Blüten und Perlen: Die meistgelesenste Kolumne…

Sarah Pally, Linguistin und Partnerin bei der Agentur Partner & Partner, nimmt in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» die (Werbe-)Sprache unter die Lupe. Dieses Mal dreht sich alles um (un)gewollte Schreibfehler, auch in der Werbung.

…ist natürlich nicht diese hier. Und ja, der Titel ist nicht nur inhaltlich falsch, sondern auch orthografisch. Dieser Fehler gehört zu jenen, die es bald schon in den Duden schaffen könnten – und zwar nicht als Fehler, sondern als, nennen wir es, «alternative Schreibweisen». Anders als bei den alternativen Fakten gilt hier: Wenn man es nur oft genug sagt, wird es eben doch noch wahr.

Der zu gut gemeinte Superlativ ist natürlich nicht das einzigste (höhö) Phänomen. Es gäbe da noch den je-je-Jojo (zum Beispiel: je falscher, je besser) oder auch die Verhunz-Genderung, wie im allseits beliebten «Kund:innen». Nichts gegen gendern, aber so ist es halt falsch. Und natürlich der berüchtigte «Deppen-Apostroph» unter duzenden weiteren Corpora delicti. Sind Fehler nun eigentlich kulturelle Verrohung oder schon irgendwie sprachlicher Fortschritt – oder gar Kunst?

Die Gretchenfrage

Der Umgang mit Sprachregeln ist wirklich eine Gretchenfrage, ein regelrechtes Schlachtfeld der Glaubenssätze: Will man das eigene Bildungsbürgertum zur Schau stellen? Stellt man sich mit unter die Nase geriebenem Pingeltum über andere? Sieht man Sprache als Spiegel der Gesellschaft und darum Regelbrüche als Verrat an derselben? Ist es eine Frage von Respekt, und Sorgfalt – und sind Schreibfehler also Respektlosigkeit? Oder ist alles erlaubt, was anderen nicht schadet? Oder nur das, was Spass macht? Oder ist sowieso alles nur konstruiert und man macht sich die eigenen Regeln, und Regeln sind überhaupt überbewertet und sprachliche sowieso?

Die Grenze zwischen demonstriertem Idealismus und Unwissenheit oder Mangel an Sorgfalt ist dabei schwer zu erkennen: Manche zelebrieren ihre Unfähigkeit zur Rechtschreibung geradezu oder machen sogar sowas wie eine Gesellschaftskritik oder gar Kunst daraus – das beste Beispiel sind falsch geschriebene Tags und Graffitis: Je besser umgesetzt, desto eher darf man von Absicht ausgehen.

Ist das Kunst oder kann das jede:r?

In der Werbesprache gilt: Man darf alles, wenn man es gut (und absichtlich so) tut. Daher sind ungewollte Fehler auch hier bestenfalls amüsant, aber scho kli peinlich – gewollte Fehler aber rhetorisch wertvoll und mitunter hohe Kunst. Und das kann, wie bei hoher Kunst, eben dann doch nicht jede:r.

Bei Graffitis liegt der Reiz des Fehlers auch darin, dass nicht immer so klar ist, ob es sich um guten Humor oder Nachlässigkeit handelt. In der Werbung ist alles ein bisschen plumper. Die Angst, dass ein zu subtiler Fehler nicht als absichtlich erkannt wird, ist einfach zu gross. Wenn schon Fehler, dann also bitte offensichtlich. Darum sind plumpe Schreibfehler in der Werbung meistens genau das: einfach Schreibfehler. In dubio pro reo, natürlich.


Seit 2025 analysiert Sarah Pally in ihrer Kolumne «Blüten und Perlen» branchenverwandte Begriffe und kommentiert sie mit persönlicher Note, aus einer linguistischen Perspektive – sowie auch mit präzisem Blick auf die Entwicklungen der Branche. Pally ist Teilhaberin der Agentur Partner & Partner in Winterthur. Sie ist seit 15 Jahren mit den Themen Contentmarketing, Text/Konzept und Storytelling im Kommunikations- und Marketingbereich unterwegs.

PAM Advertising und Polestar nehmen Tesla aufs Korn

Die Zürcher Agentur PAM Advertising hat für Polestar eine Headline-Kampagne konzipiert, die mit trockenem Humor Elon Musk und Tesla thematisiert.

