zum Ausdruck bringt, wofür Livique steht.

Im Rahmen einer neuen Kommunikationsleitlinie wurde darauf abgezielt, die Identität von Livique zu schärfen und das emotionale Profil des Einrichtungshauses zu stärken. Ausgangspunkt war eine vertiefte Analyse der Markenwerte, der Missionen und der Vision von Livique. Dabei stand besonders die Frage im Zentrum, wie sich das Markenerlebnis aus Sicht der Kund:innen zusammenfassen lässt: Bei Livique wird Wohnlichkeit nicht nur angeboten, sondern gelebt und geliebt.

Emotional und einprägsam

Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte Valencia den Claim «Livique. Live it. Love it.», der diese Essenz «auf den Punkt bringe und Livique kommunikativ stärke», wie die Agentur mitteilt. Neben dem Inhalt wurde auch der Form des Claims grosse Beachtung geschenkt: Die drei Elemente bilden eine Sequenz, die den Markennamen am Ende integriert und ihn klanglich und rhythmisch einbindet. Die so geschaffene Dreierstruktur soll Emotionen wecken und unterstützt die Wiedererkennung der Marke.

Der neue Claim wurde seit Ende April 2025 in die Markenkommunikation integriert und künftig über verschiedene Kanäle hinweg sichtbar sein.


Verantwortlich bei Livique: Oliver Roth (Unternehmensleiter Livique) Fatima Gmati (Leiterin Marketing). Verantwortliche Agentur: Valencia Kommunikation.

Pressrelations eröffnet Büro in Paris

Der Medienbeobachter Pressrelations expandiert nach Frankreich und eröffnet per Anfang Juni 2025 einen neuen Standort in Paris. Damit baut das Unternehmen seine europäische Präsenz weiter aus und schafft neue Synergien auch für den Schweizer Markt.

Christophe Dickès (links) und Jens Schmitz. (Bild: zVg.)

Mit dem neuen Büro in Paris verstärkt Pressrelations seine Aktivitäten in Europa und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach integrierten Lösungen für crossmediales Medienmonitoring. Für Kund:innen aus der französischsprachigen Schweiz entsteht damit ein zusätzlicher Zugang zu lokaler Analysekompetenz. Gleichzeitig sollen internationale Auftraggeber:innen von einem direkteren Zugang zur französischen Medienlandschaft profitieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Leitung des Pariser Büros übernimmt Christophe Dickès als Managing Partner France. Dickès verfügt über mehr als zwanzig Jahre Branchenerfahrung in Medienanalyse und Kommunikation und ist in internationalen Fachverbänden wie der Fédération Internationale des Bureaux d’Extraits de Presse FIBEP und der International Association for Measurement and Evaluation of Communication AMEC engagiert.

«Frankreich ist ein bedeutender Markt für Medienbeobachtung und -analyse», so Jens Schmitz, geschäftsführender Gesellschafter von Pressrelations. «Mit dem ‹NewsRadar› bieten wir dem französischen Markt erstmals ein vollintegriertes Tool, das alle relevanten Medienkanäle – traditionelle Medien ebenso wie Social Media – auf einer einzigen Plattform vereint. Davon profitieren nicht nur unsere neuen französischen Kunden, sondern auch unsere bestehenden Kunden aus der DACH-Region, den USA oder China, die nun noch umfassenderen Zugriff auf die französische Medienlandschaft erhalten.»

«Dem französischen Markt fehlt aktuell ein Anbieter, der modernste KI-Technologie mit echter menschlicher Expertise kombiniert», ergänzt Dickès. Dies wolle man mit massgeschneiderten und datenschutzkonformen Lösungen ändern.

Mit Paris umfasst das internationale Netzwerk von Pressrelations nun Standorte in Berlin, Düsseldorf, Wien, Stans, Austin TX, Shanghai und neu auch in Frankreich. Das Unternehmen betreut weltweit über 1’000 Kund:innen.

Daniel Howe wird Leiter Kommunikation und Marketing bei Netrics

Der Technologieanbieter Netrics holt den Markenexperten Daniel Howe als neuen Leiter Kommunikation und Marketing an Bord. Damit will das Unternehmen seine Markenpositionierung stärken und die strategische Ausrichtung schärfen.

