Havas startet bewegende Kampagne gegen sexuelle Übergriffe

Gemeinsam mit den Kantonen Genf, Waadt und Wallis hat Havas Schweiz eine Kampagne entwickelt, die sich an Opfer von sexuellen Übergriffen wendet. Sie macht auf die forensischen Einrichtungen in den öffentlichen Krankenhäusern der drei Kantone aufmerksam, die Betroffenen rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Auf Basis der Ergebnisse einer Studie des Universitätsspitals Genf HUG und des Universitätsspitals Lausanne CHUV hat Havas ein Kommunikationskonzept entwickelt, das sich mit häufig vorkommenden, aber oft verharmlosten Situationen beschäftigt. In diesen Momenten stellen Zweifel und Zögern ein erhebliches Hindernis für die Betroffenen dar, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

So hebt die Kampagne die Ängste hervor, die Opfer sexueller Übergriffe daran hindern, Hilfe in Anspruch zu nehmen, obwohl diese dringend nötig und jederzeit zugänglich ist. Die offene und direkte Ansprache soll diese abbauen und damit ein Umdenken im Umgang mit sexuellen Übergriffen bewirken.

Ganzheitliche Multi-Channel-Strategie

Die Kampagne kommt in neun Sprachen und verschiedenen Kanälen – darunter Plakat, Print, Video, Influencer und Digital – zum Einsatz. Mit Unterstützung von zahlreichen Institutionen in den drei Kantonen soll ein breites Publikum angesprochen werden. Sie ist langfristig ausgelegt und soll bis 2027 laufen.

Damit die Informationen zu diesem sensiblen Thema leicht zugänglich sind, wurde eine spezielle Website eingerichtet, die Opfern Orientierung geben und ihnen direkt Zugang zu Hilfe bieten soll.


Verantwortlich bei Kanton Waadt (DGCS): Joëlle de Claparède (Projektleiterin – Koordinatorin LAVI), Susanne Fluckiger (Kommunikationsbeauftragte), Charlène Meyer (Projektbeauftragte). Verantwortlich bei Kanton Genf: Cédric Alber (Kommunikationsbeauftragter). Verantwortlich bei Kanton Wallis: Katy Solioz (Amtsvorsteherin), Alexandra Moulin (OCEF). Verantwortlich bei CHUV (Waadtländer Spitalzentrum): Florence Latorre (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei HUG (Universitätskrankenhaus Genf): Chloé Jeunet (Kommunikationsbeauftragte). Verantwortlich bei Spital Wallis: Joakim Faiss (Kommunikationsbeauftragter). Verantwortlich bei Havas Suisse: Gabriel Mauron (Chief Creative Officer), Emilie D’Amico (Associate Creative Director), Laura Cros (Senior Art Director), Baptiste Blanchard (Senior Account Manager), Solenn Laurent (Account Director), Jean Paul Mercier (Art Director), Rebecca Fontaine (Junior Art director).

Instagram-Beiträge können bei Städteplanung helfen

Forschende der University of Missouri schliessen mit KI von Insta-Postings auf die ortsbezogene Gefühlslage. Dies könnte einen wesentlichen Einfluss auf die künftige Stadtplanung haben.

Gefühlslandkarte: neue Wege für die Stadtentwicklung? (Bild: Jayedi Aman, Missouri.edu)

Laut Jayedi Aman von der University of Missouri wird das künftige Design von Städten so sehr von menschlichen Erfahrungen gesteuert sein wie von tatsächlichen Materialien. Mit seinem Kollegen Tim Matisziw hat er mittels Künstlicher Intelligenz (KI) die emotionale Seite des Stadtlebens erforscht – vor allem den Zusammenhang zwischen körperlichen Eigenschaften einer Stadt und wie sich Menschen in diesem Umfeld fühlen.

Insta mit Standort-Tags

Basierend auf öffentlichen Instagram-Beiträgen mit Standort-Tags haben die Experten ein KI-Tool zur Erkennung der emotionalen Färbung der Bilder und der Texte entwickelt. Das Tool hat daraus erkannt, ob die Menschen glücklich, frustriert oder entspannt waren.