Spätestens seit sich Tesla CEO Elon Musk als begeisterter Unterstützer von Donald Trumps Politik zeigte und auch als Sonderberater eingesetzt wurde, fühlten sich einige Teslabesitzer mehr und mehr als ungewolltes politisches Aushängeschild verstanden. Dies ging bisweilen so weit, dass einige sich von Tesla aktiv distanzierten, indem sie einen Anti-Musk-Autoaufkleber an ihrem Tesla anbrachten.

PAM greift dies in der aktuellen Polestar-Kampagne auf: Ein prominent platziertes Cover-Inserat in der Weltwoche preist Polestar als stilvolle Alternative an, um politischen Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Auf der Front-Rückseite wird trocken hervorgehoben, dass Polestar 100% elektrisch und 0% politisch ist.

Nebst dem Weltwoche– Inserat kommt die Kampagne auch als YouTube Ads, Display Ads und Social Ads zum Einsatz, die den nordischen Fahrspass ohne amerikanischen Grössenwahn anpreisen.


Verantwortlich bei Polestar: Nadine Romero (Head of Marketing). Verantwortlich bei PAM Advertising: Parvez Sheik Fareed, Miro Pfister (Gesamtverantwortung und Creative Direction).

Rosarot und Ace2Ace laden zum OOH-Hangman-Spiel

Die Mediaagentur Ace2Ace plant und bucht Aussenwerbung in der gesamten Schweiz. Um Unternehmen von der Wirkung einer zielgruppenrelevanten OOH-Platzierung zu überzeugen, hat Ace2Ace gemeinsam mit Rosarot eine Plakatkampagne entwickelt, die «hängen bleiben» soll.

Die auf Aussenwerbung spezialisierte Agentur Ace2Ace verfügt über eine selbstentwickelte Datenbank mit über 125’000 Fotos von Plakatflächen schweizweit über alle Plakatanbieter sowie über den Zugriff auf alle zielgruppenrelevanten Platzierungen. Aktuell betreut sie Angaben zufolge über 800 Kunden. Um noch mehr Unternehmen von spezifischen Plakatbuchungen zu überzeugen, setzt Ace2Ace auf eine Plakatkampagne, die von Rosarot konzipiert wurde.

Plakate, die hängen bleiben

Für Eigenwerbung setzt Ace2Ace seit jeher auf ein starkes und unverkennbares Branding: Auf schwarzem Hintergrund steht immer eine handgeschriebene Headline.

Damit der USP von Ace2Ace bei Unternehmen hängen bleibt, wurde auf das bekannte Hangman-Spiel zurückgegriffen – und die einfache Message «Plakate werden gesehen» mittels ausgelassener Buchstaben zu einem echten Blickfang. Denn Knobelspiele wollen gelöst werden – egal, ob am Küchentisch oder auf dem Plakat. Und so macht die Kampagne genau das klar, was Plakate eben tun: Sie bleiben im Kopf hängen.


Verantwortlich bei Ace2Ace: Daniel Huwyler (Standortevaluation), Simon Portmann (Grafik/Design). Verantwortlich bei Rosarot: Matthias Koller (Gesamtverantwortung), Franz Neugebauer (Konzept/Text).

Digital Ad Trust: Mobile-Sichtbarkeit erreicht neuen Höchstwert

Das erste Quartal 2025 verzeichnet positive Entwicklungen bei der Sichtbarkeit von Display- und Video-Werbung in der Schweiz. Die Initiative Digital Ad Trust Switzerland meldet Höchstwerte bei Mobile-Formaten, stabile Ad-Fraud-Raten und eine weiterhin sehr tiefe Blockierungsrate im Bereich Brand Safety.

(Grafiken: Digital Ad Trust)

Laut dem aktuellen «Digital Ad Trust Report» für das erste Quartal 2025 stieg die Sichtbarkeit von Display-Werbung auf durchschnittlich 74,6 Prozent – ein Zuwachs von 3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Besonders Mobile-Formate trugen zur positiven Entwicklung bei: Ihre Sichtbarkeitsrate legte um 3,7 Prozentpunkte auf 71,7 Prozent zu. Das Format 320×416/480 erreichte mit 79,6 Prozent einen neuen Rekordwert. Auch auf dem Desktop zeigten sich Fortschritte, allen voran das Format 300×600 mit einer Sichtbarkeit von 88,8 Prozent (+ 5 Prozentpunkte).