(Bild: zVg.)

Technologie allein ist kein Garant mehr für Wettbewerbsvorteile – es braucht auch eine starke Positionierung. Vor diesem Hintergrund verstärkt Netrics nun gezielt seine Markenführung: Ab sofort verantwortet Daniel Howe als Head of Communications & Marketing die strategische Positionierung des Unternehmens. Ziel sei es, die Marke im Markt klarer zu differenzieren und das Wachstum des Unternehmens zu fördern.

«Digitalisierung allein ist längst kein Unterscheidungsmerkmal mehr – Technologien sind verfügbar, vergleichbar, austauschbar», so Pascal Kocher, CEO von Netrics. «Echte Differenzierung entsteht dort, wo Komplexität reduziert und der Nutzen auf den Punkt gebracht wird. Mit seiner Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie, Transformation und Markenführung bringt Daniel Howe genau die Expertise mit, die wir dafür brauchen.»

Daniel Howe blickt auf über 25 Jahre Erfahrung in Markenführung und Kommunikation zurück, unter anderem bei Unternehmen wie Zühlke, KPMG, Switch, der Hochschule Luzern und zuletzt als Director of Strategy auf Agenturseite. Er hat zahlreiche Organisationen in Transformationsprozessen begleitet, Marken neu positioniert sowie datengetriebene Kommunikationsstrategien umgesetzt.

«Wer in einem dynamischen Umfeld bestehen will, muss konsequent sichtbar machen, wofür er steht – und was ihn besonders macht», so Howe zu seiner neuen Aufgabe bei Netrics. «Eine starke Marke weckt Begehrlichkeit, gibt Orientierung und dient als Kompass für unternehmerische Entscheidungen.»

Schweiz Tourismus: Hotels heissen summende und flatternde Gäste willkommen

In der aktuellen Kampagne von Schweiz Tourismus (ST) sind für einmal Bienen, Schmetterlinge und Insekten die Hauptdarsteller. Sie werben für die neuen «Bees & Friends»-Hotels und sollen die Vielfalt des Schweizer Hotelangebotes zeigen.

Zum Start der Kampagne gehören bereits knapp 50 Hotels zu dieser ungewöhnlichen Unterkunftskooperation – sie alle haben in unmittelbarer Nähe Wildbienenhotels oder Igelunterschlüpfe. «Gemeinsam mit unseren Unterkunftspartnern beweisen wir der Welt, dass die Schweiz für wirklich alle Gäste etwas zu bieten hat. Wir sind selbst für die winzigsten Reisenden eine Traumdestination», erklärt ST-CMO und «Werber des Jahres 2023» André Hefti.

Das Silo Design & Boutique Hotel in Basel… (Bild: Krafft Gruppe)
… sowie auch das Beau Rivage Palace in Lausanne haben beispielsweise Unterkünfte für die kleinsten summenden und flatternden Gäste bereitgestellt. (Bild: Beau Rivage Palace Lausanne)

Emsiges Summen am New Yorker Times Square

Der Kampagnenfilm dazu ist inszeniert im Stil einer einer grossen, internationalen Naturdoku – realisiert unter anderem vom Wildtierfotografen und Dokumentarfilmer Roman Willi. Die markante Erzählstimme in der englischsprachigen Version stammt vom bekannten britischen Schauspieler James Faulkner.

Die Kampagne läuft auf Social Media und auf elektronischen Werbeflächen wie beispielsweise am Times Square in New York. In Deutschland werden im Rahmen von Guerilla-Marketing-Aktionen winzige Plakate in verschiedenen Grossstädten aufgestellt, die sich direkt an «reisefreudige» Insekten richten – und an grosse Reisende mit Freude am «Jöö-Effekt». Auch im Heimmarkt Schweiz sowie im Vereinigten Königreich sind zahlreiche Promotionsaktivitäten geplant.


Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: André Hefti (Chief Marketing Officer); Martin Pally (Head of Campaigns), Janine Allemann, Michaela Aerne (Campaigning); Annika Grünig (Head of Accommodation & Gastronomy); Nina Kölbl, Nina Bleiker (Accommodation & Gastronomy); Katharina Frede (Marketing Distribution); Anja Liebe (Social Media); Anja Roggo (Tourism Development & Sustainability); Anouk Blum, Sariana Berchtold, Nadine Ackermann, Susanne Berther und Pascal Bloch (Productions); André Aschwanden (Corporate Communications); Mark Diggelmann (Digital); Yoann Steiner (CRM); Luc Gschwend (SEA); Yamuna Betschart, Moana Seif & Tassja Dâmaso (Markets). Konzept/Kreation: Stefanie Huber, Peter Brönnimann. Verantwortlich bei McQueen Films: Ennio Ruschetti (Director), Philipp Petersson (Executive Producer), Meret Früh (Line Producer), Tobias Dengler (DoP), Roman Willi (Wildlife DoP), Annina Diston, Robin Fessel (Miniature Hotel Construction), Kirstin Reppas (Editor), Das Alte Lager (VFX), Great Garbo (Music Composer), DubDub Studios / Manuel Gerber (Sound Design & Mix), Unsere Farben / Jürgen Kupka (Colourist).

Schweizerisches Verpackungsinstitut wählt neuen Präsidenten und Vorstand

Das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI hat an seiner 62. Mitgliederversammlung Tobias Leischner zum neuen Präsidenten gewählt. Zudem wurden vier neue Vorstandsmitglieder bestimmt.

An der SVI-Mitgliederversammlung am Freitag in Olten blickte der Verband auf ein schwieriges Jahr zurück. Finanzielle Herausforderungen und der zunehmende regulatorische Druck prägten die Lage. Das SVI schloss 2024 mit einem Verlust von 12’756 Franken ab. Geschäftsführer Andreas Zopfi forderte deshalb einen Perspektivenwechsel, bei dem die Branche den «Krisenmodus» verlässt und die aktuellen Gegebenheiten – einschliesslich regulatorischer Veränderungen und geopolitischer Unsicherheiten – als neues Normal betrachtet.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Vorstandswahlen: Nach 13 Jahren trat Präsident Philippe Dubois zurück. Auch die Vorstandsmitglieder Micaël Müller (Migros Industrie), Hansruedi Schafflützel (Wipf) und Patrick Semadeni (Semadeni Group) stellten ihre Ämter zur Verfügung. Einstimmig zum neuen Präsidenten wurde Tobias Leischner (Bourquin) gewählt. Zudem kamen Rolf Eicher (JobTalente), Roberto Polizzi (Migros Industrie), Othmar Wohlhauser (Wipf) und Rudolf Zimmerli (Proderma) neu in den Vorstand.

In der Laudatio für den scheidenden Präsidenten Dubois würdigte Geschäftsführer Zopfi dessen stets zielgerichtete Arbeit und seine Rolle als Brückenbauer.

Im statutarischen Teil genehmigten die Mitglieder einstimmig Jahresbericht, Protokoll sowie Budget für 2025. Zudem stimmten sie einer Beitragserhöhung um 5 Prozent ab 2026 zu – der ersten seit 2010. Das vollständige Protokoll ist Ende Mai 2025 auf der SVI-Website abrufbar.

Blish: 55 Jahre Schweizer Sporthilfe sind Gold wert

Zum 55. Geburtstag der Schweizer Sporthilfe hat Blish eine Testimonialkampagne realisiert, die zeigt, was die Stiftung für Talente macht, die es an die Spitze schaffen möchten.

Seit 1970 hat die Schweizer Sporthilfe insgesamt mehr als 20’000 Athlet:innen aus fast 100 Sportarten finanziell supportet. Einige davon – darunter die mehrfache Paralympics-Siegerin Catherine Debrunner, die Stabhochsprung-Europameisterin Angelica Moser, die Sportlegende Bernhard Russi oder das Langlauf-Nachwuchstalent Isai Näff – sind Testimonials der Kampagne, die von Blish realisiert wurde.