Mittels Google Street View und einem weiteren KI-Tool wurde anschliessend analysiert, wie diese Orte tatsächlich aussahen und diese Eigenschaften damit in Verbindung gebracht, wie sich die User zum Zeitpunkt ihrer Posts fühlten.

Digitale «Gefühlslandkarte»

Aman and Matisziw haben daraus eine digitale «Gefühlslandkarte» erstellt. Sie zeigt, wie sich die Menschen in einer Stadt fühlen. In einem nächsten Schritt wollen sie, basierend auf den gesammelten Infos, die digitale Version einer Stadt erstellen, einen sogenannten «Urban Digital Twin».

Der Zwilling kann dann die Gefühle der Nutzer in Echtzeit darstellen. Diese Art des «Emotional Mapping», der emotionalen Kartierung, bringe für die moderne Stadtplanung ein leistungsstarkes neues Tool, sind sich die Wissenschaftler sicher.

Bekommt zum Beispiel ein Park viele glückliche Posts, kann untersucht werden, warum das so ist. Mit dem Tool könnten aber auch jene Bereiche identifiziert werden, in den sich die Menschen nicht sicher fühlen und entsprechend reagiert werden.

Aman stellt sich eine Zukunft vor, in der die Daten zu den Gefühlen der Menschen zu einem Herzstück von City Dashboards werden. Die aktuellen Forschungsergebnisse sind in Frontiers in Computer Science nachzulesen. (pte)

Mind Studios schickt pinken T-Rex auf die Strasse

Mit urzeitlicher Kreativität für mehr Fairness auf der Strasse: Für die aktuelle Verkehrssicherheitskampagne «Fair im Verkehr» des Kantons Basel-Stadt setzt Mind Studios einen aufmerksamkeitsstarken T-Rex ein.

Rücksichtslos, laut, dominant – und pink: Der T-Rex, der aktuell auf Basels Strassen, Bildschirmen und Plakatflächen unterwegs ist, hat eine klare Botschaft im Gepäck. Er steht im Zentrum der neuen Kampagne «Fair im Verkehr», die von Mind Studios im Auftrag des Bau- und Verkehrsdepartements sowie des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt konzipiert und umgesetzt wurde.

Die Kampagne soll auf unfaires und gefährliches Verhalten im Strassenverkehr aufmerksam machen – und das mit einem Augenzwinkern. Ob Drängeln, das Missachten von Vortrittsregeln oder rücksichtsloses Parkieren: Der pinkfarbene Dino verkörpert genau jene Verhaltensweisen, die im Verkehr nichts verloren haben.

Lauter Auftritt mit klarer Botschaft

Die Kampagne wird crossmedial ausgespielt: Grossflächenplakate, digitale Werbeträger, Social Media Ads sowie begleitende Aktionen im Stadtraum sorgen für Sichtbarkeit und Gesprächsstoff. Ergänzt wird die Kampagne durch die Website Fair-im-verkehr.ch, die auf die wichtigsten Regeln für ein faires Miteinander im Verkehr eingeht.

Konzeption, Kreation und Umsetzung durch Mind Studios

Mind Studios begleitete die Kampagne als kreative Leadagentur. Sie entwickelte die Leitidee und die Kampagnenfigur, gestaltete sämtliche Werbemittel, produzierte die Videos und verantwortete die gesamte Kampagnensteuerung auf Meta, TikTok und YouTube.

«Unser Ziel war es, ein Thema mit grosser gesellschaftlicher Relevanz auf eine sympathische, niederschwellige und dennoch prägnante Weise zu transportieren», heisst es Seitens der Agentur. Die Wahl eines Dinosauriers als Kampagnenfigur habe nicht nur mit dessen mangelnden Verständnis für Umgangsformen im modernen Strassenverkehr zu tun. «Spätestens seit der Grün80 haben die Dinosaurier einen festen Platz im Herzen der Basler Bevölkerung», so die Agentur weiter.

SRF lanciert neuen Philosophie-Podcast mit Barbara Bleisch

Mit dem Podcast «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42» erweitert SRF das Angebot im Bereich Philosophie um ein neues Format zu Fragen der Lebenskunst. Die erste Folge erscheint am 3. Juni mit der Autorin Nina Kunz als Gast.