Die Rate betrügerischer Werbeeinblendungen (Sophisticated Invalid Traffic, SIVT) blieb mit 0,54 Prozent auf einem stabil tiefen Niveau, wie es weiter heisst. Auf Mobilgeräten sank die Ad-Fraud-Rate auf 0,29 Prozent, während Desktop-Anzeigen bei 0,92 Prozent lagen. Auch bei der Brand Safety wurden erneut sehr gute Werte erreicht: Die Blockierungsrate fiel auf 0.01 Prozent.

Die Sichtbarkeit von Videoanzeigen lag im Quartal bei 81,5 Prozent. Besonders stark entwickelten sich Mobile-Outstream-Formate, die um 11,1 Prozentpunkte zulegten. Desktop-Instream-Werbung verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang auf 81.4 Prozent.

«Die durchgehend positiven Entwicklungen im ersten Quartal 2025 – insbesondere bei der Mobile Visibility und der Videowerbung – sind ein starkes Signal für die Qualität und Transparenz im Schweizer Digitalmarkt», fasst Roland Ehrler, Präsident von Digital Ad Trust Switzerland, zusammen.

KI in der Behördenkommunikation ist okay – aber nicht bedingungslos

Laut einer Studie von gfs.bern akzeptieren immer mehr Menschen in der Schweiz die Nutzung von KI in der Behördenkommunikation – vorausgesetzt, Datenschutz und menschliche Kontrolle sind gewährleistet. Zwischen Sprachregionen und Altersgruppen bestehen jedoch Unterschiede.

(Bild: PhonlamaiPhoto / iStock.com)

Personen in der Schweiz finden es zunehmend in Ordnung, wenn Behörden KI-Tools für die Kommunikation nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt Gfs.bern in einer Studie, die es im Auftrag der Bundeskanzlei durchführte. Mittels Umfragen wollte das Forschungsinstitut herausfinden, wie die Schweizer Bevölkerung den Einsatz von KI in der Behördenkommunikation bewertet. Die Studie berücksichtigt sowohl die persönliche Nutzung von KI als auch die Ansichten zur Anwendung dieser Technologie in öffentlichen Verwaltungen, wie die Bundesverwaltung mitteilt.

Laut der Autorschaft stösst die gezielte Verwendung von KI für Aufgaben wie Übersetzungen, Textvereinfachungen und Zusammenfassungen auf breite Akzeptanz. Befragt nach ihrem persönlichen KI-Nutzen, gaben 40 Prozent der über 1000 befragten Personen an, ChatGPT und Co. nicht zu verwenden.

Geht es nun um den Einsatz von KI in der Behördenkommunikation, fällt die Bewertung je nach Aufgabe unterschiedlich aus. So unterstützen 80 Prozent der Befragten den KI-Einsatz bei Übersetzungen. Nur 44 Prozent hingegen würden KI-Nutzung für das automatisierte Verfassen von Antworten an Bürger:innen billigen. Gleichzeitig sei vielen wichtig, dass KI-Ergebnisse stets durch Fachleute geprüft werden, heisst es weiter.

Beim Vertrauen in die Behörden gebe es zudem regionale Unterschiede, heisst es weiter. Insgesamt 60 Prozent aller Befragten geben an, den Behörden zu vertrauen. In der Romandie seien es sogar 68 Prozent, in der italienischsprachigen Schweiz aber nur 43 Prozent. Jüngere Personen geben deutlich häufiger an, Behörden zu vertrauen, als ältere – mit einem Wert von 75 Prozent.

Bedenken der Bevölkerung und Strategie der Verwaltung

Die Studie zeigt auch, dass Datenschutz, Verantwortung und Transparenz zentral für die Akzeptanz von KI in der Behördenkommunikation sind. Die Mehrheit der Befragten fordere demnach, dass Behörden weiterhin Verantwortung für KI-basierte Prozesse übernehmen und dass die Resultate von kompetenten Mitarbeitenden überprüft werden. Zudem würden die Befragten Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von internationalen Tech-Unternehmen äussern, so die Bundesverwaltung

Seit dem 21. März 2025 verfügt die Bundesverwaltung über eine eigene Strategie für den vertrauenswürdigen und kompetenzbasierten Einsatz von KI-Systemen. Der dazugehörige Umsetzungsplan wird aktuell von der Bundeskanzlei in enger Abstimmung mit den Departementen entwickelt. Der Aufbau von KI-Kompetenzen ist dabei nur ein Teil davon. (Filip Sinjakovic/rja)


Dieser Artikel erschien zuerst in der Netzwoche.