In einem TVC, Bannerformaten, auf Social Media und im Print transportiert die Kampagne die Botschaft, dass Talente, gemeinsam mit den Unterstützer:innen Grosses erreichen können. Mit «Zäme träume, zäme kämpfe, zäme gwünne» macht die Schweizer Sporthilfe auf die Wichtigkeit der finanziellen Unterstützung von Sporttalenten aufmerksam und auf die sportlichen Erfolge, die durch diese Unterstützung möglich gemacht wurden und werden.

Begleitet wird die Testimonialkampagne von einer Spendenkampagne sowie von Behind-the-scenes-Einblicken auf Social Media. «Mit dem TVC feiern wir nicht nur das Engagement der Sporthilfe, sondern auch die vielen Athlet:innen, die wir in den letzten 55 Jahren unterstützen und zu grossen Erfolgen begleiten durften», so Steve Schennach, Geschäftsführer der Schweizer Sporthilfe.

Lehrstellennetz mit neuem Webauftritt

Der neue Webauftritt des Lehrstellennetzes bringt Klarheit. Ein übersichtliches Design und kompakte Inhalte machen die Angebote des Berner Vereins noch einfacher zugänglich.

Seit 2012 begleitet das Lehrstellennetz junge Menschen beim Einstieg in die Berufswelt und unterstützt Betriebe bei der Rekrutierung und Ausbildung von Lernenden. Im Laufe der letzten Jahre sind die Angebote für Jugendliche, Eltern, Schulen und Lehrbetriebe stark gewachsen – und mit ihnen die alte Website, die dadurch immer unübersichtlicher wurde. Im Rahmen des Relaunchs wurden daher alle Inhalte neu strukturiert, gekürzt und visuell frisch aufbereitet.

Ein Kompass für die Berufswahl

Ein zentrales Element des neuen Auftritts ist der klickbare Zeitstrahl. Er verschafft den verschiedenen Zielgruppen einen klaren Überblick: Welche Angebote passen in welcher Phase? Welche Aktivitäten eignen sich pro Klassenstufe?

«Viele Eltern und Jugendliche verlieren in der Berufswahlphase den Überblick», sagt Michael Raaflaub, Geschäftsleiter des Vereins. «Mit dem Zeitstrahl und der überarbeiteten Struktur holen wir sie genau dort ab: einfach, verständlich und digital.»

Gleichzeitig wurde das Erscheinungsbild des Vereins modernisiert. Das neue Logo betont die Funktion des Lehrstellennetzes als Brückenbauer zwischen Schul- und Arbeitswelt.


Projektleitung: Xenia Sägesser, Michael Raaflaub (Verein Lehrstellennetz). Texte & Struktur: Jana Neuenschwander, kommklar.ch. Design: Maurice Marti, kommapr.ch. Entwicklung: Sören Meier, soerenmeier.ch.

Gold Interactive und Neustadt: Brand Refresh für PensExpert

Um den steigenden Anforderungen im B2B-und B2C-Markt gerecht zu werden und die langjährige Expertise in individuellen Vorsorgelösungen klarer zu positionieren, hat PensExpert einen umfassenden Brand Refresh samt modernem Webauftritt realisiert. Gold Interactive und Neustadt zeichnen für die Umsetzung verantwortlich.

Im Rahmen einer umfassenden digitalen Neuausrichtung entstand für PensExpert eine moderne Markenpräsenz, die standfeste Vorsorgewerte mit zeitgemässer Nutzerführung verbindet. Zentrales Element der Transformation ist ein prägnantes Bildkonzept: Authentische Reportagefotografien geben transparente Einblicke in das Unternehmen, während die kunstvolle Bildästhetik der KI-generierten Mineralienbilder als visuelle Metapher dient. Sie stehen für Pioniergeist, Stabilität und den Wert, der mit der Zeit wächst – ganz im Sinne der Markenwerte. In animierter Form werden sie zum subtilen, bewegten Blickfang und verleihen der digitalen Erfahrung Tiefe und Charakter.