(Bild: SRF/Marion Nitsch)

SRF ergänzt sein Philosophie-Angebot um einen neuen Podcast mit dem Titel «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42». Gastgeberin ist Barbara Bleisch, Philosophin und seit vielen Jahren Moderatorin der «Sternstunde Philosophie». Im Zentrum der Gespräche stehen lebensnahe Fragen zu Themen wie Sinnsuche, Selbstzweifeln oder Freundschaft, die in einem persönlichen Rahmen und mit Bezug zu Philosophie und Psychologie diskutiert werden und Orientierung und Inspiration für den Alltag geben sollen. Die erste Folge erscheint am 3. Juni 2025.

«Zimmer 42» soll laut SRF eine Brücke schlagen zwischen Philosophie, Psychologie und dem Alltag. Der Titel nimmt Bezug auf den Roman «Per Anhalter durch die Galaxis» von Douglas Adams, in dem die Zahl 42 als Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens genannt wird. Die neue Podcast-Reihe erscheint alle zwei Wochen, dauert rund 45 Minuten und wird über srf.ch, die SRF News App sowie gängige Podcast-Plattformen verbreitet.

Zum Auftakt spricht Bleisch mit der Journalistin und Autorin Nina Kunz. Weitere angekündigte Gäste sind die Philosophin Svenja Flasspöhler und der Psychiater Gregor Hasler. Einzelne Ausgaben des Podcasts sollen ab Herbst 2025 auch im Fernsehen, auf Play SRF und im Radio ausgestrahlt werden.

Im Zuge der inhaltlichen Neuausrichtung hat SRF zudem die «Sternstunde Religion»-Gespräche in die «Sternstunde Philosophie» integriert. Neu moderiert Olivia Röllin die Sendung im Wechsel mit Barbara Bleisch, Yves Bossart und Wolfram Eilenberger. Ziel der Zusammenlegung ist laut SRF, die Marke zu stärken und die Reichweite auszubauen.

Yellow kreiert Raumerlebnis im Eurovision Village

Der Eurovision Song Contest verwandelte Basel in einen musikalischen Hotspot Europas. Dafür beauftragte die MCH Group Yellow mit einem Projekt zur visuellen Raumgestaltung des Eurovision Village in der Halle 1 des MesseQuartier Basel.

Vom 13. bis 17. Mai 2025 versetzte der Eurovision Song Contest die Stadt Basel in einen musikalischen Ausnahmezustand. Während die Wettbewerbe selbst in der St. Jakobshalle ausgetragen wurden, beherbergte die Halle 1 der Messe Basel unter anderem das Eurovision Village. Dieser zentrale Begegnungsort wurde zum pulsierenden Herzen für ESC-Fans aus ganz Europa und bot ein vielfältiges Programm mit Live-Konzerten, Public Viewing und Verpflegungsmöglichkeiten.

Für die atmosphärische Gestaltung dieses Raumerlebnisses wandte sich die MCH Group mit einem grossformatigen Projekt an die strategische Kreativagentur Yellow. Es galt, ein Banner zu gestalten, das sich über 600 Meter erstreckte und den gesamten Raum durchzog.

Die Gestaltung setzte im Rahmen der ESC-Brandingvorgaben visuelle Akzente im weitläufigen Messeraum. Dabei berücksichtigte das Kreativteam sowohl die technischen Gegebenheiten der Trussenkonstruktion als auch die funktionale Aufteilung der Halle in verschiedene Erlebniszonen. Für jeden Sektor entwickelte Yellow ein visuelles Konzept, das die jeweilige Funktion des Bereichs unterstützte und gleichzeitig ein zusammenhängendes Gesamtbild sicherstellte. Im Sinne des ESC-Mottos «United by Music» trug das Designkonzept von Yellow dazu bei, dass die 190’000 Besucher:innen das internationale Musikfestival in einer ansprechenden und stimmungsvollen Umgebung erleben konnten.


Verantwortlich bei MCH Group: Lorenz Schibler, Fabian Petignat (extern). Verantwortliche Agentur: Yellow.

Digitec Galaxus führt KI-Kaufberatung ein

Mittels generativer KI sollen digitale Kaufberater Kund:innen von Digitec Galaxus die Auswahl passender Artikel erleichtern. Das neue Tool will User mit gezielten Optionen und lehrreichen Inhalten zur passenden Produktauswahl führen.