100-Jahr-Feierlichkeiten: Migros startet «Merci-Tage» mit Aktionen in allen Filialen

Zum 100-Jahr-Jubiläum bedankt sich die Migros am Freitag und Samstag mit «besonderen Aktionen» bei ihrer Kundschaft. Im Zentrum dieser «Merci-Tage» stehen persönliche Begegnungen und kleine Aufmerksamkeiten in allen 642 Filialen.

Im Rahmen der vielseitigen Massnahmen plant die Migros am kommenden Wochenende eine schweizweite Aktion mit direktem Kund:innenkontakt. Mitarbeitende empfangen die Kundschaft mit Getränken wie dem neuen alkoholfreien «Non-Schaumwein», Migros Ice Tea oder Kaffee aus dem Coffee-B-System. An der Kasse wird ein neukreiertes Aprikosentörtli verteilt, und Kinder erhalten Bastelmaterialien – solange Vorrat. Zusätzlich sollen Selfie-Wände in 80 grösseren Standorten und musikalische Beiträge für Atmosphäre sorgen.

Die Aktion versteht sich als Geste der Wertschätzung im Jubiläumsjahr. Laut Migros soll sie die Nähe zur Kundschaft unterstreichen und aufzeigen, dass auch kleine Gesten eine grosse Wirkung entfalten können.


Anfang Jahr ging die Jubiläumskampagne von Wirz für die Migros live. Mehr dazu hier.

Swiss Out of Home Award verlängert Einreichfrist bis 2. Juni

Der Einsendeschluss für den «Swiss Out of Home Award» wurde auf den 2. Juni 2025 um 12 Uhr verlängert. Zugelassen sind alle Kampagnen, die analoge, digitale oder innovative Aussenwerbeformate bespielen.

Impressionen der jüngsten WOOHW-Konferenz. (Bild: Patrick Straub/V-Media)

Werbemittel aus dem Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 können weiterhin eingereicht werden. Die Teilnahme ist kostenlos und steht Agenturen, Kreativschaffenden sowie werbetreibenden Unternehmen offen. Sämtliche Werbemittel sind zugelassen, die von einer Agentur, einem Grafiker oder einer konzeptionell zuständigen Firma in der Schweiz oder im Fürstentum Lichtenstein kreiert wurden. Arbeiten, die zwar im Ausland konzipiert wurden, dies aber ausdrücklich und exklusiv für die Schweiz, können ebenfalls eingereicht werden. Bewertet werden die Einreichungen von einer unabhängigen Fachjury, die Shortlist wird Ende Juni veröffentlicht. Die Preisverleihung findet am 4. September 2025 in Zürich statt.

Ausgezeichnet werden Arbeiten in fünf Kategorien mit Trophäen in Gold, Silber oder Bronze. Der Hauptpreis «Campaign of the Year» prämiert die beste Aussenwerbekampagne des Jahres. Veranstalter des Wettbewerbs ist der Branchenverband WOOHW. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Tool.

Festland fährt mit Party-Gästen in die Zukunft

Mit dem «OMG» DeLorean, zum E-Auto umgerüstet und vom Künstler Beni Bischof umgestaltet, haben die Kreativen von Festland das perfekte Wahrzeichen für ihre Zeitreise-Party gefunden. Das Fahrzeug verwandelte die Garage der St.Galler Agentur einen Abend lang in eine Kunstgalerie.

Volles Haus zum Jubiläumsfest: Gäste vor dem Hauptsitz von Festland in St.Gallen. (Bilder: zVg.)

Gut 120 Gäste sind am Freitag der Einladung gefolgt, um den 30. Geburtstag der 1995 gegründeten Agentur zu feiern. Nebst dem DeLorean erwartete die Teilnehmenden ein Buffet – St.Galler Curry-Bratwurst inklusive – sowie ein zum Club umfunktioniertes Atelier, wo DJ André 2000 den passenden Zeitreise-Soundtrack beimischte.

Aus «DMC» wird «OMG»: DeLorean von Beni Bischof als Exponat an der Festland-Party.

Fortsetzung in 975 Jahren

Die Kreativität von Beni Bischof, der vor seiner Karriere in der internationalen Kunstwelt als Designer bei Festland arbeitete, steckt auch in der Zeitkapsel, die an der Party enthüllt wurde. Die Skulptur soll «die weitere Zeitreise von Festland begleiten und inspirieren». Ihre Inhalte bleiben allerdings bis auf Weiteres versiegelt, wie die Agentur weiter schreibt: Nach Plan des Künstlers darf die Kapsel erst am 1. Januar 3000 geöffnet werden.