Von der Strategie zur Umsetzung

Das Projekt startete mit einer fundierten Analyse von Markt und Zielgruppen, aus der die strategischen Ziele abgeleitet wurden. Auf dieser Basis entstand eine neue Brand Experience mit moderner Corporate Identity, die die Kernwerte von PensExpert bewahrt und zugleich zeitgemäss weiterentwickelt.

Im Zentrum stand ein tiefes Verständnis für die unterschiedlichen Kund:innenbedürfnisse: Statt auf konventionelle Muster der Vorsorgebranche zu setzen, wurde eine mutige visuelle Sprache mit einer intuitiven Informationsarchitektur kombiniert – komplexe Themen werden dadurch klar, zugänglich und verständlich vermittelt.


Verantwortlich bei PensExpert: Fabio Brunner, Corinne Galliker. Verantwortlich bei Gold Interactive: Christian Ruhstaller (COO & Beratung), Alessandra Caputi (Brand Experience), Michael Dietiker (Development), Namse Fröhlich (Development), Michelle Ciullo (Development). Verantwortlich bei Neustadt: Marc Lutz (Art Director), Silvio Britschgi (Beratung), Marco Stocker (CEO & Beratung).

SRF organisiert Newsroom Audio/Digital neu

Die anfangs 2024 geschaffene Chefredaktion Audio/Digital von SRF erhält per 2026 eine neue Newsroom-Struktur. Inhalte für Audio und digitale Kanäle sollen dadurch gezielter und zentraler geplant werden.

Das SRF-Radiostudio in Bern. (Bild: SRF/Marion Nitsch)

Im Zuge des Projekts «Newsroom 3.0» werden die Strukturen und Prozesse in der Chefredaktion Audio/Digital von SRF neu organisiert. Ziel der Reform ist eine zentrale, ganzheitliche Planung der Inhalte für die Primetime-Sendungen «HeuteMorgen», «Info 3», «Rendez-vous» und «Echo der Zeit» sowie eine engere Koordination mit der News-App.

Laut Beat Soltermann, Co-Chefredaktor Audio/Digital, ermögliche die neue Struktur, auch künftig hochwertigen und verlässlichen Journalismus anzubieten. Co-Chefredaktorin Ursula Gabathuler ergänzt: «Die neuen Strukturen ermöglichen uns zudem, schnell und flexibel auf die sich rasch ändernden Bedürfnisse der Mediennutzung zu reagieren.»

Die Projektgruppe orientierte sich bei der Entwicklung der neuen Struktur am Newsroom Zürich Leutschenbach, passte Abläufe und Rollen aber gezielt auf die Anforderungen der Audio-Angebote an. Diese Anpassung ist auch Voraussetzung für die geplante Fusion der Chefredaktionen Video und Audio/Digital.

In den nächsten Monaten werden die neuen Rollen besetzt und die Umsetzung vorbereitet. Der operative Start ist für 2026 vorgesehen.

Thjnk Zürich: Helsana bietet Unterstützung in «Und jetzt?»-Momenten

Thjnk Zürich positioniert die Krankenversicherung Helsana in einer aktuellen Imagekampagne als vertrauensvolle Partnerin in allen Lebensphasen.

Im Leben gibt es immer wieder Momente, in denen man sich fragt: Und jetzt? Genau dann ist es wertvoll, jemanden an der Seite zu haben, der Sicherheit gibt und Optionen aufzeigt. So kann man selbstbestimmt entscheiden, wie es weitergeht.

In Sachen Gesundheit positioniert sich Helsana mit ihren Angeboten und Services als eine solche vertrauensvolle Partnerin. Die Imagekampagne soll auf den Punkt bringen, dass die Krankenversicherung in jeder Lebensphase Optionen bietet, die einen weiterbringen.

Die Massnahmen umfassen einen themenübergreifenden TV-Spot, drei thematische Kurzspots und fünf OOH-Motive. Im Zentrum stehen lebensnahe «Und jetzt?»-Momente. Die Konfrontation mit der Frage «Und jetzt?», die im Bewegtbild und in den Stills wortwörtlich im Raum steht, soll Betrachtende zum Nachdenken anregen und aufzeigen, wie hilfreich es ist, durch eine gute Absicherung Optionen zu haben.