KI-Kaufberater unterstützen in Zukunft Kund:innen von Digitec Galaxus beim Einkaufen. (Bild: Galaxus)

Der Onlinehändler Digitec Galaxus stellt ein KI-gestütztes Kaufberatungstool vor, das die Orientierung im Produktangebot erleichtern soll. Wie das Unternehmen mitteilt, stehen digitale Kaufberater für 500 Produkttypen zur Verfügung.

Die Kaufberater erscheinen in der Produktsuche als Kacheln mit Fragezeichen. Ihr Beratungskonzept basiere darauf, wesentliche Produktthemen und relevante Kauffaktoren kompakt zu präsentieren. Je nach Kategorie können Nutzende des Onlineshops individuelle Merkmale eines Produkts auswählen.

Die generative KI der Kaufberater extrahiere aus den vorhandenen Produktdaten relevante Merkmale und generiere daraus individuell angepasste Kaufanleitungen. Die Filterung beginnt demnach bereits nach der ersten getroffenen Auswahl und reduziere die Sichtbarkeit von anderen Produkten.

Wie es in der Mitteilung heisst, entwickeln die Digitec-Galaxus-Teams «Clippy» und «Endeavor» die Kaufberater stetig weiter. Sollte sich die neue Funktion bewähren, sieht der Onlinehändler Potenzial, das Angebot an digitalen Kaufberatern weiter auszubauen. (Filip Sinjakovic/ml)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

Spinas Civil Voices: Alle zusammen für die Schweizer Natur

In der aktuellen Kampagne von Pro Natura will Spinas Civil Voices eine Vielfalt von Menschen mit der Vielfalt der Schweizer Natur verbinden. Mit Humor soll die Lust am Mitmachen geweckt werden.

Zum Welttag der Biodiversität lanciert Pro Natura eine schweizweite Imagekampagne. Damit will die Organisation auch in Zukunft als wichtigste nichtstaatliche Akteurin im praktischen Naturschutz wahrgenommen werden. Zugleich soll die Bevölkerung motiviert werden, sich gemeinsam mit Pro Natura für den Schutz und die Pflege der natürlichen Lebensräume einzusetzen. Denn die Biodiversität ist zunehmend unter Druck.

Doch statt auf Krisenkommunikation setzt die Kampagnenidee von Spinas Civil Voices auf Motivation durch Humor: Pro Natura ruft im Namen der Schweizer Natur Gruppen von Menschen auf, sich für eine zu ihnen passende Art von Lebewesen einzusetzen.

So werden Morgenmuffel eingeladen, sich für den Siebenschläfer einzusetzen. Oder Shoppingqueens für den Frauenschuh. Oder Fans für den Star. Dazu werden die kleinen und grossen Naturschönheiten plakativ ins Bild gesetzt.

Auf der Landingpage Pronatura.ch/willkommen finden Menschen diverse Möglichkeiten, sich für die Schweizer Natur einzusetzen – von naturfreundlich angeregt bis anpackend.

Die Kampagne startet mit zehn Sujets in drei Landessprachen. Die Massnahmen sind auf Plakaten, DOOH, Display Ads, Online-Bannern und Social Media Ads zu sehen. Dazu kommt ein eingebetteter Radiospot auf SRF.


Verantwortlich bei Pro Natura: Markus Arn, Nicolas de Roten (Projektleiter Kampagnen). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Miriam Fischer, Beat Egger (Idee), Steph Huwiler (CD), Soraya Janser, Mirko Cresta, Nicolas Stark (AD/Grafik), Beat Egger u.v.m. (Text), Conny Geibel, Corinne Bucher (Strategie, Beratung), Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung); Sergio Beti (Litho).

Erstes Mal in Bern: Xaver-Award 2025 mit Rekordbeteiligung

Mit 47 Einreichungen verzeichnet der Xaver-Award 2025 so viele Projekte wie nie zuvor bei einer regulären Durchführung. Die diesjährige Ausgabe findet erstmals in Bern statt und rückt damit strategisch näher an die Westschweiz.