Künstler und Ex-Festländer: Beni Bischof in seinem Atelier vor der vollendeten Zeitkapsel.

Havas erweitert globale Partnerschaft mit YouGov

Havas und YouGov weiten ihre Zusammenarbeit auf 30 Märkte aus. Ziel ist eine tiefere Verknüpfung von Kund:innen- und Marktdaten zur automatisierten Zielgruppenansprache in den Bereichen Media, Creative und Health.

Das internationale Agenturnetzwerk Havas und das Marktforschungsunternehmen YouGov vertiefen ihre strategische Partnerschaft. Die Kooperation, die vor vier Jahren begann, wird neu auf insgesamt 30 Länder ausgeweitet. Im Fokus steht dabei die datenbasierte Zielgruppenansprache in den Bereichen Media, Creative und Health. Grundlage bilden neben First-Party-Daten der Kund:innen auch YouGov-Panels, etwa zu chronischen oder saisonalen Erkrankungen.

Im Rahmen der «Converged-Strategie» von Havas, die auf die engere Verzahnung von Daten und Technologie abzielt, werden die Erkenntnisse in das hauseigene, KI-gestützte Converged Operating System integriert. Ziel ist eine automatisierte Erstellung und Aktivierung von Zielgruppenprofilen auf globaler Ebene. Die Verbindung mit YouGov-Daten soll dabei nicht nur eine höhere Präzision ermöglichen, sondern auch kürzere Aktivierungszeiten und bessere Conversion-Raten erzielen. Laut Havas führten die eingesetzten Modelle zu einer Leistungssteigerung von über 50 Prozent in Kundenanwendungen.

«Für unsere Kunden konnten wir die Performance steigern und gleichzeitig den Datenschutz gewährleisten», erklärt Dan Hagen, Global Chief Data and Technology Officer bei Havas. Gleichzeitig ermögliche die Automatisierung effizientere Prozesse, sodass Mitarbeitende sich verstärkt auf strategische Aufgaben fokussieren könnten.

Auch YouGov-CEO Stephan Shakespeare betont den strategischen Wert der Kooperation mit Havas: «Die Vertiefung unserer Partnerschaft zeigt, wie sehr sie den Wert unserer hochwertigen und vernetzten Daten, unserer wegweisenden Produkte und unserer umfassenden Expertise schätzen.» Man wolle die Zusammenarbeit weiter ausbauen, um Konsumverhalten künftig noch präziser verstehen zu können.

Scholz & Friends Zürich gibt für Salt Home Vollgas

Das Festnetz-Internet «Salt Home» wird auf immer mehr Ortschaften ausgeweitet. Scholz & Friends Zürich unterstützt als Leadagentur die Expansionspläne mit einer temporeichen regionalisierten Kampagne.

Die von Scholz & Friends entwickelte Kommunikationsoffensive begleitet Salt bei der fortlaufenden Erschliessung neuer Regionen. Sie zeigt plakativ, in welchen Städten und Gemeinden Salt Home neu verfügbar ist – und macht dabei die Ortsnamen gleich selbst zur Bühne der Highspeed-Botschaft: Ob «STAAAANSSS», «GOOOOSSAU» oder «MATRAAAN» – die typografische Ortsnamen-Inszenierung der Motive verbindet das Geschwindigkeitsversprechen von Salt auf sympathische Weise mit lokaler Relevanz.

Die orchestrierte Kampagne mit den hyperlokalen Motiven ist ab sofort in zahlreichen Städten und Gemeinden on Air. Die Massnahmen umfassen unter anderem OOH, DOOH, Display-Banner, Social Media und Mailings.


Verantwortlich bei Salt: Fabrice Allegro (Chief Marketing Officer), Christoph Schwarz (Director Brand Management & Marketing Communication), Fabiola de Luca (Communication Specialist). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Franziska Stäger, Barbara Hartmann, Christian Vosshagen (Kreation), Ramon Zahnd, Paula Strittmatter (Beratung), Krystian-Julian Zabuski (Illustration), Monja Mangieri (Desktop Publishing), Mathias Rösch (Gesamtverantwortung). Media: Konnex.