Verantwortlich bei Helsana: Marc Lottenbach (Leiter Marketing), Michael Schneider (CO-Lead Outbound Marketing), Stefanie Korn (CO-Lead Outbound Marketing), Sabrina Molinari und Marina Ulrich (Projektleiterinnen Outbound Marketing), Timmy Vilhelmsson (Design & Brand Management), Gabriela Braun (Content Specialist), Marija Kempf-Cuk (Web & Publishing Specialist), Martina Piechocinski (Digital Advertising Specialist), Monika Hofstetter (Social Media Specialist), Stefanie Portmann (Customer Insights Specialist). Verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Maira Weidmann, Luca Stancheris (Creative Direction), Daniela Bär, Tobias Buholzer (Text), Katharina Binder, Josephine Jeanguenin (Art Direction), Patricia Schneider (Graphic Design), Gordon Nemitz (GF Strategie), Carole Räber (Strategie), Andrea Bison (GF Beratung) Cornelia Nünlist, Lea Schneider, Fabienne Hug (Beratung), Jan Scholz (Producing). Externe Partner: Markenfilm: Jen Krause (Regie), Anna Smoronova (DOP), Dominic Kamp (Producer), Robert Tewes (MD); Post Production: Silas Baisch (Editor), Infected (Online), Fry Studio (Musik, Sounddesign); Mediaschneider: Luise Diem (Client Service Director), Julia Schramm (Senior Digital Consultant).

Jung von Matt und Zweifel lehren den Kartoffeln das Knuspern

Die aktuelle Kampagne aus der Feder des Snackbrands und Jung von Matt Limmat zeigt, was es braucht, damit Zweifel Chips so einzigartig knuspern: Viel Übung und auch ein klein wenig Talent.

Die aktuelle Kampagne spielt nicht in der Zweifel-Fabrik, sondern draussen auf dem Feld. Dort, wo die Chips ihren Anfang nehmen und die Kartoffeln das Knuspern lernen.

Der Crunch der Kartoffeln steht auch im Fokus des Kampagnen-TVCs: Mit einer gigantischen Lautsprecher-Konstruktion und viel Liebe zeigen die Zweifel Snack-Expert:innen, wie sich das mit dem Knuspern anhören sollte und kümmern sich fürsorglich um jede einzelne Kartoffel.

Die begleitenden OOH-Sujets zeigen die Snack-Expert:innen im Dialog mit den Kartoffeln: So fragt ein Snack-Experte eine Kartoffel auf dem Feld, was sie mal werden will, wenn sie gross ist. Die einzig richtige Antwort: Knusprig. «Indem wir den Kartoffeln eine Stimme geben, wird klar: Die Snack-Expert:innen sind nur die eine Seite der goldenen Zweifel-Medaille. Fast noch wichtiger ist die richtige Performance jeder einzelnen Kartoffel», sagt Dominique Magnusson, Creative Director von Jung von Matt Limmat.

Mit fiktiven Behind-the-Scenes-Clips setzt die Agentur auf ein eigens für die Kampagne konzipiertes Social-Media-Format. Darin werden Kartoffeln etwa in der Maske interviewt und Einblicke ins Knuspercasting gewährt. Wie sich zeigt, hält nicht jede Kartoffel dem Erfolgsdruck stand.

«Mit der neuen Kampagne setzen wir das in Szene, was am meisten zählt: Das richtige Knuspern unserer Chips. Und die Liebe für jeden einzelnen Härdöpfel, der später mal zu Chips werden wird», so Gina Chiellino und Jürg Brauchli, Brand Communication bei Zweifel. Die aktuelle Kampagne von Zweifel erzählt so nicht mehr nur die Geschichte der Snack-Expert:innen, sondern zeigt auch deren innige Beziehung mit ihren Schützlingen. Die Kampagne startet am Montag in der Deutschschweiz und der Romandie.


Kund:in: Zweifel. Verantwortliche Agenturen: Jung von Matt Limmat, Jung von Matt Impact (Media). Externe Partner:innen: Blish, Pumpkin Film, Joris Dommels (Director), Jen Krause (Fotografin), TW Media, Jingle Jungle.

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