Am 9. September 2025 findet der Xaver-Award zum ersten Mal in Bern statt. Die Veranstaltung gilt als bedeutendste Auszeichnung der Schweizer LiveCom-Branche und wird vom Branchenverband Swiss LiveCom Association Expo Event organisiert. Austragungsort ist die neu eröffnete Festhalle auf dem Gelände der Bernexpo. Mit 47 eingereichten Projekten verzeichnet der Award Angaben zufolge eine Rekordzahl an Bewerbungen für eine reguläre Austragung – mehr wurden lediglich 2022 eingereicht, als pandemiebedingt zwei Jahrgänge zusammengelegt wurden.

Der Schritt von Zürich nach Bern soll den Zugang zur Westschweiz erleichtern und die nationale Ausstrahlung des Formats stärken. «Der Xaver-Award und die neue Festhalle – das passt zusammen, denn beides sind wichtige Leuchttürme der Event-Branche», sagt Expo-Event-Präsident Christian Künzli. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto «Wanted», in Anlehnung an den symbolischen «Wilden Westen» und die Suche nach herausragenden Projekten der Live-Kommunikation.

Die Preisverleihung in der Festhalle ist Teil eines umfangreichen Programms: Bereits am Nachmittag findet die Generalversammlung des Verbandes statt. Zur Award-Show abends werden rund 500 Gäste aus der Branche sowie aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwartet. Nach dem offiziellen Teil folgt ein Networking-Catering und ab 22 Uhr die Afterparty. Die Gäste sind eingeladen, sich im Wildwest-Stil zu kleiden.

Ausgezeichnet werden Projekte in den Kategorien Best Corporate Event, Best Consumer / POS Event, Best Efficiency Project, Best Expo Project, Best Brandworlds & Temporary Installations and Exhibitions sowie Best Public Event. Erstmals wird auch die Kategorie «Best Exhibition Stand» vergeben. Zusätzlich werden der «Public Xaver» via Online-Voting und ein Preis für das Lebenswerk verliehen.

Die Jury für 2025 umfasst sechs Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Branche. Neu mit dabei sind Cédric Schlosser von MYI und Iwan Funk von Bellprat Partner. Die Bewertung der eingereichten Projekte findet am 3. und 4. Juni im Zürcher Hallenstadion statt. Die vollständige Liste der Projekte wird Anfang Juni bekanntgegeben.

Dynamic Frame realisiert Eurovision 2025 Postcards

37 Kurzfilme zeigen unter dem Motto «Welcome Home» ikonische Schweizer Schauplätze sowie lokale Botschafter:innen für über 170 Millionen Zuschauende weltweit. Realisiert wurden sie von der Produktionsfirma Dynamic Frame im Auftrag von SRG SSR.

Die 45-sekündigen Kurzfilme stellen die Künstler:innen vor ihrem Live-Auftritt vor und wurden an ausgewählten Schauplätzen in der ganzen Schweiz gedreht: von den verschneiten Gipfeln des Matterhorns über das CERN bis hin zu kleinen Dorfplätzen und überraschenden Alltagskulissen. Im Zentrum der Filme stehen nicht nur die Acts, sondern auch Schweizer Botschafter:innen, die die Vielfalt und die kulturelle Tiefe der Schweiz repräsentieren.

Die SRG vergab den Auftrag nach einem mehrstufigen Pitch im November 2024 an Dynamic Frame. Angaben zufolge habe das Konzept durch seine konsequente Offenheit für Kontraste überzeugt: kreative Kollaboration über Disziplinen hinweg, überraschende Begegnungen zwischen Künstler:innen und Schweizer Orten, die nicht nur ikonisch, sondern auch alltäglich, unbekannt oder unerwartet waren. Hinzu kam eine moderne Neuinterpretation klassischer Schweizer Tourismusplakate als visuelles Leitmotiv. In der finalen Phase wurde ein Pilotfilm innerhalb von zwei Wochen produziert und damit gezeigt, dass sowohl Konzept als auch Produktion umsetzbar sind.