Dear Creative für Psychiatrie Baselland: Miteinander Zukunft gestalten

Im Rahmen einer Employer-Branding-Kampagne gegen den Fachkräftemangel im hart umkämpften Gesundheitsmarkt macht Dear Creative für die Psychiatrie Baselland den Sinn der Arbeit sichtbar.

Psychiatrische Pflege ist mehr als ein Beruf – sie ist eine Berufung. Doch gerade in einem angespannten Arbeitsmarkt braucht es mehr als Berufung, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Die Psychiatrie Baselland hat sich daher entschieden, ihr Selbstverständnis als Arbeitgeberin strategisch zu schärfen – und gemeinsam mit Dear Creative eine Arbeitgeber-Positionierung zu entwickeln, die auf Sinnhaftigkeit, Zusammenhalt und Entwicklungsperspektiven setzt.

Das Resultat ist eine Employer Value Proposition unter dem Motto «Miteinander Zukunft gestalten», die konsequent aus der Perspektive der Mitarbeitenden gedacht ist. Sie bildet die Grundlage für sämtliche HR-Kommunikation – von der Website über Stellenanzeigen bis hin zu Social Media. Den Auftakt bildete eine Kampagne mit sechs emotionalen Sujets, deren Headlines wie «Gemeinsam. Für das, was wirklich zählt.» oder «Engagiert. Für sinnerfüllte Arbeit.» bewusst auf die immateriellen Werte fokussieren, die eine Tätigkeit bei der Psychiatrie Baselland auszeichnen.

Die Bild- und Videokampagne wurde mit echten Mitarbeitenden an Originalschauplätzen produziert und bringt das menschliche, nahbare Selbstverständnis der PBL authentisch zum Ausdruck. Sie ist regional sichtbar in Printformaten im ÖV, in Online-Formaten auf Plattformen wie 20 Minuten, Blick und BaZ sowie in sozialen Medien wie Instagram und LinkedIn.


Verantwortlich bei Psychiatrie Baselland: Michel Boesiger (Leiter Human Resources), Susanne Albiez (Leiterin Unternehmensentwicklung), Thomas Lüthi (Leiter Kommunikation), Nadja Hugle (Fachspezialistin Kommunikation und Marketing). Verantwortlich bei Dear Creative: Philippe Knupp (Director), Louise Ruggaber (Senior Designer), Andrea Bissig (Senior Designer). Fotografie und Video: Daniel Hager.

Smarte DOOH-Kampagne von Fachwerk reagiert auf Pollenbelastung

In der Heuschnupfen-Saison setzt Fachwerk Advertising auf datengetriebenes Marketing. Eine programmatische DOOH-Kampagne für Bilaxin Lingual reagiert in Echtzeit auf die Pollenbelastung.

Mit dem Frühling beginnt für viele Menschen die Heuschnupfensaison – und für A. Menarini die passende Zeit, um das Antiallergikum «Bilaxin Lingual» gezielt sichtbar zu machen. In Zusammenarbeit mit Fachwerk Advertising setzt das Unternehmen auf eine programmatische DOOH-Kampagne, die in Echtzeit auf die Pollenbelastung reagiert.

Die dreisprachige Kampagne nutzt datengetriebenes Marketing und wird bei hoher oder sehr hoher Pollenbelastung ausgespielt. Die Grundlage dafür bilden aktuelle Pollendaten von MeteoSchweiz, wodurch eine punktgenaue Aktivierung der Werbemittel gewährleistet wird – genau dann, wenn die Zielgruppe am stärksten betroffen ist.

Zusätzlich umfasst die Kampagne Apothekenscreens, die in regulärer Buchung integriert sind und ebenfalls programmatisch verstärkt werden, sobald die Pollenbelastung einen kritischen Schwellenwert überschreitet. Auf diese Weise soll die Sichtbarkeit von «Bilaxin Lingual» maximiert werden, wenn die Symptome am intensivsten sind.

Die Kampagne läuft während der Monate April und Mai 2025 und zeigt, wie moderne Technologien und gezielte Datennutzung eine effiziente und präzise Kommunikation mit der Zielgruppe ermöglichen. Die Werbemittel wurden auf Basis bestehender Materialien von A. Menarini adaptiert.


Verantwortlich bei A. Menarini: Nathalie Le Mée. Verantwortlich bei Fachwerk Advertising: Angela Lerch (Senior Beraterin), Stefanie Schnyder (Beraterin), Dave Seiler (Motion & Graphic Design).

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