Bis Ende Januar entwickelte das Team in einem Writers Room die Storylines für alle 37 Filme. Die kreative Leitung übernahmen die Creative Directors Luca Zurfluh und Jen Ries, in enger Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Leiter des diesjährigen ESC Artur Deyneuve sowie den SRG-Producern Mira Bürgi und Marco Krämer. Unterstützt wurden sie vom Autor Gregor Brändli und dem Technical Director Jonas Fischer, der gleichzeitig einer der DOPs war. Gemeinsam mit dem Zürcher Animationsstudio Vaudeville entstanden die Illustrationen der Postkarten, die als zentrales Element in den Filmen genutzt wurden. Generell stammten alle beteiligten Teams und Partner fast ausschliesslich aus der Schweiz.

Logistische Meisterleistung

Mit 37 Drehtagen in der ganzen Schweiz zwischen Februar und April 2025 stellte das Projekt nicht nur inhaltlich, sondern auch logistisch eine enorme Herausforderung dar, wie es von Dynamic Frame heisst. So wurde die Produktion auf zehn Regie- und Kamerateams verteilt, die nach einem präzise getakteten Zeitplan arbeiteten: Während ein Teil der Teams bereits drehte, waren andere parallel unterwegs, um kommende Drehorte zu scouten und vorzubereiten. Diese überlappende Struktur aus aktiver Produktion und Vorausplanung erforderte viel Flexibilität und eine eng verzahnte Kommunikation – zumal viele der teilnehmenden Acts erst wenige Wochen vor dem Drehtermin bestätigt wurden. Geschichten, Locations und Matches zu Artists mussten so oft unter erheblichem Zeitdruck entwickelt und umgesetzt werden.

Ein starkes Produktionsteam, bestehend aus Luzius Fischer (Executive Producer), Theresa Berres (Creative Producer), Jeanna Koba (Line Producer), Susanne Bucher (Production Manager) und Timo Raddatz (Artist Producer) sorgte dafür, dass jedes Detail nahtlos ineinandergreift.

Integrierte Kampagne mit Sammlerwert

Ein besonderes Highlight des Projekts war die physische Umsetzung der Postkarten: Dynamic Frame und Vaudeville produzierten eine offizielle, limitierte Edition der Karten, die während des Eurovision-Finalwochenendes in Basel verkauft wurde und online für Fans weltweit erhältlich ist.


Partners: Vaudeville – Postcard Design, Toniq- Musik & Sounddesign, Das Alte Lager – Animation, VFX Tristesse – Font Design, Get Some Popcorn – Production Support. Producers: Luzius Fischer (Executive Producer), Theresa Berres (Creative Producer), Jeanna Koba (Line Producer) Susanne Bucher (Production Manager) Timo Raddatz (Artist Producer) Alina Graber (Production Assistant), Jess Baumgartner (Production Assistant), Sven Bischof (Production Assistant), Joris Keller (Production Assistant), Manuel Freivogel (Location Manager Basel). Creative Team: Luca Zurfluh (Creative Director), Jen Ries (Creative Director), Gregor Brändli (Writer), Jonas Fischer (Technical Director). Directors: Max Carlo Kohal, Dominik Bauer, Garrick Lauterbach, Maximilian Speidel, Lukas Wälli, Omar Manai, Laurids Jensen, Luca Zellweger, Yannis Petrone, Dave Bullivant. DOPs: Jonas Fischer, Raphael Happel, Tobias Kubli, Yannik Krayss, Rokas Šydaikis, Tim Holder, Nicolas Heitz, Joel Lopez. Postproduction: Daniel Blumensev – Postproduction Supervisor & Editor, Noa Röthlisberger – Additional Postproduction Supervisor, Nicolas Bechtel – Editor, Jonas Ulrich – Editor, Simon Hardegger – Colorist, Valentin Huber – Animation & VFX, Ivan Lüthi – Animation & VFX, Sisley Vece – Assistant Editor, Luca Vaccani – Assistant Editor, Kilian Spinnler – Musik & Sounddesign, Dominique Dreier – Musik & Sounddesign. Art Department: Dominique Steinegger, Luis Botter Maio, Fabian Lüscher. Technical Crew: Sven Brauchli, Nora Boissenot, Adrian Niedermaier, Sam Heuberger, Kevin Prinz, Deborah Rhyner, Miguel Sousa, Noah Frey, Constantin Popp, Simon Wottreng, Mischa Mueller, Elia Quadri. Make-up & Hair: Anja Luck, Jasmin Berger, Sarah Gmuer, Snesha Bloom, Sofia Sing, Selina Wipfli, Noémie Bellwald.

TBS kreiert neuen Auftritt für Ortho Sport

Der orthopädische Chirurg und Gelenkspezialist Dr. med. Marcel Gloyer behandelt neu als selbstständiger Arzt in seiner Praxis Ortho Sport. Das Branding und die Website dafür kommen von TBS. Der Auftritt soll die Kompetenz sowie den Menschen dahinter vermitteln.

Der Sportmediziner und Gelenkspezialist Dr. med. Marcel Gloyer ist neu als selbstständiger Facharzt für Orthopädie in einer Gemeinschaftspraxis tätig. Dafür benötigte er den passenden Auftritt zu seiner Kernkompetenz. Zudem sollte auf einer neu entwickelten Website neben seiner ausgewiesenen Expertise auch der Mensch dahinter vermittelt werden.

Unkompliziert. Kompetent. Individuell.

Neben seinen chirurgischen Fähigkeiten zeichnet sich Dr. med. Marcel Gloyer vor allem auch durch seinen ausgeprägten ethischen Kompass aus. Er operiert nur, wenn wirklich nötig, und begleitet seine Patient:innen auf dem gesamten Weg von der Diagnostik bis zur Nachbehandlung. So vermittelt er auch komplexere Sachverhalte verständlich und nimmt sich immer die nötige Zeit im persönlichen Gespräch mit seinem Gegenüber.

Der neue Name zur Praxis: Ortho Sport

Gewählt wurde ein deskriptiver Name, der direkt das Fachgebiet aufnimmt, nach dem am meisten gegoogelt wird. Die Wortmarke «Ortho Sport» wird dabei durch ein Signet ergänzt: ein Kniegelenk, das durch einen blauen Punkt hervorgehoben ist. Der Name «Dr. med. Marcel Gloyer» wird in verschiedenen Anwendungen zusätzlich ergänzt, um die gute Reputation zu nutzen.

Auftritt mit persönlichem Charakter

Neben illustrierten Gelenken kommen im neuen Auftritt auch grosszügige Bilder zum Einsatz. Die Farben Blau und Orange dominieren. Die verschiedenen Gelenksarten werden durch abstrahierte Punkte hervorgehoben, womit das Fachgebiet direkt geklärt wird – gleichzeitig dienen sie als flexibles Gestaltungselement für weitere visuelle Anwendungen.

Über die Bilder und mit zusätzlichen Illustrationen werden die Kompetenzen von Dr. med. Marcel Gloyer vermittelt. Auch das moderne Design und die cleane Typo spiegeln seinen Charakter wider: klar strukturiert und auf das Wesentliche fokussiert, gleichzeitig immer mit einer persönlichen Note und nah an den Patient:innen.

Maybaum setzt für Stiftung Solina auf Video-Recruiting mit Herz und Humor

In Zeiten des Fachkräftemangels braucht es kreative Ideen, um aufzufallen. Für die Stiftung Solina entwickelte Maybaum Film eine umfassende Recruiting-Kampagne, die Personen mit Charme und Humor für den Pflegberuf begeistern soll.

Das entwickelte Kampagnenkonzept setzt auf drei Aspekte: auffallen, unterhalten und gleichzeitig echtes Interesse wecken. Drei Kurzfilme setzen die Personen, die hinter der Pflege bei Solina stehen, auf humorvolle und leicht übertriebene Weise in Szene. Ziel ist, weitere engagierte und herzliche Persönlichkeiten für einen Job bei der Stiftung Solina zu begeistern.

«Im heutigen Wettbewerb um Fachkräfte sind kreative Ideen und überraschende Konzepte gefragt. Die Kampagne von Maybaum Film schafft es, genau diesen Nerv zu treffen: Sie präsentiert Solina als sympathische, herzliche Arbeitgeberin – und das, ohne den Anspruch auf Professionalität aus den Augen zu verlieren», so Nadine Picard, Fachspezialistin für Marketing & Kommunikation bei der Stiftung Solina.

Inhalte und Umsetzung aus einer Hand

Die komplette Konzeption, Storyboard-Entwicklung sowie Produktion aller Werbe-Assets – von Videos über Short Ads bis hin zu Fotos für Plakate und Hängekartons im ÖV – lagen bei Maybaum Film. Durch einen einheitlichen Look und eine klare Bildsprache entstand so eine Kampagne, die kanalübergreifend stimmig funktioniert.

«Unser Anspruch war es, eine Kampagne zu entwickeln, die nicht nur auffällt, sondern auch authentisch bleibt», erklärt Laurent Ulrich, Regisseur und Projektverantwortlicher bei Maybaum Film. «Solina zeigt in dieser Kampagne, dass sie für den Beruf der Pflege Personen mit Herzblut und Engagement braucht. Genau das haben wir in den Filmserie überspitzt in Szene setzen wollen.»

Omnichannel-Strategie für maximale Sichtbarkeit

Mit einer Omnichannel-Strategie soll die Reichweite der Kampagne optimal ausgeschöpft werden. Basierend auf einer datengetriebenen Analyse werden die Inhalte gezielt an Standorten ausgespielt, an denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, potenzielle Fachkräfte aus dem Pflegebereich anzusprechen. Für das Geotargeting setzt Maybaum Film auf die Zusammenarbeit mit Uhoo, das die Ausspielung der Kampagne basierend auf einer intelligenten Big-Data-Analyse präzise und wirksam platziert. Für die Distribution werden alle gängigen Social-Media-Plattformen genutzt sowie DooH-Formate, E-Panels und spezifisches Geotargeting.


Verantwortlich bei Stiftung Solina: Patric Bhend (Geschäftsführer), Nadine Picard (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Maybaum Film: Produktionsverantwortlicher & Regie: Laurent Ulrich, Produzent: Till Hüssy, Kamera: Nikolas Reigel, AC: Aline Pulver, Fotografie: Rob Lewis, Schnitt: Nikolas Reigel, Color: Silvan Michel, Sounddesign und Mastering: Tim Zumstein.

Blueheart für Eniwa: Was ist dein persönliches «e»?

Eine Employer-Branding-Kampagne von Blueheart für die Energieversorgerin Eniwa zeigt auf, dass es die Menschen sind, die ein Unternehmen und seine Dienstleistungen erst besonders machen.

Die regionale Energieversorgerin im Raum Aarau fordert in der aktuellen Kampagne das ganze Team auf: «Bring dein ‹e› mit ein!». Die Idee dafür entstand in einem co-kreativen Prozess zwischen der Aarauer Agentur und dem breit aufgestellten Eniwa Team – von Lernenden bis hin zu Marketing-, Kommunikations- und HR-Profis.

Das grüne «e» steht für Eniwa, aber auch für die gelebten Employer-Branding-Kernwerte: erfüllend, entwickelnd, erfolgreich, energetisch. Diese werden in der Kampagne durch authentische Testimonials zum Ausdruck gebracht. Im Imagefilm, auf Plakaten, E-Panels, Bushängern, auf der Website und in den sozialen Medien erzählen Mitarbeitende aus verschiedensten Berufsgruppen, was ihr persönliches «e» ausmacht. Auf diese Weise soll ein glaubwürdiges und vielfältiges Bild der Arbeitgebermarke Eniwa vermittelt werden.

Die Idee rund um das «e» soll auch zukünftig weiter im Team und im Unternehmen verankert werden. Dabei gilt: Jedes einzelne «e» zählt und macht schlussendlich den Unterschied. Enthusiasmus, Empathie, Effizienz, Exzellenz und vieles mehr – dem kreativen Spiel mit dem «e» sind keine Grenzen gesetzt.


Verantwortlich bei Eniwa: Michael Itin, Leiter Marketing; Mirjam Caruso, Leiterin Human Resources; Tamara Treyer; Fachspezialistin Recruiting; Diana Arnold, Leiterin Berufsbildung; Daniel Diepolder, HR Business Partner; Stephanie Boksberger, Fachspezialistin digitale Kommunikation. Verantwortlich bei Blueheart: Hanno Lietz, CD Text / Konzept; René Moor, Text; Marianne Kieser, Graphic Design; Emanuel Schweizer, Film und Multimedia; Marc Meyer, COO; Janine Erismann, Account Executive. Filmpartner Professional.ch: Michael Jacobsen, Geschäftsführer.

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